© Website-Screenshot by OnlineReports.ch
"Ganz einfach, gläubig zu sein": Prediger Amr Khalid

Ägyptens neue Prediger und ihre verführerische Botschaft

Der "Islam light" erobert mit neuen Vermittlungsformen die arabisch-islamische Welt


Von Beat Stauffer


Sie tragen Kopftücher, gehen aber auf Distanz zum politischen Islam. Sie verstehen sich als gläubige Muslime, wollen aber vollumfänglich an den Segnungen der westlichen Zivilisation teilhaben. Sie lauschen gebannt religiösen Talkshows am Fernsehen, die nach dem Muster der amerikanischen TV-Predigten gestrickt sind. Von Ägypten aus erobert ein neuer „Islam light“ die arabisch-islamische Welt und zunehmend auch Europa, den auch die Schweiz zur Kenntnis nehmen sollte.


Die Karriere des heute 36-jährigen Buchhalters Amr Khalid zum berühmtesten Fernsehprediger, ja zum islamischen „Superstar“, ist schlicht atemberaubend. Entdeckt wurde der äusserlich nicht besonders attraktive Absolvent einer Handelshochschule - so berichtet der aus Lausanne stammende Politologe Patrick Haenni (Bild) - von einer Gruppe Frauen aus der Oberschicht, die sich in einem vornehmen Club traf und zum Islam zurückgefunden hat.

Für ihr Projekt einer Missionierung der ägyptischen Oberschicht schien den Damen der junge Amr Khalid bestens geeignet. Und tatsächlich setzten sie auf die richtige Karte: Amr Khalid gelang es schon bald, das Umfeld des noblen Clubs zu verlassen und mit seiner neuen Botschaft breite Bevölkerungsschichten zu erreichen. Er begann in Moscheen zu predigen, benutzte aber zur Verbreitung seiner Botschaft von Anfang an die Medien. In kurzer Zeit eroberte er die bedeutendsten privaten TV-Sender. Heute erreicht Khalid ein Millionenpublikum: In Ägypten, in vielen arabischen Ländern, aber auch in Europa, wo er unter den Muslimen und Musliminnen der zweiten Generation viel Zuspruch findet. In Frankreich, so Haenni, tritt Amr Khalid regelmässig vor grossem Publikum auf und konkurrenziert auf seine Art den anderen „Starprediger“, den Genfer Tarik Ramadan.

Die Botschaft liegt nicht mehr im Inhalt

Doch was predigt denn der smarte und islamische Unternehmers Amr Khalid? „Die Botschaft liegt nicht in erster Linie im Inhalt, sondern im Stil, in der Art und Weise der Vermittlung“, sagt Haenni. Wenn man seine Predigten genauer analysiere, so stelle man fest, dass es sich grösstenteils um durchaus klassische Inhalte handle. Khalid ermahne die Frauen, sich zu verschleiern, fordere mit Nachdruck dazu auf, die täglichen Gebete zu verrichten und auf Alkohol zu verzichten. In Sachen Sexualmoral sei Khalid sogar sehr konservativ: Sex vor der Ehe und erst recht Homosexualität verurteile er kategorisch. Sehr innovativ sei er hingegen in seinem Auftreten, seinem Stil. Khalid verwende in seinem Predigten und Talkshows den ägyptischen Dialekt und nicht, wie sonst üblich, das klassische Arabisch, sagt Haenni. Er verzichte auf den ernsten, würdigen Tonfall der Al-Azhar-Gelehrten und schlüpfe statt dessen in die Rolle des älteren Bruders, des freundlichen Beraters.

Diese neue Rolle unterstreicht Khalid auch mit seinem Äusseren: Statt der klassischen Dschellaba trägt der Jungprediger Anzug und Krawatte, und sein Kinn ist sorgfältig rasiert. Ebenso wichtig ist das Element der Talkshows, das Khalid in seinen TV-Sendungen eingeführt hat, sowie Bekenntnisse „aus der Tiefe des Herzens“, die an amerikanische TV-Predigten erinnern. Als letztes ortet Haenni eine Abkehr von der Androhung von Strafe, die in klassischen Predigten eine wichtige Rolle spielten, hin zu freundlichen Ermahnungen. „Es ist eigentlich ganz einfach, ein gläubiger Muslim zu sein“, laute die Botschaft. Ein moderner Muslim müsse keineswegs auf die Freuden des Lebens verzichten.

