Claude Bühler – Premiere am Theater Basel

<< [ 1 | (...) | 51 | 52 | 53 | 54 | 55 | 56 | 57 | 58 | 59 | 60 | (...) | 160 ] >>

Theater Basel, Schauspielhaus
Uraufführung

"LSD – Mein Sorgenkind"

Eine Kette glücklicher Zufälle, organisiert von Thom Luz
 
Inszenierung: Thom Luz
Dramaturgie: Ewald Palmetshofer
Bühne: Wolfgang Menardi, Thom Luz
Musikalische Leitung: Mathias Weibel
Kostüme und Lichtdesign: Tina Bleuler

Mit Carina Braunschmidt, Mario Fuchs, Wolfgang Menardi, Daniele Pintaudi, Mathias Weibel, Leonie Merlin Young


Unverbaubare Aussicht auf die Sternensysteme

Zunächst mal darf man das Theater Basel zu dem Entscheid beglückwünschen, die für diese Stadt so prominente Pharma-Geschichte auf den Spielplan zu setzen. Kaum eine andere Erfindung aus Basel hat die Welt so massenwirksam erobert wie LSD, und wohl keine hat derart einschneidend auf das Kulturempfinden von Generationen eingewirkt, inklusive der grossen Mehrheit, die die Substanz gar nie ausprobierte.
 
Wer aber nun auf Hippie-Folklore im Schauspielhaus hofft, kann zuhause bleiben. Kein Jimi Hendrix, keine psychedelischen Pop-Bilder, keine sich schlangenartig im Rhythmus windenden Blumenkinder. Ein guter Entscheid: TV-Dokus über den Einfluss der "Wunderdroge", die mit dem Abfeiern der erfrischenden Rock-Sounds der Endsechziger auf den Lustkick setzen, gibt es schon genug, und ihr Erkenntnisgewinn geht selten über die Befriedigung nostalgischer Sehnsüchte hinaus.
 
Aber auch ein folgenschwerer Entscheid, denn im Titel zu Thom Luz' Abend steht auch "Sorgenkind", und dahinter steckt eine dramatische Geschichte, von der der neue Hausregisseur gar rein nichts erzählt – die der Basler LSD-Entdecker Albert Hofmann aber in seinem 1979 erschienen Buch gleichen Titels ausführlich beschrieb, etwa, wie er von seinem Vorgesetzten bei Sandoz gerügt wurde: "Ich wünschte mir, Sie hätten LSD nie erfunden".
 
Tatsächlich stellte Sandoz in den sechziger Jahren sämtliche Arbeiten im Zusammenhang mit LSD-25 ein – der Tribut an die Folgen des kaum mehr kontrollierbaren Massenkonsums, den Hofmann missbilligte. Die Schlagzeilen über Suizide unter LSD-Einfluss hatten sich gehäuft. Polizeiorgane aus der ganzen Welt hatten Sandoz mit Anfragen zu Analysen und Nachweismöglichkeiten belastet. Mit dem amerikanischen Psychologen Timothy Leary, der LSD auch jungen Leuten gab, stand der Hofmann jahrelang im Konflikt. Von alledem, wie gesagt, nichts in der 80-minütigen Performance.

Statt von Problemen zu erzählen, will uns Thom Luz zum Staunen bringen, etwa über die hohe, neonbeleuchtete Halle, durch die Leute in weissen Laborkitteln geschäftig ihre Gänge nach Gesetzmässigkeiten gehen, die wir nicht verstehen. In dieser sterilen Laborwelt überrascht uns Vogelgezwitscher. Es erinnert an Hofmanns Kindheitserlebnis in einem Wald, als er eine "Verzauberung", erstmals eine Art Durchbruch durch die Alltagswirklichkeit wahrnahm – wie er ihn später ähnlich unter LSD-Einfluss erlebte. Das Licht, die Farben, die Geräusche sprachen viel direkter als sonst zu ihm. An dieses Sensorium appelliert Luz.

Ins Vogelgezwitscher wird ein wimmernd quietschendes Wägelchen geschoben. Jemand dreht an einem alten Moog-Synthesizer die Knöpfe als wäre es ein Analysegerät aus der Chemie: Sägezahntöne dröhnen, Stimmfetzen brechen durch wie aus einer anderen Wirklichkeit. Die Leute bewegen sich langsam, ein Gefühl gedehnter Zeit entsteht. Mit lautem "Hoi" platzt ein Fahrradfahrer hinein; seinen ersten Trip hatte der Chemiker auf dem Velo erlebt: Durch seine Fingerkuppen hatte er die Substanz unwissentlich aufgenommen.

