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"Eine weitere führende Weltneuheit entwickeln": Berna-Chef Kuno Sommer

Berna leidet seit Jahren an Mumps

Der neue CEO Kuno Sommer will aus dem Sorgen-Impfstoff Triviraten einen Erfolgsschlager machen


Von Peter Knechtli


Die Berna Biotech Gruppe in Bern hat mit ihrem Impfstoff Triviraten gegen Masern, Mumps und Röteln ein Problem: Die Wirkung gegen Mumps ist zweifelhaft, Eltern und Ärzte muckten auf, die Marktanteile brachen ein und die Konkurrenz machte sich breit. Jetzt will die neue Berna-CEO Kuno Sommer, früherer Roche-Vitaminchef, das Ruder herumreissen und die in der Schweiz führende Stellung mit einem renovierten Impf-Produkt zurück erobern.


Kuno Sommer, 44, seit einem Jahr neuer Chef des privaten Schweizerischen Serum- und Impfinstituts Berna, weiss auch als Vater zweier Kinder, dass Eltern Schutz erwarten, wenn sie ihre Sprösslinge impfen lassen. Beim Mumps, gegen den 80 Prozent der 80'000 Zweijährigen geimpft sind, ist die Schutzwirkung freilich nicht in jedem Fall gegeben. Daten des Bundesamtes für Gesundheitswesen (BAG) aus dem Jahr 1999 zeigen, dass 146 Kinder an Mumps erkrankten, obschon ihnen die - kassenpflichtige - kombinierte Dreierimpfung gegen Masern, Mumps und Röteln zum Preis um 45 Franken verabreicht worden war.

Gegen Mumps nützt Triviraten am wenigsten

Diese Zahlen dürften Kuno Sommer Bauchweh verursacht haben: Über 75 Prozent der Patienten war zuvor das Produkt Triviraten von Berna gespritzt worden. Die ausländischen Konkurrenzprodukte lagen bei einer Durchbruchsquote von nur gerade 11,6 und 3,4 Prozent - deutlich unter ihrem Marktanteil.

Für einen BAG-Mitarbeiter ist "sicher", dass Triviraten zwar gegen Masern und Röteln sehr effizient wirkt, gegen Mumps dagegen kaum. Der Kinderarzt Daniel Desgrandchamps aus Baar ZG: "Ich habe das Vertrauen in Triviraten nicht mehr und verwende deshalb MMR II." Das Konkurrenzprodukt des amerikanischen Herstellers Merck sei "betreffend Mumps wirksamer als Triviraten", behauptet Martin Fetz von der Schweizer Distributorin Pro Vaccine AG. Bernhard Wegmüller, Berna-Verkaufsleiter Schweiz, pocht auf die Qualität des Impfstoffs ("gegen Masern weltweit gefragt"), räumt aber ein: "Die Mumpskomponente ist nicht optimal."

Schlechte Wirksamkeit begünstigt Impf-Verweigerung

"Das ist kein guter Zustand - auch nicht für die Impfstoffhersteller", analysiert eine unabhängige Fachquelle: Einerseits propagiere die Behörde das Impfen zur Herabsetzung von Epidemie-Risiken, anderseits werde das Vertrauen in die Impfungen untergraben, wenn einzelne Komponenten den erwarteten Qualitätsstandard nicht erreichen. Martin Fetz von Pro Vaccine: "Es gibt den zunehmenden Trend, dass sehr viele Eltern ihre Kinder generell nicht mehr impfen wollen." Dies könne "im Moment gut gehen", aber wenn Kollektivschutz in der Bevölkerung nicht mehr da ist, könne "plötzlich wieder eine grössere Epidemie auftreten".

Dass Eltern und Aerzte dem Schweizer Produkt Triviraten immer misstrauischer begegnen, blieb auch in der Berna-Gruppe nicht unbemerkt. Ein Insider berichtet von einem "wahnsinnigen Absturz" des früheren Verkaufsrenners. In seinen besten Jahren hatte Triviraten in der Schweiz einen Markt von 70 Prozent und einen Umsatz in zweistelliger Millionenhöhe. Heute sind es noch rund 30 Prozent - etwa gleichviel halten MMR II und das SmithKline-Produkt Priorix, das erst vorletztes Jahr im hiesigen Markt auftrat.