Am Nerv der Zeit

Amr Khalid, davon ist Patrick Haenni überzeugt, ist ganz und gar ein Mann seiner Zeit. „Khalid belegt eindrücklich, dass die gesellschaftliche Modernisierung in Ägypten in den religiösen Bereich vorgedrungen ist“, sagt der junge Forscher, der fast genau gleich ist alt wie das Objekt seiner Studien und seit fünf Jahren am „Centre d’études et de documentation économiques, juridiques et sociales (CED) in Kairo arbeitet. Er habe, wohl ohne dies zu beabsichtigen, eine Art faktischer Aussöhnung von Islam und moderner Lebensführung zustande gebracht. Seine Betonung der Subjektivität, der Selbstentfaltung, die fast protestantisch zu nennende Ethik: All dies seien unübersehbar moderne Elemente.

Allerdings sei Amr Khalid genau genommen „ein Modernist ohne eigentliches Modernisierungsprojekt“, meint Haenni. Mit den Versuchen, die islamische Glaubenslehre auf der Basis aufklärerischen Denkens zu reformieren, wie sie etwa von dem in Paris lehrenden Philosophen Mohamed Arkoun unternommen würden, habe Khalid nichts am Hut. All diese Modernisierungsprojekte seien aber bis heute praktisch auf äusserst kleine Zirkel von Intellektuellen beschränkt geblieben.

Islamisches Gedankengut mit Zen und Yoga

Doch erschöpft sich dieser "neue Islam" nicht weitgehend in Äusserlichkeiten? Und ist dieser dynamische Jungprediger nicht in erster Linie ein erfolgreicher Unternehmer, der eine Marktlücke entdeckt hat und im Wesentlichen die Methoden der amerikanischen TV-Prediger imitiert? Patrick Haenni widerspricht heftig. Es treffe wohl zu, dass Khaled ein gewiefter Geschäftsmann sei, der sich gut vermarkte. Doch daraus abzuleiten, er missbrauche die Religion für kommerzielle Zwecke, wäre zu kurz gegriffen. Denn die neuen Prediger würden sich allesamt als gläubige Muslime verstehen und ohne Zweifel den Nerv der Zeit treffen.

Auch der Vorwurf der Übernahme von Methoden à la Billy Graham greife zu kurz. Es sei zwar schon möglich, dass sich Khalid von den amerikanischen Fernseh-Prediger habe inspirieren lassen. Gleichzeitig fänden aber auch asiatische Traditionen wie Zen oder Yoga zunehmend Eingang in islamisches Gedankengut. „Wir sind Zeugen eines zunehmend globalisierten Islam, der sich fremden kulturellen Einflüssen öffnet“, sagt Haenni. Besonders augenfällig sei die Vermischung islamischer Tradition mit der Popkultur und den Mondetrends des Westens im Naschid, dem religiösen Gesang, der immer mehr von nichtarabischen Rhythmen geprägt werde.

Lange sei der Islam immer als singuläre Erscheinung betrachtet worden. Von dem gelte es endlich abzurücken. Vor allem plädiert Haenni dafür, statt dem islamischen Dogma die Lebenspraxis der heutigen Muslime genauer anzuschauen. Tue man dies, so könne man in vielen Bereichen „unerwartete Annäherungen“ und eine gegenseitige Befruchtung feststellen.

Die Botschaft kommt an

Jenseits solcher Überlegungen gilt festzuhalten: Die neuen Prediger kommen an, finden ein grosses Publikum, das, so scheint es, auf diese neuen Formen von Religiosität geradezu gewartet haben. Vor allem Frauen, so berichtet Haenni, reagierten meist sehr positiv auf Amr Khalid und die andern „neuen“ Prediger. Das liege ganz stark daran, dass Khalid als erster Prediger die Frauen direkt angesprochen habe, und zwar als gleichwertige „Schwestern“.

Der neuen Generation von Predigern scheint es gelungen zu sein, einen beachtlichen Teil der „Jeunesse dorée“ und der jüngeren Generation aus der Mittelschicht anzusprechen und sie in einem gewissen Sinn zum Islam zurückzuführen. Unterschichts-Jugendliche reagierten hingegen ambivalent auf den Fernsehprediger. Khalid werde klar als Angehöriger einer privilegierten Schicht identifiziert, berichtet Haenni, und gewisse seiner Äusserungen kämen schlecht an. Ein grosser Teil dieser unterprivilegierten Jugendlichen wünschten sich mehr Militanz und stiessen sich an seinem mehrheitlich apolitischen Diskurs. Anderseits komme der Stil der jungen Prediger auch bei diesen Bevölkerungsschichten gut an.

