Claude Bühler – Premiere am Theater Basel

<< [ 1 | (...) | 91 | 92 | 93 | 94 | 95 | 96 | 97 | 98 | 99 | 100 | (...) | 161 ] >>

Theater Basel, Kleine Bühne
Schweizer Erstaufführung
 
"Das Mansion am Südpol"
 
Nach Texten von Jürg Laederach sowie mit Zitaten von Maurice Blanchot, Paul Valéry, John Hejduk, Eric Rohmer, Le Corbusier und Eileen Gray
 
Regie, Bühne, Kostüme: Anna Viebrock
Dramaturgie: Malte Ubenauf und Fadrina Arpagaus
Musik: Ernst Surberg
Video: Lisa Böffgen
 
Mit Carina Braunschmidt, Martin Hug, Marie Jung, Graham F. Valentine, Nikola Weisse


Le Corbusier malt nackt

Der freundliche, lange Applaus mit den Zwischenrufen klang nach Entspannung. Amüsiert hatten sich ja hörbar einige. Aber hatte man auch alles richtig verstanden? Dass der Basler Autor Jürg Laederach sich sichtlich hoch erfreut verneigte, mochte manch Unsicherem Gewähr gegeben haben, dass er einen gelungenen Abend erlebt habe.
 
Denn wer den vollen Genuss bei den anspielungsreichen 90 Bühnenminuten haben will, sollte die Quellen schon davor studiert haben. Beispielsweise im Theater: Anna Viebrock hatte seit 2006 am Theater Basel drei Inszenierungen auf die Bühne gebracht, die allesamt auf der "Gedankenwelt Laederachs" (Programmheft) basierten: Man könnte sie poetische Installationen für Bühnenbild, Figuren, Text und absurde Handlungen nennen. Sie trugen surreale Titel wie "Die Bügelfalte des Himmels hält für immer".
 
Nun liefere Viebrock mit der "Mansion" das "nachgeschobene Prequel"(!) zu ihren drei bisherigen Inszenierungen nach, heisst es weiter im Programmheft, das ich erst danach gelesen habe, und mich etwas verlegen zurückliess: Wir sollen also im Geist diese drei vergangenen Aufführungen hervorholen und dann den heutigen "Mansion"-Abend vor diese Aufführungen schieben! Ist die Idee mit dem "Prequel" wirklich ernst gemeint? Meine Güte, Frau Viebrock!
 
Weiter im Hintergrund: Es geht um das (wahre) Drama der Villa "E-1027", gelegen an der Cote d'Azur. 1929 von der irischen Designerin Eileen Gray realisiert, galt das Mansion als "beispielhafter Bau der Internationalen Moderne" (Wikipedia). Begeistert davon war auch der Architekt Le Corbusier. Aber 1938 liess der Stararchitekt sich zu einem Übergriff hinreissen, der zum Bruch mit Gray führte: Er pinselte acht grosse Wandmalereien in das Haus. Dass er sich beim Malen nackt fotografieren liess, reicherte den Akt der Inbesitznahme mit einer symbolischen Penetration an.
 
Diese Villa, mit deutlichen Abschussspuren am Beton, hat Viebrock im Schauspielhaus nachgebaut. Monumental füllt der Baukörper die Bühne, eckvoran ragt er uns entgegen, monolithisch bietet er uns die abweisenden Betonflächen dar, durchbrochen nur von Balkon und der Fensterfront weiter hinten. Das ist der unüberwindliche Hauptdarsteller des Abends, der das Personal zu Ameisen am eigenen Bau macht.
 
Seine Fassadenflächen werden mal zur emotionalen Abprallfläche für die Empörungen und Weinerlichkeiten seiner Bewohner. Mal dienen sie aber auch als Projektionsfläche für Video (die Szene natürlich, wo Le Corbusier nackt malt – nachgestellt), für Foto (Le Corbusier in Badehose im Meer – echt) oder für die "aphoristischen Vermutungen" (Programmheft) des amerikanischen Architekten John Hejduk. Diese werden in einer längeren Passage wie eine Dia-Show in englischer Sprache hingeblendet, etwa: "Der Atem eines Hauses ist das Geräusch der Stimmen drinnen." Oder: "Das Haus vergisst niemals die Geräusche seiner ersten Bewohner", etc.
 
Weiter im Hintergrund: Laederachs Roman "Emanuel" (1990, 506 Seiten), ein "gewaltiges Spracheroberungskunstwerk" (Programmheft), bildet die fast alleinige Textquelle. Die Hauptfigur Manl sei ein "getriebener wie überforderter Interpret der von ihm belebten und betrachteten Welt". Den Roman und das Drama der Villa hat Viebrock nun ineinander verschränkt.
 
