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"Auch mit Lockerheit und Schalk": Wirtschafts-Lobbyist Dätwyler

"In meinem Leben gibt es die Handelskammer und meine Familie"

Direktor Martin Dätwyler über Umverteilungskämpfe, die aufsässigen Basler Juso und Gartenarbeit in der Früh


Von Peter Knechtli


Er kämpft für tiefe Steuern, eine sichere Stromversorgung und eine attraktive Wirtschaftsregion Basel: Martin Dätwyler, Direktor der Handelskammer beider Basel, spricht im OnlineReports-Interview über Löhne in gewerblichen Berufen und Wasserstoff, staatliche Tätigkeitsgier und die Faszinationskraft eines Nationalrats-Mandats – und über sich selbst.


OnlineReports: Basel-Stadt hat soeben das Steuererleichterungs-Paket mit einer Mehrheit von über 84 Prozent Ja-Stimmen angenommen, was Sie als Co-Präsident des "Komitees für ein Ja zum Basler Steuerpaket" freuen wird. Wie stark führen Sie dieses Ergebnis auf das Kampagne-Engagement der Handelskammer beider Basel zurück?

 

Martin Dätwyler: Ich bin tatsächlich sehr glücklich. Es ist das Rekord-Abstimmungsergebnis, das eine Kampagne der Handelskammer je erreichte. Der Erfolg hing damit zusammen, dass wir Parteien von rechts bis links hinter das Steuerpaket vereinigen konnten. Das Entscheidende war die Vorarbeit von Finanzdirektorin Tanja Soland, die die Interessen von rechts und links in die Vorlage einfliessen liess.

 

OnlineReports: Die SP war auch Teil dieser Ja-Allianz, was eher selten ist. Wäre es für Sie nicht verlockend, die Linke vermehrt an Bord zu holen oder sind die politischen Interessen-Gegensätze dafür weiterhin zu gross?

 

Dätwyler: Die Handelskammer argumentiert mehrheitlich bürgerlich, macht aber keine Parteipolitik. Situativ, wie beispielsweise bei der Abstimmung über die Gateway/Hafen-Abstimmung, ist auch die starke Basler SP am Tisch.

"Wir werden es mit Umverteilungsgelüsten
der Kantone zu tun haben."

OnlineReports: Damit ist Ihr Steuersenkungs-Hunger aber sicher nicht gestillt. Welches Senkungs-Paket fordern Sie als nächstes?

 

Dätwyler: Es muss zwischen Steuereinnahmen und -ausgaben immer eine Balance herrschen. Die nächste wichtige Steuervorlage ist die OECD-Steuervorlage im Juni, in der wir es mit Umverteilungsgelüsten der Nehmerkantone zu tun haben werden. Basel-Stadt und Baselland mit ihren 90 Firmen, die mehr als 750 Millionen Euro Umsatz erzielen, sind von der Abstimmung besonders betroffen. Diese Vorlage ist noch nicht in trockenen Tüchern.

 

OnlineReports: Die Region nimmt Sie seit vielen Jahren als engagierten Interessenvertreter der Wirtschaft wahr. Den Menschen dahinter kennt kaum jemand. Wer sind Sie?


Dätwyler: (lacht) Ja, wer bin ich? (überlegt) Ein sehr engagierter Mensch, der sich schon immer dafür interessierte, was um uns herum so läuft – Raum, Wirtschaft, Gesellschaft. Genau dieses breite Spektrum bietet mir die Handelskammer. Deshalb bin ich auch schon so lange hier.

 

OnlineReports: Wie muss man sich Sie als Privatmensch vorstellen?

 

Dätwyler: Ich bin ein bodenständiger, kollegialer, freundschaftlicher Mensch. Ich bin unkompliziert im Umgang und habe es gern lustig. Ich will etwas erleben und bin kein Stubenhocker.

 

OnlineReports: Golfen Sie?

 

Dätwyler: Als ich ins Laufental zog, spielte ich auf dem damaligen Golfplatz in Zwingen. Inzwischen fehlt mir die Zeit.

