© Foto by Stawa BS, Bearbeitung OnlineReports
"YouTube beim Staat": Szene* aus der Basler Video-Fahndung, Täter

Die Medienkrise und die perfekt getimte Internet-Fahndung

Wie Ermittlungsbehörden mit Hilfe der Informations-Medien den Wahrnehmungs-Wettbewerb anheizen


Von Peter Knechtli


Die Szene dauert genau 01:30,00 Minuten. Sie beginnt ganz harmlos. Die Kamera fokussiert den Ein- und Ausstiegsbereich eines Busses der Linie "30" in Basel, wo der gewalttätige Übergriff dann stattfindet. Links sitzt locker ein junger Mann, es steigen Passagiere ein, darunter einer mit Schirmmütze und anderer mit hellem Kapuzen-Shirt und Lederjacke, der sich schräg gegenüber dem jungen Mann setzt.

Es ist ein Stummfilm. Unklar bleibt, wer wen anspricht. Nach eineinhalb Minuten kippt die scheinbar friedliche Stimmung. Und dann ist der Film zu Ende. Es ist nur noch eine ganz kurze Sequenz von zwei Sekunden sichtbar, wie der Schirmmützen- und der Lederjacken-Träger ohne erkennbares Motiv mit Fäusten und Füssen auf den jungen Mann einschlagen und ihm Gebiss- und Kieferverletzungen zufügen. Datiert ist der Start dieser Szene vom 10. März dieses Jahres, 19:50:09 Uhr.

"Das Fahndungs-Video zeigte auch
Gewalt-Szenen ohne Informationswert."


Die Verwertung der Aufzeichnung aus der Überwachungskamera des Busses Nummer "30" markiert eine neue Ära in der Strategie der Basler Ermittlungsbehörden: Die Staatsanwaltschaft stellte Anfang Juni erstmals Bewegtbilder zu Fahndungszwecken ins Internet. Die ursprüngliche Version zeigte zusätzlich einige Szenen aus dem Gewalt-Übergriff.

Dieser Vorgang ist nicht erstmalig in der Schweizer Strafverfolgung. Schon die Thurgauer Polizei veröffentlichte im Internet Überwachungsbilder, die zeigen, wie am 21. Mai kurz nach Mitternacht drei junge Männer in der Bahnhof-Unterführung von Kreuzlingen zwei Personen zusammenschlugen. Die Luzerner Polizei schrieb auf ihrer Homepage Fussball-Hooligans aus, die am Cup-Spiel vom 13. April gewalttätig wurden.

In allen drei Fällen resultierte aus der Internet-Veröffentlichung ein souveräner Fahndungserfolg: Die Tatverdächtigen konnten meist innerhalb von Stunden oder weniger Tage gefasst werden.

Diese Tatsache allein mag niemand bedauern, der mit Bedenken die zunehmende Aggressivität und die sinkende Hemmschwelle im öffentlichen Raum zur Kenntnis nimmt. Doch die Veröffentlichung von Bewegtbildern im Internet wirft Fragen auf, die weit über das Fahndungsinteresse der Justiz hinausgehen.

Dass die Basler Staatsanwaltschaft – gegenüber Medien sonst mit Auskünften mit Hinweis auf "hängige Verfahren" sehr zurückhaltend – ein schon am ersten Tag von über 30'000 Besuchenden betrachtetes Video zur Veröffentlichung auf ihrer Internet-Seite freigab, auf der neben dem Opfer auch unbeteiligte Dritte klar zu identifizieren sind, ist höchst problematisch. Medienrechtler wie Georg Gremmelspacher verweisen vor allem auf das Recht am eigenen Bild. Voraussetzung zur Publikation sei entweder die Einwilligung der Betroffenen oder ein überwiegendes öffentliches Interesse oder eine klare gesetzliche Grundlage.

