© Fotos by Peter Knechtli, OnlineReports.ch
"Wir sind derart global vernetzt": Basler Klimapolitikerin Vergeat

"Ich will die Klimadiskussion in einem neuen Rahmen führen"

Eine kleine Sensation: Jo Vergeat (25), seit zehn Monaten Basler Grossrätin, wird Präsidentin der Klimakommission


Von Peter Knechtli


Mit ihren weltweiten Protesten gegen den Klimawandel hat die Jugend den Politikern Beine gemacht. Bemerkenswert: Der Basler Grosse Rat hat soeben die Studentin Jo Vergeat (25) zur Präsidentin der Klimakommission gewählt. Die grüne Grossrätin zeigt sich im Interview mit OnlineReports selbstbewusst. Sie ist nicht bereit, ihre Kommissionsarbeit mit einem Papiertiger zu beenden.


OnlineReports: Frau Vergeat, willkommen im Basler Grossen Rat!

Jo Vergeat: Ja, dort muss ich mich erst etwas einleben und in dieser Parallelwelt zurechtfinden. Aber das geht erstaunlich schnell und man merkt, dass alle nur mit Wasser kochen.



OnlineReports: Woran stellten Sie das fest?

Vergeat: Ich bemerkte beispielsweise, dass viele, die schon lange dabei sind, ganz nervös werden, bevor sie ans Rednerpult gehen.



OnlineReports: Wie ist das bei Ihnen?


Vergeat: 
Ich habe schon oft geredet, allerdings nicht ganz frei ...

OnlineReports: ... Ich würde Ihnen empfehlen, dies zu lernen.

Vergeat: Meistens halte ich mich an Notizen, damit ich den Faden wieder finde, wenn ich ihn verlieren sollte.

OnlineReports: Als 25-Jährige seit zehn Monaten im Basler Kantonsparlament und schon Kommissionspräsidentin. Eine meines Wissens einmalige Ehre für eine junge Politikerin, nicht?

Vergeat: Ja, es gibt tatsächlich wenige, die in so jungen Jahren die Chance erhalten, ein Kommissionspräsidium zu übernehmen. Umso toller finde ich es, dass ich diese Chance erhielt. Ich bin aber nicht der Meinung, dass ich zu jung bin für diese Aufgabe. Man wächst in alle Funktionen hinein.


"Gerade weil es die Klimakommission ist,
traue ich mir diese Funktion zu."


OnlineReports:
Es ist aber nicht irgendeine Kommission, sondern die Klimakommission. Trauen Sie sich dieses Amt fachlich zu?

Vergeat: Gerade weil es die Klimakommission ist, traue ich mir diese Funktion zu. Das ist ein Gebiet, mit dem ich mich stark beschäftige, das mich brennend interessiert, und auf dem ich schon gearbeitet habe. Deshalb fühle ich mich auch sicher.


OnlineReports: 
Um die Kommission glaubwürdig zu führen, ist viel wissenschaftliches Knowhow erforderlich. Haben Sie das?



Vergeat: Ich habe ein Jahr lang Umweltnaturwissenschaften studiert, wobei ein klarer Fokus auf der Klimaveränderung lag. Zudem habe ich mich mit Meteorologie beschäftigt und im Geografie-Studium mich auch sehr stark mit der Thematik beschäftigt. Die wissenschaftliche Basis habe ich somit allein schon durch mein Studium.

OnlineReports: In welchem spezifischen Bereich der Klimapolitik haben Sie schon gearbeitet?

Vergeat: Ich war im Sommer 2018 während drei Monaten als Praktikantin bei der Lobby-Organisation "Klima-Allianz" in Deutschland tätig.

OnlineReports: Diese Klimakommission ist ja Folge des "Klimanotstands", den der Basler Grosse Rat als Reaktion auf die Jugendproteste ausgerufen hat. Wird sie eher die Klimaerwärmung stoppen oder eher ein Papiertiger werden?



Vergeat: Ich habe ganz klar das Ziel, dass diese Kommission der Klimaerwärmung entgegenwirkt. Papiertiger haben wir in diesem Bereich schon genug. Wir haben jetzt die einmalige Chance, auch wirkungsvolle Massnahmen zu beschliessen und überparteiliche Kompromisse zu finden.