 

OnlineReports: Wie halten Sie sich fit?

 

Dätwyler: Das ist eine Herausforderung. Ich fahre gern Ski, bin mit dem Hund unterwegs und verrichte am Samstagmorgen früh um sieben Uhr Gartenarbeit.

 

OnlineReports: Fahren Sie ein Elektro-Auto?

 

Dätwyler: Unsere beiden Autos sind hybrid.

 

OnlineReports: Mähen Sie Rasen?

 

Dätwyler: Nicht mehr. Ich habe mir einen Roboter zugetan.

 

OnlineReports: Wie ökologisch verhalten Sie sich privat?

 

Dätwyler: Durchschnittlich. In meinem Haus steht eine Wärmepumpe und ich fliege ab und zu. Ich habe einen vernünftigen Fussabdruck, bin aber kein Musterknabe.

 

OnlineReports: Gibt es eines oder zwei Beispiele, wie Sie sich privat während der Phase einer befürchteten Energiemangel-Lage im Sinne des Sparens verändert haben?

 

Dätwyler: Ja, beispielsweise nach dem Verlassen der Zimmer das Licht auszuschalten, das macht jetzt sogar unsere Teenager-Tochter. Wir schafften uns auch sparsame Wasserhahnen-Aufsätze an.

"Ich nehme auch den Stausauger zur Hand
und putze Fenster."

OnlineReports: Wann haben sie Ihre Frau das letzte Mal bekocht?

 

Dätwyler: Erst kürzlich in den Skiferien, wo wir uns beim Kochen immer etwas abwechseln. Auch zuhause koche ich gern, zum Beispiel Curry-Geschnetzeltes und Asiatisches. Ebenso helfe im Haushalt mit, nehme auch den Stausauger zur Hand und putze Fenster. Das ist für mich auch Abwechslung.

 

OnlineReports: Und Ihr gesellschaftliches Leben?

 

Dätwyler: In meinem Leben gibt es die Handelskammer und meine Familie. Und fertig. Sie finden mich nicht mit Kumpels auf einer Velotour oder im Verein.

 

OnlineReports: Welche Rollenteilung mit Ihrer Frau pflegen Sie?

 

Dätwyler: Schon eher eine konventionelle. Durch meine Belastung in der Handelskammer bleibt einfach nicht viel Zeit. Meine Frau hält mir den Rücken enorm frei.

 

OnlineReports: Der Fachkräftemangel ist in aller Munde. Was muss getan werden, um ihm zu begegnen?

 

Dätwyler: Das ist eine extrem schwierige Frage, weil die Analyse dazu noch fehlt. Ist die Wirtschaft einfach so stark gewachsen? Haben wir eine zunehmende Anzahl an Teilpensen? Fehlen Zuwandererinnen und Zuwanderer, weil die Herkunftsländer auch Fachkräfte brauchen? Wir müssen sicher attraktiv sein, nicht nur bezüglich Lohn und Benefits, und insbesondere das Job-Profil spannend und sinnstiftend machen …

 

OnlineReports: … aber Sie argumentieren doch bei Steuersenkungen gern mit der Standort-Attraktivität für Unternehmen und die ohnehin meist gutverdienenden Expats. Die Lohnfrage der Facharbeiter ist in der Diskussion tabu. Müssten nicht auch die Löhne der gewerblichen Fachkräfte attraktiver werden?

 

Dätwyler: Das ist sicher ein berechtigter Punkt. Insbesondere beim Pflegepersonal stossen strukturelle Probleme in den Spitälern oder Schicht- und Wochenendarbeit heute nicht mehr auf ungeteilte Akzeptanz. Wer aber fachlich eine Toparbeit leistet, kann sich im Unternehmen weiterentwickeln, auch lohnmässig. Man muss mit der Chefin oder dem Chef nur darüber reden.

 

OnlineReports: Die SP fordert einen Mindestlohn von 5'000 Franken nach der Lehre.

 

Dätwyler: Lohn wird zwischen den Sozialpartnern vereinbart. Das gilt auch für einen allfälligen Mindestlohn nach der Lehre. Es ist nicht Aufgabe des Staates, einen Mindestlohn festzulegen.

