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Das Tabu Zolli im Strudel des Ozeaniums

Von PETER KNECHTLI

Selten erregt ein Bauprojekt von 28 Metern Höhe die Gemüter so sehr wie das geplante Ozeanium des Basler Zoos auf der Heuwaage. Dies wurde mir erst bewusst, als unsere damalige Kolumnistin Sarah Bühler vor knapp zwei Jahren unter dem Titel "Ozeanium: Keine Sicht aufs Mittelmeer" einen kritischen Text veröffentlichte, der sofort ungewöhnlich viele – und in überwiegender Mehrheit ebenso kritische – Reaktionen auslöste.

Bis dahin schien mir der Bau dieses Meerestier-Museums mit Live-Charakter mehr oder weniger unbestritten. Doch offensichtlich hat sich in den Urtiefen des kollektiven Bewusstseins unbemerkt von den öffentlichen Sensoren ein kritisches Sediment gebildet, das nun im Abstimmungskampf um das Ozeanium unerwartet kraftvoll an die Oberfläche gespült wird.

Es gibt in Basel mindestens vier Tabu-Reservate, die höchst ungern grundsätzliche Kritik ertragen: Die Fasnacht, der FCB, Roger Federer – und der Zolli. Wer nicht dafür die einsteht, ist kein Basler: Nur schon leise Skepsis ist die Vorstufe des Verrats. Infrage stellen ist gesellschaftlich geächtet.


"Die kritische Stimme des Zoos
war öffentlich nicht wahrnehmbar."


D
as ist aus dem Blickwinkel zu verstehen, dass diese Reservate im Verlaufe ihrer Existenz riesigen Menschenmengen Wir- und Glücksgefühle vermittelt hätten und nicht einzusehen sei, was daran verwerflich sein könnte. Der Zolli ist nicht nur räumlich, sondern auch emotional eine geschützte Kammer. Zahllose Eltern-Generationen mit ihren Sprösslingen haben in ihm eine intime künstliche Tierwelt erlebt, gehalten auf einem immer perfektionierteren Niveau.

Es kann dem Zoo nicht abgesprochen werden, dass er wertvolle Forschung betreibt und unter den gegebenen Umständen alles unternimmt, um seinen in Ställen, Becken, Aquarien und Freiluft-Gehegen anvertrauten Kreaturen ein würdiges Dasein zu ermöglichen. Das attestieren ihm selbst Ozeanium-Kritiker, die nicht die Institution an sich in Frage stellen.

Aber Zolli-Kritiker hat es, wenn auch in geringer Zahl, immer gegeben. Nur äusserten sie ihre Position ausschliesslich hinter vorgehaltener Hand. Auch nicht alle Eltern verspürten nur Wohlgefühl angesichts der Mauern, Zäune und Glasscheiben, hinten denen Wildtiere zum Entzücken der Menschheit ihr Leben fristen. Aber diese Eltern werden entschädigt mit den Gefühlen der Entzückung, die das Betrachten der zoologischen Lebewesen bei ihnen, sicher aber bei ihren Kindern auslösen. Auch wenn die Besucherfrequenzen einmal nicht nach oben zeigen, bewegt sich der Zolli mit Sicherheit marktkonform: Die Nachfrage nach derart intensiven Tierbegegnungen ist unstillbar.

Doch Tabus können gefährlich sein. Denn nun scheint auch die operative und sympathisierende Welt des Zolli von der Opposition gegen das Ozeanium überrascht worden zu sein. Flugs erklärte sich die grüne Insel mitten in der Stadt zur "Bildungsinstitution" und repetiert keine Aufgabe lieber als jene der "Sensibilisierung".

Gerade diese Wirkung hat der Zoo in der Vergangeheit nicht oder mindestens in viel zu geringem Umfang entfaltet. Seine Stimme gegen den Verlust der Artenvielfalt, die Vermüllung der Weltmeere, die Zerstörung der Korallenriffe und die Inkaufnahme des Plastic-Tods zahlloser Meerestiere als Kollateralschaden einer Gesellschaft, die die Ozeane weiterhin als Schutthalden begreift, war in der Öffentlichkeit nicht deutlich und nachhaltig wahrnehmbar. Im Umfeld der globalen Gefährdung kann die Rolle des Zoos – der zoologischen Gärten schlechthin – als Heile Welt-Oase nicht mehr genügen.