Zukünftiges Modell für Islamisten?

Geteilt ist nach den Beobachtungen von Haenni auch die Reaktion der Vertreter des orthodoxen Islam und der Islamisten. Zwar wetterten viele gegen die neuen Prediger. Doch zumindest bei einem Teil der Gelehrten der al-Azhar stosse Khalid auch auf Zustimmung, weil er letztlich in ihrem Sinn und Geist handle. Die Islamisten ihrerseits könnten den Aktivitäten des juvenilen Verkünders trotz fehlender Militanz etwas abgewinnen, weil es Khalid gelungen sei, die verwestlichte Oberschicht zu re-islamisieren. Unter den Muslimbrüdern sei man auf jeden Fall zum Schluss gekommen, dass Amr Khalid das „Modell der Zukunft“ sei. In Zukunft würden sie versuchen, lokale Prediger einzusetzen, die den Stil des Fernsehpredigers reproduzierten.

Im Rückblick, sagt Haenni, könne man die Entstehung dieses neuen Phänomens wie folgt erklären: Zum einen habe der Islamismus als politische Utopie an Zugkraft verloren. Zum andern habe sich in weiten Teilen der Bevölkerung ein Misstrauen gegenüber den Gelehrten der al-Azhar-Universität herausgebildet, denen man vorwerfe, zu altmodisch und zu stark von der Regierung abhängig zu sein. Den Versuch, zwischen zwei als nicht praktikabel erscheinenden Modellen einen neuen Weg zu suchen, werte er als Soziologe durchaus positiv, sagt Haenni. Es sei diesen Neo- oder Postislamisten ohne Theorie und ohne grosse Ideologie gelungen, zumindest im alltäglichen Leben die grosse Herausforderung zu meistern, vor der die islamische Welt stehe: Nämlich die Aussöhnung zwischen dem islamischen Erbe, der Orientierung an islamischen Prinzipien mit dem modernen Leben.

Prognose verfrüht

Daraus aber allzu optimistische Annahmen bezüglich der Weiterentwicklung der islamischen Welt abzuleiten, wäre verfrüht, warnt Haenni. Denn zum einen sei im Moment vollkommen offen, in welchem Mass sich dieser „dritte Weg“ durchsetzen könne. Zum andern praktiziere auch der radikale Islamismus und insbesondere al-Kaida genau genommen eine Verschmelzung von westlichem und islamischem Gedankengut, wenn auch mit vollkommen anderem Resultat. Und diese radikale Bewegung habe ihre Anziehungskraft bis heute keineswegs verloren.

17. Februar 2004


 Ihre Meinung zu diesem Artikel
(Mails ohne kompletten Absender werden nicht bearbeitet)
https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/echo.gif

"Einschätzungen vermögen nicht zu überzeugen"

Dieser Beitrag hat leider wenig Substanzielles beizutragen, insbesondere die Einschätzungen des mehrfach genannten Politologen Patrick Haenni vermögen nicht zu überzeugen. Wenn dies eine moderne Religionsbetrachtung sein soll, dann lässt sich der Autor allzusehr von der Form der Verbreitung und dem netten (rasierten) Äusseren irre leiten. Ablehnung von Sex vor der Ehe, von Homosexualität hat sehr viel mit verkrustetem Denken alter Tage zu tun. Wenn in den USA ein katholischer Fernseh-Prediger solche Messages an seine Gläubiger verbreitet, gilt er zu Recht als ultra-reaktionär. Ein bisschen mehr kritisches journalistisches Vermögen wäre in solchen Fragen wünschenswert, auch in Zeiten der 20-Min-Leser-Kultur. Dem Islam moderner Prägung bringt es im Quervergleich mehr, wenn Shows wie 'Music-Stars' in Beirut produziert, und in vielen arabischen TV-Stationen verbreitet werden, oder wenn man im indonesischen Fernsehen bei Unterhaltungsshows auch kopfbedeckte Frauen in der Menge tanzen sieht.


