© Screenshot EvB
"Schuldig oder nicht schuldig?": Kampfmittel Online-"Gericht"

Online-Justiz gegen Syngenta-Pestizid

Entwicklungs-Organisationen attackieren den umsatzträchtigen Wirkstoff Paraquat mit einer nicht ganz einwandfreien Internet-Kampagne


Von Ruedi Suter


Mit einer neuartigen Mobilisierung der Öffentlichkeit wollen gegen zwei Dutzend Organisationen um die "Erklärung von Bern" den Basler Agrochemiekonzern Syngenta zum Umdenken zwingen: An einem "Öffentlichen Gericht" im Internet sollen die Bürgerinnen und Bürger ihr "Urteil" über das umstrittene Pestizid Paraquat fällen. Das Online-Plebiszit ist aber manipulierbar.


Der Geduldsfaden ist gerissen, ab jetzt wird scharf geschossen. Im Visier: Der weltgrösste Agrochemiekonzern - die Syngenta mit Hauptsitz in Basel. Ihr wirft eine gewichtige Gruppe von Nichtregierungsorganisationen (NGOs) - worunter Swissaid und Helvetas - unter der Führung der "Erklärung von Bern" (EvB) in der nun anrollenden Kampagne Hässliches vor: Der Multi nehme trotz jahrelanger Gespräche und Mahnungen "Opfer in Kauf" - mit dem Verkauf des Unkrautvernichtungsmittels Gramoxone. Dieses vergifte, so empören sich die Kritiker, jedes Jahr "Zehntausende" von Frauen und Männern. Und manchen helfe es gar, unkompliziert Selbstmord zu begehen. Die Vorwürfe wiegen schwer, insbesondere gegen einen Konzern, der sich - im Gegensatz zur Mehrheit der ausländischen Konkurrenz - explizit auch soziales Wohlverhalten auf die Fahne geschrieben hat.

Denn es war Syngenta, die den in Gramoxone enthaltenen Wirkstoff Paraquat entwickelte. "Seit mehr als 40 Jahren benutzen es Landwirte in aller Welt, um Unkraut wirksam und sicher zu bekämpfen", lobt die Firma ihr Wundermittel, das in über 120 Ländern eingesetzt wird. Das Pestizid spült Syngenta zünftig Geld in die Kasse, es ist ein exzellentes Geschäft. Nur wenige bezweifeln, dass kaum ein anderes Pestizid so erfolgreich ist wie Paraquat. Wo es versprüht wird, wächst so schnell keine "nutzlose" Pflanze mehr.

"Paraquat schafft Mehrwert"

Überdies ist Paraquat für viele Pflanzer erschwinglich: Es kann selbst von Kleinbauern in Italien, Senegal, Thailand, Costa Rica oder anderswo gekauft und eingesetzt werden. Als guten Gegenwert, sagt Syngenta, erhalten die Anwender für ihren Herbizideinsatz ertragsreiche Ernten. Diese wiederum hülfen, die Ernährung der schnell wachsenden Bevölkerungen in der Dritten Welt zu sichern.

Syngenta-Sprecher Medard Schönmäckers rühmt das Produkt gegenüber OnlineReports: "Der weltweite Einsatz von Paraquat bringt der Nahrungsmittelproduktion wie auch der nachhaltigen Landwirtschaft substantielle Gewinne. Und die Farmer sind von seinem Mehrwert begeistert." Auch gebe es bis heute zu Paraquat keine wirkliche Alternative, seine radikalen Eigenschaften im Kampf gegen die vom "Unkraut" bedrängten Felder und Plantagen seien konkurrenzlos, versichert Schönmäckers.

Falsche Anwendung, ungenügender Schutz

Doch die Organisationen, die jetzt gegen die Killer-Substanz mobil machen, bekämpfen in erster Linie die offensichtlich problematische Anwendung des Mittels auf den Monokulturen der Bananen-, Kakao-, Kaffee-, Baumwoll-, Palmöl-, Ananas-, Melonen-, Gummi- und Zuckerplantagen. Viel zu oft, so ihr Vorwurf, werde das Spritzmittel falsch aufbewahrt und angewendet. Zu oft werde es auch unbedarft ohne die vorgeschriebenen Schutzkleider versprüht, weil zum Beispiel Handschuhe, Schutzbrillen und Stiefel in den Tropen die Menschen zum Schwitzen bringen - oder gar nicht erhältlich seien. Und viel zu oft könnten die einfachen Bauern auf den Herbizid-Behältern die Gebrauchsanweisungen nicht lesen und die oftmals verwirrenden Piktogramme nicht deuten.

