Andrea Strahm: "Alles mit scharf"

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Patricia, die Wahl
ist da!

Wahlen stehen an, auch in Basel-Stadt, und es herrscht Ratlosigkeit. Was macht eigentlich ein Ständerat, und was eine Nationalrätin? Regierungsräte und Bundesräte kriegt jeder noch so mit, und vielleicht knapp auch, was die Mitglieder des Grossen Rates tun. Aber das eidgenössische Parlament? Dabei ist das richtige Wissen gerade jetzt und gerade bei der Wahl der neuen Ständerätin zentral, denn die jahrelange "Bisherige" Anita Fetz ist weg, und damit auch die Möglichkeit, bequem "bisher" anzukreuzen.

Zur Wahl stehen fünf Kandidierende. Drei davon dürften keine Chancen haben. Eric Weber hat den Grossen Rat jahrelang mit Eskapaden lahmgelegt und ist untragbar. Gianna Hablützel ist zwar Fechtkönigin, aber das braucht es im Ständerat höchstens rhetorisch, und damit gewann sie bislang keine Pokale. Marc Meyer, Ökonom im Dauerclinch mit der Nationalbank, hat das falsche Geschlecht, denn neue Frauen braucht das Land. Frauen sind die neuen Männer, wie wir wissen.

E
s bleiben zwei Top-Frauen, die sich ein Kopf an Kopf Rennen liefern, und das sind Patricia von Falkenstein und Eva Herzog. Eva Herzog, Regierungsrätin der Sozialdemokraten, Historikerin, bekannt für ihre gute Arbeit bei der Steuervorlage und ihre fragwürdige Rolle bei der BKB. Und Patricia von Falkenstein, Parteipräsidentin der LDP, langjährige Grossrätin, Juristin, die seit vielen Jahren die Fäden im Hintergrund zieht und mehrheitsfähige Vorlagen schmiedet. Welche ist nun die richtige Ständerätin für Basel? Dazu muss man wissen, was eigentlich deren Aufgabe ist.


"Eva Herzog erscheint
fast schon bürgerlich. Ein Trugschluss."



Ständeräte vertreten die Kantone, Nationalräte die Bevölkerung – vereinfacht gesagt. Für Mehrheiten im Parlament braucht es beide, nur so sind kleine Kantone oder Randkantone geschützt. Basel-Stadt gleich beides, Randkanton und klein. Haben wir keine gute Ständerätin, werden wir vom Rest der Schweiz überstimmt. Wie so oft. Kurzum: Wir brauchen jemanden, der Lösungen für die Probleme unseres Kantons in Bern durchsetzt.

Wir stehen in Bern zu oft im Regen. Basel erhält regelmässig weniger Bundesgelder als der Rest der Schweiz, und kommt dafür beim Finanzausgleich an die Kasse. Wir bräuchten dringend Unterstützung vom Bund etwa beim Ausbau der SBB, bei der Verkehrsentlastung, Geld für die Kultur, die Bildung.

Ungerechtigkeiten sind an der Tagesordnung, so haben wir Basler beispielsweise den Anstieg der Gesundheitskosten reduziert, und erhielten vom Bund dennoch eine höhere Prämienerhöhung aufs Auge gedrückt. Und obwohl wir eine Grenzstadt und dringend auf Grenzgänger angewiesen sind, erhalten wir zu kleine Kontingente. Die Bauern im Mittelland, die SVP-Wähler, brauchen schliesslich Erntearbeiter aus Polen.

Das ist so, weil die meisten unserer National- und Ständeräte in Bern Parteipolitik nach dem Rechts-/Linksschema, betreiben. Sie setzen sich für oder gegen Einwanderer, Kurden, Sozialabgaben, die 35-Stunden-Woche, verschleierte Frauen und Vaterschaftsurlaub ein, beispielsweise. Alles auch wichtige Themen, vielleicht, aber was wir für den Ständerat jetzt dringend und endlich benötigen, ist jemanden, der die kantonalen Interessen Basels und seiner Regio vertritt. Der Lösungen für Basels Probleme fordert. Nichts anderes.

