© Foto by Peter Knechtli, OnlineReports.ch
"Keine politische Aussage": Politikerin Moser, AKW-Gegner Scholer, Gedenktafel

Die Pioniere der Schweizer Energiewende jubilierten in Kaiseraugst

Für die Bürgerinitiative NWA ist der Kampf gegen die Atomenergie aber "noch nicht beendet"


Von Peter Knechtli


Mit einem Jahr Verspätung feierte das "Nordwestschweizer Aktionskomitee gegen Atomkraftwerke" (NWA) gestern Freitagabend in Kaiseraugst das halbe Jahrhundert seines Bestehens: Damalige Besetzerinnen und Besetzer des Baugeländes und spätere Atomenergie-Kritiker unter sich.


Das NWA – seit dem Zusammenschluss mit der "Gewaltfreien Aktion Kaiseraugst" umbenannt in "Nie wieder Atomkraftwerke" – ist jene volksverwurzelte Organisation, die im Widerstand gegen einen Nuklearmeiler mit Standort Kaiseraugst am längsten überlebt hat.

1970 von bürgerlichen Politikern in für schweizerische Verhältnisse hochdekorierten Funktionen gegründet, wollte die operativ immer noch aktive Bürgerinitiative mit einem beachtlichen sechsstelligen Budget letztes Jahr ihr 50-jähriges Bestehen feiern wollen, doch Corona machte ihr einen Strich durch die Rechnung.

Gestern Freitagabend holten zwischen 80 und 100 ergraute Häupter und einige ihrer Nachkommen die von Präsident Andreas Fischer geleitete Jubiläumsversammlung im Viola-Kulturhaus nach. Der schon während der Besetzung aktive Protestsänger Aernschd Born und das unverwüstliche "Sicherheitsorchester" untermalten die Feier mit musikalischen Beiträgen.

"Kampf ist noch nicht beendet"

Um Zelt und wärmendes Lagerfeuer kam doch noch ein Anflug von Kampfstimmung auf, wie sie bei der Besetzung des Baugeländes im April 1975 brodelte, wenn Redner wie der Energieexperte Ruedi Rechsteiner der "idiotischen Technologie" ein ewiges Ende voraussagten (Applaus).

Rechsteiner, früherer Basler SP-Nationalrat und während zwanzig Jahren NWA-Präsident, äusserte sich spitz über Kreise, die derzeit wieder "über neue Atomkraftwerke reden". Der Anteil an Atomenergie sinke weltweit, da "zu teuer", meinte er, stellte aber mit Blick auf die Nuklear-Promotoren gleichzeitig fest: "Diese Sekte ist noch nicht ausgestorben." Es gelte nun, nach chinesischem Muster "zu warten, bis der Gegner zusammenbricht". Denn in Bern herrsche energiepolitische "Morgenröte", indem – hörten wir diesen Satz nicht schon vor Jahren? – nun die Photovoltaik vorangetrieben werden soll.

NWA-Vorstandsmitglied und grüner Basler Noch-Grossrat Jürg Stöcklin glaubte auch "nicht an eine AKW-Renaissance", fügte aber die Mahnung an, Kernkraftwerke seien "brandgefährlich, solange sie laufen". Deshalb sei der "Kampf nicht beendet, bevor Beznau I und II, Gösgen und Leibstadt stillgelegt sind".

Gedenktafel mit pikanter Note

Grussworte des Kaiseraugster Gemeinderats überbrachte Françoise Moser, seit bald vier Jahren Gemeindepräsidentin. Die Präsenz der Grünliberalen, so sagte sie gegenüber OnlineReports, sei "keine politische Aussage, sondern der historischen Sache geschuldet. Da darf man sich nicht verwehren". Ihr Auftritt an der NWA-Versammlung sei im Gemeinderat "diskutiert" worden.

