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"Kundendienst und Flexbilität": Basler Manor-Chef Thierry Rueff

Manor sprengt den Konsens über Basler Ladenöffnungszeiten

Das Warenhaus spricht von einem "Zeit-Kartell" des Detailhandels und schöpft Öffnungszeiten voll aus


Von Peter Knechtli


Manor ist mit der neuen Regelung der Ladenöffnungszeiten im Kanton Basel-Stadt nicht einverstanden: Entgegen der offiziellen Empfehlung bleibt das grösste Warenhaus im Kleinbasel ab morgen Samstag wochentags durchgehend bis 20 Uhr geöffnet.


Die Mitglied des Vereins Basler Detailhandel hatten sich nach einem Bundesgerichtsentscheid, der liberale Öffnungszeiten erlaubt, diesen Sommer unter der Regie des Basler Gewerbeverbandes darauf geeinigt, die maximal zugelassene Ladenöffnungszeit bis abends um 20 Uhr nur am Donnerstag und Freitag auszunützen. Dies in Absprache mit den Gewerkschaften, mit denen der Detailhandel einen Gesamtarbeitsvertrag aushandelte und die aus diesem Grunde auch auf ein Referendum gegen das neue Ladenöffnungsgesetz verzichteten.

20 Prozent des Tagesumsatzes in zwei Stunden

Mit dieser Selbstbeschränkung - getragen von Pro Innerstadt, Swiss Retail Federation, Gewerbeverband und der früheren IG Filialbetriebe - ist Manor an der Greifengasse im Kleinbasel, mit 400 Mitarbeitenden eines der grössten Warenhäuser im Kanton, gar nicht einverstanden. Es spricht von einem eigentlichen "Zeit-Kartell" des Detailhandels. "Die Empfehlung des Vereins entsprach nie unseren Wünschen", reagiert Manor Basel-Direktor Thierry Rueff. Grund: "Diese freiwillige Beschränkung lässt sich nicht mit unserer Auffassung von Kundenservice vereinbaren." Manor wolle auch Konsumierenden mit langen Arbeitstagen die Möglichkeit bieten, "von Montag- bis Freitagabend bis 20 Uhr ihre täglichen Einkäufe bei uns zu erledigen".

Schon von Manor praktizierten bisherigen Öffnungszeiten - wochentags bis 19 Uhr - seien für die Kunden "eine bedeutende Serviceleistung und dementsprechend für unser Warenhaus ein kommerzieller Erfolg". Bedenken, als Unternehmen die "kundenfreundlichsten Ladenöffnungszeiten einzuführen, hat Chef Rueff nicht: Es entspreche "der Philosophie des Manor Konzerns im Dienste der Kundschaft eigene Wege zu gehen und immer höchste Flexibilität zu beweisen". Nach branchenüblicher Erfahrung, so Rueff zu OnlineReports, werden zwischen 18 und 20 Uhr rund 20 Prozent des Tagesumsatzes erzielt.

Gewerkschaften wollen GAV-Einhaltung

Die für das Verkaufspersonal zuständige Gewerkschaft "Unia" hat gegen die gesetzliche Ausschöpfung der zulässigen Öffnungszeiten nicht Grundsätzliches einzuwenden ("wenn sie das Personal dafür finden, dürfen sie"). Zweifel hingegen äussert Martin Engel, "Unia"-Sekretär Nordwestschweiz, am kommerziellen Erfolg: "Der Abendverkauf muss erst einmal an die Kundschaft herangetragen werden." Auch will die Gewerkschaft kontrollieren, ob Manor die gesamtarbeitsvertragliche Klausel einhält, die das Personal vor überlanger Präsenz schützt. Auch wird die Einhaltung der Mindestlöhne kontrolliert. Hier allerdings räumt Engel ein: "Diesbezüglich steht Manor relativ gut da."

