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"Politische Berichterstattung ist hartes Brot": Debattierende Basler Medien*

"Der Journalismus als Geschäftsmodell ist tot"

Unsichere Zukunft: Basler Medien debattieren die Chancen und Risiken des digitalen Umbruchs


Von Fabian Schwarzenbach


Die Basler Medienlandschaft ist im Wandel: Die beiden grossen Tageszeitungen gehören mittlerweile zu Aargauer und Zürcher Konzernen, neue Medienformen drängen auf den Markt und Printmedien drohen zu verschwinden. Eindrücke eines Podiumsgesprächs der Christoph Merian Stiftung über "Basler Medien im digitalen Umbruch".


"Professioneller Zweckoptimismus" herrscht bei Patrick Marcolli vor. Dem BZ-Chefredaktor ist klar, dass die Anzahl gedruckter Medien abnehmen wird. Dennoch gäbe es aktuell eine hohe Dichte von Printmedien in der Schweiz. "In 10 bis 15 Jahren gibt es keine Tageszeitungen mehr", prophezeite Peter Knechtli, Gründer von OnlineReports, gestern Dienstagabend im randvoll besetzten Auditorium des Meret Oppenheim-Hochhauses. Zudem seien Journalisten an Pressekonferenzen oft nur noch "Transporteure von Inhalten".

Marcolli widersprach: Die BZ betreibe viel Hintergrundrecherche und besuche viel weniger Medienkonferenzen. Knechtli kritisierte denn auch mehr die andere grosse Tageszeitung in der Region, die Basler Zeitung. Deren Regionalteil werde jenem des früheren Gratisanzeigers "Doppelstab" immer ähnlicher.

Er ging sogar noch weiter und verglich den Lokalteil mit einem Kochbuch. Das Publikum raunte und schmunzelte zugleich. Auf dem Podium konterte niemand. Der OnlineReports-Chef nahm aber gleichzeitig die BaZ-Journalisten in Schutz, indem er auf den Personalmangel hinwies.

Wohin gehen die Radio-Hörer?

"Politische Berichterstattung ist hartes Brot, da rennen einem die Leute nicht die Bude ein", erklärte Dieter Kohler, Leiter des SRF-Regionaljournals Basel. Auch der gebührenfinanzierte Sender hat zu kämpfen. Die SRG baut daher ihre Onlinepräsenz aus. Auf zehn Radiohörer komme aktuell ein Besuch auf der Website.

Kohler hinterfragt auch, ob es in 10 bis 15 Jahren noch Radio gibt. Für ihn wäre es falsch anzunehmen, dass die Radiohörer automatisch auf die SRF-Internetseite wechseln. "Wir können sie auch ganz verlieren", sieht er eine Gefahr.

"Der Journalismus als Geschäftsmodell ist tot", provozierte Andrea Fopp. Die Redaktorin des neuen Online-Mediums "Bajour" präzisierte: "Das Bedürfnis nach Information ist nicht tot!" Ihre Plattform versuche, "die Leute abzuholen". Man wolle, dass sich die Leserschaft mit "Bajour" identifiziert. Dazu gehörten Recherchen aber auch ein Artikelaustausch mit anderen Onlineangeboten wie "tsüri.ch". Marcolli dagegen kritisierte "Bajour" als "Durchlauferhitzer", mit dem sich niemand identifizieren könne.

Mitglieder sammeln für die nächste Million

"Bajour" startet mit einer Anschubfinanzierung von einer Million Franken durch die "Stiftung für Medienvielfalt". Jetzt müssten innert dreier Jahre zahlende Mitglieder gewonnen werden, um eine weitere Million zu sichern. Mit kritischer Berichterstattung auch gegen jene, die die Macht haben, und einer einfachen Sprache will das "Bajour" schaffen.

Fopp kritisierte, dass Medienberichte "zu kompliziert geschrieben" seien. Informationen mitgeben, die Leute abholen oder davon ausgehen, dass die Leser keine Vorkenntnisse hätten, nannten die anderen Podiumsteilnehmer Rezepte, wobei Knechtli wieder provozierte: "Journalisten können keine Geschichten mehr schreiben."

Das Publikum hätte gerne noch Fragen gestellt oder mehr gewusst, als Moderatorin Rafaela Roth, Redaktorin der "NZZ am Sonntag", die Diskussion beendete. Fazit: Wohin die Basler Medien steuern, ist und bleibt unsicher.

Das neue digitale "Stadtbuch"

Anlass der Mediendiskussion war die Lancierung des neuen "Basler Stadtbuchs", wobei "Buch" hier digital zu verstehen ist: Seit drei Jahren kann man die Stadtbücher nur noch elektronisch lesen. Trotzdem lobte der liberale Bürgerrat Lukas Faesch, der als Präsident der herausgebenden Christoph Merian Stiftung amtet, die Publikation als "echtes Service Public-Produkt" ohne politische Ausrichtung.

