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"Es entstünde die dritte Kraft": Frontseiten von BaZ und AZ

Der "Basler Zeitung" stehen wieder unruhige Zeiten bevor

Spekulationen über die mögliche Zukunft der "Basler Zeitung", die eines gewissen Realitätsanspruchs nicht entbehren


Von Peter Knechtli


Weitere drastische Sparmassnahmen dürften bei der "Basler Zeitung" (BaZ) schon sehr bald Tatsache werden. Niemand weiss, wohin das Medienunternehmen steuert, doch einige Szenarien gewinnen allmählich Konturen: Die Annäherung von BaZ und "Aargauer Zeitung".


Eigentlich war der Termin vom kommenden Montag mit dem damaligen BaZ-Verleger Martin Wagner vereinbart: Er hätte vor den Mitgliedern des "Swiss Bankers Club" der Schweizerischen Bankiervereinigung auftreten sollen. Nach dem Besitzerwechsel innerhalb der BaZ-Holding Ende November war Wagner nach seinen eigenen Angaben jedoch "nur noch ein einfach Abonnent" der BaZ. Also wurde der Termin mit Chefredaktor Markus Somm vereinbart.

Doch jetzt platzte, wie OnlineReports bereits berichtete, auch dieses Vorhaben in hochkarätigem Kreis: Obwohl bereits "viele Anmeldungen" von Bankern ab Direktionsstufe eingetroffen waren, sagte Somm wegen einem "dringlichen Termin" kurzfristig ab.

Eine weitere Abbaurunde steht bevor

Worin dieser Termin besteht, ist nicht offiziell bekannt. Aber nicht wenige Beobachter glauben zu wissen, dass Somm am Montag der Redaktion einen weiteren schmerzlichen Stellenabbau bekannt geben wird. Die Rede ist von einer Grössenordnung von rund zehn Arbeitsplätzen.

Dabei aber soll es nicht bleiben. Noch immer halten sich unbestätigte Informationen, wonach die "Basler Zeitung" nicht mehr – wie noch von Wagner und Tito Tettamanti vehement bekräftigt – selbstständig bleiben, sondern den Zusammenschluss mit der AZ Medien AG von Peter Wanner suchen wird. Unter den beiden Unternehmen besteht ein gewisser Interessensausgleich: Wanner hat dringenden Erneuerungsbedarf im Bereich des Zeitungsdrucks – die "Basler Zeitung" verfügt auf ihrer neuen Zeitungsrotation über teure Überkapazitäten.

BaZ und "Aargauer Zeitung" als Kopfblätter?

Nach Informationen von OnlineReports gehen die Diskussionen derzeit in die Richtung, den BaZ-Zeitungsdruck an der Hochbergerstrasse in eine eigene Aktiengesellschaft auszugliedern. Bisher scheiterte die Kooperationsfähigkeit der beiden Verleger in Basel und Aarau an persönlichen Unverträglichkeiten. Doch könnte der Handlungsdruck nun so stark sein, dass eine Annäherung Tatsache werden könnte – auch um den Preis, dass die "Basler Zeitung" einen Teil ihrer Autonomie einbüssen müsste und die Medienvielfalt in der Nordwestschweiz einen weiteren Dämpfer erlitte.

Die Vorteile liegen aus der Optik der beiden Unternehmen auf der Hand, auch wenn sie die Macht teilen müssten: Die BaZ und die "Aargauer Zeitung" könnten sich zu einem Kopfblattsystem mit Regionalausgaben zusammenschliessen, in dem auch die "Basellandschaftliche Zeitung" aufginge. Inland, Ausland Wirtschaft und Sport könnten für alle Kopfblätter zentral produziert werden und avancierten auf einen Schlag zur "nationalen Bedeutung", von der Wagner und Tettamanti immer gesprochen hatten. Dafür könnte auch die bereits überraschend angekündigte Verdoppelung der BaZ-Bundeshaus-Redaktion sprechen.

Allerdings: Das Kopfblatt-System wäre genau jenes Konzept, von dem sich der Neun-Monate-Verleger Martin Wagner bei seiner Antritt vor einem Jahr klar distanziert hatte.

