© Fotos by Stadtgärtnerei Basel-Stadt
"Wald wird wahrscheinlich ganz anders aussehen": Astabbruch am Schorenweg

Sturm vom Wochenende verursacht in Basel-Stadt extreme Baumschäden

Berufsfeuerwehr kommt mit Räumen nicht nach / Stadtgärtnerei muss Unterstützung bieten


Von Peter Knechtli


Die Basler Stadtbäume sind so schwach, dass der Sturm vom Wochenende genügte, um zahlreiche Schäden zu verursachen. Die Berufsfeuerwehr kommt mit der Räumung abgebrochener Äste oder umgestürzter Bäume kaum nach. Die Stadtgärtnerei prüft jetzt, die Zeit zwischen den üblichen Baumkontrollen zu verkürzen.


"Jetzt wird es gefährlich und wir haben eine besonders grosse Verantwortung", bilanziert der Basler Stadtgärtner Emanuel Trueb (58, kleines Bild), was der Sturm vom Wochenende angerichtet hat. Die Berufsfeuerwehr hatte alle Hände voll zu tun, weshalb sie die Stadtgärtnerei um Unterstützung bat.

"Extrem viele Schäden an Bäumen"

Mehrere Bäume liegen in der Langen Erle zwischen Finkenweg und Breitmattweg auf dem Veloweg. Aus Ressourcenmangel ist der Berufsfeuerwehr eine Räumung mit eigenem Personal nicht möglich. Zerkleinert hat die Feuerwehr auch Bäume an der Gellertstrasse, der Lehenmattstrasse, der Hirzbrunnenstrasse, der Birsstrasse, der Giornicostrasse und der Lothringerstrasse.

Die Mannschaft von rund einem Dutzend Stadtgärtnerei-Spezialisten, die vergangene Woche noch mit Baumwässern beschäftigt war, schafft derzeit das Fallholz beiseite. Trueb spricht gegenüber OnlineReports von "extrem vielen Schäden" – sicherlich "mehreren Dutzend".

Die offizielle Regelung: Bei Sturmschäden übernimmt die Feuerwehr die Beseitigung von Sturmholz ausserhalb der Arbeitszeit der Stadtgärtnerei, sofern dieses eine Behinderung des Verkehrs oder die Gefährdung von Passanten bedeutet. Die eigentliche Aufräumarbeit erfolgt anschliessend durch die Mitarbeiter der Stadtgärtnerei.

Trauriges Beispiel Hardwald

Wie letztes Jahr leiden zahlreiche Bäume an der Trockenheit und Hitze. Emanuel Trueb stellt fest, dass sich die zeitlichen Abstände zwischen Trockenperioden  – 2003, 2011, 2015, 2018 und 2019 – laufend verkürzen: "Die Bäume können sich kaum mehr erholen." Für viele es ist gar schon zu spät.

Die geschätzte Zahl von 6'000 Bäumen, die im gesperrten Hardwald die Trockenheit nicht überleben werden, hält Trueb für zu tief: "Es werden wahrscheinlich noch deutlich mehr sein. Aber die wahren Schäden wird man erst in zwei bis drei Jahren sehen." Unter extrem trocken Verhältnissen werden die Bäume brüchiger, bei Sturm reagieren sie mit Astabbrüchen oder Totholz – Äste, die nicht mehr austreiben.

Dichterer Kontrollrhythmus möglich

"Stürme im Sommer sind die Neunerprobe für die Baumpflege", sagt Trueb, seit 1994 Chef der Stadtgärtnerei. "Jetzt brechen Äste ab, die wir nicht rechtzeitig erkannt haben oder nicht rechtzeitig erkennen konnten". Üblicherweise wurden bisher die Stadtbäume alle ein bis zwei Jahre kontrolliert. "Jetzt erkennen wir, dass dieser Zyklus möglicherweise zu kurz ist, weil Dinge passieren, die wir nicht mehr im Griff haben."

