Claude Bühler – Premiere am Theater Basel

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Theater Basel, Schauspielhaus
Premiere

"Romulus der Grosse"

Komödie von Friedrich Dürrenmatt

Regie: Franz-Xaver Mayr
Bühne: Michela Flück
Kostüme: Korbinian Schmidt
Komposition: Matija Schellander
Dramaturgie: Katrin Michaels
Licht: Tobias Voegelin

Mit Steffen Höld, Katja Jung, Florian von Manteuffel, Nicola Mastroberardino, Thomas Reisinger, Max Rothbart, Myriam Schröder, Leonie Merlin Young, Simon Zagermann

Hühner: Statisterie


Das panische Gegacker des Hofstaates

An den Hühnern hätte Dürrenmatt wohl seine helle Freude gehabt. Menschenhoch sind sie hier und erinnern an die Korpulenz des Autors, der seine Leibesfülle gern in satirischen Bildnissen abfeierte, als wäre sie der Ursprung seines abgründigen Humors. Vom Hintergrunde gucken die Dürrenmattschen Federviecher zu, was denn die Spätrömer auf dem kaiserlichen Landsitz so alles treiben. In ihrer Überproportion stehen sie für ein aus der Form geratenes Regime, aber auch für das Überinteresse des Titelhelden: An der Legebilanz von "Marc Aurel", "Tiberius" etc. nimmt Romulus sehr viel mehr Anteil, als an der Nachricht des Eilboten, dass die Germanen bald vor den Toren Roms stehen.

"Nachrichten stürzen die Welt nie um. Das tun die Tatsachen, die wir nun einmal nicht ändern können, da sie schon geschehen sind, wenn die Nachrichten eintreffen. Die Nachrichten regen die Welt nur auf, man gewöhne sie sich deshalb so weit als möglich ab." Melancholisch, klarsichtig und gelöst wimmelt Steffen Höld das panische Gegacker des Hofstaates ab, so wie es alle Romulusse seit 1949 versuchen, als das Stück am Stadttheater Basel uraufgeführt wurde.

Aber während die konstruierten Moral-Settings der späteren und berühmteren Stücke "Alte Dame" oder "Die Physiker" mittlerweile wie vergilbtes Papier wirken, so frappiert hier die Komödie mit einem Witz, der zwar einem gestrigen Diskurs entstammt, aber im Heute auf neue Weise trifft. Ein Machthaber, der sein Regime der "Tyrannei, Ungerechtigkeit und Ausbeutung" mit demonstrativer Laxheit den Bach runter gehen lässt: Welch ein erfrischender Gedanke in unserer Zeit des wirtschaftlichen Drucks, der machtpolitischen und juristischen Sachzwänge, des innergesellschaftlichen Handgemenges und des Erstarkens absolutistischer Herrscher.

Mit einer parodistischen Einlage auf Trumps Mauerprojekt, mit dem Minister Tullius Rotundus hier die Germanen abhalten will, verweist Regisseur Franz-Xaver Mayr auf diese Leseweise des Abends. Jener Tullius, Kaiserin Julia, der Kaiser von Ostrom oder auch der Diener sind in Kostüm und Manieren so rokokohaft aufgedonnert, aufgeregt und gleichzeitig debil, dass die rituellen Posen nur mehr die Dekadenz des bankrotten Herrscherregimes betonen. Und den Bling-Bling- und Show-Politik-Wahn unserer Tage.

Als Steve Jobs-Karikatur kann man den Hosenfabrikanten Cäsar Rupf sehen, der den Deal vorschlägt, die Germanen mit einer Millionen-Zahlung vom Einmarsch abzuhalten, und das Staatssystem soweit zu sanieren, dass es sich gerade noch halten kann – sofern Romulus ihm die Tochter Rea zur Frau gibt. Das sterile Bühnenbild mit Gegensprechanlage, Bankomat und protzigem Villeneingang bildet einen direkten Übergang der "ungeschichtlichen historischen" Komödie von der Spätantike in die Jetzt-Zeit.

