Aurel Schmidt: "Seitenwechsel"

<< [ 1 | (...) | 31 | 32 | 33 | 34 | 35 | 36 | 37 | 38 | 39 | 40 | (...) | 206 ] >>

Was säkulare mit religiöser Barbarei vereint

In den Jahren nach 1750 wollte die Philosophie der Aufklärung erreichen, dass die Menschen ihre selbstverschuldete Unmündigkeit beenden und sich ihres eigenen Verstands "ohne Leitung eines anderen" bedienen, wie es der deutsche Philosoph Immanuel Kant ausdrückte. In Frankreich ging der Marquis de Condorcet von der Idee der Perfektibilität (Vervollkommnungsfähigkeit) aus: Der Mensch ist mit seiner Vernunft in der Lage, sich zum Besseren zu entwickeln. Condorcet hatte im Sinn, eine historische Darstellung des Fortschritts des menschlichen Geistes zu schreiben, brachte es aber nur zu einem "Entwurf", der als solcher das beabsichtigte inspirierende Werk bereits enthält.

 

Aufklärung und Vernunft stehen heute nicht hoch im Kurs. Die Begriffe lösen bei vielen Menschen Wutanfälle aus, auch deshalb, weil sie zu eurozentrisch konzipiert sind. Aber in einer polyzentrisch zersplitterten Welt darf und soll die Aufklärung als eine von vielen Ideen im geistigen Wettstreit ihren Platz behaupten.

 

Wir leiden nicht an einem Überfluss an Aufklärung, sondern an einem bedenklichen Mangel. Aber in der veränderten Welt von heute gelten neue Werte: Optimierung, Durchsetzungsvermögen, Erfolg, klare, das heisst autoritäre Entscheidungen.


Assoziiert sich der Machtwille mit der Religion, ist das Format des Fanatismus schnell erreicht. Dass im Namen des Islam Massaker verübt und toleriert werden; dass die sogenannten Ungläubigen und Andersdenkenden getötet werden sollen (zum Beispiel Koran Sure 5/Vers 37 oder Sure 4/Vers 91); dass Väter im Namen der Familienehre bei der Steinigung ihrer eigenen Töchter mit Hand anlegen, wie die Medien in jüngster Zeit in zwei Fällen berichtet haben – das ist Religions- und Gottesterror. Muslime, die in den Dschihad ziehen und ihr Leben als Märtyrer für Allah hingeben wollen, sind Wahnbefallene, die dafür bereitwillig die Welt in ein Blutbad stürzen.

 

"Ein friedliches, sozial gesichertes Leben
hat seinen Reiz verloren."

 

Was treibt diese Menschen dazu an? Die Dschihadisten wehren sich gegen die verachteten westlichen Werte, aber auch gegen den Konfessionalismus und die Korruption in den islamischen Feudaldiktaturen vor dem Hintergrund des Konflikts zwischen Saudi-Arabien und dem Iran, wie der libanesische Autor Elias Khoury gezeigt hat (auf dem Blog en.qantara.de). 


Die negativ geprägte soziale Herkunft (keine Arbeit, verfehlte Sexualmoral) ist ein weiterer Grund. Jungen Männern in Umbruchsituationen bietet die Radikalisierung eine Möglichkeit, ihre Triebhemmungen fallen zu lassen und ihre Männlichkeits- und Machtphantasien ungestraft auszuleben, wie Alice Schwarzer in der FAZ dargelegt hat.

Wo Muslime in den Heiligen Krieg ziehen, setzen die Unzufriedenen hierzulande auf rechte Ideologien. Der Sublimierungsdruck, den die Zivilisation auf die Menschen ausübt, verlangt nach Entlastung. Die lebenslang sozial gesicherte, friedliche Existenz hat ihren Reiz verloren. Genau genommen sind Radikalrechte und radikalreligiöse Idealisten auf der Suche nach dem Reinen, Absoluten, die in ihrer Verblendung aber verkennen, dass die Realität nie vollkommen ist. Der Idealismus ist ein gefährlicher Ratgeber.

