© Fotos by Peter Knechtli, OnlineReports.ch
"Pflanzen sind intelligente Wesen": Nachhaltigkeits-Engagierte Koechlin

Von Tönen, die wir nicht hören, und Sprachen, die wir nicht verstehen

Plädoyer für Natürliche Landwirtschaft: Florianne Koechlin legt "neue Streifzüge durch wissenschaftliches Unterholz" vor


Von Peter Knechtli


In den Tagen, in denen ich mich auf einer Mittelmeerinsel der Lektüre von Florianne Koechlins neuem Buch gewidmet habe, stellte ich etwas ganz Gewöhnliches, aber Ungewohntes fest. Das munter spriessende Basilikum, mangels hiesigem von zuhause mitgenommen, zeigte alarmierende Frass-Spuren. Wäre ich den Ursachen nicht durch Beobachtung nachgegangen, wäre das feine Gewürz für mediterrane Speisen in Kürze bis auf die Stauden niedergefressen gewesen: Eine perfekt getarnte basilikumgrüne Kleinstheuschrecke von knapp einem Zentimeter Länge hatte daran auch Gefallen gefunden. Ich fing das Insekt ein und liess es in einiger Entfernung wieder in die Fress-Freiheit jucken.

 

Ein ganz normaler Vorgang: Der Mensch behält durch Intervention die Kontrolle über einen Zustand, wie er ihn haben möchte. Der Lippenblütler konnte sich gegen das Fressmaul nicht wehren. Es könnte aber auch sein, dass es gerade die Bestimmung meiner Staude war, von diesem Winzling verspeist zu werden. Ich verschonte sie davor, indem ich dem Schädling ein individuelles Annäherungsverbot erteilte.

 

Für die Baselbieter Biologin Florianne Koechlin ist längst klar, dass Tiere und Pflanzen nicht isoliert voneinander, zufällig oder einzig zu (menschlichen) Nutzungszwecken heranwachsen. Schon in sieben Büchern zuvor hat sie wissenschaftlich nachgewiesen, was im Biologie-Unterricht gemeinhin, weil unbekannt, noch kaum ein Thema ist: dass Pflanzen und andere Lebewesen wie Tiere und Mikroben nicht nur jeweils unter sich, sondern auch gegenseitig auf vielfältigste Weise kommunizieren. Nur sprechen sie eine Sprache, die wir nicht verstehen, und interpretieren Töne, die wir nicht hören können.

"Pflanzen sind intelligente Wesen
mit eigenen Rechten."

In ihrem neuen Buch gibt die engagierte Lebenskundlerin zur Einstimmung das Beispiel einer Nachtkerze zum Besten, die von Bienen (tagsüber) und Falkenmotten (nachts) bestäubt werden. Während beispielsweise Apfelbäume Kohlmeisen mit einem Duftstoff-Cocktail anlocken, um die fressfreudigen Raupen des Frostspanners abzuwehren, erhöht die Nachtkerze innert Minuten den Zuckergehalt ihres Nektars, sobald sie das Summen ihrer Bestäuber wahrnimmt.

 

Noch ist aber die Gesellschaft weit davon entfernt, die wundersame Interaktion unter und zwischen Pflanzen und Tieren, ihre Lernfähigkeit auch ohne Gehirn und ihre weitverzweigten komplexen Netzwerke beispielsweise über Pilzfäden zu verstehen. Die Wissenschaft hingegen ist hier schon weiter. Michael Marder, ein Philosoph der Universität des Baskenlandes, betrachtet Pflanzen heute sogar als "intelligente Wesen" mit "eigenen Rechten", und nicht lediglich als Untersuchungs- und Nutzungsobjekte.

 

Um zu diesem Bewusstsein zu gelangen, werden Forschungsinstrumente bis hin zur künstlichen Intelligenz eingesetzt. Der aus Aarau stammende Digitalpionier Peter Gloor, der am Massachusetts Institute for Technology (MIT) forscht, weist anhand von elektrischen Messungen nach, wie Mimosen erkennen, dass heftige Handbewegungen in ihrer Nähe keine Gefahr bedeuten. Noch spektakulärer sind seine Erkenntnisse darüber, dass – ausgerechnet! – die Tanzpflanze ihre Blätter gut sichtbar zu Musik bewegt. Sie bevorzugt religiösen Pirith-Sound aus Indien, während die Mimose am liebsten zu Jodel tanzt.

