© Foto by Ruedi Suter, OnlineReports.ch
"Papiere der Minister": Regenwaldschützer* in Zürich

Pygmäen: "Kauft uns unsere Urwälder!"

Ureinwohner aus den Kongowäldern bitten die Schweiz um Hilfe gegen die verheerenden Abholzungen


Von Ruedi Suter


Trotz Klimawandel fallen im Kongobecken die Urwälder ungebremst der Holzindustrie zum Opfer. In Zürich forderten Waldbewohner zusammen mit Vertretern von Greenpeace und der Gesellschaft für bedrohte Völker, die Schweiz auf, sich bei der Weltbank für einen Abholzstopp einzusetzen und Geld für den Schutzkauf der Wälder bereitzulegen.


Diesmal kamen sie aus den letzten Urwäldern der Demokratischen Republik Kongo. Sie kamen nach Zürich, als Vertreter der rechtlosen Pygmäen, um den Schweizer Konsumentinnen und Konsumenten ihre Lage im Kongobecken zu schildern und sie um Beistand zu bitten. Via Schweizer Medien. Aber ausser vier Vertretern liessen sich diese an der Medienkonferenz diese Woche nicht blicken.

Direkt Betroffene der rasanten Abholzung der zentralafrikanischen Regenwälder anzuhören, scheint kein Aufwand wert zu sein. Klimawandel hin oder her. Doch die drei Indigenen-Vertreter liessen sich nicht entmutigen. Denn daheim, im grünen Herzen Afrikas, hören ihnen noch weniger zu. Jagende und sammelnde Pygmäenvölker wie beispielsweise die Mbuti, Aka, Cwa, Baka, Binga, Bongo, Bagielle oder Twa werden von den dominierenden Bantuvölkern als "Affen" verunglimpft - und vielfach auch als solche behandelt und gejagt.

110 neue Verträge mit Rodungsfirmen

Einer dieser Urwaldbewohner hatte die seltene Gelegenheit, eine Schule besuchen zu können. Kürzlich hat er nun beim Berner Völkerrechtsprofessor Walter Kälin seine Doktorarbeit abgeschlossen. Mit "summa cum laude". Doktor iur. Prosper Musafiri Nobirabo erklärte an der Medienkonferenz, organisiert von Greenpeace und der Gesellschaft für bedrohte Völker, das Boden- und Forstgesetz der Demokratischen Republik Kongo (DRK). Auch wenn die Gesetze "positive Elemente" aufwiesen, habe die nomadisierende Urbevölkerung kein Anrecht auf ihr Land. Dieses gehöre dem Staat. Und der mache damit, was er wolle. So werde der Urwald der Pygmäen einfach verpachtet - vorzugsweise an internationale Holz- und Minenkonzerne, die mit der Öffnung der Regenwälder und der Ausbeutung der Rohstoffe zuerst die Lebensgrundlagen der Waldvölker zerstören.

Seit 2002 gibt es im Kongo dank dem Druck der Weltbank ein Moratorium. Es sollte die Vergabe, Erneuerung und Ausweitung von Forstkonzessionen einfrieren, die Abholzungen verlangsamen und neue Schutzgebiete schaffen helfen. Stattdessen wurden unter den Augen der Weltbank bis heute mehr als 110 neue Verträge mit Holzfirmen abgeschlossen. Dies bedeutet: Mehr als 15 Millionen weitere Hektaren der - nach dem Amazonas - zweit grössten Waldfläche der Welt wurden an die trickreich operierenden Konzerne aus den Industriestaaten verscherbelt. Im umkämpften Osten der DRK bedienten sich zudem, so Jurist Nobirabo, fünf Nachbarsländer an den Kongowäldern - ohne Vergütung.