Die Publikation des Films war noch aus drei weiteren Gründen fragwürdig:

1. Sie setzt klar erkennbare Nichtbeteiligte dem Verdacht der unterlassenen Hilfeleistung aus.

2. Die erste Video-Version der Staatsanwaltschaft zeigte auch Schlägerei-Szenen, die keinen Zusammenhang mit Fahndungsabsichten erkennen lassen. Die Behörde setzt sich damit dem Vorwurf auf, nach dem Vorbild der Boulevard-Medien die Gaffer-Gier auszunützen, um hohe Zugriffszahlen zu erzielen.

3. Statt Vorbild im Umgang mit Persönlichkeitsrechten zu sein, führte die Staatsanwaltschaft deren Aufweichung vor.

Zu hinterfragen ist aber ebenso sehr die Rolle der Informationsmedien und ihr unkritischer, wenn nicht blauäugiger Umgang mit visuellen Daten aus laufenden strafrechtlichen Untersuchungsverfahren: Print- und audiovisuelle Medien veröffentlichten nicht nur den Web-Link auf die 1,5-Minuten-Sequenz, sondern veröffentlichten sie tel quel gleich selbst nach dem Motto: Was soll schon gegen eine Veröffentlichung sprechen, wenn das Dokument aus hochoffizieller Quelle wie jener einer Staatsanwaltschaft stammt!

Sehr viel. Das Verhältnis zwischen Staatsanwaltschaft oder Polizei und den Medien beruht auf dem Grundsatz von Geben und Nehmen: Die Ermittler füttern die Medien mit Kriminalnachrichten, während die Medien im Gegenzug zum Nutzen der Ermittler ihre Zeugenaufrufe oder Fahndungsbilder veröffentlichen.

"Zwischen Medien und Ermittlern
ist Intransparenz der Normalzustand."


Diese scheinbar perfekte Win-win-Situation kennt aber keine geregelte Praxis, die die Interessen beider Partner offen deklariert. So bleibt für Journalisten und Öffentlichkeit ein Tabu, nach welchen Kriterien, zu welchem Zeitpunkt und mit welchen Mitteln sich die Ermittlungsbehörden für Publizität entscheiden. Die Publikation des Fahndungs-Videos erfolgte auf verantwortungslose Art ohne jede Vorankündigung und insbesondere offensichtlich ungeregelt. Es gibt keinen permanenten Dialog zwischen Strafverfolgung und Medien, der dringende Klärung – beispielsweise über das Handling von Aufzeichnungen aus Überwachungskameras – schaffen könnte. Hier ist Intransparenz, zur scheinbaren Zufriedenheit beider Partner, Normalzustand.

Doch hinter dieser wackeligen Konvention stehen keineswegs deckungsgleiche Interessen. Während den Medien zugestanden werden kann, mit Nachrichten aus Justiz und "Vermischtem" einen Informationsauftrag zu erfüllen, sind die Verhältnisse bei den Ermittlungsbehörden anders gelagert: Die Aufgaben ihrer Sprecher verfolgen keinen journalistischen Ansatz, sondern jenen der Public Relations, der erfolgsorientierten Öffentlichkeitsarbeit, die vor allem Nutzen für die eigene Einheit (politische Akzeptanz, Budgetberechtigung) generieren und die Behördenstelle letztlich legitimieren soll. Dies schliesst insbesondere Erfolgs-Meldungen und Präventionsbotschaften ein, aber insbesondere auch die Einbindung der Medien in die Fahndungs-Aktivitäten. Medien können im Rahmen ihres Informationsauftrags zwar partiell Partner der Strafverfolgung sein, dürfen aber niemals ihr Komplize werden.

Bei zahlreichen Verlautbarungen von Polizei und Staatsanwaltschaft dürfte der Zeugen- oder Fahndungsaufruf möglicherweise überhaupt das zentrale Verbreitungs-Motiv sein: Die Belieferung der Medien mit Meldungen über Unfälle und Kriminalität ist unausgesprochen die Gegenleistung für die Mithilfe der Medien bei der Suche nach Zeugen und Tätern. Wie sonst liesse sich erklären, dass beispielweise Fälle aus dem Bereich der Wirtschaftskriminalität nicht kommuniziert werden.

