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Ackermann: Das Vehikel im Machtpoker

Von PETER KNECHTLI

Jetzt geht's los. Die ersten publizistischen Böllerschüsse gegen die Basler Regierungspräsidentin Elisabeth Ackermann sind abgefeuert. Erste Kolumnisten wie Patrick Tschan in der "Basler Zeitung" rufen der grünen Politikerin entgegen, es sei "Zeit zu gehen". Und ganz zufällig dürfte der Streit um die Freistellung von Marc Fehlmann, dem Direktor des Historischen Museums Basel, nicht in die Startphase des Regierungs-Wahlkampfs gefallen sein, der am 25. Oktober in seiner ersten Runde entschieden wird.

 

Es wäre sicherlich nicht angebracht, zu behaupten, die Chefin des Basler Präsidialdepartements habe in ihrer ersten Amtsperiode gesprüht vor Entscheidungsfreude und Kreativität, ja vielleicht sogar Originalität gezeigt. Ihre Museumspolitik war kein Glanzlicht, auch wenn ihr ambitiöser 214 Millionen-Plan eines Neubaus, der das Naturhistorische Museum mit dem Staatsarchiv vereinigt, im Mai letzten Jahres eine Mehrheit des Stimmvolks überzeugte.

 

Elisabeth Ackermann ist nicht die leichtfüssige Rhetorikerin im Stil eines Christoph Eymann, der quasi aus dem Nichts an jeden beliebigen Ort gestellt werden und immer noch etwas Gescheites referieren könnte. Das Manuskript ist ihr papierener Teleprompter geblieben, an den sie sich klammert. Warum nur hat die Regierungs-Repräsentantin die gestrige Medienkonferenz von Rot-Grün nicht wenigstens dazu benutzt, die Durchführung des Weihnachtsmarktes, von der Regierung am Dienstag beschlossen, als emotionale Positiv-Nachricht bekanntzugeben!

 

Kein Regierungsmitglied ist ohne Fehler. Fraglos war Ackermann im Museums-Dossier nicht sattelfest und führungsentschlossen. Aber beispielsweise auch Baudirektor Hans-Peter Wessels musste sich in der um einiges gravierenderen Malaise-Akte "BVB" wenig schmeichelhafte Qualifikationen anhören.

"Es geht einzig um die Umkehr
der Machtverhältnisse in der Regierung."

Wenn Ackermann in diesem Wahlkampf am stärksten unter Feuer gerät, ist im Kern nicht nur ihr Leistungsausweis der Grund. Vielmehr gilt die Kritik – vor allem ihrer politischen Gegner – einer anderen Konstellation: Es geht einzig um die Umkehr der Machtverhältnisse in der Regierung.

Wenn Ackermann gestürzt werden kann, wird die seit 16 Jahren andauernde links-grüne Majorität Geschichte sein, auch wenn die drei SP-Kandidierenden gute Wahlchancen haben. Gerade sie haben deshalb ein absolut vitales Interesse an Ackermanns Wiederwahl, weil sie die Hausherrin im Rathaus als Mehrheits-Beschafferin brauchen, um ihre politischen Ziele durchzusetzen. Ziele im übrigen, die über weite Strecken mit jenen der Grünen übereinstimmen.

 

Deshalb bleibt logischerweise jede sozialdemokratische Kritik an der grünen Bündnispartnerin aus. Deshalb betonen die drei SP-Kandidierenden auch gern die "gute Zusammenarbeit" mit dem Präsidialdepartement. Und deshalb vermarktet sich das Quartett auch unübersehbar als symbiotisches "Team", das nur ungeteilt den bisherigen Regierungs-Kurs fahren kann.

 

Damit ist für Ackermann aber noch lange nicht Feierabend. Denn dem in Basel sehr starken rot-grünen Elektorat ist natürlich bewusst, dass es seine Regierungs-Mehrheit nur mit Elisabeth Ackermann für weitere vier Jahre sichern kann. Schon darum wird ihr Name eifrig auf den Wahlzetteln figurieren.

