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"Gefühl der Allmacht": Ausschreitungen vor dem Basler Stadion St. Jakob-Park 2006

Bernhard Heuslers nie geschriebene und nie gehaltene Rede

Der FCB-Präsident wäre den Anhängern seiner Clubs, dem Fussball und der Öffentlichkeit ein couragiertes Wort schuldig


Von Peter Knechtli


Liebe Fans des FC Basel, liebe Schweizer Bevölkerung

Den seit Jahren unbestrittenen Führungsanspruch der FC Basel innerhalb des Schweizer Fussballs hat der Verein vielen zu verdanken: Zunächst einmal den aktiven Sportlern, ihrem Trainer und dem gesamten Staff, dann aber auch den Sponsoren, Investoren und den so zahlreichen Fans, die der Mannschaft und dem Club im Siegesrausch wie in der Verlierer-Depression die "ewige Treue" halten, wie es auf einem Transparent der "Muttenzerkurve" heisst. Dafür gebührt allen der herzliche Dank der Vereinsleitung.

Es ist nicht meine Aufgabe als FCB-Präsident, das Gewicht der verschiedenen Akteure zu bewerten oder sie gar gegeneinander auszuspielen. Denn der Erfolg unserer Mannschaft liegt im dynamischen Zusammenspiel aller Anspruchs- und Interessengruppen und im gemeinsamen Ziel, dem FCB die führende Rolle im Schweizer Fussball zu bewahren.

Gerade die vielen tausend Fans auf den Rampen und Rängen sind die emotionalen Treiber unserer Mannschaft. Ihre Bedeutung für die elf Spieler, aber auch für die Institution des FC Basel kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. Josef Zindel, der langjährige Medien-Profi des FCB, bezeichnete die Fans einmal als "das mit Abstand wichtigste Gut, das unser Club hat". Ohne ihre kräftigen Anfeuerungs-Chöre, ohne ihre imposante Choreografie und ohne ihre beeindruckende physische Präsenz wäre es unserer Mannschaft vermutlich nicht gelungen, über all die Jahre ihren Platz in der europäischen Liga zu behaupten und "Basel" als Synonym für sportlichen Erfolg in die Schweiz hinein- und darüber hinaus zu tragen. Dies ist die grosse Sonnenseite unserer jüngeren Vereinsgeschichte.

Sie hat aber auch eine Schattenseite. Ich denke dabei an Grenzüberschreitungen einer Minderheit emotional überhitzter oder gar gewaltbereiter Fans, deren Motive mir nicht zugänglich sind. Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass der durch sie verschuldete Unterbruch im Europa League-Spiel in und gegen Salzburg letztlich den Match gedreht und dem durch eine Rote Karte geschwächten und nach wenigen Minuten im Rückstand liegenden FC Basel den Sieg gebracht haben könnte. Der Preis dieser Störung waren aber ein Geisterspiel in Basel, eine empfindliche Busse, aber auch ein Imageverlust unseres Vereins und eine Beschädigung der Marke "Basel" über die Landesgrenzen hinaus.

 

"Die Bedeutung der Fans kann
nicht hoch genug eingeschätzt werden."

 

Mir ist seit längerem bewusst, dass sich ein Teil der Anhänger unserer Mannschaft als eine autonome Kraft ausserhalb von Recht und Regeln versteht. Diese Gruppierung hat mittlerweile eine Supra-Sprengkraft entwickelt, die keine politische Partei zu übertrumpfen vermag. Sie degradiert sportliche Anlässe wiederholt zu einer Choreo der Gewalt und entscheidet den Kampf um die Schlagzeilen immer häufiger für sich. Sie zieht, von Vermummten angeführt und von Petardendonner begleitet, durch die Bundesstadt offenbar im Glauben, damit den Eindruck der Überlegenheit erwecken zu können. Das Gegenteil ist der Fall: Eine überwiegende Mehrheit der Schweizer Bevölkerung wendet sich empört ab – und ortet statt dessen Basel als die Stadt mit der gewaltsamsten Fan-Truppe.

