© Foto by Christof Wamister, OnlineReports.ch
"Erschreckender Einbruch im Mitgliederbestand": Renovierte Basler Don Bosco-Kirche

Basels Bedarf an Konzertkirchen ist bald gedeckt

Gespräche über eine "Stiftung Basler Kulturerbe" für die historischen Kirchen – mit Beteiligung des Kantons


Von Christof Wamister


Die Basler Kirchgemeinden ächzen unter der Last an historischer Bausubstanz und den Folgen des Kirchenbaubooms, der bis in die siebziger Jahre andauerte. Nun suchen sie nach neuen Trägerschaften, die auch den Kanton einschliessen, und Nutzungsideen. Zwei neue Musikkirchen gibt es bereits, weitere Kulturkirchen werden folgen. Bei der Martinskirche wird an eine lange Tradition angeknüpft.


Kirchen werden zu Konzertsälen. In einer Zeit, in der sämtliche kulturellen Veranstaltungen stillgelegt waren oder auf Anlässe mit zehn bis fünfzig Maskenträgern geschrumpft sind, wirkt die Vorstellung von vollen Konzertsälen oder Musikfreunden, die sich erwartungsvoll in enge und harte Kirchenbänke zwängen, zwar etwas geisterhaft. Aber das kann sich bald wieder ändern.
 

In der ehemaligen Kirche der Christian Science am Picassoplatz, einem vorbildlich renovierten Bau des Architekten Otto R. Salvisberg, probt das Sinfonieorchester Basel für bessere Zeiten. Die Kirchenbänke im grossen Saal wurden demontiert und eingelagert, weil sonst das Orchester gar keinen Platz gefunden hätte. Die Christian Science ist allerdings ein Spezialfall, weil hier eine ehemals bedeutende religiöse Gemeinschaft amerikanischer Herkunft ihren Bau für neue Zwecke an den Kanton verkaufte.
 

Don Bosco: kühl und funktionell


Die Kirche Don Bosco (Aufmacherbild) in der Breite, ein denkmalgeschütztes Frühwerk des Architekten Hermann Baur von 1937, wird für kirchliche Zwecke nicht mehr benötigt. Das Grundstück gehört zwar weiterhin der Römisch-Katholischen Kirche Basel-Stadt (RKK), aber die Gebäude wurden im Baurecht an den 2016 gegründeten Kulturverein Don Bosco abgegeben. Mit Hilfe von Gönnern hat dieser die Kirche, ein einen Proben- und Konzertraum für das Kammerorchester Basel, die Basel Sinfonietta, die Mädchenkantorei Basel und die Orchester der Musikakademie umgewandelt.
 

Bei einem Augenschein zur Zeit des zweiten Pandemie-Lockdowns war der Musikbetrieb stillgelegt, was den etwas kühlen Charakter der Räume noch betonte. Die zukünftigen Konzertbesucher treten durch den Haupteingang in einen Vorraum ein und erblicken nicht den Kirchenraum, sondern die Rückseite der neu eingebauten Tribüne. Der Umbau des Gottesdienstraums zu einem Konzertsaal erfordert seinen Tribut. Die RKK ist mit einer Kapelle im Untergeschoss aber weiterhin präsent.
 

Nicht nur in Basel ächzen die Kirchgemeinden unter der schweren finanziellen Last ihrer Kirchenbauten. Da sind zum einen die historisch bedeutenden, meist im Mittelalter entstandenen Sakralbauten im Altstadtbereich. Bis zur Reformation war die Kirchen- und Klosterdichte immens. Vieles davon ist nur noch auf alten Stadtansichten zu sehen.


Doch bis in die siebziger Jahre des 20. Jahrhunderts vollzogen die Kirchen ein fast ebenso immenses Bauprogramm. Jedes neue Wohnquartier wurde mit Kirchen oder zumindest Gemeindehäusern versehen. Ein spätes Beispiel ist das Bruderholz, in dem zwei vollwertige Kirchenbauten erstellt wurden: die reformierte Tituskirche und die katholische Bruder Klaus.
 

Weniger Gläubige, aber Kirchen bleiben


Doch seit 1970 bricht die Zahl der Kirchenmitglieder in erschreckendem Ausmass ein. So reduzierte sich die Zahl der Evangelisch-Reformierten in Basel-Stadt von 98'000 im Jahr 1970 auf nicht ganz 27'000, während die Zahl der Konfessionslosen exponentiell zunahm. Die Gründe dafür müssen wir für das vorliegende Thema ausklammern.