Die Abstimmung über das Ozeanium ist kein Plebiszit über den Zolli als Institution. Aber egal, ob das Meeres-Aquarium nun angenommen oder abgelehnt wird, eines ist sicher: Der Zoo Basel wird in seiner Aussenwirkung nicht mehr derselbe sein können wie bisher. Seine Identität als "Jöööh"-Dorado muss durch die Rolle als ernsthafter Aufklärer und Warner erweitert werden. Er muss seine Stimme gegen die fortschreitende Vernichtung der Tier- und Wasserwelt erheben, die er konserviert.

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30. April 2019
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"Stark-Polemik absolut fehl am Platz"

Dass Roland Stark keine besseren Argumente hat, als die Ozeanium – Gegner mit Donald Trump zu vergleichen erstaunt mich. In dieser, eigentlich unpolitischen Diskussion finde ich seine Polemik unter dem Titel "Pure Heuchelei" absolut fehl am Platz. Die "Halbwahrheiten", oder vielleicht auch nur Abschreibefehler, finden sich im Ratschlag der Regierung und auf der Ozeanium-Website bei den verwendeten Zahlen. Denn bei dem angegeben Volumen von 4'600 m3 (Ratschlag) und einem jährlichen Wasserverbrauch von 20'000 m3 (Website) müsste das Wasser innerhalb von 12 Monaten mehr als viermal gewechselt werden. Oder handelt es sich eventuell doch um eine grössere Wassermenge als 4’600 m3 welche die bis zu 8 Meter hohen Aquarien benötigen? Ich vermute, dass sich hier ganz einfach ein kleiner Rechenfehler eingeschlichen hat. Ohne böse Absichten, einfach so.


Bruno Mazzotti, Riehen



"Der Zolli muss sich umgewöhnen"

Ich glaube gerne, dass Zolli-Verantwortliche und einige Zolli-Freunde erstaunt sind, dass dem Projekt Ozeanium nun so viel Kritik, so viele vielleicht unangenehme Fragen entgegenschlagen. Bislang war der Zolli gewöhnt, dass alles "durchgewunken" wurde, was er wünschte. Jetzt muss er sich umgewöhnen, und einige Zolli-Freunde und -Freundinnen auch.

Ich gestehe als Ozeaniums-Gegnerin: Auch mich macht die aufgeheizte Stimmung perplex. Mich macht es traurig, dass nicht mehr auf sachlicher Ebene diskutiert werden kann (was auf Social Media abläuft, schlägt momentan alle Rekorde…). Von meiner Seite aus kommt kein "Hass" und kein "Unverständnis", Herr Schmidt. Sondern einfach eine Meinung, die von der des Zollis abweicht, basierend auf einigen Fragen betreffs Tierwohl, Energieverbrauch, Verkehrskonzept, pädagogischem Nutzen etc.

Solche Fragen müssen und dürfen gestellt werden. Uns deswegen, wie in einem anderen Kommentar geschehen, mit Herrn Trump zu vergleichen und unsere Argumente pauschal (ohne weitere Untermauerung…) als "fake news" ("Halbwahrheiten, Lügen") und unser Tun als "Heuchelei" anzuprangern, erscheint mir bedeutend aggressiver als alles, was "die ablehnende Seite" bislang in ihrer Kampagne vorgebracht hat.


Andrea Bollinger, Basel



"Perplex über aufgeheizte Diskussion"

Ich gestehe, dass mich die an- und aufgeheizte Diskussion über das Ozeanium perplex lässt. Ich kann mir nicht erklären, weshalb dieses Projekt so viel Kritik hervorruft und so viele negative Reaktionen provoziert. Aber ich bin ja auch schon ü 60 und muss nicht alles verstehen können.

Für dieses mal hilft mir auch der wie immer einfühlsame Kommentar des Herausgebers nicht. Ich verstehe einfach nicht, was an diesem grossen Aquarium so schlimm sein soll. Man kann diese Vorlage annehmen – kein Beinbruch. Man kann sie ablehnen – auch kein Beinbruch. Ob ja, ob nein – die Welt wird nicht untergehen.

