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"Martin Bäumle, bitte
tritt zurück"

Von DIETER MEIER

Mit Bedauern, aber mit vollem Verständnis habe ich vom kollektiven Rücktritt des Baselbieter GLP-Vorstandes erfahren. In Kenntnis der Sachlage kann ich den Zurückgetretenen nur sagen: "Seid stolz auf Euch. Ihr habt eine eigene Meinung und Ihr liesset Euch vom GLP Schweiz-Präsidenten Martin Bäumle nicht bevogten."
 
Ich habe diesen Schritt bereist am 7. Juli vollzogen. Ich schämte mich, dieser Partei, unter den gegebenen Umständen anzugehören, obschon ich auch heute immer noch Sympathie für sie habe. Ich trat auch aus der Partei aus. Etliche Parteimitglieder haben diesen Schritt in der Zwischenzeit auch vollzogen.

Ursache dieser "unglaublichen Geschichte" ist für mich eindeutig der selbsternannte König "Martin" Bäumle aus Zürich. Es ist bedenklich zu sehen, wie sich ein Repräsentant einer Wählerschaft, die an GLP-Grundsätze glaubt und sich auch engagiert, einen gut funktionierenden Kantonalvorstand demontiert. Und das nur wegen zwei Mit- und Gründungsmitgliedern, die Herren Gerhard Schafroth und Michel Hopf, die bereits auf eindrückliche Weise demonstriert haben, wie eine Kantonalpartei wirklich nicht zu führen ist.

"Wie es Hans Furer ergangen ist,
so ist es Sabine Völlmin ergangen."

Und solchen Mitgliedern hält der GLP Schweiz-Präsident immer noch die Stange und verärgert somit den grössten Teil der GLP Baselland. Ob sich dieser Präsident in den anderen Kantonalparteien ebenso verhält? Was bewegt einen Präsidenten, für zwei Mitglieder in Kauf zu nehmen, dass eine ganze Kantonalpartei auf lange Zeit geschädigt bleibt? Meine Meinung ist klar: Martin Bäumle, bitte trete zurück! Du bist nicht glaubwürdig und hast keine Führungsqualitäten.

Was der soeben zurückgetretene Präsident Hans Furer in nur drei Monaten erlebt hat, ist das Spiegelbild dessen, wie es seiner Vorgängerin Sabine Völlmin ergangen ist. Sie hat lange unter den gegebenen Umständen gelitten. Endlich kann sie sich als rehabilitiert betrachten. Sie ist am 24. Juli auch aus der GLP ausgetreten. Schon damals hatte sich der Immernoch-Präsident Martin Bäumle aus nicht nachvollziehbaren Gründen auf die Seite der zurückgetretenen Herren Schafroth und Hopf  geschlagen. Ist die GLP Baselland eine Vereinigung von Ich-AGs mit gemeinsamen persönlichen Zielen?

Ich kann bestätigen, dass der nun zurückgetretene Vorstand unter der Leitung von Hans Furer sehr gut funktioniert hat. Er bestand aus hoffungsvollen jungen Mitgliedern, begleitet von einigen nicht mehr ganz Jungen. Eine gesunde Mischung. Der Vorstand wollte etwas bewegen. Es herrschte das erste Mal ein Klima des Vertrauens. Man war dabei, sich zu organisieren, zog sich zurück zu einer Retraite und war voller Enthusiasmus, die Landratswahlen 2011 vorzubereiten.

Doch die Herren Schafroth und Hopf konnten es offenbar nicht ertragen, dass ein neuer, positiver Geist Einzug gehalten hat in der GLP BL. Präsident Martin Bäumle hat jedoch dem Baselbieter Vorstand zu keinem Zeitpunkt sein Vertrauen ausgesprochen. Hätte er die Kantonalpartei im Rahmen der Statuten arbeiten lassen, wäre die Situation schon längst bereinigt und alle könnten vorwärts schauen und sich auf die kommenden Wahlen freuen.

Die unendliche Geschichte wird weitergehen. Trotzdem wünsche ich allen Mitgliedern, welche noch ausharren und immer noch an eine wirklich gute Idee glauben, viel Kraft und Mut, auf dass diese Odyssee vielleicht doch bald ein Ende haben wird.

