Kommentare

<< [ 1 | (...) | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | (...) | 257 ] >>

Die Besserwisserei der Unverantwortlichen

Von PETER KNECHTLI

Auf immer breiterer Ebene setzt sich die Erkenntnis durch, dass die sogenannten "Sozialen Medien" weltweit in hohem Mass die Verbreitung von Hetze, Hass und Polarisierung fördern. Was als vermeintlich basisdemokratische Revolution entstand und jedem Individuum "eine Stimme" in der Öffentlichkeit versprach, mutierte im Verlaufe der Jahre zu einem algorithmisch gesteuerten Manipulations-Roboter.
 

Von einem breitflächig angelegten demokratischen Diskurs ist auf Plattformen wie Twitter, Facebook oder Instagram schon lange nichts mehr zu spüren. Wo nicht gerade die Echtzeit-Foto aus der privaten Küche das Licht der Welt erblickt, dominieren Besserwisserei, Rechthaberei und Angriffe bis hin zur systematischen Verspottung und Herabsetzung von Personen des öffentlichen Lebens.
 

Die Entwicklung, wie Gemeinschaftslenkende über die sogenannten "Sozialen Medien", aber auch die klassischen Medien unter Druck gesetzt werden, lässt sich auf lokaler, aber insbesondere auf landesweiter oder internationaler Ebene gut beobachten.

"Scholz will sich nicht zu einem fatalen
historischen Fehler nötigen lassen."

Sei es seit zwei Jahren die Corona-Pandemie oder aktuell die Putin-Invasion in die Ukraine: Der Schwarm der nichtgewählten Besserwisser, der sich gegenüber niemanden verantworten muss, hat Überhand genommen.
 

Man erinnere sich nur an extremistische Corona-Kritiker, die Bundesrat Alain Berset ungestraft einen "Diktator" nannten mit Hilfe von Internet-gestützter Mobilisierung gar den Staat zu destabilisieren versuchten.


Dieses Ausnützen des günstigsten Moments erfolgt bevorzugt in einer Zeit, in der sich Politikerinnen und Politiker selbst mit in einer Notlage wie einer Pandemie oder einem Krieg auf europäischem Boden konfrontiert sehen, die so nicht vorhersehbar war. Statt den gewählten und verantwortlichen Akteuren mit einer Spur Empathie und Vertrauen zu begegnen, wird zum Mittel des Shitstorms gegriffen.
 

Als besonders irritierend empfinde ich derzeit, wie der neugewählte Bundeskanzler Olaf Scholz massenmedial demontiert wird. Da ist das verzweifelte Flehen der ukrainischen Polit-Elite um maximale militärische und finanzielle Hilfe in jeder Beziehung verständlich.
 

Doch die Grenzen sind dort überschritten, wo sensible Interventionen von Nato-Staaten wie insbesondere Deutschland mit unverhohlener moralischer Erpressung erzwungen werden sollen: Wer den Luftraum nicht sperrt und keine schweren Waffen liefert, habe selbst "Blut an den Händen".
 

Das politische Echo entlädt sich sogleich in lautstarker Empörung über die angebliche "Führungslosigkeit des Kanzlers". Dabei kann man nur den Kopf schütteln über die naive Vorstellung von Führung – wenn beispielsweise von Staatsführenden verlangt wird, Art und Zeitpunkt von Waffenlieferungen öffentlich blosszulegen.
 

Nach meiner Wahrnehmung ist es gerade Führungsqualität, die der besonnene Scholz hier zeigt. Seine Zurückhaltung sollte insbesondere auch vom dauerforschen ukrainischen Botschafter Andrij Melnik begriffen werden – so sehr der ukrainische Kampf fraglos auch ein Kampf für Europa ist.

Aber Scholz will sich nicht durch äusseren Druck zu einem fatalen historischen Fehler nötigen lassen: dass Deutschland Auslöser auch eines Dritten Weltkriegs werden könnte. Diese Grundüberlegung, die erstaunlicherweise keine Debatte mit dem nötigen Gewicht würdigt, müsste doch ausgerechnet den Bürgerinnen und Bürgern der Bundesrepublik nicht noch speziell in Erinnerung gerufen werden müssen.
 

Dass Scholz aus diesem Grund der sich aufbauenden ungeheuren Dynamik des Handelns nicht opportunistisch fügt und in eine mögliche nukleare Falle tappt, ist ihm hoch anzurechnen. Er trägt als gewählter Kanzler eine unvorstellbare Verantwortungslast, während sich die Heerscharen nichtoperativer Besserwisser still aus dem Staub machen können, nähme die Entwicklung ihre schlimmstmögliche nukleare Wende.