OnlineReports: Welches sind die Aufgaben und Kompetenzen der Klimakommission?

Vergeat: Das ist noch nicht so klar definiert. Es geht darum, den von der Regierung veröffentlichten Klimabericht kritisch zu überprüfen und Massnahmen zu beschliessen. Alles Weitere werden wir in den ersten Sitzungen aushandeln müssen. Ende Januar beginn die Kommissionsarbeit.


"Der Nationalrat setzte den Fokus nicht
auf den Klimawandel, sondern auf Kampfjets."


OnlineReports:
Welchen Anspruch stellen Sie an sich als Präsidentin?

Vergeat: Mir geht es darum, die Klimadiskussion in einem neuen Rahmen zu führen und nicht einfach in den Fraktionen oder im Grossen Rat, wo die Meinungen häufig schon gemacht sind.

OnlineReports: Was wollen Sie mit diesem von ihren Parteikollegen Jürg Stöcklin initiierten, aber überparteilich unterstützten Gremium erreichen?



Vergeat: Mir geht es darum, Massnahmen vorzuschlagen und umzusetzen, die nicht nur von SP und Grünen akzeptiert werden. Wir sollten in dieser Notlage breitere Lösungen erarbeiten, die breit getragen und nicht sofort mit Initiativen und Referenden bekämpft werden.

OnlineReports: Die Vorgabe an die Kommission lautet gemäss Stöcklins überwiesenem Vorstoss, "auf kantonaler Ebene möglichst effektive Massnahmen zum Schutz des Klimas zu ergreifen". In welchen Bereichen soll angesetzt werden?

Vergeat: Die Stadt muss anders gedacht werden. Ihre Begrünung und die Ökologisierung der Gebäude müssen weiter vorangetrieben werden. Da hinken wir immer noch hinterher. Nachhaltige Energiequellen werden weltweit noch zurückhaltend erforscht, weil andere Technologien forciert behandelt wurden. So setzte der Nationalrat einen Fokus, der nicht auf Klimawandel gerichtet ist, sondern auf Kampfjets und Sicherheit.



OnlineReports: Spätestens wenn es dann um die Einschränkung des motorisierten Individualverkehrs geht, dann dürfte es mit der Einigkeit vorbei sein.

Vergeat: Es geht ja nicht um ein Verbot, wie uns Grünen immer in den Mund gelegt wird, sondern um eine Regulierung. Wir wollen das Auto nicht verbieten. Vielmehr sollten wir der Bevölkerung den Wert der hiesigen Natur und die Notwendigkeit ihres Schutzes wieder stärker ins Bewusstsein rufen.


OnlineReports: Wie kamen die Grünen zu diesem Präsidium einer Spezialkommission?



Vergeat: Es war im ausgehandelten Präsidiums-Schlüssel so vorgesehen, dass die Grünen dieses Präsidium stellen werden. Dass es jetzt gerade um das Klima geht, ist ein glücklicher Zufall.


"Wir dürfen nicht den Punkt erreichen,
an dem ganze Ökosysteme kollabieren."


OnlineReports:
Haben Sie sich als Kommissionspräsidentin angeboten?

Vergeat: Ja, ich habe mein Interesse kundgetan und wurde darin von meiner Fraktion extrem bestärkt.

OnlineReports: Haben Sie auch an den Klima-Demos teilgenommen?

Vergeat: Ich habe vor einem Jahr an der ersten Klimastreik-Demo tatsächlich eine Ansprache gehalten. Damals war gerade das CO2-Gesetz durch das Bundesparlament versenkt worden.

OnlineReports: Herrscht tatsächlich Klimanotstand in Basel, wie ihn der Grosse Rat ausgerufen hat?

Vergeat: Wir sehen und spüren ihn noch nicht. Aber alle sind unglaublich traurig, dass wir schon seit zehn Jahren keine weissen Weihnachten mehr gehabt haben. Die Schweiz und Zentraleuropa sind nicht so stark betroffen, aber überall in der Welt sind die Auswirkungen stärker spürbar – und wir werden sie auch noch stärker zu spüren bekommen.



OnlineReports: Kann die Klimakatastrophe noch verhindert werden?

