© Fotos by Florine Leuthardt und OnlineReports.ch
"Auf keinen Fall kompostieren": Kahlgefressene Buchsbaum-Hecke*

Wenn der Buchsbaumzünsler am Buchsbaum schmatzt

Die Biologin Florine Leuthardt plädiert dafür, den den unbeachteten Sichtschutz künftig wie eine Rose zu pflegen


Von Peter Knechtli


Was an Buchsbaum-Blättern noch verfügbar ist, fressen Buchsbaumzünsler-Raupen derzeit ratzekahl leer. Doch Hoffnungslosigkeit ist fehl am Platz, sagt die Basler Biologin Florine Leuthardt – nötig ist nur eine andere Einstellung gegenüber dem anspruchslosen einheimischen Sichtschutz-Gewächs.


Der frühere Banker Tim Schweizer (Name geändert) fuhr mit seinem Wohnmobil in den Urlaub ans Mittelmeer. Als er nach drei Wochen zurückkehrte, fand er seinen in Jahren langsam auf ein stattliches Volumen angewachsenen Buchsbaum so vor, dass ihn der Schock traf: als Skelett. Buchsbaumzünsler hatten die Blätter des prächtigen Immergrün-Buschs in kürzester Zeit ratzekahl weggefressen. Die Chance, dass sich diese Garten-Zierde erholt und wieder ausschlägt, ist gleich Null.

300 Raupen an einem Baum

Das Phänomen ist neu. Bis vor wenigen Jahren zählte der Buchsbaum, von den Römern aus dem Mittleren Ost eingeführt, zu den beliebtesten und kulturhistorisch wertvollsten einheimischen Zier-, Trenn- und Sichtschutzsträuchern der Schweiz. Seit Jahrhunderten schätzen Privat- wie Park- und Friedhofgärtner seine anspruchslose Art, sein dichtes und solides Blattwerk, sein kräftiges Dunkelgrün und seine Fähigkeit, selbst härtestem Winter zu trotzen.

Doch was scheinbar zeitlose Gewissheit war, geriet ins Wanken, als vor wenigen Jahren aus dem asiatischen Raum ein Schädling den Weg nach Zentraleuropa fand und am Buxus noch mehr Gefallen fand als seine rechtmässigen Besitzer. Ein perlmuttweisser Falter mit dunkelbraun umrandeten Flügeln (Bild links oben) legt seine Eier, als kleine Tröpfchen von blossem Auge kaum sichtbar, an die Unterseite der Blätter. Schon nach einer Woche schlüpfen recht gut getarnte grüne Räupchen, die auch gleich einen Riesen-Appetit entwickeln. Eine Raupe, die eine Länge bis fünf Zentimetern erreicht, frisst gesamthaft Blätter in der Grösse einer Handfläche. Leicht vorzustellen ist das Schadenausmass angesichts der Tatsache, dass bis 300 Raupen einen Baum befallen können.

Tödlich traf es im August 2010 den wilden Buchsbaumwald in Grenzach: die Schädlinge frassen ihn bis auf die Wurzeln ab. Auch die umfangreichen Bestände im Friedhof "Hörnli" in Riehen oder im Basler Kannenfeldpark sind so akut gefährdet, dass das Gelände wegen der Schädlingsbekämpfung für das Publikum schon mal kurzfristig geschlossen werden musste. "Wir sind permanent am Wirken", sagte der Basler Stadtgärtner Emanuel Trueb gegenüber OnlineReports.

Keine natürlichen Feinde

Regional ruchbar wurde der Schädling erstmals 2007 in Weil am Rhein. Aus der Tatsache, dass er auch in Köln und Kehl gefunden wurde, schliessen Wissenschafter, dass "irgend ein Zusammenhang mit dem Hafen bestehen muss" und der Buchsbaumfresser aus Japan, Südkorea oder China eingeschleppt worden sein musste. Die Basler Biologin Florine Leuthardt (Bild), die derzeit an einer Dissertation über den Buchsbaumzünsler arbeitet, meint, der Zünsler könnte sogar schon 2006 eingeschleppt worden sein, ohne dass er bemerkt wurde. Ab 2008 wurde er bereits im Raum Zürich und Zürichsee angetroffen. Neuerdings macht er sich sogar über das bisher verschonte Berner Seeland her, wo sich das Zentrum der schweizerischen Buchsbaum-Zucht befindet. Auch in Gartencenters sind immer wieder befallene Pflanzen anzutreffen.

