© Fotos by Monika Jäggi / OnlineReports.ch
"Lifestyle und Ausgleich": Stadtgarten in Toronto

Ein Maisfeld am Aeschengraben, Tomatenbeete auf dem Landhof-Areal

Basler Bürgerinitiative will "urbane Landwirtschaft" in die Stadt bringen / Ein Vergleich mit der Entwicklung in Toronto


Von Monika Jäggi


Während Familiengärten auch in Basel teilweise die Überbauung droht, entdecken verschiedene internationale Grossstädte das Potenzial von Stadtgärten. In Basel will jetzt eine Bürgerinitiative die Diskussion über die urbane Landwirtschaft eröffnen. Was die Initiative in Basel anstrebt, ist in der kanadischen Grossstadt Toronto schon Wirklichkeit. Ein Augenschein und eine Anregung zugleich.


Sie sind in allen Schweizer Städten zu finden – am Stadtrand, in den Stadtquartieren oder auch entlang von Eisenbahnlinien: Die Familiengärten, die für wenig Geld von der Stadt gemietet werden können. Viele dieser Gärten sind schon jahrzehntelang an dieselben Pächter vemietet, sie werden intensiv gepflegt und vielfältig genutzt. Zahlreiche Gärten drohen jedoch mittel- bis langfristig der Stadtentwicklung zum Opfer zu fallen.

So zum Beispiel in Basel. Hier sollen gemäss geplanter Zonenplan-Revision bis 2030 rund zwanzig Prozent der 6'000 Familiengärten aufgehoben werden. Ausserdem sollen in Basel-Stadt in den nächsten zehn bis zwanzig Jahren Wohnraum für über 9'000 Einwohnende geschaffen, Flächen für über 10'000 neue Arbeitsplätze bereitgestellt und 20 Hektaren neue Grün- und Freiflächen angeboten werden.

Die Veröffentlichung dieser Pläne im Oktober letzten Jahres hat insbesondere beim Basler Familiengärtnerverein zu heftigem Protest und zur Lancierung einer Initiative zum "Schutz der Familiengärten" geführt. Denn Gärten inmitten einer dicht besiedelten Stadt erfüllen wichtige ökologische, ökonomische und soziale Funktionen (siehe Textbox unten).

In Basel entsteht eine Bürgerinitiative

Hatten die Familiengärtner in der Regel keine starke politische Lobby, soll dies schon bald ändern: Die Initiative "Urban agriculture – auch in Basel" will die Bedeutung dieser Gärten für Basel thematisieren; kommenden Donnerstag soll sie lanciert werden.*

"Die Initiative will eine Diskussion zur urbanen Landwirtschaft eröffnen", meinte Initiator Isidor Wallimann (Bild), Präsident von Verein und Genossenschaft mit dem etwas schwerfälligen Namen "Netz Soziale Ökonomie zur Förderung der lokalen, sozialen und ökologischen Nachhaltigkeit in Basel", gegenüber OnlineReports. Der Soziologe und Ökonom wies darauf hin, dass die städtische Landwirtschaft für die Nahrungsmittelversorgung der Menschen in den Städten weltweit eine immer grössere Rolle spiele.

Die Initiative fordert deshalb, dass Städte im Zusammenhang mit der für sie notwendigen Ernährungsbasis gedacht und geplant werden. Auch für Basel sei es an der Zeit, diese Diskussion zu führen und die urbane Landwirtschaft explizit in die städtische Lebensraumgestaltung zu integrieren. Am selben Abend soll auch der gemeinnützige Verein "Netz Urban Agriculture Basel" gegründet werden. Der Verein will die Herstellung von Lebensmitteln, Kräutern, Blumen, Nutz - und Medizinalpflanzen für die in der Stadt Basel und Agglomeration lebenden Menschen fördern. Dabei sieht sich der Verein "den Zielen der lokalen, sozialen und ökologischen Nachhaltigkeit verpflichtet - zum Erhalt von Natur, Biodiversität und Menschen hier und anderswo".