Aber warum so viel Hass? Warum so viel Unverständnis, vor allem auf der ablehnenden Seite? Ich wohne zum Glück auf dem Land, und kann nicht abstimmen. So bleibt mir zumindest die Entscheidung erspart. Aber als Basler im Herzen frage ich mich schon…


Urs Peter Schmidt, Bennwill



"Pure Heuchelei"

Faktenprüfer in den USA haben festgestellt, dass der amerikanische Präsident im Schnitt täglich 26 falsche oder irreführende Aussagen verbreitet. Der harte Kern der Ozeanium-Gegner um die Weber-Stiftung arbeitet mit allen Kräften daran, Donald Trump in diesem Bereich ein- und dann auch noch zu überholen. Es ist deshalb pure Heuchelei, wenn jetzt in den Leserbriefen der sachliche Kommentar von Peter Knechtli gelobt und den Argumenten der Befürworter gegenübergestellt wird. Wer seine Kampagne vom Start bis ins Ziel auf Halbwahrheiten und Lügen aufbaut, darf sich über die harschen Reaktionen nicht wundern.


Roland Stark, Basel



"Nach spätestens zehn Jahren uninteressant"

Danke an Peter Knechtli. Da die Argumente, die gegen ein "Ozeanium" sprechen, vielschichtig und zahlreich sind, möchte ich gerne noch vier erwähnen.

Ein Geschenk für Basel? Der Zolli wirbt damit, dass das "Ozeanium" die Steuerzahlenden nichts kostet. Das stimmt insofern, dass 100 Millionen Spendenfranken statt in sinnvolleren Projekten an der Heuwaage stranden. Aber die Betriebskosten von 8 bis 10 Millionen Franken pro Jahr muss der Zolli zuerst einmal erwirtschaften. Die Erfahrung zeigt, dass Grossaquarien nach spätestens zehn Jahren uninteressant werden. Oder glauben Sie, dass Sie das "Ozeanium" so regelmässig besuchen würden, wie den Zolli oder die Langen Erlen? Die Eintrittspreise werden teuer sein, ebenso das Kombiticket mit dem bestehenden Areal. Rentiert das "Ozeanium" nicht, wird der Kanton finanziell einspringen müssen. Verhindern wir lieber jetzt, dass sich der Zolli übernimmt, als dass wir ihn später mit Steuergeldern retten müssen.

Einen Unort aufwerten? Die "Ozeanium"-Fans unter den Architekten und Städteplanenden reden gerne vom "Unort Heuwaage". Doch mit der Renaturierung des Nachtigallenwäldeli hat sich einiges zum Positiven verändert. Was jetzt noch fehlt, ist eine gute Idee, um den Park an die Steinenvorstadt anzubinden. Das "Ozeanium" jedoch ist genau das Gegenteil dieser verbindenden Idee. Es wertet den Platz nicht auf, sondern stellt ihn mit einem fast fensterlosen, knapp 30 Meter hohen Lehmklotz zu. Es privatisiert damit fast den ganzen öffentlichen Raum. Mit lediglich 50 Franken Baurechtszins pro Jahr erhält der Zolli das Areal erst noch praktisch geschenkt (von wegen "kostet die Steuerzahlenden nichts…"). Wussten Sie übrigens, dass fast alle Fische unterirdisch gehalten und ausgestellt würden? Im Lehmbau werden nur die Pinguine, Schulungsräume und ein Restaurant untergebracht. Vom alten IWB-Gebäude bis zum Heuwaageviadukt müsste alles ausgehoben werden – eine gigantische Baustelle.

Aber dann baut es ein kommerzielles Unternehmen? Kein privates Unternehmen wird dieses Risiko auf sich nehmen, da der Widerstand der Gegnerschaft und dem Tierschutz stark ist und auch über die Grenzen Wirkung zeigen wird    

Müssen wir mithalten? Der Zolli glaubt, das "Ozeanium" sei ein Konkurrenzvorteil gegenüber anderen Tierpärken. Ich finde, unser Zolli hat dieses Hochrüsten nicht nötig, schon gar nicht auf Kosten der Meeresbewohner. Er soll weitermachen wie bisher und seine jetzigen BewohnerInnen in möglichst idealen Bedingungen halten.


