© Foto by OnlineReports.ch
"Ein ernstes Problem": Heim-Chefaufseher Urs Wüthrich

Kinderheim-Krise: Kanton liess die Zügel schleifen

Die Trägerschafts-Probleme um das Seltisberger Kinderheim "Auf Berg" waren den Behörden seit Jahren bekannt, doch die Aufsicht versagte


Von Marc Gusewski


Seit vielen Jahren sind den Baselbieter Behörden die Probleme um das Seltisberger Kinderheim "Auf Berg" bekannt. Schon 1997 erkannte die Regierung "Handlungsbedarf", doch die staatliche Aufsicht griff zu wenig rigoros durch. Jetzt gerät Bildungsdirektor Urs Wüthrich unter Druck: Nach dem jüngsten Rausschmiss hat die kantonale Heimleiter-Szene vom Zusehen die Nase voll.


Der Baselbieter SP-Regierungsrat und Bildungsdirektor Urs Wüthrich räumt unumwunden ein: "Wir haben hier ein ernstes Problem. Ich will das gar nicht schönreden." Fakt ist: Seit OnlineReports am 18. Februar über die sofortige Beurlaubung des Heimleiters Simon Wiget berichtete, ergaben sich laufend neue Fragen, die den Katholischen Fürsorgeverein und die ihn beaufsichtigende kantonale Fachstelle für Sonderschulung, Jugend- und Behindertenhilfe betreffen.

Davon haben nun die Baselbieter Profi-Heimleiter die Nase voll. Der Jahrespräsident der Konferenz der Heimleiterinnen und Heimleiter (HEBL), Kurt Lirgg sagt: "Wir mussten ein Zeichen setzen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und für die Öffentlichkeit." Gestern Dienstagmorgen gab die HEBL bekannt, dass das Kinderheim "Auf Berg" aus der Konferenz ausgeschlossen werde, da es der Trägerschaft an fachlicher Befähigung fehle.

Offener Expertenstreit über Trägerschaft

Mit dem Ausschluss des Kinderheims aus der HEBL ist ein offener Expertenstreit über die Kinderheim-Trägerschaft zu beobachten: Auf der einen Seite die Heimleiter-Profis, die Präsidentin Huberta Heinzl und ihren Vorstand als führungsunfähig beurteilen. Auf der anderen Seite die kantonale Fachstelle und dessen Leiter, René Broder (SP), der "strukturellen Handlungsbedarf" erkennt und nunmehr "umgehende Änderungen innert gewissen Fristen" verlangt.

Broder räumt aber ein: "Es ist möglicherweise richtig, dass wir bisher zu wenig rigoros diese Änderungen eingefordert haben." Man sei jetzt an dem Punkt, an dem die kantonale Aufsicht "ganz klar dokumentierte und nicht nur versprochene Veränderungen und umgesetzte Massnahmen" sehen wolle. Aber, so Broder: "Details darüber verhandeln wir mit dem Fürsorgeverein und nicht über OnlineReports."

Kanton ist Hauptzahler - Verein löscht Kontaktdaten

In jedem Fall ist für die weitere Zukunft des Heims die Haltung des Kantons massgeblich: Aufgrund einer Leistungsvereinbarung finanziert er den Heimbetrieb mit rund 3,5 Millionen Franken pro Jahr grossmehrheitlich. Das versetzt Broder und sein Team in die Lage, über das Heim eine "fachliche, betriebliche und bauliche" Kontrolle zu führen.

Nach wie vor sieht Broder im Heim "Auf Berg" die Betreuungsqualität gewährleistet – und genau darüber gibt es immer mehr Zweifel. Offene Kritik äussern inzwischen nicht nur die Heimleiter, sondern immer entschlossener auch gegenwärtige und frühere Heim-Mitarbeitende, die damit bewusst ein gewisses Risiko eingehen: Trägerschafts-Präsidentin Heinzl und Interims-Heimleiter Winfried Knapp setzen Druck auf. Über den Maulkorb-Erlass auf dem Kinderheim berichtete OnlineReports bereits und, wohl um dies zu unterstreichen, löschte der Verein ohne jeden weiteren Kommentar vorvergangenen Montag sämtliche Kontaktdaten des Heimpersonals von seiner Homepage sowie Textpassagen über die Heimarbeit an sich.