"Gewisse Kreise anerkennen die Leistungen
der Grossunternehmen definitiv nicht."

OnlineReports: Fehlen eigentlich nur die Fachkräfte, nicht einfach Arbeitskräfte generell?

 

Dätwyler: Wir reden inzwischen tatsächlich von einem Arbeitskräftemangel, nicht nur von einem Fachkräftemangel. Leider hat die Möglichkeit, ältere Arbeitnehmende im Betrieb zu halten, noch nicht Fuss gefasst. Dabei wären altersmässig gemischte Teams super.

 

OnlineReports: Die Basler Unternehmen haben Mühe, ihre Lehrstellen zu besetzen, während die Maturitätsquote sehr hoch ist. Was passt da nicht zusammen?

 

Dätwyler: Wir monieren diese Entwicklung, die mit dem immer noch hohen gesellschaftlichen Wert eines Universitätsstudiums zu tun hat. Dabei kann man dank der Durchlässigkeit auch mit der Berufslehre Karriere machen. Aber die Unternehmen sind – beispielsweise in der Informatons- und Kommunikationstechnologie – auch in der Pflicht, genügend Lehrstellen zu schaffen.

OnlineReports: Sie möchten Ihre Tochter doch auch gern an der Uni sehen?

Dätwyler: Ich hätte sie auch gerne in einer Lehre gesehen, aber sie will später Tierärztin werden. So oder so unterstütze ich sie dabei.

 

OnlineReports: Die Privatwirtschaft ist zwangsläufig wie eine Welt für sich, eine Art Bubble. Der Gesellschaft bleibt sie fast zwangsläufig weitgehend fremd. Wie kann diese Entfremdung aufgeweicht werden?

 

Dätwyler: Das ist ein Thema, das die Handelskammer mit dem Slogan "Wirtschaft in bester Gesellschaft – zusammen.leben.handeln" thematisiert. Man muss fortwährend erklären, dass die Wirtschaft die Gesellschaft braucht, und umgekehrt. Es ist auch die Aufgabe der Unternehmerinnen und Unternehmer, die von ihnen gewünschten Rahmenbedingungen mit der Belegschaft zu diskutieren.

 

OnlineReports: Sind Sie der Meinung, die baselstädtische Bevölkerung anerkenne die volkswirtschaftlichen und fiskalischen Leistungen der hier ansässigen Grossunternehmen hinreichend?

 

Dätwyler: (atmet tief ein, Pause) Nein, gewisse Kreise anerkennen diese Leistungen definitiv nicht. Glücklicherweise ist dies eine Minderheit.

 

OnlineReports: Was stört Sie am meisten?

 

Dätwyler: Mich stört, wenn die Unternehmen immer als unverantwortlich hingestellt werden. Wer aber genau hinschaut, wird erkennen, dass sich gerade unsere Life Sciences-Unternehmen permanent und ohne Druck aus politischen Kreisen weiterentwickeln, investieren und neuste Technologien einsetzen, um zum Beispiel im Klimaschutz vorwärts zu machen.

 

OnlineReports: Sie denken wohl an die Juso, die zu den härtesten Kritikern der Grossverdiener und der Grossunternehmer zählen, Stichworte Topverdiener-Initiative und Konzernverantwortungs-Initiative. Sind Sie mit den führenden Basler Jusos im Dialog?

 

Dätwyler: Nein. Mit den Juso sind wir nicht gross im Dialog, auch nicht mit der linken Partei "Basta". Sie kritisieren diese Unternehmen immer und immer wieder, greifen sie an und wollen sie mit immer neuen Initiativen einschränken.

OnlineReports: Wenn Sie von diesen Parteien zu einem Gespräch eingeladen würden – gingen sie hin?

 

Dätwyler: Natürlich. Aber das wäre ein Schritt, der von den Juso ausgehen müsste, wenn sie das denn wollten.

 

OnlineReports: Müssten Sie sich überwinden, hinzugehen?