Waldbewohner gehen leer aus

Die immer wieder von Bürgerkriegen erschütterte Demokratische Republik Kongo, in der 60 Prozent der Regenwälder des Kongobeckens stehen, ist überaus reich an Rohstoffen und für die Weltwirtschaft von grösstem Interesse. Die DRK ist aber als drittgrösstes Land Afrikas auch riesig und von der Hauptstadt Kinshasa aus kaum regierbar. Ein Staat mit beschränkter -Autorität, jämmerlicher Infrastruktur, kläglicher Kontrollmacht. Zu verdanken ist dies der über Jahrzehnte vom Westen gestützten Diktatur Mobutus, in der die Korruption zur Überlebenshilfe vieler Kongolesen wurde.

Dies wissen die ausländischen Konzerne nach wie vor gewinnbringend auszunützen. Ein offenes Geheimnis, dass sich die meisten Firmen mit "Direktzahlungen" an Amtsinhaber und Clans billige Konzessionen ergattern und Unsummen an Steuern sparen, die eigentlich für die Entschädigung der betroffenen Bevölkerung und für die Linderung der Schäden in den zerstörten Landschaften eingesetzt werden müssten.

"Europäer und Asiaten ziehen die Fäden"

"Die Fäden werden im Ausland gezogen, von den Europäern und neuerdings auch von den Asiaten", sagte René Ngongo Mateso in Zürich. Der Leiter der kongolesischen Nichtregierungsorganisation "Concertée des Ecologistes et Amis de la Nature" zeichnete eine tristes Bild von den Zuständen in den angegriffenen Wäldern: Illegales Abholzen, Umweltzerstörungen, fehlende Entschädigungen, zunehmende Entwurzelung und Verarmung, Wilderei und das Fehlen jeglichen Mitsprache- geschweige denn Selbstbestimmungsrechts. Mateso: "Die Holzfirmen bringen vom Minister Papiere mit. Unsere Gemeinschaften aber haben keinerlei Rechte, um sich zu wehren." So würden die teuren Baumstämme an den machtlosen Indigenen vorbei auf den Weltmarkt gefahren.

Die ersten Opfer dieser seit Dekaden anhaltenden Entwicklung sind die "unterste Schicht" in der kongolesischen Gesellschaftshierarchie - die Urwaldnomaden. Ihnen fehlten das Wissen, die Sprache, das Geld, um sich vor Gericht im fernen Kinshasa Gehör zu verschaffen, machte Prosper Nobirabo deutlich. Die lokalen und nationalen Behörden ergriffen bei den wachsenden Protesten der örtlichen Bevölkerungen gegen Holzkonzerne wie CFBC, Safbois und Sodefor fast nur Partei für die Firmen. Wenn notwenig auch mit Einschüchterungen und willkürlichen Verhaftungen. Und in den Nichtregierungsorganisationen, die sich vor Ort oder auf UNO-Ebene für die Indigenen einsetzten, sässen oft Leute, die Partikularinteressen verträten oder ihre eigene Meinung nicht sagen dürften.

Wer die Wälder kauft, kann sie retten

"Sehen sie", schilderte Adrien Sinafasi Makelo, Anghöriger der Kipri-Pygmäen und Leiter der Menschenrechtsorganisation "Dignité Pygmée", "in unserem Wald leben neben Wildtieren wie Elefanten, Menschenaffen und Okapis beispielsweise auch Schildkröten, Riesenschnecken oder Raupen, die wir essen können. Wir müssen sie suchen und sammeln, denn sie können nicht gezüchtet werden." Traditionelle Nahrungsmittel, die vor allem aufgrund des bisher unaufhaltsamen Vormarsches der Holzindustrie verschwinden würden. Der Wald, von dem rund 40 der rund 60 Millionen Menschen im Land in irgendeiner Form abhängten, sei besonders für die Pygmäen von lebenswichtiger Bedeutung. Makelo: "Er ist unser Supermarkt. Ihn kaputt zu machen, ist eine Tragödie. Das wäre, wie wenn in Zürich alle Läden für immer geschlossen würden."