 

Kommt dazu, dass sich das gemeine Wahlvolk in Persönlichkeits-Wahlen nicht leicht von Partei-Aktivisten beeinflussen lässt, sondern vor allem nach eigenem persönlichem Empfinden und weniger aufgrund der Leistungsbilanz entscheidet. Schon Ackermann-Vorgänger Guy Morin, auch er ein Grüner, wurde politisch als "Grüssaugust" verballhornt – und vom Volk trotzdem zweimal problemlos wiedergewählt.

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13. August 2020
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"Traumvorstellungen eines SVP-Politikers"

Nein, es ist kein Gerücht. Der abgehalfterte Landrat Patrick Schäfli verliess mit fliegenden Fahnen die FDP und "politisiert" nun in der SVP, weil ihm die FDP zu links (!) war. Er glaubt auch, von Liestal aus der städtischen Wahlbevölkerung gute Ratschläge erteilen zu müssen und findet doch tatsächlich, renommierte Firmen wie Roche, Novartis oder UBS müssten das linke Basel verlassen und sich irgendwo zwischen Ramlinsburg und Frenkendorf ansiedeln.

Er merkt nicht, dass es gerade die guten Rahmenbedingungen sind, die die Wirtschaft in Basel halten und es der Stadt
erlauben, u.a. kulturelle (Theater), wirtschaftliche und gesundheitspolitische (Unispital) Angebote der Bevölkerung zukommen zu lassen. Dazu braucht es keine Traumvorstellungen eines landschaftlichen SVP-Politikers.


Peter Bächle, Basel



"Links und linksaussen wird wiedergewählt"

Machen Sie sich keine Sorgen. Alles was links und linksaussen ist in Basel-Stadt wird, wiedergewählt. Qualität ist dort nicht relevant. Darum will der Grosse Rat in BS ja das Ausländerstimmrecht von CVP bis zu SP und Grünen einführen.

Das Baselbiet muss einfach aufhören, weiter Gelder nach BS zu transferieren und damit zu verbrennen auf Kosten der Baselbieter Steuerzahlenden.

Vielleicht kommen die renommierten Basler Unternehmen wie Novartis, Roche, UBS und Baloise mal auf die Idee, in einen anderen Kanton wie BL, AG, ZG oder SO zu wechseln. Dann löst sich das Problem von alleine.

Eine Kooperation mit einem linksideologischen Kanton wie BS ist nicht möglich bzw. verfehlt. Jetzt und auch in Zukunft nach den Wahlen BS nicht.


Patrick Schäfli, Liestal


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"Ein gebrauchter Nachmittag"

BZ Basel
Schlagzeile vom
2. Mai 2022 zur FCB-Niederlage
gegen den FC Zürich
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Eine hochinformative Schlag-Zeile.

RückSpiegel


In ihrem Bericht über den Störungs-Aufruf von "Basel nazifrei" zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Der Tages-Anzeiger bezog sich in seinem Artikel über das "Russengrab" auf dem Friedhof "Hörnli" auf die vorausgegangene OnlineReports-Recherche.

In ihrem Bericht über die Forderung nach einer Neudiskussion über ein Windkrafwerk im Muttenzer Hardacker nimmt die Basler Zeitung auf OnlineReports Bezug.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-News über den Abgang von BLT-Direktor Andreas Büttiker kommendes Jahr auf.

In ihren Bericht über den Streit um öffentliche Wege durch Basler Schrebergärten zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Der SF-Bericht von Schweiz aktuell zitiert OnlineReports mit der Erstmeldung über die defekten Gummieinlagen in Basler Tramschienen.

Die BZ Basel zog die OnlineReports-News über den Wegzug der Bank Vontobel aus der Basler Rittergasse nach.

Die BZ Basel, die Basler Zeitung, das Regionaljournal und 20 Minuten nahmen die OnlineReports-News über beschädigte Gummiprofile auf der Tram-Teststrecke im Gundeldingerquartier auf.

Das Regionaljournal bezog sich in seinem Bericht über die gescheiterte Ausschreibung zum Betrieb des Gärtnerhauses auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung thematisiert den Flächenmiete-Vorschlag von OnlineReports zu einer kantonalen Medienförderung.

Im Bericht über den Ausstieg der BKB aus dem FCB-Sponsoring bezieht sich 20 Minuten auf OnlineReports.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-Erstmeldung über die Planung von fünf Kraftwerken an Birs und Ergolz auf.