Eva Herzog gehört derzeit als Mitglied der Exekutive einer Kollegialbehörde an und hat sich an deren Entscheidungen zu halten. Regierungsräte betreiben keine Parteipolitik. Eva Herzog erscheint deshalb moderat, fast schon bürgerlich. Ein Trugschluss. Eva Herzog wird in Bern vor allem Vertreterin der Sozialdemokraten und eine Linke sein, die Parteipolitik macht. Das wird von ihr erwartet.

Patricia von Falkenstein hingegen ist in einer Partei, die es nur noch in Basel gibt. Sie muss keine Parteipolitik betreiben. Die LDP ist moderat bürgerlich, sie ist Basel. Patricia von Falkenstein kennt die hiesigen Probleme, sie kann sie unbelastet vertreten. Die nötigen Qualifikationen und die nötige Durchsetzungskraft hat sie. Sie ist die richtige Wahl, unsere Ständerätin.

23. September 2019
 Ihre Meinung zu dieser Kolumne
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Andrea Strahm, geboren 1955, arbeitet als Juristin auf dem Gebiet des geistigen Eigentums und war bis Mai 2017 Präsidentin der CVP Basel-Stadt. Sie geniesst es, ergänzend zu den von ihr täglich verfassten sachbezogenen und ernsthaften Eingaben und Verträgen in dieser Kolumne persönlich und emotional sein zu dürfen. Andrea Strahm gehörte während neun Jahren dem Vorstand des Neutralen Quartiervereins Neubad an, davon zwei Jahre als Co-Präsidentin. Die Mutter zweier Töchter lebt in Basel.

© Foto by OnlineReports.ch

andreastrahm@bluewin.ch

(Die Kolumnisten sind in ihrer Meinung frei;
sie braucht sich nicht mit jener der Redaktion zu decken.)
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"Echter Gewinn für Basel-Stadt"

Roland Stark ist zuzustimmen wenn er schreibt, Wahlkämpfe seien kein Hochamt der Wahrheitsfindung. Es ist denn auch fast schon amüsant zu beobachten, wie Pascal Pfister und seine Parteikollegen hier den Leistungsausweis ihrer Ständeratskandidatin aufzupolieren versuchen.
 
So sollen die durch die Steuervorlage 17 für die Bevölkerung gesenkten Steuern plötzlich eine linke Errungenschaft sein, obwohl diese in den Verhandlungen von den Bürgerlichen hart erkämpft werden mussten? Nicht wirklich.
 
Eva Herzog soll Schulden abgebaut haben? Entgegen Pfisters Behauptung wurden die Schulden nicht abgebaut. Im Gegenteil hat die Verschuldung pro Kopf in ihrer Amtszeit zugenommen, von CHF 28'656 (2005) auf CHF 36'515 (2018). Gesunken ist lediglich die Nettoschuldenquote. Und dies nur aufgrund der florierenden Wirtschaft und dem massiven Zukauf von Grundstücken durch den Kanton.
 
Für die Behauptung, Patricia von Falkenstein verfolge einen Schmusekurs mit der SVP bleibt nur noch ein müdes Lächeln übrig. Es ist allgemein bekannt, dass die SVP eine eigene Ständeratskandidatin aufgestellt hat.
 
Bei den Ständeratswahlen wählen wir kein Exekutiv-, sondern ein Legislativmitglied. Patricia von Falkenstein weist eine 14-jährige Parlamentserfahrung auf, geht offen auf die Leute zu und ist dadurch bestens in der Lage, sich und die Anliegen des Kantons einzubringen. In einem Ständerat mit einer klar bürgerlichen Mehrheit wäre Sie ein echter Gewinn für Basel-Stadt.


Luca Urgese, Präsident FDP Basel-Stadt, Basel



"Herabwürdigen und in den Himmel heben"

Diese Kolumne überzeugt mich ganz und gar nicht. Die Form, eine Kandidatin herabzuwürdigen, um eine andere in den Himmel zu heben, ist billig, sehr billig sogar. Der Eindruck entsteht, dass über die bejubelte Person offenbar nur wenig gesagt werden kann. Sonst hätten Sie, Frau Strahm, doch locker eine Kolumne mit all den Vorzügen und reichen Taten von Frau von Falkenstein gefüllt.

Damit will ich nicht Stellung für oder gegen die eine Person einnehmen, sondern lediglich die simple Methode kritisieren, die hier angewendet wird. Das Gute, was die Kolumne bewirkt, sind die informativen Reaktionen. Schreiben Sie doch wieder so spassige Geschichten, die mit Ihnen zu tun haben.