Die Rolle der Stadt

Mit diesen Zielen steht der Verein nicht alleine da: Die urbane Landwirtschaft wird heute in zahlreichen Grossstädten der westlichen Welt, aber auch in wenig industrialisierten Ländern praktiziert. Die ausreichende Versorgung mit Nahrungsmitteln ist vor allem in weniger industrialisierten Ländern ein Thema. In Europa und Nordamerika hingegen sind es der fehlende Zugang zu erschwinglichen und gesunden Nahrungsmitteln, die der Bewegung Aufschwung verleihen sowie das erstarkte ökologische Bewusstsein und damit verbunden der Wunsch, lokal produzierte Nahrungsmittel zu kaufen. In den westlichen Grossstädten praktizieren Stadtbewohner die urbane Landwirtschaft oft auch als Lifestyle und als Ausgleich zu ihrer städtischen Existenz.

Die urbane Landwirtschaft ist in vielen Städten zu einem integralen Bestandteil der Stadtplanung geworden. Stadtentwicklungsprogramme streben eine Verdichtung nach Innen an, gleichzeitig müssten Flächen für die urbane Landwirtschaft freigegeben werden. Der Stadtplanung kommt also eine bedeutende Rolle zu bei der Ausbalancierung dieses Spannungsverhältnisses zwischen Freigabe und Verdichtung von Flächen.

Toronto ist ein Beispiel dafür, das zeigt, dass Stadtentwicklung und urbane Landwirtschaft kein Gegensatz sind. Was in den sechziger Jahren mit den sogenannten Immigrantengärten begonnen hat, ist heute in der Stadtpolitik verankert und Teil der Attraktivität dieser Weltstadt geworden.

Immigrantengärten werten Quartiere auf

Kanada ist ein klassisches Einwanderungsland. Grosse Einwanderungsgruppen kamen nach dem Zweiten Weltkrieg aus dem Mittelmeerraum, aus China und aus Südasien nach Kanada. Die meisten liessen sich in der Innenstadt von Toronto in kleinen Townhouses (Reihenhäuschen) nieder und bauten die heutigen Trendquartiere wie Little Italy, Little Portugal oder Chinatown auf. Die Einwandererfamilien aus den Azoren und aus Kalabrien brachten nicht nur ihre Arbeitskraft, ihre Kultur und ihre Sprache mit, sondern auch Pflanzensamen.

Mit dem Wissen aus ihrer Heimat – die meisten Einwanderer stammten aus kleinbäuerlichen Verhältnissen – wurden private Gärtchen hinter und vor den Häuschen zu veritablen Gemüse-, Obst- und Blumengärten umfunktioniert. Oft wurden auch Hühner in den Gärten hinter den Häusern gehalten. Über die Jahre hinweg haben die Immigranten die Gärten intensiv bewirtschaftet und so die Innenstadt in lebendige und grüne Quartiere verwandelt. Heute gehören diese Quartiere mit ihren ethnisch geprägten Gärten zu den gesuchtesten und teuersten Wohngebieten im Grossraum Toronto.

Damit das Essen wie zuhause schmeckt

Die privaten Gärten dienten seit jeher der Unterstützung der Selbstversorgung der Immigrantenbevölkerung. Wer im Sommer durch die Quartiere spaziert, kann sich nicht sattsehen an den hohen, grünen Basilikumstauden, dem roten Paprika, den prallen Tomaten, Kürbissen, Zuchetti, dem Zuckermais (Bild) oder an den dicht mit Trauben behangenen Lauben. Jeder Zentimeter des Gartens wird ausgenutzt.

Die Arbeit in den Gärten war und ist auch heute noch Teil der Identitätsfindung in einem fremden Land. Denn jedes Jahr werden die Samen gesammelt und für die Pflanzung im nächsten Jahr aufbewahrt oder neu aus der Heimat mitgebracht. Das Gemüse aus der alten Heimat garantiert so das Weiterbestehen der Kultur und der traditionellen Küche und lindert allfälliges Heimweh. Auch der soziale Austausch kommt nicht zu kurz, denn von Frühling bis in den Herbst sind die Gärten für Familie und Freunde beliebte Treffpunkte. Besonders die Erntezeit bedeutet auch soziale Zeit, sei es beim Kochen des Tomaten-Sugos über dem offenen Feuer im Garten oder dem Kosten des angesetzten Weins.

Gemeinschaftsgärten als Alternative

Nichts reflektiert heute die ethnische Vielfalt der Bevölkerung so anschaulich wie Torontos Gärten. Längst können sich jedoch nicht mehr alle Einwohner und Zugewanderten ein Haus in der Innenstadt mit Garten leisten. Auch Mietern in Appartement- und Hochhäusern fehlen entsprechende Möglichkeiten zum Anbau von Gemüse oder zur Freizeitbeschäftigung. Zudem nimmt auch die Armut in den städtischen Innenquartieren zu.