Mayr offeriert aber eher Assoziationen als dass er das Publikum mit einem Konzept zu Aktualitätsbezügen zwingt. Das Publikum soll viel mehr Spass haben an Romulus' träfen Sprüchen und Pointen, die das Komödienschiffchen vorwärts schubsen: Die Wortregie ist so präzis eintrainiert, dass das Ensemble gerade Dürrenmatts Weltaussagen mit ihren teilweise komplexen, argumentativen Bögen unvermittelt und unmissverständlich in die Köpfe des Publikums stanzt. Und dieses zu Gelächter oder mindestens Schmunzeln reizt.

Dieses Texterlebnis bildet eindrücklich Säulen für das verhandelte Weltgebilde und ist schlicht das Beste des Abends. Das Ensemble ergreift die Gelegenheit, seine technische Klasse voll auszuspielen.

Aber warum muss der ganze Hofstaat die Eier an der Stirne des Dieners aufschlagen? Gags wie diese erdrücken den bewussten gedankenspielerischen Klamauk der "schweren Komödie" (Dürrenmatt). Es ist nicht immer lustig auf Dauer – und es verstellt den Blick auf die tieferen Schichten von Romulus' Ambivalenz. Die Szenen, wenn er sich mit Absolutheitsanspruch zum Richter über sein Reich und seine Familie aufwirft, dürften nicht so glatt über die Bühne gehen.

Seine Bereitschaft, sich von den Germanen töten zu lassen, kann in dem Stück nicht bloss Farce sein; immerhin hat er auf diese Stunden, auf diesen Plan sein ganzes Leben ausgerichtet. Dass Mayr das Stück aber mindestens auch als solche aufgefasst hat, erklärt, warum Romulus' Schicksal gegen Ende die Tragik fehlt, das Stück inhaltlich etwas ausfranzt – trotz des nuancierten schauspielerischen Duetts von Steffen Höld mit Thomas Reisinger als Germanenfürst Odoaker.

Aber auch so gelang dem Theater Basel ein starker, anregender Komödienabend, der hundert Minuten lang bestens unterhält. Das Premierenpublikum klatschte eifrig und ausgiebig.

5. Mai 2018
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Claude Bühler, ist Journalist und Schauspieler in Basel. Er arbeitete erst als Freier Journalist bei Printmedien sowie als Medienverantwortlicher von act entertainment. Derzeit Redaktor und Produzent bei Telebasel. Als Schauspieler war er in verschiedenen Regie-Arbeiten der Basler Schauspielerin und Regisseurin Ingeborg Brun sehen, beispielsweise als Jean in "Fräulein Julie" (A. Strindberg), aber auch als Professor Siebegscheit im Märli "Froschkönig" des Theater Fauteuil oder als Lucky in "Warten auf Godot" (S. Beckett) des Theater Marat Sade. © Foto by OnlineReports.ch

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"Eine Zeitlang das Stadtgespräch"

Ich weiss nicht mehr alles so genau. Aber es gab eine Schüleraufführung des Stücks in der Mustermesse. Ich habe das Stück seither mehrmals gesehen, aber keine dieser Aufführungen war so frisch, witzig und hinterhältig böse und traurig wie diese, zu der die Schüler die Erlaubnis von Dürrenmatt  gratis bekommen hatten. Es wäre schön, wenn es noch Schüler gäbe, die sich daran erinnern. Es war eine Zeitlang das Stadtgespräch.



Liselotte Reber, Basel


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Alles mit scharf

Viren- und Wahlkampf
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"Claraplatz als neues Gastromagnet"

BZ
Schlagzeile
vom 24. Juli 2020
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Das Maskulin.

RückSpiegel

 

In ihrem Leitartikel über den Zustand des Kantons Basel-Stadt zitierte die BZ aus dem OnlineReports-Interview mit Michael Hug.

Die BZ nahm die OnlineReports-Geschichte über den Abbruch des Hauses an der Basler Rufacherstrasse 73 auf. Die Basler Zeitung verzichtete auf eine Quellennennung.

Die BZ nahm die OnlineReports-Story über eine umstrittene Eichen-Fällung auf.

In ihrer News über das Debakel um die Wahl des Gemeindepräsidenten in Schönenbuch nahm die Basler Zeitung auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung bezog sich in ihrem Artikel über die Kandidatensuche der Basler SVP auf ein Interview in OnlineReports.

In ihrem Beitrag über den Protest gegen das "General Sutter"-Denkmal in Rünenberg nahm die BZ auf OnlineReports Bezug.