30. September 2005


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"Die Euphorie ist schnell vorbei"

Manor-Chef Thierry Rueff hat Recht: Am Abend ist der Kunde wirklich König beim Einkaufen. M-Parc Dreispitz, Shopping Center St. Jakob-Park und Migros Paradies in Allschwil hatten schon bisher bis 20 Uhr geöffnet. Wenn man dort einkauft, kommt man sich wirklich königlich vor, wie die Saudis bei Harrods in London, für die das exklusive Kaufhaus eine Privatöffnung macht. Denn als Kunde ist man in allen drei Einkaufzentren fast allein. Ob sich das Geschäft rechnet, ist eine offene Frage. Wo die 20 Prozent Umsatz zwischen 18 und 20 Uhr herkommen, bleibt das Geheimnis von Thierry Rueff. Dazu ist es nicht Mehrumsatz, sondern nur ein zeitlich verschobener.

 

Die grosse Euphorie des Gewerbeverbandes für die total liberalisierten Ladenöffnungszeiten wird sich schnell an der harten Wirklichkeit zerschlagen. Die Konsumenten können auch bei durchgehend geöffneten Läden den Franken nur einmal ausgeben. Zudem müssen viele Leute sparen und es herrscht eine Sättigung beim Konsum. Die sinnlos expandierenden Einkaufszentren ausserhalb der Stadt, wie zum Beispiel in "Grüssen" Pratteln, nehmen den Stadtläden zusätzlich Umsatz weg. Ebenso kann die Eigenkonkurrenzierung fatale Folgen haben. Seit der M-Parc seine Frischland-Lebensmittelabteilung eröffnet hat, ist im Migros Gundelitor der Umsatz markant zurückgegangen.

 

Es sind nicht immer die bösen Gewerkschaften, die fundamentalen Ökos und zuviel Staatseinfluss, welche das Geschäft vermiesen. Sehr oft sind die Probleme hausgemacht, durch Grössenwahn, Kursichtigkeit und Realitätsfremde der Manager der Grossverteiler. Vielleicht braucht es andere Ideen, als nur längere Ladenöffnungszeiten.


Otto Kunz-Torres, Regionalrat Coop Nordwestschweiz, Basel



"Manor positioniert sich als eigenständiger Unternehmer"

Es ist erfreulich, wenn ein relevantes Warenhaus die richtigen Prioritäten setzt. Mit erfrischender Offenheit, Stichwort "Zeit-Kartell", positioniert sich Manor als eigenständiger Arbeitgeber, dem der Erfolg des eigenen Unternehmens - und damit selbsterklärend die Attraktivität der dadurch verfügbaren Arbeitsplätze - wichtiger ist, als die in Mode gekommene Harmonie mit Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden. Es bleibt zu hoffen, dass Basel mehr solch konstruktiven Unternehmergeist erhielte, denn dann könnte man auf aus Steuergeld finanzierte Stadtmarketingaktivitäten gänzlich verzichten.


Patric C. Friedlin, Basel



"Manors Entscheidung ist begrüssenswert"

Die Arbeitszeiten vieler Menschen sind sehr "flexibel". Niemand stört sich daran, dass die BVB-Strassenbahnen auch nachts herumfahren, dass die Notfallstationen der Spitäler rund um die Uhr funktionieren, dass Polizisten mitten in der Nacht eingreifen, wenn es notwendig ist, dass Dienstleistungen jeglicher Art, vom Pizza-Kurier bis zur Zeitungsverträgerin, selbstverständlich auch dann aufrecht erhalten werden, wenn ein grosser Teil der eher inaktiven Bevölkerung schläft.

 

Wenn dann aber für all die Menschen, welche andere als "Hausfrauen-Arbeitszeiten" haben - es sind in der Region Basel Zehntausende -, die herkömmlichen und eindeutig ungenügenden Ladenöffnungszeiten ausgedehnt werden sollen, setzen sich die sogenannten Deregulierer vom Dienst, welche laufend jammern, "man" lasse sie in Basel nicht mehr handeln, zusammen und machen ein Kartell gegen längere Abendöffnungszeiten. Die Kundinnen und Kunden sollen ihre Wochenpläne und ihre Arbeitszeiten gefälligst nach den Bedürfnissen der "Pro Innerstadt"-Lobby ausrichten.

 

Und: Dass da ja niemand länger oder anders seinen Laden offenhält als "alle". Lächerlich! Manors Entscheidung ist begrüssenswert.