Viktor Krummenacher, Bottmingen



"Das waren die Verursacher dieser Erbschaft"

Der liberale Grossrat Raoul Furlano erinnert zurecht daran, dass Ueli Vischer bei seinem Amtsantritt 1992 mit einem drohenden Defizit von einer halben Milliarde konfrontiert war. Es fehlt leider, aber verständlicherweise, jeder Hinweis auf die Verursacher dieser Erbschaft.

Ueli Vischer übernahm den Schlamassel im "Storchen" von einer bürgerlichen Mehrheit in Parlament und Regierung. Im Finanzdepartement "führte" der freisinnige Kurt Jenny die Geschäfte, ein Meister der Worte (deutsch, lateinisch, griechisch), als Departementsvorsteher jedoch ein Totalausfall. Freiwillig hatte er das Amt nicht übernommen. Als Nachfolger von "Cheese" Burckhardt (LDP) war Peter Facklam gewählt worden, dem aber seine Kollegen in der Regierung die Leitung des Finanzdepartements nicht anvertrauen wollten. Kurt Jenny (FDP) wurde also gegen seinen Willen ins Finanzdepartement (straf)versetzt und musste sein geliebtes und glänzend geführtes Justizdepartement verlassen.

Die SP hat dann die Aufräumarbeiten von Ueli Vischer keineswegs torpediert. Vielmehr haben der damalige Fraktionspräsident Roland Stark und das für Wirtschaft und Finanzen zuständige Fraktionsmitglied Christoph Brutschin in sogenannten "von Wattenwyl-Gesprächen" versucht, mit den anderen Regierungsparteien zusammen einen gemeinsamen Ausweg aus der Krise zu finden. In vielen, nicht allen Punkten konnte eine Einigung erzielt werden. Staatsbürgerliche Verantwortung nennt man das.

Wahlkämpfe sind bekanntlich kein Hochamt der Wahrheitsfindung, jeder Unsinn darf aber trotzdem nicht unwidersprochen bleiben. Die Geschichte jedenfalls liefert keine plausible Begründung für das Ansinnen, ausgerechnet eine freisinnige Mitarbeiterin des freisinnig geführten Polizeidepartements ins wichtige Finanzdepartement zu wählen. Man muss ja nicht jeden Fehler zweimal machen.


Roland Stark, Basel



"Ueli Vischer sorgte für Stabilität"

Pascal Pfister lobt Eva Herzog über den grünen Klee. Das muss er ja als strammer Parteichef. Ein paar Bemerkungen dazu: Wie wurden die roten Zahlen des Kantons aus den Vorjahren plötzlich schwarz, kurz nach Amtsantritt von Eva Herzog? Kann es sein, dass ihr Vorgänger, der bei seinem Amtsantritt 1992 ein drohendes Defizit von mehr als einer halben Milliarde angetroffen hat, zusammen mit dem Regierungskollegium in seiner gesamten Amtszeit einen harten Sparkurs mit drastischen Ausgabensenkungen durchführen musste? Kann es sein, dass sich die SP damals gegen viele dieser dringend nötigen Sparmassnahmen heftig gewehrt hat?

Rhetorische Fragen natürlich, Tatsache ist, dass Ueli Vischer die Schlagseite des Staatshaushalts behoben hat und auch mit dem Instrument der "Schuldenbremse" für künftige Stabilität gesorgt hat. Also bitte, Herr Pfister, bleiben Sie bei den Fakten.
 
Bei NFA und Steuervorlage 17 hat die Regierung richtig gehandelt und früh die Mitglieder des Nationalrats einbezogen. Eine Selbstverständlichkeit eigentlich – nach Herrn Pfister ist es eine besondere Leistung, wenn eine SP-Finanzdirektorin so handelt. Man müsste sagen: Es wäre noch schöner, hätte sie anders gehandelt.

Bevor noch weitere Lobhudeleien für die SP-Kandidatin und Versuche der Verunglimpfung von LDP-Politikern erfolgen: Frau Herzog ist wesentlich verantwortlich für den Schmusekurs der Basler Regierung gegenüber Basel-Landschaft bei der Uni und bei der Kultur, wo unsere Steuerzahler für die Baselbieter bezahlen und die Uni geschwächt wurde.