Karl Linder, Basel



Weitere aktuelle News

News

Basel Nach Auto-Vandalismus in der Lehenmattstrasse verhaftet
Basel Kran durch Windböe eingeknickt: Sperrung der Autobahn
Wahlen Regierung: Rechter CVP-Flügel unterstützt de Courten
Basel Publizist und Theatermann Hannes Bertschi gestorben
Wahlen Auch Thomas de Courten liebt den Titel-Schmuck
Basel Drei Verletzte bei Wohnungsbrand an der Hebelstrasse
Basel Nächtlicher Taschenraub vor dem Gymnasium Leonhard

www.onlinereports.ch - Das unabhängige News-Portal der Nordwestschweiz

© Das Copyright sämtlicher auf dem Portal www.onlinereports.ch enthaltenen multimedialer Inhalte (Text, Bild, Audio, Video) liegt bei der OnlineReports GmbH sowie bei den Autorinnen und Autoren. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Veröffentlichungen jeder Art nur gegen Honorar und mit schriftlichem Einverständnis der Redaktion von OnlineReports.ch.

Die Redaktion bedingt hiermit jegliche Verantwortung und Haftung für Werbe-Banner oder andere Beiträge von Dritten oder einzelnen Autoren ab, die eigene Beiträge, wenn auch mit Zustimmung der Redaktion, auf der Plattform von OnlineReports publizieren. OnlineReports bemüht sich nach bestem Wissen und Gewissen darum, Urheber- und andere Rechte von Dritten durch ihre Publikationen nicht zu verletzen. Wer dennoch eine Verletzung derartiger Rechte auf OnlineReports feststellt, wird gebeten, die Redaktion umgehend zu informieren, damit die beanstandeten Inhalte unverzüglich entfernt werden können.

Auf dieser Website gibt es Links zu Websites Dritter. Sobald Sie diese anklicken, verlassen Sie unseren Einflussbereich. Für fremde Websites, zu welchen von dieser Website aus ein Link besteht, übernimmt OnlineReports keine inhaltliche oder rechtliche Verantwortung. Dasselbe gilt für Websites Dritter, die auf OnlineReports verlinken.

https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/gelesen.gif
Herzenk-
lubs

BZ
vom 25. August 2020
über ex U21-Trainer Alex Frei
und den FC Basel
https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

Wenn Herzen brechen, misslingen wenigstens Trennungen.

Frisch pubertiert

Bitte so lange wie möglich

Alles mit scharf

Viren- und Wahlkampf

RückSpiegel

 

Die Basler Zeitung und die BZ zitierten in ihren Berichten über das Velobahn-Amigo-Geschäft von Klaus Kirchmayr und Isaac Reber ausführlich aus OnlineReports.

In ihrem Bericht über die Umgestaltung der Basler Meriangärten nimmt die BZ auf eine zuvor erschienene OnlineReports-Recherche Bezug.

Die Badische Zeitung zitierte in ihrer Vorwahl-Analyse der Basler Regierungs-Wahlen aus einem OnlineReports-Kommentar.

In der BZ-Kolumne nahm Daniel Wiener Bezug auf den OnlineReports-Kommentar über den Macht-Poker um die Basler Regierungspräsidentin Elisabeth Ackermann.

In ihrem Leitartikel über den Zustand des Kantons Basel-Stadt zitierte die BZ aus dem OnlineReports-Interview mit Michael Hug.

Die BZ nahm die OnlineReports-Geschichte über den Abbruch des Hauses an der Basler Rufacherstrasse 73 auf. Die Basler Zeitung verzichtete auf eine Quellennennung.

Die BZ nahm die OnlineReports-Story über eine umstrittene Eichen-Fällung auf.

In ihrer News über das Debakel um die Wahl des Gemeindepräsidenten in Schönenbuch nahm die Basler Zeitung auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung bezog sich in ihrem Artikel über die Kandidatensuche der Basler SVP auf ein Interview in OnlineReports.

In ihrem Beitrag über den Protest gegen das "General Sutter"-Denkmal in Rünenberg nahm die BZ auf OnlineReports Bezug.

Die BZ zog die OnlineReports-News über den Rücktritt von Beat Jans als IWB-Verwaltungsrat nach.

Auch das Regionaljournal zog die OnlineReports-Geschichte über Probleme in den Familiengärten nach, verzichtete aber vornehm auf eine Quellenangabe.

