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Seilschaft und Konkurrenz der CVP-Frauen

Von PETER KNECHTLI

Es gab in der Baselbieter FDP eine Zeit, da waren die Partei-Frauen gut genug für die Hintergrund-Arbeit. Ging es darum, per Mandat in den Glanz der Öffentlichkeit zu treten, schoben sich die Männer wie mit einem entschlossenen Tango-Schritt in den Vordergrund – und gewannen.

Ganz anders bei der CVP, die nun nicht gerade zur emanzipatorischen Avantgarde zählt: Hier bestimmen derzeit die Frauen massgeblich den Kurs. Im Nationalrat gibt Kathrin Amacker, im landrätlichen Fraktionspräsidium Elisabeth Schneider-Schneiter und an der Spitze der Kantonalpartei die junge Sabrina Mohn den Ton an. Und es kommt noch besser: Indem Kathrin Amacker die Karriere-Chance ihres Lebens nutzt und in die Konzernleitung der Swisscom wechselt, rückt Elisabeth Schneider ("ich muss erst noch meinen Mann fragen") in den Nationalrat und gleichzeitig aus dem Kantonsparlament. Und wer rückt für sie in den Landrat nach? Barbara Peterli Wolf, wieder eine Frau. Erfreulich.

 

"Keine andere Partei kann sich mit der
Frauen-Quote der Anti-Quoten-Partei messen."


Keine andere Partei des Kantons kann sich, was führende Funktionen im Polit-Betrieb betrifft, an der Frauen-Quote der der Anti-Quoten-Partei CVP messen. Einzig der durch Unauffälligkeit auffallende Regierungsrat Peter Zwick verteidigt die einstige Männer-Bastion.

Die CVP Baselland scheint nicht nur für politisch ambitionierte Frauen ein ideales Sprungbrett zu sein, sondern auch eine sehr valable Partei für Frauen-Wählende. Kein Wunder, jubilierten die Baselbieter CVP-Frauen und gratulierten ihrer früheren Kantonalpräsidentin zu ihrem "Top-Job".

Dieser Gratulation schliesse ich mich gern an. Allerdings ist festzustellen, dass die ebenso einsatzfreudige wie zielstrebige Kathrin Amacker ihrer bemerkenswerten Polit-Karriere aus ganz persönlichen Gründen ein – vorläufiges – Ende setzte: Sie mochte der äusserst lukrativen, aber auch herausfordernden Berufung in die Swisscom-Konzernleitung aus rundum nachvollziehbaren Gründen nicht widerstehen. Parteiintern ist denn auch die Meinung zu hören, auch Kathrin Amacker habe ihre Partei mitunter als Karriere-Sprungbrett gesehen.

Jedenfalls war ihr Rücktritt aus dem Berner Parlament einzig der Unvereinbarkeit von politischem Mandat und Top-Job zuzuschreiben und nicht Folge einer politischen Lust-Flaute. Ganz im Gegenteil: Kathrin Amacker war, nach nur gut zwei Jahren, erst richtig mit dem Berner "Wurstkessel" vertraut und prädestiniert, zu den ambitionierten Meinungsführenden unter der Bundeshauskuppel zu avancieren. Ihr Abschied aus dem Parlament war denn auch alles Andere als wohlorganisiert. Die grösste Überraschung dürfte er vielmehr für ihre Nachrückende Elisabeth Schneider gewesen sein.

Im Wissen um Einfluss und Meriten eines Nationalratsmandats waren Amacker wie Schneider als entschlossene parteiinterne Konkurrentinnen zu den Nationalratswahlen 2007 angetreten. Wenn zutrifft, was aus Parteikreisen zu hören war, waren die beiden Kandidatinnen gelinde gesagt weit davon entfernt, "dicke Freundinnen" zu werden.