Anerkennung in Bern: SP-Präsident Levrat hat Frau Herzog heftig kritisiert. Bei den Bundesratswahlen holte sie aus der gesamten SP-Fraktion fünf Stimmen – oder waren es mehr?  Wo soll also diese hochgepriesene Vernetzung sein?


Raoul Furlano, Basel



"Eva Herzog geniesst grosse Akzeptanz"

Basel-Stadt hat nur eine Standesvertreterin in Bundesbern. Umso wichtiger ist es, dass unser Kanton mit einer starken Person vertreten ist, die die Interessen und Werte unseres Kantons vertritt.

Eva Herzog hat einen riesigen Leistungsausweis: In den letzten 15 Jahren hat sie Basel-Stadt mit schwarzen Zahlen geführt und die vom LDP-Vorgänger geerbten Schulden abgebaut. Bei der Steuervorlage 17 hat sie einerseits beim Bund eine basel-taugliche Lösung erstritten und diese so in Basel-Stadt umgesetzt, dass neben den Firmen auch die Bevölkerung mit tieferen Steuern und höheren Familienzulagen profitiert. Beim Finanzausgleich hat sie als Präsidentin der Geberkantone erreicht, dass Basel in Zukunft jährlich 44 Mio. Franken weniger in den Finanzausgleich einzahlen muss.

Durch ihre Arbeit geniesst Eva Herzog grosse Akzeptanz in der Bevölkerung und wurde bei den letzten Wahlen von 71 Prozent aller WählerInnen in ihrem Amt bestätigt. Sie vertritt damit eine überwältigende Mehrheit der BaslerInnen.

Wenn die Anliegen von Basel-Stadt in Bundesbern zu kurz kommen, dann liegt dies in erster Linie an den bürgerlichen Mehrheiten im National- und Ständerat. Zudem stimmt der Kanton Basel-Stadt bei nationalen Abstimmungen weltoffener, sozialer und ökologischer ab als das Bundesparlament. Grotesk mutet es daher an, wenn Patricia von Falkenstein nun die Meinung vertritt, man soll mit ihrer Wahl nun das nationale Parlament noch bürgerlicher machen.

Auch ist Frau von Falkenstein in den letzten Jahren vor allem durch ihren Schmusekurs mit der wirtschaftsfeindlichen Basler SVP aufgefallen, zum Beispiel bei den Regierungswahlen. Wir brauchen als Basel-Stadt das Gegenteil: starke Kräfte, die diese Bundesmehrheiten von links her in die Mitte ziehen.

Während sich Eva Herzog mit ihrer Arbeit in Bundesbern bereits einen Namen gemacht hat und über ein wichtiges Netzwerk verfügt, wäre Patricia von Falkenstein als einzige LDP-Vertreterin im Ständerat ziemlich isoliert. Wie die LDP innerhalb der grossen FDP-Fraktion untergeht, hat uns LDP-Nationalrat Christoph Eymann in der letzten Legislatur vorgemacht: Er war gegen die kantonale Steuerungsmöglichkeit bei der Zulassung von ärztlichen Spezialpraxen, welche für Basel-Stadt von grosser Wichtigkeit wäre. Herr Eymann hat auch gegen ein CO2-Reduktionsziel im Inland und gegen eine Flugticketabgabe gestimmt.

Mit Eva Herzog haben wir eine starke Kandidatin, die aufgrund ihrer Erfahrung und ihren Werten unseren Kanton optimal im Ständerat vertreten wird.


Pascal Pfister, Präsident SP Basel-Stadt, Basel



"Basel verdient eine neue Vertretung"

Nach Jahrzehnten der SP-Vertretung im Ständerat verdient Basel eine neue Vertretung in Bern. Patricia von Falkenstein steht ein:

- für eine intelligente Bildungsförderung statt einer unfinanzierbaren „Bildungsoffensive“,
- für eine liberale Wirtschaft statt zunehmender Überregulierung,
- für Topleistungen statt Topverdienersteuer,
- für Eigenverantwortung statt Vollkasko-Staat.

