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"Es gibt nichts Vergleichbares": Basler Freizeithalle "Dreirosen", Spielbetrieb

Freizeithalle Dreirosen: Ein Publikums-Magnet stösst an seine Grenzen

Eines der innovativsten Basler Freizeitangebote hat nur einen Schönheitsfehler: Ihm fehlt das Geld für attraktivere Öffnungszeiten


Von Anna Wegelin


Die Freizeithalle "Dreirosen" unter der Nordtangente im unteren Kleinbasel gilt als vorbildlicher niederschwelliger Treffpunkt für Bewegung und Begegnung. Der Indoor-Raum neben dem Dreirosen-Park wird aus Quartier, Stadt und dem Dreiländereck rege besucht. Jetzt müssten nur noch die Öffnungszeiten ausgeweitet werden. Doch dazu fehlt das Geld.


Familien mit Kindern in Basel-Stadt haben es gut. Bezüglich Freizeitangeboten für Kinder und Jugendliche scheinen die Möglichkeiten schier grenzenlos, wie der Blick auf entsprechende Internetseiten zeigt (siehe Fussnote). "Flächen und Räume, die man sich im Spiel aneignen kann, sind für Kinder enorm wichtig", sagt Mirjam Rotzler vom Kinderbüro Basel: "Sie fördern ihre Sozial- und Sprachkompetenz sowie die Identifikation mit ihrer Lebensumwelt." Und sie verleiten die Kinder dazu, sich frei zu bewegen – ohne dass es dafür eine umfassende Infrastruktur und Animation brauche, so Rotzler. Die gesetzliche Grundlage für dieses Recht auf das freie Spiel findet sie in Artikel 31 der UN-Kinderrechtskonvention, die die Schweiz unterzeichnet hat.

Eine besondere Gattung von Freizeit-Oasen in der Stadt sind die Indoor-Spielräume, ein relativ junges Phänomen, weiss Rotzler, das möglicherweise mit der zunehmenden Verdrängung von Kindern aus dem öffentlichen Raum zusammenhänge. Die Freizeithalle "Dreirosen" im unteren Kleinbasel ragt dabei besonders heraus: Sie liegt zentral, ist gross und hat mehrere Räume, verfügt über einfache Geräte für Spiel und Sport für kleine und grössere Kinder – und kostet fast nichts. Es hat ein sympathisches "RiiBistro" und eine Picknick-Ecke.

Was der "Dreirosenhalle" jedoch ihren ganz besonderen Charakter verleiht, bestätigt auch unser jüngster Besuch vor wenigen Tagen: Sie wird von einem sympathischen Team betreut und führt auf unverkrampfte Weise unterschiedliche Altersgruppen und Kulturen zusammen – eine Seltenheit in unserer schönen neuen Welt, in der man am liebsten unter sich bleibt. Der einzige Haken: Die Halle ist ausgerechnet dann geschlossen, wenn viele Eltern mit ihren Kindern freie Zeit miteinander haben: Um sie auch am Freitag und Samstag offen zu halten, fehlt das Geld.

Bewegungsangebot "ohne Mahnfinger"

"Die Freizeithalle ist eine Erfolgsgeschichte", sagt Walter Brack, Leiter der Abteilung Soziales und Stadtentwicklung bei der Christoph Merian Stiftung (CMS), die das Freizeitzentrum massgeblich unterstützt. Die Indoor-Halle sei ein "niederschwelliges, für breite Bevölkerungskreise attraktives Angebot für eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung, insbesondere fürs untere Kleinbasel", so Brack. Es fördere die soziale Integration und leiste einen wichtigen Beitrag an die Gesundheitsförderung und -prävention: einerseits durch das Bewegungs- und Sportangebot "ohne Mahnfinger" für die grösseren Kinder und für Jugendliche in einem von Wetterkapriolen, Verkehrschaos und Pöbeleien geschützten Rahmen; andererseits durch die Förderung kleinerer Kinder im grobmotorischen Bereich.