Kritik an kantonaler Fachstelle

Fachstellen-Leiter René Broder wehrt sich gegen die aufkommende Kritik: "Aus unserer Sicht ist die Betreuung und Bezugsarbeit der Kinder momentan gewährleistet. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter setzen sich für ihre Arbeit ein und die klappt auch." Im Fokus des Amts stehe dabei das Bemühen, den Betrieb "Auf Berg" weiterhin sicherzustellen. Für Broder wäre eine allfällige Schliessung des Heims "keine Alternative". "Wo wollen Sie mit den Kindern hin?"

Andererseits lässt er durchblicken, dass die kantonale Fachstelle – wie auch der ihr vorgesetzte Regierungsrat Urs Wüthrich – eine Einstellung der Leistungsvereinbarungs-Zahlungen an das Heim nicht völlig ausschliessen, wenn bei der Trägerschaft weiterhin kein Einlenken und Eingehen auf die Forderungen zu beobachten sei.

Seit 1997 wirft Kinderheim-Trägerschaft Fragen auf

Das sind, nach Jahren des staatlichen Zuschauens, neue Töne. Denn bisher konnten sich der Katholische Fürsorgeverein und Präsidentin Huberta Heinzl jeweils immer aus der Affäre ziehen. Wie anders ist zu erklären, dass das Kinderheim mit nahezu vergleichbaren O-Tönen schon 1997 Gegenstand regierungsrätlicher Erwägungen war. Die Vorgänge kommen langjährigen Beobachtern sattsam bekannt vor.

Nach Ansicht des damaligen und unterdessen verstorbenen Heimleiters Thomas Andreetti war er eindeutig von Heinzl aus dem Amt "gemobbt" worden, was in der Öffentlichkeit und im Landrat zu Diskussionen führte. Der damals zuständige Regierungsrat Peter Schmid beruhigte schon im Amtsbericht 1997: "Dabei konnte festgestellt werden, dass trotz der Krise in der Heimführung die praktische sozialpädagogische Arbeit zufriedenstellend ausgeübt werden konnte." Ausserdem sei "auf der Trägerschaftsebene eine Strukturreform notwendig und andererseits muss im Heim an inhaltlichen Konzepten gearbeitet werden." Das war vor elf Jahren - die Misere aber hält an.

"Schwierige Situationen" ohne Ende

Das Kinderheim war auch wiederholt Untersuchungsgegenstand der landrätlichen Geschäftsprüfungskommission. Ihre zuständige Subkommision stellte 1998 eine "schwierige Situation" fest. Im Jahr 2000 wurde diese Feststellung getroffen: "Der Regierungsrat wird gebeten, die Zuständigkeit für das Wohnheim eindeutig zu klären." Der damalige Subkommissions-Präsident Alfred Zimmermann erinnert sich "grau", dass es "viele Fragen" gab. Allerdings unterliegen die Beratungen dem Amtsgeheimnis.

Auch der spätere Subkommissions-Präsident und heutige SP-Landratsfraktions-Präsident Ruedi Brassel erinnert sich an Diskussionen. Für die CVP hatte Esther Gallacchi Einsitz in der Subkommission, was insofern von Bedeutung ist, als der Katholische Fürsorgeverein personell eng mit der CVP vernetzt ist.

Warum musste Vökt gehen?

Fest steht, dass es auch in den Jahren 2000 bis 2005 öfters Spannungsverhältnisse zwischen der Fachstelle und der Heimträgerschaft gab, bis der damalige Heimleiter Rolf Vökt Mitte 2005 "im gegenseitigen Einvernehmen" ausschied. Für die Trennung liegt bis heute keine offizielle Begründung vor - ausser einem OnlineReports zugespielten, aber nie veröffentlichtem Pressetext. Staatsaufseher Broder lehnte nähere Auskünfte darüber aus "Gründen des Persönlichkeitsschutzes" ab.