 

Dätwyler: Überhaupt nicht. Ich akzeptiere kritische Meinungen, aber teile sie je nach Thema nicht.

"Viele KMU sind als Lieferanten
vom Räderwerk der Grossen abhängig."

OnlineReports: Ihr Verband vertritt eine breite Palette von der Einzelfirma bis hin zu multinationalen Konzernen aus Handel, Industrie und Dienstleistungen. Haben diese Kategorien unterschiedliche Ansprüche an Ihren Verband?

 

Dätwyler: Ja, es ist eine Herausforderung, unseren heterogenen Mitgliedern gerecht zu werden. Aber in dieser Wirtschaftsregion sind Kleinunternehmen mit den drei grossen Clusters Life Sciences, Logistik sowie Finanzen und Versicherungen eng verwoben. Viele KMU sind als Lieferanten vom Räderwerk der Grossen abhängig – und umgekehrt.

 

OnlineReports: Unter anderem übernimmt die Handelskammer gegen Entgelt die Ausstellung von Ursprungszertifikaten. Erklären Sie uns bitte kurz, worum es hier geht.

 

Dätwyler: Internationale Kunden, die in der Schweiz produzierte Produkte kaufen, wollen den Schweizer Ursprung beglaubigt haben, weil es bei der Weiterverarbeitung länderspezifische Regeln und Vorschriften zur Nachverfolgung gibt. Hier wickeln unsere Exportexpertinnen und -experten jährlich etwa 45'000 Aufträge ab.

 

OnlineReports: Wie bitte? Das muss für Ihren Verband ein lukrativer Geschäftszweig sein.

 

Dätwyler: Export-Dienstleistungen wie Ursprungsbeglaubigungen, Carnet ATA, Aus- und Weiterbildung und Beratung sind neben den Mitgliederbeiträgen und Leistungsvereinbarungen einer der drei Pfeiler, mit denen sich die Handelskammer finanziert.

 

OnlineReports: Als Baselbieter Landrat fordern Sie in einem Vorstoss eine mit Bund und Nachbarkantonen koordinierte Wasserstoff-Strategie, weil die Region Basel und die Schweiz diesbezüglich "gewaltig in Verzug" sei. Hat die Energiepolitik die Nase zu wenig im Wind?

 

Dätwyler: Nachdem wir mit den erneuerbaren Stromerzeugern nicht richtig vom Fleck kommen, fehlt mir eine gewisse Offenheit gegenüber neuen Technologien, die im Ausland schon länger auf dem Radar sind. Im Dreieck Deutschland, Frankreich, Schweiz stehen schon Leitungen bereit, die für grünen Wasserstoff genutzt werden könnten. Die Schweiz könnte im Sommer Überschüsse in der Stromproduktion für die Herstellung und Speicherung von Wasserstoff mit Blick auf die Stromknappheit im Winter nutzen.

 

OnlineReports: Die Handelskammer hat sich von der Atomkraft nie ganz verabschiedet.

 

Dätwyler: Wenn sich eine neue, sichere Atom-Technologie durchsetzen sollte, welche die schlimmen Auswirkungen in einem Ereignisfall reduziert, dann spricht für mich nichts gegen eine Prüfung dieser Form der Stromerzeugung.

"Die öffentliche Hand übernimmt Aufgaben,
die Private auch bieten können."

OnlineReports: Der Klimawandel wird uns noch Jahrzehnte beschäftigen, im letzten Jahr kamen Sorgen über die Stromversorgung hinzu. Nachhaltigkeit ist in aller Munde. Basel-Stadt hat das Solar-Potenzial noch viel zu wenig ausgeschöpft. Haben Wirtschaft und Politik hier geschlafen?

 

Dätwyler: Phuu, eine schwierige Frage! Man könnte sich in der Tat vorstellen, solare Verbundsmodelle auf geeigneten grossen Dächern noch stärker zu fördern, statt jedes einzelne Haus mit Panels zu versehen. Für die IWB ist es aber schwierig, an diese Flächen heranzukommen. Dafür investieren sie stark und mutig in die Fernwärme.
 

