Claude Bühler – Premiere am Theater Basel

<< [ 1 | (...) | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | (...) | 171 ] >>

Theater Basel
Foyer Schauspielhaus

"Durcheinandertal"

Schauspiel nach dem gleichnamigen Roman von Friedrich Dürrenmatt
Inszenierung: Anne-Kathrine Münnich
Bühne: Noemi Baldelli
Kostüm: Sophie Kellner
Musik: Robert Kirov
Video: Julian Gresenz
Dramaturgie: Carmen Bach
Mit Paul Behren
Statisterie des Theater Basel


Dürrenmatts schallendes Gelächter

Sein letzter abgeschlossener Roman sorgte bei der Veröffentlichung 1989 für Stirnrunzeln bei der Kritik. Hat er noch etwas zu sagen, oder lässt Dürrenmatt bloss seine altbekannten Motive, wie etwa die Truffes aus dem Krimi "Das Versprechen", nochmals Revue passieren? Dazu: Wie ernst kann man das alles nehmen?

Sein Roman-Ungeheuer, in dem eben Erzähltes oder die Identität von Figuren gelegentlich frech in Frage gestellt werden, ist eine metaphysische Groteske, in dem Dürrenmatt eine Gottfigur, den "Grossen Alten ohne Bart", mit globaler Wirtschaftsübermacht in eine armselige bäuerliche Idylle hineinbrechen lässt. Hier, "wo's stinkt", im "hintersten Winkel der Welt" (Dürrenmatts Vorlage war Vulpera im Unterengadin) kauft ein Zürcher Anwaltstrio im Auftrag einer "Swiss Society for Morality", hinter der der "Grosse Alte" steckt, das Kurhaus.

Im Winter dient das Haus unter der Leitung eines liechtensteinischen Reichsgrafen als Versteck für ein internationales Verbrechersyndikat. Hier weitet der Autor die Geschichte zur Dorfposse aus: Der Berufsmörder Jimmy vergewaltigt Elsi, die Tochter des Gemeindepräsidenten. Weil der Hund zum Schutz Elsis einen Gangster gebissen hat, macht die Kantonsregierung Druck: Mani müsse erschossen werden. Am Ende besetzt sogar das Militär das Dorf, um den Auftrag, den die Polizisten nicht auszuführen vermochten, zu erfüllen.

Von all diesen Dingen erfährt man in der Basler Inszenierung nur in Kurzform, fast der Vollständigkeit halber. In den Vordergrund stellt sie den Sektenprediger Moses Melker, der im Sommer Milliardäre und Milliardärswitwen in das Kurhaus lockt. Sie sollen mit seiner Hilfe der Gnade Gottes teilhaftig werden. Denn "selig sind, die da arm am Geiste sind, denn das Himmelreich ist ihrer". Und des Menschen Geist ist das Geld. In Melkers "Haus der Armut" müssen die Reichen selber kochen, putzen, aufräumen, die Betten machen.

Das Ambiente ist ein Gebetsraum mit Bibel, Kerze, Taufbecken. Aus den Lautsprechern erklingt süssliche Meditationsmusik. Der Schauspieler und Tänzer Paul Behren gibt den Moses Melker, dem Dürrenmatt enorme Hässlichkeit und überbordende Sinnlichkeit zuschreibt, wie eine Mischung aus New Age-Guru und freikirchlichem Fanatiker. Eine Atem-Meditation zu Beginn soll das Publikum einstimmen. Immer wieder ergreift er Hände, senkt segnend die seine auf Köpfe, streckt seine Arme gen Himmel. Behren tut das versiert. Aber die Realität, so zeigen es Video-Aufnahmen, ist in der Regel schriller.

Aus Dürrenmatts scheinheiligem Wirrkopf wird hier ein heilsbotschaftlicher Manager mit geradliniger Vortragskunst, die keinen wirklichen Dialog vorsieht. Wie wir uns denn Gott vorstellen, fragt er rhetorisch ins Publikum. Als eine Frau ehrlich von einer "Energie" spricht, "in der sie sich wohl fühle", gerät er in Nöte, seine Predigt wieder auf seinen Glaubenskurs zu bringen: auf den "Grossen Alten mit Bart".