Mit Patricia von Falkenstein entsenden wir eine starke, parlaments-erprobte, bürgerliche und gut vernetzte Frau nach Bern.


Lukas Alioth, Basel



"Fernab vom klassischen links-rechts Denken"

Patricia von Falkenstein beweist mit ihren unzähligen freiwilligen Engagements für unsere Gesellschaft, dass sie die Grundwerte unseres Milizsystems in eindrücklicher Weise vorlebt und nicht in erster Linie an sich selbst denkt. Sie vertritt für mich somit eine Eigenschaft die stellvertretend ist für die Geschichte und Gesellschaft unserer lieben Stadt Basel und zudem fernab von einem klassischen links-rechts Denken anzusiedeln ist. Diese Eigenschaft gilt es wieder nach Bern zu bringen, denn sie ermöglicht es, vernünftige, mehrheitsfähige Lösungen zu finden, welche Fundament unseres Staates sind, aber in Bern teils schmerzlich vermisst werden.


Michael Hug, Basel



"Politik für alle Baslerinnen und Basler"

Eva Herzog hat gegenüber OnlineReports betont, sie könne im Ständerat eine kantigere linke Politik betreiben. Das entspricht nicht dem Auftrag der einzigen Basler Ständerätin. Es soll Politik für alle Baslerinnen und Basler gemacht werden und zum Glück sind nicht alle "kantig links". Deshalb ist Patricia von Falkenstein, die gut mit den Leuten reden und Kompromisse schliessen kann, die bessere Ständerätin für unseren Kanton.


Philip Karger, Basel



"Mehr Parlamentserfahrung als Herzog"

Patrica von Falkenstein hat bewiesen, dass sie sozial denkt und sich auch für Klima und Umwelt einsetzt. Sie hat die reichere Parlamentserfahrung als Eva Herzog. Sie könnte sehr gut die Bürgerlichen im Ständerat korrigieren, wenn es in die falsche Richtung geht. Patricia von Falkenstein bringt für unseren Kanton einen Mehrwert im Ständerat.


Corinne Eymann-Baier, Basel



"Für das Duo Herzog-Nussbaumer"

Was ist die Aufgabe einer Ständerätin von Basel? Genau, Lobbyieren über die Partei- und Kantonsgrenzen. Dazu braucht es Verbündete in einer starken nationalen Partei und viele, viele Verbindungen zur Wirtschaft, Gewerkschaft, NGOs, Meinungsmacherinnen und der Bevölkerung.
 
In der Kolumne wird der Anschein erweckt, als ob das Duo Fetz-Janiak in Bern komplett versagt hätte. Dabei wird gerne vergessen aus welchen Reihen die «Verhinderer» stammen. Welche präzise nach «bürgerlich = Gut» und «anderes = schlecht» jeden sinnvollen Vorstoss bekämpfen und sich lieber mit den ewigen Subventionsrittern und Steuerprofiteuren verbünden. Die Augen zu vor dem Erreichten und dafür eine Vereinsmeierin ins Stöckli, ist etwas gar blauäugige links-rechts Politik.
 
Die clevere Wahl für Basel ist das Duo Herzog-Nussbaumer, welches seit Jahrzehnten beweist, wie gut geschnürte Päckchen auch durchgesetzt werden. Ganz nach dem Motto: Wenn alle profitieren, haben alle einen Nutzen, statt wir gegen den Rest.


Daniel Kobell-Zürrer, Basel



"Nichts als Gemeinplätze"

Kürzlich ist mir ein beinahe luxuriöser aufgemachter Flyer in die Hände gekommen, der für Wahl von Patricia von Falkenstein wirbt. Inhaltlich wie auch anderswo nichts als Gemeinplätze. Und beim Lebenslauf bloss ihre ein paar Jahre dauernde Tätigkeit als ordentliche Richterin – merkwürdig angereichert mit endlosen Angaben von Präsident- und Co-Präsidentschaften von Vereinigungen, die kein Mensch kennt.

Bei dieser Gelegenheit eine Bemerkung zu dem in den letzten Jahren aufgetauchten unsinnigen Terminus "Co-Präsidentschaft". Offenbar will man damit Gemüter beruhigen, die sich bloss mit einer "Vizepräsidentschaft" hätten begnügen müssen.