Stadtbuch-Redaktor Tilo Richter freute sich in der anschliessenden Präsentation aber auch über Leitartikel, geschrieben von einer Basler Grossrätin.

* von links: Rafaela Roth, Peter Knechtli, Andrea Fopp, Patrick Marcolli, Dieter Kohler

29. Januar 2020

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"Kopfblatt-Journalismus übelster Art"

Vor noch nicht langer Zeit, noch im alten Jahr, eine Abendveranstaltung in der Kantonsbibliothek Liestal: Casper Selg, der Doyen des "Echo der Zeit" von Radio SRF und frühere USA-Korrspondent, führte uns durch die Zeitgeschichte der Medienberichterstattung.

Es war atemberaubend, wie er anhand der auf seinem Rednerpult aufgereihten Tonaufzeichnunggseräte – angefangen beim "NAGRA" (einem wunderschönen Tonbangerät!) – den brutal rasanten Wandel in der Medienlandschaft aufzeigte. Von analog zu digital. Und wir geniessen nach wie vor die wohl beliebteste Abendsendung, ohne uns gross Gedanken über die unglaublichen Veränderungen hinter den Kulissen zu machen. Spardruck, Zeitdruck, News-Geilheit, Fake-News, Suche nach der Wahrheit und, und und.

Neben den erwähnten Geräten lag ein Stapel Tageszeitungen. Und dann holte der altgediente Profi zum grossen Schlag aus: Anhand eines Medientitels präsentierte er uns die verschiedenen Zeitungen von Ost bis West und machte uns klar, dass in jedem dieser Medien derselbe Text stand – das Resultat der ruinösen Fusionitis in der Zeitungslandschaft! Kopfblatt-Journalismus übelster Art. "Wie in dieser Zeitung stand"... Was auf der Strecke bleibt: Seriöse Recherche vor Ort und glaubwürdige Berichterstattung.

Und obendrauf: Die zerstörerische Situation mit den Gratisblättern – allen voran "20 Minuten" aus dem Hause Tamedia. Er brauchte nicht viele Sätze, um uns darzulegen, dass dies
- erstens zur erbärmlichen Verdummung der Leserschaft (Illettrismus) und
- zweitens zum Tod der Printmedien schlechthin führen werde
- und drittens zur provokativen Prophezeihung führte, in 10 bis 15 Jahren werde es keine gedruckte Tageszeitung mehr geben (wenn das so weiter gehe).

Viele Anwesende mit an- oder ganz gegrauten Haaren sassen wie begossene Pudel da: "Ich will doch meine Tageszeitung zum Morgenkaffee lesen! Was soll ich denn machen, wenn ich keinen Laptop oder iPod habe?" Da wurde schlagartig auf beklemmende Art und Weise sichtbar, wie unsere Gesellschaft in "digitale" und "analoge" Segmente zerteilt wird. Genau gleich, wie bei der Streitfrage um den Billettkauf bei den SBB.


Ueli Pfister, Gelterkinden




"Er soll sich einfach froh sein"

Herr Knechtli tönt immer altklüger und so, als ob er den Journalismus erfunden hätte. Er soll sich einfach froh sein, dass so ist wie es ist und der Tages-Anzeiger nun die grösste Zeitung in Basel ist. Knechtli hat ja selber auch seinen Teil zur heutigen Situation beigetragen.


Heinz Eckert, BaZ-Mitarbeiter, Basel




"Immer weniger Arbeit für Zeitungsverträger"

Die Podiumsdiskussion war für mich sehr erhellend, besonders die Aussage betreffs "professioneller Zweckoptimismus" zeigte den Anwesenden sehr deutlich, dass die gedruckten Medien als Abonnentenangebot in der heutigen Form es immer schwerer haben zu bestehen. Ein Beispiel aus meiner Wohnumgebung gibt mir da recht. In meinem Quartier "darf" der mir bekannte Zeitungsverträger heute nur noch zwei Drittel der Exemplare verteilen als vor etwa vier bis fünf Jahren, und es werden immer weniger, trotz den Neubauten in der Gegend, meinte er.

Was ich auch feststellen konnte ist die Tatsache, dass etliche Quartierbewohner ihren Morgenspaziergang machen, um bei der nahegelegenen Tramhaltestelle die dortige Gratiszeitung zu holen, der Name dürfte bekannt sein. Jene, die zur Arbeit fahren, machen es ihnen ja vor. Habe mal meinen Nachbarn gefragt, ob er damit informiert sei, worauf dieser meinte, wichtige weltweite Infos kann er im Internet und online nachlesen, und das regionale Geschehen hört er im "Regionaljournal" am Radio und muss nicht ein bis zwei Tage oder noch länger warten, bis es in der Zeitung steht.