In der Inszenierung Anne-Kathrine Münnichs verschränken sich Predigt, theologischer Exkurs und vielstimmiger innerer Monolog. Der scheinheilige Gottesverehrer Melker erzählt, wie er nach den ersten beiden auch seine dritte Ehefrau umbrachte: Er stopfte ihr Truffes in den Mund. Gleich darauf hört das Publikum auf der Tonspur im Kopfhörer den versoffenen Dorflehrer Goethes hermeneutische "Urworte" von der "Scheinfreiheit" des Menschen deklamieren. Und gleich im Anschluss: Elsi stapft durch den Schnee, sucht und findet ihren Vergewaltiger, den Gangster Jimmy, küsst ihn. Seine Mordtaten findet sie "echt geil".

Das ist starker Tobak und in gestraffter Form mit eingekürzter Herleitung etwas gar viel aufeinander. Das haarsträubend Verzweifelte solcher Aufpralle und deren fiese Anordnung: Wo sich dem Leser schmerzhaft bildliche Szenen vor das geistige Auge stellen, wird dieses für ein hörspielhaftes Texterlebnis geblendet. Man folgt, damit man versteht, kaum, dass man, wie beim Lesen, erlebt.

Zu verstehen gibt es jedoch an Dürrenmatts Text nur so viel, als dass da einer sein Vermächtnis schrieb, um gleichzeitig vorzuführen, dass er mit nichts fertig geworden ist: Das paradoxe Anrennen des Atheisten (und Pfarrersohnes) gegen die Existenz Gottes, die Ambivalenz zwischen tiefster Verachtung und Mitgefühl für die Menschen, die Hassliebe zur bauernschlauen Schweizer Uneleganz, die absurden Szenarien der realen Welt, für die er am Ende meistens nur die Katastrophe, die "schlimmstmögliche Wendung", bereit zu stellen wusste. Hier brennen die Bauern am Ende das Kurhaus ab und werden von den Flammen mitverschlungen.

Rückblickend kann man sagen, dass Dürrenmatt vorausahnend die Auswirkungen der Globalisierung durchgespielt hat. Der Stoff hätte viel zu bieten. Aber davon abgesehen, den Auftritt eines aktuell denkbaren Sektenpredigers in den Raum zu stellen, bleibt der Abend vorsichtig und trocken. Dürrenmatt selber soll über seinen Roman in schallendes Gelächter ausgebrochen sein.

4. Oktober 2019
 Ihre Meinung zu dieser Kolumne
(Mails ohne kompletten Absender werden nicht bearbeitet)
Claude Bühler, ist Journalist und Schauspieler in Basel. Er arbeitete erst als Freier Journalist bei Printmedien sowie als Medienverantwortlicher von act entertainment. Derzeit Redaktor und Produzent bei Telebasel. Als Schauspieler war er in verschiedenen Regie-Arbeiten der Basler Schauspielerin und Regisseurin Ingeborg Brun sehen, beispielsweise als Jean in "Fräulein Julie" (A. Strindberg), aber auch als Professor Siebegscheit im Märli "Froschkönig" des Theater Fauteuil oder als Lucky in "Warten auf Godot" (S. Beckett) des Theater Marat Sade. © Foto by OnlineReports.ch

Claude.Buehler@gmx.net

(Die Kolumnisten sind in ihrer Meinung frei;
sie braucht sich nicht mit jener der Redaktion zu decken.)

www.onlinereports.ch
© Das Copyright sämtlicher auf dem Portal www.onlinereports.ch enthaltenen multimedialer Inhalte (Text, Bild, Audio, Video) liegt bei der OnlineReports GmbH sowie bei den Autorinnen und Autoren. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Veröffentlichungen jeder Art nur gegen Honorar und mit schriftlichem Einverständnis der Redaktion von OnlineReports.ch.

Die Redaktion bedingt hiermit jegliche Verantwortung und Haftung für Werbe-Banner oder andere Beiträge von Dritten oder einzelnen Autoren ab, die eigenen Beiträge, wenn auch mit Zustimmung der Redaktion, auf der Plattform von OnlineReports publizieren. OnlineReports bemüht sich nach bestem Wissen und Gewissen darum, Urheber- und andere Rechte von Dritten durch ihre Publikationen nicht zu verletzen. Wer dennoch eine Verletzung derartiger Rechte auf OnlineReports feststellt, wird gebeten, die Redaktion umgehend zu informieren, damit die beanstandeten Inhalte unverzüglich entfernt werden können.

