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Kriminalität, Information: Wie Händler im Nebel

Von PETER KNECHTLI

Der Basler Sicherheitsdirektor Hanspeter Gass und sein Mediensprecher Klaus Mannhart haben dieser Tage Haue bekommen: Gass, so tönte es, habe sein Korps nicht im Griff, Mannhart habe wieder einmal schöngeredet. Tatsächlich wich die departementale Verlautbarung zu den Scharmützeln nach dem jüngsten Fussballspiel FC Basel gegen den FCZ von dem ab, was sich wirklich abspielte. Offenbar befanden sich Basler Sicherheitskräfte während einer gewissen Zeit in einer Situation, die sie teilweise als "lebensbedrohend" empfanden. Aber vielleicht hat der Einsatzleiter die Lage anders beurteilt und nicht entsprechend weiter kommuniziert.


Es ist das gute Recht der Polizisten, sich für möglichst gute und möglichst sichere Arbeitsbedingungen einzusetzen. Wenn nun aber eine offizielle Information graduell nicht dem entspricht, was sich wirklich abgespielt hat, kann dies - zumal gerade eine kämpferische Generalversammlung des Polizeibeamtenverbandes bevorstand - zumindest kein Grund für Forderungen sein, nun Köpfe rollen zu lassen, wie sie die Junge SVP mehr oder weniger deutlich erhebt.

Politiker und Polizisten, die nun diese Informationspanne zum Anlass für masslose Empörung nehmen, sollten sich besser viel grundlegendere Fragen stellen: Wie wird in dieser Stadt überhaupt über öffentlich sicherheitsrelevante Vorfälle berichtet? Nach welchen Kriterien werden die Medienmitteilungen von Polizei und insbesondere Staatsanwaltschaft veröffentlicht - und nach welchen nicht? Welche Strategie verfolgt die Medienarbeit - Bussen politisch zu rechtfertigen? Mit positiver Reputation Vorteile zu erlangen und Budgetansprüche zu begründen? Im verwaltungsinternen Wahrnehmungs-Wettbewerb die Nase vorn zu haben? Die Öffentlichkeit via Medien in die Ermittlungsarbeit einzuspannen? Welchen Stellenwert hat die Kommunikation von Delikten aus dem Bereich Wirtschaftsdelikte im Vergleich zum Blechschäden oder Kleindiebstahl?

Niemand weiss es. Das Thema ist Tabu. Das Peinlichste daran: Nicht einmal wir Journalisten haben auch nur den Hauch einer Ahnung, nach welchen Auswahlkriterien die personell jedenfalls nicht schlecht dotierte Kommunikationsabteilung der Staatsanwaltschaft die nach Krimi-Stoffen lechzenden Medien füttern - die Öffentlichkeit will schliesslich wissen, was "gelaufen" ist. Wir wissen nicht, ob bei den Kriminalkommissären und Staatsanwälten die Veröffentlichung einer Medienmitteilung verhandelbar ist.

Auffällig ist bloss, dass die Kommunikations-Aktivität der Basler Staatsanwaltschaft in den letzten zwei Jahren einen eigentlichen Paradigmawechsel erfahren hat: "No comment" erhält nicht selten zur Antwort, wer sich nach etwas mehr als nach Details eines Rammbock-Einbruchs erkundigt. Das hängt damit zusammen, dass der Erste Staatsanwalt nicht zuletzt auf Druck von Verteidigern einen Ukas der strikten Zurückhaltung erlassen, diesen aber unseres Wissens nicht öffentlich kommuniziert hat. Auffällig ist ferner, dass die wohl keineswegs so seltenen Wirtschaftsdelikte in der Kommunikationsarbeit der Staatsanwaltschaft so gut wie inexistent sind.

Doch ist das, was die Staatsanwaltschaft heute an offiziellen Verlautbarungen publiziert, identisch mit dem, was in der Stadt wirklich geschieht? Ist die Auswahl der Meldungen wenigstens repräsentativ? Welchen Stellenwert nehmen Kohärenz und Folgemeldungen ein? Welche Medienwirkung streben die kommunizierenden oder eben nicht-kommunizierenden Ermittler an? Sind sie überhaupt daran interessiert, ihre Politik durch Medienschaffende spiegeln zu lassen ("was können wir besser machen?"), wie es moderne Unternehmen zunehmend praktizieren?