Davon sind besonders die ethnischen Minoritäten auf Grund ihrer sichtbaren Differenz auf dem Wohnungs- und Arbeitsmarkt betroffen. Toronto ist dicht bebaut und wird verdichtet weitergebaut. Es gibt wenige ungenutzten Freiflächen im inneren Stadtbereich. Als Alternativen zu den individuellen Gärten entstand das "Toronto Community Garden Network" – das Netzwerk der Gemeinschaftsgärten in Toronto. Als Standorte für die Gemeinschaftsgärten boten sich städtische Parks oder das Gelände öffentlicher Einrichtungen wie Kirchen, Bibliotheken und Gesundheitsinstitutionen an.

Stadt unterstützt Gemeinschaftsgärten


Die Stadt Toronto unterstützt das Garten-Netzwerk aktiv bei der Suche nach Freiflächen und berät angehende Gärtner bei der Organisation, Gestaltung und dem Unterhalt von Gemeinschaftsgärten. Ziel ist es, in jedem Quartier der Stadt einen solchen Garten anzulegen. Damit wird die Stadt auch ihrem Ruf als  "City within a Park", als Stadt innerhalb eines Parks, gerecht.

Eine Abteilung im Amt für Pärke und Erholung ist zuständig für die Gemeinschaftsgärten. Sie berät Interessierte bei der Wahl der Standorte, unterstützt sie bei  der Installation der nötigen Infrastruktur wie Gas, Strom und Wasser und ist behilflich Gemeinschaftsgärten zu gestalten und zu unterhalten. Die Stadt scheut sich auch nicht, städtische Parkplätze in Gärten umzuwandeln. Heute gibt es mehr als 220 dieser Gemeinschaftsgärten in der Innenstadt.

Stadtgärtnern wird immer beliebter


Die Norm sind Mischformen mit individuellen Parzellen und Gemeinschaftsbereichen. Die Gärten sind grundsätzlich jederzeit öffentlich zugänglich, Zäune sind meist nur symbolisch und zum Schutz vor Hunden vorhanden. Die Nahrungsmittel werden vor allem zur Selbstversorgung angebaut. Überschüssiges wird auf einem der zahlreichen Bio-Märkte, die in den Quartieren wöchentlich stattfinden, zum Verkauf angeboten.

Nicht nur in Toronto sondern auch in anderen kanadischen Grosstädten hat die urbane Landwirtschaft an Bedeutung gewonnen. Heute bezeichnen rund 72 Prozent der Kanadier und Kanadierinnen das Gärtnern als eine ihrer liebsten Freizeitbeschäftigung.

Gärten und ihr städtisches Potenzial

Anders als in Toronto sind es in den dicht besiedelten Schweizer Städten nicht in Gemüsegärten umgewandelte Vorgärten oder die Gemeinschaftsgärten, die diese Funktionen erfüllen, sondern die meist dezentral angesiedelten Familiengärten. Diese liegen heute in Schweizer Städten wieder im Trend. In Basel sind die meisten Pflanzflächen belegt, Interessenten müssen Schlange stehen. Auch in Bern ist die Nachfrage riesig und die meisten Areale sind ausgebucht.

Die Stadtentwicklung scheint jedoch in eine andere Richtung zu gehen. Um den drohenden Zonenplanänderungen Einhalt zu gebieten, wäre ein Umdenken nötig. Den Familiengärten müsste eine andere Bedeutung beigemessen werden als bisher – Freihalten von Flächen zur späteren Überbauung – und nicht-monetäre Beweggründe müssten die Entscheidungsgrundlage sein. Auch verdienten Familiengärten in den Stadtentwicklungs-Programmen einen entsprechenden Stellenwert. Weshalb soll nicht auch Basel als Ergänzung zu den Familiengärten das Thema der "Gemeinschaftsgärten" andenken? Alternative Standorte wären vorhanden, zum Beispiel auf dem Landhofareal oder in den verschiedenen Stadtpärken.

Die Basler Stadtentwicklung legt den Fokus vermehrt auf die Expats. Gerade diese hochqualifizierten Arbeitskräfte stammen aber oft aus grossstädtischen Einzugsgebieten, in denen die urbane Landwirtschaft schon Tradition hat. Ein grünes Basel böte somit einen Anreiz mehr.

