© Leserfoto by Dani Jansen, Basel
"Kontinuität, keine Änderungen": Bürgerliche Soll-Regierungsmehrheit*

Zweiter Wahlgang: Und keiner weiss, wohin die Boulekugeln rollen

Neue Basler Regierung: Eine interpretierende Auslegeordnung statt einer unmöglichen Prognose


Von Peter Knechtli


In gut zweieinhalb Wochen wird entschieden sein, ob die rot-grüne Mehrheit der siebenköpfigen Basler Regierung nach 16 Jahren in Folge fortgeführt wird – oder ob sie ein Ende findet. Selten haben sich die Voraussetzungen vor einem zweiten Wahlgang so radikal verändert wie gerade jetzt.

 

Das hat damit zu tun, dass die Basler Sozialdemokraten mit ihren drei Regierungsmitgliedern schon vor Beginn des Wahlkampfes mit der grünen Regierungspräsidentin Elisabeth Ackermann durch lautes Schweigen eiserne Solidarität bekundeten, obwohl das Augenrollen auch hinter vorgehaltener Hand sichtbar war, wenn es um die Bewertung ihrer Legislatur-Bilanz ging.

Kein Wunder, dass das linke Wahlvolk die Solidarität der linken Mandatsträger mit der grünen Mehrheitsbeschafferin im Rathaus nicht mittrug, sondern Ackermann ein derart schlechtes Wahlergebnis bescherte, dass sie sie zum zweiten Wahlgang nicht mehr antritt.

 

Damit veränderte sich die politische Grosswetterlage fundamental. Die Karten mussten neu gemischt werden. Schneller als jede staatliche Mühle mahlt, entschloss sich der bereits als Regierungsrat gewählte Beat Jans – sozusagen in einer Not-Neuorientierung – zusätzlich zur Kandidatur als Basler Regierungspräsident mit dem mutigen Anspruch, das Präsidialdepartement gleich auch in ein Klimadepartement zu mutieren.

Nein, ein "Buebetrickli", wie es ihm Bürgerliche vorwarfen, wären die Übernahme des "Amtes für Umwelt und Energie" (AUE) vom Departement für Wirtschaft, Soziales und Umwelt und die Aufwertung der Rolle des Kantons- und Stadtentwicklers im Klarheits-Interesse von Investoren nicht. Ganz im Gegenteil: Wer, wie Jans, zur Entschlossenheit fähig ist, verkrustete Verantwortungs-Strukturen im Organismus der staatlichen Verwaltung aufzubrechen, um dem Klimaschutz die erforderliche Priorität im übergeordneten politischen Handeln zuzugestehen, soll die Chance dazu erhalten.

"Esther Keller zeigte im ersten Wahlgang
ihr beträchtliches Potenzial."

Dennoch ist völlig offen, wer das Präsidialdepartement in den nächsten vier Jahren führen wird. Mit seinen 28'700 Stimmen in der Wahl als Regierungsrat, über 4'000 Stimmen vor der LDP-Liberalen Stephanie Eymann, könnte Jans als Favorit gelten.

 

Doch eine Voraussage ist diesbezüglich nicht einfach naheliegend. Weil der Verlust der rot-grünen Mehrheit nicht ausgeschlossen ist, könnten nicht parteigebundene ökologisch Wählende zur Überlegung kommen, dass Jans unter Minderheits-Bedingungen im Departement für Wirtschaft, Soziales und Umwelt seine Funktion als Klima-Lokomotive ("Jetzt muss ein Ruck durch die Regierung") weit besser wahrnehmen könnte als im Präsidialdepartement ohne Umweltamt – und Stefanie Eymann ins Rathaus-Departement delegieren.

 

Wäre das Ergebnis des ersten Wahlgangs noch gültiger Massstab, müsste die grünliberale Esther Keller ihre Aspiration als Regierungspräsidentin begraben. Mit gerade 9'500 Stimmen blieb der "Medienliebling und Shootingstar" (so die BZ zu Jahresbeginn) um nahezu 7'000 Stimmen abgeschlagen hinter Eymann.

