© Foto by OnlineReports.ch
"Schwellenangst überwinden": Veranstalterinnen Grumbacher, Valentin*

Basel als Mekka der Wahrnehmung und des Wissens

Das Festival "Science et Cité+Woche des Gehirns" bietet zahlreiche personelle und thematische Attraktionen


Von Peter Knechtli


Wie nehmen wir Bilder, Töne und Klänge wahr? Wie stehen wir zu Sterbehilfe, Ethik und Verantwortung? Was sagen Forschung und Wissenschaft dazu? Eine Fülle von 70 meist kostenlosen Veranstaltungen - auch künstlerischer und humoristischer Art - präsentiert das Festival "Science et Cité+Woche des Gehirns" vom 20. bis 26. Mai in Basel. Zu den Stargästen zählen der Philosoph Peter Sloterdijk und Fecht-Olympiasieger Marcel Fischer.


OnlineReports: "Science et Cité" ist in Basel keine Unbekannte, auch die "Woche des Gehirns" nicht. Aber erstmals finden die beiden Veranstaltungen unter einem gemeinsamen Dach statt. Warum?

Christine Valentin: Die Stiftung "Science et Cité" wollte das Festival vier Jahre nach der ersten Austragung im Jahr 2001 erneut durchführen. Im Rahmen des diesjährigen Projekts entstand die Idee, das Festival mit der "Woche des Gehirns" zusammen zu legen. Übrigens findet das Festival nicht nur in Basel, sondern an 19 Orten in der ganzen Schweiz statt.

Simone Grumbacher: Die "Woche des Gehirns", die einen Dialog zwischen Forschung und Öffentlichkeit anstrebt, findet üblicherweise jährlich im März und weltweit statt. Sie wird in Basel mit rund 3'000 Personen immer sehr gut besucht.

OnlineReports: Gab es kein konzeptionelles Problem, zwei unterschiedliche Marken unter einem Veranstaltungsdach zu vereinigen?

Valentin: Nein, die beiden Projekte ergänzen sich harmonisch. Das Motto heisst "Gewissen und Bewusstsein", und das Ziel ist, darzustellen, wie Wissenschafter und Künstler dieses Thema angehen. Das grösste Einzelprojekt innerhalb der Basler Veranstaltung ist "Das Gehirn im Zentrum". Es wird von Simone Grumbacher, Catherine Alioth und Pascale Piguet, den Koordinatorinnen des Basler Neuroscience Program der Universität Basel betreut.

 

"Was geht im Gehirn eines Artisten vor,
wenn er auf dem Hochseil tanzt?"


OnlineReports: Ist diese Fusion ein Zukunftsmodell?

Valentin: Das kann ich so nicht sagen. Das Festival wird professionell evaluiert von einem Institut der Universität Lausanne. Aufgrund der Ergebnisse wird die Stiftung "Science et Cité" entscheiden, ob das Festival so weitergeführt oder ob eine andere Form gewählt wird ...

Grumbacher: ... währenddem bereits feststeht, dass die "Woche des Gehirns" nächstes Jahr wieder im März stattfinden wird.

OnlineReports: Welche inhaltlichen Schwerpunkte will das Festival in Basel bieten?

Grumbacher: Im Projekt "Gehirn im Zentrum" gibt es einen musikalischen Schwerpunkt; weiter geht es um bildende Kunst mit Themen wie "Bilder und Wissenschaft", aber auch um Sport und Gehirn, Bewegung und Koordination und das Training der mentalen Stärke. Weiter wird die Frage behandelt, welche Auswirkungen Bewegung bei Kindern und Erwachsenen auf die Gehirntätigkeit und Lernfähigkeit hat. So werden Koordinationsübungen für Kinder angeboten, um zu demonstrieren, wie positiv sie auch die Lernfähigkeit beeinflussen. Im Projekt "Zirkus und Gehirn" wollen wir zeigen, was im Gehirn eines Künstlers vorgeht, wenn er auf den Hochseil tanzt oder Bälle jongliert.