Das Problem-Muster ist bei weitem nicht neu: Es erinnert an die Affäre um das heftig umstrittene Pestizid Galecron von Ciba-Geigy: 1988 beschloss die Syngenta-Vorgängerfirma, Produktion und Verkauf einzustellen.

Die alten Vorwürfe, wonach giftige Chemikalien immer wieder unsachgemäss versprüht werden, sah EvB-Mitarbeiter François Meienberg auf seiner jüngsten Reise in Pakistan neu bestätigt. "Keiner der von uns befragten Anwender schützte sich korrekt vor den Risiken von Gramoxone", sagte er gegenüber OnlineReports. Obwohl kein Anti-Agrochemie-Fundamentalist, hätten ihn seine Beobachtungen "schockiert".

"Syngenta weiss um unsachgemässe Anwendung"

Als Leiter der Paraquat-Kampagne stehe er mit den Verantwortlichen in der Syngenta grundsätzlich in gutem Einvernehmen. Allerdings versteife sich Syngenta auf das Argument, dass eine korrekte Anwendung des Giftgebräus ungefährlich sei: "Das stimmt auch. Unsere Anklage lautet aber, dass Syngenta im Wissen um die unsachgemässe Anwendung von Paraquat vor allem in Entwicklungsländern mit häufig tödlichen Folgen dem Verkauf dieses Mittels trotzdem weiterhin forciert."

Seine Firma habe sich nichts vorzuwerfen, kontert Syngenta-Sprecher Medard Schönmäckers. Sie arbeite dauernd an den Verbesserungen der Gebrauchsanweisungen und der Informationen im Internet (www.paraquat.com). Vor allem aber gebe es genügend Gutachten, genügend strikte Staaten wie etwa die USA , England, Deutschland oder EU-Stellen und genügend internationale Gremien wie die Weltgesundheitsorganisation WHO oder das Ernährungs- und Landwirtschaftsprogramm FAO, die den Unkrautvertilger anerkennen würden: "Paraquat bringt Millionen von Bauern riesige Vorteile, und es ist auch sicher, wenn es gemäss unseren Vorschriften angewendet wird. Deshalb werden wir für unsere Millionen-Kundschaft weiterhin Paraquat produzieren, vermarkten und verbessern."

Im Internet wird die "Schuldfrage" gestellt

Das wollen weder die "Erklärung von Bern" noch die gegen zwei Dutzend Schweizer NGO weiter akzeptieren. Den "Unkräutern" könne erfahrungsgemäss mit sanfteren Methoden zu Leibe gerückt werden. Jedenfalls dürfe das "giftigste Pflanzengift", zitieren die Paraquat-Gegner Studien, nicht mehr zu Haut- und Augenschäden, Schädigungen von Finger und Zehennägeln, Hirnerkrankungen oder - nach einer Einnahme - zu Organschäden oder Atemstillstand führen.

Sie geben sich entschlossen, den auf Paraquat zurückzuführenden Vergiftungen endgültig den Riegel zu schieben. Und zwar mit einer in der Schweiz noch wenig bekannten Taktik. Diese basiert auf einem "Öffentlichen Gericht" und auf zwei Fragen, die an die ganze Schweizer Bevölkerung gerichtet sind: "Schuldig"? Oder "nicht schuldig"?

Mit solchen "Schuldfragen" werden sich in Zukunft Schweizer Grosskonzerne konfrontiert sehen, die nach Auffassung der "Erklärung von Bern" rücksichtslos vorgehen und ein Geschäftsgebaren an den Tag legen, das vor allem den Menschen in Entwicklungs- oder Schwellenländern schadet. "Fehlbare" Firmen, hinter denen denkende und fühlende Menschen stehen, sollen nach dem Prinzip des "naming and shaming" genannt, beurteilt und notfalls öffentlich an den Pranger gestellt werden.

