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Bon appétit-Hauptsitz in Moosseedorf (BE), CEO Mario Fontana

Bon appétit will mit E-Commerce an die Weltspitze

Das grösste Privatunternehmen im Kanton Bern wächst mitten im digitalen Umbau kräftig


Von Peter Knechtli


Beat Curti, Mehrheitsaktionär der Bon appétit Group, hat mit seinem Gastronomie- und Handelsunternehmen Grosses im Sinn: Der neue CEO Mario Fontana soll den Konzern zur Weltspitze im E-Commerce trimmen. Schon in diesem Jahr sollen über 100 Millionen Franken online generiert werden.


Ein weinrot verschalter Zweckbau ausserhalb des Dorfes direkt an der Hauptstrasse von Moosseedorf nach Zollikofen. Ein riesiges "Prodega"-Logo prangt an der Stirnseite des Gebäudes: Es ist einer der bald 16 Abholmärkte in der Schweiz, wo sich Detailhändler, Wirte, Köche, Hoteliers und Betreiber von Spitälern, Altersheimen oder Take-outs eindecken.

Kein Signet deutet darauf hin, dass sich in diesem Markt-Komplex auch der Sitz der Bon appétit Group befindet. Mit gegen 6'000 Beschäftigten und einem um 5,1 Prozent auf 3,36 Milliarden Franken gestiegenen Umsatz ist die Gruppe und ihr weit verzweigtes Netz von Gastronomie-Märkten, Detailhandelsketten, Verpflegungsbetrieben und Verkaufs-Shops das grösste Privatunternehmen im Kanton Bern.

Die Grösse entstand vergangenen Sommer durch den Zusammenschluss der beiden Gastronomie- und Handelsunternehmen Bon appétit Holding und UHC zum führenden börsenkotierten Lebensmittel-Unternehmen der Schweiz.

Curti - ein Visionär der IT-Nutzung

Bestimmende Figur der beiden Konzerne ist der Zürcher Mehrfach-Unternehmer Beat Curti. Er begann schon nach partnerschaftlichen Lösungen zu suchen, als andere noch eifersüchtig ihre Gärtchen hüteten. Curti hatte auch eine Vision: Die integrale Nutzung der Informations-Technologie. Früh begriff Curti, dass zu E-Commerce die integrierte Warenbewirtschaftung gehört. "Prodega und Pickpay waren in der Schweiz die Ersten, die elektronische Kassen einführten", beteuert Curti gegenüber OnlineReports.

Heute ist Bon appétit drauf und dran, vom Handels- und Frontbetrieb in den Bereichen Detailhandel und Gastronomie in den E-Commerce vorzustossen. Zugespitzt: Aus dem Lebensmittelgeschäft wird ein Technologiekonzern.

Wie offensiv Curti auf die Karte Internet setzt, wird daran deutlich, dass er per Anfang letzten Jahres den ETH-Ingenieur Mario Fontana als CEO an die Bon appétit-Spitze berief und ihn letzten Juni auch in den Verwaltungsrat der Holding wählen liess.

Fontana, 53, hatte mit Lebensmitteln, Detailhandel und Gastronomie geschäftlich bis dahin nichts am Hut. Vielmehr war er während 25 Jahren im Computergeschäft tätig – zuerst bei IBM Schweiz und später für BBC in Brasilien. In den vergangenen 15 Jahren machte der fünfsprachige Techniker bei Hewlett-Packard Karriere, zuletzt war er weltweit für Financial Services verantwortlich.

Der Umbau vom Lagerhaus zum Technologiekonzern

"Vor vier Jahren verursachte man nur Kopfschütteln, wenn man sagte, man investiere ins Internet", erinnert sich Curti. Heute wird immer klarer ersichtlich, was er mit seinem Leitsatz "From warehouse to brainhouse" (vom Lagerhaus zum Technologiehaus) meinte: Der Umbau des konventionellen Handels-, Distributions- und Logistikunternehmens in einen durch intelligente Software gesteuerten Konzern.

