Werbung

© Foto by DRG
"Chefarzt-Visiten gab es nicht": Elektroschock-Behandlung im "Hasenbühl" 1945

Vom Irren-Gefängnis zur Psychiatrie-Revolution

Das Buch von Lukas Ott zur wechselvollen Entwicklung der psychiatrischen Versorgung im Kanton Baselland


Von Peter Knechtli


Die Geschichte der neuzeitlichen Anstalts-Psychiatrie im Baselbiet ist eine Erfolgs-Story. Das war sie aber nicht immer: Noch vor wenigen Jahrzehnten wurden in der Liestaler Klinik "Hasenbühl" höchst umstrittene Therapiemethoden wie Gehirnoperationen, Zwangssterilisationen und Medikamentenversuche praktiziert. Ein Buch zeichnet die Entwicklung der staatlichen Psychiatrieversorgung nach.


Prolog: Im Frühjahr 1977 recherchierte ich für die junge "Basler Zeitung" eine Artikelserie über die Zustände in der psychiatrischen Klinik Liestal. Kein Detail blieb mir so deutlich in Erinnerung wie dieses. Als ich den damaligen Chefarzt Arnold Tschudin für eine Stellungnahme anrief und mit "Grüezi Herr Tschudin" begrüsste, schnitt er mir schroff das Wort ab: "Doktor Tschudin!" Im Umgang mit Medien wohl nicht sehr geübt, war dem Klinik-Chef offenbar entgangen, dass Journalisten im professionellen Umgang Doktortitel weder mündlich noch schriftlich erwähnten.

Die Massregelung war unbedeutend, aber sie erschien mir wie eine nicht erklärte Bestätigung der Recherchen, die ich mit Ruth Buser zusammengetragen hatte: Die Artikel trugen die Titel "Zu wenig Hilfe für 'hoffnungslose Fälle'", "Hierarchie lähmt Kooperation" und "Warten auf die dringliche Reform".

Gehirn-Operation soll "Ruhe" vermitteln

Die Serie (Bild) dokumentierte unter anderem den Fall eines damals 14-jährigen Knaben, an dem die Klinik-Ärzte Oligophrenie (Schwachsinn) diagnostiziert hatten. Mit einer Gehirn-Operation wollten sie dem jungen Patienten zu "Ruhe" verhelfen. Der Eingriff unterblieb nur wegen seines schlechten Allgemeinzustands. Aus dem "hoffnungslosen Fall" wurde nach seiner Verlegung in eine anthroposophische Wohn- und Arbeitsgemeinschaft ein "normaler Mensch".

Weitere Aspekte betrafen die streng hierarchische Struktur, die zu Spannungen führte, weil die Ärzte beispielsweise ihre medizinischen Geheimnisse nur ungern preisgaben und engeren Kontakten zum Pflegepersonal meistens abweisend gegenüberstanden, oder die Personalknappheit, die dazu führte, dass Patienten "regelrecht abgefertigt" werden mussten. 

Kontroverse Reaktionen

Die Reaktionen auf die Artikel-Serie waren kontrovers: Eher oder ganz zustimmend aus Kreisen der Pflegenden und Patienten, ablehnend von Chefarzt Arnold Tschudin. Dem eben erschienenen, über 200 Seiten starken Buch des Soziologen Lukas Ott über die "Geschichte der Psychiatrie im Kanton Basel-Landschaft" ist zu entnehmen, dass Tschudin seinen politischen Vorgesetzten, Sanitätsdirektor Paul Manz (SVP), aufgefordert habe, die "unsachlichen, polemischen und frechen Zeitungsartikel" klar zurückzuweisen.

Der frühere reformierte Pfarrer Manz, seinerzeit unbestritten der "starke Mann" in der Baselbieter Regierung, stärkte seinem Chef-Psychiater anfänglich tatsächlich den Rücken.

Diese Position brachte Manz auch dann zum Ausdruck, als die damalige SP-Landrätin Angeline Fankhauser als Folge der Artikel-Serie in einem Postulat eine Psychiatrie-Reform in den "kantonseigenen Anstalten" und grundlegende Neuerungen anregte: den Einbezug des Pflegepersonals in die Therapie-Entscheidungen, Ambulatorien mit regionalen Schwerpunkten und externe therapeutische Wohn- und Arbeitsmöglichkeiten. Diese Ziele seien bei der absehbaren Wahl von Tschudins Nachfolger zu berücksichtigen.