Trueb lässt keinen Zweifel offen: "Wenn es so weiter geht, kommen wir in einem Personal-Engpass." Doch nun einen Antrag auf Personalerhöhung zu stellen, "wäre jetzt die falsche Reaktion". Aber die Zahl der Stadtbäume in Basel wächst. Zwar gingen beim Bau des neuen St. Jakobpark die damals 80 bis 90 Bäume, die das Fussballstadion säumten, verloren, dafür spriesst im neuen Stadtquartier "Erlenmatt" Dutzende neuer Bäume in den Himmel.

Eichen und Pinien statt Buche und Esche

Obschon in Baselbieter Wäldern die zahlreichen bräunlichen Flecken auf das grassierende Buchensterben hindeuten, ist Trueb davon überzeugt, dass auch in fünfzig Jahren noch Wald die Region bedeckt. "Aber der Wald wird wahrscheinlich ganz anders aussehen." Lichte Wälder wie Eichen oder Pinienarten (Föhren), die mit südeuropäischem Klima zu zurecht kommen, werden den einheimischen Ahorn, die Buche, die Esche und die Fichten ablösen.

Dieser Entwicklung trug die Stadtgärtnerei bereits Rechnung, indem sie in den letzten fünfzehn Jahren ihr Arten-Sortiment erweiterte. Ein Beispiel sind die auf der Iberischen Halbinsel heimischen Steineichen, die entlang der Münchensteinerstrasse gepflanzt wurden. Amberbäume und Zürgelbäume, die sich "in Klimakapriolen bewähren" (Trueb), sind in Basel schon seit 20 Jahren anzutreffen.

Neues Knowhow erforderlich

Diese Kapriolen stellen auch die Stadtgärtnerei vor neue Herausforderungen: Sie muss durch Experimentieren, welche Baumsorten den künftigen klimatischen Verhältnissen widerstehen, neues professionelles Knowhow erlangen.

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29. Juli 2019

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RückSpiegel

 

In ihrem Leitartikel über den Zustand des Kantons Basel-Stadt zitierte die BZ aus dem OnlineReports-Interview mit Michael Hug.

Die BZ nahm die OnlineReports-Geschichte über den Abbruch des Hauses an der Basler Rufacherstrasse 73 auf. Die Basler Zeitung verzichtete auf eine Quellennennung.

Die BZ nahm die OnlineReports-Story über eine umstrittene Eichen-Fällung auf.

In ihrer News über das Debakel um die Wahl des Gemeindepräsidenten in Schönenbuch nahm die Basler Zeitung auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung bezog sich in ihrem Artikel über die Kandidatensuche der Basler SVP auf ein Interview in OnlineReports.

In ihrem Beitrag über den Protest gegen das "General Sutter"-Denkmal in Rünenberg nahm die BZ auf OnlineReports Bezug.

Die BZ zog die OnlineReports-News über den Rücktritt von Beat Jans als IWB-Verwaltungsrat nach.

Auch das Regionaljournal zog die OnlineReports-Geschichte über Probleme in den Familiengärten nach, verzichtete aber vornehm auf eine Quellenangabe.

Die BZ nahm die OnlineReports-Recherche über die erneute Schliessung der Familiengärten an der Landesgrenze auf.

Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Berufung des Staatsanwalts im Fall der FCZ-Schlägerei im Lehenmattquartier auf.

Das Regionaljournal griff die OnlineReports-Geschichte über Kurzarbeit bei BaZ und BZ auf.

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Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Story über den anstehenden Gerichtsfall zum Rothenflüher Blechpolizisten-Sprenger auf.

In ihrem Basler Medien-Epos nahm die Medienwoche auch auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung, Prime News und die BZ berichteten unter Berufung auf OnlineReports über Adrian Plachesis Abgang bei Telebasel.

In ihren Bericht über den Abbruch des einstigen Kutscherhauses an der Rufacherstrasse in Basel bezogen sich 20 Minuten und die Basler Zeitung auf OnlineReports.

Die BZ nahm auf die OnlineReports-Recherche zum Konkurs der "Gallenacher"-Schule Bezog.

Die BZ nahm die OnlineReports-Meldung über die Beton-Elemente auf dem Basler Centralbahnplatz auf.

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In ihrem Bericht über die Bereitschaft zur Regierungskandidatur von Beatriz Greuter zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

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Telebasel bezog sich im Bericht über den Widerstand gegen die Basler IBA-Rheinterrassen auf einen Bericht von OnlineReports.