Entsprechend unbescheiden sind seine Visionen: "Wir haben die Ambition, im Lebensmittel-Bereich bezüglich Internet und Technologie eine weltweite Spitzenstellung im Electronic Commerce einzunehmen." Der geschätzte elektronisch generierte Umsatz dieses Jahr: Gegen 100 Millionen Franken.

Howeg schon seit zwei Jahren online

Den Anfang machte vor zwei Jahren Howeg mit einer Plattform, die den Kunden ermöglichte, ihre Wünsche via standardisierte Bestellungen per Internet aufzugeben. Heute gehören Howeg Online und ihre Tochter Fresh&Net Online laut Curti "zu den bedeutendsten Business-to-Business-Lebensmittelsystemen Europas".

Ins digitale Geschäft an der Kundenfront stieg die Bon appétit-Gruppe letztes Jahr mit einer 33-Prozent-Beteiligung am welschen Internet-Einkaufsladen "Le Shop". Der Umsatz des virtuellen Shopping-Centers wächst monatlich um 20 Prozent, schon kaufen mehrere tausend Kunden bei "Le Shop" ein. In einem Interview mit dem Wirtschaftsmagazin "Bilanz" nannte Fontana das Potenzial: "Wir gehen davon aus, dass zwischen 10'000 und 50'000 Kunden diesen Kanal regelmässig für ihre Grosseinkäufe verwenden werden."

Aus Bon appétit wird E-Bon appétit

Keine Frage: Das elektronische "E" durchdringt mit Elan das Wurzelreich des ohnehin schon eng verflochtenen Konzerns, den übergreifende Einkaufs- (Coraviso) und Schulungsfirmen (Trimerco-Stiftung für Detailhandel) netzwerkartig unterstützen. E-Curti hat E-Fontana geholt, um aus Bon appétit einen E-Bon appétit zu machen und diese Stossrichtung in einem Mass zu verstärken, dass dereinst selbst mit Internet-Plattformen gehandelt werden dürfte. Schon heute fliessen 20 Prozent der Gesamtinvestitionen - oder jährlich fast 20 Millionen Franken - in den E-Commerce.

Die neuen Anwendungen werden - nötige Software und Logistik vorausgesetzt - kaum ermessliche Ausmasse haben. Fontana gibt ein Beispiel: "Stellen Sie sich vor, Sie wollen morgen Abend bei sich zu Hause eine Party geben und Sie wählen via Internet kurzfristig einen Koch, zwei Serviertöchter und das Menü aus." Für Bon appétit wären solche Geschäfte kein Problem: Das Unternehmen ist - von der Plattform über das Personal bis zu Belieferung - überall zu Hause.

Schnäppchen-Jagd auf net.tissimo

Schon fast futuristisch-experimentellen Charakter zeigt das neuste elektronische Bon-appétit-Verkaufsgeschäft mit dem komplizierten Namen net-tissimo.com. Das partitätische Joint venture mit der amerikanischen Software-Schmiede "Artificial Life" versucht mit intelligenten Such- und Beratungsrobotern in "neue Sphären" (Curti) vorzudringen.

Net-tissiomo bietet drei verschiedene Verkaufs-Plattformen nach dem Prinzip der Schnäppchen-Jagd - unter anderem 30 rasch wechselnde saisongerechte Produkte von der Reisetasche bis zum Hometrainer, aber auch Angebote mit dynamischen Preismodellen, die mit Glück günstig zu haben sind.

Reifeprüfung noch nicht bestanden

Noch hat net.tissimo.com seine Reifeprüfung nicht ganz bestanden, die Benutzerführung lässt noch zu wünschen übrig. Drei Wochen nach dem Start musste die Plattform zur Ueberarbeitung heruntergefahren werden. "Ich bin nicht zufrieden, dass wir die Site noch nicht von Anfang an zum Laufen bringen konnten", meinte net-tissimo-Gschäftsführer Roland Berger, der in Egerkingen ein zehnköpfiges Team leitet. "Wir konnten aber auch nicht wissen, dass sechzehn verschiedene Browser verwendet werden."