Was tun? Für die Indigenen-Delegation aus dem Kongo liegt die letzte Hoffnung bei jenen, welche die ganze Entwicklung mit der Kolonisierung und wirtschaftlichen Ausplünderung Afrikas losgetreten haben: bei den Europäern. Und bei den Schweizerinnen und Schweizern, die auch heute noch den Hauptteil ihres Tropenholzbedarfs aus dem Kongobecken bezieht - von Firmen, die - trotz aller gegenteiliger Beteuerungen - kaum je Rücksichten auf Menschenrechte, Artenschutz und Umweltbewahrung nehmen. Die räuberische und gut vernetzte Komplizenschaft zwischen kongolesischen Behörden und ausländischen Holzfirmen liess den Indigenen-Anwalt Prosper Nobirabo in der Bankmetropole Zürich eine so bemerkenswerte wie verzweifelte Forderung formulieren: "Kauft uns unsere Urwälder!" Nur so könnten die verbleibenden Regenwälder mit ihren Bewohnern vor der totalen Vernichtung bewahrt werden.

Enorme Bedeutung für Stabilität des Weltklimas

Und René Ngongo Mateso ergänzte: "Die Schweizer Politik und Wirtschaft kann mit ihrem Einfluss daheim und bei internationalen Gremien wie der Weltbank helfen, diese Abholzungen zu stoppen." Dem fügte Adrien Sinafasi Makelo im Zusammenhang mit der auch hierzulande immer noch bekämpften Deklaration für Holzprodukte bei: "Wir ersuchen aber auch die Konsumenten in der Schweiz, Parlament und Regierung zum Handeln zu bewegen und selbst auf den Kauf von Holz aus Tropenwäldern zu verzichten."

Um solche Anliegen auch angesichts des Afrika besonders hart treffenden Klimawandels umgehend durchzusetzen, hat Greenpeace im April eine internationale Afrika-Waldkampagne gestartet. Diese wird von der Umweltorganisation mit einem neuen Report ("Carving up the Congo") untermauert, in dem den Regenwäldern Zentralafrikas eine "immense Bedeutung für die Stabilität" des Weltklimas zugesprochen wird. Zurzeit befänden sich bereits 20 Millionen Hektaren in den Händen der Holzindustrie. Allein mit der Entwaldung im Kongo könnten bis 2050 über 34 Milliarden Tonnen CO2 freigesetzt werden. Dies entspreche etwa der Menge, welche die Schweiz nach heutigem Stand in 700 Jahren in die Atmosphäre entlassen würde, heisst es im Dokument.

Schweizer Einfluss auf Weltbank gefordert

Jedenfalls habe jetzt die bisher im Kongo gescheiterte Weltbank ihre Politik grundlegend zu ändern, forderte Asti Roesle, Waldcampaignerin bei Greenpeace Schweiz. Die Weltbank müsse mit ihrem neuen Chef, dem Amerikaner Robert Zoellick, und ihren Entscheidungsträgern entschieden durchgreifen.

Gefordert sei auch die Eidgenossenschaft als potentes Geldgeberland in dieser Institution: "Die Schweiz muss auf die Strategien, Ziele und konkreten Umsetzungen der Weltbank energisch Einfluss nehmen." Und zwar so, dass die Armutsbekämpfung in der DRK effektiv unterstützt werde, "ohne dabei die natürlichen Lebensgrundlagen der Menschen zu zerstören". Konkret will Greenpeace von der Weltbank die Fortsetzung der gegenwärtigen juristischen Überprüfung der Einschlagkonzessionen im Kongo und den Stopp der Urwaldzerstörung durch die industrielle Forstwirtschaft - bis eine umfassende Landnutzungsplanung und ein Mindestmass an Regierungs- und Kontrollstrukturen etabliert sind. Ein unbestritten notwendiges, jedoch angesichts des schlechten Regierungsstils im Kongo und seiner teils ähnlich geführten Nachbarländer enorm hoch gesetztes Ziel.

