©Foto by Ruedi Suter, OnlineReports.ch
"Nicht akzebtabler Zustand": Klaus M. Leisinger, Silvio Gabriel, Marcel Tanner, Remo Gautschi

Entschlossen vereint gegen die Killerseuche Malaria

Von Basel geht der weltweite Mehrfrontenkrieg gegen eine Geissel der Menschheit aus


Von Ruedi Suter


An Malaria sterben jede Minute zwei Kinder. Im Kampf gegen eine der schlimmsten Seuchen unserer Zeit haben sich Bund, Organisationen und Unternehmen zur "Swiss Malaria Group" zusammengeschlossen: Eine wegweisende Allianz, bei der die Region Basel mit dem Schweizerischen Tropeninstitut und ihren Pharma- und Agrokonzernen eine zentrale Rolle spielt.


Der sonst beschwingte Wissenschaftler machte plötzlich einen seltsam niedergeschlagenen Eindruck. Die Frage, wie gross eigentlich das Interesse der Pharmaindustrie bei der Entwicklung neuer Medikamente gegen die Menschheitsgeissel Malaria sei, beantwortete er damals gegenüber OnlineReports mit spürbarem Bedauern.

Jämmerlich, meinte Marcel Tanner, der Direktor des Schweizerischen Tropeninstituts (STI) in Basel. In den Chefetagen und Forschungslabors der Pharmakonzerne interessiere man sich ungleich mehr für die Heilung typischer Zivilisationskrankheiten. Klar doch, diese würde ja auch satte Gewinne versprechen, ganz im Gegensatz zu den Behandlungen der zumeist finanziell armen Malariakranken in der "Dritten Welt".

Malaria-Abwehr hat in Basel Tradition

Das Gespräch über die vernachlässigten Krankheiten der Armen in den tropischen Ländern und den wirkungslos gewordenen Monotherapien gegen das Sumpffieber fand 2000 statt. Unterdessen hat der Wind gedreht. Malaria, einst auch in Europa verbreitet und heute – neben Aids und Tuberkulose – die schlimmste Infektionskrankheit, wird derzeit von den Industrienationen wieder ernst genommen. Auch hat Marcel Tanner (56) längst zu seiner alten Zuversicht zurückgefunden. Einer der Gründe liegt in Basel, wo der Pharmariese Novartis seinen Sitz hat. Dieser sei es gewesen, so Tanner anerkennend, der "das Interesse an den lange vernachlässigten Tropenkrankheiten neu geweckt" habe.

Wer da wen beeinflusst hat, ist schwer zu sagen. Fakt ist aber, dass sich in Basel gerade Pharmaindustrie, Universität und Tropeninstitut schon lange wechselseitig befruchten. Gerade auch bei der Bekämpfung der Malaria. Zur Erinnerung: 1944 wurde das STI gegründet - von Biologieprofessor und Industriespross Rudolf Geigy. Dieser war Verwaltungsrat der Basler Chemie- und Pharmafirma J.R. Geigy, in der 1939 der Chemiker Paul H. Müller die Insekten vernichtende Wirkung eines Nervengifts entdeckte – DDT.

Ungeheuer anpassungsfähiger Parasit

Die "Wunderwaffe" aus Basel führte zu einer weltweiten und zunächst auch sehr erfolgreichen Offensive der Weltgesundheitsorganisation (WHO) gegen die den Malaria-Erreger übertragende Anopheles-Stechmücke. Doch das masslos versprühte Gift führte zu Umweltschäden, es wurde in vielen Ländern verboten. Um den Malaria-Erreger Plasmodium im Menschen abzutöten, behalf man sich mit verschiedenen Medikamenten wie Chloroquin oder Fansidar. Da diese Heilmittel jedoch nur einen Wirkstoff enthielten (Monotherapie), entwickelte der ungeheuer anpassungsfähige Malaria-Parasit Resistenzen – die Medikamente wurden wirkungslos, die infizierten Menschen starben und das Sumpffieber konnte sich wieder ausbreiten.

Was jetzt? Gesucht war eine resistenzfähige Kombinationstherapie aus zwei Wirkstoffen.