Sasha Mazzotti, Grossrätin SP, Theaterschaffende, Kindergärtnerin, Riehen



"Volles Vertrauen dem Zolli gegenüber"

Könnte diese Sicht der Dinge, die hier in diesem Artikel beschrieben werden, damit zusammen hängen, dass wir in einer Konsumgesellschaft leben? Ich möchte mal wissen, welcher Zollibesucher sich intensiv mit der Art und Weise des Zolli-Handelns auseinander gesetzt hat – ich glaube, es sind nicht gar so viele. Der grösste Teil der Besuchenden konsumiert und gestaltet einen schönen Tag in dieser Oase des Wohlfühlens für uns Menschen.

Wenn man aber genau hinschaut, entdeckt man, wie hoch die Professionalität des Zollis geworden ist. Sie "führen" aus nachvollziehbaren Gründen nicht mehr alle Tiere (zum Beispiel die Eisbären). Sie bauen für die verbleibenden Tiere artgerechter. Die neuen Häuser werden nach neuesten wissenschaftlichen Forschungen und Erkenntnissen nicht nur der Tierhaltung sondern auch in Bezug auf den Energieverbrauch gebaut.

Der Zolli verschliesst weder die Augen vor dem Klima, noch vor dem Artenschutz, noch vor den roten Listen der aussterbenden Spezies. Im Gegenteil. Und der Zolli arbeitet weltweit mit den grossen Forschungsanstalten zusammen. Im Zolli konzentriert sich Fachwissen auf höchstem Niveau.

Aber wen kümmert das schon, wenn er dort durch spaziert? Wer nicht informiert ist, ist immer der grösste Fachmann – so läuft es doch heute, nicht war?

Die Debatte um das Ozeanium hat mich geweckt. Ich habe bei meinen Recherchen gesehen, wie der Zolli arbeitet. Ich habe mich informiert, um mir eine Meinung bilden zu können. Ich habe abgewogen und mir Argumente gegen oder für das Ozeanium angehört. Und dann meine Meinung gefällt, nämlich ein Ja zum Ozeanium, in vollem Vertrauen dem Zolli gegenüber.

Übrigens stimmen wir ja nur indirekt darüber ab. Bei Ja oder Nein geht es um eine Zonenplanänderung.


Beatrice Isler, Basel



"Meisterhaft auf den Punkt gebracht"

Was für ein wohltuend sachlicher Kommentar im Strudel der hochgepeitschten Emotionen! Sie haben es meisterhaft auf den Punkt gebracht, Herr Knechtli.

Selten ist mir solch eine Wutbürger-Empörungswelle entgegen geschwappt wie vom Moment an, da ich mich öffentlich als Ozeaniums-Gegnerin outete. Sachliches Argumentieren liegt in meinen Social-Media-Accounts nicht mehr drin, stattdessen Angriffe ad personam – ad nauseam…

Es ist genau wie Sie sagen, oder noch stärker: Jede Kritik am sakrosankten Reservat Zolli (wobei ich dessen Berechtigung als langjährige Abonenntin grundsätzlich nicht einmal in Frage stelle) ist Blasphemie bei Leuten, in deren Augen der Zolli unantastbar und unfehlbar ist (und bleiben muss). Danke für Ihren Text. Ich schliesse mich Ihrer Argumentation vollumfänglich an.


Andrea Bollinger, Basel



"Ich brauche keine artifizielle Annäherung"

Danke für diesen unaufgeregten Kommentar. Auch ich habe nach Abwägen vieler Argumente für mich den Schluss gezogen, dass ich der Errichtung eines Ozeaniens nicht zustimmen werde. Ich bin als jahrzehntelanger Familienabo-Inhaber sicherlich kein prinzipieller Zolli-Gegner. Allerdings war meine Gefühlslage gegenüber den in eingezäunten Anlagen lebenden Kreaturen stets widerspruchsvoll. Und trotzdem attestiere ich immer wieder, dass auch im Zoll positive Entwicklungen bezüglich Haltung der Tiere stattgefunden haben, beispielsweise werden keine Eisbären mehr beherbergt.

Das Ozeanium stellt für mich jedoch eine andere Dimension dar. Im Binnenland Schweiz brauche ich keine artifizielle Annäherung an das grosse Biotop "Meer". Mein Sensibilisieren für die Natur, für die Lebensräume der Kreaturen, zu Land und zu Wasser, braucht keine Kulissenlandschaft. Ich bin mir auch ohne XXL-Aquarien bewusst, dass ich als Homo sapiens allüberall in Kreisläufe eingreife, die zu teilweise irreversiblen Beeinträchtigungen oder gar Zerstörungen geführt haben. Unsere erwünschten Korrekturen dieser Vorgänge lassen sich nicht am Bau eines Ozeaniens festmachen.


