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"Drüben" einkaufen? Das meinen Kandidierende

Liestal/Basel, 15. September 2011

Der Baselbieter Finanzdirektor Adrian Ballmer hat die dringend nötige Debatte über die Frage des Einkaufens im günstigeren Euro-Land ins Rollen gebracht. Kann man von Dreiländereck und Regio-Gedanken sprechen und es beim Einkaufen meiden? Anderseits: Wie sollen einheimische Gewerbebetriebe Lehrlinge ausbilden können – und letztlich überleben –, wenn ihre Kundschaft vom günstigen Euro profitiert und "drüben" einkauft. OnlineReports holt Stimmen von Nationalratskandidatinnen und -kandidaten aus beiden Basel ein zur Frage: "Welche Einkaufs-Praxis jenseits der Grenze im Euro-Land halten Sie für richtig und vertretbar?"

Weitere Meinungen aus dem Kreis der Kandidierenden sind sehr willkommen – ebenso Leserreaktionen. Die Übersicht wird laufend ergänzt.


Dagmar Jenny
CVP BS
"Bei uns hier in Basel
umfasst der regionale Gedanke auch die Gebiete jenseits der Landesgrenze. Insofern ist "drüben" einkaufen etwas
Naheliegendes. Ich persönlich kaufe gerne Bekleidung in Deutschland, weil mir als grossgewachsener Frau die deutschen
Kleidergrössen besser sitzen."

Gerhard Schafroth
GLP BL
"Die Grünliberalen stehen für einen offenen Markt – auch über die Grenzen. Ökologisch ist der Einkaufs-Grenztourismus jedoch unsinnig. Die Initiative 'Energie- statt Mehrwertsteuer der Grünliberalen' verteuert den Verkehr und senkt die inländische Konsumsteuer, ist also ein sinnvolles Instrument um den Einkaufs-Grenztourismus zum Nutzen von Gewerbe und Arbeitnehmern zu reduzieren."



Franz Saladin
FDP BL
"Ich kaufe nie 'drüben' ein. Als liberal denkender Mensch finde ich aber, dass jeder diese Entscheidung für sich fällen und die Verantwortung für sein Tun selbst tragen muss."



Beatrice Isler
CVP BS
"Wie viele Vor-Schreibende kann auch ich die Einkaufenden mit schmalem Portemonnaie verstehen. Ich kaufe aber aus Prinzip schon seit Jahren nur in meiner engsten Umgebung ein und meide die grossen Einkaufszentren, welche nur mit dem Auto erreichbar sind. Denn irgendwann bin ich alt, kann nicht mehr Auto fahren, habe Mühe mit einkaufen und bin froh, wenn die Läden in erreichbarer Distanz von meinem Wohnort aus all diese Krisen überlebt haben."

Dieter Spiess
SVP BL
"Einkaufstourismus war schon immer ein Thema. Bei der Betrachtung einer längeren Zeitachse können wir von einer ausgeglichener Bilanz sprechen. Die aktuelle Situation ist allerdings dramatisch und unvergleichbar. Immerhin haben zwischenzeitlich verschiedene Fabrikanten / Importeure / Agenturen die Einkaufspreise auch in der Schweiz nach unten angepasst. Der inländische Detailhandel kann demzufolge auch die Verkaufspreise senken. Die Situation hat sich somit wesentlich entschärft. Aus meiner Sicht sollten Einkäufe im nahen Ausland die Ausnahme bleiben."

Markus Lehmann
CVP BS
"Persönlich gehe ich auch heute nicht im Euroland zum Einkaufen. Ohne 'Heimatschutz' zu betreiben sollten wir, sofern es finanziell einigermassen vertretbar ist, in der Schweiz einkaufen, aber der Entscheid ist letztendlich den Konsumenten überlassen. Die Preise müssen bei uns sinken, Währungsgewinne sollten weitergegeben werden, denn, über kurz oder lang bringt die aktuelle Situation Konkurse und Arbeitslose. Ich hoffe, die Interventionen der Nationalbank bringen eine Beruhigung und einen steigenden Euro."