Wieder war es Ciba-Geigy und später ihre Nachfolgerin Novartis, die gegen Malaria die die grössten Anstrengungen unternahmen. Die Basler stiessen 1990 in China auf eine Kombinationstherapie, deren wichtigster Wirkstoff der Strauch des einjährigen Beifusses (Artemisia annua) liefert. Sie verbesserten die Kombinationstherapie auf Artemisinin-Basis (ACT) und nannten sie "Coartem". Obwohl das Mittel laut Novartis mit einer Heilungsrate von 95 Prozent einen durchschlagenden Erfolg hat, schien es zu teuer. Dem begegnete Novartis-Chef und Arzt Daniel Vasella 2001 in Absprache mit der WHO mit der mehr karitativen denn merkantilen Entscheidung, fortan die ACT-Kombinationstherapie zum Selbstkostenpreis abzugeben. Ein Coup, der dem Basler Pharmakonzern bis heute zwar kein Geld, dafür aber viel Ehre einbringt und "Coartem" seither mit 160 Millionen Behandlungen zum meistverwendeten ACT-Medikament überhaupt machte.

Zusammenrücken der Konkurrenten

STI-Direktor Tanner, stets auf Unabhängigkeit bedacht, attestiert Novartis und ihrer um ethisches Wohlverhalten bemühten Stiftung für Nachhaltige Entwicklung die Rolle einer "Vorreiterin" bei der Bekämpfung von Armutskrankheiten wie Malaria. Dass es gerade in diesem Bereich zwischen Leben und Tod nicht immer nur ausschliesslich ums Geschäft gehen kann, stellen auch noch andere Firmen und Institutionen unter Beweis. Dies zeigte sich am Freitag an einer nationalen Medienkonferenz in Basel, die anlässlich des ersten Welt-Malariatages überhaupt abgehalten wurde. Da fanden sich selbst Konkurrenten aus der Privatwirtschaft zusammen, die in der Regel lieber getrennte Wege gehen.

"Grossartig" sei das neue Engagement gegen die Malaria, freute sich Marcel Tanner an der Orientierung im Basler Stadthaus. Was viele Forschende kaum noch glauben wollten, sei in den letzten Jahren tatsächlich wahr geworden: Das Zusammenwachsen einer effizienten Front aus unterschiedlichsten Malaria-Gegnern, entschlossen vereint in der kürzlich aus der Taufe gehobenen "Swiss Malaria Group" (SMG).  Mit dabei sind die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (Deza), das Schweizerische Tropeninstitut, das Schweizerisches Rotes Kreuz (SRK), die Novartis Stiftung für Nachhaltige Entwicklung, Medicines for Malaria Venture (MMV), Solidarmed, die Pharmaunternehmen Novartis und Mepha sowie der Agro-Konzern Syngenta.

Bis drei Millionen Tote im Jahr

Das Ziel der zehn Mitglieder: Mit einem gemeinsamen Kraftakt die WHO-Initiative "Roll Back Malaria" zum Erfolg zu führen. Diese will mit finanzieller, wissenschaftlicher und logistischer Hilfe die lokalen Gesundheitssysteme in den betroffenen Staaten stärken, bis 2010 die Todesfälle um die Hälfte reduzieren und Malaria als öffentliches Gesundheitsproblem eliminiert haben.

"Die vielen Malaria-Toten sind schlicht ein nicht akzeptabler Zustand, da wir heute mit verschiedenen Massnahmen in der Lage wären, die Malaria drastisch zu reduzieren", erklärte Deza-Vizedirektor Remo Gautschi. Das Wechselfieber, wie die Malaria auch noch heisst, fordert jedes Jahr zwischen zwei und drei Millionen Tote. Hinzu kommen zwei Milliarden gefährdete Menschen und 350 bis 500 Millionen Kinder, Frauen und Männer, die frisch angesteckt werden. Im Visier der Swiss Malaria Group sind die Urheber der Plage, ein eingespieltes Team von zwei Gegnern: Die weibliche Anopheles, ein Moskito, und der Parasit namens Plasmodium.

Fieberschübe und Koma und Tod

Der Parasit wird von der Anopheles bei ihrem Bluttrunk am Menschen durch den Stechrüssel in die Blutbahn entlassen, wo er ohne Umschweife mit seinem Vernichtungswerk loslegt. Der Einzeller arbeitet sich in die Leber vor, vermehrt sich dort hemmungslos, verändert sich andauernd und zerstört die roten Blutkörperchen. Die möglichen Folgen für den Menschen: Heftige Fieberschübe, Gelenkschmerzen, Durchfall und Erbrechen. Geht der Befall vom Plasmodium falciparum aus – dieser ist der tödlichste Erreger der insgesamt vier Plasmodien-Arten -, bricht ohne Therapie und im schlimmsten Fall das Immunsystem zusammen – die Kranken fallen ins Koma und sterben an der Malaria tropica.