Was den Kirchen bei abehmenden Kirchensteuer-Einnahmen bleibt, sind neben den seelsorgerischen und sozialen Verpflichtungen der Unterhalt der Kirchenbauten. Stephan Maurer, Kirchenrat der Evangelisch-reformierten Kirche (ERK) und zuständig für das Bauwesen, rechnet vor, dass bei anhaltender Tendenz bis zum Jahr 2040 der Gebäudeunterhalt 80 Prozent aller Steuereinnahmen verschlingen wird.
 

Mittellos ist deswegen die ERK noch lange nicht. Sie hat seit 1999 ihr Finanzvermögen (aktuell 44 Millionen Franken) in die Bau- und Liegenschaftsverwaltung ausgelagert, welche mit Investitionen in Wohnbauten auch ausserhalb des Kantons Renditen erzielt, die dann zur teilweisen Deckung des Kirchendefizits dienen.


Sondierungsgespräche mit dem Kanton


Für eine langfristige Entlastung beim Kirchenunterhalt hat die ERK nun auch den Kanton ins Visier genommen. Das Problem wurde beim Streit um die Renovation der Elisabethenkirche mit ihrem brüchigen Sandstein deutlich. Die ERK zahlt jetzt 1,5 Millionen, die Christoph Merian Stiftung 2 Millionen, der Bund 3,3 Millionen und der Kanton 5,4 Millionen. Da kann im Moment nicht die Rede davon sein, dass der Kanton die Kirche "am langen Arm verhungern lässt", wie dies ein Mitglied der Synode kürzlich formulierte.     


Doch für eine längerfristige Lösung der Probleme wurden Gespräche zwischen der ERK und dem Kanton aufgenommen. Die ERK könnte sich zum Beispiel vorstellen, dass die historisch bedeutenden Basler Kirchenbauten in eine "Stiftung Basler Kulturerbe" übergehen, die von der Kirche, dem Kanton und allenfalls Dritten getragen wird. Sven Michal, Generalsekretär des Finanzdepartementes, bestätigt gegenüber OnlineReports, dass es dazu ein Projekt gebe, allerdings in einem sehr frühen Stadium. Das Thema sei komplex, weil alle Religionsgemeinschaften gleich behandelt werden müssten.


Es ist auch anzunehmen, dass ein solches Vorhaben in das verfassungsmässig festgeschriebene Verhältnis von Kirche und Staat eingreift. Seit dem Trennungsbeschluss im Jahr 1910 sind die historischen Kirchengebäude im Besitz der ERK, mit Ausnahme der auch für Konzerte genutzten Predigerkirche (Christkatholische Gemeinde) und Clarakirche (Nutzniessung durch die RKK.) In Baselland dagegen sind die Kirchen und Pfarrhäuser der Evangelisch-reformierten Landeskirche in einer vom Kanton mitgetragenen "Stiftung Kirchengut" zusammengefasst.


Bereits zehn Kirchen umgenutzt    


Vorerst muss aber die ERK für die Reduktion ihrer Kirchenbauten eine eigene Strategie verfolgen, wobei es mehrere Möglichkeiten gibt: Verkauf, dauerhafte Vermietung an neue Betreiber oder neue gemischte Nutzungen. Das Problem trifft auch die RKK und andere Religionsgemeinschaften. Gemäss einer Datenbank des Kirchenbautags wurden in Basel bereits zehn Kirchen umgenutzt.   

Beispiele für diese Varianten gibt es bereits. So wurde die monumentale Oekolampadkirche (1931) im Westquartier an die finanzkräftige Wibrandis-Stiftung verkauft, die hier eine gemischte Nutzung mit sozialen und kulturellen Elementen realisieren will.
 

Die nicht minder monumentale, am St. Johanns-Ring beim Kannenfeldplatz gelegene Johanneskirche, ein frühes Beispiel für modernen Kirchenbau (1936) wird von einer Gemeindekirche zu einem Gemeindezentrum mit Nutzungen auch für das nichtkirchliche Quartier umgestaltet, was die ERK 5,5 Millionen Franken kosten wird.  Vorgesehen sind ein neues Treppenhaus zu den Saalräumen und eine Erdbeben-Ertüchtigung, was mit deutlichen Eingriffen in die Baustruktur verbunden ist.