OnlineReports: Fragen von Wissenschaft und Forschung an praktischen Beispielen erörtert?

Grumbacher: Ja. Es geht uns um das bewusste Wahrnehmen der Welt und auch die verschiedenen Arten, wie die Welt wahrgenommen werden kann. Dazu verwenden wir auch das Mittel des Films. Zusammen mit den Fachleuten der akademischen Disziplinen sollen sich die Besuchenden unter anderem auch mit Zeit, Zeitphilosophie und Zeitbewusstsein beschäftigen - Bewusstsein im Sinne des Wahrnehmens durch Hören, Sehen, und Fühlen. Wir wollen auch ganz gezielt Kinder und Jugendliche in die zahlreichen Projekte integrieren.

 

"Der Philosoph Peter Sloterdijk
und Fecht-Olympiasieger Marcel Fischer
sind live in Basel zu erleben."


Valentin: Daneben gibt es zahlreiche weitere spannende Projekte. Beteiligt sind beispielsweise das Historische Museum und das Literaturhaus Basel. Zu den Höhepunkten gehören Führungen des Naturhistorischen Museums in seinen Depots, die sonst nicht öffentlich zugänglich sind. Das Theologische Seminar der Universität Basel beschäftigt sich mit dem Thema Ethik und Gewissen.

OnlineReports: Wer tritt als Trägerschaft der beiden vereinten Veranstaltungen auf?

Valentin: Einerseits die Stiftung "Science et Cité" mit Sitz in Bern und anderseits die "European Dana Alliance for the Brain" mit Schweizer Sitz in Lausanne. Sie organisiert alljährlich "Die Woche des Gehirns.

OnlineReports: Wer sind die Stars Ihres Festivals?

Valentin: Im Rahmen des Ethik-Projekts tritt der weltbekannte Philosoph Peter Sloterdijk im Basler Schauspielhaus auf. Dort kommt es zur Gegenrede mit dem Münchner Theologen Professor Friedrich Wilhelm Graf zum Thema "Gewissen - eine abendländische Krankheit". Ein zweites Highlight am Wochenende sind verschiedene Angebote in mehreren Zelten - so ein Bewegungsparcours für Kinder und Jugendliche, die Filme der Medienwissenschaften und Clown Pello. Der Basler Fecht-Olympiasieger Marcel Fischer wird in einem Gespräch zeigen, wie er sich mental auf Wettkämpfe vorbereitet. Bei der Veranstaltung im "Unternehmen Mitte" demonstrieren zudem Fecht-Spezialisten die unterschiedlichen Lern-Fortschritte.

 

"Bio-Art als Fusion von Wissenschaft und Kunst."


Grumbacher: Eine spannende Überschneidung von Kunst und Wissenschaft präsentiert der Künstler Jens Hauser, der mit Gentech- oder anderem biologischem Material Kunst macht. Er vertritt die Existenzberechtigung der so genannten "Bio Art". Der Künstler wird dabei diese Kunstform sicher sehr rege mit dem Wissenschafter und dem Kunsthistoriker diskutieren.

OnlineReports: "Strukturelle und funktionelle Unterschiede im Hörkortex von Musikern und Nichtmusikern" und "Dachbegrünungen" stehen ebenso auf dem Programm wie "Humor", "Feldhase und Biber als bedrohte Tiere der Region", "Wahrnehmungsphänomene" und "Sterbehilfe". Ist das nicht eine gar arg breit gefächerte Themen-Palette?

Valentin: Das Motto des Festival lautet "Gewissen und Bewusstsein" und zwar soll dieses Thema von Seiten der Wissenschaft und der Kunst beleuchtet werden. Es wurden verschiedene Institutionen eingeladen, Projekte zu diesem Thema vorzuschlagen. Daraus entstand ein bereicherndes, variantenreiches Angebot. Es sollen bewusst viele verschiedene Zielgruppen angesprochen werden, ein Programm à la carte sozusagen.