Alois-Karl Hürlimann, Basel



"Wettbewerb belebt das Geschäft"

Ich finde die Reaktion von Manor sehr begrüssenswert. Wettbewerb in allen Bereichen, also auch bei der Wahl der Ladenöffnungszeiten, belebt das Geschäft und die Kunden können endlich regelmässig nach den Bürozeiten einkaufen gehen. Oder heisst die Liberalisierung der Öffnungszeiten etwa, sich auf neue einheitliche Öffnungszeiten zu einigen? Wo würde da der Sinn des Wortes Liberalisierung bleiben? Und wie die Gewerkschaften sagen: Wenn Manor dafür Personal findet (und mit einer ansprechenden Bezahlung werden sie das sicher) ist gegen mehr Wettbewerb (und Effizienz) auch nichts einzuwenden. Kartelle haben wir in der Schweiz und leider auch in Basel genug.


Emmanuel Ullmann, Grossrat FDP, Basel


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"Das Ermächtigungsgesetz der Nazis ist natürlich das bekannteste. Aber es gib tja auch noch andere."

BZ Basel
vom 11. Oktober 2017
die zurücktretende Basler
Juso-Präsidentin Mirjam Kohler
zitierend
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Tja!

"Und übrigens ..."

Waschmaschinen gegen Gemüse
RückSpiegel


Ausführlich geht die Basler Zeitung auf einen kritischen OnlineReports-Gastkommentar über den Eigenmietwert-Steuerfall um Rösly M. ein.

In seinem Beitrag über "Die Basler Sinnkrise" zitiert der Tages-Anzeiger aus dem OnlineReports-Leitartikel "Willkommen im Baselbiet: Nichts geht mehr", in dem es um einen "Kanton in der Sinn-Krise" geht.

barfi, die BZ Basel, die Tageswoche, die Badische Zeitung und das Baublatt haben die OnlineReports-Story über den Abbruch des "Rostbalkens" und die geplanten Hochhäuser beim Basler Bahnhof SBB aufgenommen.
 
Infosperber.ch geht in einem Kommentar über das "Dauer-Bashing" der Behörden durch die Medien auf die Konter-Position von OnlineReports ein.

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Die Basler Zeitung, die BZ Basel, die SDA und die Badische Zeitung gingen auf den OnlineReports-Primeur über die Berufung des türkischen Basler Polizei-Assistenten gegen den Strafbefehl der Staatsanwaltschaft ein.

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Die Weltwoche zitierte in ihrem Bericht über den Basler Scharia-Befürworter Aziz Osmanoglu aus einem Gerichts-Bericht von OnlineReports.

Die Basler Zeitung berief sich in ihrem Bericht über die "Maulwurfjagd gegen Mitarbeiter der Basler Verkehrs-Betriebe" auf einen OnlineReports-Artikel.

Im Artikel über die Versetzung eines Kadermanns im Basler Jusitz- und Sicherheitsdepartement nimmt die Basler Zeitung auf eine OnlineReports-Recherche Bezug.

In den BaZ-Standpunkten des Schweizer Fernsehens nennt NZZ-Medienredaktor Rainer Stadler OnlineReports als Element der Basler Medienvielfalt.

Die Basler Zeitung und die Volksstimme zogen die OnlineReports-Nachricht über den Massen-Exodus aus der Parteileitung der FDP Baselland nach.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-News über die Wahl von Beatriz Greuter zur neuen "Birshof"-Direktorin auf.

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nahm im Bericht über Waschbären in der Stadt Bezug auf eine OnlineReports-Reportage über Waschbären, die Toronto bevölkern.

Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Erstmeldung über den Tod des früheren FDP BL-Präsidenten und Untersuchungsrichters Ernst Heimann auf.

Barfi und die Basler Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die Schliessung des Nobel-Restaurants "Schifferhaus" auf.

Die Basler Zeitung bezog sich in ihrer Nachricht über die Absage von Saskia Schenker als FDP BL-Präsidentin auf OnlineReports.

Die NZZ nennt Pionier OnlineReports in ihrem Beitrag über die Finanzierung von Online-Medien.

Die Basler Zeitung und die Basellandschaftliche Zeitung berichteten unter Bezugnahme auf OnlineReports über die Trennung der BVB von zwei Kaderleuten.