Um jemanden infizieren zu können, muss sich die in der Dunkelheit aktive Stechmücke vorher selbst infiziert haben – durch einen Stich an einem bereits infizierten Menschen. So entsteht ein ewiger Kreislauf, und die Krankheit wird automatisch weiter und weiter verbreitet. Es sei denn, ihr wird mit der Bekämpfung der Moskitos, mit guter Prophylaxe und wirksamen Medikamenten Einhalt geboten und der Garaus gemacht.

Einzigartiges Know-how in der Region Basel

Just in diesem Bereich habe die SMG und insbesondere ihre Basler Mitglieder STI, Novartis, Mepha und Syngenta weltweit Einzigartiges zu bieten, hiess es an der Medienkonferenz weiter. In der Region Basel, sozusagen dem Hauptquartier der Schweizer Offensive gegen die Malaria, konzentriere sich nicht nur ein einzigartiges Know-how, hier werde auch die notwendige Munition für Prophylaxe und Heilung bereitgestellt.

Konkret: Novartis vertreibt in den Entwicklungsländern das meistverwendete ACT-Medikament. Syngenta produziert ihre "Icon"-Insektizide, mit denen Moskitonetze und Innenräume der Häuser gegen die Anopheles imprägniert werden und mit der sie nach eigenen Angaben zwischen 2004 und 2007 "mehr als 75 Millionen Menschen" vor einer Malaria-Übertragung schützte. Mepha, grösste Generika-Herstellerin der Schweiz und SMG-Initiantin, liefert in betroffene Länder die für die besonders anfälligen Kleinkinder entwickelte Kombinationstherapie "Artequin Paediatric".

"Globale Lösung für globales Problem"

Und das STI als "global führendes Kompetenzzentrum für internationale Gesundheit" betreibt Grundlagenforschung, Diagnostik und Lehre. Dies auch im Austausch mit dem Novartis Institut für Tropische Krankheiten in Singapur und in enger Zusammenarbeit mit afrikanischen Ländern wie Tansania, wo das Tropeninstitut die Malaria zusammen mit der Regierung und der Bevölkerung Verbesserungen bei Prophylaxe, Diagnose und Heilung erforscht. Zudem unterstützt das STI die Novartis Stiftung bei der Abklärung von Erleichterungen im Zusammenhang mit der Erhältlichkeit von Behandlungen und Medikamenten in ländlichen Gegenden.

Es gebe im Vergleich kein anderes Land wie die Schweiz und keine andere Region wie Basel, die derart umfassend gegen die Malaria mobilisierten, meinte Silvio Gabriel vom Novartis-Malariaprogramm. Thomas Teuscher von Roll Back Malaria verwies auf neuste Erfolge bei der Abwehr des Sumpffiebers und betonte die Notwendigkeit eines "globalen Lösungsansatzes für ein globales Problem". Klaus M. Leisinger, Direktor der Novartis Stiftung für Nachhaltige Entwicklung, pries die neue Antimalaria-Koalition als ein "Musterbeispiel" für die Überbrückung von Meinungsverschiedenheiten und ein erfolgreiches Vorgehen gegen das Zwillingsübel Malaria und Armut.

Hoffnung auf Impfung

Dieses fordert heute weitaus am meisten Opfer in Afrika. Wo kaum Geld für den Kauf von insektizidbehandelten Netzen oder ACT-Heilmittel vorhanden ist, die Gesundheitssysteme, die Transportwege und Vertriebsmöglichkeiten schlecht sind, da haben Anopheles und Plasmodium besonders leichtes Spiel. Immerhin sind die Kriegskassen gegen die beiden so voll wie nie zuvor, dank Geldmitteln der Weltbank, der US-Regierung, der Bill & Melinda Gates Stiftung und des "Globalen Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria".