 

Der Defizitkatalog des Westens ist umfassend, und die viel gepriesenen westlichen Werte, auf die sich die politischen Anführer berufen, sind nicht viel wert. Schall und Rauch. Die Infektion des täglichen Lebens durch die Finanzindustrie hat das Ausmass eines Naturgesetzes angenommen, so wie sich die Geschäftswelt zu einem Fall von natürlicher Selektion ("survival of the fittest") entwickelt hat, also zu einem Sozialdarwinismus übelster Sorte. Und das private Kapitalvermögen, das schneller als die reale Wirtschaft wächst, hat Verhältnisse eingerichtet, die nur schwer reparierbar sind. Eine sinnvolle gesellschaftliche Perspektive oder geordnete, vertretbare Verhältnisse lassen sich damit nicht vermitteln.

 

Die säkulare Barbarei steht der religiösen in nichts nach. In Mexiko sterben in den Drogenkriegen jährlich bis 10'000 Menschen. Sie werden manchmal geköpft, verstümmelt, an Brückengeländern aufgehängt, um Angst und Schrecken zu verbreiten, nicht anders, als es der sogenannte Islamische Staat macht. Von der Mehrheit der Christen unterscheiden sich Muslime, die ihrer Religion nachgehen und im übrigen in Ruhe gelassen werden wollen, nicht gross. Aber seitdem der Dschihad-Tourismus wie eine Seuche expandiert, ist es nicht mehr erlaubt, sich Illusionen über Zustimmung zum Radikal-Islam und dessen Verbreitung zu machen.

 

Dass alle Religionen generell einen kriegerischen Kern aufweisen, darf nicht übersehen werden. Wer vom rechten Glauben überzeugt ist, meint, sich nicht irren zu können. Das ist der grösste aller Irrtümer. Weil alle Religionen menschliche Erfindungen sind, wie Condorcet schon früh bemerkte, ist jede Berufung auf sie für die Gestaltung des politischen Lebens problematisch. Wenn Religionen Privatsache bleiben, haben sie ihre Berechtigung.

 

Sein ganzes Vertrauen setzte Condorcet in die Vernunft des Menschen und in die Verteidigung des Rechts auf ein eigenes kritisches Urteil. Wer unabhängig denkt, kommt nicht auf die Idee, anderen Menschen Schaden zuzufügen. Das ist Aufklärung. Condorcet ist nicht überholt. Aber was die radikalisierte Welt von heute davon hält, ist eine andere Frage.

3. November 2014
 Ihre Meinung zu dieser Kolumne
(Mails ohne kompletten Absender werden nicht bearbeitet)
Aurel Schmidt, Jahrgang 1935, war bis Mai 2002 Redaktor der "Basler Zeitung" (vorher "National-Zeitung"). Er war mitverantwortlich für das jeden Samstag erscheinende "Basler Magazin" und verfasste zahlreiche philosophische Essays, Reise-Reportagen, Kommentare und Kolumnen. Schmidt, der heute als Schriftsteller und freier Publizist in Basel lebt, machte sich auch als Autor mehrerer Bücher einen Namen: "Der Fremde bin ich selber" (1982), "Wildnis mit Notausgang. Eine Expedition" (1994), "Von Raum zu Raum. Versuch über das Reisen" (1998). Ausserdem liegen vor: "Lederstrumpf in der Schweiz. James Fenimore Cooper und die Idee der Demokratie in Europa und Amerika" (2002), "Gehen. Der glücklichste Mensch auf Erden" (2006), "Auch richtig ist falsch. Ein Wörterbuch des Zeitgeists" (2009). Zuletzt erschienen: "Die Alpen. Eine Schweizer Mentalitätsgeschichte" (2011). © Foto by OnlineReports.ch

aurel.schmidt@bluewin.ch

(Die Kolumnisten sind in ihrer Meinung frei;
sie braucht sich nicht mit jener der Redaktion zu decken.)

www.onlinereports.ch
© Das Copyright sämtlicher auf dem Portal www.onlinereports.ch enthaltenen multimedialer Inhalte (Text, Bild, Audio, Video) liegt bei der OnlineReports GmbH sowie bei den Autorinnen und Autoren. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Veröffentlichungen jeder Art nur gegen Honorar und mit schriftlichem Einverständnis der Redaktion von OnlineReports.ch.

