Joël Thüring: "Einwurf"

<< [ 1 | (...) | 31 | 32 | 33 ] >>

Frohe Ostern für den Detailhandel

Vorletztes Wochenende wurden die Uhren auf Winterzeit umgestellt und die Tage sind bereits spürbar kürzer. Ich persönlich bin kein Fan dieser Herbst- und Winterzeit. So war ich denn vor gut zwei Wochen sehr überrascht, dass in den hiesigen Geschäften bereits die Weihnachtsartikel und -dekorationen ausgestellt wurden.

Nun mögen Sie einwenden, dass man mit Promotion natürlich nie früh genug beginnen und sich in weiser Voraussicht möglichst früh mit dem Notwendigsten an Geschenken eindecken sollte. Ich gehöre zur Kategorie der Späteinkaufenden und finde mich meistens am 23. oder 24. Dezember in den Geschäften zum Kauf der letzten (oder besser gesagt ersten) Weihnachtsgeschenke wieder.

Zweifelsohne ist das Weihnachtsgeschäft für unseren Detailhandel sehr wichtig. Ob allerdings bereits vor der Herbstmesse damit begonnen werden muss, ist für mich fraglich. Zumindest kommt es mir so vor, als ob wir jedes Jahr mit allem noch etwas früher beginnen. Bald können wir wohl auch schon wieder Faschtewaije (im Dezember?) und Osterhasen (im Februar?) kaufen.

Losgelöst von diesem "Schockmoment" mache ich mir Gedanken über den Zustand des hiesigen Detailhandel. Wir lesen derzeit viel über das sogenannte "Lädelisterben". Dass der Detailhandel einem enormen Druck ausgesetzt ist, ist allen klar. Immer wieder fallen Stichworte wie "Parkgebühren" "Verkehrskonzept Innenstadt" oder "Tram 8", "Einkaufstourismus" und "starker Franken". Tatsächlich wird das hiesige Gewerbe seitens der Behörden aber vor allem dem wirtschaftlichen Umfeld nicht gerade begünstigt. Wir Politiker versuchen dabei natürlich immer, die Rahmenbedingungen zu verbessern. Dies gelingt allerdings nicht immer gleich gut – teilweise auch aufgrund der aus meiner Sicht suboptimalen Mehrheiten in Parlament und Regierung des Kantons.


"Bezüglich Kundenfreundlichkeit
besteht noch Steigerungs-Potenzial."


D
och mit einem einfachen Politiker- oder Behörden-Bashing ist es nicht getan. Es braucht vielseitige Anstrengungen zur Stärkung unseres Detailhandels. Dabei steht diese Geschäftssparte auch selber in der Verantwortung. Positiv finde ich da beispielsweise, dass sich einige Innenstadtläden für einen Heimlieferdienst-Service zusammengeschlossen haben. Solche innovative Ideen erscheinen mir wertvoll und belegen, dass sich unser Gewerbe aktiv neue Lösung erarbeitet. Ohnehin finde ich, dass sich unsere Läden seit Monaten enorm viel Mühe geben. Das ist das Positive.

Als negativ empfinde ich, dass gerade in Bezug auf die Kundenfreundlichkeit noch Steigerungs-Potenzial besteht. Seien wir ehrlich: In gewissen Läden ist man sehr lange auf der Suche nach einer kompetenten Auskunftsperson. Hier könnte mit wenig Zusatzaufwand sehr viel erreicht werden. Auch die Weitergabe von Kursgewinnen an die Kundschaft, was nur teilweise bereits getan wird, würde einiges bewirken. Und schliesslich sind eben auch gewisse Ladenkonzepte veraltet. Wenn man unsere Läden mit denjenigen in anderen europäischen Städten vergleicht, dann sind wir da schon noch sehr in den frühen neunziger Jahren stecken geblieben.

Daneben ist dann aber doch auch die Politik wieder gefragt. Es braucht noch weitere, vielleicht auch grössere Würfe als anhin. Mit einem Zwei-Stunden-Gratisparking in einem einzigen Parkhaus ist es wohl nicht getan.