 

https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/gelesen.gif
"In den fünfziger Jahren bis in die ziebziger Jahre ..."

OnlineReports.ch
am 31. Juli 2022
https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

Sowas siemt sich einfach nicht.

Frisch pubertiert

Sommer: Wem gehört die Stadt?

RückSpiegel


In seiner Aufstellung über "Politiker, die Wasser predigen und Wein trinken", nahm der Nebelspalter auch auf einen Artikel in OnlineReports Bezug.

20 Minuten griff die OnlineReports-Meldung über einen Autolenker, der bei der verbotenen Fahrt durch eine Einbahnstrasse in Birsfelden eine Radfahrerin schwer verletzte, auf.

Die OnlineReports-Nachricht vom Tod des früheren Baselbieter Regierungsrats Urs Wüthrich nahmen Telebasel, die BZ Basel, die Basler Zeitung, das SRF-Regionaljournal, Prime News, die Nachrichtenagentur SDA, 20 Minuten und Happy Radio auf.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-Recherche über Lärm-Überschreitungen im Osten des Gundeldinger-Quartiers auf.

Auf die OnlineReports-News über den Rücktritt der Laufener Finanzkommission reagierte die BZ Basel mit einem Nachzug.

Die Basler Zeitung nahm in ihrer Analyse der Basler FDP auf einen OnlineReports-Artikel aus dem Jahr 2005 Bezug.

Die BZ Basel nahm in ihrem Bericht über den Protest gegen entwässerte Basler Brunnen auf OnlineReports Bezug.

Die OnlineReports-News über stehengelassene BVB-Buspassagiere wurde von der BZ Basel aufgenommen.

Die BZ Basel und die Basler Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die Aufnahme von Frauen in die drei Kleinbasler Ehrengesellschaften auf.

Die BZ Basel zog die OnlineReports-News über Login-Probleme bei der Basler Kantonalbank (BKB) nach. Ebenso das Regionaljournal, das aber keine Quelle nannte.

Die BZ Basel und das SRF-Regionaljournal nahmen die OnlineReports-Meldung vom Tod des ehemaligen Baselbieter LdU-Nationalrats Claudius Alder auf.

In ihrem Bericht über den Störungs-Aufruf von "Basel nazifrei" zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Der Tages-Anzeiger bezog sich in seinem Artikel über das "Russengrab" auf dem Friedhof "Hörnli" auf die vorausgegangene OnlineReports-Recherche.

In ihrem Bericht über die Forderung nach einer Neudiskussion über ein Windkrafwerk im Muttenzer Hardacker nimmt die Basler Zeitung auf OnlineReports Bezug.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-News über den Abgang von BLT-Direktor Andreas Büttiker kommendes Jahr auf.

In ihren Bericht über den Streit um öffentliche Wege durch Basler Schrebergärten zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Der SF-Bericht von Schweiz aktuell zitiert OnlineReports mit der Erstmeldung über die defekten Gummieinlagen in Basler Tramschienen.

Die BZ Basel zog die OnlineReports-News über den Wegzug der Bank Vontobel aus der Basler Rittergasse nach.

Die BZ Basel, die Basler Zeitung, das Regionaljournal und 20 Minuten nahmen die OnlineReports-News über beschädigte Gummiprofile auf der Tram-Teststrecke im Gundeldingerquartier auf.

Das Regionaljournal bezog sich in seinem Bericht über die gescheiterte Ausschreibung zum Betrieb des Gärtnerhauses auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung thematisiert den Flächenmiete-Vorschlag von OnlineReports zu einer kantonalen Medienförderung.

Im Bericht über den Ausstieg der BKB aus dem FCB-Sponsoring bezieht sich 20 Minuten auf OnlineReports.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-Erstmeldung über die Planung von fünf Kraftwerken an Birs und Ergolz auf.

In ihrem Artikel über die hohe "Swisslos"-Vergabung an "Primeo Energie" bezieht sich die BZ Basel auf OnlineReports.