Nachforschungen ergaben: Im Jahr 2000 intervenierten die Stadt Liestal aus Sorge um Pflegekinder sowie Heim-Mitarbeiterinnen beim Kanton und beschwerte sich über die Heimleitung. Dies führte seitens der Fachstelle und intern zu einer Untersuchung, die das Vorstandsmitglied Helen Gianola-Lindlar vornahm. Lindlar ist als Himmelrieder Gemeindepräsidentin und Solothurner alt Kantonsrätin einem weiteren Kreis bekannt. Im Jahr 2003 wiederholten sich gemäss einem OnlineReports vorliegenden, internen Schreiben gleichlautende Anzeigen. Zur selben Zeit war es ausserdem wohl nicht ganz zufällig zu einer Kündigung einer Mitarbeiterin des Heims gekommen: Sie hatte sich im Jahr 2000 kritisch gegenüber der Heimführung geäussert – der Vorgang blieb für die Trägerschaft folgenlos.

Was stand im Gutachten?

Im Jahr 2005 leitete die kantonale Fachstelle eine drastische Untersuchung "Auf Berg" ein, nachdem fast ein Dutzend Personen aufs Mal Anzeige erstattet hatten. Als Sofortmassnahme wurde eine frische ad-Interims-Heimleitung durch die Profis Fred Aschwanden und Georges Krieg installiert. Gleichzeitig wurde zur Beratung das renommierte Zürcher Marie Meierhofer-Institut für das Kind (MMI) beigezogen, das ein – unter Verschluss gehaltenes - Gutachten erstellte. Zu diesen Vorgängen mochten sich bisher weder Präsidentin Heinzl noch Pressesprecher Alphons Ottiger ("die Vergangenheit steht nicht zur Diskussion") äussern. René Broder macht auch hier den "Rechtsschutz beteiligter Personen" geltend.

Was auch immer vorgefallen war: Die Verwerfungen des Jahres 2005 bewirkten, dass der Anfang 2006 vom Verein eingesetzte Heimleiter Simon Wiget zuvor durch ein Personalselektionsbüro auf Herz und Nieren überprüft wurde. Damals jubelte Heinzl: "Eine zukunftsweisende Lösung." Davon will sie heute nichts mehr wissen. Im Gegenteil: Wie schon bei Vorgängern wie Andreetti oder van Riemsdijk kippte Heinzls Freude in das bis heute vom Verein jeweils geltend gemachte "untragbare Arbeitsverhältnis."

Heinzl wollte Rückendeckung

Politisch brisant: Für ihren unberechenbaren Kurs erhoffte sich Heinzl offenbar Rückenstärkung vom Kanton, wie entsprechende Nachforschungen offenlegen. Regierungsrat Urs Wüthrich bestätigte gegenüber OnlineReports, dass am 30. Januar auf Verlangen von Huberta Heinzl eine Sitzung mit ihm als höchstem politischen Repräsentanten, dem Verein sowie der kantonalen Fachstelle stattfand. In diesem Treffen erklärte Heinzl eine Mediation zwischen ihr und Wiget, um die zuvor die Fachstelle gebeten hatte, einseitig für gescheitert. Dann informierte sie über die von ihr geplanten Schritte und das Vorhaben, die Vereinsführung zu reorganisieren und einen neuen Heimleiter zu suchen.

Nur: Ankündigungen dieser Art ziehen sich durch die letzten elf Jahre und strapazieren allmählich die Geduld des verantwortlichen Regierungsrates, wie Wüthrich durchblicken lässt: "Wir haben zugehört und in einem anschliessenden Schreiben harte Bedingungen gestellt. Das Ganze ist unschön, das will ich nicht schönreden."

Noch am 18. Februar hatte Trägerschafts-Chefin Huberta Heinzl den Heimleiterwechsel gegenüber OnlineReports als "courant normal" dargestellt und gesagt: "Heimleiterwechsel sind was ganz Normales. Darüber müssen wir nicht informieren." Das war ganz unchristlich: Gelogen.