Wie wäre es denn, wenn die Trams in der Innenstadt an den Samstagen gratis verkehrten? Wenn Express-Shuttles in die Stadt angeboten würden? Oder wenn wir die Ladenöffnungszeiten flexibilisierten? Wenn es spezielle Aktionstage der Innenstadt-Läden mit Events und mehr gäbe? Schön wäre es doch auch, wenn die Geschäfte am 27. Dezember, also am Sonntag nach Weihnachten, wie in den grenznahen deutschen Städten, geöffnet haben dürften, was der Gesetzgeber noch verbietet.

Es gibt noch viel zu tun – für die Läden, aber auch für die Politik. Erreichen wir dies gemeinsam, dann kann ich mich wenigstens weiterhin darüber aufregen, dass ich im Oktober Weihnachtsschmuck und im Februar Osterhasen betrachten muss.

2. November 2015
 Ihre Meinung zu dieser Kolumne
(Mails ohne kompletten Absender werden nicht bearbeitet)
Joël Thüring, geboren 1983, ist gelernter Kaufmann und Inhaber des KMU-Betriebes "Aspero AG" mit Mandaten im Consulting-Bereich. Politisch ist er seit 2001 in der SVP tätig und amtet als Basler Grossrat und Bürgergemeinderat sowie als Leiter des Parteisekretariates der SVP Basel-Stadt. Amtsjahr 2017/2018 Präsident des Basler Grossen Rates. Neben diesen politischen Tätigkeiten ist er unter anderem Vorstandsmitglied der Mobilen Jugendarbeit Basel und Riehen. Der überzeugte Single lebt in einem Grossbasler Aussenquartier.

joel.thuering@aspero.ch

(Die Kolumnisten sind in ihrer Meinung frei;
sie braucht sich nicht mit jener der Redaktion zu decken.)
https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/echo.gif

"Vor geschlossenen Läden"

Immer wieder hört man den Ruf nach einer "Liberalisierung" der Ladenöffnungszeiten. Geht man aber als sogenannter Kunde in die Stadt, so steht man bis in die Mitte des Vormittags unter Umständen vor geschlossenen Läden. Und: Die Geschäftsinhaber können leider nur in automobilisierten Menschen zahlungswillige und -kräftige Kundschaft erkennen. Da bekommt man mit der Zeit die Nase voll und sucht sich freundlichere Einkaufsgegenden.
 
Jetzt dürfen wir Stadtbasler schon für die Landschäftler Steuern zahlen, muss es denn nun unbedingt sein, dass wir für die Autofahrer die Parkgebühren ebenfalls aus Steuergeldern berappen sollen? Vielleicht kommt als nächstes eine Aktion: "Der Steuerzahler übernimmt die ersten 100 Franken jedes Kunden, der mehr als 10 Franken liegen lässt." Ich kann zwar nicht die Steuern verweigern, aber ich kann die Fantasielosen, im Mittelalter stecken gebliebenen Geschäfts-Inhaber boykotieren.


Roman Fischer, Riehen



"Beinharte Oppositionspolitik wäre nötig"

Nett, wie sich Joel Thüring um den Detailhandel sorgt. Es sind meines Erachtens aber nicht primär die Rahmenbedingungen das Problem, sondern vielmehr die Preisgestaltung. Wenn in Deutschland etwas 300 Prozent günstiger ist, dann nützen dem Konsumenten auch keine Gratistrams, höchstens nach Weil. Und alleine schon an Parkplätze zu denken, ist bei unseren Neosozialisten purer Illusionismus. Vielleicht sollte man gegenüber den netten pollitischen Gegnerinnen von links lieber einmal beinharte Oppositionspolitik betreiben, anstatt mit denen nach Grossratssitzungen nett Kaffee trinken zu gehen.


Martin Widmer, Basel



"Auf den Punkt getroffen"

Lieber Joël, Super Kolumne! Du hast es auf den Punkt getroffen.


Sylvie Sumsander, Birsfelden


www.onlinereports.ch
© Das Copyright sämtlicher auf dem Portal www.onlinereports.ch enthaltenen multimedialer Inhalte (Text, Bild, Audio, Video) liegt bei der OnlineReports GmbH sowie bei den Autorinnen und Autoren. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Veröffentlichungen jeder Art nur gegen Honorar und mit schriftlichem Einverständnis der Redaktion von OnlineReports.ch.

