Claude Bühler – Premiere am Theater Basel

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Theater Basel, Kleine Bühne
Premiere

"Der Hanullmann"

Autor: Christian Ebert
Regie: Michael Neuenschwander
Bühne: Philipp Berweger

Mit Raphael Traub


Bähnli-sexueller Nazi

Unter Muttis Pullöverchen guckt die Kravatte hervor. Der Hanullmann stakst nach vorn, über die weite grünbezogene Bühne, wendet sich zum Vortrag ans Publikum. Schon bevor Roland Appelmann (Traub) den ersten Ton hervorbringt: Birne-Rot-Alarm. Das fleischige Mündchen lächelt tapfer, der Rest schwitzt, gluckst, schlottert, stottert. "Guten Abend, liebe Modellbahnfreunde." Ein kleiner Ausweichschritt, seitlich, zur Beruhigung: Keine Erleichterung. Roland Appelmann versagt. Irgendwann übergibt er sich hinter dem Eisenbahntisch. Grusig: Vom Taschentuch fallen Reste runter, wenn er wieder nach vorne kommt.

Dabei wäre sein Vortrags-Thema, die Modell-Eisenbahn-Welt mit Spurweite H0 (1:87) die einzige, in der er sich quasi sicher fühlt. Nun ist ihm ausgerechnet diese Modell-Landschaft komplett verbrannt, wegen eines Berechnungsfehlers: Der Eisenbahntisch mitten auf der Bühne bleibt verhüllt von einer braunen Plane. Ihre Formen lässt Hügel und Berge en miniature erahnen. Über die streicht Appelmann mal, beinahe wenigstens, als wären es die Brüste einer Frau. Dies ist seine Kleinwelt, wo er alles ist: Stationsvorsteher, Zugführer, Gott, Führer ...

Dort hat es keine Neger. Hoppla! Wenn er das Wort das erste Mal sagt: Die erste Irritation. Dann die zweite: Adolf Hitler sei gar nicht schuld am zweiten Weltkrieg gewesen, sondern eine irre Reihe von Abläufen, die damit begann, dass irgendein Kind zur Höhlenzeit einen Bach staute. Und die dritte: "Bei allen Frauen Handgranaten unten rein: Bumm!" Der verklemmte Bähnli-Sexuelle ist ein vom Vater unterdrückter Normalbürgernazi.

Aber sobald der Fall Appelmann klar ist, ist er für uns auch erledigt. Da gibt es nichts mehr zu ergründen auf der Kleinen Bühne. Denn das Charakterbild bleibt diffus und ohne klare Deutung. Daran ist nicht einfach Schauspieler Traub (29) schuld, sondern eher sein Wunschregisseur Michael Neuenschwander (46). Seine Inszenierung ist getragen von äusserlichen Abläufen statt inneren Prozessen. Weit bevor Appelmanns brave Fassade aufbricht, lässt Neuenschwander sie bereits äusserlich demontieren: Kravatte um die Stirn, Hemd auf, Hose runter.

Fast alles, was der Text etwa erahnen lässt, wird flugs äusserlich ausgespielt: Ein extremer Schütteltremor, eine heftige Onanieszene, ein angedeuteter Koitus mit dem Eisenbahntisch, Blut im Gesicht, Kotzspuren - alles denkbar, wenn sie ins Geheimnis der Figur führen, und nicht blosse Mittel bleiben, einen einstündigen Textmonolog szenisch aufzubrechen. Hier sind sie zuviel, überdecken zuviel.

Dennoch muss auch gesagt sein: Raphael Traub hat sich bei seinem ersten Solo-Abend sehr ins Zeug gelegt. Der Hanullmann ist ihm spürbar ein Anliegen, von dem er sich emotional und technisch viel abverlangen lässt. Das Publikum applaudierte kräftig.

14. März 2008
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Claude Bühler, ist Journalist und Schauspieler in Basel. Er arbeitete erst als Freier Journalist bei Printmedien sowie als Medienverantwortlicher von act entertainment. Derzeit Redaktor und Produzent bei Telebasel. Als Schauspieler war er in verschiedenen Regie-Arbeiten der Basler Schauspielerin und Regisseurin Ingeborg Brun sehen, beispielsweise als Jean in "Fräulein Julie" (A. Strindberg), aber auch als Professor Siebegscheit im Märli "Froschkönig" des Theater Fauteuil oder als Lucky in "Warten auf Godot" (S. Beckett) des Theater Marat Sade. © Foto by OnlineReports.ch

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"Und wenn abends die Sonne hinter dem Basler Münster verschwindet, erwachen die Bühnen der Stadt mit international gefeierten Theaterproduktionen und stimmungsvoller Livemusik zum Leben."

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... vom aktuellen Basler Teil-Lockdown, der Beizen-Schliessung und der Beschränkung auf 15 Personen abgesehen.

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RückSpiegel


Die Basler Zeitung nahm die OnlineReports-News über einen geplatzten Baselbieter Strafprozess auf.

Die Wochenzeitung ging in ihrem Bericht über den Abbau in grossen Schweizer Zeitungsredaktion auch auf "kleinere Player" wie OnlineReports ein.

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Die OnlineReports-News über die Schliessung eines Tanzlokals in der Basler Innenstadt nahm die BZ auf.

In ihrer Besprechung von Roland Starks Kolumne-Buch "Stark!" nimmt die Volksstimme auf OnlineReports Bezug.

Die BZ kritisierte den designierten Basler SP-Regierungsrat Beat Jans für seinen Twitter-Tweet: "Wieso muss man in unserer Region eigentlich 'Onlinereports' lesen, wenn man sich umfassend informieren, statt belehren lassen will?"
 

