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"Sang- und klangloses Verschwinden": Drittgrösster Kuppelbau der Welt im Jahre 2004

Dem berühmten Markthalle-Kuppelbau droht der Abriss

Ende einer Epoche: Das 1929 mit dem Bau der ersten Schweizer Gross-Markthalle eingeläutete Markttreiben ist bald Geschichte.


Von Ruedi Suter


Die verordnete Schliessung der Markthalle mit ihrer Kuppel erschüttert die Versorgung der Basler Region mit Obst- und Gemüse. Händler stehen vor dem Ruin, die Preise werden teurer, der Lasterverkehr wird zunehmen und ein Hallen-Ersatz ist nicht in Sicht. Und was mit dem einst als Wunderwerk gepriesenen Kuppelbau geschieht, steht in den Sternen.


Ein seltsamer Zufall: Als am 11. September 2001 gekaperte Linienjets das Welthandelszentrum in New York zertrümmerten, wurde nach jahrelangem Zögern auch das Ende des "Stadthandelszentrums" in Basel bekannt.

"Die Markthalle", verkündete der Regierungsrat an diesem Unglückstag, "soll einer neuen Bestimmung zugeführt werden. "Die Sicherstellung der Versorgung der Bevölkerung mit Obst und Gemüse sei "heute keine Staatsaufgabe mehr". Der Baurechtsvertrag mit der Markthallen AG wie auch die Konzession lauften endgültig aus; bis zum 30. Juni 2004 habe der imposante Kuppelbau leer zu stehen.

Ab dann soll es also in Bahnhofnähe keine in aller Herrgottsfrühe eintreffenden Früchte- und Gemüsehändler mehr geben, keine Stände, keine Kunden, keine Gespräche, kein Warenaustausch und kein Feilschen und Handeln mehr unter dem 28 Meter hohen Betongewölbe - das Ende einer Epoche, die 1929 mit der Fertigerstellung der ersten Schweizer Gross-Markthalle eingeläutet wurde.

Kuppelbau unter Denkmalschutz

Doch diese kränkelt heute an Alterserscheinungen. Nur schon die Auffrischung und notwendige Modernisierung der unter Denkmalschutz stehenden Halle dürften der Einwohnergemeinde als Besitzerin mindestens 13 Millionen Franken verschlingen. Viel Geld, das wieder eingenommen werden soll - mit weit zahlungskräftigeren Mietern als es Obst- und Gemüsehändler sind. Doch wer genau deren Nachfolge antritt und was unter Basels wuchtigstem Kuppelbau einst sein wird, steht noch in den Sternen geschrieben.

Das angekündigte Aus der traditionellen Markthalle löste bei der Aktiengesellschaft, den 12 Hallenfirmen und den insgesamt 80 Mitarbeitern Alarm aus. Besonders für finanzschwache Detailhandlungen dürfte der Regierungsentscheid zum Todesurteil werden. Denn so günstig wie in der bislang indirekt subventionierten Markthalle werden sie, die letzten Aufrechten im Widerstand gegen Grossverteiler wie Coop und Migros, keinen Standplatz mehr finden.

"Es ist eine Schande!"

Eine Ersatzhalle für alle gibt es nicht, und in Basel-Stadt herrscht Raumnot. Vor allem wenn Hallen ausserhalb von Wohnzonen mit Rampen und Geleiseanschluss gesucht werden. Seit Monaten versucht die vor ihrer Auflösung stehende Markthallen AG neue Standorte zu orten. Bislang vergeblich, wie Verwalter Markus Schwob und Buchhalter Franz Häfelfinger bedauern. Dort aber, wo es Platz gäbe, stimmt etwas nicht. Auf dem Dreispitz sind die Preise zu hoch, bei Novartis die Böden verseucht. Nicht einmal der Blick über die Kantonsgrenze, etwa nach Pratteln, Arlesheim oder Birsfelden, schuf bislang Abhilfe.