Jedenfalls beginnt der Abend damit, dass Manl (Hug) und Agnes (Weisse) das "Mansion am Südpol" (Erfindung Laederach) erben. Irritiert folgen sie dem Redefluss des Notars (Valentine), der ihnen das Drama um "E-1027" erläutert. Die zurückgehaltene Gier auf die Villa mit Meerblick in den Gesichtern von Agnes und Manl sind ein Gaudi für das Publikum.
 
Aber wenn der schwatzhafte Manl und seine zwei Frauenfiguren Agnes und Tamara (Jung) endlich Grays Edelgebäude bevölkern, dann ist es vorbei mit den klaren Settings. Die Zeiten geraten durcheinander. Irgendwann erscheint – eine psychedelische Klangwolke erklingt – Le Corbusier (Valentine) persönlich in Badehose, legt Muscheln auf der Terrasse aus, die Gray später Stück für Stück genüsslich zertritt und wegkickt.
 
Hinter den Gesichtsfassaden wechseln Ichs, fallen unvermittelt vom Du ins Sie. Agnes sitzt erschöpft auf der Treppe und türmt ein Aussagegebilde auf: "Ich liebe Dich. Aber bin ich es, der Dich liebt?" Tamara stürzt sich auf Le Corbusier (Mahlers Adagietto schwappt breit ins Auditorium), wirft ihn mit einem Kuss zu Boden: "Ich lebte in Dir, ich war in Dir, aber es war entsetzlich, sich so zu fühlen, wie Du Dich fühlst."
 
Und es ertönen skandiert gesprochene, ins Absurde gedrechselte Ehedialoge. Er: "Du machst es gut", Sie: "Damit willst Du sagen, ich mache es nicht gut", Er: "Wenn ich sage, Du machst es gut, dann meine ich, Du machst es gut." Sie: "Ich finde, ich mache es recht gut. Mittelgut. Sogar ein bisschen besser als mittelgut." Das will natürlich subversiver als Loriot sein. Aber es bleibt auch kurlig.
 
Als trauriger Gegenpol wirkt die Designerin Gray (Braunschmidt), die die neuen Erben und den Stararchitekten ertragen muss. Sie arbeitet unablässig, redet fast nur in philosophischen Sätzen: "Niemand kann seine Zeit verlieren, niemandem gehört seine Zeit." Irgendwann führt Le Corbusier ihren Fuss an die Hausmauer, zieht seinen Umriss nach und unterschreibt in grossen Lettern mit "Le Corbusier", worauf die gepeinigte Gray in Wut ausbricht. Wir hören ihre Tirade nur, der Ausbruch ist in ihrer Villa, deren Innenansicht uns ein Mysterium bleibt.
 
Genau wie der Abend überhaupt: Wir sehen nur die Fassaden und die emotionalen Spitzen. Die Leute formulieren, kommen und gehen, lachen und weinen, ohne erkennbaren Anlass. Das Haus öffnet und schliesst wie auf geheimen Befehl Fenster und Türen. Ebenso lärmt plötzlich ein automatisches Klavier als würde bald ein Wahnsinniger, bald ein Virtuose seine Tasten anschlagen. Und wenn Gray wie eine Diva den Satz ins Auditorium schickt: "Wie ich es auch anstelle, mich interessiert einfach alles", dann geht einfach plötzlich das Licht aus.

17. März 2012
 Ihre Meinung zu dieser Kolumne
(Mails ohne kompletten Absender werden nicht bearbeitet)
Claude Bühler, ist Journalist und Schauspieler in Basel. Er arbeitete erst als Freier Journalist bei Printmedien sowie als Medienverantwortlicher von act entertainment. Derzeit Redaktor und Produzent bei Telebasel. Als Schauspieler war er in verschiedenen Regie-Arbeiten der Basler Schauspielerin und Regisseurin Ingeborg Brun sehen, beispielsweise als Jean in "Fräulein Julie" (A. Strindberg), aber auch als Professor Siebegscheit im Märli "Froschkönig" des Theater Fauteuil oder als Lucky in "Warten auf Godot" (S. Beckett) des Theater Marat Sade. © Foto by OnlineReports.ch

Claude.Buehler@gmx.net

(Die Kolumnisten sind in ihrer Meinung frei;
sie braucht sich nicht mit jener der Redaktion zu decken.)

www.onlinereports.ch
© Das Copyright sämtlicher auf dem Portal www.onlinereports.ch enthaltenen multimedialer Inhalte (Text, Bild, Audio, Video) liegt bei der OnlineReports GmbH sowie bei den Autorinnen und Autoren. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Veröffentlichungen jeder Art nur gegen Honorar und mit schriftlichem Einverständnis der Redaktion von OnlineReports.ch.