Die Redaktion bedingt hiermit jegliche Verantwortung und Haftung für Werbe-Banner oder andere Beiträge von Dritten oder einzelnen Autoren ab, die eigenen Beiträge, wenn auch mit Zustimmung der Redaktion, auf der Plattform von OnlineReports publizieren. OnlineReports bemüht sich nach bestem Wissen und Gewissen darum, Urheber- und andere Rechte von Dritten durch ihre Publikationen nicht zu verletzen. Wer dennoch eine Verletzung derartiger Rechte auf OnlineReports feststellt, wird gebeten, die Redaktion umgehend zu informieren, damit die beanstandeten Inhalte unverzüglich entfernt werden können.

 

https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/gelesen.gif
Dieser Schritt bringt die Entwicklung vom Spital zum zeitgemässen sozialen Unternehmen zum Ausdruck.

Bürgerspital Basel
vom 28. August 2020
über den künftigen Auftritt
unter der Marke "bsb"
https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

Kürzen Sie Ihren Firmennamen – und Sie sind ein soziales Unternehmen.

Frisch pubertiert

Bitte so lange wie möglich

RückSpiegel

 

Bajour schreibt, die Berichte von OnlineReports zur Baselbieter Velobahn-Affäre gefielen ihr "am besten".

In ihrem Kommentar über staatliche Medienförderung geht Prime News auf das über zwanzigjährige Bestehen von OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung und die BZ zitierten in ihren Berichten über das Velobahn-Amigo-Geschäft von Klaus Kirchmayr und Isaac Reber ausführlich aus OnlineReports.

In ihrem Bericht über die Umgestaltung der Basler Meriangärten nimmt die BZ auf eine zuvor erschienene OnlineReports-Recherche Bezug.

Die Badische Zeitung zitierte in ihrer Vorwahl-Analyse der Basler Regierungs-Wahlen aus einem OnlineReports-Kommentar.

In der BZ-Kolumne nahm Daniel Wiener Bezug auf den OnlineReports-Kommentar über den Macht-Poker um die Basler Regierungspräsidentin Elisabeth Ackermann.

In ihrem Leitartikel über den Zustand des Kantons Basel-Stadt zitierte die BZ aus dem OnlineReports-Interview mit Michael Hug.

Die BZ nahm die OnlineReports-Geschichte über den Abbruch des Hauses an der Basler Rufacherstrasse 73 auf. Die Basler Zeitung verzichtete auf eine Quellennennung.

Die BZ nahm die OnlineReports-Story über eine umstrittene Eichen-Fällung auf.

In ihrer News über das Debakel um die Wahl des Gemeindepräsidenten in Schönenbuch nahm die Basler Zeitung auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung bezog sich in ihrem Artikel über die Kandidatensuche der Basler SVP auf ein Interview in OnlineReports.

In ihrem Beitrag über den Protest gegen das "General Sutter"-Denkmal in Rünenberg nahm die BZ auf OnlineReports Bezug.

Die BZ zog die OnlineReports-News über den Rücktritt von Beat Jans als IWB-Verwaltungsrat nach.

Auch das Regionaljournal zog die OnlineReports-Geschichte über Probleme in den Familiengärten nach, verzichtete aber vornehm auf eine Quellenangabe.

Die BZ nahm die OnlineReports-Recherche über die erneute Schliessung der Familiengärten an der Landesgrenze auf.

Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Berufung des Staatsanwalts im Fall der FCZ-Schlägerei im Lehenmattquartier auf.

Das Regionaljournal griff die OnlineReports-Geschichte über Kurzarbeit bei BaZ und BZ auf.

Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Stadtpräsidenten-Ambition von Kantonsspital-CEO Jürg Aebi auf.

Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Story über den anstehenden Gerichtsfall zum Rothenflüher Blechpolizisten-Sprenger auf.

In ihrem Basler Medien-Epos nahm die Medienwoche auch auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung, Prime News und die BZ berichteten unter Berufung auf OnlineReports über Adrian Plachesis Abgang bei Telebasel.