In ihrem Artikel über die hohe "Swisslos"-Vergabung an "Primeo Energie" bezieht sich die BZ Basel auf OnlineReports.

Die OnlineReports-Forderung nach kantonaler Medienhilfe nahmen Bajour, das Regionaljournal und die BZ Basel auf.

Die Basler Zeitung beruft sich in ihrem Bericht über den Zubringer Bachgraben auf eine Erstmeldung in OnlineReports.

Die BZ Basel bezieht sich in ihrem Bericht über Gemeindewahlen in Riehen auf OnlineReports.

Im Einspieler zum "Sonntagstalk" nahm Telebasel Bezug auf eine OnlineReports-Kolumne von Andrea Strahm.

Die OnlineReports-News über die Beschwerde gegen "Tempo 30" auf Teilen der Kantonsstrassen wird von der BZ Basel aufgenommen.

Die Badische Zeitung bezieht sich in ihrem Bericht über den Kauf das Kleinbasler Clara-Areals durch den Staat auf OnlineReports.

Im Interview mit dem Medienökonomen Matthias Künzler stellt Bajour die Frage, ob es fair sei, dass OnlineReports, da kostenlos zugänglich, von der Medienförderung nicht profitieren könnte.

Prime News nimmt im Kommentar gegen das "Medienförderungsgesetz" auf die Position von OnlineReports Bezug.

Die BZ Basel und Happy Radio bezogen sich in ihrer Meldung über die Kündgung der Gelterkinder Schulleitung auf eine OnlineReports-News.

Die Badische Zeitung bezog sich in ihrem Bericht über die Absage des internationalen Reitsport-Turniers "CHI Classics" in der St. Jakobshalle auf OnlineReports.

In ihrer Meldung über den Widerstand gegen ein Kirchenglocken-Läutverbot geht die BZ Basel auf OnlineReports ein.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-Meldung über die Traiferhöhung auf den Basler Fähren auf.

Bajour interviewt OnlineReports-Gründer Peter Knechtli zu seiner Ablehnung des vor der Volksabstimmung stehenden "Medienförderungsgesetzes". Die Medienwoche nimmt das Interview auf.

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


Die künftige Direktorin des Basler Waisenhauses ist Anita Conrad, die auf den Ende November 2023 persionierten Uli Hammler folgt.

In der Gemeinderats-Ersatzwahl in Füllinsdorf wurde Christoph Keigel als Kandidat der Ortspartei "Pro Füllinsdorf" und Nachfolger des verstorbenen Beat Keller gewählt.

Die Initiative zum Bau einer neuen Stadthalle für Liestal ist bei einer Stimmbeteiligung von 44 Prozent mit einer Mehrheit von fast 69 Prozent Nein-Stimmen abgelehnt worden.

Einen Unterstützungsbeitrag in Höhe von 25'000 Franken aus dem Swisslos-Fonds hat die Basler Regierung dem türkisch-islamischen Sozial- und Kulturverein an die Infrastruktur von Küche und Aufenthaltsraum am Leimgrubenweg bewilligt.

Lukas Fischler wird neuer Chefarzt Anästhesie, Chief Medical Officer und Mitglied der Geschäftsleitung der Merian Iselin Klinik.

Der bei der Basler Zeitung in Ungnade gefallene Lokalredaktor Daniel Wahl ist in Markus Somms Nebelspalter untergekommen.

Die Gemeinde Reinach budgetierte war ein Defizit von 9,2 Millionen Franken, herausgekommen ist ein Verlust von 440'000 Franken.

Samuel Meyer, Leiter des Geschäftsbereichs Vertrieb der Bank Cler, wird per 1. Mai neuer CEO und Nachfolger von Mariateresa Vacalli.

Bei einem budgetierten Defizit von 5,7 Millionen Franken schliesst die Liestaler Rechnung 2021 nun ausgeglichen ab "dank höherer Steuereinnahmen und tieferen Sozialhilfekosten als erwartet".


Susanne Fisch und Noé Pollheimer sind die Nachfolgenden von Martin Leschhorn Strebel im Präsidium der SP Riehen.