 

"Wir wollen helfen, die Schwellenangst
zu überwinden."


OnlineReports: Eine Art Panoptikum der Wahrnehmung und Neugier-Befriedigung?

Grumbacher: Ob die Neugier befriedigt wird, ist eine andere Frage. Das Publikum soll vor allem erkennen, wie spannend die Themen sind. Anderseits wollen wir auch die Möglichkeiten zu einem thematischen Einstieg und zur Überwindung der Schwellenangst bieten. So bemühten wir uns, möglichst wenige Veranstaltungen in Hörsälen abzuhalten. Vielmehr suchten wir Orte des Alltags wie das "Unternehmen Mitte", die Schlüsselzunft, den Jazzclub "Bird's Eye" und den Barfüsserplatz.

OnlineReports: Die Stiftung "Science et Cité" strebt nach eigenen Angaben eine an Wissenschaft interessierte Gesellschaft an und eine in der Gesellschaft verankerte Wissenschaft. Wurde die Basler Veranstaltung von den Pharmakonzernen und der Universität tatkräftig unterstützt?

Valentin: Die Pharma-Industrie war im Sponsoring zurückhaltend. Von Roche wurden wir indirekt unterstützt. UBS und Endress+Hauser dagegen gaben uns einen namhaften Betrag. Die Universität Basel ist am Festival direkt beteiligt und hat die beiden grössten Projekte "Das Gehirn im Zentrum" und das Ethik-Projekt konzipiert. Sie erhält für diese Projekte vom Festival eine Grundfinanzierung. Dazu kommen aber beträchtliche Eigenleistungen der Universität. Dies gilt übrigens auch für alle anderen Projektträger. Nur so ist es möglich, dass wir mit einem Budget von rund 270'000 Franken so viele kostenlose Veranstaltungen anbieten können. Denn der Lotteriefonds durfte das Festival aufgrund seines Reglements nicht unterstützen.

OnlineReports: Das Festival beansprucht nicht nur Einweg-Wissenschafts-Vermittlung, sondern auch Dialog. In welcher Form ist Dialog möglich und wie breiten Raum hat er?

Grumbacher: Der Dialog hat einen zentralen Stellenwert. Das Publikum darf bei allen Referaten Fragen stellen und Meinungen abgeben. Verschiedene Veranstaltungen sind bewusst so konzipiert, dass der Dialog einen breiten Raum einnimmt. Zum Beispiel der "Science Luch", bei dem drei Forscher im Affenhaus des Basler Zolli "am Objekt" aus ihrer Arbeit berichten. Anschliessend gibt es gemeinsames Mittagessen, an dem in privaterem Rahmen Fragen an die Wissenschafter gestellt werden können.

OnlineReports: Wieviele Besuchende erwarten Sie in Basel?

Valentin: Wir erwarten gegen 8'000 Besuchende.

 

* Christine Valentin ist Inhaberin der PR-Agentur "Kommunikation mit Kultur". Sie ist in Basel für die Gesamtkoordination des Festivals "Science et Cité + Woche des Gehirns 2005" verantwortlich.

Simone Grumbacher ist promovierte Neurobiologin, Koordinatorin des Basel Neuroscience Programs der Uni Basel. Sie hat mit ihren beiden Kolleginnen das Projekt "Das Gehirn im Zentrum" konzipiert und umgesetzt.

28. April 2005


 Ihre Meinung zu diesem Artikel
(Mails ohne kompletten Absender werden nicht bearbeitet)

Was Sie auch noch interessieren könnte

Eine Art Hymne auf
die Basler Stadtbau-Kunst

15. Juli 2022

Peter Knechtli über das Spaziergang-Buch
"Basel, unterwegs" von Lukas Schmutz.


