© Fotos by Matthias Brunner
"Traumwelt auf der Leinwand": Arabischer Händler in Marseille

Ein Hauch von Maghreb in Marseille

OnlineReports liess sich am Arabermarkt in eine faszinierende Welt entführen


Von Matthias Brunner


Im Hafenviertel von Marseille liegt ein ganz besonderer Ort, der normalen Touristen wohl immer verborgen bleibt: Den "marché arabe". Die triste Gegend um den Hafen lässt nicht einmal erahnen, welche faszinierende, fremde Welt sich hier verbirgt. Nur ein paar verlotterte Lagerhallen sind zu sehen. Da und dort ist ein Sattelschlepper abgestellt. Im Sommer ist die Luft stickig und es riecht schlecht nach einem undefinierbaren Gemisch aus Altöl, Chemikalien und Brackwasser.

Nur noch selten legt am Quai ein Frachtschiff an, um seine Ladung zu löschen oder neue Ware an Bord zu nehmen. Die gigantischen, modernen Containerschiffe können nicht mehr so nahe ans Ufer fahren und werden weiter draussen im neuen Hafen an speziellen Terminals be- und entladen. Insgesamt hat aber der Hafenumschlag von Marseille an Bedeutung verloren, da die Warenströme heute auch andere Wege nehmen.

Nach einer Zickzackfahrt durch das trostlose alte Hafenviertel über schlecht geflickte Strassen kommt plötzlich Leben auf. Wir stossen auf eine hupende Autokolonne, die eher einem Schrottplatz gleicht: Die meisten dieser Vehikel sind zerbeult und nur noch sehr beschränkt fahrtüchtig, aus den Auspuffrohren stossen schwarze Abgaswolken, welche einem schon beim blossen Anblick den Atmen rauben. Man fragt sich, was eigentlich diese Rosthaufen noch zusammenhält. Alle haben nur ein Ziel: Zwei grosse, schmucklose Hallengebäude, in denen wöchentlich sechs mal ein grosser Markt der besonderen Art stattfindet.

Doch erst einmal gilt es, in diesem Durcheinander aus kommenden und wegfahrenden Autos einen Parkplatz zu ergattern. Während man so eine Weile im Stau steht, kommen Zigeuner in zerlumpten Kleidern, um mit einer braunen Brühe aus einem Eimer und einem Wischer ungefragt die Scheiben zu putzen, in der Hoffnung, so ein paar Cents zu ergattern. Sie scheinen auf der untersten Sprosse dieser Gesellschaft zu stehen und finden kaum Beachtung. Vor den Hallen haben fliegende Händler ihre Waren auf Teppichen oder Tüchern ausgebreitet. Es sind fast ausschliesslich Schwarzafrikaner, die neben aus Holz geschnitzten Figuren, billigem Schmuck oder Handys anbieten, deren Herkunft nicht unbedingt über alle Zweifel erhaben ist.


"Immer heisst es, Marseille sei
ein heisses Pflaster."


Endlich hat die Herumkurverei ein Ende: Wir haben Glück und können unser Auto unweit von den Hallen abstellen. Ich wundere mich darüber, dass mein Freund Edmond den Wagen nicht abschliesst und weise ihn darauf hin, weil ich glaube, dass er es vergessen hat. "Hier klaut niemand etwas", brummt Edmond und winkt ab. Und dies, wo es doch immer heisst, was Marseille für ein heisses Pflaster sei.

Während im einen Gebäude Lebensmittel, Frischprodukte und alle nur erdenklichen Dinge des täglichen Bedarfs feilgeboten werden, ist die andere Halle Antiquitäten, alten Möbeln und allerlei Krimskrams vorenthalten. Doch unser Ziel ist zunächst die Abteilung mit den Fischen.

Bereits aus einiger Distanz hört man von überall her die leicht melancholisch anmutenden Klänge arabischer Popmusik aus den Lautsprechern plärren. Vor der Markthalle sitzen dunkelhäutige, bärtige, zumeist ältere Männer vor dem etwas schäbigen Bistrot an kleinen Tischchen und trinken frischen Pfefferminztee mit viel Zucker oder starken Mokka aus kleinen Gläsern, während sie sich angeregt auf arabisch unterhalten oder still für sich alleine eine arabische Zeitung lesen.

