© Foto by Christof Wamister, OnlineReports.ch
"Erschreckender Einbruch im Mitgliederbestand": Renovierte Basler Don Bosco-Kirche

Basels Bedarf an Konzertkirchen ist bald gedeckt

Gespräche über eine "Stiftung Basler Kulturerbe" für die historischen Kirchen – mit Beteiligung des Kantons


Von Christof Wamister


Die Basler Kirchgemeinden ächzen unter der Last an historischer Bausubstanz und den Folgen des Kirchenbaubooms, der bis in die siebziger Jahre andauerte. Nun suchen sie nach neuen Trägerschaften, die auch den Kanton einschliessen, und Nutzungsideen. Zwei neue Musikkirchen gibt es bereits, weitere Kulturkirchen werden folgen. Bei der Martinskirche wird an eine lange Tradition angeknüpft.


Kirchen werden zu Konzertsälen. In einer Zeit, in der sämtliche kulturellen Veranstaltungen stillgelegt waren oder auf Anlässe mit zehn bis fünfzig Maskenträgern geschrumpft sind, wirkt die Vorstellung von vollen Konzertsälen oder Musikfreunden, die sich erwartungsvoll in enge und harte Kirchenbänke zwängen, zwar etwas geisterhaft. Aber das kann sich bald wieder ändern.
 

In der ehemaligen Kirche der Christian Science am Picassoplatz, einem vorbildlich renovierten Bau des Architekten Otto R. Salvisberg, probt das Sinfonieorchester Basel für bessere Zeiten. Die Kirchenbänke im grossen Saal wurden demontiert und eingelagert, weil sonst das Orchester gar keinen Platz gefunden hätte. Die Christian Science ist allerdings ein Spezialfall, weil hier eine ehemals bedeutende religiöse Gemeinschaft amerikanischer Herkunft ihren Bau für neue Zwecke an den Kanton verkaufte.
 

Don Bosco: kühl und funktionell


Die Kirche Don Bosco (Aufmacherbild) in der Breite, ein denkmalgeschütztes Frühwerk des Architekten Hermann Baur von 1937, wird für kirchliche Zwecke nicht mehr benötigt. Das Grundstück gehört zwar weiterhin der Römisch-Katholischen Kirche Basel-Stadt (RKK), aber die Gebäude wurden im Baurecht an den 2016 gegründeten Kulturverein Don Bosco abgegeben. Mit Hilfe von Gönnern hat dieser die Kirche, ein einen Proben- und Konzertraum für das Kammerorchester Basel, die Basel Sinfonietta, die Mädchenkantorei Basel und die Orchester der Musikakademie umgewandelt.
 

Bei einem Augenschein zur Zeit des zweiten Pandemie-Lockdowns war der Musikbetrieb stillgelegt, was den etwas kühlen Charakter der Räume noch betonte. Die zukünftigen Konzertbesucher treten durch den Haupteingang in einen Vorraum ein und erblicken nicht den Kirchenraum, sondern die Rückseite der neu eingebauten Tribüne. Der Umbau des Gottesdienstraums zu einem Konzertsaal erfordert seinen Tribut. Die RKK ist mit einer Kapelle im Untergeschoss aber weiterhin präsent.
 

Nicht nur in Basel ächzen die Kirchgemeinden unter der schweren finanziellen Last ihrer Kirchenbauten. Da sind zum einen die historisch bedeutenden, meist im Mittelalter entstandenen Sakralbauten im Altstadtbereich. Bis zur Reformation war die Kirchen- und Klosterdichte immens. Vieles davon ist nur noch auf alten Stadtansichten zu sehen.


Doch bis in die siebziger Jahre des 20. Jahrhunderts vollzogen die Kirchen ein fast ebenso immenses Bauprogramm. Jedes neue Wohnquartier wurde mit Kirchen oder zumindest Gemeindehäusern versehen. Ein spätes Beispiel ist das Bruderholz, in dem zwei vollwertige Kirchenbauten erstellt wurden: die reformierte Tituskirche und die katholische Bruder Klaus.
 