"Urteil" kann manipuliert werden

Mit dem "plebiszitär erzeugten Imageverlust", erhofft sich die Organisation, werden die aus der Schweiz operierenden transnationalen Unternehmen zu einem rücksichtsvolleren Verhalten im Ausland motiviert werden können. "Diese Praxis haben wir in Davos an den jährlich am Rande des Weltwirtschaftsforums WEF verliehenen 'Public Eye Awards' erfolgreich angewendet. Sie praktizieren wir nun auch in Abstimmungskampagnen, die über das Internet geführt werden", so EvB-Mediensprecher Oliver Classen.

Das "Öffentliche Gericht" (Fragestellung: "Macht sich Syngenta Ihrer Meinung nach schuldig?") ist vor allem ein virtuelles Kampfmittel. So könne sich die - zuvor durch eine Informationskampagne ins Bild gesetzte - Bevölkerung im Internet (www.paraquat.ch) oder auch per Postkarte "demokratisch" an der Beurteilung des "Falls Paraquat" beteiligen. Im Web werden Usern zwar auch die Argumente von Syngenta nicht vorenthalten, doch kann das Urteil zumindest bei der Eingabe manipuliert werden. OnlineReports gelang dies problemlos. Klicks auf "schuldig" oder "nicht schuldig" mit falschem Namen und falscher E-Mailadresse kamen glatt durch. Refüsiert wurde lediglich der Versuch, die gleichen Daten doppelt zu platzieren. Nicht ganz so "demokratisch" ist auch die Auswertung: Wer auf "Zwischenstand" klickt, erhält nur die Anzahl der "Schuld"-Sprüche geliefert, die Zahl der "Unschulds"-Voten wird unterdrückt. Dazu Oliver Classen: "Wir werden die Eingaben überprüfen."

"Chiquita" verzichtet auf Paraquat

Eine Herkulesarbeit, sollte der Grossteil der 50'000 angepeilten Urteile auch tatsächlich eingehen. Fällt das Verdikt - wie von den Kampagne-Teilnehmern erhofft - ungünstig aus für den Basler Multi, werde dies für Syngenta "unbequeme Konsequenzen haben", droht die EvB. Denn bereits hätten beispielsweise die skandinavischen Länder Paraquat verboten. Und selbst der Bananen-Multi "Chiquita" habe das Herbizid aus seinen Plantagen verbannt. Nicht zuletzt, betont François Meienberg, sei Paraquat auch in der Schweiz geächtet - und seit 1989 aufgrund der hohen akuten Toxizität für den Menschen "nicht mehr zugelassen".

Etwas, das Syngenta-Mediensprecher Medard Schönmäckers ganz anders formuliert haben will: "1989 hat Syngenta aus markttechnischen Gründen beschlossen, die Registration für Paraquat nicht mehr zu erneuern."

26. September 2006

Weiterführende Links:


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"Schutzvorrichtungen unerreichbar und unerschwinglich"

Vielen Dank für den informativen Artikel. In Nicaragua habe ich selber erlebt, wie Menschen mit Agro-Chemikalien umgehen: Völlig unbeschwert, als ob es Wasser wäre. Die allermeisten waren, mangels Schulbildung, nicht in der Lage den Text auf dem Behälter lesen zu können. Schutzvorrichtungen wie Gummistiefel oder - Handschuhe hätte es ev. in der Hauptstadt Managua zu kaufen gegeben, unerreichbar und unerschwinglich. Das kümmert die Menschen nicht.

 

Was aber passiert, wenn die Folgen nicht unmittelbar mit der ursächlichen Substanz in Verbindung gebracht werden können?

 

In Honduras haben wir salvadorianische Flüchtlinge, vor allem Frauen und Kinder, an der Grenze abgeholt, die all ihr Hab und Gut auf sich trugen, mehrere Tage auf Fusspfaden durch die Berge unterwegs. Das Trinkwasser trugen Einzelne in 5-Liter-Plastikkanister mit der Aufschrift von Agrochemie-Firmen mit sich.

 

Was passiert mit all den Menschen, die schleichenden, respektive orgenschwächenden Wirkungen von Chemikalien ausgesetzt sind, bei denen die Zusammenhänge nicht augenfällig werden? Diese Menschen merken nicht einmal, weshalb sie krank werden oder gar sterben.