Daniel Münger
SP BL
"Da Einkaufen oft eine Frage des Portemonnaies  ist, müssen alle KonsumentInnen für sich selbst beantworten wo sie einkaufen. Allerdings muss die Politik sich fragen, ob die Rahmenbedingungen in der Schweiz noch stimmen und wo Handlungsbedarf besteht. Persönlich scheue ich den Aufwand, im Ausland einzukaufen."

Beat Jans
Nationalrat
SP BS
"Es ist nicht Aufgabe von Politikern den Leuten ins Gewissen zu reden. Ihre Aufgabe ist es die Rahmenbedingungen so zu verändern, dass sich richtiges Verhalten lohnt. Mit Kartellgesetzrevision, mehr Kompetenzen für Preisüberwacher und Wettbewerbskommission muss die Politik künftig sicher stellen, dass Währungsgewinne an die Konsumentinnen und Konsumenten weitergegeben werden. Persönlich habe ich noch fast nie jenseits der Grenze eingekauft. Seit der Währungskrise nie."

Patricia von Falkenstein
LDP BS
"Üblicherweise kaufe ich alles bei uns in Basel ein. Wenn die Preisunterschiede bis zu, oder sogar über 50 Prozent liegen, überlege auch ich mir im Ausland einzukaufen, trotz aller Liebe zu Basel und zur Schweiz. Bei allem Verständnis für den Detailhandel finde ich es legitim – nicht nur für Familien und Menschen mit schmalem Geldbeutel – gewisse Produkte im Ausland einzukaufen."

Daniel Stolz
FDP BS
"Ich verstehe die Sorgen des Gewerbes sehr gut. Sie sind durch den starken Franken unverschuldet in Bedrängnis geraten. Ich verstehe aber auch die Konsumentinnen und Konsumenten gut, wenn sie sich marktwirtschaftlich verhalten und die günstigeren Preise nutzen. Das muss jeder selber verantworten. Mit Appellen ist aber beiden nicht geholfen. Wichtiger ist, dass die politische Unabhängigkeit der Schweizerischen Nationalbank verteidigt wird damit sie ihren Job machen kann. Eine erste Schlacht im Währungskrieg ist gewonnen – aber noch nicht der Krieg."

Christoph Eymann
LDP BS
"Ich verstehe die Sorge des Gewerbes, es ist nicht einfach, zweistellige Prozentzahlen an Umsatzrückgang zu verkraften. Ein Verband ist deshalb veranlasst, dies zu thematisieren. Wenn aber die Konsequenz sein soll, dass Schweizerinnen und Schweizer ausschliesslich ihr Geld in der Schweiz ausgeben sollen und dieser Inlandschutz auch von anderen Ländern befolgt würde, wären Basel und die Schweiz Verlierer, wegen der starken Exporte von Basel und der Schweiz nach Deutschland, wegen des Ausbleibens der deutschen Feriengäste in der Schweiz etc. Partnerschaft über die Landesgrenzen hinweg besteht aus einem Geben und Nehmen und dies ist auf einer längeren Zeitachse zu betrachten."

Tanja Soland
SP BS
"Grundsätzlich ist es dem Gewissen jedes Einzelnen überlassen, wo sie oder er einkauft. Ich finde die Beachtung von ökologischen oder fair trade-Bedingungen wichtiger als die Staatsgrenze. In der Umgebung - was in Basel auch Ausland heissen kann - einkaufen, ist auf jedenfall vertretbar."

Elisabeth Augstburger
EVP BL
"Ich kaufe praktisch nie jenseits der Grenze ein. Für mich als Politikerin ist es sehr wichtig, das Gewerbe in der Region zu stärken, damit diese Läden 'überleben' können. Ich setze mich für die Region und ihre Anliegen ein. Das betrifft aber auch den Einkauf vor Ort."