Steffi Luethi-Brüderlin, SP-Grossrat, Basel


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Theater Basel

"Die Aufdrängung"
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"In der Nacht auf Dienstag kam am Totentanz in Basel zu einem Totenfall."

nau.ch
vom 3. Januar 2023
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Ein anschauliches Fall-Beispiel.

RückSpiegel


Telebasel nahm im "Wahltalk" auf ein Zitat in einem OnlineReports-Artikel Bezug.

Die BZ Basel zog die OnlineReports-Erstmeldung über die Verhaftung eines Gewerbetreibenden nach.

Zum aktuellen Thema "Krise des Kulturjournalismus" bezeichnet die Basler Zeitung die Theater- und Opernkritiken in OnlineReports als "löbliche Ausnahme".

In ihrem Text über die Bundesratswahlen zitierte die Luzerner Zeitung aus dem OnlineReports-Leitartikel über die Basler Kandidatin Eva Herzog.

In seiner Bestandesaufnahme über Basler Online-Medien startet das Wirtschafts-Magazin Trend von Radio SRF1 mit OnlineReports.

Die Basler Zeitung ging in ihrem Bericht über den Telebasel-Weggang von Claude Bühler auf dessen Rolle als Theaterkritiker bei OnlineReports ein.

Telebasel zog den OnlineReports-Bericht über Fassaden-Probleme am Markthalle-Hochhaus nach. Die BZ Basel zog auch nach, unterschlug aber eine Quellennennung.

In ihren Presseschauen zu den Bundessratswahlen zitierten bajour.ch und primenews.ch aus dem OnlineReports-Leitartikel über Eva Herzog.

matthiaszehnder.ch nimmt die beiden News-Artikel aus OnlineReports zum Anlass, sich über die schrumpfende Kulturberichterstattung in den Schweizer Medien Gedanken zu machen.

Bajour zitierte OnlineReports in seinem Bericht über die Verwicklung von Bundesratskandidatin Eva Herzog in umstrittene Basler Geschäfte.

In ihrer Recherche über die sterbende Kulturberichterstattung in Basler Medien bezieht sich Bajour auf OnlineReports.

20 Minuten nahm die OnlineReports-Recherche über den Angriff auf den Stiefvater vor dem Muttenzer Gerichtsgebäude auf.

Die Basler Zeitung und die BZ Basel nahmen die OnlineReports-News über die Rückkehr von Christine Keller in den Basler Grossen Rat auf.

In ihrer Analyse über die unklare Gesundheitsversorgung des Laufentals ging die Basler Zeitung auf eine OnlineReports-Recherche ein.

Telebasel konfrontierte die SVP-Regierungsrats-Kandidatin Sandra Sollberger mit einem Kommentar aus OnlineReports (worauf sie die Stellungnahme verweigerte).

Die BZ Basel und die Basler Zeitung nahmen den OnlineReports-Bericht über Pläne zum Abbruch des Spitals Laufen auf.

Die OnlineReports-News über den Wechsel des Telefon-Anbieters durch die Basler Verwaltung wurde von der BZ Basel und Happy Radio aufgenommen.

In seiner Aufstellung über "Politiker, die Wasser predigen und Wein trinken", nahm der Nebelspalter auch auf einen Artikel in OnlineReports Bezug.

20 Minuten griff die OnlineReports-Meldung über einen Autolenker, der bei der verbotenen Fahrt durch eine Einbahnstrasse in Birsfelden eine Radfahrerin schwer verletzte, auf.

Die OnlineReports-Nachricht vom Tod des früheren Baselbieter Regierungsrats Urs Wüthrich nahmen Telebasel, die BZ Basel, die Basler Zeitung, das SRF-Regionaljournal, Prime News, die Nachrichtenagentur SDA, 20 Minuten und Happy Radio auf.

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


Melanie Thönen übernimmt am 1. Mai die Leitung des Pädagogischen Zentrums PZ.BS. Sie folgt auf Susanne Rüegg, die Ende August 2022 pensioniert worden ist.

