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"Unheimliches Potenzial": Event-Manager Thomas Kastl (links)*

Thomas Kastl wird neuer Vermarkter der Basler St. Jakobshalle

Er soll die Konkurrenz zum Zürcher Hallenstadion mit Mehrerträgen und Event-Akquisitionen verstärken


Von Peter Knechtli


Die Basler St. Jakobshalle soll künftig extern und aktiver vermarktet werden: Das Erziehungsdepartement wählte den Event-Manager Thomas Kastl (45) und seine Firma Levent AG in der Absicht, den Veranstaltungstempel aufzuwerten, besser auszulasten und höhere Erträge zu erwirtschaften. Dass bei der Wahl eine "Amigo-Connection" im Spiel war, wurde entschieden dementiert.


Rolf Naumann, der bisherige Direktor der St. Jakobshalle ("Swiss Idoors", "Wetten, dass..."), geht Ende April in Pension - für das Basler Erziehungsdepartement ein Grund, die Vermarktung der zweitgrössten Veranstaltungshalle der Schweiz nach dem Umbau des Zürcher Hallenstadions neu zu organisieren und einen Nachfolger mit einem "neuen Profil" (so Erziehungsdirektor Christoph Eymann) zu engagieren.

13 Institutionen oder Firmen wurden angeschrieben, sechs Bewerbungen gingen ein, drei kamen in die engere Auswahl und das Rennen machte Thomas Kastl: Der international gut vernetzte gebürtige Bayer, der in Basel schon zahlreiche Grossveranstaltungen organisierte, übernimmt ab sofort die Aufgabe, im In- und Ausland neue Kunden zu akquirieren und damit die Stellung der St. Jakobshalle im internationalen Konkurrenzkampf zu verstärken. Kastl ist Alleininhaber der Eventfirma Levent AG und Geschäftsführer sowie Minderheitsaktionär der 2005 gegründeten Zürcher Live-Marketing-Firma Sui Generis AG mit dem Sportvermarker "Sportart" und der Eventagentur "Maxsense" als Hauptaktionäre.

Erträge sollen um 40 Prozent gesteigert werden

Von der Lösung mit Kastl, der auf Mandatsbasis arbeitet, verspricht sich Eymann auch eine Verbesserung der Einkünfte: Die jährlichen Erträge soll von heute 2,2 Millionen Franken auf drei Millionen Franken gesteigert werden. Kastls Auftrag basiert auf einem Fixum mit entsprechender Erfolgsbeteiligung. Mit dem "Supertempel Hallenstation", ergänzte Eymann an einer Medienkonferenz heute Mittwochmorgen, würden neue Massstäbe gesetzt. Entsprechend müsse die Halle mit Investitionen auch den heutigen Qualitäts- und Komfortstandards angepasst werden.

Der Basler Erziehungsdirektor betonte aber auch, dass nicht die Absicht bestehe, das Gebäude künftig nur noch auf internationale Grossanlässe auszurichten. Vielmehr, so versprach der Regierungsrat, gehe es auch darum, den Breitensport, Universitäts- und Schulsport sowie Veranstaltungen im kulturellen Bereich zu fördern. Dies sei keine Kritik am heutigen Amtsinhaber, aber "man muss heute ganz eng am Markt sein". Mit einer Dynamisierung des Angebots könne die St. Jakobshalle auch verstärkte internationale "Ausstrahlung" erlangen. Damit Kollisionen mit privaten Interessen ausgeschaltet werden können, sei vereinbart worden, dass Kastl "keine eigenen Veranstaltungen" organisieren und damit sozusagen Verträge mit sich selbst abschliessen darf.

Kastl will "ganze Bandbreite" vergrössern

Der neue Event-Manager unterliess die Feststellung nicht, dass in der Halle "heute noch ungenutzte Zeitfenster gibt". Nach seinen eigenen Worten ist Kastl regelrecht begeistert über sein neues Mandat, das "unheimliche Potenzial als Nummer zwei im Bereich der Gross- und Grösstveranstaltungen" auszuschöpfen. Auf die Frage von OnlineReports, in welchen Segmenten der Zuwachs vor allem gesucht werde, erklärte Kastl, er wolle "die ganze Bandbreite des heutigen Spektrums vergrössern". Ein Embargo gebe es beispielsweise für rechtsradikale Veranstaltungen oder Events, die aus ökologischen oder andern Gründen als nicht opportun eingestuft werden.

Eine Folge der Reorganisation ist auch, dass die St. Jakobshalle mit ihren 13 Mitarbeitenden operativ in das Ressort Sport des Erziehungsdepartements eingegliedert wird. Dadurch, so Amtsleiter Andrea Müller, entstünden Synergien in den Bereichen Administration und Unterhalt. So könne die Buchhaltung der Sporthalle künftig durch das Ressort besorgt werden. Mit der Vermarktung der Halle ist Kastls Mandat aber noch nicht erschöpft: Es umfasst auch die Bewirtschaftung aller anderen Sportanlagen des Kantons.