In ihren Bericht über den Abbruch des einstigen Kutscherhauses an der Rufacherstrasse in Basel bezogen sich 20 Minuten und die Basler Zeitung auf OnlineReports.

Die BZ nahm auf die OnlineReports-Recherche zum Konkurs der "Gallenacher"-Schule Bezog.

Die BZ nahm die OnlineReports-Meldung über die Beton-Elemente auf dem Basler Centralbahnplatz auf.

Die OnlineReports-News über die technische Panne bei Swisslos wurde von der BZ aufgenommen.

In ihrem Bericht über die Bereitschaft zur Regierungskandidatur von Beatriz Greuter zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die BZ online bezog sich in ihrem Bericht über den Tod des Baselbieter Lehrerverbands-Geschäftsführers Michael Weiss auf OnlineReports.

Die Volksstimme zitierte in ihrem Bericht über den Konkurs von "Die Medienmacher" aus OnlineReports.

Telebasel bezog sich im Bericht über den Widerstand gegen die Basler IBA-Rheinterrassen auf einen Bericht von OnlineReports.

Die Basler Zeitung nimmt in ihrem Bericht über den Neujahrs-Empfang der Handelskammer beider Basel auf OnlineReports Bezug.

Die BZ schrieb in derselben Ausgabe zwei OnlineReports-Meldungen ab, ohne die Quelle zu deklarieren. Wiederholungstat!

In ihrem Bericht über Verkehrsprobleme am Aeschenplatz zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die OnlineReports-Nachricht vom Tod des ersten Baselbieter Kantonsgerichtspräsidenten Peter Meier wurde von der BZ, Telebasel, der Basler Zeitung und vom SRF-Regionaljournal nachgezogen.

Telebasel, die BZ und die Badische Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die technisch bedingte Umkehr einer "Austrian Airlines"-Maschine nach Wien auf

Die Basler Zeitung und die BZ nahmen die OnlineReports-Nachricht zum Tod des Konjunkturforschers Christoph Koellreuter auf.

20 minuten online, Blick, nau.ch, das SRF-Regionaljournal und Telebasel nahmen den OnlineReports-Primeur über den Unfalltod des Basler Umweltschützers Martin Vosseler auf.

nau.ch schrieb die OnlineReports-Recherche über den FDP-Wahlversand an Basler Neu- und Jungwähler zu einem eigenen Artikel um und verwertete auch die OnlineReports-Illustration dazu.

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz

 

Patricia von Falkenstein, die Präsidentin der Liberalen LDP, wird als Nachfolgerin von Helmut Hersberger neue Präsidentin des Hauseigentümer-Verbandes Basel-Stadt.

Roman Brunner (Muttenz) wird per 1. November 2020 neuer Präsident der Baselbieter SP-Landratsfraktion als Nachfolger von Miriam Locher, die sich für das Amt der Parteipräsidentin bewirbt.

Dem Enkeltrickgewerbe fielen in Basel kürzlich Beträge von 15'000 und 4'000 Franken in die Hände, während ein happiger Beutezug von 80'000 Franken misslang.

Der FC Basel und sein Captain Valentin Stocker verlängern den Vertrag vorzeitig um zwei weitere Jahre bis im Sommer 2023 – mit einer Option auf ein weiteres Jahr.

Im vergangenen Sommer lagen die Ozon-Konzentrationen in der Region Basel zwar tiefer als im Vorjahr, aber immer noch deutlich über den Grenzwerten der Luftreinhalte-Verordnung.

Mit zusätzlichen Städtepartnerschaften mit Abidjan (Elfenbeinküste) und einer Stadt in einem Erstfluchtland im Nahen Osten will die Basler Regierung "ein Zeichen der Solidarität setzen".

Teilerwerbstätigen Beziehenden von Ergänzungsleistungen und Beziehenden von Ergänzungsleistungen, die zu einer medizinischen Behandlung fahren, werden im Baselbiet die Kosten für Schutzmasken mit pauschal 30 Franken vergütet.

Ralph Lewin und Andreas Sturm stellen sich nach über zehnjähriger Amtszeit nicht mehr für eine Wiederwahl für die nächste Amtsperiode im Bankrat der Basler Kantonalbank zur Verfügung.

