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Diese TV-"Arena" gehört abgeschafft

Von PETER KNECHTLI

Für kurze Zeit versetze ich mich in die Lage von SP-Nationalrat Eric Nussbaumer, SVP-Nationalrat Sebastian Frehner oder Daniel Lampart, den Chefökonomen des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes, und frage mich: Was geht in ihrem Innersten wohl vor, wenn sie nach einer Teilnahme an der "Arena" das Studio des Schweizer Fernsehens verlassen und sich ihrerseits fragen, was von ihrer Botschaft beim helvetischen TV-Publikum wohl angekommen ist.

Die Antwort dürfte sein: nichts.

Wer sich freitagabends die Mühe macht, gut eine Stunde hinzusitzen, um anschliessend um eine ernsthafte Fernsehstunde aufgeklärter zu sein, kann sich den Versuch vorläufig ersparen.

Moderator Jonas Projer hatte es als Brüsseler EU-Korrespondent im Publikum zu berechtigter Bekanntheit geschafft mit seinen auf die Schweizer Relevanz herunter gebrochenen Informationen und Analysen.

Seit Projer die "Arena" übernommen hat, ist die "innenpolitische Diskussionsplattform der Schweiz" (Selbstdeklaration) im gleichen Mass zu einem Stammtisch-Spektakel verkommen wie er sich als Moderator zum Selbstdarsteller umbaute und nicht vor dem branchenüblichen Tabu zurückschreckte, sein Publikum auch in private Details wie seine fünf Kinder (Chapeau! Chapeau!) einzuweihen.


"Projer inszeniert politische Debatten
als Unterhaltungs-Geschwätz."


D
abei trieb der 37-Jährige das ohnehin angejahrte Debatten-Format vollends an den Rand des Abgrunds – oder zumindst in die von Verwirrung im Stil eines Hühnerhof-Gegackers geprägten Alterssprödheit. Treibende Kraft des Versuchs, politische Debatten als Unterhaltungs-Diarrhoe zu inszenieren, ist Projer selbst.

Kaum versucht eine Protagonistin, einen Gedanken zu formulieren, wedelt er möglichen Opponenten bereits animierend zum Gegenangriff zu, fährt verbal selbst in die Parade oder versucht, in einem Satz "zusammenzufassen", was der Redner soeben in zwei Sätzen erklärt hat. Seine Strategie, das Sendungsziel zu erreichen, scheint zu sein: Je geiler (er nennt es "lebhafter"), desto mehr Studiogäste dreinschwatzen. Wenn er versucht, wie everybodys darling herumzutänzeln oder Gästen applausheischend zu schmeicheln, entgleitet ihm das Thema vollkommen.

Es ist für den Zustand der politischen Debattierkultur bezeichnend und gleichzeitig niederschmetternd zu erkennen, dass die einzige wirklich "innenpolitische Diskussionsplattform der Schweiz" nichts anderes bietet als eine Überblendung von Geschwätz, von dem sich jeder ernsthafte Politiker distanzieren müsste (was er aber nicht macht, weil gut für die Bekanntheit). Dieses Format, welches das Publikum ratlos und leer zurücklässt, gehört in dieser Form abgeschafft.

Es ist doch für jeden Beobachter offensichtlich, dass gar nicht die Vermittlung von Sachpolitik und Standpunkten das Vermittlungsmotiv ist. Was die "Arena" im heutigen abgetakelten Format wirklich bietet, ist eine gute Stunde Zeitvernichtung. Es müsste die gebührenfinanzierten Sendungs-Designer zutiefst deprimieren, wenn Zuschauer – Ausdruck einer Luxus-Nation – auf die "innenpolitische Diskussionsplattform der Schweiz" achselzuckend mit der Bemerkung reagieren: "Das ist halt reine Unterhaltung."

Als Befürworter des öffentlichen Rundfunks erwarte ich eine wöchentliche Freitags-Politsendung, die elementarste Ansprüche an die Informationsvermittlung erfüllt: anständige Gesprächskultur mit Ziel des Erkenntnisgewinns (ausreden lassen, nur Langredner abstellen), wenn möglich ein newsrelevantes Ergebnis, das von andern Medien aufgenommen wird, klarer Fokus auf das Motto der Sendung (unter Verzicht auf die durchaus lustigen animierten Erklär-Videos, sie lenken vom Inhalt ab).