Wer auf Dauer Ausschreitungen und Rechtsbrüche als Naturereignisse duldet, sendet falsche Signale aus: dass diese "Naturereignisse" als Ausdruck gesellschaftlicher Probleme hinzunehmen seien, was letztlich in eine Kapitulation des Rechtsstaats mündet. Wenn im sportlichen Umfeld tumultartige Begleiterscheinungen die öffentliche Wahrnehmung stärker prägen als das sportliche Geschehen, dann geht es um mehr als Geplänkel "auf der Strasse": Es geht um unser Kerngeschäft, den Erfolg im Spitzensport-Fussball.

 

"Mit der Muttenzerkurve will es keiner
verscherzen – weder Politiker noch wir."

 

Wir sollten uns allerdings nicht davon blenden lassen, dass es in jüngerer und jüngster Zeit vor allem Zürcher Hooligans waren, die Schaufenster Berner Gewerbetreibender in Scherben schlugen oder Extrazüge demolierten und den Bahnhof Muttenz lahmlegten.

Anarchistische Zustände um Hooligan-Gruppierungen anderer Städte dürfen uns niemals Rechtfertigung sein, mit ihnen gleichzuziehen. Wir sollten auch der tückischen Ermunterung einer Mehrheit unserer Kantonspolitiker nicht blind vertrauen, bloss die "bisherige bewährte Politik der Fan-Arbeit und des Dialogs" weiter zu führen. Denn nicht wenige fussballbegeisterte Politiker fraternisieren aus eigennützigem Kalkül mit der "Muttenzerkurve": um sich bei den nächsten Wahlen die "Fussball-Stimmen" zu sichern. Mit der "Muttenzerkurve", die niemals pauschal als latent gewaltbereit bezeichnet werden darf, will es keiner verscherzen – Politiker nicht und, offen gestanden, auch die FCB-Führung nicht.

Einzelne Kommentatoren haben mich schon als "Mona Lisa des runden Leders" bezeichnet, weil nie so ganz klar sei, wie ich zu Fan-Randalen stehe. Ich habe mich in all den Jahren – auch als Jurist und Anwalt – immer davor gehütet, Ausschreitungen, Vandalismus und Gewalt öffentlich in deutlichen Worten zu verurteilen und Repression im Stil von Schnellgerichten für Randalierer zu fordern. Dies in der Überzeugung, dass die Justiz für strafbare Handlungen zuständig ist, und ein Verein wie der FC Basel allein nicht in der Lage ist, gesellschaftliche Phänomene wie Gewaltausbrüche im Umfeld sportlicher Grossveranstaltungen zu verhindern.

Inzwischen muss ich eingestehen, dass es nicht mehr genügt, sich auf Fan-Arbeit und unaufgeregten Dialog zu berufen. Der Beweis des nachhaltigen Erfolgs unserer Politik ist uns nicht gelungen. Die Aufrufe des Stadionsprechers, das Abbrennen von Feuerwerkskörpern sei "verboten", werden offensichtlich zur Folklore, wenn verbotene Taten ungeahndet bleiben. Unsere pragmatische Position hat längst die Akzeptanz einer – landesweiten – Öffentlichkeit verloren, die nicht mehr bereit ist, Sicherheitsaufwand und durch Chaoten verursachte Kollateralschäden zu finanzieren.

 

"Als sportliche Leader müssen wir auch
Pioniere einer neuen Publikums-Ethik werden."

 

Politisch droht die Gefahr, dass Krawall-Kosten stärker auf die Fussball-Clubs abgewälzt werden, was für diese zur Existenzfrage werden könnte. Als Leader im Schweizer Fussball müssen wir auch als Pioniere einer neuen Publikums-Ethik neue Wege beschreiten: Wir brauchen einen gelebten Spirit der Fairness, der Toleranz und des sportlichen Geistes über den Spielfeldrand hinaus. Wir wollen eine Zukunft des Fussballs, die nicht standardmässig durch ein "Grossaufgebot von Polizeikräften" geschützt werden muss.

Es geht somit um die Frage, ob wir bereit sind, mit unserem individuellen Engagement die sportlichen Grundwerte von Fairness und Respect dauerhaft und glaubwürdig zu verteidigen, statt sie zu Jux-Wörtern verkommen zu lassen. Zwischenfälle wie in jüngerer Zeit mobilisieren Gegen-Kräfte. Politische Akteure ausserhalb unseres Kantons, die nun gesetzgeberisch gesamtschweizerische Regulierungen anstreben, die weit über jene in Basel-Stadt hinaus gehen, sollten keinesfalls übersehen werden. Wir können gesetzliche Fesseln und eine stärkere Haftung unseres FC Basel nur dann verhindern, wenn wir uns als klare Gegner von Gewalt und Radau und von Vermummten angeführten Aufmärschen positionieren statt davor zu kapitulieren.