So sehr staatliche Transparenz wünschens- und fordernswert ist – in Fällen einer "Zeitenwende" ist es klug, dem Gegner die eigenen Pläne nicht auf dem Silbertablett zu servieren. Wenn es um Krieg geht, erst recht nicht.

24. April 2022
 Ihre Meinung zu dieser Kolumne
(Mails ohne kompletten Absender werden nicht bearbeitet)
Peter Knechtli, ist Chefredaktor und Gründer von OnlineReports.ch.

peterknechtli@onlinereports.ch

(Die Kolumnisten sind in ihrer Meinung frei;
sie braucht sich nicht mit jener der Redaktion zu decken.)
https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/echo.gif

"Sie werden zu Staub"

Die nichtoperativen Besserwisser werden zu Staub.


Michael Przewrocki, Basel



"Gratulation"

Gratulation zu Ihrer hervorragenden Kolumne. Besser kann man es meines Erachtens nicht formulieren.


Robert Mesmer, Velke Prilepy (bei Prag)



"Zwei kollektive historische Hypotheken"

Peter Knechtlis lesens-und bedenkenswerte Argumentation zu Besserwisserei und Hetze in "sozialen Medien". Auch seine Überlegungen zum Lavieren des "Fabius Maximus Cunctator" Olaf Scholz verdienen Aufmerksamkeit. Scholz muss mit zwei kollektiven historischen Hypotheken leben: der Wahrnehmung Deutschlands als Auslöser zweier Weltkriege und der von Willi Brandt eingeleiteten Appeasement-Politik gegenüber der Sowietunion und ihrer Rechtsnachfolgerin, der Russischen Föderation. Seine Junior Koalitions-Partner (Grüne und FDP) machen es sich (zu) leicht, diese Hypotheken einfach zu übersehen, und es ist nur zu hoffen, dass sie die Ampel-Koalition nicht sprengen, weil sie zu wenig "maulfaul" sind.

Und noch etwas: Scholz könnte möglicherweise auch ohne das Veto aus Bern zur Ausfuhr von Munition für den Marder gar keine substanzielle materielle Hilfe an doe Ukraine liefern, ohne den ebenfalls seit langem auf Sparflamme gehaltene Ausrüstungsstand der Bundeswehr weiter zu gefährden. So geht es Scholz wie es Wittgenstein einmal salopp formuliert hat: "Worüber man nicht reden kann, darüber soll man schweigen."


Hans-Ulrich Iselin, Riehen



"Die Un-Sozialen Medien"

Wieder ein Stück klarer geworden ist für mich die seit längerer Zeit von meinem jüngsten Enkel (20) schon mehrmals gemachte Äusserung: "Die Sozialen Medien sollten eigentlich die Un-Sozialen Medien heissen." Wie recht er hat.


Bruno Heuberger, Oberwil



"Losdonnern im geschützten Raum"

Danke Peter Knechtli für diesen Artikel. Ja ja ja wie einfach ist es im sogenannt geschützten Raum unreflektiert loszudonnern und wie schwierig und notwendig, differenziert zu bleiben und die Regeln von Anstand, Fairness und Vernunft einzuhalten. Heute sind wir mit Le Pens Nichtwahl nochmals am Desaster vorbeigeschrammt. Bleiben wir besonnen, aber engagiert 


Vera Gerwig, Basel



"Internetdebatten sind selten substanziell"

Danke Peter Knechtli, für diesen  treffenden Kommentar, vortrefflich formuliert. Luzide Persönlichkeiten, wie deutscher Kabarettist, Autor, Musiker, Regisseur und Schauspieler Serdar Somuncu haben diese bösartige Entwicklung schon vor Jahren kommen sehen. "Je mehr Meinungen es gibt und je mehr Möglichkeiten, diese zu verbreiten, desto schwieriger ist die Wahrheit eruierbar. Auch das Dabattieren darüber wird komplexer. Leider nutzen wir die neuen Kommunikationswege des Internets nicht sinnvoll genug. Internetdebatten sind selten substanziell, sondern münden in Beschimpfungen, Oberflächlichkeiten und in Affekten." (bz 11.03.2020)


Pius Helfenberger, Münchenstein



"Zwei kleine Anmerkungen"

Der Kommentar ist bestechend. Trotzdem zwei kleine Anmerkungen seien erlaubt, die das Ganze noch akzentuieren. Unter den von Peter Knechtli bezeichneten Unverantwortlichen gibt es fatalerweise auch Teilnehmende mit gesellschaftlicher/politischer Verantwortung, die wacker aus eigener Besserwisserei oder Hilflosigkeit mehr als nötig mitwirken. Gilt auch für nicht wenige Medienschaffende, zum Beispiel auf Twitter, denen das eigene Medium nicht mehr genug ist oder als Plattform zu wenig genügt. Der Teufelskreis ist auch dem Aufmerksamkeits-Anspruch geschuldet, den andere Foren (leider?) nicht mehr befriedigen können … und darum sind die "sozialen" Medien eine dankbare Alternative.