Offen gesagt: Wir Medienschaffende kennen die Kommunikationsstrategie weder der Staatsanwaltschaft noch der Polizeistellen. Wir wissen nicht, wer gesellschaftlich relevante Information in welcher Dosierung und Filtrierung und mit welcher Absicht abgibt. Hingegen ist der Trend zumindest nicht auszuschliessen, Medien und Medienschaffende vermehrt in die Fahndung mit einzubeziehen oder als "Transporteure für Erfolgsmeldungen zu instrumentalisieren" (so ein Basler Journalist) und damit ohne ihr Wissen als Image-Pfleger in die Reputations-Strategie einzubinden.

So bleibt Medienschaffenden und der Öffentlichkeit - und um sie geht es - die Rechtfertigung unergründlich, weshalb die Staatsanwaltschaft Entreissdiebstähle und Enkel-Tricks am laufenden Band publiziert, den Millionen-Diebstahl und weitere Diebstähle während der "Baselworld" aber verschweigt und damit ein "Heile Welt"-Bild vermittelt. Ähnliche Erfahrungen haben wir auch im Baselbiet gemacht: Massive Plünderungen, die wir dank aufmerksamen Lesern erfahren haben, wurden durch die Polizei nicht kommuniziert. OnlineReports wurde aus Polizeikreisen auch schon gebeten, mit der Berichterstattung über bestimmte Vorgänge aus "ermittlungstaktischen Gründen" noch "zuzuwarten". Wie verständlich ist doch das Argument, es habe aus "ermittlungstaktischen Gründen" nicht informiert werden können - und wie leicht lässt es sich hinter diesem Argument verstecken.

Wenn nicht gierig so zumindest interessiert fressen wir den amtlichen Informationslieferanten aus den Bereichen Kriminalität und Unfällen aus der Hand. Es ist mir aber nicht bekannt, dass sich je eine amtliche Informationsstelle aus diesem Bereich um einen ernsthaften Dialog mit Medienschaffenden bemüht hätte, in dem die gegenseitigen Bedürfnisse ernsthaft ergründet und allenfalls adaptierte Formen der Kooperation gesucht worden wären. Wir sind, bildlich gesprochen, wie Händler im Nebel: Wir sehen und kennen uns nicht, tauschen aber laufend Waren aus.

Ein offener Dialog ist überfällig. Denn die Arbeit von Ermittlern und Medienschaffenden ist symbiotisch: Es ist ein gegenseitiges Geben und Nehmen. Medien sind, weil es die Öffentlichkeit von ihnen erwartet, auf Kriminalitätsmeldungen angewiesen. Anderseits läge eine offen definierte Zusammenarbeit auch sehr im Interesse der Strafverfolger - und zwar nicht nur dann, wenn die Medien sie mit Fahndungsaufrufen bis hin zu Vermisstmeldungen zu Recht in ihrer Arbeit unterstützen.

Die gegenseitigen Bedürfnisse, Sachzwänge und Grenzen im Klaren müssen auf den Tisch. Hier ist besteht dringender Kommunikationsbedarf im vitalen Interesse der Öffentlichkeit. Im Vergleich dazu sind Forderungen nach Köpferollen oberflächliches Geplänkel.

6. Mai 2007
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"Ein Fressen für Polizei-Sprecher und Staatsanwälte"

Leser von Zeitschriften wissen meist nicht, dass es keine gemeinsamen, verlässlichen Definitionsnormen von Kriminalität und deren Entwicklung gibt - weder schweizweit noch europäisch. Seit langem sind ökonomische Alltags-Begriffe wie Arbeitslosigkeit, Bruttoinlandprudukt, o.ä. wenigstens international klar definiert (obwohl sich auch damit schummeln lässt). Das Bundesamt für Statistik kann nicht auf vergleichbare nationale Zahlen und Originalerhebungen bauen.