Bajour.ch zitiert OnlineReports in einem Interview mit der Basler Regierungsrats-Kandidatin Stephanie Eymann.

Das SRF-Regionaljournal, die BZ, fasnacht.ch sowie LDP-Grossrat Michael Hug (Interpellation) nahmen die OnlineReports-Recherche über Lärmprobleme durch Trommler, Pfeifer und Gugge in Kleinhüningen auf.

Bajour schreibt, die Berichte von OnlineReports zur Baselbieter Velobahn-Affäre gefielen ihr "am besten".

In ihrem Kommentar über staatliche Medienförderung geht Prime News auf das über zwanzigjährige Bestehen von OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung und die BZ zitierten in ihren Berichten über das Velobahn-Amigo-Geschäft von Klaus Kirchmayr und Isaac Reber ausführlich aus OnlineReports.

In ihrem Bericht über die Umgestaltung der Basler Meriangärten nimmt die BZ auf eine zuvor erschienene OnlineReports-Recherche Bezug.

Die Badische Zeitung zitierte in ihrer Vorwahl-Analyse der Basler Regierungs-Wahlen aus einem OnlineReports-Kommentar.

In der BZ-Kolumne nahm Daniel Wiener Bezug auf den OnlineReports-Kommentar über den Macht-Poker um die Basler Regierungspräsidentin Elisabeth Ackermann.

In ihrem Leitartikel über den Zustand des Kantons Basel-Stadt zitierte die BZ aus dem OnlineReports-Interview mit Michael Hug.

Die BZ nahm die OnlineReports-Geschichte über den Abbruch des Hauses an der Basler Rufacherstrasse 73 auf. Die Basler Zeitung verzichtete auf eine Quellennennung.

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In ihrer News über das Debakel um die Wahl des Gemeindepräsidenten in Schönenbuch nahm die Basler Zeitung auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung bezog sich in ihrem Artikel über die Kandidatensuche der Basler SVP auf ein Interview in OnlineReports.

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


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Das Budgetdefizit 2021 in Höhe von 2,2 Millionen Franken sei "mehrheitlich coronabedingt", schreibt der Birsfelder Gemeinderat.

Sarah Thönen wird am 1. April 2021 die Leitung des Bereichs "Jugend, Familie und Sport" des Kantons Basel-Stadt übernehmen.

Die Birsfelder Gemeinderätin Regula Meschberger wird ab 1. Januar 2021 als Nachfolgerin von Bianca Maag-Streit den "Verband Basellandschaftlicher Gemeinden" (VBLG) präsidieren.

Gregor Leonhardt (52) übernimmt im Frühjahr 2021 die Leitung des Geschäftsbereichs Infrastruktur im Basler Tiefbauamt.

Der Basler Anwalt und Notar Andreas Waldmann zieht sich per 1. Januar 2021 aus der Kanzlei Waldmann Petitpierre als Partner zurück.

Der Baselbieter Landrat nahm das Gesetz über die Bekämpfung der Schwarzarbeit und das Arbeitsmarktaufsichts-Gesetz mit 71:18 Stimmen an, doch kommt es zur obligatorischen Volksabstimmung, weil die Vierfüntel-Mehrheit nicht erreicht wurde.

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Die Central Real Estate Basel AG, Eigentümerin im Klybeck-Areal, tritt ab sofort unter dem neuen Namen Rhystadt AG auf.

Das Basler Marionetten Theater unterbricht per sofort seine Saison bis mindestens Ende 2020.

Die Basler FDP nominierte für den zweiten Wahlgang der Regierungsrats-Wahlen erwartungsgemäss ihr Mitglied Baschi Dürr sowie die LDP-Liberale Stephanie Eymann.

Auf der Autobahn A3 bei Eiken, wo 120 km/h erlaubt sind, wurde am frühen Morgen des 24. Oktober eine Autofahrerin mit Tempo 214 km/h als Raserin geblitzt.

Die Basler Juso bitten die Regierung in einer Petition, sich aktiv dafür einzusetzen, 100 Menschen aus dem Camp Moria in den Kanton Basel-Stadt aufzunehmen.

Der Stiftungsrat der Stiftung Brasilea hat die 37-jährige brasilianisch-schweizerische Doppelbürgerin Tatiana Andrade Vieira als neue Geschäftsführerin und Nachfolgerin von Daniel Faust gewählt.

Die Basler SP hat am 16. Oktober ihre Initiative "Kinderbetreuung für alle" mit über 3'000 Unterschriften eingereicht.

Dominik Beeler wird neuer Präsident der Grünen Liestal und damit Nachfolger von Erika Eichenberger.

Die Volksinitiative "für ein klimagerechtes Basel", die die Treibhausgas-Emissionen in Basel-Stadt bis 2030 auf Null senken will, ist am 8. Oktober mit über 3'700 Unterschriften bei der Staatskanzlei eingereicht worden.

Die Stadt Liestal hat die Einführung eines Ortsbusses namentlich in den Quartieren Sichtern und Langhag/Hanro mit 2'246 Ja-Stimmen gegen 2'717 Nein-Stimmen deutlich abgelehnt.

Binningen hat die SP-Initaitive gegen den Verkauf von gemeindeeigenem Boden mit  2'823 Ja gegen 2'809 Nein hauchdünn angenommen.

Münchenstein hat der Quartierplanung "Spenglerpark" mit dem 100 Meter hohen Hochhaus mit einem Ja- Anteil von 58 Prozent zugestimmt.