Brack lobt die Personalpolitik der Freizeithalle, die junge Stellenlose aus Basel-Stadt mit Betreuungs- und Coachingstrukturen beschäftige, sowie den "vorbildlichen Mix" von Hallenbetrieb mit Bistro, das günstig und gesund koche, benachbartem Jugendtreffpunkt und Aussenbereich – ein Platz zum Skateboarden auf der Rheinuferseite und auf der Parkseite in der Sommermonaten Bistrotische und Spielgeräte wie Bobbycars und Federballsets, eine Spende der Drei Ehrengesellschaften Kleinbasels in der Höhe von 15'000 Franken. Er stützt seine Einschätzung ab auf eine von der CMS in Auftrag gegebene Studie aus dem Jahr 2008. In dieser wird die Freizeithalle Dreirosen als "eines der innovativsten Projekte der letzten Jahre im Freizeitbereich" bezeichnet.

Multikultureller Treffpunkt unter der Brücke

Die Dreirosenhalle befindet sich unter der zweistöckigen Autobahnbrücke der Nordtangente im Brückenkopf Nord der Dreirosenbrücke. Auch die Stadtreinigung und der Wassersportverein Basel benutzen hier Räumlichkeiten. Betrieben wird die Indoor-Halle von der Basler Freizeitaktion (BFA), die auf insgesamt 1'300 Quadratmetern neben der Freizeithalle auch das Bistro und den Jugendtreffpunkt führt.

Bis zu 25 Schulkinder der Tagesbetreuung im benachbarten Dreirosenschulhaus essen hier an Werktagen zu Mittag und werden in den Räumen des Zentrums betreut. Bekocht werden sie vom Team im angrenzenden Bistro, das wiederum von Hallengästen, aber auch von Geschäftsleuten und Spaziergängern benutzt wird.

Trampoline, Töggelikästen und Tischtennistische

Vom Bistro gelangt man zunächst zu einem kleineren Raum für Kinder im Krabbel- und Vorschulalter. Er ist bestückt mit grossen farbigen Soft-Bauklötzen, Turnmatten, Mini-Kletterwand, Töggelikasten, Springtuch und Kurzseilen. Im fast 300 Quadratmeter grossen Raum dahinter, der eigentlichen Halle, hat es Trampoline, Töggelikästen und Tischtennistische, kann man Billard oder Speedhockey spielen oder sich im Krafttraining versuchen – die stählernen Kolosse sind das einzige Inventar, das seinen Zweck nur mässig erfüllt. Sehr beliebt ist dagegen wiederum der Seilpark zuhinterst in der Halle. Daneben befindet sich ein Gymnastikraum ("Forum"), der für Tanzkurse oder private Anlässe wie Kindergeburtstage benutzt wird.

Die "Seele" der Freizeithalle ist das Team, erkennbar an ihren schwarzen T-Shirts mit goldener Aufschrift. Es sind zum einen festangestellte Profis unter der Leitung des Sportpädagogen Marc Moresi und zum anderen Jugendliche zwischen 18 und 25 Jahren aus dem Beschäftigungsprogramm des kantonalen Arbeitsamts und der Sozialhilfe der Stadt Basel, die auch im Hallen-Bistro zum Einsatz kommen. Sollten die derzeit acht jungen arbeitslosen Frauen und Männer kurzfristig ausfallen, gibt es Aushilfen.

"Es braucht professionelle Betreuung, damit das Ganze nicht aus dem Ruder läuft", sagt BFA-Geschäftsführer Albrecht Schönbucher, der das Projekt der Freizeithalle Dreirosen von Anfang an begleitet. Der Personalaufwand sei "sehr knapp bemessen", betont er: 230 Prozent Festanstellungen für die Halle und 130 Stellenprozente für das Bistro.

Viele Ideen geprüft

Die Freizeithalle "Dreirosen", nach den Plänen des Basler Architekturbüros Oplatek gebaut, wurde im September 2006 eröffnet. Sie ist, gestartet als eines von mehreren Projekten der "Integralen Aufwertung Kleinbasel", auf Initiative und unter Federführung der CMS entwickelt worden, die dafür im Jahr 2005 900'000 Franken investierte. Die CMS unterstützt den Hallenbetrieb mit jährlichen Beiträgen in fünf- bis sechsstelliger Höhe. Im laufenden Jahr sind es 100'000 Franken aus dem Ertragsanteil der Bürgergemeinde. "Eine Fortsetzung ab 2013 ist in Planung", sagt Brack.