Ein Fressen für Polizei-, Regierungssprecher und Staatsanwälte: Da kann man wie bei Shakespeare aus einem bedrohlichen einen aufklarenden Himmel machen, je nach Befinden der Berufsgewerkschaften, Parteien, Finanzlage, Stellenplan, etc. Locker werden Anzeigeverhalten, Sensibilisierung durch Medien, Anklagen, Verurteilungen etc. durcheinandergemischt. Zudem werden häufige Änderungen in Gesetzen, Vollzug und Ordnungen in Zeitreihen nicht berücksichtigt: Wenn beispielsweise ein Tatbestand oder eine Regelung erst in der Mitte einer Zeitspanne gültig wurde, macht man locker einen Durchschnitt über die ganze Zeitspanne. Resultat: Eine schöne Kurve mit gewaltiger Zunahme! Oder: Wenn in einem Kanton ein besonderer Typ von Vergehen selten geschieht, zum Beispiel unter zehn Fällen, und im Jahr darauf einige wenige dazukommen, so kann man schon von einer Zunahme von 50 Prozent sprechen! Plump, wird aber nicht wahrgenommen. Angstmachen ist immer gut und kommt bei den Medien an. Im Kanton Zürich erlebte man kürzlich eine hanebüchene Darstellung eines Polizeisprechers, die einfach Hetze war.

Ich empfehle eine ernüchternde Lektüre, die vom Chef der Neuenburger Kantonspolizei stammt: Olivier Gueniat's "La délinquence des jeunes" (Presses Universitaires Romandes, ein dünnes Bändchen). Er zeigt schön, wie mit übertriebenen Schlussfolgerungen und falschen Zahlen dramatisiert werden kann: Bei ständig sinkender Kriminalitätsrate seit 20 Jahren bringen Medien und Polizei in unheiliger Allianz es fertig, den Anschein zu erwecken, wir stünden vor einer allumfassenden Gewaltwelle. Also: Weiterhin frisch von der Leber weg etwas behaupten und herbeireden. Kontrollieren kann es ohnehin niemand, oder höchstens wenige Leute vom Fach, Forscher oder Strafrechtler. Ich kenne diese Praxis vom Föderalismus her: Erst seit "Pisa" wissen wir, was unsere kantonalen Schulsysteme leisten. Vorher konnte man noch so viel Notendurchschnitte vergleichen, jeder hatte Recht.


Jean-Pierre Meylan, Basel



"Wozu die Heerscharen an Kommunikationsberatern?"

Wenn ich etwas in der Politik nie mochte, ist es die Mauschelei, die immer betrieben wird. Fehler werden gemacht und dazu soll man stehen dürfen. Nur das Vertuschen von Fehlern macht die Dinge meist problematisch. Der Staat muss nicht PR betreiben, sondern offen und transparent darüber informieren, was mit öffentlichen Mitteln geschieht. Insofern kann ich mich Herrn Knechtli vollständig anschliessen. Mir ist es deshalb auch schon lange absolut rätselhaft, wofür Behörden ganze Heerscharen an Kommunikationsberatern brauchen. Vielleicht würde sich so einiges ändern, wenn man auch bei uns das Öffentlichkeitsprinzip in der Verwaltung einführen würde.


Siro Imber, Allschwil



"Politischer Missbrauch der Information"

Medienschaffende, geschweige denn die durchschnittliche Bevölkerung, kennen in der Tat die Auswahlkriterien der Polizei und Staatsanwaltschaft für offizielle Verlautbarungen nicht. Einige Aspekte müssten aber von den Informanten - notabene gut bezahlten PR-Profis - unter allen Umständen beachtet werden:

1) Basel ist als Stadt zu klein, als dass auch nur halbwegs Aufsehen erregende Ereignisse unter dem Deckel gehalten werden könnten. Jeder kennt jemanden, der jemanden kennt, der angeblich oder wirklich dabei war. Offizielle Infos sind deshalb allemal besser als Gerüchte.

2) Infos aus politischen Gründen zu verharmlosen oder zu verschweigen, ist aus obgenannten Gründen deshalb absurd und dumm. Fussballspiele verlaufen nicht plötzlich friedlich, weil in einem Jahr die EM ansteht und sich die Stadt bereits im Vorfeld als problemloses Fussballpflaster präsentieren möchte. Nicht nur eingeschlossene Polizisten, sondern auch Tausende von Fans haben ein Umfeld, das von Vorfällen Kenntnis bekommt, die der "offiziellen" Verlautbarung widersprechen.