Schon beim Eingang zum Frischmarkt weht einem der intensive Duft von orientalischen Gewürzen und pikanten Gerichten um die Nase. In grossen, offenen Jutesäcken präsentiert, offenbart sich dem Marktbesucher der beinahe grenzenlose Reichtum an Gewürzen wie Curry, Paprika, Kümmel, Pfeffer in allen Varianten, Koriander und vielen anderen, deren Namen und Verwendung ich nicht einmal kenne.

Frauen und Männer in wallenden Gewändern, einige von ihnen tragen sogar die traditionelle Filzkappe Fes respektive einen Tschador, drängen sich durch die Gänge der schier unüberschaubaren Vielzahl an Ständen. Keine Frage: Hier kommt niemand zufällig vorbei, kein Tourist verirrt sich hier hin. Die Szene könnte sich wohl genauso gut auf dem Basar von Marrakesch oder Algier zutragen. Es ist wie ein Ausschnitt des Maghreb, der in den Süden Frankreichs transferiert worden wäre.


"Ich fühle mich zunächst etwas unsicher
und fremd."


Zugegeben: Als einer der spärlichen Europäer hier, fühle ich mich zunächst etwas unsicher und fremd. So muss es wohl jenen Menschen ergehen, die aus fernen Ländern stammen und bei uns Zuflucht suchen, denke ich bei mir. Plötzlich bin ich nun der Fremde, für den alles ungewohnt und neu ist.

Doch zum Glück bin ich ja mit meinem alten Freund Edmond da. Allein schon durch seine stattliche Erscheinung fühle ich mich sicher. Doch vor allem kennt er den Markt und seine Menschen seit über fünfzehn Jahren wie seine Westentasche. Aber seit dem Terroranschlag vom 11. September 2001 in New York sind die Leute hier misstrauischer geworden gegenüber den Europäern. So fragt mich ein Verkäufer ziemlich barsch, was ich hier wolle, als ich seinen Stand fotografieren will. Noch zwei Jahre zuvor wäre das Fotografieren kein Problem gewesen.

Die Begrüssung der Leute vom Fischstand fällt hingegen überaus herzlich aus, obwohl Hochbetrieb herrscht und der Stand von kaufwilligen Kunden umlagert ist. Da mich Edmond als sein Freund vorstellt, bin ich automatisch akzeptiert.

Es ist ein typischer Familienbetrieb, bei dem alle kräftig mitanpacken. Sie sind sogenannte "Harkis", arabisch-stämmige Algerier, die während des Unabhängigkeitskrieges auf Seiten der Franzosen standen und nachdem dieser von der "Grande Nation" kläglich verloren wurde, vor ihren eigenen Landsleuten Hals über Kopf nach Frankreich flüchten mussten. Zehntausenden gelang die Flucht nicht und sie wurden von hasserfühlten Fanatikern kaltblütig ermordet. Aber auch im vermeintlichen "Mutterland" Frankreich wurden die dunkelhäutigen Einwanderer alles andere als willkommen empfangen. Bis heute begegnet ihnen die einheimische Bevölkerung vielerorts misstrauisch bis ablehnend, obwohl die Harkis doch selbst einen französischen Pass besitzen und stets loyal die Interessen der Kolonialmacht in ihrem Heimatland unterstützt haben. Sie sind bis heute die Verlierer dieses Krieges geblieben und hängen nun orientierungslos zwischen den beiden Kulturen.

Mein Freund Edmond, der sensible Kunstmaler und Lebenskünstler, musste selber zwei lange, harte Jahre seiner Jugend opfern und in der Armee für die Interessen Frankreichs in Algerien den Kopf hinhalten. "Vacances animées par l'armée française" heisst es dazu sarkastisch in seinem Lebenslauf. Gerade einmal knapp zwanzig Jahre alt, kommandierte er als Sergeant eine Truppe von Harkis.

Rasch freundete er sich mit der einheimischen Bevölkerung an und hatte sogar heimlich eine algerische Freundin, was damals natürlich strengstens verboten und für ihn selber lebensgefährlich war. Dabei hat er auch einige Brocken arabisch gelernt und so begrüsst er seine Freunde auf dem Markt: "Labes? (Wie geht's?)" - "Amlech! (Es geht gut!)" antwortet der rundliche kleine Mann mit einem breiten Lachen, während er gerade damit beschäftigt ist, einer prächtigen Dorade mit einem furchterregend grossen Messer in einem einzigen, gezielten Schnitt den Bauch aufzuschlitzen, um sie anschliessenden mit wenigen, gekonnten Handgriffen blitzschnell von ihren Innereien zu befreien.

