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"Fast der Mundschutz runtergefallen": Basler Test-Zentrum Predigerkirche

Corona-Test: "Wissen Sie, ob Ihre Krankenkasse bezahlt"?

Eine symptomfreie Berühr-Therapeutin kann sich nicht kostenlos auf den Coronavirus testen lassen: Sie gilt nicht als Gesundheits-Fachpersonal


Von Peter Knechtli


Nicht alle Erwerbstätigen, die mit Menschen arbeiten, können sich auf Kosten von Krankenkasse oder Kanton auf eine Coronavirus-Infektion hin testen lassen. OnlineReports schildet den Fall einer Basler Berührungs-Therapeutin, die für einen Test in der Predigerkirche 500 Franken hätte zahlen sollen.


Die Baslerin Bianca Weidel* ist anfangs fünfzig und "zu hundert Prozent symptomfrei", wie sie sagt. Als selbstständig erwerbende Berührungs-Therapeutin kommt sie ihren körperlich und geistig behinderten Kunden erotisch nahe, auch wenn diese in den letzten Wochen aufgrund der Coronaseuche ausgeblieben sind. In der "Basler Zeitung" las sie letzten Freitag den Satz, dass in Basel-Stadt auch Menschen getestet werden, "die nicht zu einer Risikogruppe gehören".

So entschloss sich Bianca Weidel zur Abklärung, ob sie möglicherweise unbemerkt infiziert ist. Sie begab sich in die Predigerkirche unmittelbar neben der Notfallstation des Universitätsspitals Basel, die seit einigen Wochen als Abklärungsstation dient. Dort wurde sie mit ein paar Fragen "sehr freundlich empfangen". Doch schon die erste Frage löste bei ihr Ratlosigkeit aus: "Wissen Sie, ob Ihre Krankenkasse die Kosten übernimmt? Sonst müssen Sie den Test bar zahlen."

Unterschiedliche Preis-Angaben

Frau Weidel hatte wohl den Kassen-Ausweis dabei, die Kostenübernahme aber zuvor nicht abgeklärt. Als sie nun fragte, wie hoch der Test-Preis denn sei, erhielt sie eine Antwort, dass "fast der Mundschutz runtergefallen" sei: 500 Franken, nannte die Empfangsperson die Kosten. Da die potentielle Testperson nur gut 80 Franken in bar bei sich hatte, zog sie ungetestet und etwas ernüchtert von dannen.

OnlineReports fragte bei Nicolas Drechsler, dem Sprecher des Universitätsspitals Basel, nach. Nach seinen Angaben liegt der Preis pro Test bei "rund 350 Franken". Drechsler bestätigte auch die relativ grosszügige Infektionstest-Praxis in Basel-Stadt: Derzeit gelte die Devise "Wer hustet, der testet". Gemeint ist: "Wir testen grundsätzlich jeden, unabhängig von Risikogruppen-Zugehörigkeit, der auch nur leichte Grippesymptome aufweist."

Damit gehe Basel-Stadt "deutlich weiter als das Bundesamt für Gesundheit als Mindestmass vorgibt". Das Unispital erlaube sich dies, weil "die Testkapazitäten in Basel derzeit gut ausreichen". Es gebe deshalb "kein Argument, nicht zu testen, aber viele, die dafür sprechen". Dank dem breiten Screening in der Predigerkirche könne einigermassen abgeschätzt werden, "wie sich die Lage im Spital in den nächsten Tagen entwickeln wird".

Bund: "Keine Tests auf eigenen Wunsch"
 
Die OnlineReports-Nachfrage, wer die Kosten für einen Test der Therapeutin übernähme, löste in den involvierten Institutionen einige Hektik aus. Laut einem seit 4. März geltenden "Faktenblatt" des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) zur Vergütungsregelung übernehmen die Krankenversicherer bei schweren Symptomen oder erhöhten Komplikationsrisiken die Kosten in der Grundversicherung.

Matthias Müller, Sprecher des Krankenversicherer-Verbands "Santésuisse", meinte gegenüber OnlineReports: "Die Krankenversicherer leisten gerne ihren Beitrag zur Bewältigung der Coronakrise. Das betrifft auch die Finanzierung der Tests." Gut zu wissen: "Das Epidemiengesetz wurde so ausgestaltet, dass in diesen Fällen keine Kosten für Selbstbehalt oder Franchise anfallen."