Trotz der Start-Schwierigkeiten ist Roland Berger zuversichtlich. Zwischen 600 und 800 Besucher zähle die Website täglich, 600 Interessenten hätten sich als Member eingeschrieben und in den ersten sechs Wochen sei es zu 60 Verkäufen gekommen. "Ab dem dritten Jahr werden wir Geld verdienen", ist Berger überzeugt.

Die Kunst des Allianzenschmiedens

Währenddem im Bereich der früheren bon Appétit Holding der elektronische Handel gut ausgebaut ist, besteht in den UHC-Firmen "noch Nachholbedarf bezüglich Webauftritt" (so Sprecherin Christina Klocker). Die Führungs-Troika Beat Curti, Mario Fontana und Edwin A. Scherrer (für den UHC-Bereich zuständig) wird auch hier zupacken - wenn nötig mit partnerschaftlicher Hilfe.

Denn die richtigen Parnerschaften einzugehen war schon immer Curtis Stärke: Metro brachte die Erfahrung im Cash&Carry-Geschäft, Manor im Lebensmitteleinkauf, Lekkerland im Ausbau des Tankstellengeschäfts, die SAir-Gruppe in der Flughafen-Restauration. Eine ähnliche Strategie wird Curti auch mit seinen elektronischen Projekten verfolgen. Denn das Schmieden von Allianzen, sei "eine Kunst der Zukunft".

18. Januar 2000


Beat Curti: Der Mann des Deals


Beat Curti
Mehrheitsaktionär der Bon appétit Group
Die Entwicklungen, die zur Bon-Appétit-Gruppe führten, sind ein Stück Schweizer Wirtschaftsgeschichte. Mehrheitsaktionärin mit einem Aktienanteil von 52 Prozent ist die Familien-Holding "Curti&Co AG", die mehrheitlich von Beat Curti kontrolliert wird. Mitaktionärin ist aber auch seine heute 92jährige Mutter sowie seine Schwestern. Rund zehn Prozent hält die Holding der Familie Hofer, die mit Curti in der Usego Hofer Curti (UHC) zusammen arbeitete.

Curti stammt aus einer Luzerner Händler-Familie. Sein Grossvater handelte mit Kaffee, Suppenwürfeln und Dörrfrüchten. Den Schritt zum Innerschweizer und zum gesamtschweizerischen Lebensmittel-Grosshändler - heute vertreten mit Firmen wie Usego - vollzog sein Vater. "Dann vollzog sich der Schritt an die Verkaufsfront durch eigene Läden", so namentlich PickPay (150 Läden), die Franchising-Ketten Primo und visavis, mit 1'600 Verkaufsstellen das dichteste Ladennetz der Schweiz, sowie dem Tankstellengeschäft (Joint Venture mit Lekkerland Deutschland).

Die grossen Marken im Bereich des Gastronomie-Grosshandels heissen "Prodega" und "Howeg". Die 15 KMU-orientierten Abholgrossmärkte der Prodega - am 24. Januar wird im neuenburgischen St-Blaise der 16. Markt eröffnet - bedienen den Detailhandel wie auch Restaurants, Hotel, Kantinen, Spitäler, Altersheime oder Take-outs mit mit einem Vollsortiment mit 25'000 Produkten. Howeg als Belieferer bedient Grosskunden, Fresh&Net versorgt Kettenbetriebe der Grossgastronomie wie Passaggio und Futurelog (SAir Relations, Mövenpick).

Auch im Gastronomie-Bereich folgte die Expansion mit eigenen Restaurants an Autobahnen, in Shopping-Centers, Bahnhöfen und am Zürcher Flughafen. Vor allem aber kam 1998 die Schweizerische Speisewagen-Gesellschaft (SSG, neuerdings "Passaggio") dazu. Mit Ewoco, Aldis und N.E.S. wird der französische Gastro-Markt bedient.

Heute ist Beat Curti, über die "Medien Z Holding" (Radio Z, RTL/Pro7) auch im Mediengeschäft aktiv, drauf und dran, zum Internet-Mogul aufzusteigen. Sein Vermögen schätzt das Wirtschaftsmagazin "Bilanz" auf gegen 300 Millionen Franken. Und wenn die Bon-appétit-Aktie weiterhin so freundlich gedeiht wie in den letzten Wochen, dann dürfte Curti schon bald eine Kategorie aufsteigen.