Der gekachelte Boden ist glitschig vom geschmolzenen Eis und schimmernden Schuppen. Es riecht kräftig nach Fisch und Salzwasser. Erst wenige Stunden sind vergangen, seit die Meeresbewohner aus dem Mittelmeer gefangen wurden und in den Netzen der Fischerboote vergeblich um ihr Leben zappelten. Spätestens um vier Uhr morgens haben die Fischer ihren nächtlichen Fang zu den beiden grossen Fischbörsen im Hafen von Marseille gebracht, wo die Grosseinkäufer von Restaurants, privaten Läden und Supermärkten aus ganz Frankreich und dem Ausland um die Preise feilschen. Auch die Freunde von Edmond steigern hier mit, um nachher die ganzen Fische und Meeresfrüchte auf dem "marché arabe" anzubieten.

François, das Oberhaupt der Familie, öffnet für uns einen Kühlraum, in dem er bereits die Bestellung von Edmond vorbereitet hat. In grossen Styroporschachteln lagern zwischen Eisbruchstücken die fangfrischen Fische: Silbern glänzende Dorade, die furchterregend aussehenden roten Drachenköpfe, zarte Seezungen, die kleinen, aber sehr delikaten Rotbarben, köstliche Wolfsbarsche sowie Gambas in allen Grössen, und Miesmuscheln. Rund zehn verschiedene Fischsorten braucht es, um eine echte Bouillabaisse, diese südfranzösische Delikatesse, zuzubereiten. Im Gegensatz zur bretonischen Fischsuppe sind aber in der Bouillabaisse keine ganzen Fischstücke mehr zu finden, da lediglich der gesiebte Fischfonds verwendet wird. Dazu werden die "rouille", eine scharfe Paprika-Knoblauchmajonnaise, sowie kleine getoastete Weissbrotscheiben gereicht. Die ganzen Fische werden erst anschliessend separat mit Salzkartoffeln serviert.


"Eine Handvoll mehr, was wolls?"


Nun sei auch ein Geheimnis von Edmonds weitherum berühmter Bouillabaisse gelüftet, für die sogar echte Marseiller extra ins provençalische Hinterland in der Vaucluse kommen: Es sind dies kleine, grünliche Krabben. Es hört sich etwas gruselig an und ist sicher alles andere als tierfreundlich. Der Karton, aus dem die knackenden und rasselnden Geräusche dringen, ist randvoll mit den grünlichen Zangenträgern gefüllt. Ich helfe Edmond dabei, die schweren Frischhaltebehälter mit den Fischen, Muscheln, Crevetten und Krabben ins Auto zu verladen. Insgesamt 50 Kilogramm Fisch haben wir eingekauft.

Nachdem nun der wichtigste Teil der Mission erledigt ist, bleibt Zeit für einen entspannten Rundgang durch den Markt. Der Reichtum an Farben und Gerüchen von der Fülle an Gewürzen betören die Sinne bis an die Grenze ihrer Wahrnehmung. Obst und Gemüse jeder Art, exotische Früchte sind sorgsam aufgestapelt und bieten dem Betrachter ein farbenfrohes Bild. Dabei sind die Preise geradezu lächerlich tief. Die meisten Händler wägen grosszügig ab. Eine Handvoll mehr, was solls? Wichtig ist, dass die Kunden zufrieden sind und das nächste Mal wieder kommen. Grosszügigkeit gilt hier als Selbstverständlichkeit. Überall wird man von den Händlern aufgefordert, von ihren feil gebotenen Lebensmitteln zu kosten.

Edmond kommt seit 15 Jahren hierher und ist überall bekannt. Freudig geht er auf Achmed, den alten Araber zu, umarmt und küsst ihn. Schon seit Jahrzehnten bietet Achmed hier an seinem bis unters Dach vollgestopften Stand seine Feigen, Datteln, Oliven und Nüsse feil. Konservendosen mit merkwürdigen Inhalten sind mit arabischen Schriftzeichen versehen, ja sogar die weltweit bekannten Knorrwürzen und Saucen.