Weniger Gläubige, aber Kirchen bleiben


Doch seit 1970 bricht die Zahl der Kirchenmitglieder in erschreckendem Ausmass ein. So reduzierte sich die Zahl der Evangelisch-Reformierten in Basel-Stadt von 98'000 im Jahr 1970 auf nicht ganz 27'000, während die Zahl der Konfessionslosen exponentiell zunahm. Die Gründe dafür müssen wir für das vorliegende Thema ausklammern.


Was den Kirchen bei abehmenden Kirchensteuer-Einnahmen bleibt, sind neben den seelsorgerischen und sozialen Verpflichtungen der Unterhalt der Kirchenbauten. Stephan Maurer, Kirchenrat der Evangelisch-reformierten Kirche (ERK) und zuständig für das Bauwesen, rechnet vor, dass bei anhaltender Tendenz bis zum Jahr 2040 der Gebäudeunterhalt 80 Prozent aller Steuereinnahmen verschlingen wird.
 

Mittellos ist deswegen die ERK noch lange nicht. Sie hat seit 1999 ihr Finanzvermögen (aktuell 44 Millionen Franken) in die Bau- und Liegenschaftsverwaltung ausgelagert, welche mit Investitionen in Wohnbauten auch ausserhalb des Kantons Renditen erzielt, die dann zur teilweisen Deckung des Kirchendefizits dienen.


Sondierungsgespräche mit dem Kanton


Für eine langfristige Entlastung beim Kirchenunterhalt hat die ERK nun auch den Kanton ins Visier genommen. Das Problem wurde beim Streit um die Renovation der Elisabethenkirche mit ihrem brüchigen Sandstein deutlich. Die ERK zahlt jetzt 1,5 Millionen, die Christoph Merian Stiftung 2 Millionen, der Bund 3,3 Millionen und der Kanton 5,4 Millionen. Da kann im Moment nicht die Rede davon sein, dass der Kanton die Kirche "am langen Arm verhungern lässt", wie dies ein Mitglied der Synode kürzlich formulierte.     


Doch für eine längerfristige Lösung der Probleme wurden Gespräche zwischen der ERK und dem Kanton aufgenommen. Die ERK könnte sich zum Beispiel vorstellen, dass die historisch bedeutenden Basler Kirchenbauten in eine "Stiftung Basler Kulturerbe" übergehen, die von der Kirche, dem Kanton und allenfalls Dritten getragen wird. Sven Michal, Generalsekretär des Finanzdepartementes, bestätigt gegenüber OnlineReports, dass es dazu ein Projekt gebe, allerdings in einem sehr frühen Stadium. Das Thema sei komplex, weil alle Religionsgemeinschaften gleich behandelt werden müssten.


Es ist auch anzunehmen, dass ein solches Vorhaben in das verfassungsmässig festgeschriebene Verhältnis von Kirche und Staat eingreift. Seit dem Trennungsbeschluss im Jahr 1910 sind die historischen Kirchengebäude im Besitz der ERK, mit Ausnahme der auch für Konzerte genutzten Predigerkirche (Christkatholische Gemeinde) und Clarakirche (Nutzniessung durch die RKK.) In Baselland dagegen sind die Kirchen und Pfarrhäuser der Evangelisch-reformierten Landeskirche in einer vom Kanton mitgetragenen "Stiftung Kirchengut" zusammengefasst.


Bereits zehn Kirchen umgenutzt    


Vorerst muss aber die ERK für die Reduktion ihrer Kirchenbauten eine eigene Strategie verfolgen, wobei es mehrere Möglichkeiten gibt: Verkauf, dauerhafte Vermietung an neue Betreiber oder neue gemischte Nutzungen. Das Problem trifft auch die RKK und andere Religionsgemeinschaften. Gemäss einer Datenbank des Kirchenbautags wurden in Basel bereits zehn Kirchen umgenutzt.   

Beispiele für diese Varianten gibt es bereits. So wurde die monumentale Oekolampadkirche (1931) im Westquartier an die finanzkräftige Wibrandis-Stiftung verkauft, die hier eine gemischte Nutzung mit sozialen und kulturellen Elementen realisieren will.
 

Die nicht minder monumentale, am St. Johanns-Ring beim Kannenfeldplatz gelegene Johanneskirche, ein frühes Beispiel für modernen Kirchenbau (1936) wird von einer Gemeindekirche zu einem Gemeindezentrum mit Nutzungen auch für das nichtkirchliche Quartier umgestaltet, was die ERK 5,5 Millionen Franken kosten wird.  Vorgesehen sind ein neues Treppenhaus zu den Saalräumen und eine Erdbeben-Ertüchtigung, was mit deutlichen Eingriffen in die Baustruktur verbunden ist.