Kommt hinzu, dass die meisten Hallenfirmen noch kaum Eigeninitiative entwickeln, um sich platzmässig in die Zukunft zu retten. Zu gross ist die Rat- und Hilflosigkeit der sich konkurrenzierenden Geschäfte, zu lähmend das Wissen, dass die bislang alle einigende und alles organisierende Markthallen AG ihre Koordination einstellen wird.

Seit Ende der achtziger Jahre schob die Regierung die lästige Markthalle-Entscheidung vor sich hin, nun herrsche plötzlich Hektik und Zeitnot, wird geklagt. "Es ist eine Schande, dass wir 12 Jahre auf diesen Entscheid warten mussten", kritisiert etwa Richard Bosshard, Vizepräsident der Markthallen AG und Verwaltungsratspräsident der AG für Fruchthandel. Diese ist das potenteste Unternehmen unter der Kuppel, unterhält ihre Lager aber bereits auswärts. Bosshard, seit 36 Jahren im Geschäft, ist kein Zauderer. Als Grossimporteur sucht er aktiv Land mit Geleiseanschluss, um auf 6'000 Quadratmeter ein Lagerhaus zu bauen, "wo wir alle unsere Aktivitäten konzentrieren können". Gefunden hat er noch nichts, und die Zeit für Kauf, Planung und Bau wird knapp.

"Unsere Wertschöpfung ist zu klein"

Behaglicher haben es da die Josef Pfaff AG in Allschwil und die Firma der Gebrüder Marksteiner (heute Frigemo) in Kleinhüningen, die vorab aus organisatorischen Gründen die Markthalle bereits verlassen haben. Auch René Röthlisberger kann sich heute glücklich schätzen. Der langjährige Kadermann, welcher bei den Gebrüder Marksteiner als Geschäftsführer den Umsatz verdoppelte, nach einer Auseinandersetzung zur Pfaff AG wechselte und später von den Gebrüdern zurückgeholt wurde, machte sich nach neuen Differenzen selbstständig. Sein Gesuch um einen eignen Standplatz in der Markthalle wurde jedoch abgeschmettert.

Hierauf kehrte er Basel-Stadt den Rücken und quartierte sich mit seiner neuen AG am Pratteler Rheinufer ein. Von dort aus beliefern seine Laster nun die Kunden. Nach der Sanierung der Markthalle, meint Röthlisberger, werde der Quadratmeter von heute 160 auf mindestens 250 Franken schnellen. "Das ist enorm für die Branche. Unsere Wertschöpfung ist zu klein, wir rechnen immer noch mit jedem Fünferli."

"Das ist ökologisch ein Blödsinn"

Die Stadt verlassen und individuell das Heil in der umliegenden Region suchen, dies wird auch für die Platz suchenden Detaillisten der Markthalle bald die letzte Hoffnung sein. Sich zugunsten einer neuen Markthalle anderswo als "Gemeinschaft von Konkurrenzen" (Schwob) in einer neuen Gesellschaft zusammenzuraufen, das scheint wenig wahrscheinlich.

Vor allem aber bringt die erzwungene Stadtflucht allen mehr Aufwand, mehr Kosten, mehr Verkehr und mehr Umtrieb. "Nur schon ökologisch ist das ein Blödsinn", meint Franz Häfelfinger. Die Schliessung des zentral gelegenen Kuppelbaus wird dem mit einem reichhaltigen Sortiment gesegneten Markt in Zürich zugute kommen. Dort wird dann noch mehr eingekauft als bisher und mit Lastwagen nach Basel gekarrt.

"Ohne Vitaminbörse Markthalle bald Skorbut?"

"Ein besserer Standort als die Markthalle  ist nur noch der Marktplatz oder der Rhein, auf dem man 1899 eine Halle bauen wollte", vergleicht Richard Bosshart. Ob denn mit dem Dichtmachen der Vitaminbörse Markthalle "in Basel Skorbut ausbrechen wird", wollte Ex-Regierungsrat Christoph Stutz einst wissen. Nein, wurde der damalige Baudirektor beruhigt. Sicher ist aber: Die – bald überall verstreute – Ware wird teurer.