Das OnlineReports-Interview mit dem designierten FCB-Besitzer Bernhard Burgener nahmen die Fussball-Plattform 4-4-2.com, die Basellandschaftliche Zeitung und die Schweiz am Wochenende auf.

Telebasel berief sich in seinem Bericht über die Interpellation von "Basta"-Grossrat Beat Leuthardt über den designierten FCB-Präsidenten Bernhard Burgener auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung berief sich in ihrer Meldung über Betriebs-Wegweiser-Posse auf OnlineReports.

Die Schweiz am Wochenende nahm eine OnlineReports-Story über den Gang der BVB ans Bundesgericht wegen einer Auflösung des Arbeitsverhältnisses auf.

In ihrem Bericht über den Streit um die schmale Treppe im neuen Gelterkinder Hallenbad bezogen sich die Basler Zeitung und die Volksstimme auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung griff die OnlineReports-Recherche über markante bauliche Veränderungen im Nord-Teil des Basler "Dreispitz"-Areals auf.

Der schweizerbauer.ch nahm die OnlineReports-Meldung über das auf der Strasse erlegte Rind in Gelterkinden auf.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


Hoffmann-La Roche will bis ins Jahr 2020 den Wasserverbrauch pro Mitarbeitenden um zehn Prozent senken.

• Da die Prämien der obligatorischen Krankenversicherung in Basel-Stadt im kommenden Jahr um durchschnittlich 4,5 Prozent ansteigen, passt die Regierung die Prämienbeiträge des Kantons für Haushalte mit bescheidenem Einkommen im gleichen Umfang an.

• Für den 9. Basler Pop-Preis sind folgende Bands nominiert: Alma Negra (Electronic World Music, Basel), Audio Dope (Electronic Music, Basel), Schammasch (Avantgarde Metal, Liestal), We Invented Paris (Indie-Pop, Liestal) und
Zeal & Ardor (Black Metal/Gospel, Basel.

• Weil sich FDP und SVP nicht auf eine gemeinsame Kandidatur für die Ersatzwahl in den Stadtrat von Liestal einigen konnten und "alle offiziell Kandidierenden wählbar" sind, verzichtet die CVP auf eine Wahlempfehlung.

• Die Wettbewerbs-Kommission hat entschieden, den geplanten Zusammenschluss zwischen dem Universitätsspital Basel und dem Kantonsspital Baselland ohne Auflagen zu genehmigen.

Endress+Hauser übernimmt die deutsche IMKO Micromodultechnik GmbH mit Sitz in Ettlingen, einen Hersteller innovativer Systeme zur Feuchtemessung, und beschäftigt die 19 Mitarbeitenden weiter.

• Verhaftet wurde ein 25-jähriger Spanier, der dringend verdächtigt wird, am 10. September eine Frau im Basler Erlenmattquartier vergewaltigt zu haben.

• Bei der Einreise von Frankreich nach Basel wurde ein etwa 50-jähriger Bulgare erwischt, der 800 Gramm Kokain mit sich führte.

• Die 57-jährige Juristin und frühere Leiterin der Basler Sozialhilfe Nicole Wagner wird Mitglied der Stiftung Habitat, wo sie die zurücktretende Beatrice Oeri ersetzt. 

• Nachdem im Baselbiet die Initiative zum Ausbau des Hochleistungsstrassennetzes rechtsgültig zustande gekommen ist, hat sich das Initiativekomitee aufgrund der laufenden Arbeiten zu einem allfälligen Gegenvorschlag mit einer Unterbrechung der Behandlungsfrist bis maximal 30. September 2019 einverstanden erklärt.

• Die Baselbieter Apotheken dürfen neu – mit Auflagen – nicht nur Grippe-Impfungen, sondern auch weitere Impfungen und Folge-Impfungen durchführen.

• Ab 9. September ist die Umfahrung Liestal im Bereich des Ergolzviadukts wieder ohne Einschränkungen befahrbar.

• Der Kanton Basel-Stadt rechnet für das Jahr 2018 mit einem Budgetüberschuss von 138 Millionen Franken.