Es sei ein langer Weg gewesen, bis das Grobkonzept für die Raumbewirtschaftung stand, erzählt er. Die CMS zog hierfür das Baudepartement und Abteilung Jugend, Familie, Prävention des Justizdepartements und schliesslich die BFA hinzu. Die Verlegung des Jugendtreffpunkts (knapp 300 Quadradmeter) unter den Brückenkopf – der alte Standort musste aufgrund von Schwierigkeiten mit den Vermietern verlassen werden – sei zügig beschlossen worden. Schwieriger sei es gewesen, die Nutzung der verbleibenden 900 Quadratmeter für Freizeithalle und Bistro zu bestimmen: "Wir haben viele Ideen geprüft, darunter ein Skate-Park und Proberäume für Musikbands, bis das Projekt Freizeithalle favorisiert wurde", sagt Brack, den das Konzept restlos überzeugt.

Kantonale Subvention seit 2009

Ähnlich positiv tönt es beim Kanton. Dieser unterstützt den Freizeithallenbetrieb für die Jahre 2011 und 2012 mit einer Subvention von jährlich 225'000 Franken. Im Jahr 2009 sprach dieser der Halle nach einer eigens veranlassten betriebswirtschaftlichen Studie einen einmaligen Betrag in Höhe von 240'000 Franken.

Das Freizeitzentrum "Dreirosen" sei in den letzten fünf Jahren zu einem "in Basel einmaligen Angebot" geworden, sagt Marc Flückiger, der Leiter der Abteilung Jugend- und Familienförderung im Erziehungsdepartement Basel-Stadt. Auch er hebt den besonderen Besuchermix hervor. "Es gibt nichts Vergleichbares in Basel-Stadt", so Flückiger, der den engagierten Betreibern ein Kränzchen windet.

Dieses Jahr entscheiden der Regierung und Grosser Rat erneut über die weitere Subvention für die nächsten drei Jahre. Flückiger: "Es gibt derzeit keine Anzeichen, dass das Angebot in Frage gestellt werden könnte."

Nutzungsgebühr reguliert Andrang

Die kantonale Subvention hat buchstäblich ihren Preis: Bedingung war, dass der Betrieb seine Eigenfinanzierung steigert. Die Einführung eines Eintritts stand zur Debatte. Doch dies hätte dem Konzept einer Halle für alle widersprochen, erklärt BFA-Mann Schönbucher. "Wir wollen auf keinen Fall etwas machen für Leute mit einem dicken Geldbeutel und hatten nie die Absicht, mit kommerziellen Angeboten in Konkurrenz zu treten."

Privatwirtschaftliche Indoor-Spielplätze – zum Beispiel das unter Familien aus der Nordwestschweiz beliebte Okidoki-Kinderland in Lörrach – könnten sich Familien mit tiefem Budget vielleicht einmal im Jahr leisten, so Schönbucher weiter. Die Freizeithalle müsse jedoch rund ums Jahr nutzbar sein. Indirekt kritisiert er damit die Studie des Erziehungsdepartements. Diese habe 200'000 Franken Mehreinnahmen errechnet, bei 50'000 Eintritten à fünf Franken im Jahr, erklärt Schönbucher: "Das wäre völlig unmöglich."

Die BFA hat inzwischen einen Mittelweg gefunden. Seit Anfang 2010 gilt: Wer bestimmte Geräte, etwa Speedhockey oder Trampolin, benutzen will, bezahlt eine bescheidene Nutzungsgebühr. Mit einem Mehrfachabonnement, dem Familienpass (plus) oder "colour key" wird es nochmals merklich günstiger. Im Jahr 2011 konnten dadurch zusätzliche fast 32'000 Franken eingenommen werden. Schönbucher kann diesem Schritt sogar etwas Positives abgewinnen: Der Andrang zu den Spitzenzeiten sei nicht mehr so gross und die Wartezeiten deshalb kürzer.