3) Apropos Umfeld: Kaum jemand kennt einen Angehörigen des Polizeikorps, der keine Überstunden auf seinem Konto hätte. Die offizielle Information ("wir sind ausreichend dotiert") widerspricht zumindest dieser Wahrnehmung und scheint ebenfalls politische (finanzielle) Hintergründe zu haben.

4) Medienschaffende müssten deshalb, und hier ist Knechtli besonders beizustimmen, als Spiegel des "Unternehmens Staat" betrachtet werden. Was können wir besser machen? Die Informationspolitik könnte beispielsweise die statistisch erwiesene Zunahme der Gewalt thematisieren und kommentieren. Im Gegenzug kann durchaus auf die Meldungen über gestohlene Handtaschen verzichtet werden.


Peter Bächle, Basel



"Nicht alle Kommunikationsprofis finden die richtige Dosis"

Jetzt aber einmal Hand aufs Herz: Wollen wir - als einfache Bürgerinnen und Bürger - wirklich alles wissen, was hinter den Mauern unserer Stadtverwaltung abgeht und was dort geplant, erforscht, recherchiert und ermittelt wird? Interessant ist doch letztlich das Resultat! Und ist dieses schlecht, dann ist immer noch Zeit für Medienschaffende, die ganze Sause ans Licht zu bringen. Ich berufe auch nicht gleich eine Familienkonferenz ein, wenn mir einmal ein Vertragsabschluss im Geschäft nicht gelungen ist. Letztlich ist es die richtige Dosis, die ans Licht kommen muss. Und da haben Sie Recht, Herr Knechtli: Diese zu finden fällt nicht allen Kommunikationsprofis in unserer Verwaltung leicht.


Daniel Thieriet, Riehen



"Es kann nur noch besser werden"

Wenn schon die Informationen nach innen, also zu den Mitarbeitern nicht stimmt (Stichwort "Optima"), wie sollte es dann nach aussen besser sein. Eine intelligentere Informationspolitik würde sicher dazu beitragen, besser verstanden und akzeptiert zu werden, bei der Öffentlichkeit wie beim Personal. Und genau dies ist zur Zeit sicher nicht der Fall. Was in der Privatwirtschaft schon längst der Fall ist, sollte endlich auch beim Beamten-Staat machbar sein. Die eigene Vorgesetztenmacht auszuspielen oder sich dahinter zu verstecken, ist erstens eingebildet und zweitens kontraproduktiv. Es ist zu bedenken, dass ein Imageschaden nicht so schnell aus der Welt zu schaffen ist. Da wäre eigentlich Regierungsrat Gass sehr gefordert. Leider hat man das Gefühl, er verstecke sich gerne hinter seinen Chefbeamten. Was wir diesbezüglich bis heute von ihm hörten, war leider sehr schwach. Es kann also nur noch besser werden.


Bruno Heuberger, Oberwil



"Abteilung Wirtschaftskriminlität ist in Basel quasi inexistent"

Ich kann Herrn Knechtli gut verstehen, dass er gerne mehr über Wirtschaftskriminalität in Basel wissen möchte. Da die Abteilung Wirtschaftskriminalität quasi inexistent ist in Basel, gibt es auch nur wenig oder keine Wirtschaftskriminalität. Nicht einmal der Fall Dieter Behring war interessant für Basel. Zum Glück wurden andere Stellen aktiv und war die Staatsanwaltschaft Basel-Stadt hier nicht federführend. Eigentlich müsste die Tatsache, dass es in Basel keine richtige Wirtschaftsabteilung in der Staatsanwaltschaft gibt, im Stadtmarketing als Standortvorteil angeboten werden.


