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"Verleger wollen Macht": Die Metamorphose einer Zeitung

Von der tatsächlichen und der fiktiven Basler Medienvielfalt

Die Schweiz schwärmt von der Basler Medien-Dynamik – ob der Jubel berechtigt ist, bleibt offen


Von Peter Knechtli


In der Region Basel scheint das Medien-Fieber ausgebrochen zu sein: Neue Titel, neue Farben und neue Terrain-Ansprüche machen nach dem Debakel um das Besitzer-Geheimnis der "Basler Zeitung" von sich reden. Doch nicht alles, was mehr Vielfalt verspricht, bietet mehr Vielfalt.


Spielt sich "die Schweiz" in der Regel in Zürich und Bern ab, sind die Blicke der interessierten helvetischen Zeitgenossen seit geraumer Zeit nach Basel gerichtet: Die Basler Medienlandschaft, die alle ihre Parteiblätter wie die "Basler AZ" (SP) und das "Basler Volksblatt" (CVP) verlor und während Jahrzehnten mehr und mehr zur Einöde mutierte, erlebte seit Februar 2010 im Kurzzeit-Takt eine wundersame Umschichtung, wie sie die Schweiz noch nie erlebt hat.

BaZ-Gruppe in einem Zustand der Agonie

Der Verkauf des in vierter Generation geführten Verlagshauses der "Basler Zeitung" durch die Familie Hagemann, war gefolgt von drei Besitzerwechseln innerhalb gut eines Jahres. Verlagsunerfahrene Namen wie Martin Wagner, Tito Tettamanti und Moritz Suter erlangten als bestimmende Verleger-Darsteller kurzzeitig grosse Schweizer Medien-Öffentlichkeit und verschwanden erfolglos oder tauchten in Kombination mit Namen wie Rahel und Christoph Blocher wieder auf. Doch das schlingernde Verlagshaus steht heute noch auf dem Stand vom Februar 2010.

Strukturell wurde der Zeitungsdruck in eine eigene Tochtergesellschaft ("Die Zeitungsdrucker Schweiz AG") ausgelagert. Kürzlich wurde bekannt, dass die BaZ-Anzeigenfirma BZM Werbe AG neuerdings auch die Inserate-Akquisition der Sissacher Lokalzeitung "Volksstimme" übernimmt. Weder gelang es aber dem Flugunternehmer Suter, die grossen Baustellen – wie insbesondere den Druckbereich – zu sanieren, noch war an diesem Unternehmen eine wesentliche Innovation erkennbar: Es scheint sich in einem Zustand der Agonie zu befinden.

Neue Titel, neue Formate

Derweil lancierte der Aargauer Verleger Peter Wanner – selbst am Basler Verlagshaus stark interessiert, aber bisher nicht zum Erfolg gekommen – mehrere taktische Angriffe auf sein Objekt der Begierde: Den Basler "Sonntag"-Bund, die Mittwochs-Grossauflage der "Basellandschaftlichen Zeitung" (BZ) und neuerdings die unter "bz basel" firmierende Basel-Stadt-Ausgabe der BZ.

Ende Oktober kam als Folge der Wirren um die "Basler Zeitung" die "TagesWoche" auf den Markt in Form einer am Freitag erscheinenden Wochenzeitung und einer zusätzlichen aktualitätsbezogenen Online-Plattform.

Dieses von Beatrice Oeris "Stiftung für Medienvielfalt" ermöglichte Projekt war historisch die Antwort auf das Bekanntwerden des Einflusses von Christoph Blocher auf die "Basler Zeitung" und die darauf ausbrechende Leser-Flucht. Gegen 19'000 Personen hatten den Aufruf der Aktion "Rettet Basel!" gegen eine Blocher-gesteuerte BaZ unterschrieben. Seit offiziell bekannt wurde, dass die BaZ auch während Moritz Suters Wirken im Besitz der Familie Blocher und Suter nur der Strohmann war, ist die Zahl der "Rettet Basel!"-Unterzeichner gar auf 19'300 (Stand 19. Dezember) angestiegen.