Kein "Getto-Feeling", hohe Besucherzahlen

Es habe nie ein "Getto-Feeling" geherrscht, beschreibt er die bunte Gästeschar: viele Nationalitäten, soziale Durchmischung, alle Altersstufen – relativ konstante Zahlen von 70 Prozent Kindern und 30 Prozent Erwachsenen – mit Ausnahme der Gruppe der Senioren; und über 200 Institutionen, vom Tagesheim bis zur Primarschulklasse.

Die anfänglichen Bedenken in den eigenen Reihen, die "Dreirosen"-Halle könnte von den Jugendlichen des Treffpunkts unter dem Brückenkopf in Beschlag genommen werden – eine "sehr lebendige multikulturelle Durchmischung von jungen Leuten", so Schönbucher – hätten sich durch die permanente Anwesenheit des Teams zerschlagen. Vergessen ist auch, dass die Freizeithalle in den ersten Jahren mit zu wenig Personal und Liquiditätsproblemen kämpfte und im 2008 sogar vor dem Aus gestanden habe. "Hätte der Kanton damals nicht einen Betrag gespendet, wäre das Projekt gestorben", verrät der BFA-Vertreter.

Die Besucherzahlen indes hätten alle Erwartungen übertroffen. "Wir hatten praktisch vom Anfang an mehr als 100 Leute pro Tag." Die Statistik zeigt: In den ersten drei Betriebsjahren stiegen die Gästezahlen stetig an. Im Spitzenjahr 2009 wurden in Halle und Bistro fast 51'000 Personen gezählt. Im vergangenen Jahr lagen die Besucherzahlen bei gut 38'000, wobei rund 13'000 Gäste durch Vermietungen hinzukommen. Umgerechnet auf die Öffnungszeiten ergibt dies laut Schönbucher deutlich über 300 Personen am Tag, die die Freizeithalle aufsuchten.

Freitag und Samstag Privat-Vermietungen

Fünfeinhalb Jahre nach ihrer Eröffnung ist die Freizeithalle "Dreirosen" zwar zu einem beliebten Freizeitort mit Ausstrahlung in die ganze Region geworden, und der Betrieb steht auf soliden finanziellen Beinen: Die Halle profitiert von Bistro, Jugendtreffpunkt und Tagesstrukturen sowie vom Beschäftigungsprogramm. Es darf davon ausgegangen werden, dass die beiden wichtigsten Geldgeber, der Kanton Basel-Stadt und die CMS, den Betrieb weiterhin unterstützen werden.

Doch: Ausgerechnet am Freitag und Samstag hat der Treffpunkt zu. Dann werden die Räumlichkeiten vermietet für Geburtstage, Hochzeitsfeste oder Partys. "Um das knapp kalkulierte Gerüst überhaupt realisieren zu können, müssen wir Vermietungen machen", erklärt Schönbucher. Diese liefen am besten am Wochenende und bedeuteten in der Regel, dass die gesamte Hallenfläche inklusive Bistro besetzt seien.

Allerdings zeigt die Jahresrechnung 2011: Der Ertrag aus solchen Vermietungen ist zu gering, um deswegen den Betrieb geschlossen zu halten. Von den 448'000 Franken oder 58 Prozent Eigenleistungen des Gesamtertrags von 773'000 Franken, stammen lediglich 33'000 Franken aus Fremdvermietungen (gegenüber 194'000 Franken aus dem Bistro und 189'000 Franken aus dem Beschäftigungsprogramm; 13 Prozent sind Drittmittel der CMS und 29 Prozent kantonale Subvention).

Bei Eröffnung der Freizeithalle sei es das Ziel gewesen, dass der Betrieb sieben Tage die Woche geöffnet sei, kommentiert Schönbucher: "Aber wir wussten, dass das nicht zu finanzieren sei." Im Hallen-Konzept 2010 ist nachzulesen: "Das Freizeitzentrum soll langfristig an fünf bis sechs Wochentagen von ca. 10 bis max. 22 Uhr geöffnet sein."