5. März 2008

Weiterführende Links:


 Ihre Meinung zu diesem Artikel
(Mails ohne kompletten Absender werden nicht bearbeitet)
https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/echo.gif

"Ich werde keinen Rappen mehr spenden"

In der katholischen Kirche Liestal wurde in den letzten Jahren öfters eine Kollekte für das Kinderheim Seltisberg durchgeführt. Da ein solches Heim sinnvoll ist und gut zum sozialen Engagement einer Kirche passt, habe ich auch immer fleissig gespendet.

 

Nun gehört zu einer sozialen Institution neben dem guten Willen auch eine professionelle Führung, sonst kommt es zur absurden Situation: Gut meinen ist das Gegenteil von gut tun. Solange das Kinderheim Seltisberg autokratisch und unprofessionell geführt wird, werde ich keinen Rappen mehr spenden. Das ist schade, da eine solche Einrichtung auch eine Verwurzlung in der Gesellschaft benötigt.


Johannes Hoffner, Ziefen



Was Sie auch noch interessieren könnte

Piccolos und Guggen treiben
Anwohner zur Verzweiflung

25. September 2020

Kleinhüningen: Die musikalischen Dauer-Übungen im Frühherbst stören.


Video: 18.9.2020 Gugge übt in Kleinhüningen

Velobahn-Test: Das
grüne Amigo-Geschäft

10. September 2020

Peter Knechtli über die unverständliche
Kumpanei des Duos Kirchmayr/Reber.


Reaktionen

Auf dem Velo-Highway
zum Schwing- und Älplerfest

9. September 2020

Prototyp geplant: Eine vierspurige
Velobahn
zwischen Pratteln und Augst.


Wenn das Digital-Gerät
Verzweiflung auslöst

30. August 2020

Gratis-Angebot "Digi-Coach" hilft bei
niederschwelligen Problemen weiter.


Laden Sie doch Facebook
zur Medienkonferenz ein!

26. August 2020

Soziale Medien: Peter Knechtli über
die Illusion der grossen Wirkung.


Corona: Frankreich büsst
Basler Familiengärtner

23. August 2020

Keine Pachtzins-Reduktion trotz
dreimonatiger Areal-Schliessung.


200 Meter hohe
Windturbinen an der A2

11. August 2020

"Primeo Energie" plant zwei Windkraftwerke am Randes des Hardwaldes.


Das Rosskopf-Haus
kann abgerissen werden

18. Juli 2020

Rufacherstrasse: Einsprachen
gegen Abbruch abgelehnt.


"Genossenschaft zur Eiche"
will ihre Eiche fällen

13. Juli 2020

WWF und "Pro Natura" wehren sich mit Einsprachen gegen Neubau.


Reaktionen

E-Bikes im Fokus der
regionalen Verkehrspolizei

30. Juni 2020

Augenschein bei Kontrolle in Binningen: Ein E-Scooter-Fahrer ging ins Netz.


www.onlinereports.ch - Das unabhängige News-Portal der Nordwestschweiz

© Das Copyright sämtlicher auf dem Portal www.onlinereports.ch enthaltenen multimedialer Inhalte (Text, Bild, Audio, Video) liegt bei der OnlineReports GmbH sowie bei den Autorinnen und Autoren. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Veröffentlichungen jeder Art nur gegen Honorar und mit schriftlichem Einverständnis der Redaktion von OnlineReports.ch.

Die Redaktion bedingt hiermit jegliche Verantwortung und Haftung für Werbe-Banner oder andere Beiträge von Dritten oder einzelnen Autoren ab, die eigene Beiträge, wenn auch mit Zustimmung der Redaktion, auf der Plattform von OnlineReports publizieren. OnlineReports bemüht sich nach bestem Wissen und Gewissen darum, Urheber- und andere Rechte von Dritten durch ihre Publikationen nicht zu verletzen. Wer dennoch eine Verletzung derartiger Rechte auf OnlineReports feststellt, wird gebeten, die Redaktion umgehend zu informieren, damit die beanstandeten Inhalte unverzüglich entfernt werden können.