Es steht ausser Zweifel, dass der Einbezug der Medien in die Aufklärung von Unfällen und Verbrechen nicht nur sinnvoll, sondern unerlässlich ist, da die Klärung unbestrittenerweise in gesamtgesellschaftlichem Interesse liegt. Die Leserinnen und Leser haben allerdings das Recht, zu wissen, dass bei Unfall- und Kriminalmeldungen die Ermittlungsbehörden als Verfasser und exklusive Primärquellen faktisch über eine monopolistische Informations- und Bewertungshohheit verfügen – ein Malaise, das von Journalisten wie ein Naturereignis hingenommen wird. Bei Nachfragen und Überprüfungen amtlicher Meldungen durch Medienschaffende hüllen sich Ermittlungsbehörden unter Berufung auf "laufende Verfahren" oftmals in Schweigen.

"Die Fahnder haben ein
Fahndungs-Kommunikations-Monopol."


Auf diese Weise können Staatsanwaltschaft und Polizei in der Regel verlässlich davon ausgehen, dass nicht nur ihre Inhalte, sondern auch ihre Wertungen unverändert die sonst üblichen Filter der Redaktionen überwinden und den Weg in die Öffentlichkeit finden.

Das war schon immer so – und ist es heute erst recht. Doch mit der massenhaften Verbreitung des Internet erreicht insbesondere die Online-Fahndung eine völlig neue Qualität. In Zeitungen können wohl Fahndungs-Fotos, aber keine Bewegtbilder publiziert werden. Via Intenet dagegen kann verlockenderweise nahezu die gesamte Bevölkerung als Zielpublikum erreicht werden. Voraussetzung ist, dass die Fahndungsorgane für ihre Video-Sequenzen ein minimales Marketing betreiben, das nämlich erst dann seine volle Wirkung entfaltet, wenn die neuen Online-News-Plattformen und andere als Multiplikatoren zur Verfügung stehen.

Sorgen über mangelhafte Aufmerksamkeit brauchen sich die Rechtshüter nicht zu machen: Kaum ein Inhalt ist gesellschaftlich derart von Emotionen besetzt wie jener von Fahndungs-Videos – theoretisch journalistische Bestseller, was sich schon daran erkennen lässt, dass der staatliche Server nach Aufschalten der Sequenz zeitweise zusammenbrach. Plötzlich erlaubt die Strafverfolgung der Öffentlichkeit einen authentischen Einblick in einen zentralen Gegenstand ihrer sonst unzugänglichen Arbeit: Die authentische Gewalt-Szene – ein gefundenes Fressen für die Medien.

Nichts hätte allerdings die Staatsanwaltschaft daran gehindert, das Fahndungsmittel des Bewegtbildes schon längst einzusetzen. Seit Jahren sind in zahlreichen öffentlichen Verkehrsmitteln, Bahnhöfen und an exponierten öffentlichen Orten Überwachungskameras installiert. Dass die Justiz aber ihre bisherige Zurückhaltung gerade jetzt ablegt, ist kein Zufall, sondern – ob gewollt oder nicht – perfektes Timing.

Es ist nicht nur die Zeit, in der die Persönlichkeitsrechte und das Recht am eigenen Bild durch Massen-Plattformen wie "YouTube" oder "Facebook" oder "Twitter" durch Dritte, aber häufig auch durch User selbst freiwillig verletzt werden. Es ist aber auch die Krisen-Zeit der Medien, die den Kampf um Aufmerksamkeit immer häufiger mit dem Mittel der künstlichen Aufregung führen. Sie beschaffen dem Kick-geilen Publikum immer häufiger den Online-Stoff, nach dem es auf "YouTube" lechzt: Krieg und Crime, Sex und Sensationen.