Es gibt auch Anzeichen dafür, dass ein gewisser Teil der durch die "Muttenzerkurve" repräsentierte Fan-Bewegung andere Ziele verfolgt als nur den Erfolg unserer Mannschaft. Zur Aufgabe unserer Clubleitung gehört auch die Diskussion, ob der Wind einmal drehen könnte und sich eine radikalisierte Community aus einem Gefühl der Allmacht gegen den Verein – oder schlimmer: gegen die Mannschaft – wenden könnte.

Ganz abwegig ist dieses Szenario nicht. In der Publikation "Befreyigsschlag" definieren die Autoren den FCB "nicht primär durch den Erfolg in der Tabelle, sondern durch Leidenschaft, Zusammengehörigkeit und spezielle Erlebnisse". Weiter heisst es darin: "Unsere Gemeinschaft ist gerade deshalb so wertvoll, weil wir auch im Schlechten zusammenstehen, Fehler machen und daraus lernen können. Wir wollen dies auch einer zukünftigen Generation erhalten. Das ist unser FCB, so wie wir ihn seit jeher kennen. Für diese Werte stehen wir ein - auch gegen Widerstände und notfalls sogar gegen den Club."

Als Präsident des FC Basel rufe ich darum alle Schattierungen der FC-Supporter auf, sich klar vernehmbar von Fans zu distanzieren, die mit unsportlichem Verhalten dem Club und der Marke "Basel" schaden.

 

"Die Botschaft "Respect" muss vorgelebt
und nicht nur deklariert werden."

 

Der Fussball ist zu einer Massenbewegung geworden. Die heutigen Rezepte gegen Krawallmacher haben keine Wirkung mehr. Aber wir können und müssen alles in unserer Macht Stehende tun, damit sich alle Zuschauer an die elementarsten sportlichen Grundregeln halten. Nicht nur von den Idolen auf dem Rasen, auch von den Passiv-Sportlern auf den Rängen muss gegenüber der Jugend Vorbild-Funktion erwartet werden können, was Emotionalität während des Spiels nicht ausschliesst. Es liegt zu allererst an uns als Trägerschaft dieser erfolgreichen Mannschaft, einzufordern, dass "Respect" wirklich auch vorgelebt und nicht nur deklariert wird.

Wenn der FC Basel weiterhin internationale Erfolge feiert, aber aggressiv übersteuerte Minderheiten der Fan-Szene mit ihren anhaltenden Grenzüberschreitungen diese Erfolge überschatten, dann verblasst jede sportliche Glanzleistung. Das Mass, mit dem sich die radikalisierten Gruppen seit Jahren über gesellschaftliche Konventionen hinwegsetzt, ist längst überschritten und beschädigt das Bild der überwältigenden Mehrheit der ganz gewöhnlichen Fans, die diese Bezeichnung wirklich verdienen. Wer sich von Aggression nicht entschieden distanziert, deckt sie oder nimmt sie billigend in Kauf.

Mir ist vollends bewusst, dass ein solches Wort an unsere Fans unterschiedlichster Schattierungen mit Risiko verbunden ist. Aber manchmal ist der Zeitpunkt gekommen, ein gewisses Risiko in Kauf zu nehmen, um höheren Werten zum Durchbruch zu verhelfen. Möge die Gesamtheit der FCB-Fans eines nicht allzu fernen Tages dasselbe Vorbild abgeben wie das friedliche Zuschauer-Meer der Oranjes, das anlässlich der "Euro 08" die Region Basel bevölkerte, ohne zu geringsten Beanstandungen Anlass zu geben.

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29. April 2014

Weiterführende Links:


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"Sport ist nicht mehr nur Sport"

Als sehr junges "Bärnermodi" ging ich mit meinem Vater an jeden "Mätsch" im Wankdorf, als YB xmal Meister war.

 

Heute: Zuviele "Worte" für einen Sport, der nicht mehr, leider, nur Sport ist.