Ueli Vischer im Gespräch

AZ-Besitzer Peter Wanner könnte die Funktion eines Verlegers einnehmen, sein Christoph Bauer jene des CEO behalten, während der mit jährlich 300'000 Franken besoldete Markus Somm seine politische Machtfülle – insbesondere über den ihm wichtigen Inlandteil, der ihn mehr interessiert als baselstädtische Niederungen – als publizistischer Chef des politisch wichtigen Mantelteils mehr als verdoppeln könnte. Als neuer Verwaltungsratspräsident des fusionierten Unternehmens soll der frühere liberale Basler Finanzdirektor und aktuelle "Messe Basel"- und Universitätsrats-Präsident Ueli Vischer im Gespräch sein.

Die BaZ-Abonnenten erhielten am Sonntag die "siebte Tageszeitung" in Form des defizitären, aber gut gemachten "Sonntag" aus dem Hause "AZ Medien". Der Titel würde attraktiver für Werbeauftraggeber – und Informanten. Folge: Auf einen Schlag würde der "Sonntag" mit einer Auflage von 280'000 Exemplaren zur grössten und möglicherweise einflussreichsten Schweizer Sonntags-Zeitung.

"Tamedia" scheint passiv

Ob allerdings die heutige BaZ-Kooperationspartnerin "Tamedia" an dieser Neustrukturierung der Medienlandschaft Nordwestschweiz viel Freude hätte, darf bezweifelt werden. Dem Zürcher Verlagshaus ("Tages-Anzeiger", "SonntagsZeitung") würde einen wesentlichen Auflageteil des am Samstag der BaZ beigelegten "Magazins" verlieren, ebenso die BaZ als Kooperationspartner im Onlineangebot "NewsNetz" und im Inserate-"Metropool" (während die "Aargauer Zeitung" im Werbemarkt mit der NZZ-Gruppe kooperiert). Auffällig ist – wohl auch wettbewerbsrechtlich –, dass sich die "Tamedia" im Gewusel rund um die Zukunft der "Basler Zeitung" nach aussen total passiv verhält, auch wenn auf Stufe Unternehmensleitung "alle mit allen reden".

Denkbar wäre, dass der 67-jährige Moritz Suter in der neuen Organisation keine Rolle mehr spielen würde. Die aktuelle Phase des Handels in einem Gebiet, das technisch und mental weit weg vom Fliegen ist, dürfte an seinen Kräften zehren.

Meyer als "Birkhäuser"-Berater im Gespräch

Offen ist derzeit, was die Druckerei "Birkhäuser+GBC" mit ihren 340 Mitarbeitenden geschieht. Der Handlungsbedarf ist dort scheinbar nicht so akut wie im Zeitungsdruck. Die BaZ-Tochter, die jährlich rund 80 Millionen Franken umsetzt, steht dem Vernehmen nach gar nicht so schlecht da wie herbeigeredet. Zumindest sieht das Budget 2012 schwarze Zahlen vor. Die Überlegungen dürften dahin gehen, die Druckerei im Zeitrahmen von zwei bis drei Jahren für einen Partner oder Käufer fit zu machen.

Hiess es, dieser BaZ-Tochter könnte nochmals eine dramatische Abbaurunde bevorstehen, erfuhr OnlineReports, dass das Sparpotenzial bei "höchstens 15 Personen" liege.

Doch dem Unternehmen könnte zusätzliches Branchen-Knowhow nicht schaden. OnlineReports-Informanten sagen, dass Moritz Suter mit dem früheren BaZ-CEO Beat Meyer in Verhandlungen stehe, um dessen profunde Druckerei-Kenntnisse auf Mandatsbasis für das Reinacher Print-Unternehmen nutzbar zu machen. Meyer war vor einem Jahr sofort freigestellt worden, als Tettamanti und Wagner die BaZ von der Familie Hagemann übernahmen.