Prof. François Fricker, Basel



"Ich bleibe ratlos zurück"

Die Wahlempfehlung für die liberale Ständeratskandidatin lässt mich ziemlich ratlos zurück. Wortreich listet Frau Strahm auf, welche Benachteiligungen wir Basler durch die Berner Politik erleiden und wie wichtig es wäre, unseren Einfluss im Bundeshaus zu verstärken. Am Schluss preist sie Patricia von Falkenstein als Politikerin an, die einer Partei angehöre, die es nur noch in Basel gebe. Sie müsse also keine "Parteipolitik" betreiben. Mit anderen Worten: In Bern würde sie als einsame, isolierte, einflusslose und belächelte Einzelfigur auftreten. Wollen wir das wirklich?


Roland Stark, Basel



"Schmusekurs mit der SVP"

Es war Eva Herzog, die erreicht hat, dass der Finanzausgleich so angepasst wird, dass der Kanton Basel-Stadt in Zukunft jährlich 44 Millionen Franken weniger zahlen muss. Für Grenzgänger gibt es dank der Personenfreizügigkeit keine Kontingente. Die grösste Gefahr für unseren Wirtschaftsstandort sind sowieso die Abschottungs-Initiativen der SVP. Und es war Patricia von Falkenstein, die in den letzten Jahren einen bürgerlichen Schmusekurs mit der SVP gefahren ist, zum Beispiel bei der Regierungswahlen.


Kaspar Sutter, Basel


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BZ online
Byline vom 18. Oktober 2019
zu einem Artikel über
umstrittene Wahlkampfhilfe
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Endlich eine Tageszeitung, welche die Gender-Thematik halbwegs ernst nimmt.

RückSpiegel


nau.ch schrieb die OnlineReports-Recherche über den FDP-Wahlversand an Basler Neu- und Jungwähler zu einem eigenen Artikel um und verwertete auch die OnlineReports-Illustration dazu.

In der Besprechung des Films "Bruno Manser – Stimme des Regenwalds" nahm die BZ auf eine OnlineReports-Recherche Bezug.

Die BZ nahm den OnlineReports-Primeur über eine Rückzahlung der wegen Veruntreuung angeklagten ex-Kassierin der katholischen Kirchgemeinde Grellingen auf.

Die Basler Zeitung greift in ihrem Bericht über die E-Trottinett-Anarchie auf ein OnlineReports-Interview zurück.

In ihrem Bericht über die Hühnerhaltung auf einem Basler Mehrfamiienhaus nimmt die BZ Bezug auf eine frühere Recherche von OnlineReports.

Die BZ bezog sich in ihrer Recherche über die Abgänge von Kaderärzten am Kantonsspital Baselland auf einen Bericht in OnlineReports.

Die BZ berief sich in einem Bericht über die Massenkündigungen am Schorenweg auf eine OnlineReports-News.

Die Schweiz am Wochenende und die Basler Zeitung haben die OnlineReports-News über den Bombenalarm am EuroAirport aufgenommen.

Das SRF-Regionaljournal, Telebasel, die Schweiz am Wochenende und Prime News haben den OnlineReports-Primeur über die Schliessung des Basler Kinos "Rex" nachgezogen.

In ihrem Bericht über den Gelterkinder Antennenposter-Streit bezog sich die Basler Zeitung auf OnlineReports.

Die BZ nahm die OnlineReports-News über den Rücktritt der Basler Unispital-Verwaltungsrätin Irmtraut Gürkan aus dem Vorstand des Universitäts-Klinikums Heidelberg auf.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


Am 9. August 2019 hat Eva Meuli dem Landrat ihren Rücktritt als Präsidentin der Abteilung Sozialversicherungs-Recht des Kantonsgerichts Basel-Landschaft per 31. März 2020 erklärt.

Am 14. Oktober, lediglich drei Wochen nach Ausschreibung der Publikumsöffnung der ADEV Ökowärme AG, waren alle 3000 neu ausgegebene Namenaktien gezeichnet.

Die Universität Basel richtet am 1. Februar 2020 mit dem Biologen Carsten Gründemann eine Stiftungsprofessur für translationale Komplementärmedizin ein.

Wechsel in der Geschäftsführung der Suchthilfe Region Basel: Barbara Held übernimmt die Leitung per Januar 2020, nachdem Walter Meury – ein Pionier in der Suchtarbeit – Ende Jahr in den Ruhestand geht.