Mehr Lust am Zuhausebleiben

Die Vorteile der urbanen Landwirtschaft für eine Stadt liegen, wie das Beispiel Toronto zeigt, auf der Hand: Neue Nutzungen für öffentliche Räume und Brachen schaffen neues Leben und tragen zu wohnlichen, grünen und lebendigen Quartieren bei. Quartierbewohnerinnen und -bewohner haben wieder Lust am Zuhause bleiben, was sich auch auf ein verändertes Mobilitätsverhalten auswirkt. Insgesamt steigern die Stadtgärten die Attraktivität urbaner Räume.

Monika Jäggi ist promovierte Geographin und Journalistin. Sie lebt in Basel und in Toronto. In Toronto bewirtschaftet sie ihren eigenen Gemüse- und Obstgarten.

* Donnerstag, 22. April, 18 Uhr, Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) Thiersteinerallee 57, Basel, Raum 125, 2.OG

15. April 2010

Weiterführende Links:


Was ist "urbane Landwirtschaft"?

mj. Unter urbaner Landwirtschaft wird der Anbau von Nahrungsmitteln in der Stadt  für den Eigenbedarf verstanden. Die "Landwirtschaft in der Stadt" wird in individuellen Hausgärten, auf Dachgärten oder in Gemeinschaftsgärten praktiziert. Das Besondere, das "Urbane" daran ist, dass Obstbäume, Gemüse, Salate, Küchen- und Heilkräuter nicht auf dem Bauernhof wachsen, sondern in einem Garten mitten in der Stadt, wo zuweilen auch Hühner gackern.

Die urbane Landwirtschaft hat ökologische, soziale und ökonomische Vorteile. Ökologisch ist sie beispielsweise von Bedeutung, weil kleinräumige Grünflächen mit Zier- und Nutzpflanzen die Biodiversität steigern. Gärten sind zudem Habitate für Vogel- und Insektenarten und Standorte für wildwachsende Pflanzen und tragen mit ihrem Kühleffekt zu einem verbesserten Mikroklima bei. Gleichzeitig leistet der urbane Landwirtschaft einen Beitrag zur Senkung des CO2 Fussabdruckes, beispielsweise durch kürzere Transportwege. Nahrungsmittel werden lokal produziert und konsumiert und unterstützen einen nachhaltigen Lebenstil. Auch ist die urbane Landwirtschaft in den Ökokreislauf der Stadt eingebunden, in dem beispielsweise städtischer Kompost verwendet wird.

Urbane Landwirtschaft hat aber auch soziale und ökonomische Vorteile: Indem sich Stadt-Gärtnerinnen und -Gärtner intensiv mit dem Hegen, Pflegen und Ernten von Nahrungsmitteln auseinandersetzen, übernehmen sie vermehrt Verantwortung für die Umwelt und den Raum. Wird urbane Landwirtschaft in Gemeinschaftsgärten praktiziert, steigert sie die soziale Kompetenz. Wird sie in Lehrpläne integriert, können sich Schüler durch die Mitarbeit in den Gärten Wissen über die Herkunft der Nahrungsmittel aneignen.

Auch für Migranten und sozial benachteiligte Menschen kann die Möglichkeit des Eigenanbaus viel bedeuten. Durch die Pflege eines Gartens kann einer Aufgabe nachgegangen werden und dadurch ein Ausgleich zu oft schwierigen Lebensbedingungen gefunden werden. Stadtgärten können auch ohne kapitalintensive Infrastruktur bewirtschaftet werden.

 


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"Pflanzungen würden in kurzer Zeit verwüstet"

Die Idee ist nicht so neu. Wie man auf alten Stadtplänen sieht, hatte Basel innerhalb der Stadtmauern, am Rande der Stadt, Landwirtschaft. Übrig geblieben sind nur noch einige Gärten. Wenn natürlich die Regierung am liebsten alle Einfamilienhäuser mit Gärten durch Hochhäuser ersetzen will, fördert man die Ökologie nicht, auch wenn man das dauernd behauptet. Ein Solardach ersetzt keinen Garten. Die Parks zu bepflanzen ist im Zeitalter des geduldeten Vandalismus keine gute Idee, denn die Pflanzungen würden in kurzer Zeit verwüstet. So gesehen sollte man lieber die privaten Gärten und die Familiengärten fördern.