Sebastian Frehner
Nationalrat
SVP BS
"Es ist klar, dass günstigere Preise im Ausland Schweizer Konsumenten anziehen. Es ist unverständlich, wenn Produkte über 70 Prozent teurer sind in der Schweiz. Oft lassen sich die höheren Preise aber bspw. durch höhere Lohnkosten und die Euroschwäche begründen. Deshalb muss es jeder Konsument mit seinem eigenen Gewissen vereinbaren, ob er im Ausland einkauft oder nicht. Ich jedenfalls gehe für Einkäufe nicht nach Deutschland und hoffe so, unseren Detailhandel in dieser schwierigen Situation zu unterstützen. Ich erwarte aber auch, dass Währungsgewinne durch Beschaffungen im Ausland an die Konsumenten weiter gegeben werden."

André Auderset
LDP BS
"Auch in Basel gibt es viele Familien, die jeden Rappen dreimal umdrehen müssen, bevor sie ihn ausgeben. Diesen ist es nicht zu verdenken, wenn sie die Sparmöglichkeiten jenseits der Grenze ausnützen. Wer es sich aber leisten kann, sollte sich bei jedem Einkauf überlegen, ob er nicht besser das hiesige Gewerbe stützen will, welches für einen guten Service und ein umfassendes Angebot in unmittelbarer Nähe sorgt und seine Steuern zu unserem Gemeinwesen beiträgt."

Georg Gremmelspacher
CVP BL
"Ich selber kaufe fast nur in der Schweiz ein. Zumindest bei Lebensmitteln finde ich den Aufwand (Autokosten, Zeit) zu hoch. Bei anderen Produkten wie Möbeln etc. mag dies anders sein. Ich denke aber, jeder soll einkaufen wo er will. Uns wurde lange genug das Lied von der 'freien Marktwirtschaft' gesungen und erklärt, 'der Markt soll‘s richten'. Und jetzt wo die Konsumenten einmal Vorteile haben, soll dies plötzlich nicht mehr gelten?"

Elisabeth Schneider-Schneiter
Nationalrätin
CVP BL
"Meine Einkäufe tätige ich in der Region, weil ich regionale Produkte und auch den lokalen Detailhandel schätze und fördere. Konsumenten, welche es sich leisten können, sollen in der Region einkaufen.  Auf der anderen Seite kann Kostenbewusstsein den Menschen nicht übel genommen werden, vor allem, wenn es um existenzielle Fragen geht."

Regina Rahmen
SP BS
"Den zunehmend vielen Haushalten mit schmalsten Budgets kann man keinen Vorwurf machen, dass sie für das wenige Geld möglichst viel bekommen möchten. Würden die Währungsgewinne weitergegeben, sähe es wohl etwas besser aus. Und hat sich vor der Euro-Schwäche jemals jemand darüber aufgeregt, dass so viele deutsche Autofahrer ihr Benzin 'ökosteuerfrei' und billig in der Schweiz einkauften?"

Peter H. Müller
BDP BL
"Die wirtschaftlich unberechtigte Differenz zum Euro lässt viele Schweizer-Milliarden in die Taschen von bockigen Grosskonzernen fliessen. Die Konsumenten erreichen mit diesem Einkaufstourismus mehr als mit schönen Worten. Solange für die Schweiz obligatorisch höhere Preise fixiert werden, wird es Einkaufstourismus geben. Ich werde mich im Nationalrat für eine Verschärfung des Wettbewerbsgesetzes und eine völlige Einkaufsfreiheit der Schweizer Firmen von Produkten aus dem EU Raum einsetzen."

Helmut Hersberger
FDP BS
"Wenn wir die grenzüberschreitende Zusammenarbeit ernst nehmen, dann dürfen wir nicht protektionistische Massnahmen verlangen, wenn wir in einem Bereich nicht oder zuwenig konkurrenzfähig sind. Dies gleicht sich hoffentlich in einem anderen Bereich wieder aus. Unsere badischen und elsässischen Freunde werden hoffentlich die gewonnene Kaufkraft zum Konsum in der Innenstadt nutzen."