Natürlich hat es Kathrin Amacker nicht geplant, aber Elisabeth Schneider wird in dem ihr bis zum Wahl-Herbst 2011 verbleibenden Jahr ganz mächtig ins Zeug legen müssen, um bei ihrer Kandidatur wenigstens die Spur einer Spur hinterlassen zu können. Immerhin wird ihr ein Bonus schon heute nicht mehr zu entreissen sein: Sie wird mit dem "Bisher"-Bonus in den Wahlkampf steigen können und damit dem Grundstein für eine lange Karriere als Bundesparlamentarier von einer Länge legen können -  sofern nicht frühzeitig das unwiderstehliche Angebot einer Konzernleitung eintrifft.

News: Schneider-Schneiter will nach Bern

11. Mai 2010
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"Ebenso kompetent wie charmant"

Die Frauen in der FDP Baselland leisten schon seit langem einen ganz wesentlichen Beitrag zur politischen Arbeit der FDP und dies nicht "nur" im Hintergrund. Dies begrüsse und schätze ich und alle Männer der FDP ausserordentlich und ausdrücklich.


Die FDP unterscheidet die Bedeutung ihrer Mitglieder unter keinen Umständen nach dem Geschlecht - Frauen und Männer sind jeweils "vollwertige" Teilnehmer an der politischen Arbeit der FDP und das ist gut so. Wenn man sich zum Beispiel die Landratsfraktionen anschaut, wird man feststellen, dass bei der FDP genau 50 Prozent der Fraktionsmitglieder Männer und 50 Prozent Frauen sind. Die FDP-Fraktion hat somit einen höheren Frauenanteil als beispielsweise die SP oder die Grünen mit je etwa 45 Prozent Frauenanteil.


Wir sind stolz auf unsere Politikerinnen und ihre Arbeit, sowie darauf, dass bei uns genau die Hälfte der Fraktion Damen sind, und zwar ebenso kompetente wie charmante.



Daniele Ceccarell, Fraktionspräsident FDP, Pfeffingen



"Was haben denn die Männer gemacht?"

So einen ganz leichten Hauch von Sarkasmus lese ich aus Peter Knechtlis Kommentar heraus. Oder bin ich voreingenommen? Die Betonung auf "Partei als Karrieresprungleiter" ist mir nicht entgangen.


Ja, was haben denn die Männer seit Einführung des Stimm- und Wahlrechts gemacht? Ganz alle waren sie auch nicht Polit-Idealisten. Und der Eine und Andere hat sogar, man höre und staune, die Partei als "Karrieresprungleiter" benützt. Da müsste man den Frauen höchstens zum Vorwurf machen, dass sie sich die falschen Vorbilder auswählen. Aber eine so grosse Auswahl haben sie gar nicht!



Judith Stamm, Luzern


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"Während die Gastronomen und Hoteliers in Basel nach wie vor um jeden Gast froh sind, ätzen ihre Berufskollegen im Tessin über zu viele Touristen."

Basler Zeitung
Newsflash
vom 21. Juli 2020
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Ein Satz zum Ächzen.

RückSpiegel

 

Die BZ nahm die OnlineReports-Geschichte über den Abbruch des Hauses an der Basler Rufacherstrasse 73 auf. Die Basler Zeitung verzichtete auf eine Quellennennung.

Die BZ nahm die OnlineReports-Story über eine umstrittene Eichen-Fällung auf.

In ihrer News über das Debakel um die Wahl des Gemeindepräsidenten in Schönenbuch nahm die Basler Zeitung auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung bezog sich in ihrem Artikel über die Kandidatensuche der Basler SVP auf ein Interview in OnlineReports.

In ihrem Beitrag über den Protest gegen das "General Sutter"-Denkmal in Rünenberg nahm die BZ auf OnlineReports Bezug.

Die BZ zog die OnlineReports-News über den Rücktritt von Beat Jans als IWB-Verwaltungsrat nach.

Auch das Regionaljournal zog die OnlineReports-Geschichte über Probleme in den Familiengärten nach, verzichtete aber vornehm auf eine Quellenangabe.

Die BZ nahm die OnlineReports-Recherche über die erneute Schliessung der Familiengärten an der Landesgrenze auf.

Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Berufung des Staatsanwalts im Fall der FCZ-Schlägerei im Lehenmattquartier auf.

Das Regionaljournal griff die OnlineReports-Geschichte über Kurzarbeit bei BaZ und BZ auf.

Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Stadtpräsidenten-Ambition von Kantonsspital-CEO Jürg Aebi auf.

Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Story über den anstehenden Gerichtsfall zum Rothenflüher Blechpolizisten-Sprenger auf.

In ihrem Basler Medien-Epos nahm die Medienwoche auch auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung, Prime News und die BZ berichteten unter Berufung auf OnlineReports über Adrian Plachesis Abgang bei Telebasel.

In ihren Bericht über den Abbruch des einstigen Kutscherhauses an der Rufacherstrasse in Basel bezogen sich 20 Minuten und die Basler Zeitung auf OnlineReports.

Die BZ nahm auf die OnlineReports-Recherche zum Konkurs der "Gallenacher"-Schule Bezog.

Die BZ nahm die OnlineReports-Meldung über die Beton-Elemente auf dem Basler Centralbahnplatz auf.

Die OnlineReports-News über die technische Panne bei Swisslos wurde von der BZ aufgenommen.

In ihrem Bericht über die Bereitschaft zur Regierungskandidatur von Beatriz Greuter zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die BZ online bezog sich in ihrem Bericht über den Tod des Baselbieter Lehrerverbands-Geschäftsführers Michael Weiss auf OnlineReports.

Die Volksstimme zitierte in ihrem Bericht über den Konkurs von "Die Medienmacher" aus OnlineReports.

Telebasel bezog sich im Bericht über den Widerstand gegen die Basler IBA-Rheinterrassen auf einen Bericht von OnlineReports.

Die Basler Zeitung nimmt in ihrem Bericht über den Neujahrs-Empfang der Handelskammer beider Basel auf OnlineReports Bezug.

Die BZ schrieb in derselben Ausgabe zwei OnlineReports-Meldungen ab, ohne die Quelle zu deklarieren. Wiederholungstat!

In ihrem Bericht über Verkehrsprobleme am Aeschenplatz zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die OnlineReports-Nachricht vom Tod des ersten Baselbieter Kantonsgerichtspräsidenten Peter Meier wurde von der BZ, Telebasel, der Basler Zeitung und vom SRF-Regionaljournal nachgezogen.

Telebasel, die BZ und die Badische Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die technisch bedingte Umkehr einer "Austrian Airlines"-Maschine nach Wien auf

Die Basler Zeitung und die BZ nahmen die OnlineReports-Nachricht zum Tod des Konjunkturforschers Christoph Koellreuter auf.

20 minuten online, Blick, nau.ch, das SRF-Regionaljournal und Telebasel nahmen den OnlineReports-Primeur über den Unfalltod des Basler Umweltschützers Martin Vosseler auf.

nau.ch schrieb die OnlineReports-Recherche über den FDP-Wahlversand an Basler Neu- und Jungwähler zu einem eigenen Artikel um und verwertete auch die OnlineReports-Illustration dazu.

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz

 

Wegen der Corona-Situation haben der Gewerbeverband und das Erziehungsdepartement entschieden, die 8. Basler Berufs- und Weiterbildungsmesse  vom 15. bis 17. Oktober nicht durchzuführen.

Auf der A2 bei Birsfelden wurde in der Nacht des 3. August ein in der Region wohnhafter Italiener als Raser erwischt, der bei erlaubten 80 mit 140 Stundenkilometern in Richtung Bern/Luzern unterwegs war.

Der Kanton Basel-Stadt, die IWB und Pro Innerstadt Basel gaben heute den offiziellen Startschuss für die Erneuerung der Freien Strasse und der angrenzenden Gassen.

Weil bei Bauarbeiten am Hochbergerplatz ein Stromkabel durchtrennt wurde, kam es am 30. Juli kurz vor 7.30 Uhr in Teilen von Kleinhüningen zu einem Stromunterbruch.