Marc-Oliver Möller wird am 1. August neuer der Zentralen Dienste im Basler Erziehungsdepartement und Nachfolger von Thomas Riedtmann, der im Sommer pensioniert wird.

Der frühere Basler Regierungsrat Baschi Dürr (45) wird Verwaltungsrat bei der Sicherheitsfirma Pantex.

Die Findungskommission für die Direktion des Historischen Museums Basel ab 1. Mai 2024 ist konstituiert und nimmt ihre Arbeit auf, während der Vertrag mit dem interimistischen Direktor Marc Zehntner bis Ende April 2024 verlängert wurde.

Anstelle des zurücktretenden André Auderset soll Anita Treml Nidecker (64) das Präsidium der "Interessen-Gemeinschaft Kleinbasel" (IGK) übernehmen.

Die 35-jährige Zahnärztin Anja von Büren wird per 25. April 2022 neue Baselbieter Kantonszahnärztin und Leiterin des Kantonszahnärztlichen Dienstes im Amt für Gesundheit – als Nachfogerin von Ludmilla Strickler, die in Pension geht.

Für die zurücktretende Grossrätin Grüne Marianne Hazenkamp-von Arx (Riehen) rückt Béla Bartha nach.

In Riehen steigen EVP, Grüne und SP im dritten Wahlgang der Gemeinderatswahlen vom 24. April mit Daniele Agnolazza (EVP) ins Rennen.

Wegen massiven Preissteigerungen der letzten Monate an den internationalen Energiemärkten bei Gas sowie laufenden Investitionen in die CO2-Neutralität erhöhen die IWB die Fernwärmetarife ab 1. April um 12,25 Prozent.

Stephan Erni wird Chefarzt der neuen "Rehaklinik Basel", die in den Neubau Hirzbrunnen des Claraspitals integriert wird.

Die Justiz-, Sicherheits- und Sportkommission (JSSK) des Basler Grossen Rates beantragt dem Plenum einstimmig, der Stimmbevölkerung die Volksinitiative "Abschaffung des Präsidialdepartements und Reduktion der Anzahl der Mitglieder des Regierungsrats von 7 auf 5 Mitglieder" ohne Gegenvorschlag zur Ablehnung zu empfehlen.

Der Betrieb des neuen Tagesrestaurants mit Cateringbetrieb, das derzeit im ehemaligen Ökonomiegebäude der Merian Gärten entsteht, wird von der Christoph Merian Stiftung an das Basler Gastronomieunternehmen "Berest" übertragen.

Das Basler Staatsarchiv sichert die Geschichte der Anti-AKW-Bewegung, die sich in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts im Zusammenhang mit Plänen eines Atomkraftwerks in Kaiseraugst formierte.

Elena Kasper und Clara Bonk, beide 21-jährig, heissen die neuen Co-Präsidentinnen der Baselbieter Juso.

Die Frenkendörfer SP-Landrätin Mirjam Würth tritt per Ende Februar aus dem Landrat zurück, der Birsfelder FDP-Landrat Christof Hiltmann demissioniert per 1. Juni.

Der emeritierte Basler Soziologieprofessor Ueli Mäder wird am 21. März in Stuttgart für sein gesellschaftspolitisches Engagement mit dem Erich Fromm-Preis geehrt.

Aus 573 steuerbezogenen Selbstanzeigen im Jahr 2021 resultierten im Baselbiet zusätzliche Steuererträge in Höhe von 5,6 Millionen Franken.

Im Baselbiet funktionierten 149 von 150 Sirenen beim Test einwandfrei, in Basel-Stadt heulten alle 39 Sirenen ordnungsgemäss auf.

Aufgrund der stark gesunkenen Nachfrage nach Impfungen stellt das Impfzentrum West in Laufen seinen Betrieb Ende Februar 2022 ein.

Die Basler Kantonalbank (BKB) erweitert jetzt ihr Produktangebot für Firmenkunden, weil dort "ein wachsender Beratungs- und Finanzierungsbedarf mit Blick auf den Klimaschutz, aber auch in anderen Bereichen der Nachhaltigkeit" bestehe.

Die Juso-Initiative für ein Gratis-U-Abo für alle Baselbieter und -innen ist mit über 1'900 Unterschriften zustandegekommen.