Medienberichte lösten Psychiatrie-Reform aus

Manz war zwar bereit, das Postulat entgegen zu nehmen, aber "nicht, weil sie glaubt, es werde mit den Mitteln, die der Klinik zur Verfügung stehen, keine gute Arbeit geleistet", wie dem Buch zu entnehmen ist. Es schien damals ein Zustand der Unsicherheit zu herrschen. Die landrätliche Umwelt- und Gesundheitskommission fühle zwar auch ein "Unbehagen über die Klinik", fühle sich aber "nicht kompetent", in Fragen der psychiatrischen Versorgung mitzureden. So blieb einige Zeit in der Schwebe, ob tatsächlich Bewegung in die staatliche Psychiatrie kommt.

Heute kommt Autor Ott, früherer Liestaler Stadtpräsident und seit wenigen Monaten Leiter der baselstädtischen Kantons- und Stadtentwicklung, zum Schluss, dass der dreiteilige Report der "Basler Zeitung" und anschliessende Recherchen des "Beobachters" über die Zwangspsychiatrisierung eines 67-jährigen Mannes aus Pratteln, der von der Polizei "wie ein Schwerverbrecher" an der Haustür abgeholt wurde, ab 1978 die Auslöser der grundlegendsten Psychiatrie-Reform waren, die das Baselbiet erlebt hatte.

Gesinnungswandel beim Sanitätsdirektor

Reform-Regisseur war ausgerechnet der etwas medienskeptische Regierungsrat Manz, der einen spektakulären Kurswechsel durchlief: Die Lektüre von über einem Dutzend Bücher über Ziele und Formen psychiatrischer Versorgung sowie Diskussions-Impulse durch seinen Sohn Andreas, der in den USA mit sozialpsychiatrischen Einrichtungen in Kontakt gekommen war.

Die Folge des Gesinnungswandels: Wie von Parlamentarierin Fankhauser verlangt, wählte die Regierung auf 1. Dezember 1978 den fortschrittlichen Basler Psychiater Theodor Cahn zum neuen Chefarzt. Er war es, der zusammen mit Co-Chefarzt Jakob Christ (er baute die Externen Psychiatrischen Dienste auf) im Baselbiet der Sozialpsychiatrie den Weg öffnete. Im November 1980 legte die Regierung ein neues "Psychiatriekonzept" vor, das einen Bettenabbau, Verzicht auf fragwürdigste Therapieformen, die Verstärkung der Vor- und Nachsorge bei Kriseninterventionen und des Kinder- und Jugendpsychiatrischen Dienstes vorsah.

Neuer Chefarzt ohne weisse Ärztekleidung

Der radikale Paradigmawechsel war auch optisch erkennbar. Chefarzt Cahn lehnte den weissen Ärztekittel ab, und bald drauf trug auch Pflegedienst-Chef Emil Rämi während der Arbeit nur noch Zivilkleidung. Dem Bestreben der Leitung, die Patienten als Partner zu betrachten, schloss sich auch Klinikverwalter Rolf Müller an: Beharrlich verwirklichte er auf frei gewordenem Land einen Tierpark. Er trug seinen Teil zur Öffnung der Kinik bei, indem er öffentliche Veranstaltungen, Jazz-Matinées und Kunstausstellungen organisierte.

Die Geschichte der Baselbieter Psychiatrie, die Ott chronologisch und unter Nutzung vieler unbekannter Quellen nachzeichnet, beginnt 1854 mit der Einrichtung einer "Irrenabteilung" im neuen Kantonsspital. Der Neubau löste das frühere "Siechenhaus" ab, das als  "Armen- und Invalidenhaus, Kranken- und Irrenanstalt ein multifunktionalen Sammellager für alle Randständigen" (so Herausgeber Hans-Peter Ulmann, der bald in Pension gehende CEO der Psychiatrie Baselland) gedient hatte.

Beklemmendes Stück Sozialgeschichte

Sowohl die Dokumentation des von militärischer Züchtigung, Unterdrückung und kargsten Lebensbedingungen geprägten Alltags der "Siechen" wie auch der aus heutiger Sicht hilflosen Anfänge der neu entstehenden medizinischen Disziplin liest sich phasenweise auch als ein beklemmendes Stück Sozialgeschichte: Die Hilflosigkeit und Aggressivität der Gesellschaft im Umgang mit Menschen, die – auf die Hilfe Anderer angewiesen – in der einen oder andern Form nicht der herrschenden Norm entsprachen.