"Medien führen den Konkurrenz-Kampf
mit künstlicher Aufregung."


Was die Zeitungen früher noch leicht verschämt unter "Vermischtes" publizierten, reichern jetzt online auch Behördestellen als Lieferanten von Fahndungs-Videos an. Wie perfekt im neuesten Fall die Staatsanwaltschaft die Stoffnachfrage hiesiger Medien bediente, zeigt sich daran, dass diese sich nicht darauf beschränkten, den Link auf die Website der Strafverfolgung zu publizieren. Vielmehr banden sie – nach massenhaften Zugriffen trachtend – das Fahndungs-Video teils samt identifizierbaren Unbeteiligten gleich selbst ungefiltert und unkommentiert in ihre Plattform ein. Was das Publikum mit den Stummfilmen anfangen soll, bleibt ihm überlassen. Abgesehen von der Tätersuche ist kein tieferer Informationswert erkennbar. Der Rest ist Voyeurismus.

Damit wird die Ermittlungsbehörde zu einem direkten Lieferanten von journalistischen Aufreiz-Stoffen, nach denen endloser Bedarf zu bestehen scheint. Sie fügen sich ebenso perfekt ins heutige Spar-Profil zahlreicher Redaktionen ein: Kostenlos, massenzugriffsträchtig, kaum redaktioneller Bearbeitungsaufwand und rechtlich, da von der Behörde selbst verbreitet, scheinbar unproblematisch.

Auch wenn die Täter-Suche im "YouTube"-Stil erst in Einzelfällen angewendet wurde, bedeutet sie einen medienethischen Dammbruch. Herkömmliche Redaktionen sahen traditionell einen zentralen Wert ihrer Arbeit darin, Ereignisse zu werten, auszuwählen und mit Distanz zu den Quellen zu kommentieren. Diese professionelle Distanz geht schrittweise und schleichend verloren. Wenn Fahnder, aber auch andere Anbieter insbesondere aus den Bereichen Kriminalität, Justiz und Rettung, das "YouTube"-Prinzip immer häufiger auf Informationsmedien anwenden, entwickeln sich journalistische Plattformen immer mehr zu reinen Harddiscs, die von redaktionellen Administratoren bloss noch technisch betreut werden.

Schon heute ist unverkennbar, wie Online-Portale als Appetizer im Quoten-Kampf um Hits und Visits immer häufiger "YouTube"-Aufreger einbinden, die mit redaktioneller Eigenleistung nichts mehr zu tun haben. Die Hoheit über die Inhalte wird damit faktisch ausgelagert: Nicht mehr nur intellektuelle und kreative Leistungen von Redaktionen prägen das Profil von Informations-Plattformen, sondern externe pseudojournalistische Angebote – von "YouTube"-Clips spektakulärer Ereignisse über schadenfreudige Mitschnitte von Missgeschicken Dritter bis eben hin zum Fahndungs-Video der Strafverfolger.

"Ermittlungsbehörden entfachen
einen Wahrnehmungs-Wettbewerb."


Bei allen unbestreitbarem Erfolgsaussichten birgt die Video-Fahndung aber auch verwaltungsintern nicht zu unterschätzende Risiken, die dem Karussell der Medien-Aufregung nur zusätzlichen Schwung verleihen. Weil öffentlich nur als aktiv und bürgerfreundlich wahrgenommen wird, wer in Massenmedien Präsenz zeigt, entfachen die Ermittlungsbehörden einen Wahrnehmungs-Wettbewerb vor allem mit andern Behördestellen, die sich veranlasst sehen könnten, ihr publikumswirksames Video-Tafelsilber ebenfalls kommunikativ zu bewirtschaften.

Schnell waren Politikerinnen und Politiker zur Stelle, die wohl richtigerweise gesetzliche Grundlagen für Online-Fahndung fordern und auf die Einhaltung von Daten- und Persönlichkeitsschutz-Bestimmungen pochen.

