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SP will mit Jans, Soland und Sutter in die Basler Regierung

Jetzt herrscht bei der Basler SP Klarheit: Die Delegierten nominierten heute Montagabend in einer Video-Versammlung die Bisherige Tanja Soland sowie Nationalrat Beat Jans und Grossrat Kaspar Sutter als ihre Kandidierenden für die Regierungsrats-Wahlen.
Basel, 27. April 2020

Vier Frauen und zwei Männer standen den Delegierten an der Corona-bedingten ersten Online-Nominationsversammlung einer Regierungspartei in der Geschichte Basels: Die Hirslanden-Spitaldirektorin und frühere Fraktionschefin Beatriz Greuter, die neue Finanzdirektorin Tanja Soland, Grossrätin und VPOD-Gewerkschaftssekretärin Kerstin Wenk, Nationalrat Beat Jans, Grossrat Kaspar Sutter sowie die Unbekannte Maria Hildebrand. Die SP präsentierte sich mit dem Slogan "sozial, modern, offen".

Die Frage war, welche zwei Persönlichkeiten in den Kampf um die Nachfolge der nicht mehr antretenden Christoph Brutschin und Hans-Peter Wessels steigen werden und zusammen mit Tanja Soland und der grünen Regierungspräsidentin Elisabeth Ackermann – sie erhielt heute Abend offiziell die Unterstützung der SP – auch in den nächsten vier Jahren die rot-grüne Mehrheit in der siebenköpfigen Regierung sichern sollen.

Ein Wahlgang genügte

Unter den SP-Frauen war im Voraus die Meinung stark vertreten, gleich mit drei weiblichen Kandidatinnen in die Wahlen zu steigen. Andere Stimmen waren der Auffassung mindestens eine Kandidatur sollte einem Mann zufallen.

Nach dem ersten Wahlgang stand bei 242 eingegangenen und 238 gültigen Wahlzetteln das Ergebnis fest: Nominiert wurden Beat Jans mit 177 Stimmen, Tanja Soland (175 Stimmen) und Kaspar Sutter (135 Stimmen). Kerstin Wenk erhielt 101 Stimmen, Beatriz Greuter 44 Stimmen und Maria Hildebrand 2 Stimmen.

Jans für Brutschin, Sutter für Wessels

Nicht durchgesetzt haben sich dadurch die SP-Frauen. Die SP bleibt auch in den kommenden vier Jahren mit nur einer Frau in der Regierung. Dass Jans das Spitzenergebnis schaffte, ist nicht verwunderlich: Bei den Ständeratswahlen zog er sich zugunsten der Frauen-Kandidatur Eva Herzog zurück. Dafür zollte ihm die Parteibasis mit einem Spitzenergebnis Respekt. Das Ergebnis wird Grossrätin Sarah Wyss freuen: Sie rutscht für Jans in den Nationalrat nach.

Nach bisherigem Stand möchte Jans die Nachfolge von Brutschin als Wirtschafts-, Sozial- und Umweltminister werden, während sich der Drittplatzierte Kaspar Sutter, früherer Generalsekretär von Eva Herzog, als neuen Bau- und Verkehrsdirektor und Nachfolger von Hans-Peter Wessels empfiehlt. Mit seiner Nomination hofft das Trio, den Schwung auch für eine rot-grüne Grossrats-Mehrheit zu erzeugen.

Die Tücken der Technik

Eine Nominations-Versammlung online abzuhalten war für die SP sicherlich eine grosse Herausforderung. Die Übertragung glich zumindest in der ersten halben Stunde einer missglückten Generalprobe: Ruckelbild, Bildstörung und Tonausfall und dann wieder Regie-Gespräche aus dem Off machten es für OnlineReports – und wohl auch für zahlreiche Delegierte – schwierig bis unmöglich, dem Verlauf der Versammlung zu folgen. Dank Chat-Anweisungen, neuen URLs und Browserwechseln gelang es dann doch, die Vorstellungs-Voten der Bewerbenden und ihrer Supporter zu verfolgen.

Die Auszählung des ersten Wahlgangs verzögerte sich allerdings um mehr als 30 Minuten und dauerte dadurch fast eine Stunde. Immer wieder spannte Kantonalpräsident Pascal Pfister seine Genossinnen und Genossen auf die Folter ("es kann sich nur noch um Stunden handeln"). Zu einem Sieger-Bild vor der Streaming-Kamera reichte es nicht mehr.



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"In den fünfziger Jahren bis in die ziebziger Jahre ..."

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am 31. Juli 2022
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Sowas siemt sich einfach nicht.

Frisch pubertiert

Sommer: Wem gehört die Stadt?

RückSpiegel


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Im Interview mit dem Medienökonomen Matthias Künzler stellt Bajour die Frage, ob es fair sei, dass OnlineReports, da kostenlos zugänglich, von der Medienförderung nicht profitieren könnte.

Prime News nimmt im Kommentar gegen das "Medienförderungsgesetz" auf die Position von OnlineReports Bezug.

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In ihrer Meldung über den Widerstand gegen ein Kirchenglocken-Läutverbot geht die BZ Basel auf OnlineReports ein.

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Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


Auch die Gemeinden Arisdorf, Bubendorf, Frenkendorf, Füllinsdorf, Hersberg, Itingen, Lausen, Liestal, Lupsingen, Seltisberg und Ziefen per sofort das Feuerwerksverbot beschlossen.

Der Kanton Basel-Stadt unterstützt mit 118'000 Franken aus dem Pendlerfonds den Bau einer Mobilitätsdrehscheibe in Lörrach-Brombach, die dazu beitragen soll, den Pendler- und Besucherverkehr nach Basel auf umweltfreundliche Verkehrsmittel zu verlagern.