Es ist ein Verdienst dieses spannend und gleichzeitig distanziert geschriebenen Auftragsbuches, dass es nicht nur die positiven professionellen, baulichen und institutionellen Entwicklungen ausführlich würdigt, sondern auch die kritischen und teilweise sehr problematischen Ansätze, mit denen sich die Geistesmedizin nach dem Muster von trail and error die Entwicklung bahnte.

 

Dazu gehörten Gehirn-Operationen ebenso wie Zwangssterilisationen, anfänglich ohne Narkose durchgeführte Elektroschock-Therapien oder Wirkstoff-Versuche mit Psychopharmaka in der 1934 eröffneten Heil- und Pflegeanstalt "Hasenbühl" in Liestal – Praktiken, die laut Autor Ott "auch andernorts gang und gäbe" waren, was sie deshalb aber "nicht besser" mache.

"Auftragsmörder" gelang die Flucht

Aufsehen erregend und keine Referenz an die damalige Klinik war die spektakuläre Flucht von Bengt Salvèn aus dem angeblich ausbruchsicheren Erweiterungsbau im Jahr 1975: Der Schwede hätte in Ziefen einen Auftragsmord begehen sollen (der allerdings nicht gänzlich zum Erfolg führte). Nach seiner Verhaftung in Liestal wurde er auf Anordnung des Statthalteramtes als Untersuchungshäftling in der ein Jahr zuvor eröffneten Psychiatrie-Klinik interniert. Diese Massnahme warf die Fragen nicht nur nach der Gebäudesicherheit, sondern generell der Internierung von Straftätern in psychiatrischen Einrichtungen auf.

Letzter Vertreter der alten Schule war der auf den Rorschach-Test spezialisierte Chefarzt Arnold Tschudin. So erlebte ihn auch ein damaliger Assistenzarzt, gegenüber OnlineReports aber relativiert: "Er kam draus, war mit uns anständig, leitete die Sitzungen gut und hatte ein gutes Gespür für die Patienten." Wie sich Tschudin gegenüber Patienten und Pflegenden verhielt, kann der spätere Hausarzt nicht sagen: "Es gab keine Chefarzt-Visiten." Die Sprechstunden seien "kurz und bündig" gewesen.

Massive Verbreiterung der Angebots-Palette

Seit der grossen Reform in den achtziger Jahren, die landesweit zur Kenntnis genommen wurde, stand die psychiatrische Versorgung trotz gewisser Rückschläge nie mehr auffällig in der öffentlichen Kritik. Dies ist auf den Aufbau zahlreicher neuer Dienstleistungen zurückzuführen: Aids- und Drogenberatungsstelle, Wohnheime, Versuche mit Geistheilen, Arbeitsintegration und vieles mehr.

Aus der aufbewahrenden Psychiatrie ist die Sozialpsychiatrie entstanden, im Fokus stehen das therapeutische Milieu und die Reintegration, wie es der Buchtitel andeutet: "Man geht hinein, um wieder herauszukommen". Aber auch heute ist die Psychiatrie nicht an ihrem Ende angekommen. Die Publikation, die einen lesefreundlicheren Satzspiegel und die eine oder andere Zahlengrafik verdient hätte, zeigt: Die Suche nach dem richtigen therapeutischen und gesellschaftlichen Umgang mit Geisteskrankheiten geht weiter.

Lukas Ott: "Man geht hinein, um wieder herauszukommen". Schwabe-Verlag. Basel 2017.

24. Februar 2018


 Ihre Meinung zu diesem Artikel
(Mails ohne kompletten Absender werden nicht bearbeitet)

Was Sie auch noch interessieren könnte

7-Millionen-Coup: Basler Stiftung kauft Kirchner-Bild

19. Juni 2024

Das Werk des deutschen Malers galt während 100 Jahren als verschollen.
 


Aurel Schmidt stirbt
im Alter von 89 Jahren

18. Juni 2024

Noch auf dem Totenbett schrieb
der Journalist an einem neuen Buch.


