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Stadtklima-Initiativen: Gegner wollen kühlende Parkplätze

Basel-Stadt, 12. Oktober 2023

Noch läuft der Wahlkampf für die National- und Ständeratssitze. Doch in Basel-Stadt ist bereits der Abstimmungskampf um die sogenannten Stadtklima-Initiativen lanciert.

Dabei handelt es sich um zwei Initiativen, die am 26. November der Stimmbevölkerung vorgelegt werden:

  • Die Gute-Luft-Initiative verlangt, dass während zehn Jahren jeweils 0,5 Prozent der Strassenfläche in Grünflächen mit Bäumen umgewandelt wird.
  • Die Zukunfts-Initiative fordert, dass ebenfalls über zehn Jahre jeweils 0,5 Prozent der Strassenfläche abgebaut wird, und zwar zugunsten neuer Flächen für den Fuss-, Velo- und öffentlichen Verkehr.

"Grossbaustelle" und "Verkehrschaos"

 

Die Gegnerinnen und Gegner haben sich am Donnerstag in Stellung gebracht. Dem Komitee gehören bürgerliche Parteien, Wirtschafts- und Auto-Verbände an.

Die Initiativen würden Basel über Jahre "in eine Grossbaustelle" verwandeln, schreibt das Nein-Komitee in einem Communiqué. Es enstünde ein Verkehrschaos. Dabei würden die wirtschaftliche Prosperität und die Umsetzung der Klimastrategie 2037 gefährdet.

Das Komitee beruft sich auf einen Bericht des Regierungsrats, wonach schwerwiegende Folgen für das Verkehrssystem zu erwarten seien.

 

Trottoir-Flächen neu aufteilen

 

Das Nein-Komitee wird vom Gewerbeverband Basel-Stadt angeführt. Präsident Hansjörg Wilde stellt in der Mitteilung alternative Ansätze zu den Initiativen vor. Möglich seien etwa eine Umgestaltung und effizientere Nutzung der bestehenden Gebäude. Die Flächen der Trottoirs könnten neu aufgeteilt werden und Platz für Begrünung schaffen. Bäume, so stellt Wilde gar nicht in Abrede, würden "dringend benötigt, um unsere Städte zu kühlen".

Weiter könnten Parkplatzflächen bei starken Regenfällen als temporäre Wasserspeicher dienen. Die Verdunstung könnte ebenfalls eine kühlende Wirkung erzielen.

Die Initiativen stammen vom Verein umverkehR. Sie werden von linken und grünen Parteien sowie von Umweltorganisationen und anderen unterstützt. Das Initiativ-Komitee will am Montag über die Volksbegehren informieren. Diese haben einen schweren Stand, denn auch die Kantonsregierung und der Grosse Rat empfehlen, sie abzulehnen.

 

Im Bild von links: Birgit Kron, Pascal Messerli, Martin Dätwyler, Hansjörg Wilde, Tamara Alù, Daniel Seiler, Johannes Barth, Raoul Furlano.



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In einem Satz


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übergibt nach über 23 Jahren seine Stelle als Leiter Unternehmenskommunikation von Primeo Energie an Nachfolger Fabian Hildbrand.

Die Israelitische Gemeinde Basel wählt mit Steffi Bollag als Nachfolgerin von Emmanuel Ullmann erstmals eine Frau zur Präsidentin.

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 von der Universität Basel erhält den mit 200'000 Franken dotierten Otto-Naegeli-Preis für ihre patientenorientierte klinische Forschung.

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Der Baselbieter Regierungsrat hat Raphael Giossi zum Nachfolger des langjährigen kantonalen Bieneninspektors Marcel Strub gewählt.