Paulus: Geliebtes Sorgenkind

Seit zwei Jahren finden in der Pauluskirche keine regulären Gottesdienste mehr statt. Der neoromanische Bau mit Jugendstilelementen (1901, Architekt Karl Moser) wird weiterhin auch religiösen Veranstaltungen dienen, soll aber zu einer "Kulturkirche" mit dem Akzent auf Chormusik werden, wobei man an eine bestehende Konzerttradition anknüpfen wolle, wie Projektleiter Andreas Courvoisier betont.

In diesen Kontext passt die hervorragende Orgel aus der Bauzeit. Als Trägerschaft hat sich dafür der "Verein Kulturkirche Paulus" gebildet, der ab Mitte Jahr den Betrieb übernehmen will.
 

Von den dafür notwendigen zwei Millionen Franken sind bis jetzt die Hälfte beieinander. Abgesehen von technischen Installationen ist noch nicht ganz klar, wieweit der denkmalgeschützte Innenraum mit seinen massiven Bänken umgestaltet werden darf. Ein anderes Problem ist die Lage. Die Baslerinnen und Basler lieben zwar die städtebaulich schön platzierte Kirche, aber der Standort zwischen einem Wohnquartier und dem Mittleren Ring liegt weit entfernt vom kulturellen Zentrum – wenigstens für Basler Begriffe.  Immerhin ist sie nur drei Tramstationen vom Bahnhof SBB entfernt.
 

Martinskirche: Konzertkirche mit Tradition

Skeptiker fragen sich, wie viele Konzertkirchen Basel erträgt. Auch das Titelbild des Konzeptbuches zum Projekt Martinskirche zeigt eine Orchesterszene mit Chor. Der Fall liegt hier aber insofern anders, als der ehrwürdige Bau, der ins 12. Jahrhundert zurückverfolgt werden kann, schon seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts mit seiner guten Akustik als Konzertkirche etabliert ist. Auf Wunsch des Basler Gesangvereins wurde bereits 1851 eine Chortreppe eingebaut.

Marginale Gottesdienste fanden nur noch bis in die sechziger Jahre des letzten Jahrhunderts statt. Traditionsbewussten Baslerinnen und Baslern ist die Martinskirche als der Ort bekannt, wo Paul Sacher und sein Kammerorchester auftraten – heute sind es die hervorragenden Nachfolgeformationen – und wo der Dies Academicus der Universität stattfindet.


Als bekannt wurde, dass die ERK aus den geschilderten finanziellen Gründen den Betrieb als Konzertkirche aufgeben wollte und damit die Schliessung drohte, bildete sich eine Initiativgruppe um den Anwalt und früheren Grossrat Martin Hug, der viele bekannte Namen aus der Basler Klassikszene angehören. Innert kurzer Zeit wurde eine Stiftung konzipiert und Zusagen für Mittel gesammelt, um die Martinskirche für das Konzertleben zu erhalten. Gerechnet wird mit Investitionskosten von rund einer Million Franken und einem Betriebsbudget von jährlich 415'000 Franken, das durch Vermietungs-Einnahmen und Stiftungsmittel gedeckt werden sollte. Die formelle Errichtung der Stiftung steht unmittelbar bevor.


Schöner, aber beschwerlicher Zugang


Alle, die schon ein Konzert in der Martinskirche besuchten, kennen auch ihre Unbequemlichkeiten, denen gemäss Konzept aber wenigstens teilweise abgeholfen werden soll. Die asketischen Sitzbänke (schon Kissen würden helfen), die Plätze hinter den Säulen, die enge Abendkasse, die ungenügende Toilettenanlage und der Eingang/Ausgang, der ohne Regendach direkt ins Freie führt. Ein Wandbild über der Türe vom 1922 erschwert hier einen baulichen Eingriff.

Im Unterschied zur Pauluskirche liegt St. Martin zwar im Herzen von Basel, der Zugang ist für Gehbehinderte aber kein Vergnügen. Zufahrt ist nur mit Spezialbewilligung möglich, und der Aufstieg von zwei Seiten her ist steil und beschwerlich, und vom Münsterplatz her lang. Diese topographischen Gegebenheiten lassen sich aber nicht ändern. Wer es dann aber geschafft hat, wird mit der geradezu meditativen Atmosphäre des Martinskirchplatzes und des Kirchenraums belohnt.
 