Die Friedhöfe Basel schreiben die Dienstleistungen für die Einsargung und die Überführung von Verstorbenen im Rahmen der unentgeltlichen Bestattung neu aus.

Die Universität Basel hat entschieden, ihren Dies academicus auf Grund der Corona-Pandemie nicht durchzuführen.

Die Baselbieter Corona-Abklärungs- und Teststation befindet sich neuerdings im Spenglerpark in Münchenstein.

Daniela Martin wird neue Geschäftsführerin der Basel Sinfonietta.

Am 8. Juli wurde im Basler Rathaus die Initiative für echten Wohnschutz und das Referendum gegen das "mieterfeindliche Nichtwohnschutzgesetz" eingereicht.

Mit über 4'000 Unterschriften ist in Basel-Stadt das Referendum gegen den umstrittenen Bau des Hafenbeckens 3 zustande gekommen, so dass es am 29. November zur Volksabstimmung kommt.

2. Juli: Einreichung der Initiative "Basel baut Zukunft", die 50 Prozent gemeinnützigen Wohn- und Gewerberaum auf Transformations-Arealen verlangt.

Niggi Rechsteiner übernimmt die Geschäftsführung der Basler "Stiftung Sucht" und folgt damit auf Francesco Castelli, der die Stiftung während neun Jahren geführt hat.

Jeanne Locher, seit 2016 Vizepräsidentin des Gemeinderates, ist mit 1'276 Stimmen neue Gemeindepräsidentin von Münchenstein, während Herausforderer Daniel Altermatt (GLP) auf 906 Stimmen kam.

Eveline Sprecher (SP) wurde in Aesch mit 1'087 Stimmen zur Gemeindepräsidentin gewählt, wobei FDP-Gemeinderat Stephan Hohl 726 Stimmen und Andreas Spindler (SVP) 305 stimmen erzielte.

In Allschwil setzte sich FDP-Gemeindepräsidentin Nicole Nüssli mit 2'989 Stimmen klar gegen Gemeinderat Christoph Morat (SP) durch, der 1'696 Stimmen erzielte.

Mike Keller (FDP) bleibt mit 2'162 Stimmen Binninger Gemeindepräsident; seine grüne Herausforderin, Landrätin Rahel Bänziger Keel, kam auf 1'140 Stimmen.

"Teufelhof"-Chef Raphael Wyniger wird neuer Präsident des Basler Hotelier-Vereins und Nachfolger von Felix W. Hauser, der dieses Amt seit 2014 ausübte.

Der Baselbieter FDP-Landrat Heinz Lerf wurde heute Donnerstag, 25. Juni, mit 76 von 81 gültigen Stimmen zum Landratspräsidenten für das Amtsjahr 2020/2021 gewählt.

Die BLT und die AAGL nehmen ab Montag, 29. Juni, den Ticketverkauf durch das Fahrpersonal auf ihrem Liniennetz wieder auf.

Mit Carmen Kolp übernimmt zum 1. Juli erstmals eine Frau die Geschäftsführung der IG Kleinbasel (IGK), als Nachfolger von Benny Zeuggin.

An seiner Sitzung vom 22. Juni wählte der Vorstand der CVP Basel-Stadt Marco Natoli zum neuen Vizepräsidenten.

Nachdem die Baselbieter Polizei ihren Postenbetrieb aufgrund der Corona-Pandemie vorübergehend an einigen zentralen Standorten konzentriert hat, wird sie per 29. Juni alle Polizeiposten wieder öffnen.

OnlineReports-Kolumnistin Andrea Strahm wurde per brieflicher Wahl einstimmig als neue Präsidentin der CVP-Sektion Grossbasel-West gewählt.

Ein Baselbieter Automobilist fuhr mit seinem Mercedes auf einer 80 km/h-Strecke bei Schöftland AG mit 131 km/h in eine Tempokontrolle der Aargauer Kantonspolizei.

Die Gemeinde Gelterkinden ist mit 3'824 Franken pro Kopf (6'300 Einwohnende) verschuldet.