An Jonas Projers Sachkunde habe ich nicht die geringsten Zweifel. Schade nur, dass er seine Rolle als "Arena"-Dompteur fortschreitend missinterpretiert hat: anzuheizen statt zu moderieren. Es wäre ja pikant, wenn er als neuer Chef des "Blick"-Fernsehens seine Sendungen nun genau in eine Richtung steuert, die auch "Blick" beherrscht: die Dinge ohne Schnickschack auf den Punkt zu bringen.

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2. März 2019
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"Ein unerträgliches Geschwätz"

Ihr Artikel trifft es auf den Punkt. Die "Arena" war mal eine Freitagssendung, die man gerne mit Interesse schaute und dadurch Wissen vermittelt bekam und Nutzen daraus ziehen konnte. Aber die Zeiten sind seit langem vorbei. Herr Projer war in Brüssel wirklich gut, aber es ist ein so unerträgliches Geschwätz geworden, das der Knopf zum Abschalten des TV auf die Sekunde seines Auftrittes gedrückt wird!


Urte Dufner, Basel



"Auf RTS ist 'Infrarouge' zu empfehlen"

Glücklicherweise ist die "Arena" nicht "die einzige wirklich 'innenpolitische Diskussionsplattform der Schweiz'". Die Deutschschweiz ist nicht die ganze Schweiz, auch wenn es einzelne Vertreter gelegentlich so sehen wollen. Seit 15 Jahren gibt es auf RTS die Sendung "Infrarouge". Sie wurde vor 15 Jahren zwar der "Arena" nachgebildet, aber in der Zwischenzeit ist erkannt worden, dass eine Selbstdarstellungsshow, wie die von Peter Knechtli sehr treffend beschriebe "Arena", jegliche Beziehung zu einem informativen Journalismus verloren hat.

Unter der Diskussionsleitung von Alexis Favre finden im Sendegefäss "Infrarouge" gegenwärtig jede Woche Diskussionen zu sehr unterschiedlichen, jeweils aktuellen, aber nicht notgedrungen "geilen" Themen statt. Wenn es nicht gerade um Abstimmungsvorlagen geht, sind sie meist mehr mit Fachleuten als mit Politikhirschen besetzt. Die Debatten sind oft heftig, zum Teil witzig, es braucht manchmal Durchsetzungsvermögen für den Gesprächsleiter, um die Ordnung aufrecht zu erhalten, aber: Es wird um die Sache diskutiert und gerungen; und es wird Material für eine informierte Meinungsbildung geboten.

Kurz: Es herrscht Diskussionskultur. Auch dies ist Schweiz - zwar nicht die einzige - aber glücklicherweise doch Schweiz. "Infrarouge" am Mittwoch Abend auf RTS sei allen empfohlen, die genug haben von "Arena" und dergleichen.


Hansjörg Stalder, Basel



"Fasnacht war interessanter"

Sie bringen es auf dem Punkt. Vielen Dank, Herr Knechtli. Es war ärgerlich. Habe dafür die deutsche Fassnacht verfolgt. War schliesslich nicht lehrreicher, aber interessanter!


Gérald Donzé, Dornach



"Das ist keine substanzielle politische Diskussionsrunde"

Eigentlich würde ich im Schweizer Fernsehen gerne eine substanzielle politische Diskussionsrunde sehen. Das ist, Peter Knechtli beschreibt einiges in meinem Sinne, bei der "Arena" nicht der Fall.


Steffi Luethi-Brüderlin, Basel



"Keine Selbstdarstellungs-Plattform"

Projer hatte von Anfang an geglaubt, dieses Sendeformat sei wegen ihm eingerichtet worden. Er hat es bis zum heutigen Tag nicht begriffen, dass eine "Arena" eigentlich nur moderiert werden muss und keine Selbstdarstellungs-Plattform für den Moderator ist. Allerdings war die SRF-Leitung von Anfang an mitschuldig. Irgend jemand musste ja damals diesen einfältigen Moderatoren-Auftritt über die Treppe hinunter – à la Oscar-Verleihung – genehmigt haben.

Im Baselbiet sagt man so salopp "s chunnt nüt Bessers noche". In dem Fall hoffe ich aber doch, daß es der neuen Leitung bei SRF-Deutschschweiz gelingt, eine Verbesserung zu erzielen. Andernfalls soll sie dieses Format abschaffen.