Das Problem: Der Buchsbaumzünsler hat, so Florine Leuthardt, "höchstwahrscheinlich keine natürlichen Feinde". Grund: Die Raupe erträgt die giftigen wasserlöslichen Alkaloide, die in den Buchsbaumblättern enthalten sind. Frisst ein Vogel eine Raupe, würgt er sie sogleich wieder aus. Auch Parasiten, die dem unerwünschten Blattvertilger den Garaus machen könnten, sind nicht bekannt. "Bis in einigen Jahren", so meinte ein bekannter Gartenbauer aus der Region zu OnlineReports, "gibt es in der Schweiz keine Buchsbäume mehr".

"Buchsbaum wie Rose behandeln"

So weit möchte die 27-jährige Florine Leuthardt nicht gehen. "Doch, ich würde mir auch heute noch einen Buchsbaum kaufen", sagt sie, schränkt aber sofort ein: "Ohne Pflegeaufwand wird der Buchsbaum aussterben." Deshalb plädiert die Zünsler-Vertraute für ein völlig neues Verständnis dem Buchsbaum gegenüber: "Er soll nicht mehr eine Pflanze sein, die man pflanzen und dann vergessen kann. Vielmehr sollte man sich um sie wie um eine Rose kümmern." Je mehr sich der Mensch um das Wohlbefinden des Buchsbaums sorge, desto besser reguliere sich die Schädlings-Population und desto geringer wird "der gefühlte Schaden".

Flattern die ersten perlmuttweissen Falter scheinbar friedfertig durch den Garten oder macht sich rund um den Buchsbaum ein unappetitlicher Geruch von seichele ruchbar, "ist es Zeit, sich zu seiner Bekämpfung auf den Weg zu machen". Die Biologin nennt zwei verschiedene Pflegemethoden – physische und eine chemische. Einzelne Bäume oder kleine Hecken können mit dem Hochdruckreiniger abgespritzt werden ("aber nicht mit Volldruck!"). Dabei werden die Zünsler meist getötet. Raupen können aber auch von Hand abgelesen oder mit einem Stecken abgeklopft oder mit dem Staubsauber abgesaugt werden.

Vorsicht beim Giftspritzen

Florine Leuthardt warnt aber davor, Raupen einfach in einem Abfallsack liegen zu lassen: Zum einen können sie Plasticsäcke mühelos durchfressen, zum andern stinken sie bestialisch. Am besten werden die Tiere verbrannt oder rasch der Abfuhr mitgegeben. "Auf keinen Fall sollten befallene Blätter oder Zweige kompostiert werden. Dort entwickeln sich die Raupen weiter und sind schon bald wieder zurück am Baum."

Wem die chemische Bekämpfung keine Gewissensbisse verursacht, kann zwischen zwei Spitz-Methoden wählen: dem Kontaktgift und dem Frassgift. Das Kontaktgift hat einen gravierenden Nachteil: Es tötet auch Nützlinge wie Spinnen oder Schmetterlinge. Florine Leuthardt empfiehlt das Frassgift mit dem Wirkstoff Bacillus thuringiensis, das den Schädling nach dem Blattverzehr von innen her angreift. Wichtig sei, sich durch den Gärtner beraten zulassen und "präzise zu spritzen". Auch die Basler Stadtgärtnerei erzielt mit dieser Frass-Methode "hervorragende Ergebnisse" (so Emanuel Trueb).

Dennoch ist sich der Chef der Basler Stadtgärtnerei nicht sicher, ob der Buchsbaum in der Schweiz langfristig überlebt. "Einen gleichwertigen einheimischen Ersatz gibt es nicht", ist Florine Leuthardt überzeugt. Trueb ist dagegen der Meinung, dass Buchsbaum-Hecken zumindest teilweise ersetzt werden können, etwa durch Gedrungenen Liguster, Eiben, Immergrünen Schneeball, Berberitze, die Kleinblättrige Lonicera oder Scheinzypressen.

 

* im Riehener Friedhof Hörnli

21. August 2012


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"Es muss nicht unbedingt Gift sein"

Man muss nicht unbedingt mit Gift dahinter. (Klar, das Zeug ist teuer und will verkauft werden!) Aber es gibt auch eine effiziente Falle (mit Pheromon-Lockstoff) für die Falter! Wir haben sie erfolgreich eingesetzt. Wer interessiert ist, findet im Internet x Anbieter.


Bruno Siegenthaler, Liestal




"Wespen fressen Raupen"

Wespen fressen Raupen. Ich beobachtete Wespen, die in den Buchsbaum flogen. Eine sah ich beim Fressen einer Zünslerraupe.