In der GL-Sitzung dirigiert Suter

Unklar ist die Zukunft von Roland Steffen, einem der besten Kenner des schweizerischen Zeitungs-Werbemarktes und formell CEO der Basler Zeitung Medien. Darüber, wie glücklich er unter Suters Dirigentenstab ist, kann nur spekuliert werden. Dem Vernehmen nach leitet nicht nur Kapitän Suter die Geschäftsleitungssitzungen, auch sei Steffen von verschiedenen Unternehmensbereichen "abgenabelt".

Das Interesse an "Birkhäuser" dürfte sich bei den nach wie vor anonymen BaZ-Investoren in sehr engen Grenzen halten. Ihr Interesse – so die Annahme von OnlineReports – ist die SVP-nahe Agenda. Bei einem Zusammengehen mit der "Aargauer Zeitung" jedenfalls kämen die konservativen Medien-Revolutionäre ihrem Plan, der Schweizer Medienszene ihren Stempel aufzudrücken, mit Markus Somm als publizistische Führungsfigur einen beträchtlichen Schritt näher: Das Gemeinschaftsunternehmen avancierte im Schweizer Tageszeitungs-Geschäft neben "Tamedia" und NZZ schlagartig zur dritten Kraft.

Kommentar: Es gibt einen konservativen Plan

18. Februar 2011

Weiterführende Links:


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"Ist auch Suter nur Erfüllungsgehilfe?"

Und wir Naivlinge haben gemeint, Moritz Suter wolle im Interesse der medialen Unabhängigkeit die BaZ für Basel retten! Ist auch er nur Erfüllungsgehilfe einer rechtskonservativen Lobby, die Basel ideologisch zu einer "richtigen Schweizerstadt" umfunktionieren will? Was seinen Chefredaktor Somm betrifft, an dem er um jeden Preis festhält, kann ich mich der Meinung von Bernhard Bonjour absolut anschliessen. Für Markus Somm ist die BaZ nur ein Karrieresprungbrett. Für die Stadt und ihre Eigenarten, ihre gewachsenen Strukturen, ihre Identität, interessiert er sich einen feuchten Staub. Und die Geheimnistuerei von Verleger Suter um die Geldgeber hinter dem defizitären Betrieb ist alles andere als vertrauenserweckend. Wenn wirklich eine Lösung im Sinne des treuen BaZ-Publikums, mit Respekt für die Stadt und Region, gesucht wird, könnte man doch mit offenen Karten spielen.


Esther Murbach, Basel




"Bitte keine Vuvuzela der SVP"

Dass die Norwestschweiz in Zukunft ein überlebensfähiges Medienunternehmen braucht, ist seit langem unbestritten. Bereits 2006 hatte ich im Parteiorgan der LDP Basel-Stadt Nr. 2/2006, Seite 14, www.ldp.ch/aktuelles/zeitschrift-liberal aus Anlass des Zusammenschlusses der BZ mit der "Mittelland-Zeitung" empfohlen, den regionalpolitischen Blick über die Jurahöhen hinaus zu weiten und einen Gegenpol zu "Tamedia" und NZZ zu formieren.

 

Mein Wunsch als Liberaler war aber kein neofeudales Medien-Imperium von Blochers Gnaden, sondern eine vielfältige, gut vernetzte Medienlandschaft, welche der wirtschaftlichen und kulturellen Dynamik der Nordwestschweiz und ihrer Brückenfunktion als "west-östlicher Diwan" zwischen Zürich und der Romandie, zwischen deutsch und welsch, zwischen Schweiz und benachbartem Ausland, gerecht werden könnte, und welche nicht gebetsmühlenartig der "Splendid Isolation of Switzerland" als oberstem Grundsatz

huldigen muss.

 

Dass so etwas vom Ansatz her möglich ist, hat die BZ bis zum Rücktritt von Verleger Lüdin bewiesen (ob es so weitergehen kann, ist zwar noch unsicher). Die BZ ist bisher kein reines Kopfblatt geworden, sondern recherchiert und berichtet in ihrem Kernland autonom. Interessant ist regionalpolitisch, dass die BZ seit der Zusammenarbeit mit der "AZ Medien AG" sogar das aargauische Fricktal entdeckt hat, das zuvor in der Berichterstattung der "Basellandschaftlichen" schlicht inexistent gewesen war.