Vergeat: Wir dürfen die Hoffnung nicht aufgeben. Ich möchte auf alle Fälle verhindern, dass wir den Punkt erreichen, an dem ganze Ökosysteme kollabieren. Darum setze ich alles daran, dass wir das Ruder noch herumreissen können.

OnlineReports: Spüren Sie im Grossen Rat, dass es den bürgerlichen Parteien, die ja den "Notstand" mehrheitlich auch ausgerufen haben, wirklich ernst ist mit dem Klimaschutz?

Vergeat: Aus meiner Sicht ist das Thema dort – von einzelnen Stimmen abgesehen – noch nicht wirklich angekommen. Man hat dort einfach noch andere Prioritäten.




"Ich möchte das Thema professionell
und konsequent durcharbeiten."


OnlineReports:
Es wird Kräfte geben, die die forsche grüne Präsidentin werden bremsen wollen.



Vergeat: Davor haben mich auch ganz viele schon gewarnt. Wenn die Bürgerlichen aus dieser Kommission einen Papiertiger machen wollen, dann möchte ich mit ihnen schon darüber diskutieren wollen.


OnlineReports: Was kann ein 37 Quadratkilometer grosser Stadtstaat zur Klimagenesung beitragen?

Vergeat: Wir sind wirtschaftlich und über die Geldströme derart global vernetzt. Es ist einfach sinnlos zu sagen, wir brauchen nichts zu tun, nur weil andere Staaten grösser sind und mehr Emissionen freisetzen.

OnlineReports: Wann wird Ihre Klima-Mission erfüllt sein?

Vergeat: Unsere Kommission muss einen Schlussbericht vorlegen. Der zeitliche Fahrplan liegt noch nicht vor. Aber die Arbeit muss ernst genommen werden. Ich möchte keinen Schnellschuss, der in ein paar Monaten erledigt ist, sondern das Thema professionell und konsequent durcharbeiten.

OnlineReports: Haben Sie Hoffnung auf substanzielle Ergebnisse?

Vergeat: Ja.

OnlineReports: Sie gehen aber mit Ihrem Präsidium ein Risiko ein. Wenn keine griffigen Massnahmen beschlossen werden, müssen Sie damit rechnen, dass Sie dafür hauptverantwortlich gemacht werden.

Vergeat: Ich bin guten Mutes. Im Leben macht man vieles, ohne zu wissen, was dabei herauskommt.

26. Dezember 2019

Weiterführende Links:


Die Gesprächspartnerin




Die 25-jährige Politikerin Jo Vergeat gehört seit Februar 2019 dem Basler Grossen Rat an, in dem sie als Nachrückende für Michael Wüthrich das "Junge Grünes Bündnis Nordwest" vertritt. Sie ist Master-Studentin in Geografie und Soziologie im Nebenfach an der Universität Basel. Jo Vergeat ist in Basel aufgewachsen und als Tambourin aktive Fasnächtlerin in der "Pfluderi-Clique".


 Ihre Meinung zu diesem Artikel
(Mails ohne kompletten Absender werden nicht bearbeitet)
https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/echo.gif

"Keine Spur von Blindheit"

Erster Aspekt:  Ich darf davon ausgehen, dass weder Esther Jundt noch Jakob Speiser vergangenen März auf dem Münsterplatz waren – an der legendären Initialzündung zu "Friday for Future". Viele der engagierten Jugendlichen trugen dort auch Transpis gegen die nukleare Bedrohung. Dort schlossen sich die "Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz und IPPNW/PSR" ihnen an. Und deren Gründungsmitglied, der leider verstorbene Martin Vosseler, hielt eine begeisternde Rede. Er dankte der Jugend für ihre Botschaften und betonte, dass der Kampf gegen die atomare Bedrohung Hand in Hand gehe mit dem Engagement für den Klima- und Umweltschutz. Keine Spur von Blindheit gegenüber drohenden Atomkriegen!

Zweiter Aspekt: Da gibt es doch wohlbestallte Silberfüchse, die uns weis machen wollen, sie seien wohl die einzigen Steuerzahler, welche unser System am Laufen hielten. Beschimpfen die durch sie Ausgegrenzten sowieso nur als Schmarotzer. Das ist purer Unfriede in unser Land gesät!

Dritter Aspekt: Heute in einer NZZ-Kolumne ein bedenkenswertes Zitat von Albert Einstein gelesen: "Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu belassen - und zu hoffen, dass sich etwas ändert."