Viele Journalisten verlassen
die Branche – wir bleiben

18. Juni 2024

Das erste Jahr OnlineReports mit
Alessandra Paone und Jan Amsler.


Reaktionen

Interview: Wie lange wird es Basel unverpackt noch geben?

14. Juni 2024

Geschäftsleiterin Nathalie Reinau glaubt an
das Konzept ihres Ladens.


Reaktionen

Salzabbau im Röserental:
Grillparty gegen Widerstand

13. Juni 2024

Die Schweizer Salinen gehen proaktiv
auf die Öffentlichkeit zu.


Ist Esther Roth schuld
an der Eskalation?

6. Juni 2024

Affäre um Sulzers "Zigeuner": Basler GPK kritisiert Baselbieter Kulturchefin scharf.


Reaktionen

Kritischer Spaziergang
durch Münchenstein

5. Juni 2024

Wakkerpreis: Wie entwickelt sich die Gemeinde entlang des St. Alban-Teichs?


Eine Jahrzehnt-Abstimmung,
als Konsens inszeniert

31. Mai 2024

Der Kommentar über die merkwürdig lange
Stille
um das Baselbieter Energiegesetz.


Reaktionen

Ausländerstimmrecht in Basel: Hitzige Debatte steht bevor

29. Mai 2024

Justizkommission begrüsst Partizipation von Ausländerinnen und Ausländern.


Reaktionen

Aus nach sieben Jahren
für Basler Unverpackt-Laden

28. Mai 2024

Ivo Sprunger und seine Abfüllerei an der Güterstrasse haben zu wenig Kundschaft.


www.onlinereports.ch - Das unabhängige News-Portal der Nordwestschweiz

© Das Copyright sämtlicher auf dem Portal www.onlinereports.ch enthaltenen multimedialer Inhalte (Text, Bild, Audio, Video) liegt bei der OnlineReports GmbH sowie bei den Autorinnen und Autoren. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Veröffentlichungen jeder Art nur gegen Honorar und mit schriftlichem Einverständnis der Redaktion von OnlineReports.ch.

Die Redaktion bedingt hiermit jegliche Verantwortung und Haftung für Werbe-Banner oder andere Beiträge von Dritten oder einzelnen Autoren ab, die eigene Beiträge, wenn auch mit Zustimmung der Redaktion, auf der Plattform von OnlineReports publizieren. OnlineReports bemüht sich nach bestem Wissen und Gewissen darum, Urheber- und andere Rechte von Dritten durch ihre Publikationen nicht zu verletzen. Wer dennoch eine Verletzung derartiger Rechte auf OnlineReports feststellt, wird gebeten, die Redaktion umgehend zu informieren, damit die beanstandeten Inhalte unverzüglich entfernt werden können.

Auf dieser Website gibt es Links zu Websites Dritter. Sobald Sie diese anklicken, verlassen Sie unseren Einflussbereich. Für fremde Websites, zu welchen von dieser Website aus ein Link besteht, übernimmt OnlineReports keine inhaltliche oder rechtliche Verantwortung. Dasselbe gilt für Websites Dritter, die auf OnlineReports verlinken.

https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/gelesen.gif
"Zwei Unfälle mit Velofahrerenden"

Watson
in einem Titel
in der Rubrik Polizeirapport
am 20. Juni 2024
https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

Am Ende die Velofahrer?

RückSpiegel

 

Die bz vermeldet den Tod von Aurel Schmidt und bezieht sich dabei auf OnlineReports.

Baseljetzt, bz, Volksstimme, SDA und Happy Radio nehmen die Recherche von OnlineReports über den geschassten CEO Marcel Allemann auf.

Die bz berichtet, dass Landrat Hannes Hänggi das Mitte-Präsidium übernehmen will, und verweist dabei auf OnlineReports.

Das Portal kath.ch nimmt die OnlineReports-Recherche über die Pläne der Basler Hicret-Moschee in Reinach im Medienspiegel auf.

Baseljetzt nimmt die Recherche von OnlineReports über den "Fuck SVP"-Schriftzug am Nebiker-Turm in Sissach auf.

In ihrem Bericht über die Wahl des neuen Baelbieter SVP-Präsidenten zitiert die Basler Zeitung aus einem OnlineReports-Kommentar.

 

Das Regionaljournal Basel veweist in einem Beitrag über die Probleme der Kitas im Baselbiet auf OnlineReports.