Die Redaktion bedingt hiermit jegliche Verantwortung und Haftung für Werbe-Banner oder andere Beiträge von Dritten oder einzelnen Autoren ab, die eigenen Beiträge, wenn auch mit Zustimmung der Redaktion, auf der Plattform von OnlineReports publizieren. OnlineReports bemüht sich nach bestem Wissen und Gewissen darum, Urheber- und andere Rechte von Dritten durch ihre Publikationen nicht zu verletzen. Wer dennoch eine Verletzung derartiger Rechte auf OnlineReports feststellt, wird gebeten, die Redaktion umgehend zu informieren, damit die beanstandeten Inhalte unverzüglich entfernt werden können.

 

https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/gelesen.gif
"Das offensive Selbstverständnis des neuen Regierungspräsidenten nicht überall gut ankommt."

BZ Basel
vom 1. Juni 2021
https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

Das kein Wunder sein.

RückSpiegel


Die BZ Basel nahm die OnlineReports-News über die Berufungen im Fall der Grellinger Kassengriff-Kassiererin auf.

Prime News nahm im Interview mit dem neuen Telebasel-Chefredaktor Philippe Chappuis Bezug auf einen Kommentar von OnlineReports.

Die OnlineReports-News über das Urteil des Aargauer Obergerichts gegen den früheren ASE-Präsidenten wurde von der Aargauer Zeitung aufgenommen.

20 Minuten nahm in der Nachricht über einen Hacker-Angriff auf die Basler Gewerbeschule auf OnlineReports Bezug.

In ihrem Report über die Basler LDP nimmt die WochenZeitung (WoZ) Bezug auf ein OnlineReports-Interview mit LDP-Grossrat Michael Hug.

20 Minuten nahm die OnlineReports-Recherche über den Psychoterror in einem Arlesheimer Wohnblock auf.

Die BZ greift in ihrem Artikel "Bikini-Gate im Schrebergarten" einen Artikel von OnlineReports auf.

Den OnlineReports-Bericht über Masken-Sicherheit an Spital-Porten nahm die Konsumenten-Sendung "Espresso" von Radio SRF zum Anlass, das Thema vertieft zu untersuchen.

Blick, Telebasel, 20 Minuten und die BZ nahmen die OnlineReports-News über die Strafanzeigen gegen den ausländerfeindlichen Basler Grossrat E. W. auf.

Die BZ, die zu Recht die Intransparenz der Baselbieter Steuer(ab)rechnungen kritisierte, nahm in ihren Nachzug auf einen bestätigenden OnlineReports-Kommentar Bezug.

Prime News ging in der Kritik an "Weltwoche"-Kolumnist Christoph Mörgeli auf einen satirischen OnlineReports-Text über Lukas Engelberger ein.

Der Tages-Anzeiger bezog sich in einem Artikel über Impf-Privilegien auch auf einen OnlineReports-Artikel über UKBB-CEO Marco Fischer.

Die Basler Zeitung nahm in ihrem Abschiedstext über den Basler Regierungsrat Hans-Peter Wessels in Text und Bild auf OnlineReports Bezug.

Die OnlineReports-Todesnachricht über alt-Landrat Peter H. Müller wurde von der BZ aufgenommen.

Die BZ nahm die OnlineReports-News über die Schliessung des Zeitungsladens "Press&Books" auf der Basler SBB-Passerelle auf.

Telebasel, das Regionaljournal und die Basler Zeitung nahmen in ihren Nachrufen auf Corina Christen auf OnlineReports Bezug.

Der OnlineReports-Primeur über den Rücktritt das Basler Grünen-Präsidenten Harald Friedl nahmen die BZ, Prime News, das Regionaljournal, die Basler Zeitung und Telebasel auf.

Die Medienwoche berichtete bezüglich einer "Weltwoche"-Falschmeldung über den Basler Regierungsrat Lukas Engelberger darüber, dass Mörgeli die humoristische Gedankenspielerei auf Onlinereports.ch für bare Münze nahm.

In ihrer Presseschau über die Basler Regierungsratswahlen zitierete die BZ ausführlich aus OnlineReports.

Die Basler Zeitung nahm die OnlineReports-News über einen geplatzten Baselbieter Strafprozess auf.

Die Wochenzeitung ging in ihrem Bericht über den Abbau in grossen Schweizer Zeitungsredaktion auch auf "kleinere Player" wie OnlineReports ein.

Die BZ zieht den OnlineReports-Report über den Verzicht auf das Muttenzer Multiplex-Kino der "Kitag AG" nach.

Die OnlineReports-News über die Schliessung eines Tanzlokals in der Basler Innenstadt nahm die BZ auf.

In ihrer Besprechung von Roland Starks Kolumne-Buch "Stark!" nimmt die Volksstimme auf OnlineReports Bezug.