Reaktionen

Der Anfang vom Ende der
wasserfreien Basler Brunnen

26. Juni 2022

Brigitte Gierlich und Ursula Stolzenburg
setzten am Münsterplatz-Brunnen ein Zeichen.


Reaktionen

"Gärtnerhaus"-Vergabe:
Trägerschaft kaltgestellt

26. Januar 2022

Vergabe-Konflikt um Relikt im Schwarzpark:
Amt schliesst Betreiber-Verein aus.


Reaktionen

Vorder Brüglingen weniger
romantisch erneuert

10. November 2021

Der Totalumbau in den Merian Gärten
ist in der Halbzeit angelangt.


Das vorläufige Ende einer
Basler Fussballer-Karriere

31. Juli 2021

Mit Jogi Löws Abtritt endet auch Urs
Siegenthalers
Mandat als Chefscout.


Keine springt so hoch
wie Salome Lang

16. Juli 2021

Als einzige Baslerin reist die
Hochspringerin an die Olympiade nach Tokio.


"Agro-Gentechnik war bisher
ein phänomenaler Misserfolg"

5. Juli 2021

Florianne Koechlin wirbt in ihrem neuen
Buch für eine Natürliche Landwirtschaft.


Ein vitales Gastlokal
mutiert zur Tristesse

12. April 2021

Wie der Basler "Rubino"-Beizer Beat

Rubitschung mit dem Lockdown kämpft.


Am Reigoldswiler "Hörnlirain"
entsteht ein Biovielfalts-Labor

18. Februar 2021

Regenwaldschützer Lukas Straumann
baut Fettwiese in Biodiversitäts-Bijou um.


"Offensichtliche Verkennung
der Interessenlage"

15. Oktober 2020

"Grün 80": Peter Knechtli über den Sprachrohr-Anspruch an die Info-Medien.


Reaktionen

www.onlinereports.ch - Das unabhängige News-Portal der Nordwestschweiz

© Das Copyright sämtlicher auf dem Portal www.onlinereports.ch enthaltenen multimedialer Inhalte (Text, Bild, Audio, Video) liegt bei der OnlineReports GmbH sowie bei den Autorinnen und Autoren. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Veröffentlichungen jeder Art nur gegen Honorar und mit schriftlichem Einverständnis der Redaktion von OnlineReports.ch.

Die Redaktion bedingt hiermit jegliche Verantwortung und Haftung für Werbe-Banner oder andere Beiträge von Dritten oder einzelnen Autoren ab, die eigene Beiträge, wenn auch mit Zustimmung der Redaktion, auf der Plattform von OnlineReports publizieren. OnlineReports bemüht sich nach bestem Wissen und Gewissen darum, Urheber- und andere Rechte von Dritten durch ihre Publikationen nicht zu verletzen. Wer dennoch eine Verletzung derartiger Rechte auf OnlineReports feststellt, wird gebeten, die Redaktion umgehend zu informieren, damit die beanstandeten Inhalte unverzüglich entfernt werden können.

Auf dieser Website gibt es Links zu Websites Dritter. Sobald Sie diese anklicken, verlassen Sie unseren Einflussbereich. Für fremde Websites, zu welchen von dieser Website aus ein Link besteht, übernimmt OnlineReports keine inhaltliche oder rechtliche Verantwortung. Dasselbe gilt für Websites Dritter, die auf OnlineReports verlinken.

https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/gelesen.gif
"In den fünfziger Jahren bis in die ziebziger Jahre ..."

OnlineReports.ch
am 31. Juli 2022
https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

Sowas siemt sich einfach nicht.

Frisch pubertiert

Sommer: Wem gehört die Stadt?

RückSpiegel


In seiner Aufstellung über "Politiker, die Wasser predigen und Wein trinken", nahm der Nebelspalter auch auf einen Artikel in OnlineReports Bezug.