Sorgen macht der Swiss Malaria Group aber bereits eine Zukunftsgefahr. Sollte Plasmodium, vor Jahrtausenden schon aktiv, auch gegen die ACT-Kombinationstherapien Resistenzen entwickeln, wäre dies zum jetzigen Zeitpunkt ein katastrophaler Rückschlag. Der Parasit könnte mit keinem Heilmittel mehr bekämpft werden, die Menschheit wäre ihm wieder hilflos ausgesetzt. Eine Tragödie, die auch darum droht, weil skrupellose Produzenten Monotherapien auf Artemisinin-Basis vertreiben, die rasch zu Resistenzen führen können. Deshalb wird in Labors wie etwa jenen der ETH Zürich und des Schweizerischen Tropeninstituts fieberhaft nach zuverlässigen Impfstoffen gesucht. Eine erste Antimalaria-Vakzine mit hohem Schutzfaktor wird zurzeit in Tansania getestet.

Aber selbst mit einem vollwertigen Impfschutz werde die Malaria nicht verschwinden, warnt Marcel Tanner: "Die Wunderlösung gibt es nicht. Es braucht weiterhin eine enge internationale Zusammenarbeit, gute Netze, wirksame Medikamente – und funktionierende Gesundheitssysteme." Anders gesagt: Die Swiss Malaria Group und ihre Basler Exponenten brauchen einen langen Atem gegen ihren Gegner.

26. April 2008

Weiterführende Links:


 Ihre Meinung zu diesem Artikel
(Mails ohne kompletten Absender werden nicht bearbeitet)

Weitere aktuelle News

News

Basel Medien-Tycoon Murdoch soll Interesse an MCH Group haben
Schule Gallenacher: Konkurs-Manager wieder mit von der Partie
Basel Zwei Männer am Rheinbord von fünf Aggressoren überfallen
Basel Heulende Motoren: Neun Verzeigungen in der "Poserszene"
Niederdorf Corona im Kindergarten: 20 Personen in Quarantäne
Basel Messe soll Ausweich-Standort der Universität werden
Regierung Noch eine Kandidatur: EVP mit Christine Kaufmann

www.onlinereports.ch - Das unabhängige News-Portal der Nordwestschweiz

© Das Copyright sämtlicher auf dem Portal www.onlinereports.ch enthaltenen multimedialer Inhalte (Text, Bild, Audio, Video) liegt bei der OnlineReports GmbH sowie bei den Autorinnen und Autoren. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Veröffentlichungen jeder Art nur gegen Honorar und mit schriftlichem Einverständnis der Redaktion von OnlineReports.ch.

Die Redaktion bedingt hiermit jegliche Verantwortung und Haftung für Werbe-Banner oder andere Beiträge von Dritten oder einzelnen Autoren ab, die eigene Beiträge, wenn auch mit Zustimmung der Redaktion, auf der Plattform von OnlineReports publizieren. OnlineReports bemüht sich nach bestem Wissen und Gewissen darum, Urheber- und andere Rechte von Dritten durch ihre Publikationen nicht zu verletzen. Wer dennoch eine Verletzung derartiger Rechte auf OnlineReports feststellt, wird gebeten, die Redaktion umgehend zu informieren, damit die beanstandeten Inhalte unverzüglich entfernt werden können.

Auf dieser Website gibt es Links zu Websites Dritter. Sobald Sie diese anklicken, verlassen Sie unseren Einflussbereich. Für fremde Websites, zu welchen von dieser Website aus ein Link besteht, übernimmt OnlineReports keine inhaltliche oder rechtliche Verantwortung. Dasselbe gilt für Websites Dritter, die auf OnlineReports verlinken.

https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/gelesen.gif
Dieser Schritt bringt die Entwicklung vom Spital zum zeitgemässen sozialen Unternehmen zum Ausdruck.

Bürgerspital Basel
vom 28. August 2020
über den künftigen Auftritt
unter der Marke "bsb"
https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

Kürzen Sie Ihren Firmennamen – und Sie sind ein soziales Unternehmen.

Frisch pubertiert

Bitte so lange wie möglich

RückSpiegel

 

Bajour schreibt, die Berichte von OnlineReports zur Baselbieter Velobahn-Affäre gefielen ihr "am besten".

In ihrem Kommentar über staatliche Medienförderung geht Prime News auf das über zwanzigjährige Bestehen von OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung und die BZ zitierten in ihren Berichten über das Velobahn-Amigo-Geschäft von Klaus Kirchmayr und Isaac Reber ausführlich aus OnlineReports.

In ihrem Bericht über die Umgestaltung der Basler Meriangärten nimmt die BZ auf eine zuvor erschienene OnlineReports-Recherche Bezug.

Die Badische Zeitung zitierte in ihrer Vorwahl-Analyse der Basler Regierungs-Wahlen aus einem OnlineReports-Kommentar.