 

So niederschmetternd dieses Ergebnis, so solide fiel ihr Resultat in der Regierungsrats-Wahl aus: Von Beobachtern zu wenig beachtet, kam sie mit einem Abstand von nur gerade 297 Stimmen auf Platz acht dem amtierenden Sicherheitsdirektor Baschi Dürr (FDP) bedrohlich nahe. Ihre fast 22'000 Stimmen dokumentieren ihr Potential unmissverständlich.

 

Gemessen an allen Bedingungen, die an ein Basler Regierungsamt gestellt werden müssen, erfüllt die kommunikative und offene Historikerin einige. Falsch gemacht hat sie bisher nichts. Was ihr noch abgeht, ist die politische Profilierung. Ihr Programm strotzt von Gemeinplätzen. Der eingemitteten Esther Keller, seit Mai letzten Jahres Grossrätin, darf immerhin die Fähigkeit attestiert werden, im Amt zu wachsen.

 

In den sogenannten Sozialen Medien machen sich derzeit einige Persönlichkeiten aus dem linken und linksliberalen Lager für ihre Wahl stark – offenkundig aus dem Grund, eine "harte" bürgerliche 4:3-Mehrheit zu verhindern, weil sie nicht an die Verteidigung der rot-grünen Mehrheit glauben und das Modell "drei Linke, drei Rechte und eine Grünliberale" immer noch für die bessere Lösung halten.

 

Eine Wahl der "netten Esther" in die Kantonsregierung bedeutete einen grossartigen Machtzuwachs der Grünliberalen, der Siegerin der diesjährigen Grossratswahlen. Die heutige Acht Prozent-Partei stellt schon eine Nationalrätin. Allerdings könnte sich die GLP als Regierungspartei nicht auf eine robuste Hausmacht im Grossen Rat verlassen. Vielmehr wäre sie einmal auf Links, einmal auf Rechts angewiesen.

 

Vom bürgerlichen Parteien-Lager kann sie keinen Schub erwarten. Für Liberale, Freisinnige, Christdemokraten und die SVP ist und bleibt die GLP gleichermassen Spielverderberin und Abwerbungsgefahr – mithin "eine Links-Partei". Der Empfehlung der Wirtschaftsverbände, den freisinnigen Baschi Dürr und Stephanie Eymann (LDP) zu wählen und "die dritte Zeile leer zu lassen", spricht Bände. Das bürgerliche Konzept ist "Kontinuität", keine Änderungen, aufregende schon gar nicht.

"Die Linke und die Grünen haben
Heidi Mück noch nicht aufgegeben."

Offen bleibt allerdings, wie weit die GLP-Kandidatin in der grossen Bevölkerungsgruppe punkten kann, die nicht parteipolitisch, sondern unabhängig wählt, vielleicht nach Sympathie-Aspekten und nicht strategisch nach Mehrheitsansprüchen. Regierungsratswahlen sind Persönlichkeitswahlen, das sollte nicht vergessen werden.

 

Und: Da war doch noch was – Heidi Mück! Die ehrenamtliche "Basta"-Copräsidentin ist das Feindbild der Bürgerlichen. Kaum nominiert, war da und dort zu hören, mit ihr sei die rot-grüne Mehrheit nicht zu halten. Gegner versuchten, die Linke als "Nichtstudierte" herabzusetzen. Das ist keine kluge Strategie.

 

Doch die SP hat Mück, die anstelle von Elisabeth Ackermann auf den Schild gehoben wurde, nicht aufgegeben. Tatsächlich wurde es um sie in der ablaufenden vierjährigen Grossrats-Pause ruhig. Aber noch ist nicht vergessen, wie nah sie im zweiten Wahlgang vor vier Jahren an Baschi Dürr herankam.