Daniel Wunderlin, Basel



"Oben wird beschlossen, unten geschmollt"

Dieser Kommentar gehört jedem "Kommunikationsbeauftragten" und deren Auftraggebern innerhalb der Staatsverwaltung von Basel als Pflichtlektüre auf den Tisch geknallt. Nicht nur, aber überbordend gerade in Basel ist zu beobachten, dass irgendwelche Staatsverwaltungsabteilungen - nicht bloss Staatsanwaltschaft und Polizei - seit Jahr und Tag versuchen, ihre jeweils gerade aktuellen Sichtweisen zu sozialen, politischen, verwaltungsinternen Vorgängen als "einzig mögliche" zu "kommunizieren", wie das dann so schön heisst.

Ich möchte in diesem Zusammenhang auf die gesamte Diskussion um den Komplex "Schulreform" hinweisen, wo von irgendwelchen untergeordneten ED-Stellen "Kommunikationsbeauftragte" (es gibt sogar Rektorate, die Leute mit solchem Titel angestellt haben!) am laufenden Band irgendwelche angebliche Nachrichten über irgend etwas produziert werden, ohne dass diejenigen, welche die ganzen Sachen dann alltäglich auszulöffeln haben, etwa die Lehrkräfte,  auch nur vorgängig rechtzeitig informiert würden.

Von tatsächlichem sachlichem Einbezug der Mitarbeiter kann schon lange nicht mehr die Rede sein. Deshalb wundert mich auch die sogenannte "Informationspanne" rund um den letzten FCB-FCZ-Match nicht. Die Panne drückt aus, was längst typisch ist: Oben, irgendwo in irgendwelchen Stäben, wird die Sprachregulierung beschlossen. Und "kommuniziert". Unten, dort, wo gearbeitet wird, wo die Mitarbeiter Vollzüge zu liefern haben, wird geschmollt. Meiner Ansicht nach hat der Staat keineswegs die Aufgabe, aus seinen Verwaltungen heraus Meinungen zu produzieren.

Kommunizieren sollen genau definierte Kommunikationsstellen, und zwar koordiniert, unter Aufsicht, unter der parlamentarischen Kontrolle der  Verantwortlichen, wie sich das in unserem Staatswesen gehört, was die Bürgerinnen und Bürger wissen müssen, um im demokratisch verfassten Rechtsstaat optimal existieren zu können. Der Rest, also die Meinungsproduzierung etwa, ist Sache der dafür mit Recherche-Fachwissen ausgerüsteten Medien oder von Grossrätinnen, Grossräten und Parteizentralen usw.


Alois-Karl Hürlimann, Berlin


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"Wir von der SP setzen uns vor allem für den unteren und mittleren Mittelstand ein. Also etwa 80 Prozent der Bevölkerung. Und für die oberen 20 Prozent sind die bürgerlichen Parteien zuständig."

Kaspar Sutter
am 31. August 2020
am Wahl-Podium der
Handelskammer beider Basel
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Die pfiffigste Aussage des Abends.

Frisch pubertiert

Bitte so lange wie möglich

RückSpiegel

 

Das SRF-Regionaljournal und die BZ nahmen die OnlineReports-Recherche über Lärmprobleme durch Trommler, Peifer und Gugge in Kleinhüningen auf.

Bajour schreibt, die Berichte von OnlineReports zur Baselbieter Velobahn-Affäre gefielen ihr "am besten".

In ihrem Kommentar über staatliche Medienförderung geht Prime News auf das über zwanzigjährige Bestehen von OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung und die BZ zitierten in ihren Berichten über das Velobahn-Amigo-Geschäft von Klaus Kirchmayr und Isaac Reber ausführlich aus OnlineReports.

In ihrem Bericht über die Umgestaltung der Basler Meriangärten nimmt die BZ auf eine zuvor erschienene OnlineReports-Recherche Bezug.

Die Badische Zeitung zitierte in ihrer Vorwahl-Analyse der Basler Regierungs-Wahlen aus einem OnlineReports-Kommentar.

In der BZ-Kolumne nahm Daniel Wiener Bezug auf den OnlineReports-Kommentar über den Macht-Poker um die Basler Regierungspräsidentin Elisabeth Ackermann.

In ihrem Leitartikel über den Zustand des Kantons Basel-Stadt zitierte die BZ aus dem OnlineReports-Interview mit Michael Hug.

Die BZ nahm die OnlineReports-Geschichte über den Abbruch des Hauses an der Basler Rufacherstrasse 73 auf. Die Basler Zeitung verzichtete auf eine Quellennennung.