 

Falls eine Zusammenarbeit AZ/BaZ zustandekommt, wäre es wünschenswert, dass durch ein möglichst breite Streuung der Aktien dafür gesorgt wird, dass das neue Medium nicht als Vuvuzela der SVP missbraucht wird.

 

Ob das nun gelingt oder schief geht, werden wir auch in Zukunft die Stimme des unbestechlichen Peter Knechtli und seines OnlineReports brauchen.


Hans-Ulrich Iselin, Riehen




"Eine Demokratie braucht Meinungsvielfalt"

Hatten wir dies nicht schon einmal? Die "Basler Nachrichten" und die "National Zeitung". Heute doch die "Basler Zeitung". Die Welt ist deswegen nicht untergegangen. Nur: Ein Land muss eine vielfältige Medienlandschaft haben. Demokratie heisst auch, dass viele Meinungen zum Vorschein kommen müssen. Egal, ob in der Nordwestschweiz oder in einem anderen Teil unseres Landes. Wenn dies nicht mehr gewährleistet ist, dann kommt es zu Konflikten, die wir heute in ihren Auswirkungen noch nicht einschätzen können.

 

Ja, unsere Familie hat noch beide Zeitungen in unserer Region abonniert, also die BZ und die BaZ. Und was stellt man fest? Dass beide Zeitungen hie und da die gleichen Kommentare publizieren. Im Moment scheint es der Spareffekt zu sein.

 

Was für eine Schlussfolgerung kann man daraus ziehen? Ich sehe in Facebook bei jungen Leuten eine Alternative. Ob dies gut ist oder schlecht, das mag ich im Moment nicht zu erahnen. Nur stelle ich auch fest, dass es in Facebook relativ wenig Leute mit 60 + hat. Also eine Zweiteilung unserer Gesellschaft. Ob das gut ist, das wissen nur die Götter. Und im Moment hat es den Anschein, dass nur noch die Götter unsere Zukunft voraus ahnen können.


Dieter Wundrak-Gunst, Füllinsdorf




"Blocher käme seinem Ziel ein grosses Stück näher"

Danke für die Recherche über die BaZ. OnlineReports beweist hier, welche wichtige Rolle ein unabhängiges Medium für unsere Region spielt. Die "Basellandschaftliche Zeitung" drückt sich ja um jede Berichterstattung über das BaZ-Debakel.

 

Das Szenario, das sich da anbahnt, wäre eine Katastrophe. Blocher käme seinem Ziel, der Berlusconi der Schweiz zu werden, einen grossen Schritt näher.

 

Zu hoffen bleibt, dass Peter Wanner von den AZ-Medien genügend Selbstachtung und Rückgrat aufweist, Markus Somm nicht in eine gemeinsame Redaktion zu übernehmen. Somm ist Propagandist, kein Journalist. Ihm fehlt jedes Berufsethos, das einen Journalisten ausmacht, er ist intellektuell unredlich und nicht der Öffentlichkeit verpflichtet, sondern nur seinen persönlichen Ressentiments gegen alles Linke und Liberale, nachdem er in seinen jungen Jahren offenbar erfolglos versucht hat, sich den Linksliberalen anzudienen. Jetzt versucht er nur noch, sich als Erfüllungsgehilfe Blochers wichtig zu machen.


Bernhard Bonjour, Liestal




"Ein publizistisch notwendiges Übel"

Gratuliere zu dieser Analyse. Sie ist natürlich spekulativ, aber das Szenario halte ich für nicht unrealistisch. Dass für BaZ-Chefredaktor Somm die Inlandpolitik wichtiger ist als der Regionalteil, ist für mich schon lange klar. Er will publizistischen Wettbewerb vor allem in der Inlandpolitik, darum rüstet er im Bundeshaus auf. Die "baselstädtischen Niederungen" sind für Somm ein publizistisch notwendiges Übel. Der Regionalteil ist für ihn wichtig als publizistische Heimat oder lokale Verankerung, wie sie auch die grossen nationalen Zeitungen NZZ und "Tagi" mit dem Zürich-Teil haben.Wie Somm über das Baselbiet denkt, möchte ich gar nicht erst wissen. Wenn Basel-Stadt die Niederungen sind, dann gehört das Baselbiet mindestens zu den Nieder-Niederungen – sofern Somm zwischen den beiden Kantonen politisch überhaupt einen Unterschied macht.