 

Hoch elaboriertes Aufnahmegerät des Klangkünstlers und Umweltwissenschafters Marcus Maeder kommt zum Einsatz, wenn es darum geht, den uns stumm und geräuschlos erscheinenden Erdboden abzuhören. Koechlins Fazit nach einem Selbstversuch in ihrem eigenen Garten: "Ich hörte ein Knacken, Brummen, Klicken, Summen, Rauschen" – es war das tausendfach verstärkte Underground-Konzert von Regenwürmern, Milben, Asseln, Ameisen und Konsorten.

 

Manchmal sind Problemlösungen ganz einfach und sofort nachvollziehbar – wenn sie einmal entdeckt wurden. Die Basler Forscherin Erika Hiltbrunner hat herausgefunden, wie den in Alpentälern sich ausbreitenden Grünerlen der Garaus gemacht werden kann: Engadinerschafe sind auf nichts so scharf wie auf ihre Rinde. Das Gewucher geht ein, neue kräuterreiche Weidewiesen entstehen.

 

Nun geht es der 72-jährigen Autorin nie darum, ihr Publikum mit neuen faszinierenden Ergebnissen aus dem Unterholz zu unterhalten, mit denen die Wissenschaft der Natur auf die Spur kommen will. Florianne Koechlin ist von Kopf bis Fuss ein sendungsbewusster, und vor allem ein politischer Mensch. Ihre biologischen Erkenntnisse leiten schnurstracks über zu politischen Forderungen.

 

Sie versteht sich, wie sie gegenüber OnlineReports erklärte, als "stinknormaler 68-Dinosaurier". Als Mitglied der marxistischen "Progressiven Organisationen Baselland" (POBL) sass sie von 1979 bis 1984 im Landrat. Ihr Erweckungserlebnis war die "Kaiseraugst"-Besetzung von 1975. "POCH und Kaiseraugst haben meine Welt auf den Kopf gestellt." Ihr Kampf für die Umwelt und soziale Gerechtigkeit, gegen Gentechnik, gegen die industrielle Landwirtschaft und letztlich das anthropozentrische Weltbild nahm seinen Lauf, bis heute.

Die Autorin blieb sich treu, auch wenn ihre Vorfahren über Generationen in der Basler Pharmaindustrie bei Geigy, später bei Ciba-Geigy in höheren Positionen bestimmend waren. Als Geigy-Konzernchef inszenierte Samuel Koechlin, ihr Onkel, 1970 die Fusion von Ciba und Geigy.

"Die Gentechnik in der Landwirtschaft
war bisher ein phänomenaler Misserfolg."

So bilden die immer tieferen Einsichten in Gesetze der subtil verwobenen Pflanzen- und Tierwelt die Faktenbasis ihrer Überzeugung, dass es mit Massentierhaltung, zerstörten Böden und Gewässern, Schwund der Artenvielfalt, ausgeräumten Landschaften so nicht weitergehen kann. Komplexe natürliche Agrar-Systeme und eine sorgfältige Annäherung an sie böten Tieren und Pflanzen mehr Widerstandskraft als Monokulturen und Silofuttter.

Die Gentechnik in der Landwirtschaft sei "bisher ein phänomenaler Misserfolg" gewesen. Auf dem Saatgutmarkt seien kaum transgene Pflanzen zu finden, die Dürre aushielten oder gegen Krankheiten resistent seien. Denn jede Genmanipulation sei ein störender Eingriff in ein "hochdynamisches Netzsystem".

 

Doch Florianne Koechlin lässt es nicht bei ihrer Kritik an der Gentechnologie bewenden. Vielmehr stellte sie sich, wie sie im Gespräch mit OnlineReports sagt, die weiterführende Frage: "Wenn nicht Gentechnik und Industrielandwirtschaft à la USA – was dann? Welches sind unsere Gegenentwürfe?"

 

Damit befasst sich der zweite Teil des Buches. Im Zentrum steht eine revolutionäre Umstellung im indischen Andhra Pradesh. Der siebtgrösste Bundesstaat hat den Ehrgeiz, bis 2027 (anlässlich der Vernissage nannte sie das Jahr 2031) ganz auf synthetische Pestizide und Kunstdünger in der Landwirtschaft zu verzichten, nachdem diese vermeintlichen chemischen Heilsbringer zu gewaltigen Umweltschäden und ausbleibender Schädlingsresistenz geführt haben.

"Die grösste nachhaltige Agrar-Transformation,
die es je gegeben hat."

Die Autorin reiste in das Gebiet, in dem es laut UNO-Umweltprogramm "die grösste Transformation zu einer nachhaltigen Landwirtschaft, die es je gegeben hat", bevorstehen soll. Nach ihrem Augenschein und Gesprächen mit einigen der sechs Millionen praktizierenden Bauernfamilien und Behördevertretern kann sie sich dem Schwärmen nicht entziehen: "Der Traum der globalen Umweltbewegung wird hier von der lokalen Regierung vorangetrieben."