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"Wer nicht begriffen hat und nicht handelt, hat nicht begriffen."

Basler Zeitung
vom 2. Oktober 2019
über ein Manser-Zitat
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Wer richtig gelesen und korrekt geschrieben hätte, hätte das authentische Zitat dokumentiert: "Wer begriffen hat und nicht handelt, hat nicht begriffen."

RückSpiegel


Telebasel, die BZ und die Badische Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die technisch bedingte Umkehr einer "Austrian Airlines"-Maschine nach Wien auf

Die Basler Zeitung und die BZ nahmen die OnlineReports-Nachricht zum Tod des Konjunkturforschers Christoph Koellreuter auf.

20 minuten online, Blick, nau.ch, das SRF-Regionaljournal und Telebasel nahmen den OnlineReports-Primeur über den Unfalltod des Basler Umweltschützers Martin Vosseler auf.

nau.ch schrieb die OnlineReports-Recherche über den FDP-Wahlversand an Basler Neu- und Jungwähler zu einem eigenen Artikel um und verwertete auch die OnlineReports-Illustration dazu.

In der Besprechung des Films "Bruno Manser – Stimme des Regenwalds" nahm die BZ auf eine OnlineReports-Recherche Bezug.

Die BZ nahm den OnlineReports-Primeur über eine Rückzahlung der wegen Veruntreuung angeklagten ex-Kassierin der katholischen Kirchgemeinde Grellingen auf.

Die Basler Zeitung greift in ihrem Bericht über die E-Trottinett-Anarchie auf ein OnlineReports-Interview zurück.

In ihrem Bericht über die Hühnerhaltung auf einem Basler Mehrfamiienhaus nimmt die BZ Bezug auf eine frühere Recherche von OnlineReports.

Die BZ bezog sich in ihrer Recherche über die Abgänge von Kaderärzten am Kantonsspital Baselland auf einen Bericht in OnlineReports.

Die BZ berief sich in einem Bericht über die Massenkündigungen am Schorenweg auf eine OnlineReports-News.

Die Schweiz am Wochenende und die Basler Zeitung haben die OnlineReports-News über den Bombenalarm am EuroAirport aufgenommen.

Das SRF-Regionaljournal, Telebasel, die Schweiz am Wochenende und Prime News haben den OnlineReports-Primeur über die Schliessung des Basler Kinos "Rex" nachgezogen.

In ihrem Bericht über den Gelterkinder Antennenposter-Streit bezog sich die Basler Zeitung auf OnlineReports.

Die BZ nahm die OnlineReports-News über den Rücktritt der Basler Unispital-Verwaltungsrätin Irmtraut Gürkan aus dem Vorstand des Universitäts-Klinikums Heidelberg auf.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


Paola Gallo, die ehemalige Geschäftsleiterin von "Surprise", übernimmt per 1. Oktober 2019 die Geschäftsführung der Job Factory Basel AG und der Stiftung Job Training.

Der 19-jährige Geografie- und Geschichtsstudent Nino Russano wird als Nachfolger von Nicolas Eichenberger neuer Präsident der Juso Basel-Stadt.

Der Basler Bürgerrat hat eine spürbare Senkung der Einbürgerungsgebühren beschlossen, von der sowohl ausländische als auch Schweizer Bewerbende profitieren.

Die Verlängerung der BVB-Tramlinie 3 nach Saint-Louis kostete rund 84 statt 93,7 Millionen Franken und ist somit um fast zehn Millionen Franken günstiger als geplant.

Die Baselbieter Regierung beantragt dem Landrat, dem Staatspersonal per 1. Januar 2020 einen Teuerungsausgleich von 0,5 Prozent auszurichten.

Die Forscherin Michaela Kneissel nimmt anstelle des Ende Jahr ausscheidenden Ulrich Vischer Einsitz im Universitätsrat der Universität Basel.