Der Trip setzt die Forschungsmaschinerie in Gang. Die Laborleute zerschneiden das Velo, studieren die mit Kopfkamera aufgezeichnete Velofahrt auf Bildschirmen. Über die Bilder erzählt der Fahrradfahrer Hofmanns Walderlebnis, legt so die beiden bestimmenden Ereignisse von Hofmanns LSD-Karriere übereinander. Wenn Carina Braunschmidt mit aufgerissenen Augen und hohler Stimme das (fiktive) Protokoll der Velofahrt wiedergibt, prallen das Sakrale wissenschaftlicher Befunde und das Profane unserer Strassen mit komischem Reiz aufeinander: "Erweiterung der Pupillen beim Eintritt in den St. Johannsring, angsterfüllt auf dem Bundesplatz, Aufhebung der Du- und Ich-Schranke beim Rütimeyerplatz."

Bald werden Klaviere aufgefahren, Papierbahnen eingezogen, auf denen sich das Klavierspiel Mathias Weibels (Bach, Mozart, Chopin) mit verschiedenen Farben aufzeichnet. Die Papierbahnen – man kann sie als Protokolle von in die Musik sublimierter Formeln, als Banner unseres hilflosen Wissenschaftsbewusstseins, als DNA-Reihen sehen – werden an den Zügen hochgezogen. Bald hängt der Raum voller meterlanger Bahnen, Licht fällt von oben darauf wie bei der Dämmerung. Man schaut den Vorgängen, der Entstehung der Bilder, gebannt wie dem Flug einer Fliege zu – oder folgt ihnen ohne Zuneigung. Beim Schlussapplaus jubelten die einen, bei den anderen blieben die Hände auf dem Schoss.

Gewisse Einwände sind angebracht: Die Inszenierung scheint sich im Spiel mit Bilderschöpfungen selbst zu genügen. Luz zelebriert eigene Vorstellungen aus Wohlbekanntem, ohne weitere Entdeckungen zum Thema oder zu Hofmann zu ermöglichen. Die Beziehung etwa zwischen den Kernpunkten, Hofmanns Walderlebnis und seinem Velo-Trip, bleibt diffus.

Aber Luz kann einem das Erlebnis stiller Heiterkeit vermitteln. Wenn die Musik auf Bahnen in den Himmel fährt, wenn die Laborleute plötzlich auf Fahrradspeichen Violine spielen, wenn eine Verkehrsampel sich auf einmal nach Tönen richtet, oder wenn Bottmingen (wo Hofmann damals wohnte) als Wohnort angepriesen wird "mit unverbaubarer Aussicht auf die Sternensysteme". Und das ist doch schon viel.

1. November 2015
 Ihre Meinung zu dieser Kolumne
(Mails ohne kompletten Absender werden nicht bearbeitet)
Claude Bühler, ist Journalist und Schauspieler in Basel. Er arbeitete erst als Freier Journalist bei Printmedien sowie als Medienverantwortlicher von act entertainment. Derzeit Redaktor und Produzent bei Telebasel. Als Schauspieler war er in verschiedenen Regie-Arbeiten der Basler Schauspielerin und Regisseurin Ingeborg Brun sehen, beispielsweise als Jean in "Fräulein Julie" (A. Strindberg), aber auch als Professor Siebegscheit im Märli "Froschkönig" des Theater Fauteuil oder als Lucky in "Warten auf Godot" (S. Beckett) des Theater Marat Sade. © Foto by OnlineReports.ch

Claude.Buehler@gmx.net

(Die Kolumnisten sind in ihrer Meinung frei;
sie braucht sich nicht mit jener der Redaktion zu decken.)

www.onlinereports.ch
© Das Copyright sämtlicher auf dem Portal www.onlinereports.ch enthaltenen multimedialer Inhalte (Text, Bild, Audio, Video) liegt bei der OnlineReports GmbH sowie bei den Autorinnen und Autoren. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Veröffentlichungen jeder Art nur gegen Honorar und mit schriftlichem Einverständnis der Redaktion von OnlineReports.ch.

Die Redaktion bedingt hiermit jegliche Verantwortung und Haftung für Werbe-Banner oder andere Beiträge von Dritten oder einzelnen Autoren ab, die eigenen Beiträge, wenn auch mit Zustimmung der Redaktion, auf der Plattform von OnlineReports publizieren. OnlineReports bemüht sich nach bestem Wissen und Gewissen darum, Urheber- und andere Rechte von Dritten durch ihre Publikationen nicht zu verletzen. Wer dennoch eine Verletzung derartiger Rechte auf OnlineReports feststellt, wird gebeten, die Redaktion umgehend zu informieren, damit die beanstandeten Inhalte unverzüglich entfernt werden können.