Alexandra Nogawa, Basel




"Der falsche Traum des ewigen Wachstums"

Gut, gibt es auch Personen, die die Nähe zur Natur und den Wert des Hausgartens wieder entdecken. Leider träumen Stadtplaner, Stadtentwickler und andere gut bezahlte Staatsbeamte immer noch vom ewigen Wachstum mit immer mehr Einwohnern, mit immer mehr Wohnungen, immer mehr Asphalt und immer mehr Beton (vor allem in den Hirnen). Wohin der Glaube vom ewigen Wachstum führt, haben uns die Bangster der Finanzwelt deutlich genug vorgeführt. Behalten wir darum unsere Grünflächen in Form von Haus- und Freizeitgärten und verzichten auch schönfärberische Zukunftsvisionen mit noch mehr Beton statt Grünflächen.


Bruno Honold, Basel



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3G ist keine neue Erfindung.

RückSpiegel


Der Tages-Anzeiger geht in seinem Bericht über die neue Post-Strategie auf OnlineReports-Nachrichten über die Verteuerung der Vereinspostfächer und die allemeine Kostenpflicht für Postfächer ein.

In ihrem Beitrag über den Prozess der Wirtschaftskammer Baselland gegen einen ehemaligen Journalisten der "Basler Zeitung" nahm die Medienwoche auf OnlineReports Bezug.

20 Minuten nahm die OnlineReports-Geschichte über einen FCB-Hooligan und vor Appellationsgericht erfolglosen DNA-Verweigerer auf.

Die BZ Basel, Telebasel, Bajour und Prime News nahmen zum Rücktritt des Basler Nationalrats Christoph Eymann Bezug auf ein OnlineReports-Interview.

Die BZ Basel zog die OnlineReports-News über die Polizei-Kontrolle von Rechtsextremen in Bubendorf nach.

Telebasel nahm den OnlineReports-Primeur über die Sichtung einer Waschbären-Familie in Gelterkinden auf.

20 Minuten nahm die OnlineReports-Meldung über die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens gegen den Basler Grossrat Eric W. auf.

20 Minuten, Telebasel und die BZ Basel nahmen die OnlineReports-News über die Durchführung der Basler Herbstmesse auf. Die Basler Zeitung kam einen Tag später und unterliess die Quellennennung.

Bajour nahm im Artikel über die Basler Nano-Forschung auf eine OnlineReports-Meldung Bezug.

Im Beitrag von Prime News über die "zunehmende Missachtung der Aufgabentrennung zwischen Staat und Medien" wird OnlineReports zitiert.

Telebasel und die BZ Basel nahmen die OnlineReports-News über den Grund des Tramunglücks vom Oktober 2019 auf.

Die OnlineReports-Erstmeldung über die zweite Beschwerde von ex ASE-Präsident Simon Müller vor Bundesgericht wurde von der BZ Basel aufgenommen.

Die Medienwoche nahm den OnlineReports-Leitartikel über die Förderung von Onlinemedien ohne Subventionen in ihr Monitoring auf.

Telebasel, 20 Minuten und Primenews nahmen die OnlineReports-Exklusivmeldung über den Ausnahmezustand im überfüllten Gartenbad St. Jakob auf.

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


Bettina Buomberger (40) wechselt von der Baselbieter Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion in die Finanz- und Kirchendirektion und übernimmt die Leitung des Personalamts an Stelle von Martin Lüthy, der den Kanton per 30. Oktober 2021 verlässt.

1'500 Unterschriften trägt die Petition an die Vertreter der Leimentaler Gemeinden, die mehr Velostrassen im Leimental fordert.

Die baselstädtische EVP nominiert Gemeinderätin Christine Kaufmann für das Riehener Gemeindepräsidium und gleichzeitig für den Gemeinderat, und Bürgerrat Daniele Agnolazza als Gemeinderat.

Flavio Casanova und Thomas Schneider werden neue Verwaltungsräte der Basler Verkehrs-Betriebe anstelle von Sibylle Oser und Kurt Altermatt, die nicht mehr zur Wiederwahl antreten.

Die SP Riehen nominierte den bereits amtierenden Gemeinderat Guido Vogel zusammen mit Grossrätin Edibe Gölgeli für den Gemeinderat.