Thomas Lüthi, Sissach



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"Stella Weihofen, seit 2019 im Vorstand, wurde neu als Kassier gewählt."

Juso Basel-Stadt
in einer Medienmitteilung
vom 22. November 2021
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Gender-Polizei her: Stella ist eine Frau.

RückSpiegel


Die Medienwoche verlinkt auf den OnlineReports-Kommentar über das Medienrechts-Urteil des Baselbieter Kantonsgerichts zum Fall Wirtschaftskammer Baselland vs. "Basler Zeitung".

Der Tages-Anzeiger geht in seinem Bericht über die neue Post-Strategie auf OnlineReports-Nachrichten über die Verteuerung der Vereinspostfächer und die allgemeine Kostenpflicht für Postfächer ein.

In ihrem Beitrag über den Prozess der Wirtschaftskammer Baselland gegen einen ehemaligen Journalisten der "Basler Zeitung" nahm die Medienwoche auf OnlineReports Bezug.

20 Minuten nahm die OnlineReports-Geschichte über einen FCB-Hooligan und vor Appellationsgericht erfolglosen DNA-Verweigerer auf.

Die BZ Basel, Telebasel, Bajour und Prime News nahmen zum Rücktritt des Basler Nationalrats Christoph Eymann Bezug auf ein OnlineReports-Interview.

Die BZ Basel zog die OnlineReports-News über die Polizei-Kontrolle von Rechtsextremen in Bubendorf nach.

Telebasel nahm den OnlineReports-Primeur über die Sichtung einer Waschbären-Familie in Gelterkinden auf.

20 Minuten nahm die OnlineReports-Meldung über die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens gegen den Basler Grossrat Eric W. auf.

20 Minuten, Telebasel und die BZ Basel nahmen die OnlineReports-News über die Durchführung der Basler Herbstmesse auf. Die Basler Zeitung kam einen Tag später und unterliess die Quellennennung.

Bajour nahm im Artikel über die Basler Nano-Forschung auf eine OnlineReports-Meldung Bezug.

Im Beitrag von Prime News über die "zunehmende Missachtung der Aufgabentrennung zwischen Staat und Medien" wird OnlineReports zitiert.

Telebasel und die BZ Basel nahmen die OnlineReports-News über den Grund des Tramunglücks vom Oktober 2019 auf.

Die OnlineReports-Erstmeldung über die zweite Beschwerde von ex ASE-Präsident Simon Müller vor Bundesgericht wurde von der BZ Basel aufgenommen.

Die Medienwoche nahm den OnlineReports-Leitartikel über die Förderung von Onlinemedien ohne Subventionen in ihr Monitoring auf.

Telebasel, 20 Minuten und Primenews nahmen die OnlineReports-Exklusivmeldung über den Ausnahmezustand im überfüllten Gartenbad St. Jakob auf.

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


Weil bei der Baselbieter Polizei Beat Krattiger, Chef Sicherheitspolizei, in etwa zwei Jahren vorzeitig in Pension gehen will, kommt es ab 1. Januar aus Gründen der Kontinuität zu einer Stellen-Tausch mit Reto Zuber, dem bisherigen Chef Planung und Einsatz.

Aufgrund der aktuellen pandemischen Lage und der damit verbundenen Unsicherheiten wird die Basler Museumsnacht am 21. Januar abgesagt und voraussichtlich auf den Freitag, 20. Mai 2022 verschoben.

Wegen der stark zunehmenden Corona-Fallzahlen, der hohen Belastung des Gesundheitssystems und der aktuellen Entwicklung setzte die Baselbieter Regierung den Kantonalen Krisenstab wieder ein und reaktivierte den Pandemieplan.

Zum 125-Jahre-Jubiläum schenkt die Basler Regierung der F. Hoffmann-La Roche AG einen originalen Basilisken-Brunnen, der 2023 am künftigen Science Square auf dem Roche-Gelände an der Ecke Peter Rot-Strasse / Chrischonastrasse montiert werden soll.