Lange Leidensgeschichte

Die Kritik an der Triviraten-Schwachstelle ist nicht neu: Seit Anfang der neunziger Jahre weisen nationale und internationale Studien immer wieder auf den Mumps-Mangel hin - eine Analyse bescheinigt sogar eine statistische Wirksamkeit im Minusbereich. Radikale Impfgegner denunzieren das Produkt gar als "Überbringer gefährlicher Krankheiten".

Dass sich das Schweizer Mumps-Mittel im Markt so lange halten konnte, hat laut Beobachtern auch mit den "Gefühlen von Heimatschutz" zu tun, mit denen ihm die Gesundheitsbehörden begegneten. Zwar verlangte das BAG im Jahr 1994, der temperaturlabile Impfstoff dürfe nur noch gekühlt vertrieben werden. Doch vollends gesund wurde das Sorgenkind Triviraten deswegen nicht, 1995/96 brach wieder eine Mumpsepidemie aus.

Kontroverse im Bundesamt für Gesundheitswesen

Laut Informationen von OnlineReports sollen sich im Bundesamt neulich Kräfte erfolglos für eine Abregistrierung von Triviraten eingesetzt haben. Vorbehalte gegen das Produkt sollen vor allem die Epidemiologen äussern, während die Abteilung Biologika und die Juristen gegen eine Verbannung des Schweizer Mittels argumentieren. Möglicher Grund: Die Amtsjuristen müssten damit rechnen, dass Berna eine Absetzung gerichtlich anfechten würde. Dabei wären die Erfolgsaussichten der Behörden unsicher, weil sei es "sehr schwierig" sei, sich auf "evidentes Datenmaterial" zu berufen.

Hans Matter, Leiter der BAG-Sektion virale Krankheiten bestätigte "unterschiedliche Meinungen" innerhalb des Bundesamtes. Dass aber wirtschaftliche Interessen einer Berner Firma höher gewichtet würden als die öffentliche Gesundheit, weise er als "schwerwiegenden Vorwurf" zurück. Weiter wollte sich Matter dazu nicht äussern: "Interne Abläufe gehören nicht öffentlich diskutiert." Überdies zielten die amtlichen Empfehlungen vor allem auf die Impfungen an sich und nicht auf einzelne Produkte.

Optimiertes Produkt hat "höchste Priorität"

Vielleicht ist gibt es bald handfeste Gründe, weshalb Triviraten nicht vom Markt verschwindet. Denn anders als die Konkurrenz vermutet, will Berna mit ihrer neuen Biotech-Strategie Triviraten nicht "auslaufen" lassen, sondern im Gegenteil "mit höchster Priorität als Kerngeschäft optimieren" und Marktanteile zurück erobern, wie CEO Kuno Sommer gegenüber OnlineReports bestätigte. Laut Verkaufsleiter Bernhard Wegmüller "wird es etwas Neuartiges auf der Basis humaner Zellen geben". Noch offen sei, ob Triviraten als Markenname erhalten bleibe.

Sommer glaubt, dass die "neue Generation Triviraten" ähnlich wie der kommerziell erfolgreiche Grippe-Nasalspray "Nasalflu" die Möglichkeit biete, "eine führende Weltneuheit zu entwickeln und mit starken Partnern weltweit zu vermarkten".

Ab 2007 über 30 Millionen Franken Umsatz

Das Nachfolgeprodukt soll in der Schweiz schon kommendes Jahr und in Europa bis 2004 registriert werden und dabei die alten Triviraten-Verkaufserfolge übertrumpfen: Fünf Jahre nach Einführung rechnet Kuno Sommer mit einem Umsatzpotenzial von "mehr als 30 Millionen Franken".