Ueli Pfister, Gelterkinden




"Noch andere Bedrohungen des Weltfriedens"

Die jungen Politikerinnen und Politiker sind nur auf das Klimathema fokussiert. Dabei gibt es noch andere Bedrohungen des Weltfriedens. Zum Beispiel die atomare Aufrüstung. Russland gibt gerade stolz bekannt, die schnellste Rakete gebaut zu haben, die auch atomar aufgerüstet werden kann. Iran arbeitet an der Schaffung  einer Atomwaffe, die in Israel runtergehen soll und Israel hat schon die Atomwaffe, die Iran zerstören soll. Der Diktator in Nordkorea droht seit Jahren mit dem Atomkrieg und im Sommer warnte der pakistanische Ministerpräsident vor der Uno vor einem Atomkrieg zwischen Pakistan und Indien.

Kein Journalist nahm davon Kenntnis, weil diese lieber den demonstrierenden Jugendlichen hinterherrannten. Wer sagt den Jugendlichen, dass nach einem Atomkrieg die braunen Blätter an den Bäumen das kleinste Problem sind?


Esther Jundt, Reinach




"Wer soll das bezahlen?"

Nach dem "Stolz" dass die marxlastige SPS Präsidiumskandidatin Frau Mattea Meyer die ersten 9 Jahre in der Baselbieter Luft aufgewachsen sei, nun eine weitere "Sensation" aus unserer linkesten Ecke der Schweiz: Die Studentin Jo Vergeat angelte das Präsidium der Baselstädtischen Klimakommission! Gratulation. Sie sei in diese Paralellwelt (!) der Basler Politik (Exekutive und Legislative) soeben neu eingetreten. Parallelwelten gilt es aber zu vermeiden, und somit ist bereits klar, wohin die Reise dieser "Rätin" führen wird. Sie hat offenbar noch nie das Lied "Wer soll das bezahlen…" gehört und freut sich riesig mit dem Geld anderer Leute (der Steuerzahler) werkeln zu können. Ich wünsche ihr viel Erfolg.

Leider werden die allerorts geschossenen zarten Baumtrieblein, wie alles andere auf Erden auch nicht in den Himmel wachsen. Im den Nachbarländern gärt es, man streikt wegen erhöhten Klimagebühren, es gab Tote. Neuerdings warnt der neue EU Minister, man dürfe den Bogen mit der "Klimahysterie" nicht überspannen. Er hat wohl sehr recht.


Jakob Speiser, Gelterkinden




"Ich wünsche viel Durchhaltewillen"

Gratulation an Jo Vergeat – sind es doch die Jungen, die nun dieses Thema subito bearbeiten müssen. Denn von den meisten "Alten" ist diesbezüglich nicht mehr viel Konstruktives zu erwarten, da für ein Umdenken meistens der Wille fehlt. Ich wünsche Jo viel Durchhaltewillen und dass sie sich nicht zu sehr von einigen Ewiggestrigen einschüchtern lässt. Hoffentlich hört man auch öfters ausserhalb der Kommission, was gerade Sache ist, so dass sich gewisse Querulanten nicht hinter dem "Sitzungsgeheimnis" bequem verstecken können.


Bruno Heuberger, Oberwil



Weitere aktuelle News

Basel Alle Basler Kinos machen dicht – ausser dem "Stadtkino"
Hochwald Vermisster Moutainbiker schwer verletzt aufgefunden
Birsfelden "Legacy Pharmaceuticals": Stellen-Schock bei 220 Leuten
Basel BVB-Präsidentin kommt nach Luzerner Affäre unter Druck
Basel Der Teil-Lockdown kommt: Beizen und Sportbetriebe zu
Liestal Neun "Corona"-Tote in einer Woche im Baselbiet
Kölliken Junger Baselbieter raste im Aargau in Lastwagen-Heck

www.onlinereports.ch - Das unabhängige News-Portal der Nordwestschweiz

© Das Copyright sämtlicher auf dem Portal www.onlinereports.ch enthaltenen multimedialer Inhalte (Text, Bild, Audio, Video) liegt bei der OnlineReports GmbH sowie bei den Autorinnen und Autoren. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Veröffentlichungen jeder Art nur gegen Honorar und mit schriftlichem Einverständnis der Redaktion von OnlineReports.ch.