Somit hatte ihr kurzer Auftritt doch eine politische Note, weil sich die Dorfbehörde energiepolitisch nie vereinnahmen lassen, sondern Neutralität bewahren wollte. Als AKW-Gegner im Jahr 2005 dem Gemeinderat eine "Gedenktafel" ("Der Nachwelt zur Erinnerung und Beurteilung") überreichen wollten, verweigerte der Gemeinderat die Entgegennahme. An der gestrigen Feier nahm OK-Präsident und langjähriger GAK-Präsident Peter Scholer die Gelegenheit einer neuen Charme-Offensive wahr. Er übergab die damals ausgeschlagene Gedenktafel der Chefin des Gemeinderates zusammen mit einem kleinen Bäumchen (Aufmacherbild). Und sie nahm die Symbole an.

Visonäres Identifikations-Merkmal

Scholers Plan: 2025, fünfzig Jahre nach der Besetzung, soll auf dem damaligen Protestgelände, wo sich auf dem Höhepunkt des Widerstands gegen 20'000 Menschen versammelten, ein Baum und die Gedenktafel die Nachwelt an den damaligen Aufstand der Bevölkerung erinnern. Ein Organisations-Komitee für diesen Anlass wurde noch am Abend gegründet.

Die Chancen, dass ein sichtbares Zeichen der grössten Volkserhebung in der jüngeren Schweizer Geschichte seinen Platz am Ort des Geschehens finden wird, sind damit besser geworden. Denn in der lokalen Behörde dürfte sich inzwischen die Erkenntnis durchsetzen, dass die Aargauer Gemeinde "Kaiseraugst" im historischen Kontext Geburtsort der schweizerischen Energiewende war, was perfekt mit dem "Energiestadt"-Label übereinstimmt und der Kommune ein visonäres Identifikations-Merkmal verleiht.

Mehr über den Autor erfahren


Bericht über Corona-bedingt abgesagte 50 Jahr-Feier

O-Ton: AKW Kaiseraugst-Bauherr Ulrich Fischer 2014 im Gespräch mit Peter Knechtli

25. September 2021

Weiterführende Links:


 Ihre Meinung zu diesem Artikel
(Mails ohne kompletten Absender werden nicht bearbeitet)
https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/echo.gif

"Denkfehler und Unterstellung"

Der grosse Denkfehler und die Unterstellung "idiotischer Technologie" beginnt damit, dass Atomenergie gleichgesetzt wird mit der Spaltung von Uran(92)235. Es gibt aber andere chemische Elemente, welche sich auch spalten lassen. Hier ist einiges im Tun, zum Beispiel bei Schmelzwasser-Reaktoren auf der Basis von Thorium(90)233. Indien und China scheinen hier grosse Fortschritte zu machen.


Dieter Troxler, Rünenberg



Weitere aktuelle News

News

Basel Holbein-Unterführung: "Omega"-Uhr von der Hand gerissen
Tecknau SBB: Vier Jahre Baustelle im Hauenstein-Basistunnel
Muttenz Vorzeitiger Ansturm: Narrengang am Impfzentrum Mitte
Münchenstein Gymnasium: 16-Jähriger verletzte sich selbst
Liestal Verhandlungen über Inertstoff-Deponie "Höli" gescheitert
Basel Jürg Stöcklin: Ein grünes Fossil gibt Rücktritt bekannt
Basel Sibel Arslans Immunität: Absage an Staatsanwaltschaft

www.onlinereports.ch - Das unabhängige News-Portal der Nordwestschweiz

© Das Copyright sämtlicher auf dem Portal www.onlinereports.ch enthaltenen multimedialer Inhalte (Text, Bild, Audio, Video) liegt bei der OnlineReports GmbH sowie bei den Autorinnen und Autoren. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Veröffentlichungen jeder Art nur gegen Honorar und mit schriftlichem Einverständnis der Redaktion von OnlineReports.ch.