Monika Stucki, Seltisberg




"In guter grossrätlicher Gesellschaft"

Sehr geehrter Herr Louis van der Haegen, sie mögen ja ein guter Jazz-Promoter sein, den Sinn der "Rede von Bernhard Heusler" haben sie aber leider nicht verstanden. Oder verstehen wollen? Auch habe ich das ungute Gefühl, dass sie ihre Ohren sehr weit weg vom normalen Volk haben, sonst würden sie die Zeichen der Zeit in Sachen "Fussball-Sport" besser mitbekommen. Da geht es nicht nur um ihren geliebten FCB. Übrigens sind sie mit ihrer in dieser Sache eingeengten Optik in guter grossrätlicher Gesellschaft. Sich ja nicht mit einem Liebling verderben. Traurig, dass man schon Politik machen muss mit Chaoten.


Bruno Heuberger, Oberwil




"Volle Zustimmung"

Bravo … volle Zustimmung.


Egidio Cattola, Riehen




"Ich würde Bernhard Heusler empfehlen, ..."

Würde mir Bernhard Heusler diese Rede vor deren Ablieferung vorlesen, dann würde ich ihm zuerst ein Kompliment für den fein gedrechselten Text machen, der beinahe schon Feuilleton-Niveau hat. Dann aber würde ich ihm empfehlen, seine Botschaft doch in Worte zu fassen, die es auch schaffen könnten, im Geiste und im Herzen der wirklichen Zielgruppe anzukommen.


Daniel Thiriet, Riehen




"Unglaublich!"

Lieber OnlineReports, ich schätze Euere Arbeit sehr und lese regelmässig Artikel, obschon ich BaZ, bz und Tageswoche abonniert habe.

 

Was Ihr Journalisten aber neuerdings über den FCB schreibt, ist bedenklich und nervt mich. Die BaZ weiss besser wie man die Mannschaft aufstellen sollte, als der Trainer. Ein Unentschieden ist eine Niederlage. Dass der FCB an der Spitze der Liga steht ist niemals der Verdienst des Trainers. Nun wird sogar dem Präsidenten gesagt, was er zu sagen hat. Unglaublich!

 

Warum übernehmt Ihr Journalisten den FCB nicht? Dann würden wir bestimmt nur noch Siege, mit dem schönsten Fussball der Welt gespielt, sehen.


Louis van der Haegen, Aesch




"Anstand und Respekt"

Da wurde doch mal vor ein paar Jahren der Schule vorgeworfen, eine Kuschelpädagogik zu betreiben. Eine völlig deplatzierte Aussage, die aber hier im Umgang mit diesen, meist wohl schon Erwachsenen Fans betrieben wird. Klarheit in der Haltung erfordert auch Konsequenzen. Beides fehlt hier. Es tut not schnell und möglichst geschlossen zu zeigen, was wir von diesen gewaltbereiten Personen erwarten. Die normalsten Sachen, die ein Zusammenleben ermöglichen: Anstand und Respekt. Danke für den treffenden Artikel.


Viktor Krummenacher, Bottmingen



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RückSpiegel


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In ihrem Bericht über den Störungs-Aufruf von "Basel nazifrei" zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Der Tages-Anzeiger bezog sich in seinem Artikel über das "Russengrab" auf dem Friedhof "Hörnli" auf die vorausgegangene OnlineReports-Recherche.

In ihrem Bericht über die Forderung nach einer Neudiskussion über ein Windkrafwerk im Muttenzer Hardacker nimmt die Basler Zeitung auf OnlineReports Bezug.

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In ihren Bericht über den Streit um öffentliche Wege durch Basler Schrebergärten zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Der SF-Bericht von Schweiz aktuell zitiert OnlineReports mit der Erstmeldung über die defekten Gummieinlagen in Basler Tramschienen.

Die BZ Basel zog die OnlineReports-News über den Wegzug der Bank Vontobel aus der Basler Rittergasse nach.

Die BZ Basel, die Basler Zeitung, das Regionaljournal und 20 Minuten nahmen die OnlineReports-News über beschädigte Gummiprofile auf der Tram-Teststrecke im Gundeldingerquartier auf.