Die BZ zog die OnlineReports-News über den Rücktritt von Beat Jans als IWB-Verwaltungsrat nach.

Auch das Regionaljournal zog die OnlineReports-Geschichte über Probleme in den Familiengärten nach, verzichtete aber vornehm auf eine Quellenangabe.

Die BZ nahm die OnlineReports-Recherche über die erneute Schliessung der Familiengärten an der Landesgrenze auf.

Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Berufung des Staatsanwalts im Fall der FCZ-Schlägerei im Lehenmattquartier auf.

Das Regionaljournal griff die OnlineReports-Geschichte über Kurzarbeit bei BaZ und BZ auf.

Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Stadtpräsidenten-Ambition von Kantonsspital-CEO Jürg Aebi auf.

Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Story über den anstehenden Gerichtsfall zum Rothenflüher Blechpolizisten-Sprenger auf.

In ihrem Basler Medien-Epos nahm die Medienwoche auch auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung, Prime News und die BZ berichteten unter Berufung auf OnlineReports über Adrian Plachesis Abgang bei Telebasel.

In ihren Bericht über den Abbruch des einstigen Kutscherhauses an der Rufacherstrasse in Basel bezogen sich 20 Minuten und die Basler Zeitung auf OnlineReports.

Die BZ nahm auf die OnlineReports-Recherche zum Konkurs der "Gallenacher"-Schule Bezog.

Die BZ nahm die OnlineReports-Meldung über die Beton-Elemente auf dem Basler Centralbahnplatz auf.

Die OnlineReports-News über die technische Panne bei Swisslos wurde von der BZ aufgenommen.

In ihrem Bericht über die Bereitschaft zur Regierungskandidatur von Beatriz Greuter zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die BZ online bezog sich in ihrem Bericht über den Tod des Baselbieter Lehrerverbands-Geschäftsführers Michael Weiss auf OnlineReports.

Die Volksstimme zitierte in ihrem Bericht über den Konkurs von "Die Medienmacher" aus OnlineReports.

Telebasel bezog sich im Bericht über den Widerstand gegen die Basler IBA-Rheinterrassen auf einen Bericht von OnlineReports.

Die Basler Zeitung nimmt in ihrem Bericht über den Neujahrs-Empfang der Handelskammer beider Basel auf OnlineReports Bezug.

Die BZ schrieb in derselben Ausgabe zwei OnlineReports-Meldungen ab, ohne die Quelle zu deklarieren. Wiederholungstat!

In ihrem Bericht über Verkehrsprobleme am Aeschenplatz zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die OnlineReports-Nachricht vom Tod des ersten Baselbieter Kantonsgerichtspräsidenten Peter Meier wurde von der BZ, Telebasel, der Basler Zeitung und vom SRF-Regionaljournal nachgezogen.

Telebasel, die BZ und die Badische Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die technisch bedingte Umkehr einer "Austrian Airlines"-Maschine nach Wien auf

Die Basler Zeitung und die BZ nahmen die OnlineReports-Nachricht zum Tod des Konjunkturforschers Christoph Koellreuter auf.

20 minuten online, Blick, nau.ch, das SRF-Regionaljournal und Telebasel nahmen den OnlineReports-Primeur über den Unfalltod des Basler Umweltschützers Martin Vosseler auf.

nau.ch schrieb die OnlineReports-Recherche über den FDP-Wahlversand an Basler Neu- und Jungwähler zu einem eigenen Artikel um und verwertete auch die OnlineReports-Illustration dazu.

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz

 

Der Kanton Basel-Stadt unterstützt über den Pendlerfonds das Veloverleihsystem Basel mit 2,15 Millionen Franken.

Wegen der Corona-Situation haben der Gewerbeverband und das Erziehungsdepartement entschieden, die 8. Basler Berufs- und Weiterbildungsmesse  vom 15. bis 17. Oktober nicht durchzuführen.

Auf der A2 bei Birsfelden wurde in der Nacht des 3. August ein in der Region wohnhafter Italiener als Raser erwischt, der bei erlaubten 80 mit 140 Stundenkilometern in Richtung Bern/Luzern unterwegs war.

Der Kanton Basel-Stadt, die IWB und Pro Innerstadt Basel gaben heute den offiziellen Startschuss für die Erneuerung der Freien Strasse und der angrenzenden Gassen.