20 Minuten griff die OnlineReports-Meldung über einen Autolenker, der bei der verbotenen Fahrt durch eine Einbahnstrasse in Birsfelden eine Radfahrerin schwer verletzte, auf.

Die OnlineReports-Nachricht vom Tod des früheren Baselbieter Regierungsrats Urs Wüthrich nahmen Telebasel, die BZ Basel, die Basler Zeitung, das SRF-Regionaljournal, Prime News, die Nachrichtenagentur SDA, 20 Minuten und Happy Radio auf.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-Recherche über Lärm-Überschreitungen im Osten des Gundeldinger-Quartiers auf.

Auf die OnlineReports-News über den Rücktritt der Laufener Finanzkommission reagierte die BZ Basel mit einem Nachzug.

Die Basler Zeitung nahm in ihrer Analyse der Basler FDP auf einen OnlineReports-Artikel aus dem Jahr 2005 Bezug.

Die BZ Basel nahm in ihrem Bericht über den Protest gegen entwässerte Basler Brunnen auf OnlineReports Bezug.

Die OnlineReports-News über stehengelassene BVB-Buspassagiere wurde von der BZ Basel aufgenommen.

Die BZ Basel und die Basler Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die Aufnahme von Frauen in die drei Kleinbasler Ehrengesellschaften auf.

Die BZ Basel zog die OnlineReports-News über Login-Probleme bei der Basler Kantonalbank (BKB) nach. Ebenso das Regionaljournal, das aber keine Quelle nannte.

Die BZ Basel und das SRF-Regionaljournal nahmen die OnlineReports-Meldung vom Tod des ehemaligen Baselbieter LdU-Nationalrats Claudius Alder auf.

In ihrem Bericht über den Störungs-Aufruf von "Basel nazifrei" zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Der Tages-Anzeiger bezog sich in seinem Artikel über das "Russengrab" auf dem Friedhof "Hörnli" auf die vorausgegangene OnlineReports-Recherche.

In ihrem Bericht über die Forderung nach einer Neudiskussion über ein Windkrafwerk im Muttenzer Hardacker nimmt die Basler Zeitung auf OnlineReports Bezug.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-News über den Abgang von BLT-Direktor Andreas Büttiker kommendes Jahr auf.

In ihren Bericht über den Streit um öffentliche Wege durch Basler Schrebergärten zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Der SF-Bericht von Schweiz aktuell zitiert OnlineReports mit der Erstmeldung über die defekten Gummieinlagen in Basler Tramschienen.

Die BZ Basel zog die OnlineReports-News über den Wegzug der Bank Vontobel aus der Basler Rittergasse nach.

Die BZ Basel, die Basler Zeitung, das Regionaljournal und 20 Minuten nahmen die OnlineReports-News über beschädigte Gummiprofile auf der Tram-Teststrecke im Gundeldingerquartier auf.

Das Regionaljournal bezog sich in seinem Bericht über die gescheiterte Ausschreibung zum Betrieb des Gärtnerhauses auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung thematisiert den Flächenmiete-Vorschlag von OnlineReports zu einer kantonalen Medienförderung.

Im Bericht über den Ausstieg der BKB aus dem FCB-Sponsoring bezieht sich 20 Minuten auf OnlineReports.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-Erstmeldung über die Planung von fünf Kraftwerken an Birs und Ergolz auf.

In ihrem Artikel über die hohe "Swisslos"-Vergabung an "Primeo Energie" bezieht sich die BZ Basel auf OnlineReports.

Die OnlineReports-Forderung nach kantonaler Medienhilfe nahmen Bajour, das Regionaljournal und die BZ Basel auf.

Die Basler Zeitung beruft sich in ihrem Bericht über den Zubringer Bachgraben auf eine Erstmeldung in OnlineReports.

Die BZ Basel bezieht sich in ihrem Bericht über Gemeindewahlen in Riehen auf OnlineReports.