Fragliches publizistisches Frühlingserwachen

Die zahlreichen Medien-Aktivitäten weckten auch die Aufmerksamkeit der Schweizer Medien, nachdem Basel nach der Fusion von "National-Zeitung" und "Basler Nachrichten" zur "Basler Zeitung" im Frühjahr 1977 zum ersten Schweizer Zeitungsmonopol geführt hatte. In der NZZ schrieb Daniel Gerny: "Inzwischen drängt aber, beflügelt durch die gegenwärtige Situation, die Konkurrenz auf den Markt, womit in Basel eine Medienvielfalt entsteht, wie sie jahrelang herbeigesehnt und gefordert wurde." In der Tat vermag Basel derzeit mit seinem Titel-Pluralismus den Eindruck eines bisher nie dagewesenen publizistischen Wettbewerbs zu erwecken.

Doch ob das Frühlingserwachen im Nachrichten- und Meinungssektor wirklich nachhaltig ist, muss offen bleiben. Gewisse Zweifel sind angebracht, die hochgepriesene Vielfalt ist fragil. Vielmehr ist die gegenwärtige Lage auf der regionalen Medien-Landkarte geprägt durch taktische Vorstösse, Verschiebungen und Ergänzungen, aber weniger durch Konkurrenz unter gleichgelagerten Medien-Typen.

"TagesWoche" keine BaZ-Konkurrenz

Eine klare Konkurrenz-Situation unter gleichen Medien-Formaten, die Vielfalt begründet, eröffnete sich zwischen OnlineReports und der Online-Ausgabe der "TagesWoche", nicht aber zwischen der Printausgabe der "TagesWoche" (9'000 Abonnemente und einige tausend verkaufte Exemplare im Einzelverkauf) und der "Basler Zeitung". Diese gänzlich unterschiedlichen Formate lassen einen Vergleich nicht zu – auch wenn in der Öffentlichkeit noch die fixe Idee verbreitet ist, die "TagesWoche" sei die linksliberale Herausforderung der rechtskonservativen Schriftleitung der "Basler Zeitung".

Ihr Chefredaktor Markus Somm äussert denn auch keine Konkurrenz-Bedenken gegenüber der neuen Wochenzeitung, deren Redaktionsleiter übrigens schon in einem frühen Stadium auffällig stark und richtigerweise betonten, die "TagesWoche" sei "keine Anti-BaZ", wie vermutlich zahlreiche Anti-BaZ-Aktivisten erhofft und erwartet hatten.

Anderseits vermag die an den Fesseln des "NewsNetz"-Verbunds ("Basler Zeitung", "Berner Zeitung", "Bund", "Tages-Anzeiger" und "Thurgauer Zeitung" unter Federführung von Tamedia) festgezurrte Online-Ausgabe der "Basler Zeitung" in ihrem jetzigen Zustand auch nicht die Online-Version der "TagesWoche" zu bedrängen.

Baselbieter Groove verschwindet schleichend

Am deutlichsten wird die Angriffs-Situation auf dem Kampffeld der Tageszeitungen. Der Aargauer Verleger Wanner unternimmt ganz offensichtlich Anstrengungen, die "Basler Zeitung" unter Druck zu setzen und allmählich mürbe zu machen. Doch bei näherem Hinsehen ist hier viel weniger Investitions-Potenz als personelle Kulissen-Schieberei und typografische Kosmetik im Spiel.

Wanner erkennt, dass er mit der herkömmlichen "Basellandschaftlichen Zeitung" allein nicht überleben und unter dieser Marke gleichzeitig in Basel-Stadt nicht kommerziell attraktiv Fuss fassen kann. Die Strategie lautet seit geraumer Zeit, die BZ von allem zu befreien, was nach "Landschaft" riecht: Das Rot verschwand aus dem Zeitungstitel und machte dem Aargauer Blau Platz. Die Mittwochs-Grossauflage heisst nun "bz basel" – genauso wie die künftige Stadtausgabe der "Schwesterzeitung" BZ.