Wenn Tests auf eigenen Wunsch und "ohne medizinische Notwenigkeit oder Nutzen für die öffentliche Gesundheit" durchgeführt werden, gehen die Kosten "vollumfänglich zu Lasten der Einzelperson". So schreibt es "aufgrund der limitierten Verfügbarkeit" der Tests auch das BAG vor ("keine Tests auf eigenen Wunsch").

Basler Kantonsarzt winkt ab

Allerdings ist ein weiterer Kostenträger vorgesehen: der Kanton. Er zahlt "vollumfänglich" die Tests an Gesundheitsfachpersonen und Personal von Alters- und Pflegeheimen, wenn der Kantonsarzt den Test angeordnet hat. Nun muss die Frage geklärt werden, ob Berührungs-Therapeutin Bianca Weidel unter die Kategorie der "Gesundheitsfachpersonen" fällt, da sie in ihrer Berufsausübung fraglos und zwangsläufig die geltenden Abstandsregeln nicht einhalten kann.

Wie der Basler Kantonsarzt Thomas Steffen gegenüber OnlineReports ausführte, ist die Ausübung der Tätigkeit einer Berührungs-Therapeutin "analog Dienstleistungen wie zum Beispiel in Tattoo- und Kosmetikstudios derzeit verboten".

Bianca Weidel falle "nicht unter die Testkriterien des Bundesamtes für Gesundheit". Seit Beginn der Epidemie gelte "die Testung von asymptomatischen Personen gemäss Bundesamt als nicht zielführend". Grund: Die Testung von Asymptomatischen helfe unter anderem auch deshalb nicht, weil weder ein positiver noch ein negativer Befund einzuordnen sei.

Keine Abweisung am Unispital

Denn: "Bei einer exponierten Person kann ein negativer Befund falsch negativ sein oder die Person kann bereits am folgenden Tag positiv werden, wodurch der negative Befund am Vortag keine Bedeutung hat." Ein positiver Befund bei einer asymptomatischen Person sage, so Steffen, nichts darüber aus, in welchem Stadium sich die Person befinde, geschweige denn wie "gefährlich" sie für ihr Umfeld sei: "Es kann sich um die präsymptomatische Phase kurz vor dem Krankheitsausbruch handeln oder auch um ein Überrest nach durchgemachter Krankheit."

Auf den konkreten Fall ging das Bundesamt für Gesundheit nicht ein, sondern verwies lediglich auf sein "Faktenblatt", das OnlineReports schon vorlag. Die Test-Aussichten für Bianca Weidel sind also eher schlecht. Und doch lässt Niggi Drechsler vom Universitätsspital ein Türchen offen: "Wir haben genug Tests und würden die Frau nicht abweisen." Allerdings müsste sie dafür in die eigene Tasche greifen.

Wildwuchs herrscht bezüglich Test-Preisen, wie OnlineReports im Verlaufe der Recherche erfuhr. Mit ärztlicher Verordnung koste ein Test 300 Franken, wer ohne Symptome freiwillig zum Test antritt und auch bekommt, könne mit einem Richtpreis von 180 Franken rechnen, war aus Kreisen zu erfahren, die es wissen müssen.

Vielleicht versucht es Bianca Weidel ja nochmals.

* richtiger Name der Redaktion bekannt

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6. April 2020


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"Geistig Behinderte leiden besonders"

Geistig Behinderte, wie auch andere Bewohner von Heimen leiden besonders unter der heutigen Situation. Sie brauchen die Nähe von Menschen, sind aber von der Umwelt beinahe abgeschnitten. Wenn eine Berührungstherapeutin sich testen lassen will, macht das durchaus Sinn, auch wenn sie keine starken, oder gar keine Corona-Symptome hat. Sie gehört zur gleichen Kategorie wie das Pflegepersonal. Ist der Test negativ, ist die Gefahr einer Virusübertragung sicher kleiner, ist er positiv, dann weiss die getestete Person, dass sie nach zehn Tagen zur Gruppe der Corona-Immunen gehört, und das Virus nicht mehr übertragen kann. Dass Krankenkassen respektive der Kanton diese Testkosten einsparen wollen, ist schockierend angesichts der Milliarden, die gegenwärtig locker gemacht werden.


Peter Lottner, Basel



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"Messepatz"

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vom 18. September 2021
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Authentischer lässt sich der Basler Messeplatz nicht verpatzern.