 

Das Konzept heisst "Zero Budget Natural Farming" und bedeutet Natürliche Landwirtschaft ohne Kredite und die Befreiung von der Abhängigkeiten von Lieferanten. Eine möglichst diverse Mischung an Saatgut, intensive Bodenpflege zur Förderung der Bodenlebewesen und die Verwendung von Kuhdung und -urin als Dünger sind die Pfeiler des Modells, das den indischen Bauern mehr körperliche Arbeit und Selbstverantwortung abverlangt, aber Erfolg verspricht.

 

Wo sich früher verzweifelte Feldarbeiter wegen Misserfolgen massenhaft das Leben nahmen, fand Koechlin nun glückliche Menschen – vor allem auch Frauen – vor, die sich in sozialen Gemeinschaften mit Knowhow-Transfer zu höheren Erträgen ermuntern und damit gemeinschaftliche ihre Unabhängigkeit absichern.

 

Aus Kenia zeigt eine Bäuerin die Wirkung der sogenannten Push-Pull-Methode – Vertreiben und Anlocken – am Beispiel der Bekämpfung des Stängelbohrers, der Mais-Plantagen bedroht. Im Maisfeld schreckt der Duft des Bodenbedeckers Desmodium den Schädling ab und lockt ihn in eine Reihe ihn anziehenden Napiergrases, die das Feld umschliesst. Der klebrige Stoff des Grases macht zudem die Stängelbohrer-Larven unschädlich.

 

Wie weit sich die Agrarökologie – oder Ausprägungen davon – auch auf Industriestaaten wie die Schweiz anwenden lässt und wie weit sie von der Digitalen Landwirtschaft bedrängt wird, lässt das Buch offen. Sicher ist nur, dass auch mit Robotern, Drohnen und Algorithmen bewanderte Grosskonzerne mit grossflächigem Technikeinsatz ihren Teil am globalen Ernährungsgeschäft "Landwirtschaft" beanspruchen.

 

Wer dieses Buch gelesen hat, wird die Pflanzen- und Tierwelt mit anderen Augen sehen. Letztlich wird die Gesellschaft entscheiden müssen, ob die Agrarwirtschaft als sinnstiftende und gemeinschaftsbildende menschliche Erfahrung gegenüber der Hightech-Industrie abdanken soll. Florianne Koechlin lässt keine Zweifel daran, welchem Weg sie für den richtigen hält.


Florianne Koechlin: "Von Böden die klingen und Pflanzen die tanzen". 2021. Lenos Verlag, Basel. 32 Franken.

 

Mehr über den Autor erfahren

5. Juli 2021


 Ihre Meinung zu diesem Artikel
(Mails ohne kompletten Absender werden nicht bearbeitet)

Weitere aktuelle News

News

Duggingen Bewaffneter Raubüberfall auf Tankstellen-Shop
Basel Frau von Zug überrollt und getötet: Suizid wahrscheinlich
Münchenstein Fahrlässige Attacke von Fussgängerbrücke
Basel Deza-Aktion: Morin will mehr Geld für humanitäre Arbeit
Basel Maskierter Messer-Räuber versucht Laden auszurauben
Basel Burgfelderstrasse: Tödlicher Unfall auf Zebrastreifen
Liestal Ein Wirtschaftsverband für Klein- und Kleinstunternehmen

www.onlinereports.ch - Das unabhängige News-Portal der Nordwestschweiz

© Das Copyright sämtlicher auf dem Portal www.onlinereports.ch enthaltenen multimedialer Inhalte (Text, Bild, Audio, Video) liegt bei der OnlineReports GmbH sowie bei den Autorinnen und Autoren. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Veröffentlichungen jeder Art nur gegen Honorar und mit schriftlichem Einverständnis der Redaktion von OnlineReports.ch.

Die Redaktion bedingt hiermit jegliche Verantwortung und Haftung für Werbe-Banner oder andere Beiträge von Dritten oder einzelnen Autoren ab, die eigene Beiträge, wenn auch mit Zustimmung der Redaktion, auf der Plattform von OnlineReports publizieren. OnlineReports bemüht sich nach bestem Wissen und Gewissen darum, Urheber- und andere Rechte von Dritten durch ihre Publikationen nicht zu verletzen. Wer dennoch eine Verletzung derartiger Rechte auf OnlineReports feststellt, wird gebeten, die Redaktion umgehend zu informieren, damit die beanstandeten Inhalte unverzüglich entfernt werden können.