Im Einspieler zum "Sonntagstalk" nahm Telebasel Bezug auf eine OnlineReports-Kolumne von Andrea Strahm.

Die OnlineReports-News über die Beschwerde gegen "Tempo 30" auf Teilen der Kantonsstrassen wird von der BZ Basel aufgenommen.

Die Badische Zeitung bezieht sich in ihrem Bericht über den Kauf das Kleinbasler Clara-Areals durch den Staat auf OnlineReports.

Im Interview mit dem Medienökonomen Matthias Künzler stellt Bajour die Frage, ob es fair sei, dass OnlineReports, da kostenlos zugänglich, von der Medienförderung nicht profitieren könnte.

Prime News nimmt im Kommentar gegen das "Medienförderungsgesetz" auf die Position von OnlineReports Bezug.

Die BZ Basel und Happy Radio bezogen sich in ihrer Meldung über die Kündgung der Gelterkinder Schulleitung auf eine OnlineReports-News.

Die Badische Zeitung bezog sich in ihrem Bericht über die Absage des internationalen Reitsport-Turniers "CHI Classics" in der St. Jakobshalle auf OnlineReports.

In ihrer Meldung über den Widerstand gegen ein Kirchenglocken-Läutverbot geht die BZ Basel auf OnlineReports ein.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-Meldung über die Traiferhöhung auf den Basler Fähren auf.

Bajour interviewt OnlineReports-Gründer Peter Knechtli zu seiner Ablehnung des vor der Volksabstimmung stehenden "Medienförderungsgesetzes". Die Medienwoche nimmt das Interview auf.

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


Auch die Gemeinden Arisdorf, Bubendorf, Frenkendorf, Füllinsdorf, Hersberg, Itingen, Lausen, Liestal, Lupsingen, Seltisberg und Ziefen per sofort das Feuerwerksverbot beschlossen.

Der Kanton Basel-Stadt unterstützt mit 118'000 Franken aus dem Pendlerfonds den Bau einer Mobilitätsdrehscheibe in Lörrach-Brombach, die dazu beitragen soll, den Pendler- und Besucherverkehr nach Basel auf umweltfreundliche Verkehrsmittel zu verlagern.

Der Landrat hat am 30. Juni Lucia Mikeler Knaack (SP) mit 68 von insgesamt 78 abgegebenen Stimmen zur neuen Präsidentin gewählt.

Die Volksinitiative "Sichere Velorouten in Basel-Stadt" ist am 24. Juni mit 3'176 beglaubigten Unterschriften bei der Basler Staatskanzlei eingereicht worden.

Claraspital-Direktor Peter Eichenberger wird per Jahresende Nachfolger von Fritz Jenny als Präsident des Verwaltungsrats der "Rehab Basel".

Nach 12 Jahren als Delegierte des Vorstands trat Ruth Ludwig-Hagemann an der GGG-Mitgliederversammlung vom 16. Juni zurück; als Nachfolger wurde David Andreetti gewählt.

Markus Leuenberger wird ab  August 2023 neuer Rektor des Gymnasiums Laufental-Thierstein und damit Nachfolger von Isidor Huber, der in Pension gehen wird.

Andreas Eggimann, Chief Digital & Information Officer (CDIO) und Mitglied des Executive Board der MCH Group verlässt das Unternehmen im Verlaufe des Sommers.

Der Liestal Gymnasiums-Rektor Thomas Rätz wird im Sommer 2023 in Pension gehen, worauf die bisherigen Konrektoren Urban Kessler und Andreas Langlotz seine Nachfolge als Co-Rektoren antreten werden.

Die Basler Regierung hat die Wohnschutzkommission gewählt: Rico Michael Maritz (vorsitzender Präsident), Béatrice Elisabeth Müller Schnürle, Piotr Franciszek Brzoza (Präsidium); Vera Gruber, Felix Spiegel, und Markus Anderegg (Vermietende); Beat Leuthardt (Mieterschaft); Martin Schlatter (Schreiber).