Auch Achmed musste nach dem Ende des Algerienkriegs flüchten, da er bis zuletzt auf der Seite der Franzosen stand. Mit dem Marktstand schuf er sich eine bescheidene Existenz. Tagtäglich hat er den Rollladen heraufgezogen und von morgens früh bis am Nachmittag seine Kundschaft bedient. Doch nun ist er müde sagt er, mag nicht mehr. Von einem Herzanfall geschwächt, hat er sich nie mehr richtig erholt und möchte nun aufhören, da ihm die Arbeit mit dem Stand zu viel wird. Ob er einen Nachfolger findet, ist noch ungewiss.


"Ich fühle mich,
als käme ich gerade aus dem Kino."


Auf diesem Markt trifft man auf Waren, die man bestimmt in keinem Supermarkt findet. Natürlich fehlen auch die Metzgereien mit "halil"-Fleisch nicht, das von geschächteten Tieren stammt, oder die Bäckereien, die laufend frisches Fladenbrot backen. Doch nicht nur Lebensmittel, sondern auch Gegenstände für den Alltag finden sich hier. Dazu gehören silberne Teekannen mit lang gestrecktem Schnabel und den dazu passenden kleinen Gläsern, die mit farbigem Glas und Ornamenten aus Silber reich verziert sind. Doch auch Nargiles, kitschig bis kunstvoll verzierte Wasserpfeifen, sind erhältlich neben Tajine aus Keramik. In diesen tönernen Rundgefässen, welche wie eine Pyramide oben zu einem Spitz zusammenlaufen und aus einem Untersatz sowie einem Deckel bestehen, lassen die Nomaden ihre Speisen über Stunden schmoren. An einem anderen Stand werden die für Nordafrika typischen weiten Gewänder und Kopftücher in verschiedenen Farben angeboten.

Obwohl ich hier eindeutig als Fremder wahrgenommen werde, erlebe ich zumeist eine grosse Gastfreundschaft und Herzlichkeit. Dass sich hier viele Kulturen treffen, dafür ist die Pizzeria vor den Markthallen der lebende Beweis: Hier werden italienische Pizzen von einem Afrikaner zubereitet, sein Chef ist ein Araber - Multikulti in Südfrankreich.

Doch bevor die Fische unter der Mittagssonne aufzutauen beginnen, müssen wir die Heimfahrt antreten. Als wir diese bunte Szenerie wieder verlassen und durch das hässliche, stinkende Hafengebiet Richtung nach Hause fahren, vorbei an den tristen Wohnblöcken, den berüchtigten Bidonville von Marseille, die für ihre Gewaltexzesse von vorwiegend jugendlichen Emigranten aus Nordafrika bekannt sind, da fühle ich mich, als käme ich gerade aus dem Kino. Als hätte ich einen unterhaltsamen Film gesehen und wäre nun - noch etwas benommen von der Traumwelt auf der Leinwand - wieder zurück in der Realität angelangt.

10. August 2007


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"Eine gute, präzise Schilderung"

Auch meine Wenigkeit besuchte den Marché arabe, allerdings ist das schon bald dreissig Jahre her. Unser CH-Linienfrachter, die MS/Randa, die der Basler Reederei Keller gehörte, machte alle zwei Monate Halt in Marseille. Damals fuhren noch die alten Stückgutfrachter, Kisten, Ballen und Fässer, einfach alles wurde damals im "Vieux Port" gelöscht oder geladen. Ziel: Westafrikanische Häfen. Wann immer es möglich war, und selbst bloss für ein paar Stunden, hielt sich die Besatzung der "Randa" im "Marché arabe" auf, um die Vielfalt des Marktes zu geniessen. All die Düfte, arabischen Laute, Musik, und das Geschrei der Händler und Kunden waren Musik in unseren Ohren. Die aus allen Ländern Nordafrikas stammenden Araber gaben und geben diesem Markt eine unverkennbare Stimmung. Manchmal hatten wir das Gefühl, mitten in einem Souk in Casablanca zu sein. Sogar blaugekleidete Berber mit schwarzen Turbans sahen man recht häufig. Tiefverschleierte Frauen, reich mit Goldschmuck behangen, feilschten was das Zeugs hielt. Gab es was schöneres, als bei einem Pastis still in einer Ecke der Halle sitzend, auf einem wackligen Barhocker, dem bunten Treiben zuzusehen? Diese Souvenirs aus längst vergangenen Zeiten gehören zu meinem Erinnerungsschatz, den ich nicht missen möchte. Schön, dass dieser Markt immer noch so lebt, so wie ich in auch in Erinnerung habe, beim meinem nächsten Besuch, gehe ich wieder mal dort hin.