Ruth Ducrey, Arni AG




"Es gibt einen Feind: Enten"

Mit Interesse habe ich obigen Artikel gelesen und möchte festhalten, dass es sehr wohl einen natürlichen Feind für den Buchsbaumzünsler gibt.

In unserem Garten halten wir seit über 25 Jahren Indische Laufenten. Der Pflanzgarten ist mit einem niederen Zaun abgesteckt, sonst können sie sich auf dem ganzen Areal (ca.1300 m2) frei bewegen. Auch das Biotop meiden sie, das wurde ihnen so beigebracht!

 

Kürzlich schaute ich vom Büro im ersten Stock in den Garten und rief meiner Gattin zu, "schau mal unten im Garten, unsere Laufenten können klettern". Meine Frau kombinierte sofort richtig – wie immer beim weiblichen Geschlecht –, und gab zur Antwort, nun hat es an unserem Buchs vermutlich auch Raupen. Bei meiner Kontrolle, fand ich noch e i n Exemplar, seither wird der Buchs von unseren Enten "gepflegt" und erfreut sich eines gesunden Daseins. Allerdings sind die Buchspflanzen nicht höher als etwa 1.20 Meter.

 

Vielleicht kann meine Beobachtung einen Lichtschimmer in die so trüben Aussichten für den Buchs bringen.


Franz Borer, Röschenz




"Der beste und aktuellste Beitrag"

Der beste und aktuellste Beitrag, den ich zur Zeit über diesen Schädling im Netz gelesen habe!


Heinz Bielstein, Wiesbaden



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"Anpralldämper"

Kantonspolizei Basel-Stadt
in einer Unfallmeldung
vom 7. November 2022
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Er dämpft sogar Buchstaben weg.

RückSpiegel


matthiaszehnder.ch nimmt die beiden News-Artikel aus OnlineReports zum Anlass, sich über die schrumpfende Kulturberichterstattung in den Schweizer Medien Gedanken zu machen.

Bajour zitierte OnlineReports in seinem Bericht über die Verwicklung von Bundesratskandidatin Eva Herzog in umstrittene Basler Geschäfte.

In ihrer Recherche über die sterbende Kulturberichterstattung in Basler Medien bezieht sich Bajour auf OnlineReports.

20 Minuten nahm die OnlineReports-Recherche über den Angriff auf den Stiefvater vor dem Muttenzer Gerichtsgebäude auf.

Die Basler Zeitung und die BZ Basel nahmen die OnlineReports-News über die Rückkehr von Christine Keller in den Basler Grossen Rat auf.

In ihrer Analyse über die unklare Gesundheitsversorgung des Laufentals ging die Basler Zeitung auf eine OnlineReports-Recherche ein.

Telebasel konfrontierte die SVP-Regierungsrats-Kandidatin Sandra Sollberger mit einem Kommentar aus OnlineReports (worauf sie die Stellungnahme verweigerte).

Die BZ Basel und die Basler Zeitung nahmen den OnlineReports-Bericht über Pläne zum Abbruch des Spitals Laufen auf.

Die OnlineReports-News über den Wechsel des Telefon-Anbieters durch die Basler Verwaltung wurde von der BZ Basel und Happy Radio aufgenommen.

In seiner Aufstellung über "Politiker, die Wasser predigen und Wein trinken", nahm der Nebelspalter auch auf einen Artikel in OnlineReports Bezug.

20 Minuten griff die OnlineReports-Meldung über einen Autolenker, der bei der verbotenen Fahrt durch eine Einbahnstrasse in Birsfelden eine Radfahrerin schwer verletzte, auf.

Die OnlineReports-Nachricht vom Tod des früheren Baselbieter Regierungsrats Urs Wüthrich nahmen Telebasel, die BZ Basel, die Basler Zeitung, das SRF-Regionaljournal, Prime News, die Nachrichtenagentur SDA, 20 Minuten und Happy Radio auf.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-Recherche über Lärm-Überschreitungen im Osten des Gundeldinger-Quartiers auf.

Auf die OnlineReports-News über den Rücktritt der Laufener Finanzkommission reagierte die BZ Basel mit einem Nachzug.

Die Basler Zeitung nahm in ihrer Analyse der Basler FDP auf einen OnlineReports-Artikel aus dem Jahr 2005 Bezug.

Die BZ Basel nahm in ihrem Bericht über den Protest gegen entwässerte Basler Brunnen auf OnlineReports Bezug.

Die OnlineReports-News über stehengelassene BVB-Buspassagiere wurde von der BZ Basel aufgenommen.