Viktor Krummenacher, Bottmingen




"Ohne Unterstützung des WWF"

Wer sich zum Pflanzenschutzmittel Paraquat informieren will, dem möchte ich sehr gerne die beiden Internetseiten www.paraquat.com und www.paraquat.ch empfehlen, die dabei ganz gegensätzliche Ansichten vertreten. Das Logo des WWF Schweiz und die dazugehörigen Texte auf der kommerziellen Paraquat-Seite wurden unterdessen auf Druck des WWF entfernt.


Andreas Bamert, Tuggen




"Die Firma macht sich schuldig ..."

Die Firma macht sich schuldig unter dem Gesichtspunkt einer sozial und ökologisch verantwortlichen Wirtschaft.


Marius Cottier, Fribourg




"Multinationale Firmen leisten respektablen Grosseinsatz"

Die "Erklärung von Bern" disqualifiziert sich selbst. Der Ansatz ist billig und - wie richtigerweise festgestellt wird - manipulierbar. Multinationale Firmen leisten einen sehr respektablen Grosseinsatz im Bereich "product stewardship" (Verantwortung für ein Produkt von der "Wiege bis zur Bahre"). Es ist sicher nicht im Interesse von Syngenta, Produkte zu vertreiben, deren Risiken grösser als ihr Nutzen sind. Soziale Verantwortung wird bei Syngenta sehr ernst genommen. Keine ethischen Skrupel haben hingegen lokale Generika-Anbieter. Viele Tonnen Pestizide "lagern" in durchrostenden Fässern irgendwo in Afrika und Asien. Obwohl unschuldig, haben hier die Multinationalen auf eigene Kosten "fremden Dreck" entsorgt. Dies als Beispiel an die Adresse der "Berner".


Christoph Buxtorf, Basel




"Hohe akute Toxizität von Paraquat für den Menschen"

Der Sprecher von Syngenta macht seinem Namen alle Ehre, wenn er sagt, Syngenta habe 1989 "aus markttechnischen Gründen beschlossen, die Registration für Paraquat nicht mehr zu erneuern." In der Antwort des Bundesrates vom 20. November 2002 auf ein Postulat Zisyadis, Paraquat zu verbieten, heisst es: "Pflanzenschutzmittel (PSM) dürfen in der Schweiz nur in Verkehr gebracht werden, wenn sie zugelassen sind (...). PSM, welche den Wirkstoff Paraquat enthalten, sind in der Schweiz seit dem 31. Dezember 1989 nicht mehr zugelassen, dürfen also seit diesem Datum nicht mehr in Verkehr gebracht werden. Die Schweiz hatte mit dieser restriktiven Massnahme schon damals auf die hohe akute Toxizität von Paraquat für den Menschen - insbesondere bei missbräuchlicher Verwendung - reagiert." Nachzulesen unter search.parlament.ch/cv-geschaefte


Balz Engler, Basel




"Diese Organisation ist nicht mehr glaubwürdig"

Die Erklärung von Bern ist eine linke Organisation, denen es nur darum geht, Industriefirmen zu verunglimpfen.Wenn eine Organisation nur Schuld-Sprüche liefert und die Unschulds-Voten unterdrückt, so ist diese Organisation nicht mehr glaubwürdig.


Felix Schäfli, Hersberg



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RückSpiegel

 

Bajour schreibt, die Berichte von OnlineReports zur Baselbieter Velobahn-Affäre gefielen ihr "am besten".

In ihrem Kommentar über staatliche Medienförderung geht Prime News auf das über zwanzigjährige Bestehen von OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung und die BZ zitierten in ihren Berichten über das Velobahn-Amigo-Geschäft von Klaus Kirchmayr und Isaac Reber ausführlich aus OnlineReports.

In ihrem Bericht über die Umgestaltung der Basler Meriangärten nimmt die BZ auf eine zuvor erschienene OnlineReports-Recherche Bezug.

Die Badische Zeitung zitierte in ihrer Vorwahl-Analyse der Basler Regierungs-Wahlen aus einem OnlineReports-Kommentar.

In der BZ-Kolumne nahm Daniel Wiener Bezug auf den OnlineReports-Kommentar über den Macht-Poker um die Basler Regierungspräsidentin Elisabeth Ackermann.