Paulus: Geliebtes Sorgenkind

Seit zwei Jahren finden in der Pauluskirche keine regulären Gottesdienste mehr statt. Der neoromanische Bau mit Jugendstilelementen (1901, Architekt Karl Moser) wird weiterhin auch religiösen Veranstaltungen dienen, soll aber zu einer "Kulturkirche" mit dem Akzent auf Chormusik werden, wobei man an eine bestehende Konzerttradition anknüpfen wolle, wie Projektleiter Andreas Courvoisier betont.

In diesen Kontext passt die hervorragende Orgel aus der Bauzeit. Als Trägerschaft hat sich dafür der "Verein Kulturkirche Paulus" gebildet, der ab Mitte Jahr den Betrieb übernehmen will.
 

Von den dafür notwendigen zwei Millionen Franken sind bis jetzt die Hälfte beieinander. Abgesehen von technischen Installationen ist noch nicht ganz klar, wieweit der denkmalgeschützte Innenraum mit seinen massiven Bänken umgestaltet werden darf. Ein anderes Problem ist die Lage. Die Baslerinnen und Basler lieben zwar die städtebaulich schön platzierte Kirche, aber der Standort zwischen einem Wohnquartier und dem Mittleren Ring liegt weit entfernt vom kulturellen Zentrum – wenigstens für Basler Begriffe.  Immerhin ist sie nur drei Tramstationen vom Bahnhof SBB entfernt.
 

Martinskirche: Konzertkirche mit Tradition

Skeptiker fragen sich, wie viele Konzertkirchen Basel erträgt. Auch das Titelbild des Konzeptbuches zum Projekt Martinskirche zeigt eine Orchesterszene mit Chor. Der Fall liegt hier aber insofern anders, als der ehrwürdige Bau, der ins 12. Jahrhundert zurückverfolgt werden kann, schon seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts mit seiner guten Akustik als Konzertkirche etabliert ist. Auf Wunsch des Basler Gesangvereins wurde bereits 1851 eine Chortreppe eingebaut.

Marginale Gottesdienste fanden nur noch bis in die sechziger Jahre des letzten Jahrhunderts statt. Traditionsbewussten Baslerinnen und Baslern ist die Martinskirche als der Ort bekannt, wo Paul Sacher und sein Kammerorchester auftraten – heute sind es die hervorragenden Nachfolgeformationen – und wo der Dies Academicus der Universität stattfindet.


Als bekannt wurde, dass die ERK aus den geschilderten finanziellen Gründen den Betrieb als Konzertkirche aufgeben wollte und damit die Schliessung drohte, bildete sich eine Initiativgruppe um den Anwalt und früheren Grossrat Martin Hug, der viele bekannte Namen aus der Basler Klassikszene angehören. Innert kurzer Zeit wurde eine Stiftung konzipiert und Zusagen für Mittel gesammelt, um die Martinskirche für das Konzertleben zu erhalten. Gerechnet wird mit Investitionskosten von rund einer Million Franken und einem Betriebsbudget von jährlich 415'000 Franken, das durch Vermietungs-Einnahmen und Stiftungsmittel gedeckt werden sollte. Die formelle Errichtung der Stiftung steht unmittelbar bevor.


Schöner, aber beschwerlicher Zugang


Alle, die schon ein Konzert in der Martinskirche besuchten, kennen auch ihre Unbequemlichkeiten, denen gemäss Konzept aber wenigstens teilweise abgeholfen werden soll. Die asketischen Sitzbänke (schon Kissen würden helfen), die Plätze hinter den Säulen, die enge Abendkasse, die ungenügende Toilettenanlage und der Eingang/Ausgang, der ohne Regendach direkt ins Freie führt. Ein Wandbild über der Türe vom 1922 erschwert hier einen baulichen Eingriff.