Die BZ nahm die OnlineReports-Story über eine umstrittene Eichen-Fällung auf.

In ihrer News über das Debakel um die Wahl des Gemeindepräsidenten in Schönenbuch nahm die Basler Zeitung auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung bezog sich in ihrem Artikel über die Kandidatensuche der Basler SVP auf ein Interview in OnlineReports.

In ihrem Beitrag über den Protest gegen das "General Sutter"-Denkmal in Rünenberg nahm die BZ auf OnlineReports Bezug.

Die BZ zog die OnlineReports-News über den Rücktritt von Beat Jans als IWB-Verwaltungsrat nach.

Auch das Regionaljournal zog die OnlineReports-Geschichte über Probleme in den Familiengärten nach, verzichtete aber vornehm auf eine Quellenangabe.

Die BZ nahm die OnlineReports-Recherche über die erneute Schliessung der Familiengärten an der Landesgrenze auf.

Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Berufung des Staatsanwalts im Fall der FCZ-Schlägerei im Lehenmattquartier auf.

Das Regionaljournal griff die OnlineReports-Geschichte über Kurzarbeit bei BaZ und BZ auf.

Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Stadtpräsidenten-Ambition von Kantonsspital-CEO Jürg Aebi auf.

Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Story über den anstehenden Gerichtsfall zum Rothenflüher Blechpolizisten-Sprenger auf.

In ihrem Basler Medien-Epos nahm die Medienwoche auch auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung, Prime News und die BZ berichteten unter Berufung auf OnlineReports über Adrian Plachesis Abgang bei Telebasel.

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


Die Stadt Liestal hat die Einführung eines Ortsbusses namentlich in den Quartieren Sichtern und Langhag/Hanro mit 2'246 Ja-Stimmen gegen 2'717 Nein-Stimmen deutlich abgelehnt.
 

Binningen hat die SP-Initaitive gegen den Verkauf von gemeindeeigenem Boden mit  2'823 Ja gegen 2'809 Nein hauchdünn angenommen.

Münchenstein hat der Quartierplanung "Spenglerpark" mit dem 100 Meter hohen Hochhaus mit einem Ja- Anteil von 58 Prozent zugestimmt.

Der Deutsche Florian Röthlingshöfer wird neuer Direktor der Schweizerischen Rheinhäfen und Nachfolger von Hans-Peter Hadorn, der Ende Jahr abtreten wird.

Patricia von Falkenstein, die Präsidentin der Liberalen LDP, wird als Nachfolgerin von Helmut Hersberger neue Präsidentin des Hauseigentümer-Verbandes Basel-Stadt.

Roman Brunner (Muttenz) wird per 1. November 2020 neuer Präsident der Baselbieter SP-Landratsfraktion als Nachfolger von Miriam Locher, die sich für das Amt der Parteipräsidentin bewirbt.

Dem Enkeltrickgewerbe fielen in Basel kürzlich Beträge von 15'000 und 4'000 Franken in die Hände, während ein happiger Beutezug von 80'000 Franken misslang.

Der FC Basel und sein Captain Valentin Stocker verlängern den Vertrag vorzeitig um zwei weitere Jahre bis im Sommer 2023 – mit einer Option auf ein weiteres Jahr.

Im vergangenen Sommer lagen die Ozon-Konzentrationen in der Region Basel zwar tiefer als im Vorjahr, aber immer noch deutlich über den Grenzwerten der Luftreinhalte-Verordnung.

Mit zusätzlichen Städtepartnerschaften mit Abidjan (Elfenbeinküste) und einer Stadt in einem Erstfluchtland im Nahen Osten will die Basler Regierung "ein Zeichen der Solidarität setzen".

Teilerwerbstätigen Beziehenden von Ergänzungsleistungen und Beziehenden von Ergänzungsleistungen, die zu einer medizinischen Behandlung fahren, werden im Baselbiet die Kosten für Schutzmasken mit pauschal 30 Franken vergütet.

Ralph Lewin und Andreas Sturm stellen sich nach über zehnjähriger Amtszeit nicht mehr für eine Wiederwahl für die nächste Amtsperiode im Bankrat der Basler Kantonalbank zur Verfügung.

