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"Sauber und aufgeräumt": Bankführer Sturm, Lachappelle

Neuausrichtung: BKB will dieses Jahr bis fünf neue Filialen umbauen

Die Basler Kantonalbank steigerte den Jahresgewinn um 25 Prozent auf 89 Millionen Franken


Von Peter Knechtli


Die neu ausgerichtete Basler Kantonalbank (BKB) ist auf Kurs: Im vergangenen Jahr steigerte sie ihren Gewinn um 25,2 Prozent auf 89 Millionen Franken. Insgesamt 70 Millionen Franken können an den Kanton Basel-Stadt abgeliefert werden. Dieses Jahr sollen in Basel weitere Filialen nach dem Stil des Prototyps im Gellert umgebaut werden.


Nach skandalträchtigen Jahren – Stichworte: unversteuerte Vermögen, Justizbehörden im Genick, ASE Investment – geht die "neue BKB" als unabhängige Universalbank ihren Weg in eine Zukunft weiter, die keine teuren Ressourcen für unerfreuliche Angelegenheiten mehr binden soll. Die heute Donnerstag präsentierten Jahresergebnisse lassen Hoffnung aufkommen.

Weissgeld-Strategie ist umgesetzt

Das BKB-Stammhaus erhöhte seinen Gewinn mit 89 Millionen Franken gegenüber dem Vorjahr um einen Viertel. Mit 70 Franken spült die Bank fast zehn Prozent mehr in die Basler Staatskasse als im Vorjahr. Mit einer Erhöhung der Kapitalquote von 15,4 auf 18,6 Prozent. Damit gehöre die BKB zu einer der am stärksten kapitalisierten Banken der Schweiz, nahm Präsident Andreas Sturm und CEO Guy Lachappelle in Anspruch.

Ebenso kamen sie auf den ethischen Paradigmenwechsel zu sprechen, dem sich die 830 Mitarbeitende zählende Staatsbank im Rahmen ihrer Weissgeld-Strategie verpflichtet fühlt. Das Ziel, bis Ende 2015 nur noch versteuerte Vermögen zu verwalten, sei pünktlich erreicht worden. Diese Anstrengungen gingen jetzt, so Lachappelle, in einen "ordentlichen Prozess" über: "Jeder Kunde wird versteuert haben. Damit ist die Bank sauber und aufgeräumt." Andreas Sturm ergänzte: "Ein Neukunde mit Schwarzgeld kommt nicht mehr zu uns."

Als Folge der Weissgeld-Strategie sanken die Einnahmen aus Kommissionen und Dienstleistungen um 15,8 Prozent auf 75,2 Millionen Franken, wie Konzernleitungs-Mitglied Simone Westerfeld, die Leiterin des Bereichs Finanzen und Risiko, bekanntgab.

Steuerstreit belastet Geschäftserfolg

Das grenzüberschreitende Geschäft hat die BKB eingeschränkt und Beziehungen zu Kunden in bestimmten Domizilländern aufgelöst. Die Einigung im Steuerstreit mit Deutschland kostete die BKB vergangenes Jahr 38,6 Millionen Euro, was den Geschäftserfolg von 118,4 Millionen Franken (-4 Prozent) belastete und vier Prozent ins Minus sinken liess. Ohne diesen Sondereffekt hätte ein Plus von 28 Prozent resultiert.

Noch nicht abgeschlossen ist die Einigung mit dem amerikanischen Justizdepartement. Die Basler Staatsbank hat dafür eine Rückstellung von 100 Millionen Franken vorgenommen. Die Unternehmensleitung hofft, die Streitigkeit mit den US-Behörden noch dieses Jahr zu erledigen.

Fünf weitere neugestaltete Filialen

Die inhaltliche und ethische Neupositionierung der Bank will die BKB auch in der Gestaltung ihres Filialnetzes zum Ausdruck bringen. Nach Eröffnung der ersten neu entworfenen Filiale im Gellert-Quartier ("für uns ein Highlight") sollen im Verlaufe dieses Jahres in der Stadt noch weitere drei bis fünf Niederlassungen nach dem neuen Gestaltungskonzept in Betrieb gehen. Im Sommer soll der Standort Greifengasse in Betrieb gehen.