RückSpiegel


Telebasel nahm den OnlineReports-Primeur über die Sichtung einer Waschbären-Familie in Gelterkinden auf.

20 Minuten nahm die OnlineReports-Meldung über die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens gegen den Basler Grossrat Eric W. auf.

20 Minuten, Telebasel und die BZ Basel nahmen die OnlineReports-News über die Durchführung der Basler Herbstmesse auf. Die Basler Zeitung kam einen Tag später und unterliess die Quellennennung.

Bajour nahm im Artikel über die Basler Nano-Forschung auf eine OnlineReports-Meldung Bezug.

Im Beitrag von Prime News über die "zunehmende Missachtung der Aufgabentrennung zwischen Staat und Medien" wird OnlineReports zitiert.

Telebasel und die BZ Basel nahmen die OnlineReports-News über den Grund des Tramunglücks vom Oktober 2019 auf.

Die OnlineReports-Erstmeldung über die zweite Beschwerde von ex ASE-Präsident Simon Müller vor Bundesgericht wurde von der BZ Basel aufgenommen.

Die Medienwoche nahm den OnlineReports-Leitartikel über die Förderung von Onlinemedien ohne Subventionen in ihr Monitoring auf.

Telebasel, 20 Minuten und Primenews nahmen die OnlineReports-Exklusivmeldung über den Ausnahmezustand im überfüllten Gartenbad St. Jakob auf.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-News über die Berufungen im Fall der Grellinger Kassengriff-Kassiererin auf.

Prime News nahm im Interview mit dem neuen Telebasel-Chefredaktor Philippe Chappuis Bezug auf einen Kommentar von OnlineReports.

Die OnlineReports-News über das Urteil des Aargauer Obergerichts gegen den früheren ASE-Präsidenten wurde von der Aargauer Zeitung aufgenommen.

20 Minuten nahm in der Nachricht über einen Hacker-Angriff auf die Basler Gewerbeschule auf OnlineReports Bezug.

In ihrem Report über die Basler LDP nimmt die WochenZeitung (WoZ) Bezug auf ein OnlineReports-Interview mit LDP-Grossrat Michael Hug.

20 Minuten nahm die OnlineReports-Recherche über den Psychoterror in einem Arlesheimer Wohnblock auf.

Die BZ greift in ihrem Artikel "Bikini-Gate im Schrebergarten" einen Artikel von OnlineReports auf.

Den OnlineReports-Bericht über Masken-Sicherheit an Spital-Porten nahm die Konsumenten-Sendung "Espresso" von Radio SRF zum Anlass, das Thema vertieft zu untersuchen.

Blick, Telebasel, 20 Minuten und die BZ nahmen die OnlineReports-News über die Strafanzeigen gegen den ausländerfeindlichen Basler Grossrat E. W. auf.

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


Die Birsfelder EVP-Landrätin Sara Fritz tritt nach zwölf Jahren zurück, um ihren Muttenzer Parteikollegen Thomas Buser nachrücken zu lassen.

Der Kanton Basel-Stadt budgetiert für das Jahr 2022 einen Überschuss von 78 Millionen Franken.

Ab dem 1. Oktober übernimmt Jonathan Koellreuter die Leitung des Portfolio-Managements bei Immobilien Basel-Stadt (IBS).

Raffael Kubalek wird per 1. Oktober neuer stellvertretender Generalsekretär in der Baselbieter Sicherheitsdirektion und Nachfolger von Katrin Bartels, die Gemeindeverwalterin von Arlesheim wird.

Laut Beschluss der Mitgliederversammlung stehen Patricia von Falkenstein als Präsidentin und Michael Hug als Vize "für (mindestens) vier weitere Jahre" (so die offizielle Medienmitteilung) der Basler LDP vor.

Der 52-jährige Museumsfachmann Werner Hanak übernimmt auf 15. Oktober 2021 die stellvertretende Leitung der Abteilung Kultur Basel-Stadt.

Die Basler Regierung beantragt für die Weiterführung der kantonalen Entwicklungs-Zusammenarbeit für die Jahre 2022 bis 2025 Ausgaben in der Höhe von acht Millionen Franken.

Im Baselbiet sinkt der Leerwohnungsbestand auf 1 Prozent, was einem noch tieferen Wert entspricht, der derzeit in Basel-Stadt gilt.

Die Baselbieter Juso haben am 16. August über 2’100 Unterschriften für ihre Initiative "ÖV für alle" eingereicht, die das U-Abo für alle im Kanton wohnhaften Personen gebührenfrei machen will.