OnlineReports: Nach sieben im Bereich "Smart City" tätigen Jahren wird der Verein "Smart Regio Basel" nach einem erwartungsfrohen Start Ende März ziemlich still und leise aufgelöst. Ist das nicht etwas merkwürdig?

 

Dätwyler: Es gibt halt unglaublich viele kreative und engagierte Leute und Organisationen in dieser Region. Das ist manchmal ein Handicap. Denn hier sind sehr viele Einzelmasken und Einzelkämpferinnen und -kämpfer am Werk. Weil es sich oft um Herkulesaufgaben handelt, können diese nur in Kooperationen gelöst werden. Zudem erleben wir die Tendenz, dass die öffentliche Hand zum Beispiel in Basel-Stadt Aufgaben übernimmt, die Private auch bieten können

 

OnlineReports: Wo stehen die grossen Basler Konzerne, was die Nachhaltigkeit und CO2-Neutralitätsziele betrifft?

 

Dätwyler: Gerade die Life Sciences-Unternehmen sind sehr gut unterwegs. Sie sind sogar Vorreiter der Klimapolitik.

 

OnlineReports: Als Verbandsdirektor können Sie schnell entscheiden und Veränderungen bewirken. Wie erleben Sie Ihren Einfluss und die Veränderungs-Dynamik im Landrat?

 

Dätwyler: Es sind schon zwei verschiedene Welten. Ich wünschte mir im Landrat etwas mehr wirtschaftspolitische Geschäfte. Das Parlament hat aber die Tendenz, Geschäfte zu diskutieren, die in das operative Geschäft der Regierung fallen.

 

OnlineReports: Sie haben ausgezeichnete Kontakte in die politikvorbereitenden Gremien in Bern. Da muss doch ein Nationalrats-Mandat zur weiteren Netzwerk-Optimierung Ihr Traum sein.

 

Dätwyler: Ach so? Ich pflege diese Kontakte schon!


OnlineReports: Aber es ginge ja um die Vertiefung dieser Kontakte.

 

Dätwyler: Ein Nationalrats-Mandat ist schon ein spannender Job. Aber warten Sie bis zum 22. März, dann werden Sie es wissen.

 

OnlineReports: Vor den Baselbieter Wahlen brachte die Handelskammer alle für die Regierung Kandidierenden zu einem öffentlichen Hearing über wirtschaftspolitische Themen zusammen. Der Anlass fand beträchtliches Medien-Echo. Will Ihr Verband jetzt auch Medienunternehmer werden?

 

Dätwyler: (bricht in lautes Lachen aus) Nein. Wir hatten vor ein paar Jahren auch in Basel-Stadt die Idee, nicht nur die bürgerlichen, sondern alle Kandidierenden einzuladen und zu wirtschaftspolitischen Themen zu befragen, ...

 

OnlineReports: … womit Sie sich auf ein Terrain begeben, das klassischerweise den Informationsmedien vorbehalten ist. Wir hatten den Eindruck, dass Ihnen die Rolle des Moderators zu behagen scheint. Sie wirken dabei wie ein gutmütiger Dompteur.

Dätwyler: Ich bin in diese Rollen hineingewachsen. Ich möchte auch mit Lockerheit und Schalk wirtschaftspolitische Fragen stellen, zu denen die Handelskammer einen Berührungspunkt hat. Wir wollen aber damit überhaupt keine journalistische Konkurrenz aufbauen.

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15. März 2023


Der Gesprächspartner




Martin Dätwyler (53) ist seit fünf Jahren Direktor der Handelskammer beider Basel, die 41 Mitarbeitende beschäftigt. Dort stieg er vor zwanzig Jahren als Leiter des Bereichs Verkehr und Raumplanung ein. Später betreute er die Wirtschafts- und die Standortpolitik. Der Geograph und Biologie mit betriebswirtschaftlichem MBA wuchs in Oberdorf SO am Fuss des Weissensteins auf. Er wohnt mit seiner Frau und der 13-jährigen Tochter in Laufen.
 


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