Basel auf Kosten von Baselland verstärkt

Doch faktisch ist die "bz Basel" nicht eine neue Zeitung, sondern eine leicht veränderte und gruppierte Variation der "Basellandschaftlichen". Medienbeobachter sprachen schon von Etikettenschwindel. Ähnlich verhält es sich mit dem als grosse Innovation angekündigten "Basel"-Bund des "Sonntag", der siebten Ausgabe des AZ Medien-Verbunds. In Tat und Wahrheit verschwand gleichzeitig der sonntägliche "Baselland"-Bund.

Die Verschiebungs-Kosmetik macht sich auch in personeller Hinsicht bemerkbar: Wanner setzt auf Basel und nicht mehr auf Liestal. Das lässt sich daran erkennen, dass in den letzten Monaten drei profilierte Köpfe aus der politischen Baselland-Redaktion – Jürg Gohl, Alessandra Paone und Daniel Ballmer – zur "Volksstimme" oder zur BaZ weggezogen sind, ohne dass der Verlust an Erfahrung im Baselland-Teil durch entsprechende Akquisitionen wettgemacht worden wäre. Dafür wird mit Sebastian Wendel eigens ein neuer FCB-Sportredaktor eingestellt.

Beobachter meinen, die BZ habe ihre frühere Kompetenz und Präsenz der Baselbieter Berichterstattung im Quervergleich zugunsten der BaZ eingebüsst. Die "Basler Zeitung" sei heute im Baselland-Teil stärker als die BZ. Im Stadt-Teil habe die BZ mit begabten und fleissigen Journalisten Boden gut gemacht, könne der BaZ aber noch nicht gefährlich werden.

Erfolg der BZ-Offensive völlig ungewiss

Noch ist der Ausgang des Kampfes um die publizistische Vormachtstellung in der Region Basel offen. Denn es ist völlig unklar, ob es der blauen "bz basel" gelingen wird, die "Basler Zeitung" auch nur annähernd in Bedrängnis zu bringen. Denn "bz basel"-Auflage liegt noch im vierstelligen Bereich und reduziert gleichzeitig das BZ-Volumen, während die Auflage der BaZ vermutlich immer noch über 70'000 Exemplaren liegt. Und seien es bloss die Todesanzeigen: Um die "Basler Zeitung" kommt nicht so leicht herum, wer nicht aus Ärger über ihre politische Entwicklung und die undurchsichtigen Besitzverhältnisse das Abonnement gekündigt hat.

Nicht zu übersehen ist ausserdem, dass hinter der BaZ-Gruppe äusserst finanzkräftige Kreise stehen, die einen Angriff Wanners und auch eine Baisse über mehrere Jahre durchstehen können. Wie lange indes Wanners Atem-Reserve ausreicht, ist offen. Die "Basler Zeitung" braucht nur wieder einen etwas liberaleren Führungs-Kurs zu fahren, und sie könnte verärgerte Abonnenten zurückgewinnen.

Verlegern geht es nicht um Vielfalt

Verlegern geht es nicht um die Vielfalt, sondern um die publizistische Macht. Der Kampf darum ist am Juranordfuss noch nicht entschieden, und es ist nicht auszuschliessen, dass auch der eine oder andere Medien-Titel von der Bildfläche verschwinden oder sich an einen andern anlehnen wird. Es liegt letztlich am Willen der schreibenden Journalistinnen und Journalisten, ob sie die gegenwärtige Vielfalts-Chance für die Dauer ihrer Existenz zur Tatsache machen und Vielfalt kultivieren – oder als Illusion in die Basler Mediengeschichte eingehen lassen.