In ihrem Leitartikel über den Zustand des Kantons Basel-Stadt zitierte die BZ aus dem OnlineReports-Interview mit Michael Hug.

Die BZ nahm die OnlineReports-Geschichte über den Abbruch des Hauses an der Basler Rufacherstrasse 73 auf. Die Basler Zeitung verzichtete auf eine Quellennennung.

Die BZ nahm die OnlineReports-Story über eine umstrittene Eichen-Fällung auf.

In ihrer News über das Debakel um die Wahl des Gemeindepräsidenten in Schönenbuch nahm die Basler Zeitung auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung bezog sich in ihrem Artikel über die Kandidatensuche der Basler SVP auf ein Interview in OnlineReports.

In ihrem Beitrag über den Protest gegen das "General Sutter"-Denkmal in Rünenberg nahm die BZ auf OnlineReports Bezug.

Die BZ zog die OnlineReports-News über den Rücktritt von Beat Jans als IWB-Verwaltungsrat nach.

Auch das Regionaljournal zog die OnlineReports-Geschichte über Probleme in den Familiengärten nach, verzichtete aber vornehm auf eine Quellenangabe.

Die BZ nahm die OnlineReports-Recherche über die erneute Schliessung der Familiengärten an der Landesgrenze auf.

Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Berufung des Staatsanwalts im Fall der FCZ-Schlägerei im Lehenmattquartier auf.

Das Regionaljournal griff die OnlineReports-Geschichte über Kurzarbeit bei BaZ und BZ auf.

Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Stadtpräsidenten-Ambition von Kantonsspital-CEO Jürg Aebi auf.

Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Story über den anstehenden Gerichtsfall zum Rothenflüher Blechpolizisten-Sprenger auf.

In ihrem Basler Medien-Epos nahm die Medienwoche auch auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung, Prime News und die BZ berichteten unter Berufung auf OnlineReports über Adrian Plachesis Abgang bei Telebasel.

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


Die Stadt Liestal hat die Einführung eines Ortsbusses namentlich in den Quartieren Sichtern und Langhag/Hanro mit 2'246 Ja-Stimmen gegen 2'717 Nein-Stimmen deutlich abgelehnt.
 

Binningen hat die SP-Initaitive gegen den Verkauf von gemeindeeigenem Boden mit  2'823 Ja gegen 2'809 Nein hauchdünn angenommen.

Münchenstein hat der Quartierplanung "Spenglerpark" mit dem 100 Meter hohen Hochhaus mit einem Ja- Anteil von 58 Prozent zugestimmt.

Der Deutsche Florian Röthlingshöfer wird neuer Direktor der Schweizerischen Rheinhäfen und Nachfolger von Hans-Peter Hadorn, der Ende Jahr abtreten wird.

Patricia von Falkenstein, die Präsidentin der Liberalen LDP, wird als Nachfolgerin von Helmut Hersberger neue Präsidentin des Hauseigentümer-Verbandes Basel-Stadt.

Roman Brunner (Muttenz) wird per 1. November 2020 neuer Präsident der Baselbieter SP-Landratsfraktion als Nachfolger von Miriam Locher, die sich für das Amt der Parteipräsidentin bewirbt.

Dem Enkeltrickgewerbe fielen in Basel kürzlich Beträge von 15'000 und 4'000 Franken in die Hände, während ein happiger Beutezug von 80'000 Franken misslang.

Der FC Basel und sein Captain Valentin Stocker verlängern den Vertrag vorzeitig um zwei weitere Jahre bis im Sommer 2023 – mit einer Option auf ein weiteres Jahr.

Im vergangenen Sommer lagen die Ozon-Konzentrationen in der Region Basel zwar tiefer als im Vorjahr, aber immer noch deutlich über den Grenzwerten der Luftreinhalte-Verordnung.

Mit zusätzlichen Städtepartnerschaften mit Abidjan (Elfenbeinküste) und einer Stadt in einem Erstfluchtland im Nahen Osten will die Basler Regierung "ein Zeichen der Solidarität setzen".

Teilerwerbstätigen Beziehenden von Ergänzungsleistungen und Beziehenden von Ergänzungsleistungen, die zu einer medizinischen Behandlung fahren, werden im Baselbiet die Kosten für Schutzmasken mit pauschal 30 Franken vergütet.