Im Unterschied zur Pauluskirche liegt St. Martin zwar im Herzen von Basel, der Zugang ist für Gehbehinderte aber kein Vergnügen. Zufahrt ist nur mit Spezialbewilligung möglich, und der Aufstieg von zwei Seiten her ist steil und beschwerlich, und vom Münsterplatz her lang. Diese topographischen Gegebenheiten lassen sich aber nicht ändern. Wer es dann aber geschafft hat, wird mit der geradezu meditativen Atmosphäre des Martinskirchplatzes und des Kirchenraums belohnt.
 

Wie viele Konzertkirchen sind in Basel lebensfähig? Die Nach-Corona-Zeit wird weisen, wie gross der Nachholbedarf des Basler Musikpublikums ist. Der Bedarf an Konzertsälen ist nach der Realisierung der erwähnten Projekte vermutlich gedeckt, und für weitere Kirchenschliessungen sind kreative Ideen gefragt.

 

Dieser Beitrag war dank des OnlineReports-Recherchierfonds möglich.

14. Mai 2021


 Ihre Meinung zu diesem Artikel
(Mails ohne kompletten Absender werden nicht bearbeitet)
https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/echo.gif

"Sorgfältig recherchierte Auslegeordnung"

Wie oft habe ich mir in meiner Zeit als Informationsbeauftragter der Evangelisch-reformierten Kirche Basel-Stadt gewünscht, dass Journalistinnen und Journalisten bei ihren seltenen Beiträgen zu diesem Thema nur ein My über die abgedroschenen Klischees von leeren Kirchenbänken und davonlaufenden Schäflein hinaus gekommen wären.

Nun ist dieser Wunsch doch noch in Erfüllung gegangen und ich gratuliere Christof Wamister für diese sorgfältig recherchierte und differenzierte Auslegeordnung und ausgezeichnete Zusammenfassung eines komplexen Sachverhalts. Dafür bedanke ich mich gerne mit einem Beitrag in den Recherchierfonds von OnlineReports.

 


Roger Thiriet, Basel



Weitere aktuelle News

Böckten Bluttat vor dem "Lidl"-Eingang: 17-Jähriger in Haft
Oberwil BLT: Frédéric Monard wird Nachfolger von Andreas Büttiker
Büchercheck Felix Bornhausers neuer Schmeitzky ist da
Basel Aus Präsidial- wird Klimadepartement – doch nur ein Fake
Füllinsdorf Bankomat gesprengt – doch Täter blieben ohne Geld
Medien Kultur: Die unterschiedliche Tonalität des BaZ-Chefs
Glosse Hinweis zu einer Zeugenaufruf- und Mangellage-Empfehlung

www.onlinereports.ch - Das unabhängige News-Portal der Nordwestschweiz

© Das Copyright sämtlicher auf dem Portal www.onlinereports.ch enthaltenen multimedialer Inhalte (Text, Bild, Audio, Video) liegt bei der OnlineReports GmbH sowie bei den Autorinnen und Autoren. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Veröffentlichungen jeder Art nur gegen Honorar und mit schriftlichem Einverständnis der Redaktion von OnlineReports.ch.

Die Redaktion bedingt hiermit jegliche Verantwortung und Haftung für Werbe-Banner oder andere Beiträge von Dritten oder einzelnen Autoren ab, die eigene Beiträge, wenn auch mit Zustimmung der Redaktion, auf der Plattform von OnlineReports publizieren. OnlineReports bemüht sich nach bestem Wissen und Gewissen darum, Urheber- und andere Rechte von Dritten durch ihre Publikationen nicht zu verletzen. Wer dennoch eine Verletzung derartiger Rechte auf OnlineReports feststellt, wird gebeten, die Redaktion umgehend zu informieren, damit die beanstandeten Inhalte unverzüglich entfernt werden können.

Auf dieser Website gibt es Links zu Websites Dritter. Sobald Sie diese anklicken, verlassen Sie unseren Einflussbereich. Für fremde Websites, zu welchen von dieser Website aus ein Link besteht, übernimmt OnlineReports keine inhaltliche oder rechtliche Verantwortung. Dasselbe gilt für Websites Dritter, die auf OnlineReports verlinken.

https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/gehort.gif
"Basel SBB, c’est Endbahnhof."

SBB
Zugsdurchsage
vom 3. November 2022
https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/gehort.gif

Basel, bilingue.