Die Redaktion bedingt hiermit jegliche Verantwortung und Haftung für Werbe-Banner oder andere Beiträge von Dritten oder einzelnen Autoren ab, die eigene Beiträge, wenn auch mit Zustimmung der Redaktion, auf der Plattform von OnlineReports publizieren. OnlineReports bemüht sich nach bestem Wissen und Gewissen darum, Urheber- und andere Rechte von Dritten durch ihre Publikationen nicht zu verletzen. Wer dennoch eine Verletzung derartiger Rechte auf OnlineReports feststellt, wird gebeten, die Redaktion umgehend zu informieren, damit die beanstandeten Inhalte unverzüglich entfernt werden können.

Auf dieser Website gibt es Links zu Websites Dritter. Sobald Sie diese anklicken, verlassen Sie unseren Einflussbereich. Für fremde Websites, zu welchen von dieser Website aus ein Link besteht, übernimmt OnlineReports keine inhaltliche oder rechtliche Verantwortung. Dasselbe gilt für Websites Dritter, die auf OnlineReports verlinken.

Frisch pubertiert

Kontroverse am Weihnachtstisch
https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/gelesen.gif
"Umfreundliche Heizung soll Kosten sparen helfen"

Basler Zeitung
Zwischentitel
vom 26. Januar 2022
https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

Sie braucht eine Umerziehung.

Alles mit scharf

Kleider machen Leute
Reaktionen Reaktionen

RückSpiegel


Die OnlineReports-News über die Beschwerde gegen "Tempo 30" auf Teilen der Kantonsstrassen wird von der BZ Basel aufgenommen.

Die Badische Zeitung bezieht sich in ihrem Bericht über den Kauf das Kleinbasler Clara-Areals durch den Staat auf OnlineReports.

Im Interview mit dem Medienökonomen Matthias Künzler stellt Bajour die Frage, ob es fair sei, dass OnlineReports, da kostenlos zugänglich, von der Medienförderung nicht profitieren könnte.

Prime News nimmt im Kommentar gegen das "Medienförderungsgesetz" auf die Position von OnlineReports Bezug.

Die BZ Basel und Happy Radio bezogen sich in ihrer Meldung über die Kündgung der Gelterkinder Schulleitung auf eine OnlineReports-News.

Die Badische Zeitung bezog sich in ihrem Bericht über die Absage des internationalen Reitsport-Turniers "CHI Classics" in der St. Jakobshalle auf OnlineReports.

In ihrer Meldung über den Widerstand gegen ein Kirchenglocken-Läutverbot geht die BZ Basel auf OnlineReports ein.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-Meldung über die Traiferhöhung auf den Basler Fähren auf.

Bajour interviewt OnlineReports-Gründer Peter Knechtli zu seiner Ablehnung des vor der Volksabstimmung stehenden "Medienförderungsgesetzes". Die Medienwoche nimmt das Interview auf.

Den OnlineReports-Primeur über tödliche Heizungsgase in Binningen nahmen der Tages-Anzeiger, 20 Minuten, das SRF-Regionaljournal und Telebasel auf.

In ihrer Story über die amtliche Schliessung des Bistro "Cheesmeyer" in Sissach nahm die BZ auf OnlineReports Bezug.

Die BZ, Telebasel und Happy Radio nahmen die OnlineReports-Meldung über den Tod des Kleinbasler "Modezars" Roland Vögtli auf.

Die Medienwoche verlinkt auf den OnlineReports-Kommentar über das Medienrechts-Urteil des Baselbieter Kantonsgerichts zum Fall Wirtschaftskammer Baselland vs. "Basler Zeitung".

Der Tages-Anzeiger geht in seinem Bericht über die neue Post-Strategie auf OnlineReports-Nachrichten über die Verteuerung der Vereinspostfächer und die allgemeine Kostenpflicht für Postfächer ein.

In ihrem Beitrag über den Prozess der Wirtschaftskammer Baselland gegen einen ehemaligen Journalisten der "Basler Zeitung" nahm die Medienwoche auf OnlineReports Bezug.

20 Minuten nahm die OnlineReports-Geschichte über einen FCB-Hooligan und vor Appellationsgericht erfolglosen DNA-Verweigerer auf.