In der BZ-Kolumne nahm Daniel Wiener Bezug auf den OnlineReports-Kommentar über den Macht-Poker um die Basler Regierungspräsidentin Elisabeth Ackermann.

In ihrem Leitartikel über den Zustand des Kantons Basel-Stadt zitierte die BZ aus dem OnlineReports-Interview mit Michael Hug.

Die BZ nahm die OnlineReports-Geschichte über den Abbruch des Hauses an der Basler Rufacherstrasse 73 auf. Die Basler Zeitung verzichtete auf eine Quellennennung.

Die BZ nahm die OnlineReports-Story über eine umstrittene Eichen-Fällung auf.

In ihrer News über das Debakel um die Wahl des Gemeindepräsidenten in Schönenbuch nahm die Basler Zeitung auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung bezog sich in ihrem Artikel über die Kandidatensuche der Basler SVP auf ein Interview in OnlineReports.

In ihrem Beitrag über den Protest gegen das "General Sutter"-Denkmal in Rünenberg nahm die BZ auf OnlineReports Bezug.

Die BZ zog die OnlineReports-News über den Rücktritt von Beat Jans als IWB-Verwaltungsrat nach.

Auch das Regionaljournal zog die OnlineReports-Geschichte über Probleme in den Familiengärten nach, verzichtete aber vornehm auf eine Quellenangabe.

Die BZ nahm die OnlineReports-Recherche über die erneute Schliessung der Familiengärten an der Landesgrenze auf.

Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Berufung des Staatsanwalts im Fall der FCZ-Schlägerei im Lehenmattquartier auf.

Das Regionaljournal griff die OnlineReports-Geschichte über Kurzarbeit bei BaZ und BZ auf.

Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Stadtpräsidenten-Ambition von Kantonsspital-CEO Jürg Aebi auf.

Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Story über den anstehenden Gerichtsfall zum Rothenflüher Blechpolizisten-Sprenger auf.

In ihrem Basler Medien-Epos nahm die Medienwoche auch auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung, Prime News und die BZ berichteten unter Berufung auf OnlineReports über Adrian Plachesis Abgang bei Telebasel.

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


Die Stadt Liestal hat die Einführung eines Ortsbusses namentlich in den Quartieren Sichtern und Langhag/Hanro mit 2'246 Ja-Stimmen gegen 2'717 Nein-Stimmen deutlich abgelehnt.
 

Binningen hat die SP-Initaitive gegen den Verkauf von gemeindeeigenem Boden mit  2'823 Ja gegen 2'809 Nein hauchdünn angenommen.

Münchenstein hat der Quartierplanung "Spenglerpark" mit dem 100 Meter hohen Hochhaus mit einem Ja- Anteil von 58 Prozent zugestimmt.

Der Deutsche Florian Röthlingshöfer wird neuer Direktor der Schweizerischen Rheinhäfen und Nachfolger von Hans-Peter Hadorn, der Ende Jahr abtreten wird.

Patricia von Falkenstein, die Präsidentin der Liberalen LDP, wird als Nachfolgerin von Helmut Hersberger neue Präsidentin des Hauseigentümer-Verbandes Basel-Stadt.

Roman Brunner (Muttenz) wird per 1. November 2020 neuer Präsident der Baselbieter SP-Landratsfraktion als Nachfolger von Miriam Locher, die sich für das Amt der Parteipräsidentin bewirbt.

Dem Enkeltrickgewerbe fielen in Basel kürzlich Beträge von 15'000 und 4'000 Franken in die Hände, während ein happiger Beutezug von 80'000 Franken misslang.

Der FC Basel und sein Captain Valentin Stocker verlängern den Vertrag vorzeitig um zwei weitere Jahre bis im Sommer 2023 – mit einer Option auf ein weiteres Jahr.

Im vergangenen Sommer lagen die Ozon-Konzentrationen in der Region Basel zwar tiefer als im Vorjahr, aber immer noch deutlich über den Grenzwerten der Luftreinhalte-Verordnung.

Mit zusätzlichen Städtepartnerschaften mit Abidjan (Elfenbeinküste) und einer Stadt in einem Erstfluchtland im Nahen Osten will die Basler Regierung "ein Zeichen der Solidarität setzen".

Teilerwerbstätigen Beziehenden von Ergänzungsleistungen und Beziehenden von Ergänzungsleistungen, die zu einer medizinischen Behandlung fahren, werden im Baselbiet die Kosten für Schutzmasken mit pauschal 30 Franken vergütet.

