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63 Mitarbeitende und 32 offene Projekte: Girema Bau AG, hier bei einem Abbruch in Basel.

Bauunternehmen Girema in Schieflage: Quellen sprechen von Insolvenz

Die Gewerkschaft Unia ist alarmiert und trifft erste Vorbereitungen. Der Verwaltungsratspräsident mauert.


Von Jan Amsler und Alessandra Paone


Die Girema Bau AG in Reinach ist erst zweieinhalb Jahre alt. Das Unternehmen ging aus der bekannten Spaini Bau AG hervor. Nun soll bereits wieder Schluss sein.

Laut mehreren voneinander unabhängigen Quellen steht Girema vor dem Konkurs und soll die Bilanz deponiert haben. Die Belegschaft sei inzwischen informiert worden, heisst es.

Verwaltungsratspräsident und Teilhaber Matthias Zamarlik wollte sich am Dienstag nicht zu den Informationen von OnlineReports äussern. Er sei mit Sitzungen beschäftigt, blockte er ab. Am Mittwoch könne er aber vermutlich Auskunft geben. Bei erneuter Nachfrage am Folgetag verwies Zamarlik ans Zivilkreisgericht in Arlesheim.

Das Zivilkreisgericht ist Anlaufstelle für Unternehmen, die in Insolvenz geraten. Publiziert werde aber erst, wenn das Konkursverfahren eröffnet ist, erklärt eine Gerichtsschreiberin auf Anfrage.

 

Betroffene mit Familien in den Ferien

 

Auch die Gewerkschaft Unia hat Wind bekommen von den Ereignissen bei Girema. Ihre Mitglieder, die beim Reinacher Bauunternehmen arbeiten, hätten den Kontakt zur Unia gesucht, sagt Sprecherin Daria Frick. Viele von ihnen seien aber zurzeit mit ihren Familien in den Ferien und hätten deshalb noch kaum Informationen zu den Entwicklungen bei ihrer Firma.

Wie auf der Website von Girema zu lesen ist, beschäftigt das Unternehmen 63 Mitarbeitende. Ausserdem weist es 32 laufende Projekte aus.

Die Gewerkschaft trifft bereits erste Vorbereitungen, steht in engem Kontakt mit ihren Mitgliedern, hat ihre Rechtsabteilung beigezogen und fordert einen fairen Sozialplan.

Die Unia vermutet, dass Girema "bewusst den Zeitpunkt der Ferien ausgesucht hat, um möglichst in aller Stille ihre Pläne umzusetzen beziehungsweise zu kommunizieren". Schon damals bei der Übernahme der Spaini sei während der Ferienzeit informiert worden. "Ein solches Verhalten ist für die Arbeitnehmenden sehr enttäuschend und inakzeptabel – viele von ihnen erfahren demnach erst spät oder über die Medien von den Plänen ihrer Arbeitgeber", sagt Frick.

 

Branchen-Insider nicht überrascht

 

Der Gemeinde Reinach sind die jüngsten Ereignisse bei Girema neu. Gemeindepräsident Melchior Buchs sagt, er bedaure den Zustand des Unternehmens, sollten die Informationen denn stimmen, und kritisiert ebenfalls die fehlende Kommunikation.

Über die Gründe der Schieflage bei Girema ist bis jetzt nichts bekannt. Ein Bauexperte sagt, die Nachricht habe ihn nicht überrascht. Aktuell leide die ganze Branche unter hohem Margendruck. Er rechnet damit, dass in den nächsten Jahren weitere Unternehmen Probleme bekommen könnten.

20. Juli 2023

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"Anwätltin"

Schweizer Fernsehen
Text auf einem Standbild
der Verteidigerin
des Fussballers Dani Alves
am 22. Februar 2024
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Drippelfehler.

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Das Regionaljournal Basel, Baseljetzt, BaZ und 20 Minuten vermelden mit Verweis auf OnlineReports den Baufehler bei der Tramhaltestelle Feldbergstrasse.

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Die Volksstimme schreibt über die Wahl von Claudio Miozzari zum Grossratspräsidenten von Basel-Stadt und zitiert dabei OnlineReports.

In einem Artikel über die Leerstandsquote bei Büroflächen in Basel nimmt die bz den Bericht von OnlineReports über einen möglichen Umzug der Basler Polizei ins ehemalige Roche-Gebäude an der Viaduktstrasse auf.

Das Regionaljournal Basel und die bz berichten über die Bohrpläne der Schweizer Salinen im Röserental und beziehen sich dabei auf OnlineReports.

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