Ihr damaliger Erfolg könnte mit einem in der Öffentlichkeit kaum bekannten Netzwerk zusammenhängen, das sich die Kämpferin für Minderheiten, Benachteiligte und Abgehängte über Jahre in zahlreichen ehrenamtlichen Engagements erarbeitet hat – von der "Gesellschaft zum Bären" über den "Verein Wildwuchs", die Inspektion der Kindergärten, Gassenarbeit, das Stadtteilsekretariat Kleinbasel bis zum Mieterinnen- und Mieterverband Basel. Das macht sie in ihrem Orbit glaubwürdig und authentisch.

 

Wie immer, wenn sie etwas anpackt, dann entschlossen und kämpferisch. Ob ihr der Anschluss an die drei Regierenden, die noch gewählt werden müssen, auch Ende November gelingen wird, ist aber auch schwer vorauszusagen.

 

Dass sie bis vor wenigen Wochen als Unterzeichnerin eines vor 14 Jahren veröffentlichten Aufrufs zum Boykott israelischer Produkte im Internet dokumentiert war, wird ihr erneut angekreidet. Dagegen könnte ihr das heisse Politikum des gemeinnützigen Wohnungsbaus und die am Wahltag stattfindende Referendums-Abstimmung über das revidierte Wohnraum-Fördergesetz in die Hände spielen.

 

Prognosen über die Wahlchancen aller sind vor diesem zweiten Wahlgang äusserst schwierig. Stephanie Eymann und Kaspar Sutter (SP) stehen dem Regierungs-Eintritt nahe. Alle anderen Voraussagen wären rein spekulativ. Die neuen personellen Konstellationen sind zu frisch, um daraus plausible Schlüsse zu ziehen. Es ist der Reiz dieses Wahlgangs, dass eigentlich nichts überrascht und dennoch jede heutige Spekulation schon morgen historische Bedeutung haben könnte.

* von links: Conradin Cramer, Stephanie Eymann, Lukas Engelberger, Baschi Dürr

Mehr über den Autor erfahren

11. November 2020

Weiterführende Links:


 Ihre Meinung zu diesem Artikel
(Mails ohne kompletten Absender werden nicht bearbeitet)
https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/echo.gif

"Sehr lesenswert"

Peter Knechtlis Artikel, seine Überlegungen und das breit abgestützte Argumentieren fand ich sehr lesenswert. Danke.


Vera Gerwig, Basel



Weitere aktuelle News

Corona Pandemie: In beiden Basel weiterhin sehr hohe Zahlen
Basel Schon 46 Prozent Beteiligung: Sie strömen an die Urnen
Basel "Ikea" wegen unsauberer Holzdeklaration in der Kritik
Liestal Uniform, Streifenwagen: Neues Outfit für Baselbieter Polizei
Basel Bruderholz-Liegenschaft "La Torre" unter Denkmalschutz
Liestal Chef-Staatsanwältin wird Kathrin Schweizers rechte Hand
Basel Junge SVP will sofortige Aufhebung des Teil-Lockdowns

www.onlinereports.ch - Das unabhängige News-Portal der Nordwestschweiz

© Das Copyright sämtlicher auf dem Portal www.onlinereports.ch enthaltenen multimedialer Inhalte (Text, Bild, Audio, Video) liegt bei der OnlineReports GmbH sowie bei den Autorinnen und Autoren. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Veröffentlichungen jeder Art nur gegen Honorar und mit schriftlichem Einverständnis der Redaktion von OnlineReports.ch.

Die Redaktion bedingt hiermit jegliche Verantwortung und Haftung für Werbe-Banner oder andere Beiträge von Dritten oder einzelnen Autoren ab, die eigene Beiträge, wenn auch mit Zustimmung der Redaktion, auf der Plattform von OnlineReports publizieren. OnlineReports bemüht sich nach bestem Wissen und Gewissen darum, Urheber- und andere Rechte von Dritten durch ihre Publikationen nicht zu verletzen. Wer dennoch eine Verletzung derartiger Rechte auf OnlineReports feststellt, wird gebeten, die Redaktion umgehend zu informieren, damit die beanstandeten Inhalte unverzüglich entfernt werden können.