Niggi Ullrich, Arlesheim



"Guter Aufsatz"

Sehr guter Aufsatz, gratuliere!


Robert Schneeberger, Thürnen



"Die Menschen agieren hemmungslos"

Lieber Peter, du hast sowas von Recht! Die sozialen Medien sind längst nicht mehr sozial. Die Menschen agieren dort hemmungslos. Man kann sich ja so schön hinter dem Computer verstecken. Danke für diesen guten Artikel, der sich eins zu eins auf Politbetriebe in der Schweiz und in anderen Ländern umlegen lässt.


Beatrice Isler, Grossrätin, Basel


www.onlinereports.ch
© Das Copyright sämtlicher auf dem Portal www.onlinereports.ch enthaltenen multimedialer Inhalte (Text, Bild, Audio, Video) liegt bei der OnlineReports GmbH sowie bei den Autorinnen und Autoren. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Veröffentlichungen jeder Art nur gegen Honorar und mit schriftlichem Einverständnis der Redaktion von OnlineReports.ch.

Die Redaktion bedingt hiermit jegliche Verantwortung und Haftung für Werbe-Banner oder andere Beiträge von Dritten oder einzelnen Autoren ab, die eigenen Beiträge, wenn auch mit Zustimmung der Redaktion, auf der Plattform von OnlineReports publizieren. OnlineReports bemüht sich nach bestem Wissen und Gewissen darum, Urheber- und andere Rechte von Dritten durch ihre Publikationen nicht zu verletzen. Wer dennoch eine Verletzung derartiger Rechte auf OnlineReports feststellt, wird gebeten, die Redaktion umgehend zu informieren, damit die beanstandeten Inhalte unverzüglich entfernt werden können.

 

https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/gelesen.gif
"Anpralldämper"

Kantonspolizei Basel-Stadt
in einer Unfallmeldung
vom 7. November 2022
https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

Er dämpft sogar Buchstaben weg.

RückSpiegel


matthiaszehnder.ch nimmt die beiden News-Artikel aus OnlineReports zum Anlass, sich über die schrumpfende Kulturberichterstattung in den Schweizer Medien Gedanken zu machen.

Bajour zitierte OnlineReports in seinem Bericht über die Verwicklung von Bundesratskandidatin Eva Herzog in umstrittene Basler Geschäfte.

In ihrer Recherche über die sterbende Kulturberichterstattung in Basler Medien bezieht sich Bajour auf OnlineReports.

20 Minuten nahm die OnlineReports-Recherche über den Angriff auf den Stiefvater vor dem Muttenzer Gerichtsgebäude auf.

Die Basler Zeitung und die BZ Basel nahmen die OnlineReports-News über die Rückkehr von Christine Keller in den Basler Grossen Rat auf.

In ihrer Analyse über die unklare Gesundheitsversorgung des Laufentals ging die Basler Zeitung auf eine OnlineReports-Recherche ein.

Telebasel konfrontierte die SVP-Regierungsrats-Kandidatin Sandra Sollberger mit einem Kommentar aus OnlineReports (worauf sie die Stellungnahme verweigerte).

Die BZ Basel und die Basler Zeitung nahmen den OnlineReports-Bericht über Pläne zum Abbruch des Spitals Laufen auf.

Die OnlineReports-News über den Wechsel des Telefon-Anbieters durch die Basler Verwaltung wurde von der BZ Basel und Happy Radio aufgenommen.

In seiner Aufstellung über "Politiker, die Wasser predigen und Wein trinken", nahm der Nebelspalter auch auf einen Artikel in OnlineReports Bezug.

20 Minuten griff die OnlineReports-Meldung über einen Autolenker, der bei der verbotenen Fahrt durch eine Einbahnstrasse in Birsfelden eine Radfahrerin schwer verletzte, auf.

Die OnlineReports-Nachricht vom Tod des früheren Baselbieter Regierungsrats Urs Wüthrich nahmen Telebasel, die BZ Basel, die Basler Zeitung, das SRF-Regionaljournal, Prime News, die Nachrichtenagentur SDA, 20 Minuten und Happy Radio auf.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-Recherche über Lärm-Überschreitungen im Osten des Gundeldinger-Quartiers auf.

Auf die OnlineReports-News über den Rücktritt der Laufener Finanzkommission reagierte die BZ Basel mit einem Nachzug.

Die Basler Zeitung nahm in ihrer Analyse der Basler FDP auf einen OnlineReports-Artikel aus dem Jahr 2005 Bezug.