Müller dementiert "Amigo-Connection"

Nachdem gegen Ressortleiter Müller kürzlich durch anonyme Quellen gravierende Vorwürfe der Vetternwirtschaft erhoben wurden - die häufige Berücksichtigung der Firma seines Bruders oder die Vergabe eines Job an seine Ehefrau -, äusserte sich der Attackierte heute auch zur Frage, ob der Vergabe des Vermarktungsmandats auch eine "Amigo-Connection" Pate gestanden habe. Sowohl Müller wie Kastl erklärten, dass sie sich gegenseitig von früheren gemeinsamen Veranstaltungsaktivitäten kennen und wertschätzen. Private Beziehungen bestünden aber in keiner Weise. Kastl sprach in diesem Zusammenhang von einer "sehr komisch motivierten Verleumdungskampagne".

* mit Erziehungsdirektor Christoph Eymann (Mitte) und Sportressort-Leiter Andrea Müller

12. April 2006



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"Der ganze Vertrag sollte transparent gemacht werden"

Nepotismus-Vorwürfe werden am Besten dadurch entkräftigt, dass der Mandant, also der Bildungs-, Erziehungs-, Kultur- und Sportminister, und der Mandatar sofort ihr Plazet dazu geben, alle Konditionen - idealerweise also gleich den ganzen Vertrag - transparent zu machen. Die Honorar-Struktur - "Kastls Auftrag basiert auf einem Fixum mit entsprechender Erfolgsbeteiligung" - erscheint a priori als zielführend. Aus meiner Sicht wäre sie dann und nur dann nicht koscher, wenn sich aufgrund des Branchenvergleichs herausstellte, dass die resultatabhängige Honorarkomponente unterproportional ist.


Patric C. Friedlin, Basel


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"Das Bundesbüchlein (...) lädt geradezu ein, zwei Mal Nein zu stimmen: Nein zu Bundessteuern. Und Nein zu SRG-Zwangsgebühren."

Basler Zeitung
vom 13. Januar 2018
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Stimmt also Nein zur No-Billag-Initiative! Hat das der Autor so gemeint?

RückSpiegel


Die Basellandschaftliche Zeitung und 20 Minuten nahmen die OnlineReports-Nachricht über die geplante Massenentlassung bei der "Küschall AG" in Witterswil auf.

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In ihrem Artikel über die "Berlusconisierung von links" zitiert die Weltwoche aus dem "dem gutinformierten Basler Internetdienst OnlineReports".

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Blick, Tages-Anzeiger, Basler Zeitung, BZ Basel, 20 Minuten und Barfi bezogen sich in ihren Artikeln über die Schüsse einen Mann in der Basler Innenstadt auf einen News-Primeur von OnlineReports.

Der Tages-Anzeiger und 20 Minuten nahmen in ihren Berichten über den gefährlichen Zwischenfall mit einem Intercity-Zuges der SBB in Stein-Säckingen auf OnlineReports Bezug.

In ihrem Interview mit der neuen BVB-Präsidentin Yvonne Hunkeler nahm die Basler Zeitung auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung nahm den OnlineReports-Feature über den Einbruch im Restaurant "Dalbestübli" auf.

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Ausführlich geht die Basler Zeitung auf einen kritischen OnlineReports-Gastkommentar über den Eigenmietwert-Steuerfall um Rösly M. ein.

In seinem Beitrag über "Die Basler Sinnkrise" zitiert der Tages-Anzeiger aus dem OnlineReports-Leitartikel "Willkommen im Baselbiet: Nichts geht mehr", in dem es um einen "Kanton in der Sinn-Krise" geht.

barfi, die BZ Basel, die Tageswoche, die Badische Zeitung und das Baublatt haben die OnlineReports-Story über den Abbruch des "Rostbalkens" und die geplanten Hochhäuser beim Basler Bahnhof SBB aufgenommen.
 
Infosperber.ch geht in einem Kommentar über das "Dauer-Bashing" der Behörden durch die Medien auf die Konter-Position von OnlineReports ein.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Im Jahr 2017 verhängte die Basler Kantonspolizei im Zusammenhang mit dem FC Basel 17 Rayonverbote – davon sieben an Fans von Gastmannschaften –, während der FC Basel acht Stadionverbote anordnete, von denen fünf Fans von Gastmannschaften betrafen.

• Die Gemeinde Allschwil plant eine Erneuerung und Erweiterung der Parkanlage sowie rund 140 Wohnungen auf dem Areal Wegmatten zwischen Baselmattweg und Bachgraben.