Die Redaktion bedingt hiermit jegliche Verantwortung und Haftung für Werbe-Banner oder andere Beiträge von Dritten oder einzelnen Autoren ab, die eigene Beiträge, wenn auch mit Zustimmung der Redaktion, auf der Plattform von OnlineReports publizieren. OnlineReports bemüht sich nach bestem Wissen und Gewissen darum, Urheber- und andere Rechte von Dritten durch ihre Publikationen nicht zu verletzen. Wer dennoch eine Verletzung derartiger Rechte auf OnlineReports feststellt, wird gebeten, die Redaktion umgehend zu informieren, damit die beanstandeten Inhalte unverzüglich entfernt werden können.

Auf dieser Website gibt es Links zu Websites Dritter. Sobald Sie diese anklicken, verlassen Sie unseren Einflussbereich. Für fremde Websites, zu welchen von dieser Website aus ein Link besteht, übernimmt OnlineReports keine inhaltliche oder rechtliche Verantwortung. Dasselbe gilt für Websites Dritter, die auf OnlineReports verlinken.

Frisch pubertiert

Knutschen im Thermalbad
https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/gelesen.gif
"Sie können Ihr Couvert bis am Samstag, 12:00 Uhr, auch in den Briefkasten deiner Gemeinde werfen."

FDP Basel-Stadt
im Newsletter
vom 24. November 2020
https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

Machen Sie/du von dieser Möglichkeit Gebrauch.

Alles mit scharf

Der Bart nach dem Maskenball

RückSpiegel


Die Basler Zeitung nahm die OnlineReports-News über einen geplatzten Baselbieter Strafprozess auf.

Die Wochenzeitung ging in ihrem Bericht über den Abbau in grossen Schweizer Zeitungsredaktion auch auf "kleinere Player" wie OnlineReports ein.

Die BZ zieht den OnlineReports-Report über den Verzicht auf das Muttenzer Multiplex-Kino der "Kitag AG" nach.

Die OnlineReports-News über die Schliessung eines Tanzlokals in der Basler Innenstadt nahm die BZ auf.

In ihrer Besprechung von Roland Starks Kolumne-Buch "Stark!" nimmt die Volksstimme auf OnlineReports Bezug.

Die BZ kritisierte den designierten Basler SP-Regierungsrat Beat Jans für seinen Twitter-Tweet: "Wieso muss man in unserer Region eigentlich 'Onlinereports' lesen, wenn man sich umfassend informieren, statt belehren lassen will?"
 

Bajour.ch zitiert OnlineReports in einem Interview mit der Basler Regierungsrats-Kandidatin Stephanie Eymann.

Das SRF-Regionaljournal, die BZ, fasnacht.ch sowie LDP-Grossrat Michael Hug (Interpellation) nahmen die OnlineReports-Recherche über Lärmprobleme durch Trommler, Pfeifer und Gugge in Kleinhüningen auf.

Bajour schreibt, die Berichte von OnlineReports zur Baselbieter Velobahn-Affäre gefielen ihr "am besten".

In ihrem Kommentar über staatliche Medienförderung geht Prime News auf das über zwanzigjährige Bestehen von OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung und die BZ zitierten in ihren Berichten über das Velobahn-Amigo-Geschäft von Klaus Kirchmayr und Isaac Reber ausführlich aus OnlineReports.

In ihrem Bericht über die Umgestaltung der Basler Meriangärten nimmt die BZ auf eine zuvor erschienene OnlineReports-Recherche Bezug.

Die Badische Zeitung zitierte in ihrer Vorwahl-Analyse der Basler Regierungs-Wahlen aus einem OnlineReports-Kommentar.

In der BZ-Kolumne nahm Daniel Wiener Bezug auf den OnlineReports-Kommentar über den Macht-Poker um die Basler Regierungspräsidentin Elisabeth Ackermann.

In ihrem Leitartikel über den Zustand des Kantons Basel-Stadt zitierte die BZ aus dem OnlineReports-Interview mit Michael Hug.

Die BZ nahm die OnlineReports-Geschichte über den Abbruch des Hauses an der Basler Rufacherstrasse 73 auf. Die Basler Zeitung verzichtete auf eine Quellennennung.