2. Januar 2012

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"Nicht nur Kunst und Affenhäuser unterstützen"

Der BaZ muss es gelingen, mit einem moderaten publizistischen Mitte/Rechts-Kurs, gemeinsam mit der Leserschaft des Unterbaselbiets und potenten Besitzern, die Druckerei zu sanieren. Dann kann sie die ehemalige BZ über die Jurahöhen der Staffelegg zurückdrängen und zum wichtigsten Medium einer starken Region Nordwestschweiz werden. Mit der wirtschaftlich zweitstärksten Region der Schweiz im Rücken kann sie auch der AZ, der NZZ und dem Tagi Paroli bieten. Dazu braucht es einen langen Atem und eine Leserschaft, welche an unsere Region glaubt, und eine Wirtschaft, die dies honoriert. Es wäre wünschenswert, wenn reiche Basler nicht nur Kunst und Affenhäuser unterstützten. Wir brauchen eine Zeitung, welche offen ist für Veränderungen in der Nordwestschweiz und in Europa. Ich wünsche der BaZ viel Glück.


Peter P. Bauer, Basel



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"Da schaue ich lieber zu Hause auf dem Fernseher und werfe meinen Hund durch die Stube, wenn sie nicht gewinnen."

Timm Klose
vereinsloser Fussballer
und FCB-Fan
in der BZ Basel
vom 9. Oktober 2021
über seine Gemütsverfassung,
wenn der FCB verliert
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Ein Fall für den Tierschutz.

RückSpiegel


20 Minuten nahm die OnlineReports-Geschichte über einen FCB-Hooligan und vor Appellationsgericht erfolglosen DNA-Verweigerer auf.

Die BZ Basel, Telebasel, Bajour und Prime News nahmen zum Rücktritt des Basler Nationalrats Christoph Eymann Bezug auf ein OnlineReports-Interview.

Die BZ Basel zog die OnlineReports-News über die Polizei-Kontrolle von Rechtsextremen in Bubendorf nach.

Telebasel nahm den OnlineReports-Primeur über die Sichtung einer Waschbären-Familie in Gelterkinden auf.

20 Minuten nahm die OnlineReports-Meldung über die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens gegen den Basler Grossrat Eric W. auf.

20 Minuten, Telebasel und die BZ Basel nahmen die OnlineReports-News über die Durchführung der Basler Herbstmesse auf. Die Basler Zeitung kam einen Tag später und unterliess die Quellennennung.

Bajour nahm im Artikel über die Basler Nano-Forschung auf eine OnlineReports-Meldung Bezug.

Im Beitrag von Prime News über die "zunehmende Missachtung der Aufgabentrennung zwischen Staat und Medien" wird OnlineReports zitiert.

Telebasel und die BZ Basel nahmen die OnlineReports-News über den Grund des Tramunglücks vom Oktober 2019 auf.

Die OnlineReports-Erstmeldung über die zweite Beschwerde von ex ASE-Präsident Simon Müller vor Bundesgericht wurde von der BZ Basel aufgenommen.

Die Medienwoche nahm den OnlineReports-Leitartikel über die Förderung von Onlinemedien ohne Subventionen in ihr Monitoring auf.

Telebasel, 20 Minuten und Primenews nahmen die OnlineReports-Exklusivmeldung über den Ausnahmezustand im überfüllten Gartenbad St. Jakob auf.

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


Die baselstädtische EVP nominiert Gemeinderätin Christine Kaufmann für das Riehener Gemeindepräsidium und gleichzeitig für den Gemeinderat, und Bürgerrat Daniele Agnolazza als Gemeinderat.
 

Flavio Casanova und Thomas Schneider werden neue Verwaltungsräte der Basler Verkehrs-Betriebe anstelle von Sibylle Oser und Kurt Altermatt, die nicht mehr zur Wiederwahl antreten.

Die SP Riehen nominierte den bereits amtierenden Gemeinderat Guido Vogel zusammen mit Grossrätin Edibe Gölgeli für den Gemeinderat.

Die grünliberale Fraktion wählt Grossrat Bülent Pekerman ins Büro des Basler Grossen Rates und nominiert ihn damit im kommenden Jahr für das Amt des Statthalters und im 2023 zum ersten Grossratspräsidenten der GLP.

Das Basler Silvester-Feuerwerk kann auch dieses Jahr wegen der Corona-Pandemie nicht stattfinden.