Auch Schweizer Firmen holzen das Kongobecken ab

Allerdings holzen selbst Schweizer Firmen im Kongobecken, der Heimat der überall kolonisierten Pygmäen. Auch auf diese Unternehmen gelte es fortwährend "ein scharfes Auge" zu werfen, erklärte Christoph Wiedmer, Geschäftsführer der Gesellschaft für bedrohte Völker Schweiz. So kontrolliere die in Basel domizilierte "tt Timber International" eine Waldkonzession von rund 14'000 Quadratkilometern, was mehr als die Fläche des gesamten Schweizer Waldes ausmacht. Eine noch viel grössere Urwaldfläche (35'000 Quadratkilometer) habe sich die Danzer-Gruppe aus Baar gesichert.

Und neuerdings besitze auch die Zürcher Firma Precious Woods eine Firma in Gabun, die 6000 Quadratkilometer umfasst. Zudem habe sie eine Minderheitsbeteiligung an einer Firmengruppe, die sich mit rund 46'000 Quadratkilometern eine grössere Fläche als jene der Schweiz einverleibt hat. Menschenrechtler Wiedmer: "Damit haben Schweizer Firmen eine ganz besondere Verantwortung für den Schutz des Regenwaldes im Kongo und die Situation der betroffenen Waldvölker."

Eine Verantwortung, die hierzulande sofort die Konsumentinnen und Konsumenten wahrnehmen könnten: Kauften sie kein Tropenholz mehr, würden auch die Waldnomaden weniger verkauft.

 

* v.l.n.r.: Asti Roesle, Prosper Nobirabo, Christoph Wiedmer, René Ngongo Mateso, Adrien Sinafasi Makelo

2. Juni 2007

Weiterführende Links:


 Ihre Meinung zu diesem Artikel
(Mails ohne kompletten Absender werden nicht bearbeitet)

Was Sie auch noch interessieren könnte

Die "Falschgeld-Affäre" war
ein Journalismus-Versagen

19. Mai 2022

"Märkli": Fehler in der Kommunikation,
aber von Skandal keine Spur.


Reaktionen

Ersatz fossiler Heizungen:
Zehntausende verunsichert

5. Mai 2022

Noch rasch eine Öl- oder Gasheizung
kaufen? Fakten zur Entscheidung.


Flüchtlings-Aufnahme: Gut
gemeint, doch dann mit Stress

30. April 2022

Auslöser war geplante Umverteilung
vom Baselbiet in den Kanton Luzern.


Reaktionen

"Russengrab" auf Friedhof
mobilisiert Bundes-Diplomatie

27. April 2022

Ukraine-Krieg: Russische Gedenkfeier
löst in Basel-Stadt Unruhe aus.


Eine Liebeserklärung an
die Basler Stadtbäume

25. April 2022

Verein "Basel erleben" legt eindrückliche
Multimedia-Dokumentation vor.


Cyber-Kriminalität stellt
Polizei vor Herausforderungen

4. April 2022

Ein Schwerpunkt in der Statistik 2021 von
Sicherheitsdirektorin Kathrin Schweizer.


Reaktionen

Trotz Nein bleibt Medien-
Förderung ein Thema

13. Februar 2022

Peter Knechtli: "Jetzt müssen die
Kantone Verantwortung übernehmen."


Reaktionen

"Gärtnerhaus"-Vergabe:
Trägerschaft kaltgestellt

26. Januar 2022

Vergabe-Konflikt um Relikt im Schwarzpark:
Amt schliesst Betreiber-Verein aus.


Reaktionen

"Er zwang mich zum Sex":
Tonband belegt Gegenteil

21. Januar 2022

Frau muss wegen falscher Anschuldigung
ihres Ex-Mannes vors Strafgericht.


Coup: Kanton Basel-Stadt
kauft das Clara-Areal

14. Januar 2022

Regierung unterstreicht ihre zunehmend
aktive Wohnbau- und Bodenpolitik.


www.onlinereports.ch - Das unabhängige News-Portal der Nordwestschweiz

© Das Copyright sämtlicher auf dem Portal www.onlinereports.ch enthaltenen multimedialer Inhalte (Text, Bild, Audio, Video) liegt bei der OnlineReports GmbH sowie bei den Autorinnen und Autoren. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Veröffentlichungen jeder Art nur gegen Honorar und mit schriftlichem Einverständnis der Redaktion von OnlineReports.ch.