Ralph Lewin und Andreas Sturm stellen sich nach über zehnjähriger Amtszeit nicht mehr für eine Wiederwahl für die nächste Amtsperiode im Bankrat der Basler Kantonalbank zur Verfügung.

Die auslaufenden Verträge von Cheftrainer Marcel Koller und den Assistenztrainern Thomas Janeschitz und Carlos Bernegger mit dem FC Basel werden "im gemeinsamen Einvernehmen" nicht verlängert.

Die auf Gebäudetechnik und Energiekonzepte spezialisierte Rapp Gebäudetechnik AG plant die Konzentration ihrer Geschäftstätigkeit am Standort Münchenstein und erwägt die Schliessung ihrer beiden Filialen in Lausanne und Genf.

Der Baselbieter Landrat wird vorläufig – mindestens bis zu den Herbstferien – weiterhin im Basler Kongresszentrum tagen, wie die Geschäftsleitung beschlossen hat.

Der Kanton Basel-Stadt unterstützt über den Pendlerfonds das Veloverleihsystem Basel mit 2,15 Millionen Franken.

Wegen der Corona-Situation haben der Gewerbeverband und das Erziehungsdepartement entschieden, die 8. Basler Berufs- und Weiterbildungsmesse  vom 15. bis 17. Oktober nicht durchzuführen.

Auf der A2 bei Birsfelden wurde in der Nacht des 3. August ein in der Region wohnhafter Italiener als Raser erwischt, der bei erlaubten 80 mit 140 Stundenkilometern in Richtung Bern/Luzern unterwegs war.

Der Kanton Basel-Stadt, die IWB und Pro Innerstadt Basel gaben heute den offiziellen Startschuss für die Erneuerung der Freien Strasse und der angrenzenden Gassen.

Weil bei Bauarbeiten am Hochbergerplatz ein Stromkabel durchtrennt wurde, kam es am 30. Juli kurz vor 7.30 Uhr in Teilen von Kleinhüningen zu einem Stromunterbruch.

Die Friedhöfe Basel schreiben die Dienstleistungen für die Einsargung und die Überführung von Verstorbenen im Rahmen der unentgeltlichen Bestattung neu aus.

Die Universität Basel hat entschieden, ihren Dies academicus auf Grund der Corona-Pandemie nicht durchzuführen.

Die Baselbieter Corona-Abklärungs- und Teststation befindet sich neuerdings im Spenglerpark in Münchenstein.

Daniela Martin wird neue Geschäftsführerin der Basel Sinfonietta.

Am 8. Juli wurde im Basler Rathaus die Initiative für echten Wohnschutz und das Referendum gegen das "mieterfeindliche Nichtwohnschutzgesetz" eingereicht.

Mit über 4'000 Unterschriften ist in Basel-Stadt das Referendum gegen den umstrittenen Bau des Hafenbeckens 3 zustande gekommen, so dass es am 29. November zur Volksabstimmung kommt.

2. Juli: Einreichung der Initiative "Basel baut Zukunft", die 50 Prozent gemeinnützigen Wohn- und Gewerberaum auf Transformations-Arealen verlangt.

Niggi Rechsteiner übernimmt die Geschäftsführung der Basler "Stiftung Sucht" und folgt damit auf Francesco Castelli, der die Stiftung während neun Jahren geführt hat.

Jeanne Locher, seit 2016 Vizepräsidentin des Gemeinderates, ist mit 1'276 Stimmen neue Gemeindepräsidentin von Münchenstein, während Herausforderer Daniel Altermatt (GLP) auf 906 Stimmen kam.

Eveline Sprecher (SP) wurde in Aesch mit 1'087 Stimmen zur Gemeindepräsidentin gewählt, wobei FDP-Gemeinderat Stephan Hohl 726 Stimmen und Andreas Spindler (SVP) 305 stimmen erzielte.

In Allschwil setzte sich FDP-Gemeindepräsidentin Nicole Nüssli mit 2'989 Stimmen klar gegen Gemeinderat Christoph Morat (SP) durch, der 1'696 Stimmen erzielte.

Mike Keller (FDP) bleibt mit 2'162 Stimmen Binninger Gemeindepräsident; seine grüne Herausforderin, Landrätin Rahel Bänziger Keel, kam auf 1'140 Stimmen.