Die BZ nahm die OnlineReports-Recherche über die erneute Schliessung der Familiengärten an der Landesgrenze auf.

Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Berufung des Staatsanwalts im Fall der FCZ-Schlägerei im Lehenmattquartier auf.

Das Regionaljournal griff die OnlineReports-Geschichte über Kurzarbeit bei BaZ und BZ auf.

Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Stadtpräsidenten-Ambition von Kantonsspital-CEO Jürg Aebi auf.

Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Story über den anstehenden Gerichtsfall zum Rothenflüher Blechpolizisten-Sprenger auf.

In ihrem Basler Medien-Epos nahm die Medienwoche auch auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung, Prime News und die BZ berichteten unter Berufung auf OnlineReports über Adrian Plachesis Abgang bei Telebasel.

In ihren Bericht über den Abbruch des einstigen Kutscherhauses an der Rufacherstrasse in Basel bezogen sich 20 Minuten und die Basler Zeitung auf OnlineReports.

Die BZ nahm auf die OnlineReports-Recherche zum Konkurs der "Gallenacher"-Schule Bezog.

Die BZ nahm die OnlineReports-Meldung über die Beton-Elemente auf dem Basler Centralbahnplatz auf.

Die OnlineReports-News über die technische Panne bei Swisslos wurde von der BZ aufgenommen.

In ihrem Bericht über die Bereitschaft zur Regierungskandidatur von Beatriz Greuter zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die BZ online bezog sich in ihrem Bericht über den Tod des Baselbieter Lehrerverbands-Geschäftsführers Michael Weiss auf OnlineReports.

Die Volksstimme zitierte in ihrem Bericht über den Konkurs von "Die Medienmacher" aus OnlineReports.

Telebasel bezog sich im Bericht über den Widerstand gegen die Basler IBA-Rheinterrassen auf einen Bericht von OnlineReports.

Die Basler Zeitung nimmt in ihrem Bericht über den Neujahrs-Empfang der Handelskammer beider Basel auf OnlineReports Bezug.

Die BZ schrieb in derselben Ausgabe zwei OnlineReports-Meldungen ab, ohne die Quelle zu deklarieren. Wiederholungstat!

In ihrem Bericht über Verkehrsprobleme am Aeschenplatz zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die OnlineReports-Nachricht vom Tod des ersten Baselbieter Kantonsgerichtspräsidenten Peter Meier wurde von der BZ, Telebasel, der Basler Zeitung und vom SRF-Regionaljournal nachgezogen.

Telebasel, die BZ und die Badische Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die technisch bedingte Umkehr einer "Austrian Airlines"-Maschine nach Wien auf

Die Basler Zeitung und die BZ nahmen die OnlineReports-Nachricht zum Tod des Konjunkturforschers Christoph Koellreuter auf.

20 minuten online, Blick, nau.ch, das SRF-Regionaljournal und Telebasel nahmen den OnlineReports-Primeur über den Unfalltod des Basler Umweltschützers Martin Vosseler auf.

nau.ch schrieb die OnlineReports-Recherche über den FDP-Wahlversand an Basler Neu- und Jungwähler zu einem eigenen Artikel um und verwertete auch die OnlineReports-Illustration dazu.

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz

 

Dem Enkeltrickgewerbe fielen in Basel kürzlich Beträge von 15'000 und 4'000 Franken in die Hände, während ein happiger Beutezug von 80'000 Franken misslang.

Der FC Basel und sein Captain Valentin Stocker verlängern den Vertrag vorzeitig um zwei weitere Jahre bis im Sommer 2023 – mit einer Option auf ein weiteres Jahr.

Im vergangenen Sommer lagen die Ozon-Konzentrationen in der Region Basel zwar tiefer als im Vorjahr, aber immer noch deutlich über den Grenzwerten der Luftreinhalte-Verordnung.

Mit zusätzlichen Städtepartnerschaften mit Abidjan (Elfenbeinküste) und einer Stadt in einem Erstfluchtland im Nahen Osten will die Basler Regierung "ein Zeichen der Solidarität setzen".

Teilerwerbstätigen Beziehenden von Ergänzungsleistungen und Beziehenden von Ergänzungsleistungen, die zu einer medizinischen Behandlung fahren, werden im Baselbiet die Kosten für Schutzmasken mit pauschal 30 Franken vergütet.