Der Landrat hat am 30. Juni Lucia Mikeler Knaack (SP) mit 68 von insgesamt 78 abgegebenen Stimmen zur neuen Präsidentin gewählt.

Die Volksinitiative "Sichere Velorouten in Basel-Stadt" ist am 24. Juni mit 3'176 beglaubigten Unterschriften bei der Basler Staatskanzlei eingereicht worden.

Claraspital-Direktor Peter Eichenberger wird per Jahresende Nachfolger von Fritz Jenny als Präsident des Verwaltungsrats der "Rehab Basel".

Nach 12 Jahren als Delegierte des Vorstands trat Ruth Ludwig-Hagemann an der GGG-Mitgliederversammlung vom 16. Juni zurück; als Nachfolger wurde David Andreetti gewählt.

Markus Leuenberger wird ab  August 2023 neuer Rektor des Gymnasiums Laufental-Thierstein und damit Nachfolger von Isidor Huber, der in Pension gehen wird.

Andreas Eggimann, Chief Digital & Information Officer (CDIO) und Mitglied des Executive Board der MCH Group verlässt das Unternehmen im Verlaufe des Sommers.

Der Liestal Gymnasiums-Rektor Thomas Rätz wird im Sommer 2023 in Pension gehen, worauf die bisherigen Konrektoren Urban Kessler und Andreas Langlotz seine Nachfolge als Co-Rektoren antreten werden.

Die Basler Regierung hat die Wohnschutzkommission gewählt: Rico Michael Maritz (vorsitzender Präsident), Béatrice Elisabeth Müller Schnürle, Piotr Franciszek Brzoza (Präsidium); Vera Gruber, Felix Spiegel, und Markus Anderegg (Vermietende); Beat Leuthardt (Mieterschaft); Martin Schlatter (Schreiber).

Die Kommission für Wirtschaft und Abgaben (WAK) des Basler Grossen Rates unterstützt die Beteiligung des Kantons Basel-Stadt an einer Kapitalerhöhung der MCH Group AG, wie es die Regierung vorschlägt.

Die künftige Direktorin des Basler Waisenhauses ist Anita Conrad, die auf den Ende November 2023 persionierten Uli Hammler folgt.

In der Gemeinderats-Ersatzwahl in Füllinsdorf wurde Christoph Keigel als Kandidat der Ortspartei "Pro Füllinsdorf" und Nachfolger des verstorbenen Beat Keller gewählt.

Die Initiative zum Bau einer neuen Stadthalle für Liestal ist bei einer Stimmbeteiligung von 44 Prozent mit einer Mehrheit von fast 69 Prozent Nein-Stimmen abgelehnt worden.

Einen Unterstützungsbeitrag in Höhe von 25'000 Franken aus dem Swisslos-Fonds hat die Basler Regierung dem türkisch-islamischen Sozial- und Kulturverein an die Infrastruktur von Küche und Aufenthaltsraum am Leimgrubenweg bewilligt.

Lukas Fischler wird neuer Chefarzt Anästhesie, Chief Medical Officer und Mitglied der Geschäftsleitung der Merian Iselin Klinik.

Der bei der Basler Zeitung in Ungnade gefallene Lokalredaktor Daniel Wahl ist in Markus Somms Nebelspalter untergekommen.

Die Gemeinde Reinach budgetierte war ein Defizit von 9,2 Millionen Franken, herausgekommen ist ein Verlust von 440'000 Franken.

Samuel Meyer, Leiter des Geschäftsbereichs Vertrieb der Bank Cler, wird per 1. Mai neuer CEO und Nachfolger von Mariateresa Vacalli.

Bei einem budgetierten Defizit von 5,7 Millionen Franken schliesst die Liestaler Rechnung 2021 nun ausgeglichen ab "dank höherer Steuereinnahmen und tieferen Sozialhilfekosten als erwartet".


Susanne Fisch und Noé Pollheimer sind die Nachfolgenden von Martin Leschhorn Strebel im Präsidium der SP Riehen.


Marc-Oliver Möller wird am 1. August neuer der Zentralen Dienste im Basler Erziehungsdepartement und Nachfolger von Thomas Riedtmann, der im Sommer pensioniert wird.

Der frühere Basler Regierungsrat Baschi Dürr (45) wird Verwaltungsrat bei der Sicherheitsfirma Pantex.

Die Findungskommission für die Direktion des Historischen Museums Basel ab 1. Mai 2024 ist konstituiert und nimmt ihre Arbeit auf, während der Vertrag mit dem interimistischen Direktor Marc Zehntner bis Ende April 2024 verlängert wurde.

Anstelle des zurücktretenden André Auderset soll Anita Treml Nidecker (64) das Präsidium der "Interessen-Gemeinschaft Kleinbasel" (IGK) übernehmen.

Die 35-jährige Zahnärztin Anja von Büren wird per 25. April 2022 neue Baselbieter Kantonszahnärztin und Leiterin des Kantonszahnärztlichen Dienstes im Amt für Gesundheit – als Nachfogerin von Ludmilla Strickler, die in Pension geht.

Für die zurücktretende Grossrätin Grüne Marianne Hazenkamp-von Arx (Riehen) rückt Béla Bartha nach.

In Riehen steigen EVP, Grüne und SP im dritten Wahlgang der Gemeinderatswahlen vom 24. April mit Daniele Agnolazza (EVP) ins Rennen.

Wegen massiven Preissteigerungen der letzten Monate an den internationalen Energiemärkten bei Gas sowie laufenden Investitionen in die CO2-Neutralität erhöhen die IWB die Fernwärmetarife ab 1. April um 12,25 Prozent.