Auf dieser Website gibt es Links zu Websites Dritter. Sobald Sie diese anklicken, verlassen Sie unseren Einflussbereich. Für fremde Websites, zu welchen von dieser Website aus ein Link besteht, übernimmt OnlineReports keine inhaltliche oder rechtliche Verantwortung. Dasselbe gilt für Websites Dritter, die auf OnlineReports verlinken.

https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/gelesen.gif
Dieser Schritt bringt die Entwicklung vom Spital zum zeitgemässen sozialen Unternehmen zum Ausdruck.

Bürgerspital Basel
vom 28. August 2020
über den künftigen Auftritt
unter der Marke "bsb"
https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

Kürzen Sie Ihren Firmennamen – und Sie sind ein soziales Unternehmen.

Frisch pubertiert

Bitte so lange wie möglich

RückSpiegel

 

Bajour schreibt, die Berichte von OnlineReports zur Baselbieter Velobahn-Affäre gefielen ihr "am besten".

In ihrem Kommentar über staatliche Medienförderung geht Prime News auf das über zwanzigjährige Bestehen von OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung und die BZ zitierten in ihren Berichten über das Velobahn-Amigo-Geschäft von Klaus Kirchmayr und Isaac Reber ausführlich aus OnlineReports.

In ihrem Bericht über die Umgestaltung der Basler Meriangärten nimmt die BZ auf eine zuvor erschienene OnlineReports-Recherche Bezug.

Die Badische Zeitung zitierte in ihrer Vorwahl-Analyse der Basler Regierungs-Wahlen aus einem OnlineReports-Kommentar.

In der BZ-Kolumne nahm Daniel Wiener Bezug auf den OnlineReports-Kommentar über den Macht-Poker um die Basler Regierungspräsidentin Elisabeth Ackermann.

In ihrem Leitartikel über den Zustand des Kantons Basel-Stadt zitierte die BZ aus dem OnlineReports-Interview mit Michael Hug.

Die BZ nahm die OnlineReports-Geschichte über den Abbruch des Hauses an der Basler Rufacherstrasse 73 auf. Die Basler Zeitung verzichtete auf eine Quellennennung.

Die BZ nahm die OnlineReports-Story über eine umstrittene Eichen-Fällung auf.

In ihrer News über das Debakel um die Wahl des Gemeindepräsidenten in Schönenbuch nahm die Basler Zeitung auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung bezog sich in ihrem Artikel über die Kandidatensuche der Basler SVP auf ein Interview in OnlineReports.

In ihrem Beitrag über den Protest gegen das "General Sutter"-Denkmal in Rünenberg nahm die BZ auf OnlineReports Bezug.

Die BZ zog die OnlineReports-News über den Rücktritt von Beat Jans als IWB-Verwaltungsrat nach.

Auch das Regionaljournal zog die OnlineReports-Geschichte über Probleme in den Familiengärten nach, verzichtete aber vornehm auf eine Quellenangabe.

Die BZ nahm die OnlineReports-Recherche über die erneute Schliessung der Familiengärten an der Landesgrenze auf.

Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Berufung des Staatsanwalts im Fall der FCZ-Schlägerei im Lehenmattquartier auf.

Das Regionaljournal griff die OnlineReports-Geschichte über Kurzarbeit bei BaZ und BZ auf.

Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Stadtpräsidenten-Ambition von Kantonsspital-CEO Jürg Aebi auf.

Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Story über den anstehenden Gerichtsfall zum Rothenflüher Blechpolizisten-Sprenger auf.

In ihrem Basler Medien-Epos nahm die Medienwoche auch auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung, Prime News und die BZ berichteten unter Berufung auf OnlineReports über Adrian Plachesis Abgang bei Telebasel.

In ihren Bericht über den Abbruch des einstigen Kutscherhauses an der Rufacherstrasse in Basel bezogen sich 20 Minuten und die Basler Zeitung auf OnlineReports.