Die Redaktion bedingt hiermit jegliche Verantwortung und Haftung für Werbe-Banner oder andere Beiträge von Dritten oder einzelnen Autoren ab, die eigenen Beiträge, wenn auch mit Zustimmung der Redaktion, auf der Plattform von OnlineReports publizieren. OnlineReports bemüht sich nach bestem Wissen und Gewissen darum, Urheber- und andere Rechte von Dritten durch ihre Publikationen nicht zu verletzen. Wer dennoch eine Verletzung derartiger Rechte auf OnlineReports feststellt, wird gebeten, die Redaktion umgehend zu informieren, damit die beanstandeten Inhalte unverzüglich entfernt werden können.

 

https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/gelesen.gif
Herzenk-
lubs

BZ
vom 25. August 2020
über ex U21-Trainer Alex Frei
und den FC Basel
https://www.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

Wenn Herzen brechen, misslingen wenigstens Trennungen.

Frisch pubertiert

Bitte so lange wie möglich

Alles mit scharf

Viren- und Wahlkampf

RückSpiegel

 

In ihrem Kommentar über staatliche Medienförderung geht Prime News auf das über zwanzigjährige Bestehen von OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung und die BZ zitierten in ihren Berichten über das Velobahn-Amigo-Geschäft von Klaus Kirchmayr und Isaac Reber ausführlich aus OnlineReports.

In ihrem Bericht über die Umgestaltung der Basler Meriangärten nimmt die BZ auf eine zuvor erschienene OnlineReports-Recherche Bezug.

Die Badische Zeitung zitierte in ihrer Vorwahl-Analyse der Basler Regierungs-Wahlen aus einem OnlineReports-Kommentar.

In der BZ-Kolumne nahm Daniel Wiener Bezug auf den OnlineReports-Kommentar über den Macht-Poker um die Basler Regierungspräsidentin Elisabeth Ackermann.

In ihrem Leitartikel über den Zustand des Kantons Basel-Stadt zitierte die BZ aus dem OnlineReports-Interview mit Michael Hug.

Die BZ nahm die OnlineReports-Geschichte über den Abbruch des Hauses an der Basler Rufacherstrasse 73 auf. Die Basler Zeitung verzichtete auf eine Quellennennung.

Die BZ nahm die OnlineReports-Story über eine umstrittene Eichen-Fällung auf.

In ihrer News über das Debakel um die Wahl des Gemeindepräsidenten in Schönenbuch nahm die Basler Zeitung auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung bezog sich in ihrem Artikel über die Kandidatensuche der Basler SVP auf ein Interview in OnlineReports.

In ihrem Beitrag über den Protest gegen das "General Sutter"-Denkmal in Rünenberg nahm die BZ auf OnlineReports Bezug.

Die BZ zog die OnlineReports-News über den Rücktritt von Beat Jans als IWB-Verwaltungsrat nach.

Auch das Regionaljournal zog die OnlineReports-Geschichte über Probleme in den Familiengärten nach, verzichtete aber vornehm auf eine Quellenangabe.

Die BZ nahm die OnlineReports-Recherche über die erneute Schliessung der Familiengärten an der Landesgrenze auf.

Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Berufung des Staatsanwalts im Fall der FCZ-Schlägerei im Lehenmattquartier auf.

Das Regionaljournal griff die OnlineReports-Geschichte über Kurzarbeit bei BaZ und BZ auf.

Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Stadtpräsidenten-Ambition von Kantonsspital-CEO Jürg Aebi auf.

Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Story über den anstehenden Gerichtsfall zum Rothenflüher Blechpolizisten-Sprenger auf.