Die auslaufenden Verträge von Cheftrainer Marcel Koller und den Assistenztrainern Thomas Janeschitz und Carlos Bernegger mit dem FC Basel werden "im gemeinsamen Einvernehmen" nicht verlängert.

Die auf Gebäudetechnik und Energiekonzepte spezialisierte Rapp Gebäudetechnik AG plant die Konzentration ihrer Geschäftstätigkeit am Standort Münchenstein und erwägt die Schliessung ihrer beiden Filialen in Lausanne und Genf.

Der Baselbieter Landrat wird vorläufig – mindestens bis zu den Herbstferien – weiterhin im Basler Kongresszentrum tagen, wie die Geschäftsleitung beschlossen hat.

Der Kanton Basel-Stadt unterstützt über den Pendlerfonds das Veloverleihsystem Basel mit 2,15 Millionen Franken.

Wegen der Corona-Situation haben der Gewerbeverband und das Erziehungsdepartement entschieden, die 8. Basler Berufs- und Weiterbildungsmesse  vom 15. bis 17. Oktober nicht durchzuführen.

Auf der A2 bei Birsfelden wurde in der Nacht des 3. August ein in der Region wohnhafter Italiener als Raser erwischt, der bei erlaubten 80 mit 140 Stundenkilometern in Richtung Bern/Luzern unterwegs war.

Der Kanton Basel-Stadt, die IWB und Pro Innerstadt Basel gaben heute den offiziellen Startschuss für die Erneuerung der Freien Strasse und der angrenzenden Gassen.

Weil bei Bauarbeiten am Hochbergerplatz ein Stromkabel durchtrennt wurde, kam es am 30. Juli kurz vor 7.30 Uhr in Teilen von Kleinhüningen zu einem Stromunterbruch.

Die Friedhöfe Basel schreiben die Dienstleistungen für die Einsargung und die Überführung von Verstorbenen im Rahmen der unentgeltlichen Bestattung neu aus.

Die Universität Basel hat entschieden, ihren Dies academicus auf Grund der Corona-Pandemie nicht durchzuführen.

Die Baselbieter Corona-Abklärungs- und Teststation befindet sich neuerdings im Spenglerpark in Münchenstein.

Daniela Martin wird neue Geschäftsführerin der Basel Sinfonietta.

Am 8. Juli wurde im Basler Rathaus die Initiative für echten Wohnschutz und das Referendum gegen das "mieterfeindliche Nichtwohnschutzgesetz" eingereicht.

Mit über 4'000 Unterschriften ist in Basel-Stadt das Referendum gegen den umstrittenen Bau des Hafenbeckens 3 zustande gekommen, so dass es am 29. November zur Volksabstimmung kommt.

2. Juli: Einreichung der Initiative "Basel baut Zukunft", die 50 Prozent gemeinnützigen Wohn- und Gewerberaum auf Transformations-Arealen verlangt.

Niggi Rechsteiner übernimmt die Geschäftsführung der Basler "Stiftung Sucht" und folgt damit auf Francesco Castelli, der die Stiftung während neun Jahren geführt hat.

Jeanne Locher, seit 2016 Vizepräsidentin des Gemeinderates, ist mit 1'276 Stimmen neue Gemeindepräsidentin von Münchenstein, während Herausforderer Daniel Altermatt (GLP) auf 906 Stimmen kam.

Eveline Sprecher (SP) wurde in Aesch mit 1'087 Stimmen zur Gemeindepräsidentin gewählt, wobei FDP-Gemeinderat Stephan Hohl 726 Stimmen und Andreas Spindler (SVP) 305 stimmen erzielte.

In Allschwil setzte sich FDP-Gemeindepräsidentin Nicole Nüssli mit 2'989 Stimmen klar gegen Gemeinderat Christoph Morat (SP) durch, der 1'696 Stimmen erzielte.

Mike Keller (FDP) bleibt mit 2'162 Stimmen Binninger Gemeindepräsident; seine grüne Herausforderin, Landrätin Rahel Bänziger Keel, kam auf 1'140 Stimmen.