Wie viele Konzertkirchen sind in Basel lebensfähig? Die Nach-Corona-Zeit wird weisen, wie gross der Nachholbedarf des Basler Musikpublikums ist. Der Bedarf an Konzertsälen ist nach der Realisierung der erwähnten Projekte vermutlich gedeckt, und für weitere Kirchenschliessungen sind kreative Ideen gefragt.

 

Dieser Beitrag war dank des OnlineReports-Recherchierfonds möglich.

14. Mai 2021


 Ihre Meinung zu diesem Artikel
(Mails ohne kompletten Absender werden nicht bearbeitet)
https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/echo.gif

"Sorgfältig recherchierte Auslegeordnung"

Wie oft habe ich mir in meiner Zeit als Informationsbeauftragter der Evangelisch-reformierten Kirche Basel-Stadt gewünscht, dass Journalistinnen und Journalisten bei ihren seltenen Beiträgen zu diesem Thema nur ein My über die abgedroschenen Klischees von leeren Kirchenbänken und davonlaufenden Schäflein hinaus gekommen wären.

Nun ist dieser Wunsch doch noch in Erfüllung gegangen und ich gratuliere Christof Wamister für diese sorgfältig recherchierte und differenzierte Auslegeordnung und ausgezeichnete Zusammenfassung eines komplexen Sachverhalts. Dafür bedanke ich mich gerne mit einem Beitrag in den Recherchierfonds von OnlineReports.

 


Roger Thiriet, Basel



Weitere aktuelle News

News

Wahlen Der Basler Grosse Rat wird nicht linker, aber grüner
Basel Basler Regierung: Liberale Stephanie Eymann auf Erfolgskurs
Liestal Miriam Locher Nachfolgerin von SP-Erfolgspräsident Koller
Basel LDP-Regierungskandidatin Stephanie Eymann in Quarantäne
Basel Einbrecher mit Schnittverletzungen auf frischer Tat ertappt
Covid-19 Corona-Alarm in beiden Basel: Beizenschluss ab 23 Uhr
Basel Jugendliche spielten Actionfilm mit gestohlenem Auto

www.onlinereports.ch - Das unabhängige News-Portal der Nordwestschweiz

© Das Copyright sämtlicher auf dem Portal www.onlinereports.ch enthaltenen multimedialer Inhalte (Text, Bild, Audio, Video) liegt bei der OnlineReports GmbH sowie bei den Autorinnen und Autoren. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Veröffentlichungen jeder Art nur gegen Honorar und mit schriftlichem Einverständnis der Redaktion von OnlineReports.ch.

Die Redaktion bedingt hiermit jegliche Verantwortung und Haftung für Werbe-Banner oder andere Beiträge von Dritten oder einzelnen Autoren ab, die eigene Beiträge, wenn auch mit Zustimmung der Redaktion, auf der Plattform von OnlineReports publizieren. OnlineReports bemüht sich nach bestem Wissen und Gewissen darum, Urheber- und andere Rechte von Dritten durch ihre Publikationen nicht zu verletzen. Wer dennoch eine Verletzung derartiger Rechte auf OnlineReports feststellt, wird gebeten, die Redaktion umgehend zu informieren, damit die beanstandeten Inhalte unverzüglich entfernt werden können.

Auf dieser Website gibt es Links zu Websites Dritter. Sobald Sie diese anklicken, verlassen Sie unseren Einflussbereich. Für fremde Websites, zu welchen von dieser Website aus ein Link besteht, übernimmt OnlineReports keine inhaltliche oder rechtliche Verantwortung. Dasselbe gilt für Websites Dritter, die auf OnlineReports verlinken.

https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/gelesen.gif
"Messepatz"

OnlineReports.ch
vom 18. September 2021
https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

Authetischer lässt sich der Basler Messeplatz nicht verpatzern.

RückSpiegel


Telebasel nahm den OnlineReports-Primeur über die Sichtung einer Waschbären-Familie in Gelterkinden auf.

20 Minuten nahm die OnlineReports-Meldung über die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens gegen den Basler Grossrat Eric W. auf.

20 Minuten, Telebasel und die BZ Basel nahmen die OnlineReports-News über die Durchführung der Basler Herbstmesse auf. Die Basler Zeitung kam einen Tag später und unterliess die Quellennennung.

Bajour nahm im Artikel über die Basler Nano-Forschung auf eine OnlineReports-Meldung Bezug.