Das Regionaljournal bezog sich in seinem Bericht über die gescheiterte Ausschreibung zum Betrieb des Gärtnerhauses auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung thematisiert den Flächenmiete-Vorschlag von OnlineReports zu einer kantonalen Medienförderung.

Im Bericht über den Ausstieg der BKB aus dem FCB-Sponsoring bezieht sich 20 Minuten auf OnlineReports.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-Erstmeldung über die Planung von fünf Kraftwerken an Birs und Ergolz auf.

In ihrem Artikel über die hohe "Swisslos"-Vergabung an "Primeo Energie" bezieht sich die BZ Basel auf OnlineReports.

Die OnlineReports-Forderung nach kantonaler Medienhilfe nahmen Bajour, das Regionaljournal und die BZ Basel auf.

Die Basler Zeitung beruft sich in ihrem Bericht über den Zubringer Bachgraben auf eine Erstmeldung in OnlineReports.

Die BZ Basel bezieht sich in ihrem Bericht über Gemeindewahlen in Riehen auf OnlineReports.

Im Einspieler zum "Sonntagstalk" nahm Telebasel Bezug auf eine OnlineReports-Kolumne von Andrea Strahm.

Die OnlineReports-News über die Beschwerde gegen "Tempo 30" auf Teilen der Kantonsstrassen wird von der BZ Basel aufgenommen.

Die Badische Zeitung bezieht sich in ihrem Bericht über den Kauf das Kleinbasler Clara-Areals durch den Staat auf OnlineReports.

Im Interview mit dem Medienökonomen Matthias Künzler stellt Bajour die Frage, ob es fair sei, dass OnlineReports, da kostenlos zugänglich, von der Medienförderung nicht profitieren könnte.

Prime News nimmt im Kommentar gegen das "Medienförderungsgesetz" auf die Position von OnlineReports Bezug.

Die BZ Basel und Happy Radio bezogen sich in ihrer Meldung über die Kündgung der Gelterkinder Schulleitung auf eine OnlineReports-News.

Die Badische Zeitung bezog sich in ihrem Bericht über die Absage des internationalen Reitsport-Turniers "CHI Classics" in der St. Jakobshalle auf OnlineReports.

In ihrer Meldung über den Widerstand gegen ein Kirchenglocken-Läutverbot geht die BZ Basel auf OnlineReports ein.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-Meldung über die Traiferhöhung auf den Basler Fähren auf.

Bajour interviewt OnlineReports-Gründer Peter Knechtli zu seiner Ablehnung des vor der Volksabstimmung stehenden "Medienförderungsgesetzes". Die Medienwoche nimmt das Interview auf.

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


Die künftige Direktorin des Basler Waisenhauses ist Anita Conrad, die auf den Ende November 2023 persionierten Uli Hammler folgt.

In der Gemeinderats-Ersatzwahl in Füllinsdorf wurde Christoph Keigel als Kandidat der Ortspartei "Pro Füllinsdorf" und Nachfolger des verstorbenen Beat Keller gewählt.

Die Initiative zum Bau einer neuen Stadthalle für Liestal ist bei einer Stimmbeteiligung von 44 Prozent mit einer Mehrheit von fast 69 Prozent Nein-Stimmen abgelehnt worden.

Einen Unterstützungsbeitrag in Höhe von 25'000 Franken aus dem Swisslos-Fonds hat die Basler Regierung dem türkisch-islamischen Sozial- und Kulturverein an die Infrastruktur von Küche und Aufenthaltsraum am Leimgrubenweg bewilligt.

Lukas Fischler wird neuer Chefarzt Anästhesie, Chief Medical Officer und Mitglied der Geschäftsleitung der Merian Iselin Klinik.

Der bei der Basler Zeitung in Ungnade gefallene Lokalredaktor Daniel Wahl ist in Markus Somms Nebelspalter untergekommen.

Die Gemeinde Reinach budgetierte war ein Defizit von 9,2 Millionen Franken, herausgekommen ist ein Verlust von 440'000 Franken.

Samuel Meyer, Leiter des Geschäftsbereichs Vertrieb der Bank Cler, wird per 1. Mai neuer CEO und Nachfolger von Mariateresa Vacalli.

Bei einem budgetierten Defizit von 5,7 Millionen Franken schliesst die Liestaler Rechnung 2021 nun ausgeglichen ab "dank höherer Steuereinnahmen und tieferen Sozialhilfekosten als erwartet".