Auf dieser Website gibt es Links zu Websites Dritter. Sobald Sie diese anklicken, verlassen Sie unseren Einflussbereich. Für fremde Websites, zu welchen von dieser Website aus ein Link besteht, übernimmt OnlineReports keine inhaltliche oder rechtliche Verantwortung. Dasselbe gilt für Websites Dritter, die auf OnlineReports verlinken.

Frisch pubertiert

Knutschen im Thermalbad
https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/gelesen.gif
"Ein Blick über die Grenzen zeigt, wie sich die Menschen im Elsass und Sübdaben auf die neue Situation einstellen."

Regionaljournal Basel online
vom 30. Oktober 2020
https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

Das ist dort, wo die Dabenser belen.

Alles mit scharf

Der Bart nach dem Maskenball

RückSpiegel


Die Basler Zeitung nahm die OnlineReports-News über einen geplatzten Baselbieter Strafprozess auf.

Die Wochenzeitung ging in ihrem Bericht über den Abbau in grossen Schweizer Zeitungsredaktion auch auf "kleinere Player" wie OnlineReports ein.

Die BZ zieht den OnlineReports-Report über den Verzicht auf das Muttenzer Multiplex-Kino der "Kitag AG" nach.

Die OnlineReports-News über die Schliessung eines Tanzlokals in der Basler Innenstadt nahm die BZ auf.

In ihrer Besprechung von Roland Starks Kolumne-Buch "Stark!" nimmt die Volksstimme auf OnlineReports Bezug.

Die BZ kritisierte den designierten Basler SP-Regierungsrat Beat Jans für seinen Twitter-Tweet: "Wieso muss man in unserer Region eigentlich 'Onlinereports' lesen, wenn man sich umfassend informieren, statt belehren lassen will?"
 

Bajour.ch zitiert OnlineReports in einem Interview mit der Basler Regierungsrats-Kandidatin Stephanie Eymann.

Das SRF-Regionaljournal, die BZ, fasnacht.ch sowie LDP-Grossrat Michael Hug (Interpellation) nahmen die OnlineReports-Recherche über Lärmprobleme durch Trommler, Pfeifer und Gugge in Kleinhüningen auf.

Bajour schreibt, die Berichte von OnlineReports zur Baselbieter Velobahn-Affäre gefielen ihr "am besten".

In ihrem Kommentar über staatliche Medienförderung geht Prime News auf das über zwanzigjährige Bestehen von OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung und die BZ zitierten in ihren Berichten über das Velobahn-Amigo-Geschäft von Klaus Kirchmayr und Isaac Reber ausführlich aus OnlineReports.

In ihrem Bericht über die Umgestaltung der Basler Meriangärten nimmt die BZ auf eine zuvor erschienene OnlineReports-Recherche Bezug.

Die Badische Zeitung zitierte in ihrer Vorwahl-Analyse der Basler Regierungs-Wahlen aus einem OnlineReports-Kommentar.

In der BZ-Kolumne nahm Daniel Wiener Bezug auf den OnlineReports-Kommentar über den Macht-Poker um die Basler Regierungspräsidentin Elisabeth Ackermann.

In ihrem Leitartikel über den Zustand des Kantons Basel-Stadt zitierte die BZ aus dem OnlineReports-Interview mit Michael Hug.

Die BZ nahm die OnlineReports-Geschichte über den Abbruch des Hauses an der Basler Rufacherstrasse 73 auf. Die Basler Zeitung verzichtete auf eine Quellennennung.

Die BZ nahm die OnlineReports-Story über eine umstrittene Eichen-Fällung auf.

In ihrer News über das Debakel um die Wahl des Gemeindepräsidenten in Schönenbuch nahm die Basler Zeitung auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung bezog sich in ihrem Artikel über die Kandidatensuche der Basler SVP auf ein Interview in OnlineReports.