Doch bei allen rasch ins Auge springenden kontroversen Fragen sollte den medienpolitischen und den journalistisch-ethischen Auswirkungen mindestens ebenso viel Aufmerksamkeit entgegen gebracht werden. Denn wenn die zur öffentlichen Meinungsbildung unverzichtbaren Informations-Medien nur noch aus Jekami-Aufregern bestehen – was auch staatliche Stellen unüberhörbar kritisieren –, dann braucht es wohl keine Debatte mehr: Weil staatliche Stellen selbst Teil der Aufregungsstrategie geworden sind und damit die Legitimation verlieren, diesen Zustand zu beklagen.

Anmerkung der Redaktion: OnlineReports veröffentlichte das Fahndungs-Video nicht, sondern beschränkte sich auf die Publikation von zwei Fahndungsfotos.

* Die Unkenntlichmachung der Gesichter Unbeteiligter erfolgte durch die Redaktion von OnlineReports

22. Juli 2009

Weiterführende Links:


 Ihre Meinung zu diesem Artikel
(Mails ohne kompletten Absender werden nicht bearbeitet)
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"Beschönigende Wort an die strapazierte Volksseele"

Im Wesentlichen geht es in diesem Beitrag von OnlineReports doch um jenen im Fahndungsvideo der Polizei nicht unkenntlich gemachten Trambenützer. Hat sich denn jener anscheinend unschuldige Passagier etwa deswegen beschwert? Nicht dass ich wüsste. Offenbar ereifern sich darüber lediglich ein paar weltfremde Intellektuelle. Wir haben uns doch alle mitschuldig gemacht an dieser gesellschaftlichen Misere mit vorwiegend ausländischen Gewalttätern. Entweder haben wir dieser verheerenden Entwicklung politisch völlig desinteressiert zugeschaut (Stimmabstinenz) oder die falschen Politiker gewählt respektive abgewählt. Auch rechtschaffene Bürger müssen nun damit rechnen, im öffentlichen Raum in einen Gewaltakt ausländischer Jugendlicher zu geraten und wenn sie dabei zufällig auf einem Fahndungsvideo erscheinen, haben sie noch Glück gehabt. Ja, das Video war ein Stummfilm. Basels Hauptproblem wäre noch deutlicher zum Ausdruck gekommen, wenn das in den öffentlichen Verkehrsmittel vorherrschende, fremdländisch akzentuierte Kauderwelsch zu vernehmen gewesen wäre. Die Basler Regierung und insbesondere der ehemalige Justizdirektor Jörg Schild beteuerten früher mehrmals im Brustton der Überzeugung, dass Basel immer noch sicher sei. Um die jahrelang mit beschönigenden Worten hingehaltene und strapazierte Volksseele einigermassen zu beruhigen, wird jetzt zumindest der Anschein erweckt, als würden rigorose Massnahmen ergriffen. Immerhin wurden die Täter durch dieses Video gefasst und damit hat sich’s aus meiner Sicht.


Heinz Mattmüller, Pratteln




"Interesse an rascher Aufklärung"

Was ziehen alle immer wieder den armen George Orwell aus dem Hut? Man sollte doch meinen, jedermann/frau hätte ein gewisses Interesse an der möglichst raschen Aufklärung von Gewaltverbrechen. Oder täusche ich mich? Mich würde sehr interessieren, wie die Opfer von Gewaltkriminalität zu diesem Thema stehen.


Juan Garcia, Ziefen




"Orwells Visionen vom Big Brother"

Endlich wieder einmal ein kritischer Artikel! Orwells Visionen vom Big Brother werden systematisch realisiert. Es geht um die totale Überwachung. Die Macht der Behörden ist grenzenlos. Leider berichten die gleichgeschalteten Medien nie über staatliche Übergriffe. Dank dem Internet können auch rechtswidrige Handlungen von Behörden publik gemacht werden. Behörden-Kriminalität hat in einem Rechtsstaat nichts zu suchen. Die staatliche "Wahrnehmung" hat nichts zu tun mit der Wahrheit.