RückSpiegel


matthiaszehnder.ch nimmt die beiden News-Artikel aus OnlineReports zum Anlass, sich über die schrumpfende Kulturberichterstattung in den Schweizer Medien Gedanken zu machen.

Bajour zitierte OnlineReports in seinem Bericht über die Verwicklung von Bundesratskandidatin Eva Herzog in umstrittene Basler Geschäfte.

In ihrer Recherche über die sterbende Kulturberichterstattung in Basler Medien bezieht sich Bajour auf OnlineReports.

20 Minuten nahm die OnlineReports-Recherche über den Angriff auf den Stiefvater vor dem Muttenzer Gerichtsgebäude auf.

Die Basler Zeitung und die BZ Basel nahmen die OnlineReports-News über die Rückkehr von Christine Keller in den Basler Grossen Rat auf.

In ihrer Analyse über die unklare Gesundheitsversorgung des Laufentals ging die Basler Zeitung auf eine OnlineReports-Recherche ein.

Telebasel konfrontierte die SVP-Regierungsrats-Kandidatin Sandra Sollberger mit einem Kommentar aus OnlineReports (worauf sie die Stellungnahme verweigerte).

Die BZ Basel und die Basler Zeitung nahmen den OnlineReports-Bericht über Pläne zum Abbruch des Spitals Laufen auf.

Die OnlineReports-News über den Wechsel des Telefon-Anbieters durch die Basler Verwaltung wurde von der BZ Basel und Happy Radio aufgenommen.

In seiner Aufstellung über "Politiker, die Wasser predigen und Wein trinken", nahm der Nebelspalter auch auf einen Artikel in OnlineReports Bezug.

20 Minuten griff die OnlineReports-Meldung über einen Autolenker, der bei der verbotenen Fahrt durch eine Einbahnstrasse in Birsfelden eine Radfahrerin schwer verletzte, auf.

Die OnlineReports-Nachricht vom Tod des früheren Baselbieter Regierungsrats Urs Wüthrich nahmen Telebasel, die BZ Basel, die Basler Zeitung, das SRF-Regionaljournal, Prime News, die Nachrichtenagentur SDA, 20 Minuten und Happy Radio auf.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-Recherche über Lärm-Überschreitungen im Osten des Gundeldinger-Quartiers auf.

Auf die OnlineReports-News über den Rücktritt der Laufener Finanzkommission reagierte die BZ Basel mit einem Nachzug.

Die Basler Zeitung nahm in ihrer Analyse der Basler FDP auf einen OnlineReports-Artikel aus dem Jahr 2005 Bezug.

Die BZ Basel nahm in ihrem Bericht über den Protest gegen entwässerte Basler Brunnen auf OnlineReports Bezug.

Die OnlineReports-News über stehengelassene BVB-Buspassagiere wurde von der BZ Basel aufgenommen.

Die BZ Basel und die Basler Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die Aufnahme von Frauen in die drei Kleinbasler Ehrengesellschaften auf.

Die BZ Basel zog die OnlineReports-News über Login-Probleme bei der Basler Kantonalbank (BKB) nach. Ebenso das Regionaljournal, das aber keine Quelle nannte.

Die BZ Basel und das SRF-Regionaljournal nahmen die OnlineReports-Meldung vom Tod des ehemaligen Baselbieter LdU-Nationalrats Claudius Alder auf.

In ihrem Bericht über den Störungs-Aufruf von "Basel nazifrei" zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


Heiko Vogel (47), der frühere Cheftrainer, kehrt am 1. Januar 2023 als Sportdirektor zum FC Basel zurück, um den "gesamten operativen Fussball-Alltag des FCB" zu verantworten.

Die Baselbieter Regierung hat die Mietung von Räumlichkeiten für das Amt für Migration und Bürgerrecht im Helvetia Tower in Pratteln beschlossen.

Auf die im Februar zurücktretende "Basta"-Grossrätin Beatrice Messerli (70) wird die Präsidentin des Jungen Grünen Bündnisses Nordwest, die Klimaaktivistin Fina Girard (Jahrgang 2001) folgen.

Lorenz Amiet, bisher Vizepräsident, wird neuer Präsident der SVP-Grossratsfraktion als Nachfolger von Pascal Messerli, der neu Parteipräsident wurde.