Die OnlineReports-Forderung nach kantonaler Medienhilfe nahmen Bajour, das Regionaljournal und die BZ Basel auf.

Die Basler Zeitung beruft sich in ihrem Bericht über den Zubringer Bachgraben auf eine Erstmeldung in OnlineReports.

Die BZ Basel bezieht sich in ihrem Bericht über Gemeindewahlen in Riehen auf OnlineReports.

Im Einspieler zum "Sonntagstalk" nahm Telebasel Bezug auf eine OnlineReports-Kolumne von Andrea Strahm.

Die OnlineReports-News über die Beschwerde gegen "Tempo 30" auf Teilen der Kantonsstrassen wird von der BZ Basel aufgenommen.

Die Badische Zeitung bezieht sich in ihrem Bericht über den Kauf das Kleinbasler Clara-Areals durch den Staat auf OnlineReports.

Im Interview mit dem Medienökonomen Matthias Künzler stellt Bajour die Frage, ob es fair sei, dass OnlineReports, da kostenlos zugänglich, von der Medienförderung nicht profitieren könnte.

Prime News nimmt im Kommentar gegen das "Medienförderungsgesetz" auf die Position von OnlineReports Bezug.

Die BZ Basel und Happy Radio bezogen sich in ihrer Meldung über die Kündgung der Gelterkinder Schulleitung auf eine OnlineReports-News.

Die Badische Zeitung bezog sich in ihrem Bericht über die Absage des internationalen Reitsport-Turniers "CHI Classics" in der St. Jakobshalle auf OnlineReports.

In ihrer Meldung über den Widerstand gegen ein Kirchenglocken-Läutverbot geht die BZ Basel auf OnlineReports ein.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-Meldung über die Traiferhöhung auf den Basler Fähren auf.

Bajour interviewt OnlineReports-Gründer Peter Knechtli zu seiner Ablehnung des vor der Volksabstimmung stehenden "Medienförderungsgesetzes". Die Medienwoche nimmt das Interview auf.

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


Die grosse Silberlinde im Riehener Solitude-Park musste durch die Stadtgärtnerei gefällt werden, weil sich aufgrund der lang anhaltenden Trockenheit zwei gefährliche Risse im Kronenansatz gebildet haben und der Baum zusätzlich stark in Schieflage geraten ist.

Auch die Gemeinden Arisdorf, Bubendorf, Frenkendorf, Füllinsdorf, Hersberg, Itingen, Lausen, Liestal, Lupsingen, Seltisberg und Ziefen per sofort das Feuerwerksverbot beschlossen.

Der Kanton Basel-Stadt unterstützt mit 118'000 Franken aus dem Pendlerfonds den Bau einer Mobilitätsdrehscheibe in Lörrach-Brombach, die dazu beitragen soll, den Pendler- und Besucherverkehr nach Basel auf umweltfreundliche Verkehrsmittel zu verlagern.

Der Landrat hat am 30. Juni Lucia Mikeler Knaack (SP) mit 68 von insgesamt 78 abgegebenen Stimmen zur neuen Präsidentin gewählt.

Die Volksinitiative "Sichere Velorouten in Basel-Stadt" ist am 24. Juni mit 3'176 beglaubigten Unterschriften bei der Basler Staatskanzlei eingereicht worden.

Claraspital-Direktor Peter Eichenberger wird per Jahresende Nachfolger von Fritz Jenny als Präsident des Verwaltungsrats der "Rehab Basel".

Nach 12 Jahren als Delegierte des Vorstands trat Ruth Ludwig-Hagemann an der GGG-Mitgliederversammlung vom 16. Juni zurück; als Nachfolger wurde David Andreetti gewählt.

Markus Leuenberger wird ab  August 2023 neuer Rektor des Gymnasiums Laufental-Thierstein und damit Nachfolger von Isidor Huber, der in Pension gehen wird.

Andreas Eggimann, Chief Digital & Information Officer (CDIO) und Mitglied des Executive Board der MCH Group verlässt das Unternehmen im Verlaufe des Sommers.

Der Liestal Gymnasiums-Rektor Thomas Rätz wird im Sommer 2023 in Pension gehen, worauf die bisherigen Konrektoren Urban Kessler und Andreas Langlotz seine Nachfolge als Co-Rektoren antreten werden.