Peter Gysin, Münchenstein




"Vielschichtige Sachverhalte auf den Punkt gebracht"

Ich habe soeben Ihre hervorragende Analyse zum "YouTube"-Fall gelesen. Als Nicht-Journalist, aber doch mit einer gewissen "déformation professionelle" versehener Leser bewundere ich Ihre Fähigkeit, komplizierte und sehr vielschichtige Sachverhalte in einer für den durchschnittlichen Konsumenten verständlichen Sprache auf den Punkt zu bringen. In diesem Sinne: danke vielmal!


Sam Müller, Zug



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"Fasnacht ist erneut in Gefahr"

Basler Zeitung
vom 8. Juli 2020
im Interview mit dem
Infektiologen Andreas Widmer
https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

Ausgezeichnete Fragen, ausgezeichnete klare Antworten.

RückSpiegel

 

Die Basler Zeitung bezog sich in ihrem Artikel über die Kandidatensuche der Basler SVP auf ein Interview in OnlineReports.

In ihrem Beitrag über den Protest gegen das "General Sutter"-Denkmal in Rünenberg nahm die BZ auf OnlineReports Bezug.

Die BZ zog die OnlineReports-News über den Rücktritt von Beat Jans als IWB-Verwaltungsrat nach.

Auch das Regionaljournal zog die OnlineReports-Geschichte über Probleme in den Familiengärten nach, verzichtete aber vornehm auf eine Quellenangabe.

Die BZ nahm die OnlineReports-Recherche über die erneute Schliessung der Familiengärten an der Landesgrenze auf.

Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Berufung des Staatsanwalts im Fall der FCZ-Schlägerei im Lehenmattquartier auf.

Das Regionaljournal griff die OnlineReports-Geschichte über Kurzarbeit bei BaZ und BZ auf.

Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Stadtpräsidenten-Ambition von Kantonsspital-CEO Jürg Aebi auf.

Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Story über den anstehenden Gerichtsfall zum Rothenflüher Blechpolizisten-Sprenger auf.

In ihrem Basler Medien-Epos nahm die Medienwoche auch auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung, Prime News und die BZ berichteten unter Berufung auf OnlineReports über Adrian Plachesis Abgang bei Telebasel.

In ihren Bericht über den Abbruch des einstigen Kutscherhauses an der Rufacherstrasse in Basel bezogen sich 20 Minuten und die Basler Zeitung auf OnlineReports.

Die BZ nahm auf die OnlineReports-Recherche zum Konkurs der "Gallenacher"-Schule Bezog.

Die BZ nahm die OnlineReports-Meldung über die Beton-Elemente auf dem Basler Centralbahnplatz auf.

Die OnlineReports-News über die technische Panne bei Swisslos wurde von der BZ aufgenommen.

In ihrem Bericht über die Bereitschaft zur Regierungskandidatur von Beatriz Greuter zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die BZ online bezog sich in ihrem Bericht über den Tod des Baselbieter Lehrerverbands-Geschäftsführers Michael Weiss auf OnlineReports.

Die Volksstimme zitierte in ihrem Bericht über den Konkurs von "Die Medienmacher" aus OnlineReports.

Telebasel bezog sich im Bericht über den Widerstand gegen die Basler IBA-Rheinterrassen auf einen Bericht von OnlineReports.

Die Basler Zeitung nimmt in ihrem Bericht über den Neujahrs-Empfang der Handelskammer beider Basel auf OnlineReports Bezug.

Die BZ schrieb in derselben Ausgabe zwei OnlineReports-Meldungen ab, ohne die Quelle zu deklarieren. Wiederholungstat!