1. September 2010
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Dieter Meier, Jahrgang 1953, war Mitglied der GLP Baselland im Oktober 2007. Wollte, nach den Wirren um Sabine Völlmin, beim Neustart mithelfen und wurde am 17. Juni dieses Jahres in den Kantonalvorstand gewählt. Schon am 7. Juli ist er aus dem Vorstand zurück- und aus der Partei ausgetreten, nachdem er "in sehr kurzer Zeit die auswegslose Situation innerhalb der Partei erkannt hat". Dieter Meier wohnt in Lausen, ist verheiratet und Vater von zwei erwachsenen Kindern.

meierdi@bluewin.ch

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Theater Basel

"Die Aufdrängung"
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"... die Intensivpflegebetten in den Aussenstationen Sitten, Martinach und Siders"

BaZ/Tamedia
vom 24. Dezember 2022
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Auf Germanisierungstour im Wallis: "Martinach" ist eine völlig veraltete deutsche Bezeichnung für Martigny.

RückSpiegel


Die BZ Basel zog die OnlineReports-Erstmeldung über die Verhaftung eines Gewerbetreibenden nach.

Zum aktuellen Thema "Krise des Kulturjournalismus" bezeichnet die Basler Zeitung die Theater- und Opernkritiken in OnlineReports als "löbliche Ausnahme".

In ihrem Text über die Bundesratswahlen zitierte die Luzerner Zeitung aus dem OnlineReports-Leitartikel über die Basler Kandidatin Eva Herzog.

In seiner Bestandesaufnahme über Basler Online-Medien startet das Wirtschafts-Magazin Trend von Radio SRF1 mit OnlineReports.

Die Basler Zeitung ging in ihrem Bericht über den Telebasel-Weggang von Claude Bühler auf dessen Rolle als Theaterkritiker bei OnlineReports ein.

Telebasel zog den OnlineReports-Bericht über Fassaden-Probleme am Markthalle-Hochhaus nach. Die BZ Basel zog auch nach, unterschlug aber eine Quellennennung.

In ihren Presseschauen zu den Bundessratswahlen zitierten bajour.ch und primenews.ch aus dem OnlineReports-Leitartikel über Eva Herzog.

matthiaszehnder.ch nimmt die beiden News-Artikel aus OnlineReports zum Anlass, sich über die schrumpfende Kulturberichterstattung in den Schweizer Medien Gedanken zu machen.

Bajour zitierte OnlineReports in seinem Bericht über die Verwicklung von Bundesratskandidatin Eva Herzog in umstrittene Basler Geschäfte.

In ihrer Recherche über die sterbende Kulturberichterstattung in Basler Medien bezieht sich Bajour auf OnlineReports.

20 Minuten nahm die OnlineReports-Recherche über den Angriff auf den Stiefvater vor dem Muttenzer Gerichtsgebäude auf.

Die Basler Zeitung und die BZ Basel nahmen die OnlineReports-News über die Rückkehr von Christine Keller in den Basler Grossen Rat auf.

In ihrer Analyse über die unklare Gesundheitsversorgung des Laufentals ging die Basler Zeitung auf eine OnlineReports-Recherche ein.

Telebasel konfrontierte die SVP-Regierungsrats-Kandidatin Sandra Sollberger mit einem Kommentar aus OnlineReports (worauf sie die Stellungnahme verweigerte).

Die BZ Basel und die Basler Zeitung nahmen den OnlineReports-Bericht über Pläne zum Abbruch des Spitals Laufen auf.

Die OnlineReports-News über den Wechsel des Telefon-Anbieters durch die Basler Verwaltung wurde von der BZ Basel und Happy Radio aufgenommen.

In seiner Aufstellung über "Politiker, die Wasser predigen und Wein trinken", nahm der Nebelspalter auch auf einen Artikel in OnlineReports Bezug.

20 Minuten griff die OnlineReports-Meldung über einen Autolenker, der bei der verbotenen Fahrt durch eine Einbahnstrasse in Birsfelden eine Radfahrerin schwer verletzte, auf.

Die OnlineReports-Nachricht vom Tod des früheren Baselbieter Regierungsrats Urs Wüthrich nahmen Telebasel, die BZ Basel, die Basler Zeitung, das SRF-Regionaljournal, Prime News, die Nachrichtenagentur SDA, 20 Minuten und Happy Radio auf.

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


Melanie Thönen übernimmt am 1. Mai die Leitung des Pädagogischen Zentrums PZ.BS. Sie folgt auf Susanne Rüegg, die Ende August 2022 pensioniert worden ist.