Auf dieser Website gibt es Links zu Websites Dritter. Sobald Sie diese anklicken, verlassen Sie unseren Einflussbereich. Für fremde Websites, zu welchen von dieser Website aus ein Link besteht, übernimmt OnlineReports keine inhaltliche oder rechtliche Verantwortung. Dasselbe gilt für Websites Dritter, die auf OnlineReports verlinken.

Theater Basel

"Verlorene Illusionen"
https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/gelesen.gif
"Zeiglingen: Heute Wolf gesuchtet"

OnlineReports.ch
Titel einer Meldung
vom 22. November 2021
https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

Er wurde dann in Zeglingen auch gefindet. Wenn schon falsch, dann richtig!

RückSpiegel


In ihrer Story über die amtliche Schliessung des Bistro "Cheesmeyer" in Sissach nahm die BZ auf OnlineReports Bezug.

Die BZ, Telebasel und Happy Radio nahmen die OnlineReports-Meldung über den Tod des Kleinbasler "Modezars" Roland Vögtli auf.

Die Medienwoche verlinkt auf den OnlineReports-Kommentar über das Medienrechts-Urteil des Baselbieter Kantonsgerichts zum Fall Wirtschaftskammer Baselland vs. "Basler Zeitung".

Der Tages-Anzeiger geht in seinem Bericht über die neue Post-Strategie auf OnlineReports-Nachrichten über die Verteuerung der Vereinspostfächer und die allgemeine Kostenpflicht für Postfächer ein.

In ihrem Beitrag über den Prozess der Wirtschaftskammer Baselland gegen einen ehemaligen Journalisten der "Basler Zeitung" nahm die Medienwoche auf OnlineReports Bezug.

20 Minuten nahm die OnlineReports-Geschichte über einen FCB-Hooligan und vor Appellationsgericht erfolglosen DNA-Verweigerer auf.

Die BZ Basel, Telebasel, Bajour und Prime News nahmen zum Rücktritt des Basler Nationalrats Christoph Eymann Bezug auf ein OnlineReports-Interview.

Die BZ Basel zog die OnlineReports-News über die Polizei-Kontrolle von Rechtsextremen in Bubendorf nach.

Telebasel nahm den OnlineReports-Primeur über die Sichtung einer Waschbären-Familie in Gelterkinden auf.

20 Minuten nahm die OnlineReports-Meldung über die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens gegen den Basler Grossrat Eric W. auf.

20 Minuten, Telebasel und die BZ Basel nahmen die OnlineReports-News über die Durchführung der Basler Herbstmesse auf. Die Basler Zeitung kam einen Tag später und unterliess die Quellennennung.

Bajour nahm im Artikel über die Basler Nano-Forschung auf eine OnlineReports-Meldung Bezug.

Im Beitrag von Prime News über die "zunehmende Missachtung der Aufgabentrennung zwischen Staat und Medien" wird OnlineReports zitiert.

Telebasel und die BZ Basel nahmen die OnlineReports-News über den Grund des Tramunglücks vom Oktober 2019 auf.

Die OnlineReports-Erstmeldung über die zweite Beschwerde von ex ASE-Präsident Simon Müller vor Bundesgericht wurde von der BZ Basel aufgenommen.

Die Medienwoche nahm den OnlineReports-Leitartikel über die Förderung von Onlinemedien ohne Subventionen in ihr Monitoring auf.

Telebasel, 20 Minuten und Primenews nahmen die OnlineReports-Exklusivmeldung über den Ausnahmezustand im überfüllten Gartenbad St. Jakob auf.

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


Alexander Suter (36) wird als Nachfolger von Fleur Jaccard, die die Geschäftsführung der Zürcher "Age Stiftung" übernimmt, neuer Leiter der Abteilung Soziales  und GL-Mitglied der Christoph Merian Stiftung.

Weil bei der Baselbieter Polizei Beat Krattiger, Chef Sicherheitspolizei, in etwa zwei Jahren vorzeitig in Pension gehen will, kommt es ab 1. Januar aus Gründen der Kontinuität zu einem Stellen-Tausch mit Reto Zuber, dem bisherigen Chef Planung und Einsatz.

Aufgrund der aktuellen pandemischen Lage und der damit verbundenen Unsicherheiten wird die Basler Museumsnacht am 21. Januar abgesagt und voraussichtlich auf den Freitag, 20. Mai 2022 verschoben.