Eric Cerf, Basel




"Eine gute, präzise Schilderung"

Auch meine Wenigkeit besuchte den Marché arabe, allerdings ist das schon bald dreissig Jahre her. Unser CH-Linienfrachter, die MS/Randa, die der Basler Reederei Keller gehörte, machte alle zwei Monate Halt in Marseille. Damals fuhren noch die alten Stückgutfrachter, Kisten, Ballen und Fässer, einfach alles wurde damals im "Vieux Port" gelöscht oder geladen. Ziel: Westafrikanische Häfen. Wann immer es möglich war, und selbst bloss für ein paar Stunden, hielt sich die Besatzung der "Randa" im "Marché arabe" auf, um die Vielfalt des Marktes zu geniessen. All die Düfte, arabischen Laute, Musik, und das Geschrei der Händler und Kunden waren Musik in unseren Ohren. Die aus allen Ländern Nordafrikas stammenden Araber gaben und geben diesem Markt eine unverkennbare Stimmung. Manchmal hatten wir das Gefühl, mitten in einem Souk in Casablanca zu sein. Sogar blaugekleidete Berber mit schwarzen Turbans sahen man recht häufig. Tiefverschleierte Frauen, reich mit Goldschmuck behangen, feilschten was das Zeugs hielt. Gab es was schöneres, als bei einem Pastis still in einer Ecke der Halle sitzend, auf einem wackligen Barhocker, dem bunten Treiben zuzusehen? Diese Souvenirs aus längst vergangenen Zeiten gehören zu meinem Erinnerungsschatz, den ich nicht missen möchte. Schön, dass dieser Markt immer noch so lebt, so wie ich in auch in Erinnerung habe, beim meinem nächsten Besuch, gehe ich wieder mal dort hin.


Eric Cerf, Basel



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"Fasnacht ist erneut in Gefahr"

Basler Zeitung
vom 8. Juli 2020
im Interview mit dem
Infektiologen Andreas Widmer
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Ausgezeichnete Fragen, ausgezeichnete klare Antworten.

RückSpiegel

 

Die Basler Zeitung bezog sich in ihrem Artikel über die Kandidatensuche der Basler SVP auf ein Interview in OnlineReports.

In ihrem Beitrag über den Protest gegen das "General Sutter"-Denkmal in Rünenberg nahm die BZ auf OnlineReports Bezug.

Die BZ zog die OnlineReports-News über den Rücktritt von Beat Jans als IWB-Verwaltungsrat nach.

Auch das Regionaljournal zog die OnlineReports-Geschichte über Probleme in den Familiengärten nach, verzichtete aber vornehm auf eine Quellenangabe.

Die BZ nahm die OnlineReports-Recherche über die erneute Schliessung der Familiengärten an der Landesgrenze auf.

Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Berufung des Staatsanwalts im Fall der FCZ-Schlägerei im Lehenmattquartier auf.

Das Regionaljournal griff die OnlineReports-Geschichte über Kurzarbeit bei BaZ und BZ auf.

Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Stadtpräsidenten-Ambition von Kantonsspital-CEO Jürg Aebi auf.

Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Story über den anstehenden Gerichtsfall zum Rothenflüher Blechpolizisten-Sprenger auf.

In ihrem Basler Medien-Epos nahm die Medienwoche auch auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung, Prime News und die BZ berichteten unter Berufung auf OnlineReports über Adrian Plachesis Abgang bei Telebasel.

In ihren Bericht über den Abbruch des einstigen Kutscherhauses an der Rufacherstrasse in Basel bezogen sich 20 Minuten und die Basler Zeitung auf OnlineReports.

Die BZ nahm auf die OnlineReports-Recherche zum Konkurs der "Gallenacher"-Schule Bezog.

Die BZ nahm die OnlineReports-Meldung über die Beton-Elemente auf dem Basler Centralbahnplatz auf.

Die OnlineReports-News über die technische Panne bei Swisslos wurde von der BZ aufgenommen.