In Lörrach bewarf dieser Tage ein Unbekannter die Fassade der Synagoge der Israelitischen Kultusgemeinde mit Eiern.

Am Riehenring entsiegelt das Basler Bau- und Verkehrsdepartement als Versuch ab 31. Oktober insgesamt 14 Parkfelder, so dass dort zukünftig Regenwasser in den Untergrund geleitet wird.

Witterungsbedingt muss die Eröffnung der Kunsteisbahn Eglisee in diesem Jahr um zwei Wochen nach hinten verschoben werden, nämlich auf den 12. November.

Ab 1. November müssen sämtliche Personen, die den Kanton in strategischen Führungsorganen der Beteiligungen des Kantons Basel-Landschaft vertreten, ihre Vergütungen offenlegen.

Der Kanton Baselland beteiligt sich mit 900'000 Franken an der von der Wirtschaftskammer organisierten grössten Berufswahlmesse der Schweiz.

Am 29. Oktober, ab 10.15 Uhr, findet an der Oristalstrasse 100 A in Liestal die öffentliche Fahrzeug-Versteigerung von rund 140 Velos diverser Marken, 4 Autos (BMW X6 xDrive30d, Honda Civic 2.0i Typ R, VW T5 Kombi D 4M BMT, VW Polo Blue GT) und ein Arbeitsanhänger (BZS MA MA MA) statt.

Die Kunsteisbahn Margarethen eröffnet am 22. Oktober, die Eislaufsaison und eine Woche später; ab dem 29. Oktober, ist auch die Kunsteisbahn Eglisee geöffnet.

Die Evangelische Volkspartei Baselland (EVP) feierte am vergangenen 9. Oktober mit Partei- und ihren 100. Geburtstag.

Das Bau- und Verkehrsdepartement erteilt der Wyniger Gruppe den Zuschlag für den Betrieb der Flora-Buvette ab 2023; es soll sich um die "erste klimaneutrale Buvette" handeln.

Per 1. Januar 2023 übernimmt Christopher Henry Tütsch (49) die Geschäftsleitung des Ausländerdienstes Baselland als Nachfolger von Oliver Bolliger, der zum selben Zeitpunkt die Geschäftsleitung der Stiftung Wohnhilfe in Basel übernimmt.

Die Delegierten des Gewerbeverbandes Basel-Stadt haben am 20. September Hansjörg Wilde zum neuen Präsidenten gewählt.

Nach einjährigem Studium am Basler Gymnasium Kirschgarten konnten dieses Jahr 65 junge Erwachsene ihre Passerelle-Ausweise entgegennehmen, die ihnen nach der Berufs- oder Fachmatur den Zugang zu sämtlichen Studiengängen an den Schweizer Hochschulen ermöglichen.

In Muttenz beim Hallenbad beginnen im September /Oktober die Bohrarbeiten zur Erkundung des Untergrundes, da es dort zu Dolineneinstürzen und grossflächigen Absenkungen gekommen ist.

Der Verein "Treffpunkt Arlesheim" (ehemals "Verkehrsverein Arlesheim") beschloss bei einer Gegenstimme und einer Enthaltung, sich aufzulösen.

Gleichzeitig mit dem Start der Bundeskampagne zum Energiesparen senkt die Basler Regierung die Heiztemperatur in seinen Verwaltungsgebäuden auf 19 Grad Celsius.

Der Liestaler Stadtrat hat beschlossen, den "Engel-Saal" unter dem Namen "Stadtsaal" in eigener Regie zu betreiben, womit er den Liestaler Vereinen zukünftig zu vergünstigten Konditionen angeboten werden kann.

Die Baumann & Cie übernimmt rückwirkend per 30. Juni 100 Prozent der Aktien der Vögeli Vermögensverwaltung AG.

In Basel-Stadt ist am 19. August die aus Lehrerkreisen angeregte Initiative zur Erweiterung der Integrativen Schule durch heilpädagogisch geführte Förderklassen eingereicht worden.

Die beiden Ludotheken Bläsi und St. Johann der Robi-Spiel-Aktionen werden nach 2022 nicht weiter betrieben.

Anouk Feurer, die Co-Präsidentin des "Jungen grünen Bündnisses Nordwest", ist Nachrückende für die zurücktretende grüne Basler Grossrätin Michelle Lachenmeier.