Die BZ Basel, Telebasel, Bajour und Prime News nahmen zum Rücktritt des Basler Nationalrats Christoph Eymann Bezug auf ein OnlineReports-Interview.

Die BZ Basel zog die OnlineReports-News über die Polizei-Kontrolle von Rechtsextremen in Bubendorf nach.

Telebasel nahm den OnlineReports-Primeur über die Sichtung einer Waschbären-Familie in Gelterkinden auf.

20 Minuten nahm die OnlineReports-Meldung über die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens gegen den Basler Grossrat Eric W. auf.

20 Minuten, Telebasel und die BZ Basel nahmen die OnlineReports-News über die Durchführung der Basler Herbstmesse auf. Die Basler Zeitung kam einen Tag später und unterliess die Quellennennung.

Bajour nahm im Artikel über die Basler Nano-Forschung auf eine OnlineReports-Meldung Bezug.

Im Beitrag von Prime News über die "zunehmende Missachtung der Aufgabentrennung zwischen Staat und Medien" wird OnlineReports zitiert.

Telebasel und die BZ Basel nahmen die OnlineReports-News über den Grund des Tramunglücks vom Oktober 2019 auf.

Die OnlineReports-Erstmeldung über die zweite Beschwerde von ex ASE-Präsident Simon Müller vor Bundesgericht wurde von der BZ Basel aufgenommen.

Die Medienwoche nahm den OnlineReports-Leitartikel über die Förderung von Onlinemedien ohne Subventionen in ihr Monitoring auf.

Telebasel, 20 Minuten und Primenews nahmen die OnlineReports-Exklusivmeldung über den Ausnahmezustand im überfüllten Gartenbad St. Jakob auf.

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


Aufgrund der stark gesunkenen Nachfrage nach Impfungen stellt das Impfzentrum West in Laufen seinen Betrieb Ende Februar 2022 ein.

Die Basler Kantonalbank (BKB) erweitert jetzt ihr Produktangebot für Firmenkunden, weil dort "ein wachsender Beratungs- und Finanzierungsbedarf mit Blick auf den Klimaschutz, aber auch in anderen Bereichen der Nachhaltigkeit" bestehe.

Die Juso-Initiative für ein Gratis-U-Abo für alle Baselbieter und -innen ist mit über 1'900 Unterschriften zustandegekommen.

In Birsfelden ist das Referendum gegen den Quartierplan "Zentrum" zustande gekommen, so dass die Volksabstimmung am 27. März stattfindet.

Nach zwanzig Jahren im Amt wird die Oberwiler Gemeinderätin und Vizepräsidentin Rita Schaffter (Die Mitte) per Ende Juni aus dem Oberwiler Gemeinderat zurücktreten.

Der Kanton Basel-Stadt und Allschwil haben sich darauf geeinigt, die ÖV-Anbindung des Bachgrabengebiets durch Verlängerung der Buslinie 64 voraussichtlich im zweiten Quartal zu verbessern.

Weil im Reinacher Einwohnerrat die Stimmen bei der Abstimmung über den diesjährigen Steuerfuss nicht vollständig ausgezählt wurden und somit das Zweidrittel-Mehr nicht korrekt erfasst wurde, muss das Gemeindeparlament im Februar nochmals über dieses Geschäft abstimmen.

Der abgewählte Basler Regierungsrat Baschi Dürr (FDP) stösst ab Jahresbeginn zum "Sonntalk"-Moderatoren-Team von Telebasel.

Der Schweizer Dirigent Titus Engel wird ab der Saison 2023/24 als Principal Conductor der Basel Sinfonietta die Leitung des weltweit einzigen grossen Orchesters für zeitgenössische Musik übernehmen.

Die Baselbieter Regierung bewilligt den unterstützenden Einsatz von 29 Polizei-Mitarbeitenden vom 14. bis 22. Januar zur der Gewährleistung der Sicherheit anlässlich des World Economic Forums (WEF) in Davos.