Die auslaufenden Verträge von Cheftrainer Marcel Koller und den Assistenztrainern Thomas Janeschitz und Carlos Bernegger mit dem FC Basel werden "im gemeinsamen Einvernehmen" nicht verlängert.

Die auf Gebäudetechnik und Energiekonzepte spezialisierte Rapp Gebäudetechnik AG plant die Konzentration ihrer Geschäftstätigkeit am Standort Münchenstein und erwägt die Schliessung ihrer beiden Filialen in Lausanne und Genf.

Der Baselbieter Landrat wird vorläufig – mindestens bis zu den Herbstferien – weiterhin im Basler Kongresszentrum tagen, wie die Geschäftsleitung beschlossen hat.

Der Kanton Basel-Stadt unterstützt über den Pendlerfonds das Veloverleihsystem Basel mit 2,15 Millionen Franken.

Wegen der Corona-Situation haben der Gewerbeverband und das Erziehungsdepartement entschieden, die 8. Basler Berufs- und Weiterbildungsmesse  vom 15. bis 17. Oktober nicht durchzuführen.

Auf der A2 bei Birsfelden wurde in der Nacht des 3. August ein in der Region wohnhafter Italiener als Raser erwischt, der bei erlaubten 80 mit 140 Stundenkilometern in Richtung Bern/Luzern unterwegs war.

Der Kanton Basel-Stadt, die IWB und Pro Innerstadt Basel gaben heute den offiziellen Startschuss für die Erneuerung der Freien Strasse und der angrenzenden Gassen.

Weil bei Bauarbeiten am Hochbergerplatz ein Stromkabel durchtrennt wurde, kam es am 30. Juli kurz vor 7.30 Uhr in Teilen von Kleinhüningen zu einem Stromunterbruch.

Die Friedhöfe Basel schreiben die Dienstleistungen für die Einsargung und die Überführung von Verstorbenen im Rahmen der unentgeltlichen Bestattung neu aus.

Die Universität Basel hat entschieden, ihren Dies academicus auf Grund der Corona-Pandemie nicht durchzuführen.

Die Baselbieter Corona-Abklärungs- und Teststation befindet sich neuerdings im Spenglerpark in Münchenstein.

Daniela Martin wird neue Geschäftsführerin der Basel Sinfonietta.

Am 8. Juli wurde im Basler Rathaus die Initiative für echten Wohnschutz und das Referendum gegen das "mieterfeindliche Nichtwohnschutzgesetz" eingereicht.

Mit über 4'000 Unterschriften ist in Basel-Stadt das Referendum gegen den umstrittenen Bau des Hafenbeckens 3 zustande gekommen, so dass es am 29. November zur Volksabstimmung kommt.

2. Juli: Einreichung der Initiative "Basel baut Zukunft", die 50 Prozent gemeinnützigen Wohn- und Gewerberaum auf Transformations-Arealen verlangt.

Niggi Rechsteiner übernimmt die Geschäftsführung der Basler "Stiftung Sucht" und folgt damit auf Francesco Castelli, der die Stiftung während neun Jahren geführt hat.

Jeanne Locher, seit 2016 Vizepräsidentin des Gemeinderates, ist mit 1'276 Stimmen neue Gemeindepräsidentin von Münchenstein, während Herausforderer Daniel Altermatt (GLP) auf 906 Stimmen kam.

Eveline Sprecher (SP) wurde in Aesch mit 1'087 Stimmen zur Gemeindepräsidentin gewählt, wobei FDP-Gemeinderat Stephan Hohl 726 Stimmen und Andreas Spindler (SVP) 305 stimmen erzielte.

In Allschwil setzte sich FDP-Gemeindepräsidentin Nicole Nüssli mit 2'989 Stimmen klar gegen Gemeinderat Christoph Morat (SP) durch, der 1'696 Stimmen erzielte.

Mike Keller (FDP) bleibt mit 2'162 Stimmen Binninger Gemeindepräsident; seine grüne Herausforderin, Landrätin Rahel Bänziger Keel, kam auf 1'140 Stimmen.