Rudolf Mohler, Oberwil



"Zum Glück geht Projer"

Danke, Peter Knechtli! Nach diesem Kommentar muss ich keinen eigenen Kommentar mehr schreiben: das ganze Ärgernis ist treffsicher schon ausgedrückt. Zum Glück geht der Projer, dilettantischer geht’s nicht mehr!


Dieter Stumpf, Basel



"Etwas aufgewühlt und angewidert"

Das sehe ich genau so wie Peter Knechtli. Diese Art von Kürzest-Statements führt zu einem unsäglichen Hickhack, in dem niemand ausführlich und differenziert seine Meinung darlegen kann. Am Schluss ist man als Zuschauer so klug als wie zuvor. Nur etwas aufgewühlt und angewidert von soviel Infotainement. Kaspar Geiger


Kaspar Geiger, Tenniken



"Exakt beobachtet"

Projer, wie er leibt und lebt. Exakt beobachtet und pointiert abgebildet von Peter Knechtli. Früher war die Arena ein "Ja nicht vergessen einzuschalten". Seit dem Selbstdarsteller Projer kann man sich ruhig etwas früher aufs Ohr legen oder wegzappen.


Karl Pümpin, Gelterkinden



"Ich schaue sicher keine 'Arena' mehr"

Offenbar gehört Peter Knechtli zu den unverwüstlichen Optimisten, die immer noch den Politsendungen des Fernsehens etwas abgewinnen können. Ich habe schon lange resigniert und schaue kein Schweizer Fernsehen mehr und sicher keine "Arena". Es gibt sehr viele gute politische Webseiten, die sehr viel mehr für weniger Geld bieten als unser zwangsfinanziertes Fernsehen.


Alexandra Nogawa, Basel



"Projer hört nicht zu"

Herr Projer hört nicht zu und vertickert seine Meinung, und nur seine Meinung dem Publikum! Er war eine reine Katastrophe!


Albi Meyer, Basel



"Blocher lacht sich ins Fäustchen"

Der "Lohnschutz" wurde am Freitagabend selbst vom Präsidenten des Kaufmännischen Vereins, dem Ständerat des Kantons Zürich, in den Dreck gezogen. Er musste seiner ehemaligen Lebenspartnerin aus Winterthur Geleitschutz geben. - Die Arbeitnehmer vom KV bis zum Bau und Gastgewerbe, von der IT-Branche bis zur Landwirtschaft werden die Leidtragenden sein. Und Blocher – der Profiteur der "Arena" schlechthin – wird sich ins Fäustchen lachen! 


Werner Strüby, Reinach


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Theater Basel

"Milf" im Theater Basel
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"Ein gebrauchter Nachmittag"

BZ Basel
Schlagzeile vom
2. Mai 2022 zur FCB-Niederlage
gegen den FC Zürich
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Eine hochinformative Schlag-Zeile.

RückSpiegel


In ihrem Bericht über den Störungs-Aufruf von "Basel nazifrei" zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Der Tages-Anzeiger bezog sich in seinem Artikel über das "Russengrab" auf dem Friedhof "Hörnli" auf die vorausgegangene OnlineReports-Recherche.

In ihrem Bericht über die Forderung nach einer Neudiskussion über ein Windkrafwerk im Muttenzer Hardacker nimmt die Basler Zeitung auf OnlineReports Bezug.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-News über den Abgang von BLT-Direktor Andreas Büttiker kommendes Jahr auf.

In ihren Bericht über den Streit um öffentliche Wege durch Basler Schrebergärten zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Der SF-Bericht von Schweiz aktuell zitiert OnlineReports mit der Erstmeldung über die defekten Gummieinlagen in Basler Tramschienen.

Die BZ Basel zog die OnlineReports-News über den Wegzug der Bank Vontobel aus der Basler Rittergasse nach.

Die BZ Basel, die Basler Zeitung, das Regionaljournal und 20 Minuten nahmen die OnlineReports-News über beschädigte Gummiprofile auf der Tram-Teststrecke im Gundeldingerquartier auf.

Das Regionaljournal bezog sich in seinem Bericht über die gescheiterte Ausschreibung zum Betrieb des Gärtnerhauses auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung thematisiert den Flächenmiete-Vorschlag von OnlineReports zu einer kantonalen Medienförderung.