Das bleibt vorläufig Wunschdenken. "Wir haben an fünf Tagen die Woche mindestens 50 Wochen offen im Jahr", kontert Schönbucher – die Subvention vom Kanton schreibe nur vier Tage an je sieben Stunden in der Woche vor. Jeder zusätzliche Öffnungs-Tag würde den Betrieb nochmals etwa 100'000 Franken im Jahr kosten, so der BFA-Leiter. "Dieses zusätzliche Geld müsste man irgendwo her haben." Bisherige Anstrengungen im Fundraising in diese Richtung hätten jedoch bisher nichts ergeben. "Würde aber jemand diese 100'000 Franken spenden", fügt er an, "wären wir sofort dafür, einen zusätzlichen Tag offen zu haben".

Im Sommer grössere Outdoor-Angebote


Während sich das Team der Freizeithalle Dreirosen für die reduzierten Öffnungszeiten während der Basler Fasnacht rüstet und sich nach wärmeren Temperaturen sehnt – die Halle ist aus bautechnischen Gründen nur beschränkt heizbar –, verfolgen die Betreiber die Idee, das Outdoor-Angebot in den Sommermonaten auszuweiten. "Wir wollen den Aussenraum besser nutzen", verrät Albrecht Schönbucher. Geplant sei eine "attraktive Aussenanimiation". An Ideen zur weiteren Aufwertung des unteren Kleinbasel mangelt es den Macherinnen und Machern der Basler Freizeitaktion nicht.

Service
Freizeithalle Dreirosen: www.dreirosen.ch
Freizeitgestaltung für Kinder, Jugendliche mit oder ohne Eltern: Kinderinfo-Veranstaltungskalender www.kinderinfo-basel.ch (Kinderbüro Basel)

15. Februar 2012

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"Fasnacht ist erneut in Gefahr"

Basler Zeitung
vom 8. Juli 2020
im Interview mit dem
Infektiologen Andreas Widmer
https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

Ausgezeichnete Fragen, ausgezeichnete klare Antworten.

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In einem Satz

 

Am 8. Juli wurde im Basler Rathaus die Initiative für echten Wohnschutz und das Referendum gegen das "mieterfeindliche Nichtwohnschutzgesetz" eingereicht.

Mit über 4'000 Unterschriften ist in Basel-Stadt das Referendum gegen den umstrittenen Bau des Hafenbeckens 3 zustande gekommen, so dass es am 29. November zur Volksabstimmung kommt.

2. Juli: Einreichung der Initiative "Basel baut Zukunft", die 50 Prozent gemeinnützigen Wohn- und Gewerberaum auf Transformations-Arealen verlangt.

Niggi Rechsteiner übernimmt die Geschäftsführung der Basler "Stiftung Sucht" und folgt damit auf Francesco Castelli, der die Stiftung während neun Jahren geführt hat.

Jeanne Locher, seit 2016 Vizepräsidentin des Gemeinderates, ist mit 1'276 Stimmen neue Gemeindepräsidentin von Münchenstein, während Herausforderer Daniel Altermatt (GLP) auf 906 Stimmen kam.

Eveline Sprecher (SP) wurde in Aesch mit 1'087 Stimmen zur Gemeindepräsidentin gewählt, wobei FDP-Gemeinderat Stephan Hohl 726 Stimmen und Andreas Spindler (SVP) 305 stimmen erzielte.

In Allschwil setzte sich FDP-Gemeindepräsidentin Nicole Nüssli mit 2'989 Stimmen klar gegen Gemeinderat Christoph Morat (SP) durch, der 1'696 Stimmen erzielte.

Mike Keller (FDP) bleibt mit 2'162 Stimmen Binninger Gemeindepräsident; seine grüne Herausforderin, Landrätin Rahel Bänziger Keel, kam auf 1'140 Stimmen.

"Teufelhof"-Chef Raphael Wyniger wird neuer Präsident des Basler Hotelier-Vereins und Nachfolger von Felix W. Hauser, der dieses Amt seit 2014 ausübte.

Der Baselbieter FDP-Landrat Heinz Lerf wurde heute Donnerstag, 25. Juni, mit 76 von 81 gültigen Stimmen zum Landratspräsidenten für das Amtsjahr 2020/2021 gewählt.

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