Die Einführung des im November lancierten Online-Hypotheken-Produkts "EasyHypo" generierte "enorm viele Clicks auf der Website", was aber noch lange nicht heisse, dass alle User auch einen Abschluss tätigten, hiess es. Immerhin seien Hypotheken in Höhe von "mehreren Millionen" gebucht worden, sagte der Konzernchef. In den nächsten zwei Jahren will die BKB die Digitalisierung durch den Aufbau von virtuellen Filialen fortsetzen, die Chat, und Video-Beratung online bieten.

38 Millionen Franken Jahres-Investition

Dieses Jahr will die BKB allein im Stammhaus gegen 38 Millionen Franken investieren. Nächstes Jahr ist eine ähnliche Grössenordnung geplant, deren Return ab 2018 erwartet wird. "Wir glauben an die Bank, wir glauben an die Zukunft", gab sich Lachappelle zuversichtlich.

Präsident Sturm erinnert auch an die Prinzipien von Ökologie und Nachhaltigkeit, die die BKB verfolge. Auch die Lohngleichheit von Frau und Mann sei bei einer "methodischen Unsicherheit" von fünf Prozent erfüllt.

Der Gewinn des BKB-Konzerns, zu dem insbesondere die Bank Coop gehört, erreichte 227,1 Millionen Franken (+13,3 Prozent).

3. März 2016

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"Auf Fahrt ins Depot: Tram fuhr plötzlich auf zwei Schienen"

OnlineReports.ch
Schlagzeile vom
14. März 2017
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... nachdem in Basel bekanntlich Monorail gefahren wurde.

"Und übrigens ..."

Gegen Eliten und Sunniten
RückSpiegel


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Die Nachricht über den Abbruch der Gelterkinder Rahmtäfeli-Fabrik wurde von der Volksstimme aufgenommen.

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Die OnlineReports-Story über Andrea Strahm und die Präsidiums-Suche der Basler CVP nahmen das SRF-Regionaljournal, die TagesWoche, die Basler Zeitung und die BZ Basel auf.

Das SRF-Regionaljournal, die Basler Zeitung und die BZ online nahmen die OnlineReports-News über den Austritt Daniel Goepferts aus dem Basler Grossen Rat auf.

In ihrem Kommentar über "Die Arroganz der Basler Regierung" (Schlagzeile) nahm die Basler Zeitung Bezug auf eine Schilderung in OnlineReports.

SRF online bezog sich in ihrem Bericht über den ASE-Prozess auf OnlineReports.

Für ihre Sendungen "10vor10" und "Schweiz aktuell" holte das Schweizer Fernsehen Statements bei OnlineReports ein.

Die BZ Basel und 20 Minuten online bezogen sich in ihren Artikel über die Basler CVP-Präsidentin Adrea Strahm auf ihre Kolumnen in OnlineReports.

Die Basellandschaftliche Zeitung nahm die OnlineReports-Nachricht über Platzprobleme des neuen BVB-"Flexity"-Trams am Basler Aeschenplatz auf.

In seinem Bericht über den Anlage-Skandal der ASE Investment ging die Sendung "10vor10" des Schweizer Fernsehens auf die Rolle von OnlineReports bei der Enthüllung des Schwndels ein.

In seinem Bericht über das von Handwerker-Autos besetzte Trottoir in der Basler Centralbahnstrasse nahm das SRF-Regionaljournal auf einen früheren OnlineReports-Artikel Bezug.

Die Basler Zeitung, die BZ Basel, das SRF-Regionaljournal, 20 Minuten online und die SDA nahmen den OnlineReports-Bericht über die Verurteilung des Rappers Ensy auf.

Die Volksstimme beschrieb, wie Peter Knechtli vor 30 Jahren die Brand-Katastrophe von Schweizerhalle erlebte.

Die NZZ zitierte aus dem OnlineReports-Kommentar zu den Basler Regierungsrats-Wahlen.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


Ivo Corvini-Mohn wird neuer Präsident des Personal-Verbandes Polizei Basel-Landschaft (PVPBL) als Nachfolger von Sven Oppliger.