Nach dem Rücktritt der neuen Basler Regierungsrätin Tanja Soland aus dem Grossen Rat rückt die ehemalige Juso-Präsidentin Jessica Brandenburger ab 1. Dezember ins Parlament nach.

Die ausserordentliche Mitgliederversammlung des Jungen Grünen Bündnisses Nordwest vom 3. November 2019 wählte als Nachfolger von Dominik Beeler Simon Fankhauser in das Co-Präsidium.

Zu sieben Fällen von Sachbeschädigungen an Autos kam es in der Nacht von Freitag auf Samstag, 2. November, in der Umgebung der Tramhaltestelle "Vogesenstrasse" in Reinach.

Der Gemeinderat von Riehen erwartet für die Planperiode 2020 bis 2023 jährliche Defizite von 1,3 bis 2,5 Millionen Franken.

Susanne Wäfler-Müller (42) wird ab dem 1. Mai 2020 die Führung der Kantonsbibliothek Baselland übernehmen und auf Gerhard Matter folgen, der im Frühjahr in den Ruhestand gehen wird.

Zu Beginn des Schuljahrs 2021/22 wird Informatik als obligatorisches Fach in allen Baselbieter Gymnasien eingeführt.

Die SP Baselland empfahl an ihrer Delegiertenversammlung vom 22. Oktober, im zweiten Ständerats-Wahlgang die grüne Maya Graf zu wählen.

Die Grünen Liestal und Umgebung haben Marie-Theres Beeler an der Mitgliederversammlung vom 22. Oktober für die Legislatur 2020-2024 für den Stadtrat nominiert.

Am 9. August 2019 hat Eva Meuli dem Landrat ihren Rücktritt als Präsidentin der Abteilung Sozialversicherungs-Recht des Kantonsgerichts Basel-Landschaft per 31. März 2020 erklärt.

Am 14. Oktober, lediglich drei Wochen nach Ausschreibung der Publikumsöffnung der ADEV Ökowärme AG, waren alle 3000 neu ausgegebenen Namenaktien gezeichnet.

Die Universität Basel richtet am 1. Februar 2020 mit dem Biologen Carsten Gründemann eine Stiftungsprofessur für translationale Komplementärmedizin ein.

Wechsel in der Geschäftsführung der Suchthilfe Region Basel: Barbara Held übernimmt die Leitung per Januar 2020, nachdem Walter Meury – ein Pionier in der Suchtarbeit – Ende Jahr in den Ruhestand geht.

Der Basler Regierungsrat Hans-Peter Wessels, Riehens Gemeindepräsident Hansjörg Wilde und Gemeinderat Daniel Hettich haben die erneuerte Lörracherstrasse in Riehen feierlich eingeweiht.

Veronica Schaller
, frühere Basler Sanitätsdirektorin und zuletzt Kulturbeauftragte der Stadt Bern, wurde zur neuen Präsidentin von "Curaviva Basel-Stadt", dem Verband der Basler Alterspflegeheime, gewählt.

Designierte Verwaltungsratspräsidentin der Schweizerischen Rheinhäfen ist Martina Gmür, Petra Mösching wird Mitglied des Verwaltungsrats.

Der Verein Region Oberbaselbiet wählte den aus dem Fricktal stammenden Gerry Thönen, der die Oberbaselbieter Gemeinden bis zur Gründung des Regionalvereins betreute, zum Geschäftsführer.

Anlässlich der Feierlichkeiten zum 70-Jahr Jubiläum der diplomatischen Beziehungen zwischen der Schweiz und Israel organisiert die Schweizer Botschaft in Israel im September diverse Anlässe mit Bezug zu Basel.

Die Parteileitung des CVP-Wahlkreises Liestal hat einstimmig beschlossen, Elisabeth Augstburger für die Ständeratswahlen vom 20. Oktober zu unterstützen.

Schweizerische Rheinhäfen: Benedikt Weibel hat seinen Rücktritt als Verwaltungsrats-Präsident per 31. Dezember 2019 bekannt gegeben; Martin Dätwyler, Direktor der Handelskammer beider Basel, trat per 30. Juni zurück.