Im Beitrag von Prime News über die "zunehmende Missachtung der Aufgabentrennung zwischen Staat und Medien" wird OnlineReports zitiert.

Telebasel und die BZ Basel nahmen die OnlineReports-News über den Grund des Tramunglücks vom Oktober 2019 auf.

Die OnlineReports-Erstmeldung über die zweite Beschwerde von ex ASE-Präsident Simon Müller vor Bundesgericht wurde von der BZ Basel aufgenommen.

Die Medienwoche nahm den OnlineReports-Leitartikel über die Förderung von Onlinemedien ohne Subventionen in ihr Monitoring auf.

Telebasel, 20 Minuten und Primenews nahmen die OnlineReports-Exklusivmeldung über den Ausnahmezustand im überfüllten Gartenbad St. Jakob auf.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-News über die Berufungen im Fall der Grellinger Kassengriff-Kassiererin auf.

Prime News nahm im Interview mit dem neuen Telebasel-Chefredaktor Philippe Chappuis Bezug auf einen Kommentar von OnlineReports.

Die OnlineReports-News über das Urteil des Aargauer Obergerichts gegen den früheren ASE-Präsidenten wurde von der Aargauer Zeitung aufgenommen.

20 Minuten nahm in der Nachricht über einen Hacker-Angriff auf die Basler Gewerbeschule auf OnlineReports Bezug.

In ihrem Report über die Basler LDP nimmt die WochenZeitung (WoZ) Bezug auf ein OnlineReports-Interview mit LDP-Grossrat Michael Hug.

20 Minuten nahm die OnlineReports-Recherche über den Psychoterror in einem Arlesheimer Wohnblock auf.

Die BZ greift in ihrem Artikel "Bikini-Gate im Schrebergarten" einen Artikel von OnlineReports auf.

Den OnlineReports-Bericht über Masken-Sicherheit an Spital-Porten nahm die Konsumenten-Sendung "Espresso" von Radio SRF zum Anlass, das Thema vertieft zu untersuchen.

Blick, Telebasel, 20 Minuten und die BZ nahmen die OnlineReports-News über die Strafanzeigen gegen den ausländerfeindlichen Basler Grossrat E. W. auf.

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


Die Birsfelder EVP-Landrätin Sara Fritz tritt nach zwölf Jahren zurück, um ihren Muttenzer Parteikollegen Thomas Buser nachrücken zu lassen.

Der Kanton Basel-Stadt budgetiert für das Jahr 2022 einen Überschuss von 78 Millionen Franken.

Ab dem 1. Oktober übernimmt Jonathan Koellreuter die Leitung des Portfolio-Managements bei Immobilien Basel-Stadt (IBS).

Raffael Kubalek wird per 1. Oktober neuer stellvertretender Generalsekretär in der Baselbieter Sicherheitsdirektion und Nachfolger von Katrin Bartels, die Gemeindeverwalterin von Arlesheim wird.

Laut Beschluss der Mitgliederversammlung stehen Patricia von Falkenstein als Präsidentin und Michael Hug als Vize "für (mindestens) vier weitere Jahre" (so die offizielle Medienmitteilung) der Basler LDP vor.

Der 52-jährige Museumsfachmann Werner Hanak übernimmt auf 15. Oktober 2021 die stellvertretende Leitung der Abteilung Kultur Basel-Stadt.

Die Basler Regierung beantragt für die Weiterführung der kantonalen Entwicklungs-Zusammenarbeit für die Jahre 2022 bis 2025 Ausgaben in der Höhe von acht Millionen Franken.

Im Baselbiet sinkt der Leerwohnungsbestand auf 1 Prozent, was einem noch tieferen Wert entspricht, der derzeit in Basel-Stadt gilt.

Die Baselbieter Juso haben am 16. August über 2’100 Unterschriften für ihre Initiative "ÖV für alle" eingereicht, die das U-Abo für alle im Kanton wohnhaften Personen gebührenfrei machen will.

Die imposante Kanada-Pappel auf dem Basler Wiesendamm steht nicht mehr stabil und ihr Stammfuss ist teilweise faul, weshalb sie am 16. August gefällt und durch einen Jungbaum ersetzt wird.

Der 30-jährige Rechtsverteidiger Michael Lang wechselt per sofort von Borussia Mönchengladbach zurück zum FC Basel.