Die Kommission für Wirtschaft und Abgaben (WAK) des Basler Grossen Rates unterstützt die Beteiligung des Kantons Basel-Stadt an einer Kapitalerhöhung der MCH Group AG, wie es die Regierung vorschlägt.

Die künftige Direktorin des Basler Waisenhauses ist Anita Conrad, die auf den Ende November 2023 persionierten Uli Hammler folgt.

In der Gemeinderats-Ersatzwahl in Füllinsdorf wurde Christoph Keigel als Kandidat der Ortspartei "Pro Füllinsdorf" und Nachfolger des verstorbenen Beat Keller gewählt.

Die Initiative zum Bau einer neuen Stadthalle für Liestal ist bei einer Stimmbeteiligung von 44 Prozent mit einer Mehrheit von fast 69 Prozent Nein-Stimmen abgelehnt worden.

Einen Unterstützungsbeitrag in Höhe von 25'000 Franken aus dem Swisslos-Fonds hat die Basler Regierung dem türkisch-islamischen Sozial- und Kulturverein an die Infrastruktur von Küche und Aufenthaltsraum am Leimgrubenweg bewilligt.

Lukas Fischler wird neuer Chefarzt Anästhesie, Chief Medical Officer und Mitglied der Geschäftsleitung der Merian Iselin Klinik.

Der bei der Basler Zeitung in Ungnade gefallene Lokalredaktor Daniel Wahl ist in Markus Somms Nebelspalter untergekommen.

Die Gemeinde Reinach budgetierte war ein Defizit von 9,2 Millionen Franken, herausgekommen ist ein Verlust von 440'000 Franken.

Samuel Meyer, Leiter des Geschäftsbereichs Vertrieb der Bank Cler, wird per 1. Mai neuer CEO und Nachfolger von Mariateresa Vacalli.

Bei einem budgetierten Defizit von 5,7 Millionen Franken schliesst die Liestaler Rechnung 2021 nun ausgeglichen ab "dank höherer Steuereinnahmen und tieferen Sozialhilfekosten als erwartet".


Susanne Fisch und Noé Pollheimer sind die Nachfolgenden von Martin Leschhorn Strebel im Präsidium der SP Riehen.


Marc-Oliver Möller wird am 1. August neuer der Zentralen Dienste im Basler Erziehungsdepartement und Nachfolger von Thomas Riedtmann, der im Sommer pensioniert wird.

Der frühere Basler Regierungsrat Baschi Dürr (45) wird Verwaltungsrat bei der Sicherheitsfirma Pantex.

Die Findungskommission für die Direktion des Historischen Museums Basel ab 1. Mai 2024 ist konstituiert und nimmt ihre Arbeit auf, während der Vertrag mit dem interimistischen Direktor Marc Zehntner bis Ende April 2024 verlängert wurde.

Anstelle des zurücktretenden André Auderset soll Anita Treml Nidecker (64) das Präsidium der "Interessen-Gemeinschaft Kleinbasel" (IGK) übernehmen.

Die 35-jährige Zahnärztin Anja von Büren wird per 25. April 2022 neue Baselbieter Kantonszahnärztin und Leiterin des Kantonszahnärztlichen Dienstes im Amt für Gesundheit – als Nachfogerin von Ludmilla Strickler, die in Pension geht.

Für die zurücktretende Grossrätin Grüne Marianne Hazenkamp-von Arx (Riehen) rückt Béla Bartha nach.

In Riehen steigen EVP, Grüne und SP im dritten Wahlgang der Gemeinderatswahlen vom 24. April mit Daniele Agnolazza (EVP) ins Rennen.

Wegen massiven Preissteigerungen der letzten Monate an den internationalen Energiemärkten bei Gas sowie laufenden Investitionen in die CO2-Neutralität erhöhen die IWB die Fernwärmetarife ab 1. April um 12,25 Prozent.