Anita Lachenmeier
Nationalrätin
Grüne BS
"Ich kaufe ausschliesslich in meinem Wohnquartier ein. Das Angebot ist vielfältig und das Velo als Transportmittel ideal. Das Problem des  Einkaufstourismus, jedoch auch der Besuch der Schoppingzenter in der Schweiz, sehe ich vor allem beim produzierten Verkehr. Ob es billiger ist im Ausland oder in Grosszentren einzukaufen, bezweifle ich, da auch 'Unnötiges' leicht im Kofferraum landet."

Balz Stückelberger
FDP BL
"Wir leben in einer freien und globalisierten Welt, da soll jeder dort einkaufen, wo es auch ihm passt. Aber man muss sich  der Konsequenzen bewusst sein, die es haben kann, wenn man im Ausland einkauft. Ich selber erledige meine Einkäufe wenn immer möglich in Arlesheim, schon allein wegen der Zeitersparnis und aus ökologischen Gründen. Ich bin in der glücklichen Lage, dass ich es mir auch leisten kann, beim Detaillisten in Arlesheim einzukaufen. Ich verstehe aber jede Familie mit knappem Budget, die den Eurovorteil nutzt, das ist doch legitim."

Maya Graf
Nationalrätin
Grüne BL
"Jenseits der Grenze einzukaufen wäre mir und meiner Familie noch nie in den Sinn gekommen. Wir haben auch für Sanierung und Umbau unserer Wohnung ausschliesslich lokales Gewerbe beschäftigt und sind mit der Qualität und dem Preis sehr zufrieden. Wer im Ausland im grossen Stil einkauft, gefährdet die Existenz von Bauernfamilien und Gewerbe in der Region und somit auch Arbeitsplätze und Qualität!"




Weiterführende Links:
- Auch Finanzdirektor Adrian Ballmer kauft "drüben" ein


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"Warum die hiesigen Verkaufsläden berücksichtigen"

Wieso soll ich die hiesigen Verkaufsläden berücksichtigen, wenn ein Grossteil des Personals aus dem Elsass oder vom grossen Kanton kommt? Auch im Dorfladen reden vielleicht nicht alle Schweizerdeutsch. In der Industrie ist der Ausländeranteil noch höher und somit werden jährlich Milliarden an Lohnsummen ins Ausland transferiert und dort ausgegeben. Was soll man denn dazu sagen? Entwicklungshilfe vielleicht?


Heinz Mattmüller, Pratteln




"Protest gegen überteuerte Schweizer Preise"

Von der Politik erwarte ich, dass sie dem Wirtschaftsraum des Drei-Länder-Ecks Rechnung trägt und sich in Bern für die Belange der Grenzregion aktiv einsetzt. Die seit Jahren überteuerten Preise in der Schweiz, jetzt dem tiefen Euro in die Schuhe schieben zu wollen, sind reine Nebenpetarden, die weder den Konsumenten, noch dem Gewerbe und dem Detailhandel etwas nützen. So ist zum Beispiel der Käse seit Jahrzehnten ennet der Grenze, dank Exportsubventionen erstens wesentlich billiger und auch von wesentlich besserer Qualität. Da wird von Bern und dem Bauernverband aus das "Lädeli" in der Landschaft "beschissen" und die Gewinne sacken derweil die Funktionäre ein.

 

Ich wünsche mir, dass alle unsere Nationalrats-Kandidierenden ihren normalen Einkauf in Frankreich und Deutschland machen und anschliessend die Preise und die Qualität vergleichen. Mit höheren Lebenskosten, Ladenmieten und Löhnen oder gar dem Eurokurs sind die oft markanten Unterschiede kaum zu erklären.