In ihrem Basler Medien-Epos nahm die Medienwoche auch auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung, Prime News und die BZ berichteten unter Berufung auf OnlineReports über Adrian Plachesis Abgang bei Telebasel.

In ihren Bericht über den Abbruch des einstigen Kutscherhauses an der Rufacherstrasse in Basel bezogen sich 20 Minuten und die Basler Zeitung auf OnlineReports.

Die BZ nahm auf die OnlineReports-Recherche zum Konkurs der "Gallenacher"-Schule Bezog.

Die BZ nahm die OnlineReports-Meldung über die Beton-Elemente auf dem Basler Centralbahnplatz auf.

Die OnlineReports-News über die technische Panne bei Swisslos wurde von der BZ aufgenommen.

In ihrem Bericht über die Bereitschaft zur Regierungskandidatur von Beatriz Greuter zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die BZ online bezog sich in ihrem Bericht über den Tod des Baselbieter Lehrerverbands-Geschäftsführers Michael Weiss auf OnlineReports.

Die Volksstimme zitierte in ihrem Bericht über den Konkurs von "Die Medienmacher" aus OnlineReports.

Telebasel bezog sich im Bericht über den Widerstand gegen die Basler IBA-Rheinterrassen auf einen Bericht von OnlineReports.

Die Basler Zeitung nimmt in ihrem Bericht über den Neujahrs-Empfang der Handelskammer beider Basel auf OnlineReports Bezug.

Die BZ schrieb in derselben Ausgabe zwei OnlineReports-Meldungen ab, ohne die Quelle zu deklarieren. Wiederholungstat!

In ihrem Bericht über Verkehrsprobleme am Aeschenplatz zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die OnlineReports-Nachricht vom Tod des ersten Baselbieter Kantonsgerichtspräsidenten Peter Meier wurde von der BZ, Telebasel, der Basler Zeitung und vom SRF-Regionaljournal nachgezogen.

Telebasel, die BZ und die Badische Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die technisch bedingte Umkehr einer "Austrian Airlines"-Maschine nach Wien auf

Die Basler Zeitung und die BZ nahmen die OnlineReports-Nachricht zum Tod des Konjunkturforschers Christoph Koellreuter auf.

20 minuten online, Blick, nau.ch, das SRF-Regionaljournal und Telebasel nahmen den OnlineReports-Primeur über den Unfalltod des Basler Umweltschützers Martin Vosseler auf.

nau.ch schrieb die OnlineReports-Recherche über den FDP-Wahlversand an Basler Neu- und Jungwähler zu einem eigenen Artikel um und verwertete auch die OnlineReports-Illustration dazu.

Weitere RückSpiegel

 

In einem Satz

 

Dem Enkeltrickgewerbe fielen in Basel kürzlich Beträge von 15'000 und 4'000 Franken in die Hände, während ein happiger Beutezug von 80'000 Franken misslang.

Der FC Basel und sein Captain Valentin Stocker verlängern den Vertrag vorzeitig um zwei weitere Jahre bis im Sommer 2023 – mit einer Option auf ein weiteres Jahr.

Im vergangenen Sommer lagen die Ozon-Konzentrationen in der Region Basel zwar tiefer als im Vorjahr, aber immer noch deutlich über den Grenzwerten der Luftreinhalte-Verordnung.

Mit zusätzlichen Städtepartnerschaften mit Abidjan (Elfenbeinküste) und einer Stadt in einem Erstfluchtland im Nahen Osten will die Basler Regierung "ein Zeichen der Solidarität setzen".

Teilerwerbstätigen Beziehenden von Ergänzungsleistungen und Beziehenden von Ergänzungsleistungen, die zu einer medizinischen Behandlung fahren, werden im Baselbiet die Kosten für Schutzmasken mit pauschal 30 Franken vergütet.

Ralph Lewin und Andreas Sturm stellen sich nach über zehnjähriger Amtszeit nicht mehr für eine Wiederwahl für die nächste Amtsperiode im Bankrat der Basler Kantonalbank zur Verfügung.