Endgültig vorbei die Zeiten, wo aus der Markthalle Bevölkerung, Lebensmittelgeschäfte, Marktstände, Spitäler, Kantinen, Heime, Restaurants und Hotels der Region Basel mit preisgünstigem Frischobst und -gemüse versorgt werden. Vorbei auch der einfache und zentralisierte Warenaustausch unter den Firmen selbst, vorbei die einfachen Auswahl-, Vergleichs- und Kaufmöglichkeiten der Händler, Kunden und Produzenten.

Zukunft: Kein zündender Funke

Die heutige Markthalle mit ihren von der Regierung unterschätzten Funktionen werde fehlen, prophezeien alle, die im Früchte- und Gemüsehandel daheim sind. Da helfe auch nichts, wenn sie im Rahmen der Bahnhofplanungen "Passarelle" und "Elsässertor" durch Geschäfte "mit hoher Wertschöpfung vor allem aus dem Bereich Verkauf- und Gastronomie" zum Einkaufszentrum umfunktioniert werden soll - so die noch vagen Vorstellungen der Regierung und des Gewerbeverbandes.

Denn etwas Konkretes zur Zukunft der Markthalle liegt nicht vor. "Die Ideen sind unausgegoren, noch fehlt der zündende Funken", weiss Werner Strösslin, Leiter der zuständigen Zentralstelle für Liegenschaftsverkehr im Basler Finanzdepartement. Dort ist man aber dennoch überzeugt: Die heutige Markthalle könne ersatzlos geschlossen und einer "höherwertigen Nutzung zugeführt werden".

Wehmut wabert unter der bedrohten Kuppel

Eine schmerzhafte Einschätzung für die 74-jährige Markthallen-Gesellschaft und die betroffenen Obst- und Gemüseprofis. Auch deshalb, weil eine andere Nutzung mit mehr als der bislang konstanten Raumtemperatur von fünf bis sechs Grad Celsius die Kuppel zerreissen könnte. Um dies zu verhindern, müsste sie isoliert werden, was die Sanierungskosten – und die Mieten – noch mehr in die Höhe treiben würde.

Wie auch immer - die Zukunft der Basler Markthalle wird noch viel Kopferzerbrechen verursachen. "Mich stimmt wehmütig", gibt Profihändler Richard Bosshart seinen Gefühlen Ausdruck, "dass unsere heutige Markthalle so sang- und klanglos verschwinden soll. Sie ist ein Denkmal, mit dieser Kuppel und ihrem bisherigen Innenleben. Wo findet man denn so etwas noch?"

21. Januar 2002

Weiterführende Links:


"Ein Wunderwerk"

Es war "ein Wunderwerk", das da am 15. Oktober 1929 den ersten Markt unter dem 28 Meter hohen Gewölbe ermöglichte. Der Basler Massiv-Kuppelbau mit seinem Durchmesser von 60 Metern war der drittgrösste der Welt.

Er stellte, so hielt man hier stolz fest, selbst die berühmten Kuppeln des Pantheons und der Peterskirche in Rom, der Hagia Sophia in Instanbul und des Pantheons in Paris "in den Schatten". 130 Tonnen Rundeisen und 101 Kubikmeter Beton mussten beschafft werden, um die 2800 Tonnen wiegende Kuppel in der damals neuen Zeiss-Dividag Schalenbauweise fertigen zu können.

"40 zweispännige Fuhrwerke" karrten das Holz für das Baugerüst der Kuppel herbei, die nach ihrer Fertigstellung eine Fläche von 3'000 Quadratmetern überspannte. Hinzu kamen in der sogenannten Randbebauung an der Viaduktstrasse, an der Inneren Margarethenstrasse und am Steinentorberg Ladengeschäfte, Büros und ein Restaurant. Baukosten der ersten Schweizer Gross-Markthalle auf dem Kohlenplatz: Insgesamt drei Millionen Franken.


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