Die BZ Basel und die Basler Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die Aufnahme von Frauen in die drei Kleinbasler Ehrengesellschaften auf.

Die BZ Basel zog die OnlineReports-News über Login-Probleme bei der Basler Kantonalbank (BKB) nach. Ebenso das Regionaljournal, das aber keine Quelle nannte.

Die BZ Basel und das SRF-Regionaljournal nahmen die OnlineReports-Meldung vom Tod des ehemaligen Baselbieter LdU-Nationalrats Claudius Alder auf.

In ihrem Bericht über den Störungs-Aufruf von "Basel nazifrei" zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


Nicola Goepfert, seit Juni Mitglied des Basler Grossen Ratse, wurde als neuer Co-Präsident der Links-Partei "Basta" gewählt.

Heiko Vogel (47), der frühere Cheftrainer, kehrt am 1. Januar 2023 als Sportdirektor zum FC Basel zurück, um den "gesamten operativen Fussball-Alltag des FCB" zu verantworten.

Die Baselbieter Regierung hat die Mietung von Räumlichkeiten für das Amt für Migration und Bürgerrecht im Helvetia Tower in Pratteln beschlossen.

Auf die im Februar zurücktretende "Basta"-Grossrätin Beatrice Messerli (70) wird die Präsidentin des Jungen Grünen Bündnisses Nordwest, die Klimaaktivistin Fina Girard (Jahrgang 2001) folgen.

Lorenz Amiet, bisher Vizepräsident, wird neuer Präsident der SVP-Grossratsfraktion als Nachfolger von Pascal Messerli, der neu Parteipräsident wurde.

In Lörrach bewarf dieser Tage ein Unbekannter die Fassade der Synagoge der Israelitischen Kultusgemeinde mit Eiern.

Am Riehenring entsiegelt das Basler Bau- und Verkehrsdepartement als Versuch ab 31. Oktober insgesamt 14 Parkfelder, so dass dort zukünftig Regenwasser in den Untergrund geleitet wird.

Witterungsbedingt muss die Eröffnung der Kunsteisbahn Eglisee in diesem Jahr um zwei Wochen nach hinten verschoben werden, nämlich auf den 12. November.

Ab 1. November müssen sämtliche Personen, die den Kanton in strategischen Führungsorganen der Beteiligungen des Kantons Basel-Landschaft vertreten, ihre Vergütungen offenlegen.

Der Kanton Baselland beteiligt sich mit 900'000 Franken an der von der Wirtschaftskammer organisierten grössten Berufswahlmesse der Schweiz.

Am 29. Oktober, ab 10.15 Uhr, findet an der Oristalstrasse 100 A in Liestal die öffentliche Fahrzeug-Versteigerung von rund 140 Velos diverser Marken, 4 Autos (BMW X6 xDrive30d, Honda Civic 2.0i Typ R, VW T5 Kombi D 4M BMT, VW Polo Blue GT) und ein Arbeitsanhänger (BZS MA MA MA) statt.

Die Kunsteisbahn Margarethen eröffnet am 22. Oktober, die Eislaufsaison und eine Woche später; ab dem 29. Oktober, ist auch die Kunsteisbahn Eglisee geöffnet.

Die Evangelische Volkspartei Baselland (EVP) feierte am vergangenen 9. Oktober mit Partei- und ihren 100. Geburtstag.

Das Bau- und Verkehrsdepartement erteilt der Wyniger Gruppe den Zuschlag für den Betrieb der Flora-Buvette ab 2023; es soll sich um die "erste klimaneutrale Buvette" handeln.

Per 1. Januar 2023 übernimmt Christopher Henry Tütsch (49) die Geschäftsleitung des Ausländerdienstes Baselland als Nachfolger von Oliver Bolliger, der zum selben Zeitpunkt die Geschäftsleitung der Stiftung Wohnhilfe in Basel übernimmt.

Die Delegierten des Gewerbeverbandes Basel-Stadt haben am 20. September Hansjörg Wilde zum neuen Präsidenten gewählt.

Nach einjährigem Studium am Basler Gymnasium Kirschgarten konnten dieses Jahr 65 junge Erwachsene ihre Passerelle-Ausweise entgegennehmen, die ihnen nach der Berufs- oder Fachmatur den Zugang zu sämtlichen Studiengängen an den Schweizer Hochschulen ermöglichen.

In Muttenz beim Hallenbad beginnen im September /Oktober die Bohrarbeiten zur Erkundung des Untergrundes, da es dort zu Dolineneinstürzen und grossflächigen Absenkungen gekommen ist.