Die BZ Basel nahm in ihrem Bericht über den Protest gegen entwässerte Basler Brunnen auf OnlineReports Bezug.

Die OnlineReports-News über stehengelassene BVB-Buspassagiere wurde von der BZ Basel aufgenommen.

Die BZ Basel und die Basler Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die Aufnahme von Frauen in die drei Kleinbasler Ehrengesellschaften auf.

Die BZ Basel zog die OnlineReports-News über Login-Probleme bei der Basler Kantonalbank (BKB) nach. Ebenso das Regionaljournal, das aber keine Quelle nannte.

Die BZ Basel und das SRF-Regionaljournal nahmen die OnlineReports-Meldung vom Tod des ehemaligen Baselbieter LdU-Nationalrats Claudius Alder auf.

In ihrem Bericht über den Störungs-Aufruf von "Basel nazifrei" zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


Nicola Goepfert, seit Juni Mitglied des Basler Grossen Ratse, wurde als neuer Co-Präsident der Links-Partei "Basta" gewählt.

Heiko Vogel (47), der frühere Cheftrainer, kehrt am 1. Januar 2023 als Sportdirektor zum FC Basel zurück, um den "gesamten operativen Fussball-Alltag des FCB" zu verantworten.

Die Baselbieter Regierung hat die Mietung von Räumlichkeiten für das Amt für Migration und Bürgerrecht im Helvetia Tower in Pratteln beschlossen.

Auf die im Februar zurücktretende "Basta"-Grossrätin Beatrice Messerli (70) wird die Präsidentin des Jungen Grünen Bündnisses Nordwest, die Klimaaktivistin Fina Girard (Jahrgang 2001) folgen.

Lorenz Amiet, bisher Vizepräsident, wird neuer Präsident der SVP-Grossratsfraktion als Nachfolger von Pascal Messerli, der neu Parteipräsident wurde.

In Lörrach bewarf dieser Tage ein Unbekannter die Fassade der Synagoge der Israelitischen Kultusgemeinde mit Eiern.

Am Riehenring entsiegelt das Basler Bau- und Verkehrsdepartement als Versuch ab 31. Oktober insgesamt 14 Parkfelder, so dass dort zukünftig Regenwasser in den Untergrund geleitet wird.

Witterungsbedingt muss die Eröffnung der Kunsteisbahn Eglisee in diesem Jahr um zwei Wochen nach hinten verschoben werden, nämlich auf den 12. November.

Ab 1. November müssen sämtliche Personen, die den Kanton in strategischen Führungsorganen der Beteiligungen des Kantons Basel-Landschaft vertreten, ihre Vergütungen offenlegen.

Der Kanton Baselland beteiligt sich mit 900'000 Franken an der von der Wirtschaftskammer organisierten grössten Berufswahlmesse der Schweiz.

Am 29. Oktober, ab 10.15 Uhr, findet an der Oristalstrasse 100 A in Liestal die öffentliche Fahrzeug-Versteigerung von rund 140 Velos diverser Marken, 4 Autos (BMW X6 xDrive30d, Honda Civic 2.0i Typ R, VW T5 Kombi D 4M BMT, VW Polo Blue GT) und ein Arbeitsanhänger (BZS MA MA MA) statt.

Die Kunsteisbahn Margarethen eröffnet am 22. Oktober, die Eislaufsaison und eine Woche später; ab dem 29. Oktober, ist auch die Kunsteisbahn Eglisee geöffnet.

Die Evangelische Volkspartei Baselland (EVP) feierte am vergangenen 9. Oktober mit Partei- und ihren 100. Geburtstag.

Das Bau- und Verkehrsdepartement erteilt der Wyniger Gruppe den Zuschlag für den Betrieb der Flora-Buvette ab 2023; es soll sich um die "erste klimaneutrale Buvette" handeln.

Per 1. Januar 2023 übernimmt Christopher Henry Tütsch (49) die Geschäftsleitung des Ausländerdienstes Baselland als Nachfolger von Oliver Bolliger, der zum selben Zeitpunkt die Geschäftsleitung der Stiftung Wohnhilfe in Basel übernimmt.

Die Delegierten des Gewerbeverbandes Basel-Stadt haben am 20. September Hansjörg Wilde zum neuen Präsidenten gewählt.

Nach einjährigem Studium am Basler Gymnasium Kirschgarten konnten dieses Jahr 65 junge Erwachsene ihre Passerelle-Ausweise entgegennehmen, die ihnen nach der Berufs- oder Fachmatur den Zugang zu sämtlichen Studiengängen an den Schweizer Hochschulen ermöglichen.

In Muttenz beim Hallenbad beginnen im September /Oktober die Bohrarbeiten zur Erkundung des Untergrundes, da es dort zu Dolineneinstürzen und grossflächigen Absenkungen gekommen ist.