Der Basler Regierungsrat Hans-Peter Wessels, Riehens Gemeindepräsident Hansjörg Wilde und Gemeinderat Daniel Hettich haben die erneuerte Lörracherstrasse in Riehen feierlich eingeweiht.

Veronica Schaller
, frühere Basler Sanitätsdirektorin und zuletzt Kulturbeauftragte der Stadt Bern, wurde zur neuen Präsidentin von "Curaviva Basel-Stadt", dem Verband der Basler Alterspflegeheime, gewählt.

Designierte Verwaltungsratspräsidentin der Schweizerischen Rheinhäfen ist Martina Gmür, Petra Mösching wird Mitglied des Verwaltungsrats.

Der Verein Region Oberbaselbiet wählte den aus dem Fricktal stammenden Gerry Thönen, der die Oberbaselbieter Gemeinden bis zur Gründung des Regionalvereins betreute, zum Geschäftsführer.

Anlässlich der Feierlichkeiten zum 70-Jahr Jubiläum der diplomatischen Beziehungen zwischen der Schweiz und Israel organisiert die Schweizer Botschaft in Israel im September diverse Anlässe mit Bezug zu Basel.

Die Parteileitung des CVP-Wahlkreises Liestal hat einstimmig beschlossen, Elisabeth Augstburger für die Ständeratswahlen vom 20. Oktober zu unterstützen.

Schweizerische Rheinhäfen: Benedikt Weibel hat seinen Rücktritt als Verwaltungsrats-Präsident per 31. Dezember 2019 bekannt gegeben; Martin Dätwyler, Direktor der Handelskammer beider Basel, trat per 30. Juni zurück.

Beat Tschudin (48), seit rund zwölf Jahren den Fachbereich Fahrzeugbewirtschaftung der Baselbieter Polizei, übernimmt ab Dezember die Leitung des Fahrzeugwesens der Bau- und Umweltschutzdirektion als Nachfolger von Christian Oberhausser, der Ende August in vorzeitige Pension geht.

• Das Basler Gesundheits-Departement hat den Umzug von der St. Alban-Vorstadt an seinen neuen Hauptstandort an der Malzgasse 30 in Basel abgeschlossen.

Tom Ryhiner und Balz Stückelberger wurden an einer ausserordentlichen Generalversammlung in den Verwaltungsrat der St. Clara AG und damit gleichzeitig in den Verwaltungsrat des Claraspitals gewählt.

• Am 21. Juni fand der Spatenstich für den Neubau des Schweizerischen Tropen- und Public Health-Instituts) im BaseLink-Areal in Allschwil statt.

• Die Generalversammlung der "SVP Frauen Basel-Stadt" wählte Gianna Hablützel-Bürki einstimmig zur neuen Präsidentin.

• Nach elfjähriger Tätigkeit als Bürgerrätin der Basler Bürgergemeinde tritt die Juristin Gabriella Matefi auf Ende Jahr zurück.

• Die Nationalratsliste der Jungen LDP: Benjamin Grob, Emélie Dunn, Benjamin von Falkenstein, Adrienne Strahm und Michael Hug.

• Der frühere BVB-Kommunikations-Chef Stephan Appenzeller tritt die Nachfolge von Stephan Maurer als Präsident der IGöV Nordwestschweiz an.

• Die Nationalrats-Kandidierenden der EVP Baselland: Elisabeth Augstburger, Liestal; Sara Fritz, Birsfelden; Martin Geiser, Gelterkinden; Andrea Heger, Hölstein; Werner Hotz, Allschwil; Lukas Keller, Bottmingen

• Die Stadt Weil am Rhein und der Kanton Basel-Stadt veranstalten gemeinsam einen städtebaulichen Studienauftrag für das Areal Otterbach Süd in Weil am Rhein, das sich im Eigentum der Einwohnergemeinde der Stadt Basel befindet.

• Der SP-Vizepräsident Mustafa Atici tritt Ende Mai aus dem Grossen Rat zurück und nach damit seiner Nachfolgerin Michela Seggiani Platz.

• Die Wintersingerin Nicole Roth wird neue Präsidentin der Jungen SVP Baselland (JSVP BL).