Die Basler Zeitung nimmt in ihrem Bericht über den Neujahrs-Empfang der Handelskammer beider Basel auf OnlineReports Bezug.

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In ihrem Bericht über Verkehrsprobleme am Aeschenplatz zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die OnlineReports-Nachricht vom Tod des ersten Baselbieter Kantonsgerichtspräsidenten Peter Meier wurde von der BZ, Telebasel, der Basler Zeitung und vom SRF-Regionaljournal nachgezogen.

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20 minuten online, Blick, nau.ch, das SRF-Regionaljournal und Telebasel nahmen den OnlineReports-Primeur über den Unfalltod des Basler Umweltschützers Martin Vosseler auf.

nau.ch schrieb die OnlineReports-Recherche über den FDP-Wahlversand an Basler Neu- und Jungwähler zu einem eigenen Artikel um und verwertete auch die OnlineReports-Illustration dazu.

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz

 

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Wegen der Corona-Situation haben der Gewerbeverband und das Erziehungsdepartement entschieden, die 8. Basler Berufs- und Weiterbildungsmesse  vom 15. bis 17. Oktober nicht durchzuführen.

Auf der A2 bei Birsfelden wurde in der Nacht des 3. August ein in der Region wohnhafter Italiener als Raser erwischt, der bei erlaubten 80 mit 140 Stundenkilometern in Richtung Bern/Luzern unterwegs war.

Der Kanton Basel-Stadt, die IWB und Pro Innerstadt Basel gaben heute den offiziellen Startschuss für die Erneuerung der Freien Strasse und der angrenzenden Gassen.

Weil bei Bauarbeiten am Hochbergerplatz ein Stromkabel durchtrennt wurde, kam es am 30. Juli kurz vor 7.30 Uhr in Teilen von Kleinhüningen zu einem Stromunterbruch.

Die Friedhöfe Basel schreiben die Dienstleistungen für die Einsargung und die Überführung von Verstorbenen im Rahmen der unentgeltlichen Bestattung neu aus.

Die Universität Basel hat entschieden, ihren Dies academicus auf Grund der Corona-Pandemie nicht durchzuführen.

Die Baselbieter Corona-Abklärungs- und Teststation befindet sich neuerdings im Spenglerpark in Münchenstein.

Daniela Martin wird neue Geschäftsführerin der Basel Sinfonietta.

Am 8. Juli wurde im Basler Rathaus die Initiative für echten Wohnschutz und das Referendum gegen das "mieterfeindliche Nichtwohnschutzgesetz" eingereicht.

Mit über 4'000 Unterschriften ist in Basel-Stadt das Referendum gegen den umstrittenen Bau des Hafenbeckens 3 zustande gekommen, so dass es am 29. November zur Volksabstimmung kommt.

2. Juli: Einreichung der Initiative "Basel baut Zukunft", die 50 Prozent gemeinnützigen Wohn- und Gewerberaum auf Transformations-Arealen verlangt.

Niggi Rechsteiner übernimmt die Geschäftsführung der Basler "Stiftung Sucht" und folgt damit auf Francesco Castelli, der die Stiftung während neun Jahren geführt hat.

Jeanne Locher, seit 2016 Vizepräsidentin des Gemeinderates, ist mit 1'276 Stimmen neue Gemeindepräsidentin von Münchenstein, während Herausforderer Daniel Altermatt (GLP) auf 906 Stimmen kam.

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In Allschwil setzte sich FDP-Gemeindepräsidentin Nicole Nüssli mit 2'989 Stimmen klar gegen Gemeinderat Christoph Morat (SP) durch, der 1'696 Stimmen erzielte.

Mike Keller (FDP) bleibt mit 2'162 Stimmen Binninger Gemeindepräsident; seine grüne Herausforderin, Landrätin Rahel Bänziger Keel, kam auf 1'140 Stimmen.

"Teufelhof"-Chef Raphael Wyniger wird neuer Präsident des Basler Hotelier-Vereins und Nachfolger von Felix W. Hauser, der dieses Amt seit 2014 ausübte.

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