Alexander Suter (36) wird als Nachfolger von Fleur Jaccard, die die Geschäftsführung der Zürcher "Age Stiftung" übernimmt, neuer Leiter der Abteilung Soziales  und GL-Mitglied der Christoph Merian Stiftung.

Weil bei der Baselbieter Polizei Beat Krattiger, Chef Sicherheitspolizei, in etwa zwei Jahren vorzeitig in Pension gehen will, kommt es ab 1. Januar aus Gründen der Kontinuität zu einem Stellen-Tausch mit Reto Zuber, dem bisherigen Chef Planung und Einsatz.

Aufgrund der aktuellen pandemischen Lage und der damit verbundenen Unsicherheiten wird die Basler Museumsnacht am 21. Januar abgesagt und voraussichtlich auf den Freitag, 20. Mai 2022 verschoben.

Wegen der stark zunehmenden Corona-Fallzahlen, der hohen Belastung des Gesundheitssystems und der aktuellen Entwicklung setzte die Baselbieter Regierung den Kantonalen Krisenstab wieder ein und reaktivierte den Pandemieplan.

Zum 125-Jahre-Jubiläum schenkt die Basler Regierung der F. Hoffmann-La Roche AG einen originalen Basilisken-Brunnen, der 2023 am künftigen Science Square auf dem Roche-Gelände an der Ecke Peter Rot-Strasse / Chrischonastrasse montiert werden soll.

Die Ost-West-Piste des EuroAirports wird ab 2. Dezember aufgrund der Verschiebung des magnetischen Nordpols von "08/26" zu "07/25" umbenannt.

Die Geschäftsleitung des Landrats hat angesichts der stark steigenden Corona-Fallzahlen beschlossen, dass an den Landratssitzungen per sofort wieder Maskenpflicht gilt.

24 Mitarbeitende der Baselbieter Polizei kommen auf Ersuchen der Genfer Regierung für Aufgaben bei der Durchführung der 12. WTO-Ministerkonferenz zum Einsatz.

Der Basler Journalist, Historiker und langjährige Grossbritannien- und Irlandkorresponent von Radio SRF, Martin Alioth, ist am 18. November nach schwerer Krankheit im Alter von 67 Jahren gestorben.

Der FC Basel überträgt der Rennbahnklinik in Muttenz per sofort die medizinische Versorgung der 1. Mannschaft, der Frauen- und der Nachwuchsabteilung.

Als Nachfolger der in Pension gehenden Yvonne Aellen wird Simon Leuenberger per 1. März 2022 die Leitung der Abteilung Grünflächen-Unterhalt der Stadtgärtnerei Basel.

Die Mitglieder des Schutzverbandes EuroAirport wählten am 11. November die Reinacher Einwohnerrätin Katrin Joos Reimer als neue Präsidentin und Nachfolgerin von Landrätin Rahel Bänziger.

Die Pharma-Firma Bachem AG hat am 11. November in Bubendorf den Grundstein für den Bau des bisher grössen Produktionsgebäudes gelegt, das bis zu 150 neue meist hochqualifizierte Arbeitsplätze bieten wird.

Die Fassade der Synagoge der Israelitischen Kultusgemeinde in Lörrach wurde am 8. November in der Dunkelheit mit zwei Eiern beworfen.

Für die demissionierenden Daniela Dolci Reidemeister, Gottlieb A. Keller und Sibylle Schürch treten Bernhard Berger, Annette Luther und Hans-Peter Wessels in Basler Universitätsrat ein.

Für die erstmalige Besetzung des Stiftungsrats der neuen Wohnbaustiftung und die Amtsdauer vom 1. Dezember 2021 bis 30. November 2025 wählte die Basler Regierung Sarah Barth, Agnes Dormann (Präsidentin), Manuela Jessica Scarpellino, Jürg Steiner und Felix Suter.

Eine klare Mehrheit der Justiz-, Sicherheits- und Sportkommission des Basler Grossen Rates folgt der Regeirung und empfiehlt die kantonale Volksinitiative "Grundrechte für Primaten" ohne Gegenvorschlag zur Ablehnung.