Ralph Lewin und Andreas Sturm stellen sich nach über zehnjähriger Amtszeit nicht mehr für eine Wiederwahl für die nächste Amtsperiode im Bankrat der Basler Kantonalbank zur Verfügung.

Die auslaufenden Verträge von Cheftrainer Marcel Koller und den Assistenztrainern Thomas Janeschitz und Carlos Bernegger mit dem FC Basel werden "im gemeinsamen Einvernehmen" nicht verlängert.

Die auf Gebäudetechnik und Energiekonzepte spezialisierte Rapp Gebäudetechnik AG plant die Konzentration ihrer Geschäftstätigkeit am Standort Münchenstein und erwägt die Schliessung ihrer beiden Filialen in Lausanne und Genf.

Der Baselbieter Landrat wird vorläufig – mindestens bis zu den Herbstferien – weiterhin im Basler Kongresszentrum tagen, wie die Geschäftsleitung beschlossen hat.

Der Kanton Basel-Stadt unterstützt über den Pendlerfonds das Veloverleihsystem Basel mit 2,15 Millionen Franken.

Wegen der Corona-Situation haben der Gewerbeverband und das Erziehungsdepartement entschieden, die 8. Basler Berufs- und Weiterbildungsmesse  vom 15. bis 17. Oktober nicht durchzuführen.

Auf der A2 bei Birsfelden wurde in der Nacht des 3. August ein in der Region wohnhafter Italiener als Raser erwischt, der bei erlaubten 80 mit 140 Stundenkilometern in Richtung Bern/Luzern unterwegs war.

Der Kanton Basel-Stadt, die IWB und Pro Innerstadt Basel gaben heute den offiziellen Startschuss für die Erneuerung der Freien Strasse und der angrenzenden Gassen.

Weil bei Bauarbeiten am Hochbergerplatz ein Stromkabel durchtrennt wurde, kam es am 30. Juli kurz vor 7.30 Uhr in Teilen von Kleinhüningen zu einem Stromunterbruch.

Die Friedhöfe Basel schreiben die Dienstleistungen für die Einsargung und die Überführung von Verstorbenen im Rahmen der unentgeltlichen Bestattung neu aus.

Die Universität Basel hat entschieden, ihren Dies academicus auf Grund der Corona-Pandemie nicht durchzuführen.

Die Baselbieter Corona-Abklärungs- und Teststation befindet sich neuerdings im Spenglerpark in Münchenstein.

Daniela Martin wird neue Geschäftsführerin der Basel Sinfonietta.

Am 8. Juli wurde im Basler Rathaus die Initiative für echten Wohnschutz und das Referendum gegen das "mieterfeindliche Nichtwohnschutzgesetz" eingereicht.

Mit über 4'000 Unterschriften ist in Basel-Stadt das Referendum gegen den umstrittenen Bau des Hafenbeckens 3 zustande gekommen, so dass es am 29. November zur Volksabstimmung kommt.

2. Juli: Einreichung der Initiative "Basel baut Zukunft", die 50 Prozent gemeinnützigen Wohn- und Gewerberaum auf Transformations-Arealen verlangt.

Niggi Rechsteiner übernimmt die Geschäftsführung der Basler "Stiftung Sucht" und folgt damit auf Francesco Castelli, der die Stiftung während neun Jahren geführt hat.

Jeanne Locher, seit 2016 Vizepräsidentin des Gemeinderates, ist mit 1'276 Stimmen neue Gemeindepräsidentin von Münchenstein, während Herausforderer Daniel Altermatt (GLP) auf 906 Stimmen kam.

Eveline Sprecher (SP) wurde in Aesch mit 1'087 Stimmen zur Gemeindepräsidentin gewählt, wobei FDP-Gemeinderat Stephan Hohl 726 Stimmen und Andreas Spindler (SVP) 305 stimmen erzielte.

In Allschwil setzte sich FDP-Gemeindepräsidentin Nicole Nüssli mit 2'989 Stimmen klar gegen Gemeinderat Christoph Morat (SP) durch, der 1'696 Stimmen erzielte.

Mike Keller (FDP) bleibt mit 2'162 Stimmen Binninger Gemeindepräsident; seine grüne Herausforderin, Landrätin Rahel Bänziger Keel, kam auf 1'140 Stimmen.