Im Bericht über den Ausstieg der BKB aus dem FCB-Sponsoring bezieht sich 20 Minuten auf OnlineReports.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-Erstmeldung über die Planung von fünf Kraftwerken an Birs und Ergolz auf.

In ihrem Artikel über die hohe "Swisslos"-Vergabung an "Primeo Energie" bezieht sich die BZ Basel auf OnlineReports.

Die OnlineReports-Forderung nach kantonaler Medienhilfe nahmen Bajour, das Regionaljournal und die BZ Basel auf.

Die Basler Zeitung beruft sich in ihrem Bericht über den Zubringer Bachgraben auf eine Erstmeldung in OnlineReports.

Die BZ Basel bezieht sich in ihrem Bericht über Gemeindewahlen in Riehen auf OnlineReports.

Im Einspieler zum "Sonntagstalk" nahm Telebasel Bezug auf eine OnlineReports-Kolumne von Andrea Strahm.

Die OnlineReports-News über die Beschwerde gegen "Tempo 30" auf Teilen der Kantonsstrassen wird von der BZ Basel aufgenommen.

Die Badische Zeitung bezieht sich in ihrem Bericht über den Kauf das Kleinbasler Clara-Areals durch den Staat auf OnlineReports.

Im Interview mit dem Medienökonomen Matthias Künzler stellt Bajour die Frage, ob es fair sei, dass OnlineReports, da kostenlos zugänglich, von der Medienförderung nicht profitieren könnte.

Prime News nimmt im Kommentar gegen das "Medienförderungsgesetz" auf die Position von OnlineReports Bezug.

Die BZ Basel und Happy Radio bezogen sich in ihrer Meldung über die Kündgung der Gelterkinder Schulleitung auf eine OnlineReports-News.

Die Badische Zeitung bezog sich in ihrem Bericht über die Absage des internationalen Reitsport-Turniers "CHI Classics" in der St. Jakobshalle auf OnlineReports.

In ihrer Meldung über den Widerstand gegen ein Kirchenglocken-Läutverbot geht die BZ Basel auf OnlineReports ein.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-Meldung über die Traiferhöhung auf den Basler Fähren auf.

Bajour interviewt OnlineReports-Gründer Peter Knechtli zu seiner Ablehnung des vor der Volksabstimmung stehenden "Medienförderungsgesetzes". Die Medienwoche nimmt das Interview auf.

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


Die künftige Direktorin des Basler Waisenhauses ist Anita Conrad, die auf den Ende November 2023 persionierten Uli Hammler folgt.

In der Gemeinderats-Ersatzwahl in Füllinsdorf wurde Christoph Keigel als Kandidat der Ortspartei "Pro Füllinsdorf" und Nachfolger des verstorbenen Beat Keller gewählt.

Die Initiative zum Bau einer neuen Stadthalle für Liestal ist bei einer Stimmbeteiligung von 44 Prozent mit einer Mehrheit von fast 69 Prozent Nein-Stimmen abgelehnt worden.

Einen Unterstützungsbeitrag in Höhe von 25'000 Franken aus dem Swisslos-Fonds hat die Basler Regierung dem türkisch-islamischen Sozial- und Kulturverein an die Infrastruktur von Küche und Aufenthaltsraum am Leimgrubenweg bewilligt.

Lukas Fischler wird neuer Chefarzt Anästhesie, Chief Medical Officer und Mitglied der Geschäftsleitung der Merian Iselin Klinik.

Der bei der Basler Zeitung in Ungnade gefallene Lokalredaktor Daniel Wahl ist in Markus Somms Nebelspalter untergekommen.

Die Gemeinde Reinach budgetierte war ein Defizit von 9,2 Millionen Franken, herausgekommen ist ein Verlust von 440'000 Franken.

Samuel Meyer, Leiter des Geschäftsbereichs Vertrieb der Bank Cler, wird per 1. Mai neuer CEO und Nachfolger von Mariateresa Vacalli.

Bei einem budgetierten Defizit von 5,7 Millionen Franken schliesst die Liestaler Rechnung 2021 nun ausgeglichen ab "dank höherer Steuereinnahmen und tieferen Sozialhilfekosten als erwartet".


Susanne Fisch und Noé Pollheimer sind die Nachfolgenden von Martin Leschhorn Strebel im Präsidium der SP Riehen.