Der Klein Report nimmt die Recherche von OnlineReports über Roger Blums Buch über die Basellandschaftliche Zeitung auf.

Die BaZ bezieht sich in einem Artikel über die Zerwürfnisse in der Baselbieter SVP auf OnlineReports.

Die bz verweist in einem Bericht über die Kita-Krise im Baselbiet auf OnlineReports.

BaZ, Baseljetzt und Happy Radio nehmen die OnlineReports-News über das geplante Ministertreffen in Basel auf.

Der Sonntagsblick zitiert OnlineReports in einer grossen Recherche über die Baselbieter SVP-Politikerin Sarah Regez.

Baseljetzt verweist im Bericht über Basler Schiffsunfälle auf ein OnlineReports-Video.

Die Volksstimme greift die OnlineReports-Recherche über das Aus des Textildruck-Unternehmens Permatrend auf.
 

Weitere RückSpiegel

Werbung







In einem Satz


Markus Jordi, langjähriges Mitglied der SBB-Konzernleitung, übernimmt am 1. Januar 2025 den Vorsitz des Fachhochschulrats der Fachhochschule Nordwestschweiz.

Karoline Sutter und Urs Berger treten nach über zehn Jahren per 31. März 2025 aus dem Bankrat der Basler Kantonalbank zurück, die Vakanzen werden demnächst ausgeschrieben.

Jacqueline Herrmann und Alexander Bieger lösen Brigitte Jäggi ab, die als Rektorin des Gymnasiums Muttenz in Pension geht.

Bettina Zeugin folgt als Präsidentin von insieme Baselland auf Röbi Ziegler.

Der frühere Baselbieter SP-Regierungsrat Peter Schmid gibt das Präsidium des Freundevereins Zoo Basel an seine Parteikollegin und Landrätin Miriam Locher ab.

Eine Findungskommission sucht eine Nachfolge für Anna Schmid, Direktorin des Museums der Kulturen Basel, die 2025 in Pension geht.

Grünen-Politikerin Flavia Müller aus Allschwil rückt für Biljana Grasarevic in den Baselbieter Landrat nach.

Doppel-Pensionierung am Euro-Airport: Direktor Matthias Suhr geht Ende März 2025, sein Stellvertreter Marc Steuer Ende Dezember 2025 in den Ruhestand.

Jo Krebs
übergibt nach über 23 Jahren seine Stelle als Leiter Unternehmenskommunikation von Primeo Energie an Nachfolger Fabian Hildbrand.

Die Israelitische Gemeinde Basel wählt mit Steffi Bollag als Nachfolgerin von Emmanuel Ullmann erstmals eine Frau zur Präsidentin.

Sabina Brocal wird am
1. August Förderchefin der Abteilung Kultur im Präsidialdepartement Basel-Stadt.

Die Stadtreinigung des Basler Tiefbauamts wird ab 12. August neu von Markus Müller geleitet, sein Vorgänger Dominik Egli geht in Pension.

Christoph Jorns wird am 1. Juli Finanzchef der Basler Lebensversichererin Pax als Nachfolger von Alex Flückiger.

Mirjam Christ-Crain
 von der Universität Basel erhält den mit 200'000 Franken dotierten Otto-Naegeli-Preis für ihre patientenorientierte klinische Forschung.

Kimrobin Birrer übernimmt das Parteisekretariat der GLP Baselland von Yves Krebs.

Barbara Staehelin hat am
1. Mai das Verwaltungsrats-Präsidium des Kantonsspitals Baselland von Madeleine Stöckli übernommen.

Die Baselbieter Regierung hat Kathrin Choffat und Roger Müller als neue Mitglieder des Bankrats der BLKB für die laufende Amtsperiode bis Mitte 2027 gewählt. 

Der Baselbieter Regierungsrat hat Raphael Giossi zum Nachfolger des langjährigen kantonalen Bieneninspektors Marcel Strub gewählt.

Cyril Bleisch übernimmt bei den Jungfreisinnigen Baselland das Präsidium von Lucio Sansano.

Die Basler Sozialdemokraten haben die SP queer Basel-Stadt gegründet und als neues Organ in den Statuten der Partei verankert.

Eiskunstläuferin Kimmy Repond und Wasserfahrer Adrian Rudin sind Basler Sportlerin beziehungsweise Basler Sportler des Jahres.