Die Ost-West-Piste des EuroAirports wird ab 2. Dezember aufgrund der Verschiebung des magnetischen Nordpols von "08/26" zu "07/25" umbenannt.

Die Geschäftsleitung des Landrats hat angesichts der stark steigenden Corona-Fallzahlen beschlossen, dass an den Landratssitzungen per sofort wieder Maskenpflicht gilt.

24 Mitarbeitende der Baselbieter Polizei kommen auf Ersuchen der Genfer Regierung für Aufgaben bei der Durchführung der 12. WTO-Ministerkonferenz zum Einsatz.

Der Basler Journalist, Historiker und langjährige Grossbritannien- und Irlandkorresponent von Radio SRF, Martin Alioth, ist am 18. November nach schwerer Krankheit im Alter von 67 Jahren gestorben.

Der FC Basel überträgt der Rennbahnklinik in Muttenz per sofort die medizinische Versorgung der 1. Mannschaft, der Frauen- und der Nachwuchsabteilung.

Als Nachfolger der in Pension gehenden Yvonne Aellen wird Simon Leuenberger per 1. März 2022 die Leitung der Abteilung Grünflächen-Unterhalt der Stadtgärtnerei Basel.

Die Mitglieder des Schutzverbandes EuroAirport wählten am 11. November die Reinacher Einwohnerrätin Katrin Joos Reimer als neue Präsidentin und Nachfolgerin von Landrätin Rahel Bänziger.

Die Pharma-Firma Bachem AG hat am 11. November in Bubendorf den Grundstein für den Bau des bisher grössen Produktionsgebäudes gelegt, das bis zu 150 neue meist hochqualifizierte Arbeitsplätze bieten wird.

Die Fassade der Synagoge der Israelitischen Kultusgemeinde in Lörrach wurde am 8. November in der Dunkelheit mit zwei Eiern beworfen.

Für die demissionierenden Daniela Dolci Reidemeister, Gottlieb A. Keller und Sibylle Schürch treten Bernhard Berger, Annette Luther und Hans-Peter Wessels in Basler Universitätsrat ein.

Für die erstmalige Besetzung des Stiftungsrats der neuen Wohnbaustiftung und die Amtsdauer vom 1. Dezember 2021 bis 30. November 2025 wählte die Basler Regierung Sarah Barth, Agnes Dormann (Präsidentin), Manuela Jessica Scarpellino, Jürg Steiner und Felix Suter.

Eine klare Mehrheit der Justiz-, Sicherheits- und Sportkommission des Basler Grossen Rates folgt der Regeirung und empfiehlt die kantonale Volksinitiative "Grundrechte für Primaten" ohne Gegenvorschlag zur Ablehnung

Trotz Steuerfuss von 65 Prozent rechnet das Budget 2022 der Stadt Liestal mit einem Defizit von 4,7 Millionen Franken.

Tom Wiederkehr und Andrea Schäfer erhielten von der Basler Regierung den Zuschlag für den Betrieb des Pavillon-Cafés im Schützenmattpark ab 2023.

Bettina Buomberger (40) wechselt von der Baselbieter Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion in die Finanz- und Kirchendirektion und übernimmt die Leitung des Personalamts an Stelle von Martin Lüthy, der den Kanton per 30. Oktober 2021 verlässt.

1'500 Unterschriften trägt die Petition an die Vertreter der Leimentaler Gemeinden, die mehr Velostrassen im Leimental fordert.

Die baselstädtische EVP nominiert Gemeinderätin Christine Kaufmann für das Riehener Gemeindepräsidium und gleichzeitig für den Gemeinderat, und Bürgerrat Daniele Agnolazza als Gemeinderat.

Flavio Casanova und Thomas Schneider werden neue Verwaltungsräte der Basler Verkehrs-Betriebe anstelle von Sibylle Oser und Kurt Altermatt, die nicht mehr zur Wiederwahl antreten.

Die SP Riehen nominierte den bereits amtierenden Gemeinderat Guido Vogel zusammen mit Grossrätin Edibe Gölgeli für den Gemeinderat.