Die Basler Regierung hat die Wohnschutzkommission gewählt: Rico Michael Maritz (vorsitzender Präsident), Béatrice Elisabeth Müller Schnürle, Piotr Franciszek Brzoza (Präsidium); Vera Gruber, Felix Spiegel, und Markus Anderegg (Vermietende); Beat Leuthardt (Mieterschaft); Martin Schlatter (Schreiber).

Die Kommission für Wirtschaft und Abgaben (WAK) des Basler Grossen Rates unterstützt die Beteiligung des Kantons Basel-Stadt an einer Kapitalerhöhung der MCH Group AG, wie es die Regierung vorschlägt.

Die künftige Direktorin des Basler Waisenhauses ist Anita Conrad, die auf den Ende November 2023 persionierten Uli Hammler folgt.

In der Gemeinderats-Ersatzwahl in Füllinsdorf wurde Christoph Keigel als Kandidat der Ortspartei "Pro Füllinsdorf" und Nachfolger des verstorbenen Beat Keller gewählt.

Die Initiative zum Bau einer neuen Stadthalle für Liestal ist bei einer Stimmbeteiligung von 44 Prozent mit einer Mehrheit von fast 69 Prozent Nein-Stimmen abgelehnt worden.

Einen Unterstützungsbeitrag in Höhe von 25'000 Franken aus dem Swisslos-Fonds hat die Basler Regierung dem türkisch-islamischen Sozial- und Kulturverein an die Infrastruktur von Küche und Aufenthaltsraum am Leimgrubenweg bewilligt.

Lukas Fischler wird neuer Chefarzt Anästhesie, Chief Medical Officer und Mitglied der Geschäftsleitung der Merian Iselin Klinik.

Der bei der Basler Zeitung in Ungnade gefallene Lokalredaktor Daniel Wahl ist in Markus Somms Nebelspalter untergekommen.

Die Gemeinde Reinach budgetierte war ein Defizit von 9,2 Millionen Franken, herausgekommen ist ein Verlust von 440'000 Franken.

Samuel Meyer, Leiter des Geschäftsbereichs Vertrieb der Bank Cler, wird per 1. Mai neuer CEO und Nachfolger von Mariateresa Vacalli.

Bei einem budgetierten Defizit von 5,7 Millionen Franken schliesst die Liestaler Rechnung 2021 nun ausgeglichen ab "dank höherer Steuereinnahmen und tieferen Sozialhilfekosten als erwartet".


Susanne Fisch und Noé Pollheimer sind die Nachfolgenden von Martin Leschhorn Strebel im Präsidium der SP Riehen.


Marc-Oliver Möller wird am 1. August neuer der Zentralen Dienste im Basler Erziehungsdepartement und Nachfolger von Thomas Riedtmann, der im Sommer pensioniert wird.

Der frühere Basler Regierungsrat Baschi Dürr (45) wird Verwaltungsrat bei der Sicherheitsfirma Pantex.

Die Findungskommission für die Direktion des Historischen Museums Basel ab 1. Mai 2024 ist konstituiert und nimmt ihre Arbeit auf, während der Vertrag mit dem interimistischen Direktor Marc Zehntner bis Ende April 2024 verlängert wurde.

Anstelle des zurücktretenden André Auderset soll Anita Treml Nidecker (64) das Präsidium der "Interessen-Gemeinschaft Kleinbasel" (IGK) übernehmen.

Die 35-jährige Zahnärztin Anja von Büren wird per 25. April 2022 neue Baselbieter Kantonszahnärztin und Leiterin des Kantonszahnärztlichen Dienstes im Amt für Gesundheit – als Nachfogerin von Ludmilla Strickler, die in Pension geht.

Für die zurücktretende Grossrätin Grüne Marianne Hazenkamp-von Arx (Riehen) rückt Béla Bartha nach.

In Riehen steigen EVP, Grüne und SP im dritten Wahlgang der Gemeinderatswahlen vom 24. April mit Daniele Agnolazza (EVP) ins Rennen.

Wegen massiven Preissteigerungen der letzten Monate an den internationalen Energiemärkten bei Gas sowie laufenden Investitionen in die CO2-Neutralität erhöhen die IWB die Fernwärmetarife ab 1. April um 12,25 Prozent.