Gottlieb Keller, Mitglied der Konzernleitung und Chefjustitiar der Hoffmann-La Roche, hat in der Deutschen Botschaft in Bern das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland erhalten.

• Die Fraktion "Grünes Bündnis" des Bürgergemeinderats Basel nominierte Brigitta Gerber einstimmig für das Amt als Bürgerrätin.

• Den städtebaulichen Wettbewerb zur Bebauung des Felix Platter-Areals in Basel hat das Team Enzmann Fischer Partner AG / Lorenz Eugster Landschaftsarchitektur und Städtebau GmbH gewonnen.

• Die Gemeinderäte der direkt betroffenen Gemeinden des Leimentals – von Binningen bis Burg – befürworten übereinstimmend den Bau der Tramlinie 17 über den Margarethenstich, da diese einen "klaren Mehrwert" darstelle.

Monique Juillerat, bisher als Mitglied der Geschäftsleitung von "familea" für die externe und interne Kommunikation verantwortlich, wird ab 1. September neue Kommunikations-Verantwortliche der Baselbieter Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion.

• Der Kanton Baselland verkauft das "Chuenimatt-Areal" der Bricks Group AG zur Realisierung des Konzeptes "Tri-innova", das eine schrittweise Entwicklung von unterschiedlich grossen Flächen für Dienstleistungs-, Labor-, Produktionsnutzungen sowie Co-working vorsieht.

Spitex Muttenz schliesst die Pflegewohnung Seminarstrasse per 30. November dieses Jahres.

• Die Schweizerischen Rheinhäfen (SRH) verkaufen ihren Anteil an der Rheinhafen-Gesellschaft Weil am Rhein an die Stadt Weil am Rhein.

• Das Rote Kreuz Basel eröffnet am 11. August einen neuen Secondhand-Kleiderladen im Kleinbasel, konkret: am Claraplatz.

• Der 47-jährige Ökonom Michael Harr, verheiratet und Vater zweier Kinder, übernimmt ab 1. August die Geschäftsleitung der Pro Senectute beider Basel.

• Die Basler Regierung legte die Abgeltung der Staatsgarantie durch die Basler Kantonalbank (BKB) für die Jahre 2017 bis 2020 auf jährlich 8,8 Millionen Franken fest.

• Mit Datum vom 1. Juli wird die Kunstkommission für das Kunstmuseum Basel vom Rechts-Professor Felix Uhlmann präsidiert, der den langjährigen Vorsitzenden Peter Mosimann ablöst.

• Die Basler Regierung hat der Bau- und Finanzgesellschaft Zum Greifen AG den Zuschlag für Bau und den Betrieb eines neuen Quartierparkings unter dem Landhof-Areal erteilt.

• Die von der UNICEF erst kürzlich rezertifizierte "kinderfreundliche Gemeinde" Riehen gibt ihr Wissen an 40 Bürgermeister aus Südkorea weiter, die die Basler Landgemeinde besuchen.

• Da der Vereinszweck erfüllt sei, hat die Generalversammlung den "Verein Kunschti Eglisee" am 16. Juni mit 30 zu 4 Stimmen aufgelöst.

• Nationalrat Christoph Eymann, der ehemalige Vorsteher des Basler Erziehungsdepartements, wurde als neues Mitglied in den Verwaltungsrat des Karger Verlags gewählt.

• Der Kanton Basel-Stadt führt eine neue, zusammenhängende Fussgängerorientierung ein, mit der sich ortsunkundige Gäste, aber auch Einheimische in Basel künftig durch neue Stadtpläne auf Stelen besser zurechtfinden sollen.

• Die kantonale Volksinitiative "Recht auf Wohnen" wurde mit bisher 3'188 gültigen Stimmen der Basler Staatskanzlei überreicht.

• Der Therwiler Gemeindepräsident Reto Wolf löst kommenden September Elisabeth Schneider-Schneiter im Präsidium der "Starken Region Basel/Nordwestschweiz" ab.

Dominik Prétôt, der frühere CEO von Telebasel, wird per 1. Januar 2018 mit einem 50 Prozent-Pensum neuer Informations-Beauftragter der Römisch-katholischen Landeskirche Baselland.