 

Unsere Politiker sollten sich für das lokale Gewerbe und den Handel einsetzen, ohne neue Zölle, Gesetze und Auflagen für die KMU zu beschliessen, sondern endlich an die Wurzeln des Übels gehen, nämlich die zum Teil "realsozialisitschen" und "oligarchen" Preisabsprachen und Handelseinschränkungen aktiv bekämpfen. Darum ein Lob all den kleinen Unternehmen, die Kartelle mit Büchsenbier, Direktimporten und fairem Handel unterwandern.

 

Die Konsumenten und KMU stimmen beim Einkauf aktiv mit den Füssen ab. Der Einkauf im Ausland wird immer mehr zu einem Protest gegen die überteuerten Schweizer Preise und eine gescheiterte EU-Politik.


Daniel Kobell, Basel




"Und die Euros an unserer Herbstmesse?"

Ich frage mich echt, was diese Diskussion überhaupt soll. Selbstverständlich kauft man (auch ich) dort ein, wo es attraktiv ist; dabei spielen die Preise eine grosse Rolle, aber nicht nur. Wir leben nun mal in einer von Grenzen durchzogenen "Regio"; mit all ihren Vor- und Nachteilen. Wenn dann in Bälde die Elsässer und Badenser ihre Euros an unserer Herbstmesse "verbraten", haben wir schliesslich auch nichts dagegen. Und ich erinnere mich auch, dass an den Basler Weihnachtsmärkten und den anderen vorweihnachtlichen Einkaufsorgien nicht nur Baseldytsch gesprochen wird.


Peter Waldner, Basel




"Ich gehe halt auch ..."

Ich gehe halt auch zum Zahnarzt nach Lörrach; erstens weil er top ist, zweitens weil der Empfang badensisch heimelig ist und drittens, weil der Arzt Positionen-Rechnungen erstellt und keine überrundeten Pauschalen macht, was heisst, dass eine professionelle Zahnreinigung mit 80 Euro 87 Cents verrechnet wird. Bei der Gelegenheit mit der bequemen S6 ab Bahnhof SBB alle halbe Stunde gehe ich nach den Zahnbohrungen erlöst in die Eisdiele, auf den schönen Markt, wo der Schnaps beifuss am Kartoffelsack steht, in die Metzgerei, wo die arg freundliche Bedienung nach weiteren Wünschen mit der für unsereiner ungewöhnlichen Floskel "Und ausserdem?" fragt; schliesslich in den Buchladen, wo ein Reiseführer etwas mehr als die Hälfte wie im Hochpreisland Schweiz kostet. Zuhause kann man ja noch täglich genug im unpersönlichen Supermarkt bei kaum ansprechbaren Verkäuferinnen seine Tagesration posten oder beim Begg um die Eck das Brot eines Basler Pfünderlis wie in Paris noch warm unter den Arm klemmen!


Jürg Erni, Basel



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"Wenn jetzt die frühere Regierungsrätin und heutige Ständerätin Verena Herzog (SP) antritt, hat sie nach fünfzig Jahren nicht nur den Stadtbasler Anspruch auf ihrer Seite. "

Christoph Mörgeli
"Weltwoche"-Autor
am 1. Dezember 2022
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Herr Mörgeli hätte wohl gern die Thurgauer SVP-Nationalrätin Verena Herzog als Bundesrätin, muss aber mit Eva Herzog Vorlieb (SP) nehmen.

RückSpiegel


Bajour zitierte OnlineReports in seinem Bericht über die Verwicklung von Bundesratskandidatin Eva Herzog in umstrittene Basler Geschäfte.

In ihrer Recherche über die sterbende Kulturberichterstattung in Basler Medien bezieht sich Bajour auf OnlineReports.

20 Minuten nahm die OnlineReports-Recherche über den Angriff auf den Stiefvater vor dem Muttenzer Gerichtsgebäude auf.

Die Basler Zeitung und die BZ Basel nahmen die OnlineReports-News über die Rückkehr von Christine Keller in den Basler Grossen Rat auf.