 

Alles mit scharf

Viren- und Wahlkampf
https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/gelesen.gif
"Claraplatz als neues Gastromagnet"

BZ
Schlagzeile
vom 24. Juli 2020
https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

Das Maskulin.

RückSpiegel

 

Die BZ nahm die OnlineReports-Geschichte über den Abbruch des Hauses an der Basler Rufacherstrasse 73 auf. Die Basler Zeitung verzichtete auf eine Quellennennung.

Die BZ nahm die OnlineReports-Story über eine umstrittene Eichen-Fällung auf.

In ihrer News über das Debakel um die Wahl des Gemeindepräsidenten in Schönenbuch nahm die Basler Zeitung auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung bezog sich in ihrem Artikel über die Kandidatensuche der Basler SVP auf ein Interview in OnlineReports.

In ihrem Beitrag über den Protest gegen das "General Sutter"-Denkmal in Rünenberg nahm die BZ auf OnlineReports Bezug.

Die BZ zog die OnlineReports-News über den Rücktritt von Beat Jans als IWB-Verwaltungsrat nach.

Auch das Regionaljournal zog die OnlineReports-Geschichte über Probleme in den Familiengärten nach, verzichtete aber vornehm auf eine Quellenangabe.

Die BZ nahm die OnlineReports-Recherche über die erneute Schliessung der Familiengärten an der Landesgrenze auf.

Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Berufung des Staatsanwalts im Fall der FCZ-Schlägerei im Lehenmattquartier auf.

Das Regionaljournal griff die OnlineReports-Geschichte über Kurzarbeit bei BaZ und BZ auf.

Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Stadtpräsidenten-Ambition von Kantonsspital-CEO Jürg Aebi auf.

Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Story über den anstehenden Gerichtsfall zum Rothenflüher Blechpolizisten-Sprenger auf.

In ihrem Basler Medien-Epos nahm die Medienwoche auch auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung, Prime News und die BZ berichteten unter Berufung auf OnlineReports über Adrian Plachesis Abgang bei Telebasel.

In ihren Bericht über den Abbruch des einstigen Kutscherhauses an der Rufacherstrasse in Basel bezogen sich 20 Minuten und die Basler Zeitung auf OnlineReports.

Die BZ nahm auf die OnlineReports-Recherche zum Konkurs der "Gallenacher"-Schule Bezog.

Die BZ nahm die OnlineReports-Meldung über die Beton-Elemente auf dem Basler Centralbahnplatz auf.

Die OnlineReports-News über die technische Panne bei Swisslos wurde von der BZ aufgenommen.

In ihrem Bericht über die Bereitschaft zur Regierungskandidatur von Beatriz Greuter zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die BZ online bezog sich in ihrem Bericht über den Tod des Baselbieter Lehrerverbands-Geschäftsführers Michael Weiss auf OnlineReports.

Die Volksstimme zitierte in ihrem Bericht über den Konkurs von "Die Medienmacher" aus OnlineReports.

Telebasel bezog sich im Bericht über den Widerstand gegen die Basler IBA-Rheinterrassen auf einen Bericht von OnlineReports.

Die Basler Zeitung nimmt in ihrem Bericht über den Neujahrs-Empfang der Handelskammer beider Basel auf OnlineReports Bezug.

Die BZ schrieb in derselben Ausgabe zwei OnlineReports-Meldungen ab, ohne die Quelle zu deklarieren. Wiederholungstat!

In ihrem Bericht über Verkehrsprobleme am Aeschenplatz zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die OnlineReports-Nachricht vom Tod des ersten Baselbieter Kantonsgerichtspräsidenten Peter Meier wurde von der BZ, Telebasel, der Basler Zeitung und vom SRF-Regionaljournal nachgezogen.

Telebasel, die BZ und die Badische Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die technisch bedingte Umkehr einer "Austrian Airlines"-Maschine nach Wien auf

Die Basler Zeitung und die BZ nahmen die OnlineReports-Nachricht zum Tod des Konjunkturforschers Christoph Koellreuter auf.

20 minuten online, Blick, nau.ch, das SRF-Regionaljournal und Telebasel nahmen den OnlineReports-Primeur über den Unfalltod des Basler Umweltschützers Martin Vosseler auf.

nau.ch schrieb die OnlineReports-Recherche über den FDP-Wahlversand an Basler Neu- und Jungwähler zu einem eigenen Artikel um und verwertete auch die OnlineReports-Illustration dazu.

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz

 

Wegen der Corona-Situation haben der Gewerbeverband und das Erziehungsdepartement entschieden, die 8. Basler Berufs- und Weiterbildungsmesse  vom 15. bis 17. Oktober nicht durchzuführen.