Weil bei Bauarbeiten am Hochbergerplatz ein Stromkabel durchtrennt wurde, kam es am 30. Juli kurz vor 7.30 Uhr in Teilen von Kleinhüningen zu einem Stromunterbruch.

Die Friedhöfe Basel schreiben die Dienstleistungen für die Einsargung und die Überführung von Verstorbenen im Rahmen der unentgeltlichen Bestattung neu aus.

Die Universität Basel hat entschieden, ihren Dies academicus auf Grund der Corona-Pandemie nicht durchzuführen.

Die Baselbieter Corona-Abklärungs- und Teststation befindet sich neuerdings im Spenglerpark in Münchenstein.

Daniela Martin wird neue Geschäftsführerin der Basel Sinfonietta.

Am 8. Juli wurde im Basler Rathaus die Initiative für echten Wohnschutz und das Referendum gegen das "mieterfeindliche Nichtwohnschutzgesetz" eingereicht.

Mit über 4'000 Unterschriften ist in Basel-Stadt das Referendum gegen den umstrittenen Bau des Hafenbeckens 3 zustande gekommen, so dass es am 29. November zur Volksabstimmung kommt.

2. Juli: Einreichung der Initiative "Basel baut Zukunft", die 50 Prozent gemeinnützigen Wohn- und Gewerberaum auf Transformations-Arealen verlangt.

Niggi Rechsteiner übernimmt die Geschäftsführung der Basler "Stiftung Sucht" und folgt damit auf Francesco Castelli, der die Stiftung während neun Jahren geführt hat.

Jeanne Locher, seit 2016 Vizepräsidentin des Gemeinderates, ist mit 1'276 Stimmen neue Gemeindepräsidentin von Münchenstein, während Herausforderer Daniel Altermatt (GLP) auf 906 Stimmen kam.

Eveline Sprecher (SP) wurde in Aesch mit 1'087 Stimmen zur Gemeindepräsidentin gewählt, wobei FDP-Gemeinderat Stephan Hohl 726 Stimmen und Andreas Spindler (SVP) 305 stimmen erzielte.

In Allschwil setzte sich FDP-Gemeindepräsidentin Nicole Nüssli mit 2'989 Stimmen klar gegen Gemeinderat Christoph Morat (SP) durch, der 1'696 Stimmen erzielte.

Mike Keller (FDP) bleibt mit 2'162 Stimmen Binninger Gemeindepräsident; seine grüne Herausforderin, Landrätin Rahel Bänziger Keel, kam auf 1'140 Stimmen.

"Teufelhof"-Chef Raphael Wyniger wird neuer Präsident des Basler Hotelier-Vereins und Nachfolger von Felix W. Hauser, der dieses Amt seit 2014 ausübte.

Der Baselbieter FDP-Landrat Heinz Lerf wurde heute Donnerstag, 25. Juni, mit 76 von 81 gültigen Stimmen zum Landratspräsidenten für das Amtsjahr 2020/2021 gewählt.

Die BLT und die AAGL nehmen ab Montag, 29. Juni, den Ticketverkauf durch das Fahrpersonal auf ihrem Liniennetz wieder auf.

Mit Carmen Kolp übernimmt zum 1. Juli erstmals eine Frau die Geschäftsführung der IG Kleinbasel (IGK), als Nachfolger von Benny Zeuggin.

An seiner Sitzung vom 22. Juni wählte der Vorstand der CVP Basel-Stadt Marco Natoli zum neuen Vizepräsidenten.

Nachdem die Baselbieter Polizei ihren Postenbetrieb aufgrund der Corona-Pandemie vorübergehend an einigen zentralen Standorten konzentriert hat, wird sie per 29. Juni alle Polizeiposten wieder öffnen.

OnlineReports-Kolumnistin Andrea Strahm wurde per brieflicher Wahl einstimmig als neue Präsidentin der CVP-Sektion Grossbasel-West gewählt.

Ein Baselbieter Automobilist fuhr mit seinem Mercedes auf einer 80 km/h-Strecke bei Schöftland AG mit 131 km/h in eine Tempokontrolle der Aargauer Kantonspolizei.

Die Gemeinde Gelterkinden ist mit 3'824 Franken pro Kopf (6'300 Einwohnende) verschuldet.