Die Redaktion bedingt hiermit jegliche Verantwortung und Haftung für Werbe-Banner oder andere Beiträge von Dritten oder einzelnen Autoren ab, die eigene Beiträge, wenn auch mit Zustimmung der Redaktion, auf der Plattform von OnlineReports publizieren. OnlineReports bemüht sich nach bestem Wissen und Gewissen darum, Urheber- und andere Rechte von Dritten durch ihre Publikationen nicht zu verletzen. Wer dennoch eine Verletzung derartiger Rechte auf OnlineReports feststellt, wird gebeten, die Redaktion umgehend zu informieren, damit die beanstandeten Inhalte unverzüglich entfernt werden können.

Auf dieser Website gibt es Links zu Websites Dritter. Sobald Sie diese anklicken, verlassen Sie unseren Einflussbereich. Für fremde Websites, zu welchen von dieser Website aus ein Link besteht, übernimmt OnlineReports keine inhaltliche oder rechtliche Verantwortung. Dasselbe gilt für Websites Dritter, die auf OnlineReports verlinken.

Frisch pubertiert

Als Studi in der Zwangspause

Theater Basel

"Milf" im Theater Basel
https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/gelesen.gif
"Die Segel des Ordnungsrahmens im Strommarkt neu setzen"

Avenir Suisse
Wochenbulletin
vom 22. April 2022
https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/gelesen.gif
Avenir-Speech: Der Strommarkt hat einen Rahmen, und der hat sogar Segel.

RückSpiegel


Die BZ Basel und das SRF-Regionaljournal nahmen die OnlineReports-Meldung vom Tod des ehemaligen Baselbieter LdU-Nationalrats Claudius Alder auf.

In ihrem Bericht über den Störungs-Aufruf von "Basel nazifrei" zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Der Tages-Anzeiger bezog sich in seinem Artikel über das "Russengrab" auf dem Friedhof "Hörnli" auf die vorausgegangene OnlineReports-Recherche.

In ihrem Bericht über die Forderung nach einer Neudiskussion über ein Windkrafwerk im Muttenzer Hardacker nimmt die Basler Zeitung auf OnlineReports Bezug.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-News über den Abgang von BLT-Direktor Andreas Büttiker kommendes Jahr auf.

In ihren Bericht über den Streit um öffentliche Wege durch Basler Schrebergärten zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Der SF-Bericht von Schweiz aktuell zitiert OnlineReports mit der Erstmeldung über die defekten Gummieinlagen in Basler Tramschienen.

Die BZ Basel zog die OnlineReports-News über den Wegzug der Bank Vontobel aus der Basler Rittergasse nach.

Die BZ Basel, die Basler Zeitung, das Regionaljournal und 20 Minuten nahmen die OnlineReports-News über beschädigte Gummiprofile auf der Tram-Teststrecke im Gundeldingerquartier auf.

Das Regionaljournal bezog sich in seinem Bericht über die gescheiterte Ausschreibung zum Betrieb des Gärtnerhauses auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung thematisiert den Flächenmiete-Vorschlag von OnlineReports zu einer kantonalen Medienförderung.

Im Bericht über den Ausstieg der BKB aus dem FCB-Sponsoring bezieht sich 20 Minuten auf OnlineReports.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-Erstmeldung über die Planung von fünf Kraftwerken an Birs und Ergolz auf.

In ihrem Artikel über die hohe "Swisslos"-Vergabung an "Primeo Energie" bezieht sich die BZ Basel auf OnlineReports.

Die OnlineReports-Forderung nach kantonaler Medienhilfe nahmen Bajour, das Regionaljournal und die BZ Basel auf.

Die Basler Zeitung beruft sich in ihrem Bericht über den Zubringer Bachgraben auf eine Erstmeldung in OnlineReports.