Susanne Fisch und Noé Pollheimer sind die Nachfolgenden von Martin Leschhorn Strebel im Präsidium der SP Riehen.


Marc-Oliver Möller wird am 1. August neuer der Zentralen Dienste im Basler Erziehungsdepartement und Nachfolger von Thomas Riedtmann, der im Sommer pensioniert wird.

Der frühere Basler Regierungsrat Baschi Dürr (45) wird Verwaltungsrat bei der Sicherheitsfirma Pantex.

Die Findungskommission für die Direktion des Historischen Museums Basel ab 1. Mai 2024 ist konstituiert und nimmt ihre Arbeit auf, während der Vertrag mit dem interimistischen Direktor Marc Zehntner bis Ende April 2024 verlängert wurde.

Anstelle des zurücktretenden André Auderset soll Anita Treml Nidecker (64) das Präsidium der "Interessen-Gemeinschaft Kleinbasel" (IGK) übernehmen.

Die 35-jährige Zahnärztin Anja von Büren wird per 25. April 2022 neue Baselbieter Kantonszahnärztin und Leiterin des Kantonszahnärztlichen Dienstes im Amt für Gesundheit – als Nachfogerin von Ludmilla Strickler, die in Pension geht.

Für die zurücktretende Grossrätin Grüne Marianne Hazenkamp-von Arx (Riehen) rückt Béla Bartha nach.

In Riehen steigen EVP, Grüne und SP im dritten Wahlgang der Gemeinderatswahlen vom 24. April mit Daniele Agnolazza (EVP) ins Rennen.

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Stephan Erni wird Chefarzt der neuen "Rehaklinik Basel", die in den Neubau Hirzbrunnen des Claraspitals integriert wird.

Die Justiz-, Sicherheits- und Sportkommission (JSSK) des Basler Grossen Rates beantragt dem Plenum einstimmig, der Stimmbevölkerung die Volksinitiative "Abschaffung des Präsidialdepartements und Reduktion der Anzahl der Mitglieder des Regierungsrats von 7 auf 5 Mitglieder" ohne Gegenvorschlag zur Ablehnung zu empfehlen.

Der Betrieb des neuen Tagesrestaurants mit Cateringbetrieb, das derzeit im ehemaligen Ökonomiegebäude der Merian Gärten entsteht, wird von der Christoph Merian Stiftung an das Basler Gastronomieunternehmen "Berest" übertragen.

Das Basler Staatsarchiv sichert die Geschichte der Anti-AKW-Bewegung, die sich in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts im Zusammenhang mit Plänen eines Atomkraftwerks in Kaiseraugst formierte.

Elena Kasper und Clara Bonk, beide 21-jährig, heissen die neuen Co-Präsidentinnen der Baselbieter Juso.

Die Frenkendörfer SP-Landrätin Mirjam Würth tritt per Ende Februar aus dem Landrat zurück, der Birsfelder FDP-Landrat Christof Hiltmann demissioniert per 1. Juni.

Der emeritierte Basler Soziologieprofessor Ueli Mäder wird am 21. März in Stuttgart für sein gesellschaftspolitisches Engagement mit dem Erich Fromm-Preis geehrt.

Aus 573 steuerbezogenen Selbstanzeigen im Jahr 2021 resultierten im Baselbiet zusätzliche Steuererträge in Höhe von 5,6 Millionen Franken.

Im Baselbiet funktionierten 149 von 150 Sirenen beim Test einwandfrei, in Basel-Stadt heulten alle 39 Sirenen ordnungsgemäss auf.

Aufgrund der stark gesunkenen Nachfrage nach Impfungen stellt das Impfzentrum West in Laufen seinen Betrieb Ende Februar 2022 ein.

Die Basler Kantonalbank (BKB) erweitert jetzt ihr Produktangebot für Firmenkunden, weil dort "ein wachsender Beratungs- und Finanzierungsbedarf mit Blick auf den Klimaschutz, aber auch in anderen Bereichen der Nachhaltigkeit" bestehe.

Die Juso-Initiative für ein Gratis-U-Abo für alle Baselbieter und -innen ist mit über 1'900 Unterschriften zustandegekommen.