In ihrem Bericht über die Bereitschaft zur Regierungskandidatur von Beatriz Greuter zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die BZ online bezog sich in ihrem Bericht über den Tod des Baselbieter Lehrerverbands-Geschäftsführers Michael Weiss auf OnlineReports.

Die Volksstimme zitierte in ihrem Bericht über den Konkurs von "Die Medienmacher" aus OnlineReports.

Telebasel bezog sich im Bericht über den Widerstand gegen die Basler IBA-Rheinterrassen auf einen Bericht von OnlineReports.

Die Basler Zeitung nimmt in ihrem Bericht über den Neujahrs-Empfang der Handelskammer beider Basel auf OnlineReports Bezug.

Die BZ schrieb in derselben Ausgabe zwei OnlineReports-Meldungen ab, ohne die Quelle zu deklarieren. Wiederholungstat!

In ihrem Bericht über Verkehrsprobleme am Aeschenplatz zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die OnlineReports-Nachricht vom Tod des ersten Baselbieter Kantonsgerichtspräsidenten Peter Meier wurde von der BZ, Telebasel, der Basler Zeitung und vom SRF-Regionaljournal nachgezogen.

Telebasel, die BZ und die Badische Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die technisch bedingte Umkehr einer "Austrian Airlines"-Maschine nach Wien auf

Die Basler Zeitung und die BZ nahmen die OnlineReports-Nachricht zum Tod des Konjunkturforschers Christoph Koellreuter auf.

20 minuten online, Blick, nau.ch, das SRF-Regionaljournal und Telebasel nahmen den OnlineReports-Primeur über den Unfalltod des Basler Umweltschützers Martin Vosseler auf.

nau.ch schrieb die OnlineReports-Recherche über den FDP-Wahlversand an Basler Neu- und Jungwähler zu einem eigenen Artikel um und verwertete auch die OnlineReports-Illustration dazu.

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz

 

Am 8. Juli wurde im Basler Rathaus die Initiative für echten Wohnschutz und das Referendum gegen das "mieterfeindliche Nichtwohnschutzgesetz" eingereicht.

Mit über 4'000 Unterschriften ist in Basel-Stadt das Referendum gegen den umstrittenen Bau des Hafenbeckens 3 zustande gekommen, so dass es am 29. November zur Volksabstimmung kommt.

2. Juli: Einreichung der Initiative "Basel baut Zukunft", die 50 Prozent gemeinnützigen Wohn- und Gewerberaum auf Transformations-Arealen verlangt.

Niggi Rechsteiner übernimmt die Geschäftsführung der Basler "Stiftung Sucht" und folgt damit auf Francesco Castelli, der die Stiftung während neun Jahren geführt hat.

Jeanne Locher, seit 2016 Vizepräsidentin des Gemeinderates, ist mit 1'276 Stimmen neue Gemeindepräsidentin von Münchenstein, während Herausforderer Daniel Altermatt (GLP) auf 906 Stimmen kam.

Eveline Sprecher (SP) wurde in Aesch mit 1'087 Stimmen zur Gemeindepräsidentin gewählt, wobei FDP-Gemeinderat Stephan Hohl 726 Stimmen und Andreas Spindler (SVP) 305 stimmen erzielte.

In Allschwil setzte sich FDP-Gemeindepräsidentin Nicole Nüssli mit 2'989 Stimmen klar gegen Gemeinderat Christoph Morat (SP) durch, der 1'696 Stimmen erzielte.

Mike Keller (FDP) bleibt mit 2'162 Stimmen Binninger Gemeindepräsident; seine grüne Herausforderin, Landrätin Rahel Bänziger Keel, kam auf 1'140 Stimmen.

"Teufelhof"-Chef Raphael Wyniger wird neuer Präsident des Basler Hotelier-Vereins und Nachfolger von Felix W. Hauser, der dieses Amt seit 2014 ausübte.

Der Baselbieter FDP-Landrat Heinz Lerf wurde heute Donnerstag, 25. Juni, mit 76 von 81 gültigen Stimmen zum Landratspräsidenten für das Amtsjahr 2020/2021 gewählt.

Die BLT und die AAGL nehmen ab Montag, 29. Juni, den Ticketverkauf durch das Fahrpersonal auf ihrem Liniennetz wieder auf.

Mit Carmen Kolp übernimmt zum 1. Juli erstmals eine Frau die Geschäftsführung der IG Kleinbasel (IGK), als Nachfolger von Benny Zeuggin.