Die imposante Kanada-Pappel auf dem Basler Wiesendamm steht nicht mehr stabil und ihr Stammfuss ist teilweise faul, weshalb sie am 16. August gefällt und durch einen Jungbaum ersetzt wird.

Der 30-jährige Rechtsverteidiger Michael Lang wechselt per sofort von Borussia Mönchengladbach zurück zum FC Basel.

Barbara Rentsch wird neue Geschäftsleiterin der staatlichen Liegenschafts-Verwaltung Immobilien Basel-Stadt (IBS) und Nachfolgerin von Rolf Borner, der das Finanzdepartement per Ende Juli verlassen wird.

Christoph Gloor wird per 1. Juli neuer Präsident der Stiftung des Kunstmuseums Basel als Nachfolger von Markus Altwegg.

Sämtliche Nacht-S-Bahnen, Nachttrams und Nachtbusse des TNW-Nachtnetzes verkehren ab dem ersten Wochenende im Juli wieder gemäss Fahrplan.

Hptm Pascal Geiger wird per 1. Juli 2021 die Leitung der Sicherheitspolizei Ost von Hptm Armin Reichenstein übernehmen, der intern in die Verkehrspolizei wechselt.

Das Basler Gesundheitsdepartement hebt die befristete Verfügung "Allgemeine Maskentragpflicht und Konsumationsverbot von Speisen und Getränken auf Allmend in der Steinenvorstadt" per Samstag, 26. Juni, auf.

Corinne Hügli wird per 1. Oktober neue Leiterin des Statistischen Amts Baselland und Nachfolgerin von Johann Christoffel, der Ende September in den Ruhestand tritt.

Als Nachfolger von Felix Keller übernimmt am 1. Juli Simon Oberbeck das Präsidium der Baselbieter CVP/GLP-Fraktion.

Der diplomierte Ingenieur Florian Kaufmann wird per 1. September im Baselbieter Amt für Raumplanung die Leitung der Abteilung Öffentlicher Verkehr übernehmen (Nachfolge von Eva Juhasz).

Laurent Métraux wird per 1. August neuer Leiter der Baselbieter Finanzverwaltung und Nachfolger von Tobias Beljean, der nach drei Jahren eine neue Herausforderung in der Privatwirtschaft angenommen hat.

CEO Roland Heri hat sich entschieden, den FC Basel zu verlassen und sich "umzuorientieren" und sich "neuen Aufgaben zu widmen".

Josiane Tinguely Casserini wird per 1. August neue Baselbieter Kantonsapothekerin und Leiterin der Abteilung Heilmittel im Amt für Gesundheit.

Das Hafenfest Basel 2021, das vom 3. bis 5. September hätte stattfinden sollen, wurde vom Organisationskomitee aus epidemiologischen Gründen abgesagt.

Die Basler Regierung hat die kantonalen Einschränkungen für "Einrichtungen im Sportbereich" aufgehoben, so dass der Sportunterricht und die Nutzung der Garderoben auf Sekundarstufe I und II ab 3. Mai wieder möglich sind.

Marc-André Giger und Guy Lachappelle werden neue Mitglieder des Verwaltungsrats des Universitäts-Kinderspitals beider Basel (UKBB).

Das Landratspräsidentinnen-Fest zu Ehren der Grünliberalen Regula Steinemann muss aus Pandemie-Gründen vom 24. Juni auf den 26. August verschoben werden.

Rolf Borner, Geschäftsleiter Immobilien Basel-Stadt, verlässt das Finanzdepartement nach 16 Jahren per 1. August und wird Direktor "Infrastruktur und Betrieb" und Mitglied der Universitätsleitung der Universität Basel.

Ab 19. April sind die Sportanlagen im Kanton Basel-Stadt gemäss den Vorgaben des Bundes und unter Einhaltung der Schutzmassnahmen wieder zugänglich.

Salome Bessenich wird Nachfolgerin des zurücktretenden Basler SP-Grossrats Sebastian Kölliker, der Co-Generalsekretär des Basler Präsidialdepartements wird.

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Mit einer Geschwindigkeit von 124 km/h statt der erlaubten 60 km/h erwischte die Polizei am 29. März auf der Oristalstrasse in Liestal einen 33-jährigen italienischen PW-Lenker, der in Richtung Büren raste und es jetzt mit der Justiz zu tun bekommt.