Thomas Bretscher wird ab 1. Februar neuer Geschäftsführer des "Business Park Laufental & Thierstein" und damit Nachfolger von Daniel Fiechter.

• Die Riehener CVP verlangt eine generelle Aufgabenprüfung (GAP), um die Diskussion um Aufgaben und Leistungen der Gemeinde und die dafür benötigten Ausgaben und Einnahmen zu versachlichen.

• Die Basler Regierung hat die Standesinitiative von FDP-Grossrat Christophe Haller betreffend "Abschaffung der Besteuerung des Eigenmietwerts" beim Generalsekretariat der Bundesversammlung eingereicht.

• Das Basler Hochbauamt rechnet beim Erweiterungsbau für das Kunstmuseum Basel mit einer Kostenüberschreitung von 3,5 Prozent.

Stagnierende Gesamtzahl der Studierenden an der Universität Basel: 12'873 Studierende und Doktorierende haben sich im Herbstsemester 2017 für ein Studium eingeschrieben.

• Die volle Freizügigkeit, die auf 1. Januar 2014 in beiden Basel eingeführt wurde, bleibt auch mit der ab 2018 geltenden Spitalliste weiterhin bestehen.

• An der Sitzung vom 18. Dezember hat das französische Parlament dem schweizerisch-französischen Abkommen zum Steuerregime am EuroAirport zugestimmt.

Elisabeth Pestalozzi, seit August 2016 stellvertretende Chefredaktorin von Radio SRF, wird im zweiten Quartal 2018 neue Kommunikationsleiterin der Christoph Merian Stiftung.

• Über tausend Personen verlangen in einer Petition der SP Gelterkinden die Einführung von Tempo 30.

• Im zweiten Wahlgang der Liestaler Stadtrats-Ersatzwahl vom 14. Januar 2018 treten Marie-Theres Beeler (geboren 1959, Grüne) und Karin Jeitziner (geboren 1961, FDP) an.

Marco Greiner, Regierungssprecher und Vizestaatsschreiber von Basel-Stadt, ist neuer Präsident der Schweizerischen Informations-Konferenz öffentlicher Verwaltungen.

• Die Basler CVP hat ihre mit 3'910 Unterschriften versehene Krankenkassen-Initiative eingereicht, die verlangt, dass selbstbezahlte Prämien für die obligatorische Krankenpflege-Versicherung vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden können

• Mit der Jus-Studentin Laetitia Block als Nachfolgerin von Pascal Messerli steht erstmals eine Frau an der Spitze der Jungen SVP Basel-Stadt.

• Das Basler Ristorante Cibo Mediterraneo ist der künftige Betreiber der neuen Buvette am St. Alban-Rheinweg.

Reto Meyer, Inhaber und Geschäftsführer der WS Kommunikation in Basel, kauft per Jahreswechsel sämliche Anteile der BSSM Werbeagentur von Urs Schneider und Hannes Müller.

Jana Wachtl (38) wird als Nachfolgerin von Sabine Kubli auf Jahresbeginn neue Leiterin der Baselbieter Fachstelle "Gleichstellung für Frauen und Männer".

• Das Basler Energieunternehmen IWB plant, im Februar 2018 elf neue Ladesäulen für Elektrofahrzeuge in Quartierstrassen auf Allmend zu installieren.

• Entgegen der Parole der kantonalen CVP sagte der CVP-Wahlreis Liestal Nein zum "8. Generellen Leistungsauftrag für den öffentlichen Verkehr" und damit Ja zum "Läufelfingerli".

Raymond Cron wird als Nachfolger von Andreas Büttiker ab 1. Januar 2018 neues Verwaltungsratsmitglied des EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg.

• Der Basler Grosse Rat hat die Standesinitiative der SP gegen der Schliessung von Quartier-Poststellen überwiesen.

• Die bürgerlichen Jungparteien von Basel-Stadt ziehen ihre Zweirad-Initiative zurück, da sie mit dem vom Grossen Rat beschlossenen Gegenvorschlag ihre Hauptforderungen als erfüllt betrachten.

• Die Baselbieter Wahlen des Landrats und des Regierungsrats für die Amtsperiode vom 1. Juli 2019 bis 30. Juni 2023 finden am 31. März 2019 statt.

• Weil mit dem als Gegenvorschlag verabschiedeten neuen Bürgerrechtsgesetz und den Anpassungen auf Bundesebene die Anliegen der Initianten erfüllt sind, zieht die SVP Basel-Stadt ihre Volksinitiative "Keine Einbürgerung von Kriminellen und Sozialhilfeempfängern" zurück.

• Mit der Gründung der Sektion Waldenburg wollen die Grünen Baselland im Wahlkreis Waldenburg den verlorenen Landratssitz zurück erobern.