Bruno Heuberger, Oberwil



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"Beat Jans legt Anwaltskosen rund um Fehlmann-Abgang offen"

Basler Zeitung
Schlagzeile
vom 10. Juni 2021
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Eine neue Aprikosen-Sorte?

RückSpiegel


Telebasel, 20 Minuten und Primenews nahmen die OnlineReports-Exklusivmeldung über den Ausnahmezustand im überfüllten Gartenbad St. Jakob auf.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-News über die Berufungen im Fall der Grellinger Kassengriff-Kassiererin auf.

Prime News nahm im Interview mit dem neuen Telebasel-Chefredaktor Philippe Chappuis Bezug auf einen Kommentar von OnlineReports.

Die OnlineReports-News über das Urteil des Aargauer Obergerichts gegen den früheren ASE-Präsidenten wurde von der Aargauer Zeitung aufgenommen.

20 Minuten nahm in der Nachricht über einen Hacker-Angriff auf die Basler Gewerbeschule auf OnlineReports Bezug.

In ihrem Report über die Basler LDP nimmt die WochenZeitung (WoZ) Bezug auf ein OnlineReports-Interview mit LDP-Grossrat Michael Hug.

20 Minuten nahm die OnlineReports-Recherche über den Psychoterror in einem Arlesheimer Wohnblock auf.

Die BZ greift in ihrem Artikel "Bikini-Gate im Schrebergarten" einen Artikel von OnlineReports auf.

Den OnlineReports-Bericht über Masken-Sicherheit an Spital-Porten nahm die Konsumenten-Sendung "Espresso" von Radio SRF zum Anlass, das Thema vertieft zu untersuchen.

Blick, Telebasel, 20 Minuten und die BZ nahmen die OnlineReports-News über die Strafanzeigen gegen den ausländerfeindlichen Basler Grossrat E. W. auf.

Die BZ, die zu Recht die Intransparenz der Baselbieter Steuer(ab)rechnungen kritisierte, nahm in ihren Nachzug auf einen bestätigenden OnlineReports-Kommentar Bezug.

Prime News ging in der Kritik an "Weltwoche"-Kolumnist Christoph Mörgeli auf einen satirischen OnlineReports-Text über Lukas Engelberger ein.

Der Tages-Anzeiger bezog sich in einem Artikel über Impf-Privilegien auch auf einen OnlineReports-Artikel über UKBB-CEO Marco Fischer.

Die Basler Zeitung nahm in ihrem Abschiedstext über den Basler Regierungsrat Hans-Peter Wessels in Text und Bild auf OnlineReports Bezug.

Die OnlineReports-Todesnachricht über alt-Landrat Peter H. Müller wurde von der BZ aufgenommen.

Die BZ nahm die OnlineReports-News über die Schliessung des Zeitungsladens "Press&Books" auf der Basler SBB-Passerelle auf.

Telebasel, das Regionaljournal und die Basler Zeitung nahmen in ihren Nachrufen auf Corina Christen auf OnlineReports Bezug.

Der OnlineReports-Primeur über den Rücktritt das Basler Grünen-Präsidenten Harald Friedl nahmen die BZ, Prime News, das Regionaljournal, die Basler Zeitung und Telebasel auf.

Die Medienwoche berichtete bezüglich einer "Weltwoche"-Falschmeldung über den Basler Regierungsrat Lukas Engelberger darüber, dass Mörgeli die humoristische Gedankenspielerei auf Onlinereports.ch für bare Münze nahm.

In ihrer Presseschau über die Basler Regierungsratswahlen zitierete die BZ ausführlich aus OnlineReports.

Die Basler Zeitung nahm die OnlineReports-News über einen geplatzten Baselbieter Strafprozess auf.

Die Wochenzeitung ging in ihrem Bericht über den Abbau in grossen Schweizer Zeitungsredaktion auch auf "kleinere Player" wie OnlineReports ein.

Die BZ zieht den OnlineReports-Report über den Verzicht auf das Muttenzer Multiplex-Kino der "Kitag AG" nach.

Die OnlineReports-News über die Schliessung eines Tanzlokals in der Basler Innenstadt nahm die BZ auf.

In ihrer Besprechung von Roland Starks Kolumne-Buch "Stark!" nimmt die Volksstimme auf OnlineReports Bezug.

Die BZ kritisierte den designierten Basler SP-Regierungsrat Beat Jans für seinen Twitter-Tweet: "Wieso muss man in unserer Region eigentlich 'Onlinereports' lesen, wenn man sich umfassend informieren, statt belehren lassen will?"