Die frühere Baselbieter SP-Landrätin und Landrats-Präsidentin Heidy Strub ist am 21. September im Alter von 83 Jahren gestorben.

Die Birsfelder EVP-Landrätin Sara Fritz tritt nach zwölf Jahren zurück, um ihren Muttenzer Parteikollegen Thomas Buser nachrücken zu lassen.

Der Kanton Basel-Stadt budgetiert für das Jahr 2022 einen Überschuss von 78 Millionen Franken.

Ab dem 1. Oktober übernimmt Jonathan Koellreuter die Leitung des Portfolio-Managements bei Immobilien Basel-Stadt (IBS).

Raffael Kubalek wird per 1. Oktober neuer stellvertretender Generalsekretär in der Baselbieter Sicherheitsdirektion und Nachfolger von Katrin Bartels, die Gemeindeverwalterin von Arlesheim wird.

Laut Beschluss der Mitgliederversammlung stehen Patricia von Falkenstein als Präsidentin und Michael Hug als Vize "für (mindestens) vier weitere Jahre" (so die offizielle Medienmitteilung) der Basler LDP vor.

Der 52-jährige Museumsfachmann Werner Hanak übernimmt auf 15. Oktober 2021 die stellvertretende Leitung der Abteilung Kultur Basel-Stadt.

Die Basler Regierung beantragt für die Weiterführung der kantonalen Entwicklungs-Zusammenarbeit für die Jahre 2022 bis 2025 Ausgaben in der Höhe von acht Millionen Franken.

Im Baselbiet sinkt der Leerwohnungsbestand auf 1 Prozent, was einem noch tieferen Wert entspricht, der derzeit in Basel-Stadt gilt.

Die Baselbieter Juso haben am 16. August über 2’100 Unterschriften für ihre Initiative "ÖV für alle" eingereicht, die das U-Abo für alle im Kanton wohnhaften Personen gebührenfrei machen will.

Die imposante Kanada-Pappel auf dem Basler Wiesendamm steht nicht mehr stabil und ihr Stammfuss ist teilweise faul, weshalb sie am 16. August gefällt und durch einen Jungbaum ersetzt wird.

Der 30-jährige Rechtsverteidiger Michael Lang wechselt per sofort von Borussia Mönchengladbach zurück zum FC Basel.

Barbara Rentsch wird neue Geschäftsleiterin der staatlichen Liegenschafts-Verwaltung Immobilien Basel-Stadt (IBS) und Nachfolgerin von Rolf Borner, der das Finanzdepartement per Ende Juli verlassen wird.

Christoph Gloor wird per 1. Juli neuer Präsident der Stiftung des Kunstmuseums Basel als Nachfolger von Markus Altwegg.

Sämtliche Nacht-S-Bahnen, Nachttrams und Nachtbusse des TNW-Nachtnetzes verkehren ab dem ersten Wochenende im Juli wieder gemäss Fahrplan.

Hptm Pascal Geiger wird per 1. Juli 2021 die Leitung der Sicherheitspolizei Ost von Hptm Armin Reichenstein übernehmen, der intern in die Verkehrspolizei wechselt.

Das Basler Gesundheitsdepartement hebt die befristete Verfügung "Allgemeine Maskentragpflicht und Konsumationsverbot von Speisen und Getränken auf Allmend in der Steinenvorstadt" per Samstag, 26. Juni, auf.

Corinne Hügli wird per 1. Oktober neue Leiterin des Statistischen Amts Baselland und Nachfolgerin von Johann Christoffel, der Ende September in den Ruhestand tritt.

Als Nachfolger von Felix Keller übernimmt am 1. Juli Simon Oberbeck das Präsidium der Baselbieter CVP/GLP-Fraktion.

Der diplomierte Ingenieur Florian Kaufmann wird per 1. September im Baselbieter Amt für Raumplanung die Leitung der Abteilung Öffentlicher Verkehr übernehmen (Nachfolge von Eva Juhasz).