Auf der A2 bei Birsfelden wurde in der Nacht des 3. August ein in der Region wohnhafter Italiener als Raser erwischt, der bei erlaubten 80 mit 140 Stundenkilometern in Richtung Bern/Luzern unterwegs war.

Der Kanton Basel-Stadt, die IWB und Pro Innerstadt Basel gaben heute den offiziellen Startschuss für die Erneuerung der Freien Strasse und der angrenzenden Gassen.

Weil bei Bauarbeiten am Hochbergerplatz ein Stromkabel durchtrennt wurde, kam es am 30. Juli kurz vor 7.30 Uhr in Teilen von Kleinhüningen zu einem Stromunterbruch.

Die Friedhöfe Basel schreiben die Dienstleistungen für die Einsargung und die Überführung von Verstorbenen im Rahmen der unentgeltlichen Bestattung neu aus.

Die Universität Basel hat entschieden, ihren Dies academicus auf Grund der Corona-Pandemie nicht durchzuführen.

Die Baselbieter Corona-Abklärungs- und Teststation befindet sich neuerdings im Spenglerpark in Münchenstein.

Daniela Martin wird neue Geschäftsführerin der Basel Sinfonietta.

Am 8. Juli wurde im Basler Rathaus die Initiative für echten Wohnschutz und das Referendum gegen das "mieterfeindliche Nichtwohnschutzgesetz" eingereicht.

Mit über 4'000 Unterschriften ist in Basel-Stadt das Referendum gegen den umstrittenen Bau des Hafenbeckens 3 zustande gekommen, so dass es am 29. November zur Volksabstimmung kommt.

2. Juli: Einreichung der Initiative "Basel baut Zukunft", die 50 Prozent gemeinnützigen Wohn- und Gewerberaum auf Transformations-Arealen verlangt.

Niggi Rechsteiner übernimmt die Geschäftsführung der Basler "Stiftung Sucht" und folgt damit auf Francesco Castelli, der die Stiftung während neun Jahren geführt hat.

Jeanne Locher, seit 2016 Vizepräsidentin des Gemeinderates, ist mit 1'276 Stimmen neue Gemeindepräsidentin von Münchenstein, während Herausforderer Daniel Altermatt (GLP) auf 906 Stimmen kam.

Eveline Sprecher (SP) wurde in Aesch mit 1'087 Stimmen zur Gemeindepräsidentin gewählt, wobei FDP-Gemeinderat Stephan Hohl 726 Stimmen und Andreas Spindler (SVP) 305 stimmen erzielte.

In Allschwil setzte sich FDP-Gemeindepräsidentin Nicole Nüssli mit 2'989 Stimmen klar gegen Gemeinderat Christoph Morat (SP) durch, der 1'696 Stimmen erzielte.

Mike Keller (FDP) bleibt mit 2'162 Stimmen Binninger Gemeindepräsident; seine grüne Herausforderin, Landrätin Rahel Bänziger Keel, kam auf 1'140 Stimmen.

"Teufelhof"-Chef Raphael Wyniger wird neuer Präsident des Basler Hotelier-Vereins und Nachfolger von Felix W. Hauser, der dieses Amt seit 2014 ausübte.

Der Baselbieter FDP-Landrat Heinz Lerf wurde heute Donnerstag, 25. Juni, mit 76 von 81 gültigen Stimmen zum Landratspräsidenten für das Amtsjahr 2020/2021 gewählt.

Die BLT und die AAGL nehmen ab Montag, 29. Juni, den Ticketverkauf durch das Fahrpersonal auf ihrem Liniennetz wieder auf.

Mit Carmen Kolp übernimmt zum 1. Juli erstmals eine Frau die Geschäftsführung der IG Kleinbasel (IGK), als Nachfolger von Benny Zeuggin.

An seiner Sitzung vom 22. Juni wählte der Vorstand der CVP Basel-Stadt Marco Natoli zum neuen Vizepräsidenten.

Nachdem die Baselbieter Polizei ihren Postenbetrieb aufgrund der Corona-Pandemie vorübergehend an einigen zentralen Standorten konzentriert hat, wird sie per 29. Juni alle Polizeiposten wieder öffnen.

OnlineReports-Kolumnistin Andrea Strahm wurde per brieflicher Wahl einstimmig als neue Präsidentin der CVP-Sektion Grossbasel-West gewählt.

Ein Baselbieter Automobilist fuhr mit seinem Mercedes auf einer 80 km/h-Strecke bei Schöftland AG mit 131 km/h in eine Tempokontrolle der Aargauer Kantonspolizei.

Die Gemeinde Gelterkinden ist mit 3'824 Franken pro Kopf (6'300 Einwohnende) verschuldet.