Barbara Rentsch wird neue Geschäftsleiterin der staatlichen Liegenschafts-Verwaltung Immobilien Basel-Stadt (IBS) und Nachfolgerin von Rolf Borner, der das Finanzdepartement per Ende Juli verlassen wird.

Christoph Gloor wird per 1. Juli neuer Präsident der Stiftung des Kunstmuseums Basel als Nachfolger von Markus Altwegg.

Sämtliche Nacht-S-Bahnen, Nachttrams und Nachtbusse des TNW-Nachtnetzes verkehren ab dem ersten Wochenende im Juli wieder gemäss Fahrplan.

Hptm Pascal Geiger wird per 1. Juli 2021 die Leitung der Sicherheitspolizei Ost von Hptm Armin Reichenstein übernehmen, der intern in die Verkehrspolizei wechselt.

Das Basler Gesundheitsdepartement hebt die befristete Verfügung "Allgemeine Maskentragpflicht und Konsumationsverbot von Speisen und Getränken auf Allmend in der Steinenvorstadt" per Samstag, 26. Juni, auf.

Corinne Hügli wird per 1. Oktober neue Leiterin des Statistischen Amts Baselland und Nachfolgerin von Johann Christoffel, der Ende September in den Ruhestand tritt.

Als Nachfolger von Felix Keller übernimmt am 1. Juli Simon Oberbeck das Präsidium der Baselbieter CVP/GLP-Fraktion.

Der diplomierte Ingenieur Florian Kaufmann wird per 1. September im Baselbieter Amt für Raumplanung die Leitung der Abteilung Öffentlicher Verkehr übernehmen (Nachfolge von Eva Juhasz).

Laurent Métraux wird per 1. August neuer Leiter der Baselbieter Finanzverwaltung und Nachfolger von Tobias Beljean, der nach drei Jahren eine neue Herausforderung in der Privatwirtschaft angenommen hat.

CEO Roland Heri hat sich entschieden, den FC Basel zu verlassen und sich "umzuorientieren" und sich "neuen Aufgaben zu widmen".

Josiane Tinguely Casserini wird per 1. August neue Baselbieter Kantonsapothekerin und Leiterin der Abteilung Heilmittel im Amt für Gesundheit.

Das Hafenfest Basel 2021, das vom 3. bis 5. September hätte stattfinden sollen, wurde vom Organisationskomitee aus epidemiologischen Gründen abgesagt.

Die Basler Regierung hat die kantonalen Einschränkungen für "Einrichtungen im Sportbereich" aufgehoben, so dass der Sportunterricht und die Nutzung der Garderoben auf Sekundarstufe I und II ab 3. Mai wieder möglich sind.

Marc-André Giger und Guy Lachappelle werden neue Mitglieder des Verwaltungsrats des Universitäts-Kinderspitals beider Basel (UKBB).

Das Landratspräsidentinnen-Fest zu Ehren der Grünliberalen Regula Steinemann muss aus Pandemie-Gründen vom 24. Juni auf den 26. August verschoben werden.

Rolf Borner, Geschäftsleiter Immobilien Basel-Stadt, verlässt das Finanzdepartement nach 16 Jahren per 1. August und wird Direktor "Infrastruktur und Betrieb" und Mitglied der Universitätsleitung der Universität Basel.

Ab 19. April sind die Sportanlagen im Kanton Basel-Stadt gemäss den Vorgaben des Bundes und unter Einhaltung der Schutzmassnahmen wieder zugänglich.

Salome Bessenich wird Nachfolgerin des zurücktretenden Basler SP-Grossrats Sebastian Kölliker, der Co-Generalsekretär des Basler Präsidialdepartements wird.

Der 615. Liestaler Banntag vom 10. Mai ist durch einen Beschluss der vier Rottenchefs aus pandemischen Gründen abgesagt worden.

Innerhalb von zwei Wochen sind über 3’000 Unterschriften gegen die vom Grossen Rat beschlossene Abschaffung der Parkplätze beim Friedhof Hörnli zusammengekommen.

Daniel Urech, Gemeinderat der Freien Wähler Dornach und Kantonsrat der Grünen Solothurn, tritt für das Gemeindepräsidium Dornach an.

Mit einer Geschwindigkeit von 124 km/h statt der erlaubten 60 km/h erwischte die Polizei am 29. März auf der Oristalstrasse in Liestal einen 33-jährigen italienischen PW-Lenker, der in Richtung Büren raste und es jetzt mit der Justiz zu tun bekommt.