Die BZ nahm die OnlineReports-Story über eine umstrittene Eichen-Fällung auf.

In ihrer News über das Debakel um die Wahl des Gemeindepräsidenten in Schönenbuch nahm die Basler Zeitung auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung bezog sich in ihrem Artikel über die Kandidatensuche der Basler SVP auf ein Interview in OnlineReports.

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


Die Baselbieter Regierung senkt den Verzugszins 2021 bei der Staatssteuer von 6 auf 5 Prozent, während der Vergütungszins unverändert bei 0,2 Prozent bleibt.

Das Budgetdefizit 2021 in Höhe von 2,2 Millionen Franken sei "mehrheitlich coronabedingt", schreibt der Birsfelder Gemeinderat.

Sarah Thönen wird am 1. April 2021 die Leitung des Bereichs "Jugend, Familie und Sport" des Kantons Basel-Stadt übernehmen.

Die Birsfelder Gemeinderätin Regula Meschberger wird ab 1. Januar 2021 als Nachfolgerin von Bianca Maag-Streit den "Verband Basellandschaftlicher Gemeinden" (VBLG) präsidieren.

Gregor Leonhardt (52) übernimmt im Frühjahr 2021 die Leitung des Geschäftsbereichs Infrastruktur im Basler Tiefbauamt.

Der Basler Anwalt und Notar Andreas Waldmann zieht sich per 1. Januar 2021 aus der Kanzlei Waldmann Petitpierre als Partner zurück.

Der Baselbieter Landrat nahm das Gesetz über die Bekämpfung der Schwarzarbeit und das Arbeitsmarktaufsichts-Gesetz mit 71:18 Stimmen an, doch kommt es zur obligatorischen Volksabstimmung, weil die Vierfüntel-Mehrheit nicht erreicht wurde.

Der Baselbieter Polizeikommandant Mark Burkhard ist zum Präsidenten der Konferenz der kantonalen Polizeikommandanten der Schweiz (KKPKS) gewählt worden.

Die Central Real Estate Basel AG, Eigentümerin im Klybeck-Areal, tritt ab sofort unter dem neuen Namen Rhystadt AG auf.

Das Basler Marionetten Theater unterbricht per sofort seine Saison bis mindestens Ende 2020.

Die Basler FDP nominierte für den zweiten Wahlgang der Regierungsrats-Wahlen erwartungsgemäss ihr Mitglied Baschi Dürr sowie die LDP-Liberale Stephanie Eymann.

Auf der Autobahn A3 bei Eiken, wo 120 km/h erlaubt sind, wurde am frühen Morgen des 24. Oktober eine Autofahrerin mit Tempo 214 km/h als Raserin geblitzt.

Die Basler Juso bitten die Regierung in einer Petition, sich aktiv dafür einzusetzen, 100 Menschen aus dem Camp Moria in den Kanton Basel-Stadt aufzunehmen.

Der Stiftungsrat der Stiftung Brasilea hat die 37-jährige brasilianisch-schweizerische Doppelbürgerin Tatiana Andrade Vieira als neue Geschäftsführerin und Nachfolgerin von Daniel Faust gewählt.

Die Basler SP hat am 16. Oktober ihre Initiative "Kinderbetreuung für alle" mit über 3'000 Unterschriften eingereicht.

Dominik Beeler wird neuer Präsident der Grünen Liestal und damit Nachfolger von Erika Eichenberger.

Die Volksinitiative "für ein klimagerechtes Basel", die die Treibhausgas-Emissionen in Basel-Stadt bis 2030 auf Null senken will, ist am 8. Oktober mit über 3'700 Unterschriften bei der Staatskanzlei eingereicht worden.

Die Stadt Liestal hat die Einführung eines Ortsbusses namentlich in den Quartieren Sichtern und Langhag/Hanro mit 2'246 Ja-Stimmen gegen 2'717 Nein-Stimmen deutlich abgelehnt.

Binningen hat die SP-Initaitive gegen den Verkauf von gemeindeeigenem Boden mit  2'823 Ja gegen 2'809 Nein hauchdünn angenommen.

Münchenstein hat der Quartierplanung "Spenglerpark" mit dem 100 Meter hohen Hochhaus mit einem Ja- Anteil von 58 Prozent zugestimmt.