Wegen der stark zunehmenden Corona-Fallzahlen, der hohen Belastung des Gesundheitssystems und der aktuellen Entwicklung setzte die Baselbieter Regierung den Kantonalen Krisenstab wieder ein und reaktivierte den Pandemieplan.

Zum 125-Jahre-Jubiläum schenkt die Basler Regierung der F. Hoffmann-La Roche AG einen originalen Basilisken-Brunnen, der 2023 am künftigen Science Square auf dem Roche-Gelände an der Ecke Peter Rot-Strasse / Chrischonastrasse montiert werden soll.

Die Ost-West-Piste des EuroAirports wird ab 2. Dezember aufgrund der Verschiebung des magnetischen Nordpols von "08/26" zu "07/25" umbenannt.

Die Geschäftsleitung des Landrats hat angesichts der stark steigenden Corona-Fallzahlen beschlossen, dass an den Landratssitzungen per sofort wieder Maskenpflicht gilt.

24 Mitarbeitende der Baselbieter Polizei kommen auf Ersuchen der Genfer Regierung für Aufgaben bei der Durchführung der 12. WTO-Ministerkonferenz zum Einsatz.

Der Basler Journalist, Historiker und langjährige Grossbritannien- und Irlandkorresponent von Radio SRF, Martin Alioth, ist am 18. November nach schwerer Krankheit im Alter von 67 Jahren gestorben.

Der FC Basel überträgt der Rennbahnklinik in Muttenz per sofort die medizinische Versorgung der 1. Mannschaft, der Frauen- und der Nachwuchsabteilung.

Als Nachfolger der in Pension gehenden Yvonne Aellen wird Simon Leuenberger per 1. März 2022 die Leitung der Abteilung Grünflächen-Unterhalt der Stadtgärtnerei Basel.

Die Mitglieder des Schutzverbandes EuroAirport wählten am 11. November die Reinacher Einwohnerrätin Katrin Joos Reimer als neue Präsidentin und Nachfolgerin von Landrätin Rahel Bänziger.

Die Pharma-Firma Bachem AG hat am 11. November in Bubendorf den Grundstein für den Bau des bisher grössen Produktionsgebäudes gelegt, das bis zu 150 neue meist hochqualifizierte Arbeitsplätze bieten wird.

Die Fassade der Synagoge der Israelitischen Kultusgemeinde in Lörrach wurde am 8. November in der Dunkelheit mit zwei Eiern beworfen.

Für die demissionierenden Daniela Dolci Reidemeister, Gottlieb A. Keller und Sibylle Schürch treten Bernhard Berger, Annette Luther und Hans-Peter Wessels in Basler Universitätsrat ein.

Für die erstmalige Besetzung des Stiftungsrats der neuen Wohnbaustiftung und die Amtsdauer vom 1. Dezember 2021 bis 30. November 2025 wählte die Basler Regierung Sarah Barth, Agnes Dormann (Präsidentin), Manuela Jessica Scarpellino, Jürg Steiner und Felix Suter.

Eine klare Mehrheit der Justiz-, Sicherheits- und Sportkommission des Basler Grossen Rates folgt der Regeirung und empfiehlt die kantonale Volksinitiative "Grundrechte für Primaten" ohne Gegenvorschlag zur Ablehnung

Trotz Steuerfuss von 65 Prozent rechnet das Budget 2022 der Stadt Liestal mit einem Defizit von 4,7 Millionen Franken.

Tom Wiederkehr und Andrea Schäfer erhielten von der Basler Regierung den Zuschlag für den Betrieb des Pavillon-Cafés im Schützenmattpark ab 2023.

Bettina Buomberger (40) wechselt von der Baselbieter Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion in die Finanz- und Kirchendirektion und übernimmt die Leitung des Personalamts an Stelle von Martin Lüthy, der den Kanton per 30. Oktober 2021 verlässt.

1'500 Unterschriften trägt die Petition an die Vertreter der Leimentaler Gemeinden, die mehr Velostrassen im Leimental fordert.

Die baselstädtische EVP nominiert Gemeinderätin Christine Kaufmann für das Riehener Gemeindepräsidium und gleichzeitig für den Gemeinderat, und Bürgerrat Daniele Agnolazza als Gemeinderat.

Flavio Casanova und Thomas Schneider werden neue Verwaltungsräte der Basler Verkehrs-Betriebe anstelle von Sibylle Oser und Kurt Altermatt, die nicht mehr zur Wiederwahl antreten.

Die SP Riehen nominierte den bereits amtierenden Gemeinderat Guido Vogel zusammen mit Grossrätin Edibe Gölgeli für den Gemeinderat.