Die BZ Basel bezieht sich in ihrem Bericht über Gemeindewahlen in Riehen auf OnlineReports.

Im Einspieler zum "Sonntagstalk" nahm Telebasel Bezug auf eine OnlineReports-Kolumne von Andrea Strahm.

Die OnlineReports-News über die Beschwerde gegen "Tempo 30" auf Teilen der Kantonsstrassen wird von der BZ Basel aufgenommen.

Die Badische Zeitung bezieht sich in ihrem Bericht über den Kauf das Kleinbasler Clara-Areals durch den Staat auf OnlineReports.

Im Interview mit dem Medienökonomen Matthias Künzler stellt Bajour die Frage, ob es fair sei, dass OnlineReports, da kostenlos zugänglich, von der Medienförderung nicht profitieren könnte.

Prime News nimmt im Kommentar gegen das "Medienförderungsgesetz" auf die Position von OnlineReports Bezug.

Die BZ Basel und Happy Radio bezogen sich in ihrer Meldung über die Kündgung der Gelterkinder Schulleitung auf eine OnlineReports-News.

Die Badische Zeitung bezog sich in ihrem Bericht über die Absage des internationalen Reitsport-Turniers "CHI Classics" in der St. Jakobshalle auf OnlineReports.

In ihrer Meldung über den Widerstand gegen ein Kirchenglocken-Läutverbot geht die BZ Basel auf OnlineReports ein.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-Meldung über die Traiferhöhung auf den Basler Fähren auf.

Bajour interviewt OnlineReports-Gründer Peter Knechtli zu seiner Ablehnung des vor der Volksabstimmung stehenden "Medienförderungsgesetzes". Die Medienwoche nimmt das Interview auf.

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


Die künftige Direktorin des Basler Waisenhauses ist Anita Conrad, die auf den Ende November 2023 persionierten Uli Hammler folgt.

In der Gemeinderats-Ersatzwahl in Füllinsdorf wurde Christoph Keigel als Kandidat der Ortspartei "Pro Füllinsdorf" und Nachfolger des verstorbenen Beat Keller gewählt.

Die Initiative zum Bau einer neuen Stadthalle für Liestal ist bei einer Stimmbeteiligung von 44 Prozent mit einer Mehrheit von fast 69 Prozent Nein-Stimmen abgelehnt worden.

Einen Unterstützungsbeitrag in Höhe von 25'000 Franken aus dem Swisslos-Fonds hat die Basler Regierung dem türkisch-islamischen Sozial- und Kulturverein an die Infrastruktur von Küche und Aufenthaltsraum am Leimgrubenweg bewilligt.

Lukas Fischler wird neuer Chefarzt Anästhesie, Chief Medical Officer und Mitglied der Geschäftsleitung der Merian Iselin Klinik.

Der bei der Basler Zeitung in Ungnade gefallene Lokalredaktor Daniel Wahl ist in Markus Somms Nebelspalter untergekommen.

Die Gemeinde Reinach budgetierte war ein Defizit von 9,2 Millionen Franken, herausgekommen ist ein Verlust von 440'000 Franken.

Samuel Meyer, Leiter des Geschäftsbereichs Vertrieb der Bank Cler, wird per 1. Mai neuer CEO und Nachfolger von Mariateresa Vacalli.

Bei einem budgetierten Defizit von 5,7 Millionen Franken schliesst die Liestaler Rechnung 2021 nun ausgeglichen ab "dank höherer Steuereinnahmen und tieferen Sozialhilfekosten als erwartet".


Susanne Fisch und Noé Pollheimer sind die Nachfolgenden von Martin Leschhorn Strebel im Präsidium der SP Riehen.


Marc-Oliver Möller wird am 1. August neuer der Zentralen Dienste im Basler Erziehungsdepartement und Nachfolger von Thomas Riedtmann, der im Sommer pensioniert wird.

Der frühere Basler Regierungsrat Baschi Dürr (45) wird Verwaltungsrat bei der Sicherheitsfirma Pantex.