Die BZ nahm auf die OnlineReports-Recherche zum Konkurs der "Gallenacher"-Schule Bezog.

Die BZ nahm die OnlineReports-Meldung über die Beton-Elemente auf dem Basler Centralbahnplatz auf.

Die OnlineReports-News über die technische Panne bei Swisslos wurde von der BZ aufgenommen.

In ihrem Bericht über die Bereitschaft zur Regierungskandidatur von Beatriz Greuter zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die BZ online bezog sich in ihrem Bericht über den Tod des Baselbieter Lehrerverbands-Geschäftsführers Michael Weiss auf OnlineReports.

Die Volksstimme zitierte in ihrem Bericht über den Konkurs von "Die Medienmacher" aus OnlineReports.

Telebasel bezog sich im Bericht über den Widerstand gegen die Basler IBA-Rheinterrassen auf einen Bericht von OnlineReports.

Die Basler Zeitung nimmt in ihrem Bericht über den Neujahrs-Empfang der Handelskammer beider Basel auf OnlineReports Bezug.

Die BZ schrieb in derselben Ausgabe zwei OnlineReports-Meldungen ab, ohne die Quelle zu deklarieren. Wiederholungstat!

In ihrem Bericht über Verkehrsprobleme am Aeschenplatz zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die OnlineReports-Nachricht vom Tod des ersten Baselbieter Kantonsgerichtspräsidenten Peter Meier wurde von der BZ, Telebasel, der Basler Zeitung und vom SRF-Regionaljournal nachgezogen.

Telebasel, die BZ und die Badische Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die technisch bedingte Umkehr einer "Austrian Airlines"-Maschine nach Wien auf

Die Basler Zeitung und die BZ nahmen die OnlineReports-Nachricht zum Tod des Konjunkturforschers Christoph Koellreuter auf.

20 minuten online, Blick, nau.ch, das SRF-Regionaljournal und Telebasel nahmen den OnlineReports-Primeur über den Unfalltod des Basler Umweltschützers Martin Vosseler auf.

nau.ch schrieb die OnlineReports-Recherche über den FDP-Wahlversand an Basler Neu- und Jungwähler zu einem eigenen Artikel um und verwertete auch die OnlineReports-Illustration dazu.

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz

 

Patricia von Falkenstein, die Präsidentin der Liberalen LDP, wird als Nachfolgerin von Helmut Hersberger neue Präsidentin des Hauseigentümer-Verbandes Basel-Stadt.

Roman Brunner (Muttenz) wird per 1. November 2020 neuer Präsident der Baselbieter SP-Landratsfraktion als Nachfolger von Miriam Locher, die sich für das Amt der Parteipräsidentin bewirbt.

Dem Enkeltrickgewerbe fielen in Basel kürzlich Beträge von 15'000 und 4'000 Franken in die Hände, während ein happiger Beutezug von 80'000 Franken misslang.

Der FC Basel und sein Captain Valentin Stocker verlängern den Vertrag vorzeitig um zwei weitere Jahre bis im Sommer 2023 – mit einer Option auf ein weiteres Jahr.

Im vergangenen Sommer lagen die Ozon-Konzentrationen in der Region Basel zwar tiefer als im Vorjahr, aber immer noch deutlich über den Grenzwerten der Luftreinhalte-Verordnung.

Mit zusätzlichen Städtepartnerschaften mit Abidjan (Elfenbeinküste) und einer Stadt in einem Erstfluchtland im Nahen Osten will die Basler Regierung "ein Zeichen der Solidarität setzen".

Teilerwerbstätigen Beziehenden von Ergänzungsleistungen und Beziehenden von Ergänzungsleistungen, die zu einer medizinischen Behandlung fahren, werden im Baselbiet die Kosten für Schutzmasken mit pauschal 30 Franken vergütet.

Ralph Lewin und Andreas Sturm stellen sich nach über zehnjähriger Amtszeit nicht mehr für eine Wiederwahl für die nächste Amtsperiode im Bankrat der Basler Kantonalbank zur Verfügung.