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


Die Baselbieter Regierung senkt den Verzugszins 2021 bei der Staatssteuer von 6 auf 5 Prozent, während der Vergütungszins unverändert bei 0,2 Prozent bleibt.

Das Budgetdefizit 2021 in Höhe von 2,2 Millionen Franken sei "mehrheitlich coronabedingt", schreibt der Birsfelder Gemeinderat.

Sarah Thönen wird am 1. April 2021 die Leitung des Bereichs "Jugend, Familie und Sport" des Kantons Basel-Stadt übernehmen.

Die Birsfelder Gemeinderätin Regula Meschberger wird ab 1. Januar 2021 als Nachfolgerin von Bianca Maag-Streit den "Verband Basellandschaftlicher Gemeinden" (VBLG) präsidieren.

Gregor Leonhardt (52) übernimmt im Frühjahr 2021 die Leitung des Geschäftsbereichs Infrastruktur im Basler Tiefbauamt.

Der Basler Anwalt und Notar Andreas Waldmann zieht sich per 1. Januar 2021 aus der Kanzlei Waldmann Petitpierre als Partner zurück.

Der Baselbieter Landrat nahm das Gesetz über die Bekämpfung der Schwarzarbeit und das Arbeitsmarktaufsichts-Gesetz mit 71:18 Stimmen an, doch kommt es zur obligatorischen Volksabstimmung, weil die Vierfüntel-Mehrheit nicht erreicht wurde.

Der Baselbieter Polizeikommandant Mark Burkhard ist zum Präsidenten der Konferenz der kantonalen Polizeikommandanten der Schweiz (KKPKS) gewählt worden.

Die Central Real Estate Basel AG, Eigentümerin im Klybeck-Areal, tritt ab sofort unter dem neuen Namen Rhystadt AG auf.

Das Basler Marionetten Theater unterbricht per sofort seine Saison bis mindestens Ende 2020.

Die Basler FDP nominierte für den zweiten Wahlgang der Regierungsrats-Wahlen erwartungsgemäss ihr Mitglied Baschi Dürr sowie die LDP-Liberale Stephanie Eymann.

Auf der Autobahn A3 bei Eiken, wo 120 km/h erlaubt sind, wurde am frühen Morgen des 24. Oktober eine Autofahrerin mit Tempo 214 km/h als Raserin geblitzt.

Die Basler Juso bitten die Regierung in einer Petition, sich aktiv dafür einzusetzen, 100 Menschen aus dem Camp Moria in den Kanton Basel-Stadt aufzunehmen.

Der Stiftungsrat der Stiftung Brasilea hat die 37-jährige brasilianisch-schweizerische Doppelbürgerin Tatiana Andrade Vieira als neue Geschäftsführerin und Nachfolgerin von Daniel Faust gewählt.

Die Basler SP hat am 16. Oktober ihre Initiative "Kinderbetreuung für alle" mit über 3'000 Unterschriften eingereicht.

Dominik Beeler wird neuer Präsident der Grünen Liestal und damit Nachfolger von Erika Eichenberger.

Die Volksinitiative "für ein klimagerechtes Basel", die die Treibhausgas-Emissionen in Basel-Stadt bis 2030 auf Null senken will, ist am 8. Oktober mit über 3'700 Unterschriften bei der Staatskanzlei eingereicht worden.

Die Stadt Liestal hat die Einführung eines Ortsbusses namentlich in den Quartieren Sichtern und Langhag/Hanro mit 2'246 Ja-Stimmen gegen 2'717 Nein-Stimmen deutlich abgelehnt.

Binningen hat die SP-Initaitive gegen den Verkauf von gemeindeeigenem Boden mit  2'823 Ja gegen 2'809 Nein hauchdünn angenommen.

Münchenstein hat der Quartierplanung "Spenglerpark" mit dem 100 Meter hohen Hochhaus mit einem Ja- Anteil von 58 Prozent zugestimmt.