Ralph Lewin und Andreas Sturm stellen sich nach über zehnjähriger Amtszeit nicht mehr für eine Wiederwahl für die nächste Amtsperiode im Bankrat der Basler Kantonalbank zur Verfügung.

Die auslaufenden Verträge von Cheftrainer Marcel Koller und den Assistenztrainern Thomas Janeschitz und Carlos Bernegger mit dem FC Basel werden "im gemeinsamen Einvernehmen" nicht verlängert.

Die auf Gebäudetechnik und Energiekonzepte spezialisierte Rapp Gebäudetechnik AG plant die Konzentration ihrer Geschäftstätigkeit am Standort Münchenstein und erwägt die Schliessung ihrer beiden Filialen in Lausanne und Genf.

Der Baselbieter Landrat wird vorläufig – mindestens bis zu den Herbstferien – weiterhin im Basler Kongresszentrum tagen, wie die Geschäftsleitung beschlossen hat.

Der Kanton Basel-Stadt unterstützt über den Pendlerfonds das Veloverleihsystem Basel mit 2,15 Millionen Franken.

Wegen der Corona-Situation haben der Gewerbeverband und das Erziehungsdepartement entschieden, die 8. Basler Berufs- und Weiterbildungsmesse  vom 15. bis 17. Oktober nicht durchzuführen.

Auf der A2 bei Birsfelden wurde in der Nacht des 3. August ein in der Region wohnhafter Italiener als Raser erwischt, der bei erlaubten 80 mit 140 Stundenkilometern in Richtung Bern/Luzern unterwegs war.

Der Kanton Basel-Stadt, die IWB und Pro Innerstadt Basel gaben heute den offiziellen Startschuss für die Erneuerung der Freien Strasse und der angrenzenden Gassen.

Weil bei Bauarbeiten am Hochbergerplatz ein Stromkabel durchtrennt wurde, kam es am 30. Juli kurz vor 7.30 Uhr in Teilen von Kleinhüningen zu einem Stromunterbruch.

Die Friedhöfe Basel schreiben die Dienstleistungen für die Einsargung und die Überführung von Verstorbenen im Rahmen der unentgeltlichen Bestattung neu aus.

Die Universität Basel hat entschieden, ihren Dies academicus auf Grund der Corona-Pandemie nicht durchzuführen.

Die Baselbieter Corona-Abklärungs- und Teststation befindet sich neuerdings im Spenglerpark in Münchenstein.

Daniela Martin wird neue Geschäftsführerin der Basel Sinfonietta.

Am 8. Juli wurde im Basler Rathaus die Initiative für echten Wohnschutz und das Referendum gegen das "mieterfeindliche Nichtwohnschutzgesetz" eingereicht.

Mit über 4'000 Unterschriften ist in Basel-Stadt das Referendum gegen den umstrittenen Bau des Hafenbeckens 3 zustande gekommen, so dass es am 29. November zur Volksabstimmung kommt.

2. Juli: Einreichung der Initiative "Basel baut Zukunft", die 50 Prozent gemeinnützigen Wohn- und Gewerberaum auf Transformations-Arealen verlangt.

Niggi Rechsteiner übernimmt die Geschäftsführung der Basler "Stiftung Sucht" und folgt damit auf Francesco Castelli, der die Stiftung während neun Jahren geführt hat.

Jeanne Locher, seit 2016 Vizepräsidentin des Gemeinderates, ist mit 1'276 Stimmen neue Gemeindepräsidentin von Münchenstein, während Herausforderer Daniel Altermatt (GLP) auf 906 Stimmen kam.

Eveline Sprecher (SP) wurde in Aesch mit 1'087 Stimmen zur Gemeindepräsidentin gewählt, wobei FDP-Gemeinderat Stephan Hohl 726 Stimmen und Andreas Spindler (SVP) 305 stimmen erzielte.

In Allschwil setzte sich FDP-Gemeindepräsidentin Nicole Nüssli mit 2'989 Stimmen klar gegen Gemeinderat Christoph Morat (SP) durch, der 1'696 Stimmen erzielte.

Mike Keller (FDP) bleibt mit 2'162 Stimmen Binninger Gemeindepräsident; seine grüne Herausforderin, Landrätin Rahel Bänziger Keel, kam auf 1'140 Stimmen.