Die auslaufenden Verträge von Cheftrainer Marcel Koller und den Assistenztrainern Thomas Janeschitz und Carlos Bernegger mit dem FC Basel werden "im gemeinsamen Einvernehmen" nicht verlängert.

Die auf Gebäudetechnik und Energiekonzepte spezialisierte Rapp Gebäudetechnik AG plant die Konzentration ihrer Geschäftstätigkeit am Standort Münchenstein und erwägt die Schliessung ihrer beiden Filialen in Lausanne und Genf.

Der Baselbieter Landrat wird vorläufig – mindestens bis zu den Herbstferien – weiterhin im Basler Kongresszentrum tagen, wie die Geschäftsleitung beschlossen hat.

Der Kanton Basel-Stadt unterstützt über den Pendlerfonds das Veloverleihsystem Basel mit 2,15 Millionen Franken.

Wegen der Corona-Situation haben der Gewerbeverband und das Erziehungsdepartement entschieden, die 8. Basler Berufs- und Weiterbildungsmesse  vom 15. bis 17. Oktober nicht durchzuführen.

Auf der A2 bei Birsfelden wurde in der Nacht des 3. August ein in der Region wohnhafter Italiener als Raser erwischt, der bei erlaubten 80 mit 140 Stundenkilometern in Richtung Bern/Luzern unterwegs war.

Der Kanton Basel-Stadt, die IWB und Pro Innerstadt Basel gaben heute den offiziellen Startschuss für die Erneuerung der Freien Strasse und der angrenzenden Gassen.

Weil bei Bauarbeiten am Hochbergerplatz ein Stromkabel durchtrennt wurde, kam es am 30. Juli kurz vor 7.30 Uhr in Teilen von Kleinhüningen zu einem Stromunterbruch.

Die Friedhöfe Basel schreiben die Dienstleistungen für die Einsargung und die Überführung von Verstorbenen im Rahmen der unentgeltlichen Bestattung neu aus.

Die Universität Basel hat entschieden, ihren Dies academicus auf Grund der Corona-Pandemie nicht durchzuführen.

Die Baselbieter Corona-Abklärungs- und Teststation befindet sich neuerdings im Spenglerpark in Münchenstein.

Daniela Martin wird neue Geschäftsführerin der Basel Sinfonietta.

Am 8. Juli wurde im Basler Rathaus die Initiative für echten Wohnschutz und das Referendum gegen das "mieterfeindliche Nichtwohnschutzgesetz" eingereicht.

Mit über 4'000 Unterschriften ist in Basel-Stadt das Referendum gegen den umstrittenen Bau des Hafenbeckens 3 zustande gekommen, so dass es am 29. November zur Volksabstimmung kommt.

2. Juli: Einreichung der Initiative "Basel baut Zukunft", die 50 Prozent gemeinnützigen Wohn- und Gewerberaum auf Transformations-Arealen verlangt.

Niggi Rechsteiner übernimmt die Geschäftsführung der Basler "Stiftung Sucht" und folgt damit auf Francesco Castelli, der die Stiftung während neun Jahren geführt hat.

Jeanne Locher, seit 2016 Vizepräsidentin des Gemeinderates, ist mit 1'276 Stimmen neue Gemeindepräsidentin von Münchenstein, während Herausforderer Daniel Altermatt (GLP) auf 906 Stimmen kam.

Eveline Sprecher (SP) wurde in Aesch mit 1'087 Stimmen zur Gemeindepräsidentin gewählt, wobei FDP-Gemeinderat Stephan Hohl 726 Stimmen und Andreas Spindler (SVP) 305 stimmen erzielte.

In Allschwil setzte sich FDP-Gemeindepräsidentin Nicole Nüssli mit 2'989 Stimmen klar gegen Gemeinderat Christoph Morat (SP) durch, der 1'696 Stimmen erzielte.

Mike Keller (FDP) bleibt mit 2'162 Stimmen Binninger Gemeindepräsident; seine grüne Herausforderin, Landrätin Rahel Bänziger Keel, kam auf 1'140 Stimmen.