Marc-Oliver Möller wird am 1. August neuer der Zentralen Dienste im Basler Erziehungsdepartement und Nachfolger von Thomas Riedtmann, der im Sommer pensioniert wird.

Der frühere Basler Regierungsrat Baschi Dürr (45) wird Verwaltungsrat bei der Sicherheitsfirma Pantex.

Die Findungskommission für die Direktion des Historischen Museums Basel ab 1. Mai 2024 ist konstituiert und nimmt ihre Arbeit auf, während der Vertrag mit dem interimistischen Direktor Marc Zehntner bis Ende April 2024 verlängert wurde.

Anstelle des zurücktretenden André Auderset soll Anita Treml Nidecker (64) das Präsidium der "Interessen-Gemeinschaft Kleinbasel" (IGK) übernehmen.

Die 35-jährige Zahnärztin Anja von Büren wird per 25. April 2022 neue Baselbieter Kantonszahnärztin und Leiterin des Kantonszahnärztlichen Dienstes im Amt für Gesundheit – als Nachfogerin von Ludmilla Strickler, die in Pension geht.

Für die zurücktretende Grossrätin Grüne Marianne Hazenkamp-von Arx (Riehen) rückt Béla Bartha nach.

In Riehen steigen EVP, Grüne und SP im dritten Wahlgang der Gemeinderatswahlen vom 24. April mit Daniele Agnolazza (EVP) ins Rennen.

Wegen massiven Preissteigerungen der letzten Monate an den internationalen Energiemärkten bei Gas sowie laufenden Investitionen in die CO2-Neutralität erhöhen die IWB die Fernwärmetarife ab 1. April um 12,25 Prozent.

Stephan Erni wird Chefarzt der neuen "Rehaklinik Basel", die in den Neubau Hirzbrunnen des Claraspitals integriert wird.

Die Justiz-, Sicherheits- und Sportkommission (JSSK) des Basler Grossen Rates beantragt dem Plenum einstimmig, der Stimmbevölkerung die Volksinitiative "Abschaffung des Präsidialdepartements und Reduktion der Anzahl der Mitglieder des Regierungsrats von 7 auf 5 Mitglieder" ohne Gegenvorschlag zur Ablehnung zu empfehlen.

Der Betrieb des neuen Tagesrestaurants mit Cateringbetrieb, das derzeit im ehemaligen Ökonomiegebäude der Merian Gärten entsteht, wird von der Christoph Merian Stiftung an das Basler Gastronomieunternehmen "Berest" übertragen.

Das Basler Staatsarchiv sichert die Geschichte der Anti-AKW-Bewegung, die sich in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts im Zusammenhang mit Plänen eines Atomkraftwerks in Kaiseraugst formierte.

Elena Kasper und Clara Bonk, beide 21-jährig, heissen die neuen Co-Präsidentinnen der Baselbieter Juso.

Die Frenkendörfer SP-Landrätin Mirjam Würth tritt per Ende Februar aus dem Landrat zurück, der Birsfelder FDP-Landrat Christof Hiltmann demissioniert per 1. Juni.

Der emeritierte Basler Soziologieprofessor Ueli Mäder wird am 21. März in Stuttgart für sein gesellschaftspolitisches Engagement mit dem Erich Fromm-Preis geehrt.

Aus 573 steuerbezogenen Selbstanzeigen im Jahr 2021 resultierten im Baselbiet zusätzliche Steuererträge in Höhe von 5,6 Millionen Franken.

Im Baselbiet funktionierten 149 von 150 Sirenen beim Test einwandfrei, in Basel-Stadt heulten alle 39 Sirenen ordnungsgemäss auf.

Aufgrund der stark gesunkenen Nachfrage nach Impfungen stellt das Impfzentrum West in Laufen seinen Betrieb Ende Februar 2022 ein.

Die Basler Kantonalbank (BKB) erweitert jetzt ihr Produktangebot für Firmenkunden, weil dort "ein wachsender Beratungs- und Finanzierungsbedarf mit Blick auf den Klimaschutz, aber auch in anderen Bereichen der Nachhaltigkeit" bestehe.

Die Juso-Initiative für ein Gratis-U-Abo für alle Baselbieter und -innen ist mit über 1'900 Unterschriften zustandegekommen.