Sarah Baschung leitet ab 1. April den Swisslosfonds Basel-Landschaft in der Sicherheitsdirektion und folgt auf Heidi Scholer, die in Pension geht.

Basel-Stadt und Baselland wollen zusammen die psychiatrische Versorgung in der Gemeinsamen Gesundheitsregion weiterentwickeln.

Nicola Goepfert, seit Juni Mitglied des Basler Grossen Ratse, wurde als neuer Co-Präsident der Links-Partei "Basta" gewählt.

Heiko Vogel (47), der frühere Cheftrainer, kehrt am 1. Januar 2023 als Sportdirektor zum FC Basel zurück, um den "gesamten operativen Fussball-Alltag des FCB" zu verantworten.

Die Baselbieter Regierung hat die Mietung von Räumlichkeiten für das Amt für Migration und Bürgerrecht im Helvetia Tower in Pratteln beschlossen.

Auf die im Februar zurücktretende "Basta"-Grossrätin Beatrice Messerli (70) wird die Präsidentin des Jungen Grünen Bündnisses Nordwest, die Klimaaktivistin Fina Girard (Jahrgang 2001) folgen.

Lorenz Amiet, bisher Vizepräsident, wird neuer Präsident der SVP-Grossratsfraktion als Nachfolger von Pascal Messerli, der neu Parteipräsident wurde.

In Lörrach bewarf dieser Tage ein Unbekannter die Fassade der Synagoge der Israelitischen Kultusgemeinde mit Eiern.

Am Riehenring entsiegelt das Basler Bau- und Verkehrsdepartement als Versuch ab 31. Oktober insgesamt 14 Parkfelder, so dass dort zukünftig Regenwasser in den Untergrund geleitet wird.

Witterungsbedingt muss die Eröffnung der Kunsteisbahn Eglisee in diesem Jahr um zwei Wochen nach hinten verschoben werden, nämlich auf den 12. November.

Ab 1. November müssen sämtliche Personen, die den Kanton in strategischen Führungsorganen der Beteiligungen des Kantons Basel-Landschaft vertreten, ihre Vergütungen offenlegen.

Der Kanton Baselland beteiligt sich mit 900'000 Franken an der von der Wirtschaftskammer organisierten grössten Berufswahlmesse der Schweiz.

Am 29. Oktober, ab 10.15 Uhr, findet an der Oristalstrasse 100 A in Liestal die öffentliche Fahrzeug-Versteigerung von rund 140 Velos diverser Marken, 4 Autos (BMW X6 xDrive30d, Honda Civic 2.0i Typ R, VW T5 Kombi D 4M BMT, VW Polo Blue GT) und ein Arbeitsanhänger (BZS MA MA MA) statt.

Die Kunsteisbahn Margarethen eröffnet am 22. Oktober, die Eislaufsaison und eine Woche später; ab dem 29. Oktober, ist auch die Kunsteisbahn Eglisee geöffnet.

Die Evangelische Volkspartei Baselland (EVP) feierte am vergangenen 9. Oktober mit Partei- und ihren 100. Geburtstag.

Das Bau- und Verkehrsdepartement erteilt der Wyniger Gruppe den Zuschlag für den Betrieb der Flora-Buvette ab 2023; es soll sich um die "erste klimaneutrale Buvette" handeln.

Per 1. Januar 2023 übernimmt Christopher Henry Tütsch (49) die Geschäftsleitung des Ausländerdienstes Baselland als Nachfolger von Oliver Bolliger, der zum selben Zeitpunkt die Geschäftsleitung der Stiftung Wohnhilfe in Basel übernimmt.

Die Delegierten des Gewerbeverbandes Basel-Stadt haben am 20. September Hansjörg Wilde zum neuen Präsidenten gewählt.

Nach einjährigem Studium am Basler Gymnasium Kirschgarten konnten dieses Jahr 65 junge Erwachsene ihre Passerelle-Ausweise entgegennehmen, die ihnen nach der Berufs- oder Fachmatur den Zugang zu sämtlichen Studiengängen an den Schweizer Hochschulen ermöglichen.

In Muttenz beim Hallenbad beginnen im September /Oktober die Bohrarbeiten zur Erkundung des Untergrundes, da es dort zu Dolineneinstürzen und grossflächigen Absenkungen gekommen ist.