An seiner Sitzung vom 22. Juni wählte der Vorstand der CVP Basel-Stadt Marco Natoli zum neuen Vizepräsidenten.

Nachdem die Baselbieter Polizei ihren Postenbetrieb aufgrund der Corona-Pandemie vorübergehend an einigen zentralen Standorten konzentriert hat, wird sie per 29. Juni alle Polizeiposten wieder öffnen.

OnlineReports-Kolumnistin Andrea Strahm wurde per brieflicher Wahl einstimmig als neue Präsidentin der CVP-Sektion Grossbasel-West gewählt.

Ein Baselbieter Automobilist fuhr mit seinem Mercedes auf einer 80 km/h-Strecke bei Schöftland AG mit 131 km/h in eine Tempokontrolle der Aargauer Kantonspolizei.

Die Gemeinde Gelterkinden ist mit 3'824 Franken pro Kopf (6'300 Einwohnende) verschuldet.

Angesichts der positiv verlaufenden Zahlen stellen wir hier die Baselbieter Corona-Angaben ein und fahren mit üblichen Kurzmeldungen weiter.

Coronavirus Baselland, Stand 11. Juni, 14 Uhr: 846 bestätigte Fälle (-); 35 verstorbene Personen (-); 807 Personen (+1) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 10. Juni, 14 Uhr: 846 bestätigte Fälle (+1); 35 verstorbene Personen (-); 806 Personen (+1) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 9. Juni, 14 Uhr: 845 bestätigte Fälle (-); 35 verstorbene Personen (-); 805 Personen (+1) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 8. Juni, 14 Uhr: 845 bestätigte Fälle (-); 35 verstorbene Personen (-); 804 Personen (-) sind genesen.

Am Wochenende des 13./14. Juni beendet das Universitätsspital Basel den Betrieb des Corona-Testcenters in der Predigerkirche.

Coronavirus Baselland, Stand 7. Juni, 14 Uhr: 845 bestätigte Fälle (-); 35 verstorbene Personen (-); 804 Personen (+1) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 6. Juni, 14 Uhr: 845 bestätigte Fälle (-); 35 verstorbene Personen (-); 803 Personen (+1) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 5. Juni, 14 Uhr: 845 bestätigte Fälle (+1); 35 verstorbene Personen (-); 802 Personen (-) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 4. Juni, 14 Uhr: 844 bestätigte Fälle (-); 35 verstorbene Personen (-); 802 Personen (-) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 3. Juni, 14 Uhr: 844 bestätigte Fälle (+1); 35 verstorbene Personen (-); 802 Personen (-) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 2. Juni, 14 Uhr: 843 bestätigte Fälle (-); 35 verstorbene Personen (-); 802 Personen (-) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 1. Juni, 14 Uhr: 843 bestätigte Fälle (+1); 35 verstorbene Personen (-); 802 Personen (-) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 31. Mai, 14 Uhr: 842 bestätigte Fälle (+1); 35 verstorbene Personen (-); 802 Personen (-) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 30. Mai, 14 Uhr: 841 bestätigte Fälle (-); 35 verstorbene Personen (-); 802 Personen (-) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 29. Mai, 14 Uhr: 841 bestätigte Fälle (+1); 35 verstorbene Personen (-); 802 Personen (-) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 28. Mai, 14 Uhr: 840 bestätigte Fälle (+2); 35 verstorbene Personen (-); 802 Personen (-) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 27. Mai, 14 Uhr: 838 bestätigte Fälle (-); 35 verstorbene Personen (-); 802 Personen (-) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 26. Mai, 14 Uhr: 838 bestätigte Fälle (-); 35 verstorbene Personen (-); 802 Personen (+1) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 25. Mai, 14 Uhr: 838 bestätigte Fälle (-); 35 verstorbene Personen (-); 801 Personen (-) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 24. Mai, 14 Uhr: 838 bestätigte Fälle (-); 35 verstorbene Personen (-); 801 Personen (+1) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 23. Mai, 14 Uhr: 838 bestätigte Fälle (-); 35 verstorbene Personen (-); 800 Personen (+1) sind genesen.

Coronavirus Baselland, Stand 22. Mai, 14 Uhr: 838 bestätigte Fälle (-); 35 verstorbene Personen (-); 799 Personen (+1) sind genesen.