• Der Basler Gewerbeverband hat die beiden Initiativen "Zämme fahre mir besser" mit 3'811 Unterschriften und "Parkieren für alle Verkehrsteilnehmer" mit 3'917 Unterschriften im Rathaus eingereicht.

Riehen muss den Kunstrasen auf der Grendelmatte ersetzen, wofür dem Einwohnerrat ein Kredit von 520’000 Franken beantragt wird.

• Die frühere Baselbieter Juso-Copräsidentin Samira Marti (Ziefen) wird Vizepräsidentin der SP-Kantonalpartei, wobei sie den ehemaligen Juso-Präsidenten Florian Schreier (Birsfelden) ersetzt.

• Die Kantonstierärzte der beiden Basel haben die regionalen Verfügungen über die Schutzmassnahmen gegen die Vogelgrippe als abgeschlossen erklärt.

Thomas Mächler wird Anfang April neuer Bereichsleiter Jugend, Familie und Sport (JFS) im Basler Erziehungsdepartement als Nachfolger von Hansjörg Lüking, der das Departement im Januar verlassen hat.

• Weil für sie keine Ersatzteile mehr verfügbar sind, treten demnächst 111 Betten aus dem Rehab Basel, die 2002 beschafft wurden, ihre Reise in die Slowakei an.

Stephan Wetterwald wird neuer Vorsitzender der Geschäftsleitung der Baselbieter Pensionskasse und damit Nachfolger von Hans Peter Simeon, der Ende November in den Ruhestand tritt.

• Die Stadt Basel hat den Zuschlag für die Durchführung des Eidgenössischen Jodlerfestes im Jahr 2020 erhalten, wodurch sich vom 26. bis 28. Juni jenes Jahres rund 12'000 aktive Jodler, Alphornbläser und Fahnenschwinger treffen werden.

• Der FC Basel hat mit seinem 32-jährigen Mittelfeldspieler Davide Callà den ursprünglich bis zum 30. Juni 2017 laufenden Vertrag vorzeitig um ein weiteres Jahr verlängert.

• Die Baselbieter Jungsozialisten (Juso) haben Ronja Jansen (21) und Nils Jocher (20), beide aus Frenkendorf, einstimmig als ihr Co-Präsidium gewählt.

• Der Leiter der Basler Stadtreinigung, Peter Schär (47), hat seine Stelle beim Tiefbauamt auf 1. März gekündigt, um eine neue berufliche Herausforderung anzunehmen.

• Weil im Gelterkinder Kindergarten "Staffelen" die defekte Ölheizung nicht durch eine "einigermassen kostenattraktive und baulich auch realisierbare Alternative zu Öl ersetzt werden kann", beschloss der Gemeinderat "den Ersatz der alten Anlage durch einen neuen Öl-Brennwertkessel".

• Der 44-jährige Chemiker Alexander Schocker wird neuer Leiter Forensik bei der Polizei Basel-Landschaft als Nachfolge von Markus Looser, der letzten Herbst zur Kriminalpolizei Basel-Stadt wechselte.

• Die Oberwiler Bevölkerung hat in einer Referendums-Abstimmung den Beschluss über den Kredit für die Planung Eisweiherplus mit 1'072 Ja zu 2'820 Nein aufgehoben und damit die Planung beendet.

• Der Baselbieter Landrat hat einen Kredit von 14 Millionen Franken zum Bau der Tramlinie Margarethenstich bewilligt.

• Das Referendum gegen die unbegrenzte Alkohol-Abgabemöglichkeit in baselstädtischen Jugendzentren wurde mit 4’600 Unterschriften eingereicht.

• Der 53-jährige Patrick Dill wird ab 1. April neuer Leiter der Gemeindeverwaltung Allschwil.

• Der Kanton Baselland beteiligt sich an der "Berufsschau 2017" in Pratteln mit einem finanziellen Beitrag aus den Mitteln des Wirtschaftsförderungs-Fonds in der Höhe von 900'000 Franken (bisher 950'000 Franken).