Die grünliberale Fraktion wählt Grossrat Bülent Pekerman ins Büro des Basler Grossen Rates und nominiert ihn damit im kommenden Jahr für das Amt des Statthalters und im 2023 zum ersten Grossratspräsidenten der GLP.

Das Basler Silvester-Feuerwerk kann auch dieses Jahr wegen der Corona-Pandemie nicht stattfinden.

Die frühere Baselbieter SP-Landrätin und Landrats-Präsidentin Heidy Strub ist am 21. September im Alter von 83 Jahren gestorben.

Die Birsfelder EVP-Landrätin Sara Fritz tritt nach zwölf Jahren zurück, um ihren Muttenzer Parteikollegen Thomas Buser nachrücken zu lassen.

Der Kanton Basel-Stadt budgetiert für das Jahr 2022 einen Überschuss von 78 Millionen Franken.

Ab dem 1. Oktober übernimmt Jonathan Koellreuter die Leitung des Portfolio-Managements bei Immobilien Basel-Stadt (IBS).

Raffael Kubalek wird per 1. Oktober neuer stellvertretender Generalsekretär in der Baselbieter Sicherheitsdirektion und Nachfolger von Katrin Bartels, die Gemeindeverwalterin von Arlesheim wird.

Laut Beschluss der Mitgliederversammlung stehen Patricia von Falkenstein als Präsidentin und Michael Hug als Vize "für (mindestens) vier weitere Jahre" (so die offizielle Medienmitteilung) der Basler LDP vor.

Der 52-jährige Museumsfachmann Werner Hanak übernimmt auf 15. Oktober 2021 die stellvertretende Leitung der Abteilung Kultur Basel-Stadt.

Die Basler Regierung beantragt für die Weiterführung der kantonalen Entwicklungs-Zusammenarbeit für die Jahre 2022 bis 2025 Ausgaben in der Höhe von acht Millionen Franken.

Im Baselbiet sinkt der Leerwohnungsbestand auf 1 Prozent, was einem noch tieferen Wert entspricht, der derzeit in Basel-Stadt gilt.

Die Baselbieter Juso haben am 16. August über 2’100 Unterschriften für ihre Initiative "ÖV für alle" eingereicht, die das U-Abo für alle im Kanton wohnhaften Personen gebührenfrei machen will.

Die imposante Kanada-Pappel auf dem Basler Wiesendamm steht nicht mehr stabil und ihr Stammfuss ist teilweise faul, weshalb sie am 16. August gefällt und durch einen Jungbaum ersetzt wird.

Der 30-jährige Rechtsverteidiger Michael Lang wechselt per sofort von Borussia Mönchengladbach zurück zum FC Basel.

Barbara Rentsch wird neue Geschäftsleiterin der staatlichen Liegenschafts-Verwaltung Immobilien Basel-Stadt (IBS) und Nachfolgerin von Rolf Borner, der das Finanzdepartement per Ende Juli verlassen wird.

Christoph Gloor wird per 1. Juli neuer Präsident der Stiftung des Kunstmuseums Basel als Nachfolger von Markus Altwegg.

Sämtliche Nacht-S-Bahnen, Nachttrams und Nachtbusse des TNW-Nachtnetzes verkehren ab dem ersten Wochenende im Juli wieder gemäss Fahrplan.

Hptm Pascal Geiger wird per 1. Juli 2021 die Leitung der Sicherheitspolizei Ost von Hptm Armin Reichenstein übernehmen, der intern in die Verkehrspolizei wechselt.

Das Basler Gesundheitsdepartement hebt die befristete Verfügung "Allgemeine Maskentragpflicht und Konsumationsverbot von Speisen und Getränken auf Allmend in der Steinenvorstadt" per Samstag, 26. Juni, auf.

Corinne Hügli wird per 1. Oktober neue Leiterin des Statistischen Amts Baselland und Nachfolgerin von Johann Christoffel, der Ende September in den Ruhestand tritt.

Als Nachfolger von Felix Keller übernimmt am 1. Juli Simon Oberbeck das Präsidium der Baselbieter CVP/GLP-Fraktion.

Der diplomierte Ingenieur Florian Kaufmann wird per 1. September im Baselbieter Amt für Raumplanung die Leitung der Abteilung Öffentlicher Verkehr übernehmen (Nachfolge von Eva Juhasz).