28. Januar 2001


Berna, Mumps und die Konkurrenz

Die Berna Biotech Gruppe mit Sitz in Bern (früher Schweizerisches Serum- und Impfinstitut Berna) ist ein privates Unternehmen, das letztes Jahr gegen 200 Millionen Franken umsetzte. Die Firma hat Tochtergesellschaften in Italien, Spanien, USA und Kanada und beschäftigt weltweit 700 Mitarbeiter. Das Unternehmen, das die Zahl der Impfstoffe von 170 auf 60 gestrafft hat und auf Biotechnologie setzt, plant dieses Jahr den Börsengang. - Triviraten, die Impfung gegen Masern, Mumps und Röteln, zählt zu den fünf führenden Berna-Produkten, zeitweise war es Nummer zwei. Triviraten wird auf humanen Zellen gezüchtet (Rubini-Stamm), was ihn gut verträglich, unanfällig auf Komplikationen und - gegen Masern und Röteln - unbestritten effizient macht. Die Produkte der Konkurrenz Merck (MMR II) und SmithKline Beecham (Priorix) basieren auf Hühnerembryonen (Jeryl-Lynn-Stamm). Beim Spritzen tritt häufig ein Brennen auf, das Risiko von Nebenwirkungen ist etwas erhöht.


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"Rentenmassaker auf Kosten der Staatsangestellten"

Juso Baselland
Betreff einer Medienmitteilung
vom 31. Mai 2018
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Kriegsberichterstattung von der Baselbieter Polit-Front.

Frisch pubertiert

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RückSpiegel


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In ihrem Kommentar zu "Lukas Engelberger, der Pressezensor" nimmt die Basler Zeitung eine Metapher ("medienrechtliche Namesburka") von OnlineReports auf.

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Weitere RückSpiegel

In einem Satz


"Parterre Basel" ist die neue Pächterin des Basler Konzertlokals "Atlantis" am Klosterberg.

Ueli O. Kräuchi, Geschäftsführer des Verbandes Basellandschaftlicher Gemeinden (VBLG), gibt die Leitung der VBLG-Geschäftsstelle per 31. März 2019 altershalber ab.

• Das Bürgerspital Basel übernimmt per 1. Januar 2019 die Spektrum Werkstätte für Menschen mit einer psychischen Beeinträchtigung der Universitären Psychiatrischen Kliniken (UPK) Basel.

• Die Gewerkschaft Unia hat am 4. Juli 2'300 Unterschriften für das Referendum gegen längere Ladenöffnungszeiten eingereicht.

• Der Basler Gewerbeverband reichte zusammen mit den Parteien FDP und SVP, der "IG Lysbüchel" sowie verschiedenen Branchenverbänden das Referendum "gegen die Fehlplanung Lysbüchel" mit 2'972 Unterschriften ein.

Dominique Tellenbach, bisheriger Direktor der Berufsfachschule Basel, wird ab 1. Februar 2019 neuer Rektor der beiden Gewerblich-industriellen Berufsfachschulen Liestal und Muttenz.

Alexander Lenzlinger wird ab 1. August neuer Finanzchef der IWB und Nachfolger von Michael Ackermann, der eine längere berufliche Auszeit nimmt.

• Die Grünen Baselland folgten dem Vorstand und nominierten Isaac Reber für die Regierungsratswahlen 2019 (dritte Amtsperiode).

• Die Basler Grünliberalen lancieren in Riehen eine Petition zum Thema Kunststoff-Recycling, die sowohl in Riehen wie in Basel eingereicht wird.

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Anja Bandi übernimmt Anfang Juni von Marc Lüthi die Gesamtleitung der Abteilung Bestattungswesen der Stadtgärtnerei Basel.

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Erfolgreich verlief der ausserordentliche Sirenentest am 23. Mai in beiden Basel.

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• Nach Konditionstrainer Marco Walker verlässt nun auch Fitness-Chef Werner Leuthard (56) per Ende Saison den FC Basel.

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• Die Baselbieter FDP-Sektionen Binningen und Bottmingen haben in getrennten Abstimmungen die Fusion zur FDP Binningen-Bottmingen beschlossen.

• Die BKB-Filiale am Basler Neuweilerplatz 1, während der letzten Monate umfassend modernisiert, wurde am 5. Mai mit einem Eröffnungsfest für das Quartier neu eröffnet.

• Die Baselbieter Grünen werden in der Oberwiler Dorfpolitik aktiv, indem sie die Themen und das personelle
Engagement der sich auflösenden Neuen Liste Oberwil (NLO) übernehmen.