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


Corinne Hügli wird per 1. Oktober neue Leiterin des Statistischen Amts Baselland und Nachfolgerin von Johann Christoffel, der Ende September in den Ruhestand tritt.

Als Nachfolger von Felix Keller übernimmt am 1. Juli Simon Oberbeck das Präsidium der Baselbieter CVP/GLP-Fraktion.

Der diplomierte Ingenieur Florian Kaufmann wird per 1. September im Baselbieter Amt für Raumplanung die Leitung der Abteilung Öffentlicher Verkehr übernehmen (Nachfolge von Eva Juhasz).

Laurent Métraux wird per 1. August neuer Leiter der Baselbieter Finanzverwaltung und Nachfolger von Tobias Beljean, der nach drei Jahren eine neue Herausforderung in der Privatwirtschaft angenommen hat.

CEO Roland Heri hat sich entschieden, den FC Basel zu verlassen und sich "umzuorientieren" und sich "neuen Aufgaben zu widmen".

Josiane Tinguely Casserini wird per 1. August neue Baselbieter Kantonsapothekerin und Leiterin der Abteilung Heilmittel im Amt für Gesundheit.

Das Hafenfest Basel 2021, das vom 3. bis 5. September hätte stattfinden sollen, wurde vom Organisationskomitee aus epidemiologischen Gründen abgesagt.

Die Basler Regierung hat die kantonalen Einschränkungen für "Einrichtungen im Sportbereich" aufgehoben, so dass der Sportunterricht und die Nutzung der Garderoben auf Sekundarstufe I und II ab 3. Mai wieder möglich sind.

Marc-André Giger und Guy Lachappelle werden neue Mitglieder des Verwaltungsrats des Universitäts-Kinderspitals beider Basel (UKBB).

Das Landratspräsidentinnen-Fest zu Ehren der Grünliberalen Regula Steinemann muss aus Pandemie-Gründen vom 24. Juni auf den 26. August verschoben werden.

Rolf Borner, Geschäftsleiter Immobilien Basel-Stadt, verlässt das Finanzdepartement nach 16 Jahren per 1. August und wird Direktor "Infrastruktur und Betrieb" und Mitglied der Universitätsleitung der Universität Basel.

Ab 19. April sind die Sportanlagen im Kanton Basel-Stadt gemäss den Vorgaben des Bundes und unter Einhaltung der Schutzmassnahmen wieder zugänglich.

Salome Bessenich wird Nachfolgerin des zurücktretenden Basler SP-Grossrats Sebastian Kölliker, der Co-Generalsekretär des Basler Präsidialdepartements wird.

Der 615. Liestaler Banntag vom 10. Mai ist durch einen Beschluss der vier Rottenchefs aus pandemischen Gründen abgesagt worden.

Innerhalb von zwei Wochen sind über 3’000 Unterschriften gegen die vom Grossen Rat beschlossene Abschaffung der Parkplätze beim Friedhof Hörnli zusammengekommen.

Daniel Urech, Gemeinderat der Freien Wähler Dornach und Kantonsrat der Grünen Solothurn, tritt für das Gemeindepräsidium Dornach an.

Mit einer Geschwindigkeit von 124 km/h statt der erlaubten 60 km/h erwischte die Polizei am 29. März auf der Oristalstrasse in Liestal einen 33-jährigen italienischen PW-Lenker, der in Richtung Büren raste und es jetzt mit der Justiz zu tun bekommt.

Die neugewählten Basler Regierungsmitglieder Esther Keller (GLP) und Kaspar Sutter (SP) wurden zu neuen Verwaltungsratsmitgliedern des EuroAirport ernannt.

Das Referendum gegen eine flächendeckende Parkraum-Bewirtschaftung in Allschwil ist mit über 800 Unterschriften zustande gekommen; das Quorum beträgt 500 Unterschriften.

Waltraud Parisot wird neue Verwaltungs-Chefin an der Musik-Akademie Basel und damit Nachfolgerin von Marc de Haller, der nach 18 Dienstjahren regulär pensioniert wird.

Lina Arti hat heute als 10'000. Baslerin im Impfzentrum die Corona-Zweitimpfung und von Gesundheitsdirektor Lukas Engelberger einen grossen Blumenstrauss erhalten.

Der Kanton Basel-Stadt hat bis 2. März gesamthaft 25,2 Millionen Franken A-fonds-perdu-Beiträge aus dem Härtefall-Programm an Unternehmen ausbezahlt und 4,9 Millionen Franken Bürgschaften für KMU-Kredite bewilligt.

Dominik Scherrer wird als Nachfolger von Titus Hell neuer Präsident der Jungfreisinnigen Basel-Stadt.

Die Fluxdock AG wird den Kasernen-Hauptbau betreiben, in dem Anfang 2022 das Kultur- und Kreativzentrum seine Tore öffnet.