In ihrem Bericht über Verkehrsprobleme am Aeschenplatz zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die OnlineReports-Nachricht vom Tod des ersten Baselbieter Kantonsgerichtspräsidenten Peter Meier wurde von der BZ, Telebasel, der Basler Zeitung und vom SRF-Regionaljournal nachgezogen.

Telebasel, die BZ und die Badische Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die technisch bedingte Umkehr einer "Austrian Airlines"-Maschine nach Wien auf

Die Basler Zeitung und die BZ nahmen die OnlineReports-Nachricht zum Tod des Konjunkturforschers Christoph Koellreuter auf.

20 minuten online, Blick, nau.ch, das SRF-Regionaljournal und Telebasel nahmen den OnlineReports-Primeur über den Unfalltod des Basler Umweltschützers Martin Vosseler auf.

nau.ch schrieb die OnlineReports-Recherche über den FDP-Wahlversand an Basler Neu- und Jungwähler zu einem eigenen Artikel um und verwertete auch die OnlineReports-Illustration dazu.

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz

 

Am 8. Juli wurde im Basler Rathaus die Initiative für echten Wohnschutz und das Referendum gegen das "mieterfeindliche Nichtwohnschutzgesetz" eingereicht.

Mit über 4'000 Unterschriften ist in Basel-Stadt das Referendum gegen den umstrittenen Bau des Hafenbeckens 3 zustande gekommen, so dass es am 29. November zur Volksabstimmung kommt.

2. Juli: Einreichung der Initiative "Basel baut Zukunft", die 50 Prozent gemeinnützigen Wohn- und Gewerberaum auf Transformations-Arealen verlangt.

Niggi Rechsteiner übernimmt die Geschäftsführung der Basler "Stiftung Sucht" und folgt damit auf Francesco Castelli, der die Stiftung während neun Jahren geführt hat.

Jeanne Locher, seit 2016 Vizepräsidentin des Gemeinderates, ist mit 1'276 Stimmen neue Gemeindepräsidentin von Münchenstein, während Herausforderer Daniel Altermatt (GLP) auf 906 Stimmen kam.

Eveline Sprecher (SP) wurde in Aesch mit 1'087 Stimmen zur Gemeindepräsidentin gewählt, wobei FDP-Gemeinderat Stephan Hohl 726 Stimmen und Andreas Spindler (SVP) 305 stimmen erzielte.

In Allschwil setzte sich FDP-Gemeindepräsidentin Nicole Nüssli mit 2'989 Stimmen klar gegen Gemeinderat Christoph Morat (SP) durch, der 1'696 Stimmen erzielte.

Mike Keller (FDP) bleibt mit 2'162 Stimmen Binninger Gemeindepräsident; seine grüne Herausforderin, Landrätin Rahel Bänziger Keel, kam auf 1'140 Stimmen.

"Teufelhof"-Chef Raphael Wyniger wird neuer Präsident des Basler Hotelier-Vereins und Nachfolger von Felix W. Hauser, der dieses Amt seit 2014 ausübte.

Der Baselbieter FDP-Landrat Heinz Lerf wurde heute Donnerstag, 25. Juni, mit 76 von 81 gültigen Stimmen zum Landratspräsidenten für das Amtsjahr 2020/2021 gewählt.

Die BLT und die AAGL nehmen ab Montag, 29. Juni, den Ticketverkauf durch das Fahrpersonal auf ihrem Liniennetz wieder auf.

Mit Carmen Kolp übernimmt zum 1. Juli erstmals eine Frau die Geschäftsführung der IG Kleinbasel (IGK), als Nachfolger von Benny Zeuggin.

An seiner Sitzung vom 22. Juni wählte der Vorstand der CVP Basel-Stadt Marco Natoli zum neuen Vizepräsidenten.

Nachdem die Baselbieter Polizei ihren Postenbetrieb aufgrund der Corona-Pandemie vorübergehend an einigen zentralen Standorten konzentriert hat, wird sie per 29. Juni alle Polizeiposten wieder öffnen.