Die auslaufenden Verträge von Cheftrainer Marcel Koller und den Assistenztrainern Thomas Janeschitz und Carlos Bernegger mit dem FC Basel werden "im gemeinsamen Einvernehmen" nicht verlängert.

Die auf Gebäudetechnik und Energiekonzepte spezialisierte Rapp Gebäudetechnik AG plant die Konzentration ihrer Geschäftstätigkeit am Standort Münchenstein und erwägt die Schliessung ihrer beiden Filialen in Lausanne und Genf.

Der Baselbieter Landrat wird vorläufig – mindestens bis zu den Herbstferien – weiterhin im Basler Kongresszentrum tagen, wie die Geschäftsleitung beschlossen hat.

Der Kanton Basel-Stadt unterstützt über den Pendlerfonds das Veloverleihsystem Basel mit 2,15 Millionen Franken.

Wegen der Corona-Situation haben der Gewerbeverband und das Erziehungsdepartement entschieden, die 8. Basler Berufs- und Weiterbildungsmesse  vom 15. bis 17. Oktober nicht durchzuführen.

Auf der A2 bei Birsfelden wurde in der Nacht des 3. August ein in der Region wohnhafter Italiener als Raser erwischt, der bei erlaubten 80 mit 140 Stundenkilometern in Richtung Bern/Luzern unterwegs war.

Der Kanton Basel-Stadt, die IWB und Pro Innerstadt Basel gaben heute den offiziellen Startschuss für die Erneuerung der Freien Strasse und der angrenzenden Gassen.

Weil bei Bauarbeiten am Hochbergerplatz ein Stromkabel durchtrennt wurde, kam es am 30. Juli kurz vor 7.30 Uhr in Teilen von Kleinhüningen zu einem Stromunterbruch.

Die Friedhöfe Basel schreiben die Dienstleistungen für die Einsargung und die Überführung von Verstorbenen im Rahmen der unentgeltlichen Bestattung neu aus.

Die Universität Basel hat entschieden, ihren Dies academicus auf Grund der Corona-Pandemie nicht durchzuführen.

Die Baselbieter Corona-Abklärungs- und Teststation befindet sich neuerdings im Spenglerpark in Münchenstein.

Daniela Martin wird neue Geschäftsführerin der Basel Sinfonietta.

Am 8. Juli wurde im Basler Rathaus die Initiative für echten Wohnschutz und das Referendum gegen das "mieterfeindliche Nichtwohnschutzgesetz" eingereicht.

Mit über 4'000 Unterschriften ist in Basel-Stadt das Referendum gegen den umstrittenen Bau des Hafenbeckens 3 zustande gekommen, so dass es am 29. November zur Volksabstimmung kommt.

2. Juli: Einreichung der Initiative "Basel baut Zukunft", die 50 Prozent gemeinnützigen Wohn- und Gewerberaum auf Transformations-Arealen verlangt.

Niggi Rechsteiner übernimmt die Geschäftsführung der Basler "Stiftung Sucht" und folgt damit auf Francesco Castelli, der die Stiftung während neun Jahren geführt hat.

Jeanne Locher, seit 2016 Vizepräsidentin des Gemeinderates, ist mit 1'276 Stimmen neue Gemeindepräsidentin von Münchenstein, während Herausforderer Daniel Altermatt (GLP) auf 906 Stimmen kam.

Eveline Sprecher (SP) wurde in Aesch mit 1'087 Stimmen zur Gemeindepräsidentin gewählt, wobei FDP-Gemeinderat Stephan Hohl 726 Stimmen und Andreas Spindler (SVP) 305 stimmen erzielte.

In Allschwil setzte sich FDP-Gemeindepräsidentin Nicole Nüssli mit 2'989 Stimmen klar gegen Gemeinderat Christoph Morat (SP) durch, der 1'696 Stimmen erzielte.

Mike Keller (FDP) bleibt mit 2'162 Stimmen Binninger Gemeindepräsident; seine grüne Herausforderin, Landrätin Rahel Bänziger Keel, kam auf 1'140 Stimmen.