Die BZ kritisierte den designierten Basler SP-Regierungsrat Beat Jans für seinen Twitter-Tweet: "Wieso muss man in unserer Region eigentlich 'Onlinereports' lesen, wenn man sich umfassend informieren, statt belehren lassen will?"

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz


Als Nachfolger von Felix Keller übernimmt am 1. Juli Simon Oberbeck das Präsidium der Baselbieter CVP/GLP-Fraktion.

Der diplomierte Ingenieur Florian Kaufmann wird per 1. September im Baselbieter Amt für Raumplanung die Leitung der Abteilung Öffentlicher Verkehr übernehmen (Nachfolge von Eva Juhasz).

Laurent Métraux wird per 1. August neuer Leiter der Baselbieter Finanzverwaltung und Nachfolger von Tobias Beljean, der nach drei Jahren eine neue Herausforderung in der Privatwirtschaft angenommen hat.

CEO Roland Heri hat sich entschieden, den FC Basel zu verlassen und sich "umzuorientieren" und sich "neuen Aufgaben zu widmen".

Josiane Tinguely Casserini wird per 1. August neue Baselbieter Kantonsapothekerin und Leiterin der Abteilung Heilmittel im Amt für Gesundheit.

Das Hafenfest Basel 2021, das vom 3. bis 5. September hätte stattfinden sollen, wurde vom Organisationskomitee aus epidemiologischen Gründen abgesagt.

Die Basler Regierung hat die kantonalen Einschränkungen für "Einrichtungen im Sportbereich" aufgehoben, so dass der Sportunterricht und die Nutzung der Garderoben auf Sekundarstufe I und II ab 3. Mai wieder möglich sind.

Marc-André Giger und Guy Lachappelle werden neue Mitglieder des Verwaltungsrats des Universitäts-Kinderspitals beider Basel (UKBB).

Das Landratspräsidentinnen-Fest zu Ehren der Grünliberalen Regula Steinemann muss aus Pandemie-Gründen vom 24. Juni auf den 26. August verschoben werden.

Rolf Borner, Geschäftsleiter Immobilien Basel-Stadt, verlässt das Finanzdepartement nach 16 Jahren per 1. August und wird Direktor "Infrastruktur und Betrieb" und Mitglied der Universitätsleitung der Universität Basel.

Ab 19. April sind die Sportanlagen im Kanton Basel-Stadt gemäss den Vorgaben des Bundes und unter Einhaltung der Schutzmassnahmen wieder zugänglich.

Salome Bessenich wird Nachfolgerin des zurücktretenden Basler SP-Grossrats Sebastian Kölliker, der Co-Generalsekretär des Basler Präsidialdepartements wird.

Der 615. Liestaler Banntag vom 10. Mai ist durch einen Beschluss der vier Rottenchefs aus pandemischen Gründen abgesagt worden.

Innerhalb von zwei Wochen sind über 3’000 Unterschriften gegen die vom Grossen Rat beschlossene Abschaffung der Parkplätze beim Friedhof Hörnli zusammengekommen.

Daniel Urech, Gemeinderat der Freien Wähler Dornach und Kantonsrat der Grünen Solothurn, tritt für das Gemeindepräsidium Dornach an.

Mit einer Geschwindigkeit von 124 km/h statt der erlaubten 60 km/h erwischte die Polizei am 29. März auf der Oristalstrasse in Liestal einen 33-jährigen italienischen PW-Lenker, der in Richtung Büren raste und es jetzt mit der Justiz zu tun bekommt.

Die neugewählten Basler Regierungsmitglieder Esther Keller (GLP) und Kaspar Sutter (SP) wurden zu neuen Verwaltungsratsmitgliedern des EuroAirport ernannt.

Das Referendum gegen eine flächendeckende Parkraum-Bewirtschaftung in Allschwil ist mit über 800 Unterschriften zustande gekommen; das Quorum beträgt 500 Unterschriften.

Waltraud Parisot wird neue Verwaltungs-Chefin an der Musik-Akademie Basel und damit Nachfolgerin von Marc de Haller, der nach 18 Dienstjahren regulär pensioniert wird.

Lina Arti hat heute als 10'000. Baslerin im Impfzentrum die Corona-Zweitimpfung und von Gesundheitsdirektor Lukas Engelberger einen grossen Blumenstrauss erhalten.

Der Kanton Basel-Stadt hat bis 2. März gesamthaft 25,2 Millionen Franken A-fonds-perdu-Beiträge aus dem Härtefall-Programm an Unternehmen ausbezahlt und 4,9 Millionen Franken Bürgschaften für KMU-Kredite bewilligt.

Dominik Scherrer wird als Nachfolger von Titus Hell neuer Präsident der Jungfreisinnigen Basel-Stadt.

Die Fluxdock AG wird den Kasernen-Hauptbau betreiben, in dem Anfang 2022 das Kultur- und Kreativzentrum seine Tore öffnet.