OnlineReports-Kolumnistin Andrea Strahm wurde per brieflicher Wahl einstimmig als neue Präsidentin der CVP-Sektion Grossbasel-West gewählt.

Ein Baselbieter Automobilist fuhr mit seinem Mercedes auf einer 80 km/h-Strecke bei Schöftland AG mit 131 km/h in eine Tempokontrolle der Aargauer Kantonspolizei.

Die Gemeinde Gelterkinden ist mit 3'824 Franken pro Kopf (6'300 Einwohnende) verschuldet.

Angesichts der positiv verlaufenden Zahlen stellen wir hier die Baselbieter Corona-Angaben ein und fahren mit üblichen Kurzmeldungen weiter.

Coronavirus Baselland, Stand 11. Juni, 14 Uhr: 846 bestätigte Fälle (-); 35 verstorbene Personen (-); 807 Personen (+1) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 10. Juni, 14 Uhr: 846 bestätigte Fälle (+1); 35 verstorbene Personen (-); 806 Personen (+1) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 9. Juni, 14 Uhr: 845 bestätigte Fälle (-); 35 verstorbene Personen (-); 805 Personen (+1) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 8. Juni, 14 Uhr: 845 bestätigte Fälle (-); 35 verstorbene Personen (-); 804 Personen (-) sind genesen.

Am Wochenende des 13./14. Juni beendet das Universitätsspital Basel den Betrieb des Corona-Testcenters in der Predigerkirche.

Coronavirus Baselland, Stand 7. Juni, 14 Uhr: 845 bestätigte Fälle (-); 35 verstorbene Personen (-); 804 Personen (+1) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 6. Juni, 14 Uhr: 845 bestätigte Fälle (-); 35 verstorbene Personen (-); 803 Personen (+1) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 5. Juni, 14 Uhr: 845 bestätigte Fälle (+1); 35 verstorbene Personen (-); 802 Personen (-) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 4. Juni, 14 Uhr: 844 bestätigte Fälle (-); 35 verstorbene Personen (-); 802 Personen (-) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 3. Juni, 14 Uhr: 844 bestätigte Fälle (+1); 35 verstorbene Personen (-); 802 Personen (-) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 2. Juni, 14 Uhr: 843 bestätigte Fälle (-); 35 verstorbene Personen (-); 802 Personen (-) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 1. Juni, 14 Uhr: 843 bestätigte Fälle (+1); 35 verstorbene Personen (-); 802 Personen (-) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 31. Mai, 14 Uhr: 842 bestätigte Fälle (+1); 35 verstorbene Personen (-); 802 Personen (-) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 30. Mai, 14 Uhr: 841 bestätigte Fälle (-); 35 verstorbene Personen (-); 802 Personen (-) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 29. Mai, 14 Uhr: 841 bestätigte Fälle (+1); 35 verstorbene Personen (-); 802 Personen (-) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 28. Mai, 14 Uhr: 840 bestätigte Fälle (+2); 35 verstorbene Personen (-); 802 Personen (-) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 27. Mai, 14 Uhr: 838 bestätigte Fälle (-); 35 verstorbene Personen (-); 802 Personen (-) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 26. Mai, 14 Uhr: 838 bestätigte Fälle (-); 35 verstorbene Personen (-); 802 Personen (+1) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 25. Mai, 14 Uhr: 838 bestätigte Fälle (-); 35 verstorbene Personen (-); 801 Personen (-) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 24. Mai, 14 Uhr: 838 bestätigte Fälle (-); 35 verstorbene Personen (-); 801 Personen (+1) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 23. Mai, 14 Uhr: 838 bestätigte Fälle (-); 35 verstorbene Personen (-); 800 Personen (+1) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 22. Mai, 14 Uhr: 838 bestätigte Fälle (-); 35 verstorbene Personen (-); 799 Personen (+1) sind genesen.