In ihrer Analyse über die unklare Gesundheitsversorgung des Laufentals ging die Basler Zeitung auf eine OnlineReports-Recherche ein.

Telebasel konfrontierte die SVP-Regierungsrats-Kandidatin Sandra Sollberger mit einem Kommentar aus OnlineReports (worauf sie die Stellungnahme verweigerte).

Die BZ Basel und die Basler Zeitung nahmen den OnlineReports-Bericht über Pläne zum Abbruch des Spitals Laufen auf.

Die OnlineReports-News über den Wechsel des Telefon-Anbieters durch die Basler Verwaltung wurde von der BZ Basel und Happy Radio aufgenommen.

In seiner Aufstellung über "Politiker, die Wasser predigen und Wein trinken", nahm der Nebelspalter auch auf einen Artikel in OnlineReports Bezug.

20 Minuten griff die OnlineReports-Meldung über einen Autolenker, der bei der verbotenen Fahrt durch eine Einbahnstrasse in Birsfelden eine Radfahrerin schwer verletzte, auf.

Die OnlineReports-Nachricht vom Tod des früheren Baselbieter Regierungsrats Urs Wüthrich nahmen Telebasel, die BZ Basel, die Basler Zeitung, das SRF-Regionaljournal, Prime News, die Nachrichtenagentur SDA, 20 Minuten und Happy Radio auf.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-Recherche über Lärm-Überschreitungen im Osten des Gundeldinger-Quartiers auf.

Auf die OnlineReports-News über den Rücktritt der Laufener Finanzkommission reagierte die BZ Basel mit einem Nachzug.

Die Basler Zeitung nahm in ihrer Analyse der Basler FDP auf einen OnlineReports-Artikel aus dem Jahr 2005 Bezug.

Die BZ Basel nahm in ihrem Bericht über den Protest gegen entwässerte Basler Brunnen auf OnlineReports Bezug.

Die OnlineReports-News über stehengelassene BVB-Buspassagiere wurde von der BZ Basel aufgenommen.

Die BZ Basel und die Basler Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die Aufnahme von Frauen in die drei Kleinbasler Ehrengesellschaften auf.

Die BZ Basel zog die OnlineReports-News über Login-Probleme bei der Basler Kantonalbank (BKB) nach. Ebenso das Regionaljournal, das aber keine Quelle nannte.

Die BZ Basel und das SRF-Regionaljournal nahmen die OnlineReports-Meldung vom Tod des ehemaligen Baselbieter LdU-Nationalrats Claudius Alder auf.

In ihrem Bericht über den Störungs-Aufruf von "Basel nazifrei" zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


Heiko Vogel (47), der frühere Cheftrainer, kehrt am 1. Januar 2023 als Sportdirektor zum FC Basel zurück, um den "gesamten operativen Fussball-Alltag des FCB" zu verantworten.

Die Baselbieter Regierung hat die Mietung von Räumlichkeiten für das Amt für Migration und Bürgerrecht im Helvetia Tower in Pratteln beschlossen.

Auf die im Februar zurücktretende "Basta"-Grossrätin Beatrice Messerli (70) wird die Präsidentin des Jungen Grünen Bündnisses Nordwest, die Klimaaktivistin Fina Girard (Jahrgang 2001) folgen.

Lorenz Amiet, bisher Vizepräsident, wird neuer Präsident der SVP-Grossratsfraktion als Nachfolger von Pascal Messerli, der neu Parteipräsident wurde.

In Lörrach bewarf dieser Tage ein Unbekannter die Fassade der Synagoge der Israelitischen Kultusgemeinde mit Eiern.

Am Riehenring entsiegelt das Basler Bau- und Verkehrsdepartement als Versuch ab 31. Oktober insgesamt 14 Parkfelder, so dass dort zukünftig Regenwasser in den Untergrund geleitet wird.