Die Findungskommission für die Direktion des Historischen Museums Basel ab 1. Mai 2024 ist konstituiert und nimmt ihre Arbeit auf, während der Vertrag mit dem interimistischen Direktor Marc Zehntner bis Ende April 2024 verlängert wurde.

Anstelle des zurücktretenden André Auderset soll Anita Treml Nidecker (64) das Präsidium der "Interessen-Gemeinschaft Kleinbasel" (IGK) übernehmen.

Die 35-jährige Zahnärztin Anja von Büren wird per 25. April 2022 neue Baselbieter Kantonszahnärztin und Leiterin des Kantonszahnärztlichen Dienstes im Amt für Gesundheit – als Nachfogerin von Ludmilla Strickler, die in Pension geht.

Für die zurücktretende Grossrätin Grüne Marianne Hazenkamp-von Arx (Riehen) rückt Béla Bartha nach.

In Riehen steigen EVP, Grüne und SP im dritten Wahlgang der Gemeinderatswahlen vom 24. April mit Daniele Agnolazza (EVP) ins Rennen.

Wegen massiven Preissteigerungen der letzten Monate an den internationalen Energiemärkten bei Gas sowie laufenden Investitionen in die CO2-Neutralität erhöhen die IWB die Fernwärmetarife ab 1. April um 12,25 Prozent.

Stephan Erni wird Chefarzt der neuen "Rehaklinik Basel", die in den Neubau Hirzbrunnen des Claraspitals integriert wird.

Die Justiz-, Sicherheits- und Sportkommission (JSSK) des Basler Grossen Rates beantragt dem Plenum einstimmig, der Stimmbevölkerung die Volksinitiative "Abschaffung des Präsidialdepartements und Reduktion der Anzahl der Mitglieder des Regierungsrats von 7 auf 5 Mitglieder" ohne Gegenvorschlag zur Ablehnung zu empfehlen.

Der Betrieb des neuen Tagesrestaurants mit Cateringbetrieb, das derzeit im ehemaligen Ökonomiegebäude der Merian Gärten entsteht, wird von der Christoph Merian Stiftung an das Basler Gastronomieunternehmen "Berest" übertragen.

Das Basler Staatsarchiv sichert die Geschichte der Anti-AKW-Bewegung, die sich in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts im Zusammenhang mit Plänen eines Atomkraftwerks in Kaiseraugst formierte.

Elena Kasper und Clara Bonk, beide 21-jährig, heissen die neuen Co-Präsidentinnen der Baselbieter Juso.

Die Frenkendörfer SP-Landrätin Mirjam Würth tritt per Ende Februar aus dem Landrat zurück, der Birsfelder FDP-Landrat Christof Hiltmann demissioniert per 1. Juni.

Der emeritierte Basler Soziologieprofessor Ueli Mäder wird am 21. März in Stuttgart für sein gesellschaftspolitisches Engagement mit dem Erich Fromm-Preis geehrt.

Aus 573 steuerbezogenen Selbstanzeigen im Jahr 2021 resultierten im Baselbiet zusätzliche Steuererträge in Höhe von 5,6 Millionen Franken.

Im Baselbiet funktionierten 149 von 150 Sirenen beim Test einwandfrei, in Basel-Stadt heulten alle 39 Sirenen ordnungsgemäss auf.

Aufgrund der stark gesunkenen Nachfrage nach Impfungen stellt das Impfzentrum West in Laufen seinen Betrieb Ende Februar 2022 ein.

Die Basler Kantonalbank (BKB) erweitert jetzt ihr Produktangebot für Firmenkunden, weil dort "ein wachsender Beratungs- und Finanzierungsbedarf mit Blick auf den Klimaschutz, aber auch in anderen Bereichen der Nachhaltigkeit" bestehe.

Die Juso-Initiative für ein Gratis-U-Abo für alle Baselbieter und -innen ist mit über 1'900 Unterschriften zustandegekommen.