Sarah Baschung leitet ab 1. April den Swisslosfonds Basel-Landschaft in der Sicherheitsdirektion und folgt auf Heidi Scholer, die in Pension geht.

Basel-Stadt und Baselland wollen zusammen die psychiatrische Versorgung in der Gemeinsamen Gesundheitsregion weiterentwickeln.

Nicola Goepfert, seit Juni Mitglied des Basler Grossen Ratse, wurde als neuer Co-Präsident der Links-Partei "Basta" gewählt.

Heiko Vogel (47), der frühere Cheftrainer, kehrt am 1. Januar 2023 als Sportdirektor zum FC Basel zurück, um den "gesamten operativen Fussball-Alltag des FCB" zu verantworten.

Die Baselbieter Regierung hat die Mietung von Räumlichkeiten für das Amt für Migration und Bürgerrecht im Helvetia Tower in Pratteln beschlossen.

Auf die im Februar zurücktretende "Basta"-Grossrätin Beatrice Messerli (70) wird die Präsidentin des Jungen Grünen Bündnisses Nordwest, die Klimaaktivistin Fina Girard (Jahrgang 2001) folgen.

Lorenz Amiet, bisher Vizepräsident, wird neuer Präsident der SVP-Grossratsfraktion als Nachfolger von Pascal Messerli, der neu Parteipräsident wurde.

In Lörrach bewarf dieser Tage ein Unbekannter die Fassade der Synagoge der Israelitischen Kultusgemeinde mit Eiern.

Am Riehenring entsiegelt das Basler Bau- und Verkehrsdepartement als Versuch ab 31. Oktober insgesamt 14 Parkfelder, so dass dort zukünftig Regenwasser in den Untergrund geleitet wird.

Witterungsbedingt muss die Eröffnung der Kunsteisbahn Eglisee in diesem Jahr um zwei Wochen nach hinten verschoben werden, nämlich auf den 12. November.

Ab 1. November müssen sämtliche Personen, die den Kanton in strategischen Führungsorganen der Beteiligungen des Kantons Basel-Landschaft vertreten, ihre Vergütungen offenlegen.

Der Kanton Baselland beteiligt sich mit 900'000 Franken an der von der Wirtschaftskammer organisierten grössten Berufswahlmesse der Schweiz.

Am 29. Oktober, ab 10.15 Uhr, findet an der Oristalstrasse 100 A in Liestal die öffentliche Fahrzeug-Versteigerung von rund 140 Velos diverser Marken, 4 Autos (BMW X6 xDrive30d, Honda Civic 2.0i Typ R, VW T5 Kombi D 4M BMT, VW Polo Blue GT) und ein Arbeitsanhänger (BZS MA MA MA) statt.

Die Kunsteisbahn Margarethen eröffnet am 22. Oktober, die Eislaufsaison und eine Woche später; ab dem 29. Oktober, ist auch die Kunsteisbahn Eglisee geöffnet.

Die Evangelische Volkspartei Baselland (EVP) feierte am vergangenen 9. Oktober mit Partei- und ihren 100. Geburtstag.

Das Bau- und Verkehrsdepartement erteilt der Wyniger Gruppe den Zuschlag für den Betrieb der Flora-Buvette ab 2023; es soll sich um die "erste klimaneutrale Buvette" handeln.

Per 1. Januar 2023 übernimmt Christopher Henry Tütsch (49) die Geschäftsleitung des Ausländerdienstes Baselland als Nachfolger von Oliver Bolliger, der zum selben Zeitpunkt die Geschäftsleitung der Stiftung Wohnhilfe in Basel übernimmt.

Die Delegierten des Gewerbeverbandes Basel-Stadt haben am 20. September Hansjörg Wilde zum neuen Präsidenten gewählt.

Nach einjährigem Studium am Basler Gymnasium Kirschgarten konnten dieses Jahr 65 junge Erwachsene ihre Passerelle-Ausweise entgegennehmen, die ihnen nach der Berufs- oder Fachmatur den Zugang zu sämtlichen Studiengängen an den Schweizer Hochschulen ermöglichen.

In Muttenz beim Hallenbad beginnen im September /Oktober die Bohrarbeiten zur Erkundung des Untergrundes, da es dort zu Dolineneinstürzen und grossflächigen Absenkungen gekommen ist.