Witterungsbedingt muss die Eröffnung der Kunsteisbahn Eglisee in diesem Jahr um zwei Wochen nach hinten verschoben werden, nämlich auf den 12. November.

Ab 1. November müssen sämtliche Personen, die den Kanton in strategischen Führungsorganen der Beteiligungen des Kantons Basel-Landschaft vertreten, ihre Vergütungen offenlegen.

Der Kanton Baselland beteiligt sich mit 900'000 Franken an der von der Wirtschaftskammer organisierten grössten Berufswahlmesse der Schweiz.

Am 29. Oktober, ab 10.15 Uhr, findet an der Oristalstrasse 100 A in Liestal die öffentliche Fahrzeug-Versteigerung von rund 140 Velos diverser Marken, 4 Autos (BMW X6 xDrive30d, Honda Civic 2.0i Typ R, VW T5 Kombi D 4M BMT, VW Polo Blue GT) und ein Arbeitsanhänger (BZS MA MA MA) statt.

Die Kunsteisbahn Margarethen eröffnet am 22. Oktober, die Eislaufsaison und eine Woche später; ab dem 29. Oktober, ist auch die Kunsteisbahn Eglisee geöffnet.

Die Evangelische Volkspartei Baselland (EVP) feierte am vergangenen 9. Oktober mit Partei- und ihren 100. Geburtstag.

Das Bau- und Verkehrsdepartement erteilt der Wyniger Gruppe den Zuschlag für den Betrieb der Flora-Buvette ab 2023; es soll sich um die "erste klimaneutrale Buvette" handeln.

Per 1. Januar 2023 übernimmt Christopher Henry Tütsch (49) die Geschäftsleitung des Ausländerdienstes Baselland als Nachfolger von Oliver Bolliger, der zum selben Zeitpunkt die Geschäftsleitung der Stiftung Wohnhilfe in Basel übernimmt.

Die Delegierten des Gewerbeverbandes Basel-Stadt haben am 20. September Hansjörg Wilde zum neuen Präsidenten gewählt.

Nach einjährigem Studium am Basler Gymnasium Kirschgarten konnten dieses Jahr 65 junge Erwachsene ihre Passerelle-Ausweise entgegennehmen, die ihnen nach der Berufs- oder Fachmatur den Zugang zu sämtlichen Studiengängen an den Schweizer Hochschulen ermöglichen.

In Muttenz beim Hallenbad beginnen im September /Oktober die Bohrarbeiten zur Erkundung des Untergrundes, da es dort zu Dolineneinstürzen und grossflächigen Absenkungen gekommen ist.

Der Verein "Treffpunkt Arlesheim" (ehemals "Verkehrsverein Arlesheim") beschloss bei einer Gegenstimme und einer Enthaltung, sich aufzulösen.

Gleichzeitig mit dem Start der Bundeskampagne zum Energiesparen senkt die Basler Regierung die Heiztemperatur in seinen Verwaltungsgebäuden auf 19 Grad Celsius.

Der Liestaler Stadtrat hat beschlossen, den "Engel-Saal" unter dem Namen "Stadtsaal" in eigener Regie zu betreiben, womit er den Liestaler Vereinen zukünftig zu vergünstigten Konditionen angeboten werden kann.

Die Baumann & Cie übernimmt rückwirkend per 30. Juni 100 Prozent der Aktien der Vögeli Vermögensverwaltung AG.

In Basel-Stadt ist am 19. August die aus Lehrerkreisen angeregte Initiative zur Erweiterung der Integrativen Schule durch heilpädagogisch geführte Förderklassen eingereicht worden.

Die beiden Ludotheken Bläsi und St. Johann der Robi-Spiel-Aktionen werden nach 2022 nicht weiter betrieben.

Anouk Feurer, die Co-Präsidentin des "Jungen grünen Bündnisses Nordwest", ist Nachrückende für die zurücktretende grüne Basler Grossrätin Michelle Lachenmeier.